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Kim Harrison – Bluteid

Kim Harrison begann ihre Karriere unter ihrem echten Namen Dawn Cook als High Fantasy – Autorin. Anfang der 2000er wagte sie eine radikale Veränderung und schrieb den ersten Band der „Rachel Morgan“ – Reihe, der von ihrem Verlag Ace abgelehnt wurde. Sie fand zwar einen neuen Verlag, ihre Vertreter_innen wollten jedoch einen Neuanfang – mit einem neuen Namen. Ihre Lektorin wählte das Pseudonym Kim Harrison aus, damit sie im Buchhandel neben Laurell K. Hamilton einsortiert würde. Um die Abgrenzung von Dawn Cook noch deutlicher zu gestalten, empfahl sie ihr sogar, sich eine Perücke zu besorgen. Deshalb wurde Kim Harrison als Rothaarige bekannt, obwohl sie eigentlich blond ist. Mittlerweile kann sie auf die Perücke verzichten. Trotz ihres überwältigenden Erfolgs ist meine Beziehung zu der Reihe etwas schwierig, daher sind seit meinem letzten Ausflug in die Hollows vier Jahre vergangen. „Bluteid“ ist der achte Band und ein gewohnt turbulentes Abenteuer mit der Hexe Rachel Morgan.

Mithilfe ihrer Freunde hat Rachel Morgan schon einiges überstanden. Dieses Mal kann sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass ihr Ivy und Jenks den Hintern retten. Der Hexenzirkel für moralische und ethische Standards hat es auf sie abgesehen. Ihre Vorwürfe sind lächerlich. In Wahrheit geht es nicht um Rachels vermeintliche Verbrechen. Der Zirkel hat erfahren, dass sie die Schülerin eines Dämons und zum Teil selbst ein Dämon ist. Sie sehen in ihr eine Bedrohung und planen, sie entweder magisch und körperlich zu kastrieren oder lebenslang in Alcatraz verschwinden zu lassen. Als sie herausfindet, dass sowohl ihr Erzfeind Trent Kalamack als auch ihr Ex-Freund Nick ihre Finger im Spiel haben, beschließt sie, zurückzuschlagen. Sie entwirft einen riskanten Plan, um den Zirkel, Trent und Nick loszuwerden. Dafür muss sie allerdings bei Trent einbrechen – und sich den Erinnerungen an ihre gemeinsame Kindheit stellen…

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Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

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Lasst zusammen, was zusammen gehört: Über die Teilung von Romanen durch Verlage

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich mit euch über die Strategie deutscher Verlage sprechen, englische Romane für den deutschen Markt in zwei Bände (oder mehr) aufzuteilen. Anlass ist die ausstehende Rezension zu „Das Reich der Sieben Städte“ von Steven Erikson. Als ich dieses Buch begann, wusste ich bereits, dass es nur die erste Hälfte des Originals „Deadhouse Gates“ umfasst. Die zweite Hälfte wurde von blanvalet unter dem Titel „Im Bann der Wüste“ veröffentlicht. Zusammen ergeben sie den zweiten Band der Reihe „Das Spiel der Götter“.

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06. 09. 2014 – Platz! Mehr Platz!

HINWEIS: Alle Fotos können angeklickt werden, wenn ihr sie gern größer sehen möchtet. 🙂

Heute möchte ich endlich etwas nachholen, das schon längst fällig war: ich möchte euch mein neues Bücherregal vorstellen! 🙂
Der Ausdruck „neu“ ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn ich habe nicht ein neues bekommen und das alte aussortiert, nein, wir haben expandiert. Mein Bücherregal ist ein Regalsystem, das man beliebig erweitern kann. Dieses System ist vom Hersteller als Lösung für Keller und Werkstätten gedacht, daher sieht es nicht sonderlich spektakulär aus, bietet aber vor allem eines: PLATZ. Außerdem ist es wahnsinnig variabel. Es besteht aus Stangen, Auflegern und Brettern. Das alles gibt es in verschiedenen Ausmaßen und Farben, daher kann man es an die jeweilige Umstände anpassen.
Natürlich wäre ein schickes Regal aus Massivholz ansehnlicher, aber ganz ehrlich, solche Regale finde ich einfach total unpraktisch. Ich bräuchte eine Menge davon, um alle meine Bücher unterzubringen. Sie sind unglaublich schwer, was einen Umzug schwierig gestaltet. Ich lebe in einem Altbau mit hohen Decken; um diesen Platz optimal auszunutzen, bräuchte ich spezielle, hohe Regale, die unter Garantie sehr teuer sind. Nein, da bleibe ich lieber bei meinem Keller-Regalsystem. 😀
Vor dem Anbau sah mein Regal so aus und bot Platz für etwa 600 Bücher:

