RSS

Schlagwort-Archive: Drache

Montagsfrage Buch mit Huhn oder Ei?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, wie feiert ihr Ostern in diesem äußerst seltsamen Jahr? Da wir trotz des sensationellen Wetters weiterhin angehalten sind, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen, unterscheiden sich die Feiertage für mich in 2020 kaum von allen anderen Tagen. Normalerweise hätte ich den Ostersonntag wahrscheinlich bei meinen Eltern verbracht und ein festliches Essen genossen, doch aufgrund der Corona-Pandemie sind der Lieblingsmensch und ich einfach zu zweit zu Hause. Ich finde es schade, dass ich meine Familie zur Zeit nicht sehen kann, aber um das Fest an sich tut es mir nicht leid. Ostern steht in meinem persönlichen Ranking der jährlichen Feiertage nicht besonders weit oben. Als Kind fand ich das natürlich alles super, besonders Geschenke im Garten zu suchen war durchaus ein Highlight. Mittlerweile hat sich die Bedeutung von Ostern für mich allerdings völlig verschoben; in meiner Wahrnehmung ist es tatsächlich das Fest, das ich am meisten mit einem christlichen Hintergrund assoziiere, sogar mehr als Weihnachten. Ich weiß nicht, wann das passiert ist und warum, aber irgendwie sehe ich vor meinem inneren Auge immer sofort den gekreuzigten Jesus, wenn ich an Ostern denke. Ich bedauere das, denn ich mochte den Osterhasen und da ich nicht gläubig bin, habe ich jetzt das Gefühl, dass diese Feiertage eigentlich gar nicht für mich bestimmt sind. Trotzdem genieße ich es, frei zu haben (dieses Jahr muss ich nicht arbeiten, obwohl Feiertage im journalistischen Betrieb einfach nicht existieren) und habe den gestrigen Tag komplett mit meinem Buch auf dem Balkon verbracht. Das ist auch mal schön. Für heute steht ebenfalls nichts an, außer natürlich der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Buch mit Huhn (oder Ei)?

Ehrlich gesagt bin ich nicht gerade begeistert von dieser Frage. Ich weiß, letztes Jahr gab es bereits eine ähnliche Osterfrage, aber die habe ich ausfallen lassen, weil sie sehr spät kam und ich besseres zu tun hatte, als den Tag vor dem Rechner zu verbringen. Damals. Als man noch rausgehen durfte. 😉 Ich denke, die Bedingungen, unter denen Hühner und Eier in Büchern auftauchen, sind einfach nicht sehr vielfältig, weshalb wir heute vermutlich mit wenigen Ausnahmen alle dieselben Antworten geben. Nun ja, dann wollen wir mal. „Harry Potter“ lasse ich gleich weg, es erscheint mir unnötig, Antonias Antwort zu wiederholen.

In der Fantasy spielen Eier meist dann eine Rolle, wenn das Universum Drachen enthält. Manchmal tauchen sie auch als Brut eines fiesen Monsters auf, aber meiner intuitiven Einschätzung nach sind Dracheneier am häufigsten zu finden. Spontan fallen mir drei Reihen ein, in deren ersten Bänden Drachen aus Eiern schlüpfen: „Eragon“ (Eragon #1) von Christopher Paolini, „A Game of Thrones“ (A Song of Ice and Fire #1) von George R.R. Martin und „Dragonflight“ (Dragonriders of Pern #1) von Anne McCaffrey. Letzteres habe ich erst kürzlich gelesen. In allen drei Büchern ist das Schlüpfen eines oder mehrerer Drachen ein besonderes Ereignis, das den Ausgangspunkt einer speziellen Beziehung zwischen Drache und Mensch darstellt. Der Beginn des neues Lebens ist gleichzeitig der Beginn einer außergewöhnlichen Verbindung, die die nachfolgende Geschichte entscheidend bestimmt. Am besten und eindeutigsten beschrieben ist dieser Prozess in „Dragonflight“, in der die Geburt eines neuen Drachen von einer traditionellen Zeremonie begleitet wird, die nicht ohne Grund „Prägung“ genannt wird.

