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Schlagwort-Archive: Eleganz

N.K. Jemisin – The Broken Kingdoms

N.K. Jemisin verdankt ihre Karriere als erfolgreiche Schriftstellerin zum Teil ihrem Vater. Als sie 30 wurde, durchlebte sie eine Art Midlife-Crisis. Sie entschied, dass sie bestimmte Dinge in ihrem Leben erreichen wollte. Sie wollte herausfinden, ob das Schreiben, bisher ein Hobby, für sie eine Zukunft bereithielt. Unsicher, wie sie beginnen sollte, recherchierte sie und stieß auf den angesehenen jährlichen Schreibworkshop Viable Paradise. Ihr Vater borgte ihr das Geld für Viable Paradise. Glücklicherweise ist Noah Jemisin ein leidenschaftlicher Fan von Science-Fiction und hatte als Künstler durchaus Verständnis für die kreativen Pläne seiner Tochter. Der zweite Band ihrer „Inheritance Trilogy“, „The Broken Kingdoms“, kann als wundervolles Huldigung für ihn interpretiert werden.

Oree Shoth ist eine ungewöhnliche Künstlerin. Im Schatten des Weltenbaumes bietet sie ihre Skulpturen auf dem Markt von Shadow feil, in der Stadt, die 10 Jahre zuvor Sky hieß. Ihre Kunstwerke versetzen die Menschen in Staunen. Niemand traut ihr zu, Schönheit zu erschaffen. Oree ist blind. Ihr Augenlicht ist verloren, doch sie hütet ein delikates Geheimnis: ihr Geist nimmt Magie wahr. Die Magie der Götter und der Gotteskinder. Die Magie ihrer Gemälde. Das strahlende, wunderschöne Leuchten überzeugte sie, ein bedauernswertes Geschöpf aufzunehmen, das sie eines Morgens in der Gosse fand. Den Namen ihres schweigsamen Hausgastes kennt sie nicht, aber sie weiß, er muss ein Gotteskind sein. Oder etwas anderes. Sie nennt ihn Shiny. Gerade jetzt ist sie froh, ihm ein Heim bieten zu können, denn ein Mörder lehrt Shadow das Fürchten. Die Opfer sind Gotteskinder. Wer könnte über die Macht verfügen, ihnen die Herzen aus dem Leib zu reißen? Oree sorgt sich um ihre Freunde. Sie verschwendet keinen Gedanken daran, dass auch sie selbst in Gefahr sein könnte…

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Richard Schwartz – Das blutige Land

2016-09-15-schwartz-das-blutige-land

Havald, Engel des Soltar, der Wanderer, ist endlich wieder er selbst. Nach seiner Wiedererweckung sind seine Erinnerungen nun vollständig zurückgekehrt – und mit ihnen Havalds unkonventionelle Art und Weise, Probleme zu lösen. Während die Truppen des Nekromantenkaisers Illian weiterhin bedrohen und Askirs Militär nicht schnell genug aufgerüstet und ausgebildet werden kann, um gegen sie im Feld zu bestehen, reist Havald als einfacher Rekrut unerkannt in die Ostmark. Seit Jahrhunderten ist die Ostmark Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen mit den Barbaren, die immer wieder gegen die Bollwerke des Reiches anrennen. Warum, weiß niemand. Die Kämpfe bündeln Truppen und Ressourcen, die gerade jetzt dringend benötigt werden. Havald glaubt, dass der Schlüssel zur Befriedung der Ostmark im Verständnis der Motivation der Barbaren liegt. Die Stämme müssen geeint werden, um den Einfluss des Nekromantenkaisers auszuhebeln, der seinen schwarzen Schatten bereits auf das ungastliche Land wirft und mit süßen Versprechungen lockt. Hoffnung prophezeit die Legende eines uralten Artefakts: eine Krone, geschmiedet von Elfen, die ihrem Träger die Herrschaft über die Stämme verleihen soll. Doch die Krone wurde zerbrochen, die Bruchstücke in alle Winde zerstreut. Wird Havald die Stücke ausfindig machen und wieder zusammensetzen können, um der Ostmark den Frieden zu bringen, den sie seit Jahrhunderten verdient?