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Da wir nach links um die Ecke anbauen wollten, habe ich, bevor ich dieses Foto geschossen habe, alle Bücher von links nach rechts geräumt. Auf dem Foto kommt das nicht so rüber, aber ich hatte wirklich Angst, das mittlere und rechte Regal danach überhaupt auch nur anzutippen; es sah aus, als könnten sie jeden Moment zusammenbrechen. Sind sie aber nicht, zum Glück. 😀
Wenn ich von „wir“ spreche, dann meine ich meine Eltern, meinen Partner und mich. Im Voraus hatte ich den Wunsch geäußert, auch über der Wohnzimmertür Regale anzubringen, weil das einfach so hübsch aussähe. Wir waren uns aber nicht sicher, ob das möglich war. Wie gesagt, ich lebe in einer Altbau-Wohnung. Wie ihr vielleicht wisst, sind die meisten Altbau-Wohnungen früher wesentlich größer gewesen. Heute gibt es auf jeder Etage drei Wohnungen, früher waren es nur zwei. Für die dritte wurden nachträglich Wände eingezogen. Diese sind aber nicht alle von der gleichen Qualität und es ist nicht mehr nachzuvollziehen, welche nun ursprünglich da waren und aus festem Mauerwerk sind und welche erst später hinzukamen und eher… sagen wir mal weniger stabil sind. Wir hatten uns also vorgenommen, über der Tür erst einmal eine Probebohrung vorzunehmen, um herauszufinden, ob diese Wand das Regal überhaupt tragen konnte. Aber zuerst ging es an den Anbau um die linke Ecke:

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Auf den Bildern sieht das alles ein bisschen schief und scheel aus, das liegt aber an meiner Kameraführung. Ich versichere euch, alles ist im Lot und wurde mit Wasserwaage überprüft. 😉
Die Bretter haben wir erst mal zwischengelagert, wir wollten erst alle Stangen anbringen, bevor wir die Aufleger anbrachten.
Es folgte die Probebohrung über der Tür. Tja und was soll ich sagen, anscheinend ist diese Wand eine stabile! 😀 Seht selbst:

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Wenn das mal nicht schick ist, oder? Uns fehlte durch den zusätzlichen Platz ein Brett, aber mein Vater versprach mir, sich darum so schnell wie möglich zu kümmern.
Das Anbringen der Stangen ging relativ fix, innerhalb von zwei Stunden hing alles an seinem Platz. Der aufwendige Teil folgte erst jetzt: das Bücher sortieren. Alle Bücher mussten aus dem Regal raus, die Bretter runter und die Aufleger auch. Mir war schon vorher klar, dass ich die alten Bretter auch mal dringend nass abwischen musste, aber zum Glück half meine Mutter mir dabei. Sie blieb das Wochenende über bei uns, um mir auch beim Einsortieren zu helfen. Allein wäre das alles sehr viel Arbeit und äußerst anstrengend gewesen. Hoch die Leiter, runter die Leiter, hoch die Leiter, runter die Leiter, und so weiter. Darum bin ich noch immer total dankbar, dass ich ihre helfenden Hände zur Verfügung hatte. 🙂
Die Bücher haben wir schon beim Rausnehmen aus dem Regal alphabetisch nach Autor geordnet und einfach erst mal auf dem Boden zwischengelagert. Das sah aus, sag ich euch. Ich hätte ein kleines Fort aus Büchern bauen können.