Bücher, in denen Hühner wirklich eine Rolle spielen, sind meiner Empfindung nach schwerer ausfindig zu machen. Ich habe den Eindruck, dass Hühner normalerweise eher am Rande auftauchen, als Teil des Settings oder Worldbuildings. In „Die Arena“ von Stephen King stellt der Autor zum Beispiel einen Bauern vor, der Hühner hält und sich ständig darum sorgt, wer sie füttern soll, während seine Söhne und er selbst in die perfiden Pläne des Schurken Jim Rennie eingebunden sind. In den „Anita Blake“-Romanen von Laurell K. Hamilton sind Hühner Opfertiere, deren Blut die Protagonistin einsetzt, um Zombies zu erwecken. Mir will kein Buch einfallen, in dem sie einen wichtigeren Auftritt haben oder gar als Hauptfiguren fungieren. Ich könnte mir vorstellen, dass das manchmal in Kinderbüchern der Fall ist, aber sollte es diese geben, habe ich sie nicht gelesen.

Welche Bücher mit Hühnern und/oder Eiern fallen euch ein?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen österlich-feierlichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Jon Hollins – Fool’s Gold

Rezensionsheader Fool's Gold

Jon Hollins heißt in Wahrheit Jonathan Wood. Das Pseudonym wurde ihm vom Verlag Orbit nahegelegt, um Assoziationen mit seiner Urban Fantasy – Reihe „Arthur Wallace“, die unter seinem echten Namen erschien, zu vermeiden. Es ist nicht so einfach, Informationen über ihn zu finden, denn er besitzt keine Website. Stattdessen managt er seine digitale Präsenz über soziale Netzwerke. Auf Reddit erklärte er anlässlich des Erscheinens seines ersten High Fantasy – Romans, dass dieser eine Hommage an seine Auffassung des Genres ist, in dem es ihm zufolge im Prinzip darum geht, dass Freunde zusammen Abenteuer erleben. Erweitert man diesen klassischen Plot um ausgeklügelte Raubüberfälle in der Tradition von „Ocean’s Eleven“, erhält man „Fool’s Gold“, den Auftakt von Hollins‘ Trilogie „The Dragon Lords“.

Niemand mag Drachen. Im Kondorra Tal sind sich alle einig, dass Drachen fiese, gierige Tyrannen sind, die viel zu hohe Steuern verlangen und zum Spaß die Bevölkerung terrorisieren. Doch die Leute haben auch Angst vor ihnen. Also halten sie still und unterwerfen sich den kriminellen Gesetzen der Drachen. Will hat sich längst damit abgefunden, dass er als einfacher Bauer nichts gegen das Unrecht in Kondorra unternehmen kann. Bis zum Tag des „bürokratischen Missgeschicks“. Von jetzt auf gleich verliert er alles: seine mageren Finanzen, seine Farm, sogar sein Dach über dem Kopf. Verzweifelt flüchtet er in eine Höhle in den umliegenden Wäldern – nur um festzustellen, dass diese besetzt ist. Unversehens steht er den Söldnern Lette und Balur, der Gelehrten Quirk und dem verrückten alten Firkin gegenüber. Am Lagerfeuer tauschen sie ihre Geschichten aus. Getragen von seiner Stimmung rutscht Will versehentlich ein wahnwitziger Vorschlag heraus. Verflucht sei sein verräterisches Mundwerk! Denn welche Person bei gesundem Verstand würde schon ernsthaft erwägen, einen Drachen zu bestehlen?

👉 Weiterlesen

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Genevieve Cogman – The Masked City

Rezensionsheader The Masked City

Die Reihe „The Invisible Library” von Genevieve Cogman ist das Ergebnis einer wilden Mischung literarischer Einflüsse. Die Idee einer interdimensionalen Bibliothek borgte sich die Autorin von Terry Pratchett, Neil Gaiman und aus dem französischen Rollenspiel „In Nomine Satanis“. Die Magie ist von Ursula K. Le Guins „Erdsee“-Saga inspiriert, die Drachen durch die chinesische Mythologie und „Sherlock Holmes“ prägte sie ebenfalls. Das Konzept von Ordnung und Chaos hingegen ist eine Exploration dessen, was ihr in Michael Moorcocks „Elric“-Romanen begegnete. Das Ranking, das die Unsichtbare Bibliothek verwendet, um alternative Welten hinsichtlich Ordnung oder Chaos zu klassifizieren, spielt im zweiten Band „The Masked City“ eine entscheidende Rolle.