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Anonymus – Das Buch ohne Gnade

2016-03-26 - Anonymus Das Buch ohne Gnade

Seit ich im Juni 2014 „Das Buch ohne Namen“ und „Das Buch ohne Staben“ gelesen habe, bin ich ein Fan des Bourbon Kid. Ich kann nicht genau erklären, warum ich diesen durchgeknallten Serienmörder sympathisch finde und vielleicht sollte mir das zu denken geben, aber ich weiß zumindest, warum ich die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe liebe. Sie sind Trash. Sie sind Punk. Sie sind hart, dreckig und auf absurde Weise komisch. Die unbarmherzige Einstellung des Autors gegenüber seinen Figuren imponiert mir. Trotzdem mussten knapp zwei Jahre vergehen, bis ich mir endlich den dritten Band „Das Buch ohne Gnade“ vornahm. Wieso ich die Fortsetzung so lange verschleppt habe, kann ich ebenfalls nicht erklären. Vielleicht sind zwei Abenteuer mit dem Bourbon Kid genug für zwei Jahre?

Einmal im Jahr erfreut sich das Hotel Pasadena eines großen Auflaufs von Gästen. Jedes Jahr an Halloween veranstaltet der Inhaber des Hotels, Nigel Powell, ein Festival unter dem Motto „Back from the Dead“. Mitten in der Wüste, auf Devil’s Graveyard, treffen halbwegs talentierte Möchtegernmusiker, Kneipensternchen und abgebrannte Verzweifelte aufeinander, um sich in einem Gesangswettbewerb zu messen. Sie alle begehren das Preisgeld: einen Vertrag über 1 Million Dollar mit Nigel Powell. Kaum jemand weiß, dass Devil’s Graveyard ein gewaltiges Untotenproblem hat. Dieses Jahr sind die auferstandenen Toten jedoch die geringste Sorge der Teilnehmer. Dieses Jahr hat sich der Bourbon Kid selbst zur Party eingeladen und all die Lokalberühmtheiten müssen sich fragen, welches das schlimmere Übel ist: die Zombies oder der schlecht gelaunte Serienkiller aus Santa Mondega?

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Verfasst von - 5. Mai 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Jim C. Hines – Rotkäppchens Rache

2015-08-31 - Hines Rotkäppchens Rache

Jim C. Hines ist ein Vorbild. Er ist ein Vorbild, weil er sich aktiv und mutig mit einem Thema auseinander setzt, das am liebsten tot geschwiegen und ignoriert wird: Vergewaltigung. Er ist geschulter Krisenberater, schrieb Artikel und Essays und veranstaltete jahrelang Kurse. Er betrieb Aufklärung und Sensibilisierung, bot Betroffenen Unterstützung, Schutz und Hilfe jeglicher Art an und lernte die Täter kennen. Auf seiner Website können interessierte LeserInnen einige seiner Artikel einsehen (HIER). Ich habe mir die Mühe gemacht, sie alle zu lesen. Seitdem ist er meiner Meinung nach nicht nur ein Vorbild, sondern auch ein Held des Alltags. Weil er hinsieht. Weil er gegen dieselben widerwärtigen Vergewaltigungsmythen kämpft, über die ich selbst auch schon geschrieben habe. Und weil er sich traut, das Thema Vergewaltigung auch in seiner Fantasy-Reihe Die Todesengel sensibel auf den Tisch zu bringen.

Als die Lady von der Roten Kappe ist sie im ganzen Land bekannt. Jeder kennt ihre Geschichte: als kleines Mädchen wollte sie ihre Großmutter im Wald besuchen, kam vom Wege ab, wurde vom Wolf bedroht und in letzter Minute vom Jäger gerettet. Ganz so ist es jedoch nicht gewesen. Jetzt ist Roudette die Jägerin – eine Assassine, eine Auftragsmörderin. Eines Tages sendet sie Danielle Whiteshore, Prinzessin von Lorindar und landläufig Aschenputtel genannt, eine Botschaft. Sie lädt Danielle dazu ein, der Ermordung ihrer Stiefschwester Charlotte beizuwohnen. Sofort befindet sich der Palast in heller Aufregung, denn die Einladung ist ganz offensichtlich eine Falle. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Talia und Schnee entscheidet Danielle, kein Risiko einzugehen. Stattdessen wollen sich Talia und Schnee mit Roudette treffen. Doch die Lady von der Roten Kappe überlässt nichts dem Zufall. Die Einladung ist eine Falle – allerdings nicht für Danielle, sondern für die einzige Frau, die je einen Kampf mit ihr überlebte: Talia.

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Verfasst von - 7. Oktober 2015 in Fantasy, Märchen, Rezension

 

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