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Dabei stellte sich heraus, dass ich unglaublich viele Bücher von AutorInnen habe, deren Nachname mit „H“ beginnt. oO Das liegt vor allem daran, dass die Herren und Damen mit „H“ fast alle Vielschreiber sind. Mrs. Hamilton schreibt seit Jahren an der „Anita Blake“-Reihe. Herr Heitz kann sich nicht beherrschen und schmeißt immer neue Romane auf den Markt. Die Hohlbeins sind schon immer fleißig gewesen. 😀
Ansonsten kann ich fast alle Buchstaben des Alphabets bedienen, es fehlen nur „Q“ und „X“. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das jetzt die neue Challenge für mich ist: AutorInnen mit „Q“ und „X“ finden und der Sammlung hinzufügen. Man braucht eben Ziele im Leben. 😉
Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen, alles bis einschließlich „H“ einzusortieren und das haben wir tatsächlich auch geschafft. Mit der Hilfe meiner Ma ging das viel schneller, als ich dachte. Ich turnte oben auf der Leiter herum, während sie mir die Bücher reichte. Oft haben wir unten schon vorsortiert, damit ich oben nur noch alles an seinen Platz stellen musste. Am Ende des Tages sah das so aus:

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Den Abend haben wir dann ganz gemütlich auf der Couch vorm Fernseher verbracht. Aber natürlich ließen mich die Gedanken an mein Regal nicht los. Ich konnte mir mittlerweile vorstellen, wie das Ganze aussehen würde, wenn alles voll ist und gewann die Ansicht, dass mir noch ein entscheidendes Detail fehlte. Ich wollte Buchstützen, die nach außen den Buchstaben tragen, wie in einer richtigen Bibliothek. Ich machte mich sofort auf die Suche danach und durchforstete das Internet. Unglücklicherweise gibt es zwar Buchstützen, auf denen ein Buchstabe eingeprägt ist, aber eben auf dem Rücken und das würde man in meinem System nicht sehen. Mal davon abgesehen, dass ich die Preise für ein einfaches Paar Buchstützen absolut unverschämt finde. Ich brauchte etwas anderes. Mir kam die Idee, dass ich, wenn mein Regal aussehen sollte wie eines in einer Bibliothek, ja einfach im Bibliotheksbedarf stöbern konnte. Und siehe da, dort hatten sie so etwas. Man nennt die Dinger „Regalstopper“. Der Preis für ein Set Alphabet-Regalstopper ist gelinde gesagt anspruchsvoll, aber nun ja, wenn die Elli etwas unbedingt haben möchte… 😀
Am Sonntag haben wir den Tag langsam angehen lassen und erst mal in Ruhe etwas gefrühstückt und Kaffee getrunken. Dabei haben meine Ma und ich darüber diskutiert, wie ich in Zukunft mit neuen Büchern umgehen sollte. Bisher hatten wir die Bücher dicht eingeräumt, so, dass ich neue Bücher nicht einfach würde einsortieren können, ohne die komplette Sammlung zu verschieben. Meine Ma hatte schon die ganze Zeit gesagt, dass das ungünstig ist, aber manchmal bin ich eben einfach stur. Im Licht des neuen Tages habe auch ich erkannt, dass das nicht nur Quatsch, sondern auch unpraktisch ist. Also war unser erster Arbeitsschritt, die bereits eingeräumten Bücher zu verschieben und lockerer zu stellen.
Im Anschluss ging es dann weiter. Wir kamen genauso gut voran wie zuvor und schnell waren alle Bücher einsortiert. Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Ich war und bin unglaublich stolz. Und ich habe jetzt wieder so viel Platz! Ich habe die Bücher nicht mitgezählt, aber wie gesagt, es werden so um die 600 sein. Vorher platzte mein Regal wirklich aus allen Nähten, jetzt kann ich insgesamt 1000-1500 Büchern ein zu Hause bieten. 😀
Fotos habe ich erst ein paar Tage später gemacht, als die Regalstopper hier ankamen. Haltet euch fest, das hier ist mein Regal, wie es jetzt aussieht:

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Ich finde, mein Regal ist ein echtes Schmuckstück geworden. Die Regalstopper geben ihm irgendwie so eine professionelle Note und dass beispielsweise Sigmund Freud neben Sebastian Fitzek steht, finde ich großartig. Ich liebe die Mischung, ich liebe die Übersichtlichkeit. Und ich liebe es, dass ich genau weiß, dass ihr versteht, warum ein neues Bücherregal eine Menge Fotos und einen eigenen Beitrag verdient. Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass ihr meine Begeisterung nachvollziehen könnt, selbst wenn mein Regalsystem vielleicht nichts ist, was ihr euch an eure eigenen vier Wände hängen würdet.
Ich liebe es, dass ich Leuten, die mir vorschlagen, Bilder, Fotos oder Poster aufzuhängen, immer sagen muss „Dafür habe ich keinen Platz, meine Wände sind voller Bücherregale“. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich meinen Eltern sagen muss „Mama, Papa, mein Regal ist voll, ich brauche die nächste Erweiterung“. Selbstverständlich weiß ich schon jetzt, wo ich die nächsten Regale hin hängen würde. Es ist das beste Geburtstagsgeschenk, das ich mir vorstellen kann. Ein zu Hause für Millionen und aber Millionen Worte.