Endlich fand Irene eine Heimat. Sie ist nun dauerhaft in einem alternativen viktorianischen London als Agentin der Unsichtbaren Bibliothek stationiert. Keine Reisen durch die Welten mehr, ausschließlich Aufträge mit überschaubarem Risiko. Irene ist zufrieden. Doch die Idylle ihres neuen Lebens währt nur kurz. Ihr Lehrling Kai wird von den Fae entführt. Kais Onkel, der König der Drachen, wertet den Zwischenfall als offene Kriegserklärung. Wutschnaubend beauftragt er Irene, seinen Neffen zurückzubringen. Sollte sie scheitern, wird er die Welt, aus der Kai verschleppt wurde, restlos zerstören, um ein Exempel zu statuieren. Irene findet heraus, dass Kai in eine hochgradig vom Chaos infizierte Welt gebracht wurde, in ein alternatives Venedig der Masken und Illusionen, in der der Karneval niemals endet. Irgendwie muss sie dort hingelangen, obwohl die zur Neutralität verpflichtete Bibliothek es Mitgliedern untersagt, sich in das Ringen der Mächte der Ordnung und des Chaos einzumischen. Auf sich allein gestellt bricht Irene zu einer verzweifelten Rettungsmission auf, die alles aufs Spiel setzt: Kai, ihren Job und ihr Leben.

👉 Weiterlesen

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 29. Oktober 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Klangvolle Namen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hatte heute eine Spätschicht und komme gerade von der Arbeit. Ich wollte jetzt eigentlich nur noch ein paar Seiten lesen, bevor ich mich bettfertig mache, aber da trudelte gerade noch rechtzeitig die neue Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise ein. Also werde ich mich noch schnell an die Beantwortung machen, bevor es in die Federn geht. 😀

Die schönsten Buchcharakter-Namen?

Awww, da ist mir gleich ein Name eingefallen, den ich schon lange bewundere. Ein Name wie ein Gedicht. Ein Name, so besonders, einzigartig und wunderschön, dass ich ihn gern in Gedanken immer wieder ausspreche. Manchmal auch laut. Leider kann man ihn wirklich keinem Kind antun. Obwohl ich  bezweifle, dass es einen Menschen auf der Welt geben könnte, der diesem Namen gerecht wird. Lauscht dem Klang dieser herrlichen Silbenkombination: Anomandaris Purake. Der Familienname wird manchmal auch mit Dragnipurake angegeben. Es handelt sich dabei um den vollen Namen des Lords der Tiste Andii aus „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson. Der Sohn der Dunkelheit. Schwarze Haut, silbernes Haar, groß, schlank, kräftig und Augen, die bereits alt waren, als das Universum noch jung war. Oh und er kann sich in einen Drachen verwandeln. In der modernen Zeit des Epos wird er häufig – besonders von Menschen, diesen Banausen – schlicht Anomander Rake genannt, was ich unfassbar schade finde. Vergleicht das doch mal. Anomandaris. Anomander. Muss ich noch mehr sagen?
Anomandaris ist ein traumhafter Name, der aktuell ganz oben auf der Liste meiner liebsten Charakternamen rangiert. Das könnte natürlich auch damit zu tun haben, dass die Person, die ihn trägt, äußerst beeindruckend ist. Der Sohn der Dunkelheit gehört nämlich zu meinen absoluten Favoriten in dieser außergewöhnlichen High Fantasy – Reihe. 😉

Welche Figurennamen gehören zu euren Favoriten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

