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Genevieve Cogman – The Masked City

Rezensionsheader The Masked City

Die Reihe „The Invisible Library” von Genevieve Cogman ist das Ergebnis einer wilden Mischung literarischer Einflüsse. Die Idee einer interdimensionalen Bibliothek borgte sich die Autorin von Terry Pratchett, Neil Gaiman und aus dem französischen Rollenspiel „In Nomine Satanis“. Die Magie ist von Ursula K. Le Guins „Erdsee“-Saga inspiriert, die Drachen durch die chinesische Mythologie und „Sherlock Holmes“ prägte sie ebenfalls. Das Konzept von Ordnung und Chaos hingegen ist eine Exploration dessen, was ihr in Michael Moorcocks „Elric“-Romanen begegnete. Das Ranking, das die Unsichtbare Bibliothek verwendet, um alternative Welten hinsichtlich Ordnung oder Chaos zu klassifizieren, spielt im zweiten Band „The Masked City“ eine entscheidende Rolle.

Endlich fand Irene eine Heimat. Sie ist nun dauerhaft in einem alternativen viktorianischen London als Agentin der Unsichtbaren Bibliothek stationiert. Keine Reisen durch die Welten mehr, ausschließlich Aufträge mit überschaubarem Risiko. Irene ist zufrieden. Doch die Idylle ihres neuen Lebens währt nur kurz. Ihr Lehrling Kai wird von den Fae entführt. Kais Onkel, der König der Drachen, wertet den Zwischenfall als offene Kriegserklärung. Wutschnaubend beauftragt er Irene, seinen Neffen zurückzubringen. Sollte sie scheitern, wird er die Welt, aus der Kai verschleppt wurde, restlos zerstören, um ein Exempel zu statuieren. Irene findet heraus, dass Kai in eine hochgradig vom Chaos infizierte Welt gebracht wurde, in ein alternatives Venedig der Masken und Illusionen, in der der Karneval niemals endet. Irgendwie muss sie dort hingelangen, obwohl die zur Neutralität verpflichtete Bibliothek es Mitgliedern untersagt, sich in das Ringen der Mächte der Ordnung und des Chaos einzumischen. Auf sich allein gestellt bricht Irene zu einer verzweifelten Rettungsmission auf, die alles aufs Spiel setzt: Kai, ihren Job und ihr Leben.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 29. Oktober 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Leselisten?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, feiert ihr den 1. Mai? Für mich mit meiner Punker-Vergangenheit hat der 1. Mai schon lange seinen Reiz verloren. Ich fühle mich zu alt, um mich noch ins Getümmel zu werfen und wenn ich ehrlich bin, war der Tag eigentlich nie ein Highlight. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwann einmal in all den Jahren richtig Spaß auf dem Berliner Myfest gehabt zu haben. Zu voll, zu wenig sanitäre Anlagen, zu schlechte Akustik. Der permanente Blick auf die Uhr, damit man rechtzeitig heim fährt, um der berüchtigten 18 Uhr – Demo aus dem Weg zu gehen und nicht von gesperrten U-Bahnhöfen betroffen zu sein. Nee. Muss alles nicht mehr sein. Da verbringe ich den Tag lieber entspannt mit dem Lieblingsmenschen und der Klappohrprinzessin. Ein netter Nebeneffekt: ich habe viel mehr Zeit, um mich mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beschäftigen. 😉

Führst du Leselisten? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Gefühlt habe ich diese Frage schon 100 Mal beantwortet. Aber selbstverständlich beantworte ich sie geduldig auch noch ein 101. Mal: nein, ich führe keine Leselisten. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ich vorher festlege, was ich wann lesen will. So eine Liste setzt mich unter Druck und engt mich ein. Das Prinzip funktioniert für mich nicht, weil ich dafür viel zu unberechenbar und spontan die nächste Lektüre auswähle. Der Bauch. Ihr wisst schon. Eigensinniges, stures Ding.
Trotz dessen führe ich jedoch sehr genau Buch darüber (HA, Wortspiel! 😀 ), welche Bücher ich besitze, gelesen habe und noch lesen möchte. Ähnlich wie Svenja nutze ich dafür vor allem Goodreads, weil diese Website es Leseratten so einfach macht. Es ist ganz leicht, hier eine digitale Datenbank anzulegen und so den Überblick zu behalten. Ich finde das wichtig, denn wenn man mit so vielen Büchern in Kontakt kommt wie wir, ist das Chaos eine stetige Bedrohung, die man nur durch penible, diktatorisch geführte Organisation in Schach halten kann. Ja, in mir steckt eine verkappte Bürokratin. Ich dokumentiere den Kreislauf jedes Buches exakt. Ich will genau wissen, wann mir ein Buch das erste Mal aufgefallen und auf die Wunschliste gewandert ist, wann ich es gekauft habe, wie lange es auf meinem SuB lag und an welchem glorreichen Tag ich es auf den Gelesen-Stapel verschoben habe. Ich möchte nachvollziehen können, wie viele Seiten ich in einem Jahr lese, welche Genres ich bevorzuge und wie sich meine Bewertungen verteilen. Kurz, Goodreads ist die Basis für meine Lesestatistiken und damit ein für mich unschätzbar wertvolles Tool.

Nutzt ihr Leselisten und eine (digitale) Datenbank?

Ich freue mich auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen, hoffentlich arbeitsfreien Feiertagsmontag! Außerdem möchte ich euch daran erinnern, dass morgen die Auslosung meines Gewinnspiels zum Welttag des Buches stattfindet! Noch einmal schlafen, dann erhält der Buchgutschein eine_n glückliche_n Besitzer_in! 😀
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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