Ihr möchtet etwas zu meinem neuen Regal sagen? Ihr seid herzlich eingeladen, mir eure Meinung mitzuteilen! 🙂 Könntet ihr euch so ein System auch für eure Bücher vorstellen? Wie sehen eure Bücher-Wohnungen aus?

 
16 Kommentare

Verfasst von - 6. September 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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29. 06. 2014 – Soziale Buchnetzwerke und der ewige Kampf gegen meine Faulheit

Ich liebe Buch-Communities und soziale Netzwerke, die extra für LeserInnen gedacht sind. Als ich Goodreads entdeckte, war das für mich wie eine kleine Offenbarung. Die Möglichkeit, mich mit so vielen anderen Bücherwürmern auszutauschen, ist einfach wunderbar und ich kann Stunden vor diesen Seiten verbringen. Es gibt jedoch einen Haken, der mir jetzt bei LovelyBooks aufgefallen ist.
Mein Profil dort ist noch relativ neu. Ich dachte lange, dass ich eigentlich keine zweite Community neben Goodreads brauche, aber irgendwann entschied ich, dass eine deutsche Seite zum Ausgleich keine schlechte Idee ist. Also habe ich mich angemeldet. Irgendwie war mir diffus wohl bewusst, was jetzt zwangsläufig folgen musste, doch anscheinend habe ich diesen Punkt recht erfolgreich ausgeblendet. Meldet man sich auf so einer Seite an und will wirksam mit ihr arbeiten, muss man das komplette Bücherregal übertragen. Jedes Buch muss in mühsamer Kleinstarbeit eingetragen und einsortiert werden. Ich habe das Spiel bei Goodreads schon einmal mitgemacht. Geholfen hat hier das Tool, welches den LeserInnen ermöglicht, amazon – Seiten zu importieren. Zwar umfasste das in meinem Fall nur einen Bruchteil meiner Bibliothek, aber immerhin. Das Übertragen war so viel Arbeit. Stupide, zeitraubende Arbeit. Es hat sich gelohnt, keine Frage, doch ich war mehr als erleichtert, als ich endlich meine Sammlung einigermaßen vollständig zusammengestellt hatte. Ich habe mich durchgekämpft, stets das Ziel vor Augen. Es fehlen noch Bücher, da mache ich mir keine Illusionen.
lovelybooks-logoNun steht das Ganze erneut an. Bei LovelyBooks. Ich schrecke davor zurück. Ein zweites Mal? Noch mal stundenlang Bücher kategorisieren? Wenn ich den Angaben auf meinem Profil glauben schenken kann, habe ich bisher etwa 220 Bücher eingetragen und bin gerade mal beim Buchstaben „G“ im Alphabet (ich sortiere alphabetisch nach AutorIn ein). Jetzt habe ich schon seit einer Weile nicht mehr weiter gemacht und kann mich einfach nicht dazu aufraffen, die Datenbank zu komplettieren. LovelyBooks ist so eine tolle Seite mit einer offenbar sehr freundlichen und bunten Community. Ich könnte mir selbst in den Hintern beißen, weil ich es nicht schaffe, mir in selbigen zu treten und es hinter mich zu bringen.

Mich interessiert, wie das bei euch ist. Nutzt ihr überhaupt soziale Netzwerke für LeserInnen? Wenn ja, welche und wie seid ihr mit der Mammut-Aufgabe des Einsortierens umgegangen? Habt ihr einen Tipp für mich, wie ich das bei LovelyBooks schneller, ökonomischer oder zumindest spaßiger gestalten kann?

Ich freue mich über jede Antwort und jedes Kommentar; teilt eure Erfahrungen mit Buchnetzwerken mit mir! Vielleicht ist ja auch unter euch der ein oder andere Faulpelz, dann muss ich mich nicht mehr so allein fühlen. 😉

 

 
 

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