E.S. Bell – The Dark of the Moon

Jeden Tag erinnert das Loch in ihrer Brust Selena Koren daran, dass sie die Gunst ihres Gottes verlor. Eisige Kälte flutet ihren Körper bei jedem Atemzug. Seit 10 Jahren kennt sie keine Wärme – seit sie 400 unschuldige Leben opferte, um Lunos‘ Krieg mit den Zak’reth zu beenden. Sie setzte ihre beträchtliche Macht als Paladin ein und zahlt einen hohen Preis dafür. Sie würde beinahe alles tun, um die schreckliche Wunde zu schließen. Doch kann sie es verantworten, für ihren Orden der Aluren zur Attentäterin zu werden und zwei dunkle Priester der Bazira zu töten? Widerwillig übernimmt Selena die Quest, nicht ahnend, dass sie bald selbst zur Beute wird.
Sebastian Vaas ist der beste Assassine in ganz Lunos. Der Zak’reth-Krieg nahm ihm seine Familie, schenkte ihm jedoch die Erkenntnis, dass er sein Talent teuer verkaufen kann. Nach einem Jahrzehnt des Blutvergießens plant Sebastian, sich zur Ruhe zu setzen. Ein letzter Job soll seinen Ruhestand sichern. Der Orden der Bazira heuert ihn an, um einen Paladin der Aluren auszuschalten. Als er erfährt, dass Selena sein Ziel ist, die gefallene Heldin, die hunderte der Zak’reth in den Tod schickte, zögert er. Aber eine Unbekannte wird ihn nicht von seinem Ruhestand abhalten. Er nimmt den Auftrag an.
So beginnt eine wilde Jagd, die Selena und Sebastian quer durch das Inselreich führt. Zu spät begreifen sie, dass sie beide lediglich Bauern in einem viel größeren Spiel sind – und der Einsatz ist Lunos‘ Schicksal.

👉 Weiterlesen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Richard Schwartz – Die Macht der Alten

Havald zersplitterte. Der Nekromantenkaiser zerriss seine Seele. Nur mit Mühe gelang es ihm, sein Selbst wieder zusammenzusetzen. Nun teilt er seinen Körper mit all den Seelen, die ihm der Verschlinger und Seelenreißer überließen. Hunderte, Tausende aller Zeitalter leben in ihm weiter, während er von ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten profitiert. Die dunkle Gabe pulsiert in ihm. Mit seinem Schicksal hadernd zieht er sich zurück, versteckt sich im Hammerkopf, der Schenke, in der alles begann. Hier findet ihn Leandra. Einfühlsam überzeugt sie ihn, sich nicht abzuwenden. Illian und Askir brauchen ihn, denn noch immer bedroht Thalak die Königreiche, trotz des erfolgreichen Eingreifens von Xiang. Drachen wurden am Himmel gesichtet, primitive, furchtbare Wesen, die nicht mit der Majestät und Intelligenz Elsines vergleichbar sind und von einer Kriegsfürstin in weißer Lederrüstung kontrolliert werden: Farlin, Aselas Tochter. Havald kehrt nach Askir zurück und beginnt sofort, die Feldzüge vorzubereiten, die den Krieg ein für alle Mal beenden sollen. Seine unkonventionellen Ideen inspirieren nicht nur Zustimmung, doch seine engsten Freunde vertrauen seiner Führung. Leandra, Serafine, Zokora und Varosch begleiten ihn ins Blutige Land, um endlich das Geheimnis des Tarns zu lüften. Welche Macht haben die Alten ihren Nachfahren hinterlassen? Welche Opfer werden nötig sein, um den Krieg der Götter zu entscheiden?

👉 Weiterlesen

 
9 Kommentare

Verfasst von - 10. April 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Liebste Bücherwelten?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Für alle, die sich gefragt haben, wie mein Besuch beim Zahnarzt ausgegangen ist: gut. Es war lange nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Eigentlich war es überhaupt nicht schlimm, ich habe mich umsonst verrückt gemacht. Ich gelobe, nächstes Mal nicht mehr zu jammern, wenn es heißt, Füllung einsetzen. Allerdings hat das Drama einen zweiten Akt. Da ich zur Zeit ohnehin krank geschrieben bin, habe ich meiner Zahnärztin vorgeschlagen, die Gelegenheit zu nutzen, um gleich mal meine oberen Weisheitszähne zu entfernen. Die unteren können glücklicherweise vorerst drin bleiben. Morgen geht es mit dem ersten los. Urgh. Was hab ich mir da nur angetan? Wer macht sowas? Wer geht freiwillig zum Zahnarzt und bittet darum, die Weisheitszähne gezogen zu bekommen? Ich muss neben mir gestanden haben. Völlig umnachtet.
Nun gut, noch bleibt mir eine kleine Gnadenfrist und die nutze ich, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten.

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Ha, eine einfache Frage. Alle, die mich kennen, dürften sie im Schlaf beantworten können. Meine liebsten Bücherwelten sind natürlich High Fantasy – Welten! 😀 Die aktuellen Lieblinge sind das malazanische Imperium („Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson), Westeros („A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin) und Osten Ard („Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams). Ich ziehe High Fantasy – Welten allen anderen Buchwelten vor, weil sie mich am weitesten von der Realität wegbringen, was für mich letztendlich der Grund ist, überhaupt zu lesen. Dort ist einfach alles möglich. Die Grenzen bestimmt ausschließlich die Fantasie des Autors oder der Autorin. Magie, Ritter und Drachen; wahrer Heldenmut, gewaltige Intrigen und faszinierende Kulturen. Ich liebe es. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nicht auch in anderen Buchwelten wohlfühlen würde, nein, ich bin ebenso fähig, mich beispielsweise von dystopischen Zukunftsvisionen oder intelligent konstruierten Urban Fantasy – Realitäten begeistern zu lassen. Doch mein Herz gehört nun mal der High Fantasy und ich denke nicht, dass sich das jemals ändern wird.

In welchen Buchwelten fühlt ihr euch am wohlsten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen möglichst schweißfreien Start in die neue heiße Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Feuerkelch

HP re-read_hell [398640]

Die Schatten werden länger

harry-potter-und-der-feuerkelch

Es ist seltsam. Je weiter Marina aka DarkFairy und ich in unserem „Harry Potter“ – Reread voranschreiten, desto unzuverlässiger werden meine Erinnerungen. Bereits beim dritten Band, „Harry Potter und Der Gefangene von Askaban“, ließ mich mein Gedächtnis im Stich; ich weiß nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal in den Händen hielt. An meine erste Begegnung mit „Harry Potter und Der Feuerkelch“ habe ich ebenfalls keine konkreten Erinnerungen, allerdings ist ein Teil meines Ichs fest überzeugt, dass ich den vierten Band zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam. Obwohl ich nicht in der Lage bin, Momentaufnahmen von diesem Weihnachtsabend abzurufen, besteht dieser Teil darauf, dass es so gewesen ist. Theoretisch ist das möglich, denn „Der Feuerkelch“ erschien im Oktober 2000 auf dem deutschen Markt. Ich war 11 Jahre alt, alt genug für eine Eule aus Hogwarts, die sich leider bis heute nicht blicken ließ.

16 Jahre später freute ich mich sehr auf den Reread des vierten Bandes, weil ich ihn stets als unheimlich aufregend empfand. Zwei Großereignisse erwarteten mich, die Quidditch-Weltmeisterschaft und das Trimagische Turnier, an dem Harry unfreiwillig teilnehmen würde.
Nachdem ich während des Rereads von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ anfangs Schwierigkeiten hatte, mich an die Bilder meiner Fantasie zu erinnern und immer wieder von den Darstellungen der Verfilmung überwältigt wurde, versuchte ich, möglichst gelassen an „Der Feuerkelch“ heranzugehen und mich nicht unter Druck zu setzen. Ich habe gelernt, dass meine Vorstellungskraft am besten funktioniert, wenn ich sie frei fließen lasse und nicht zu viel darüber nachdenke. Da ich bereits vor der Lektüre einige meiner eigenen Bilder abrufen konnte, war ich zuversichtlich, dass es auch beim Lesen klappen würde. Ich lag richtig. Meine Bilder überlagerten die Film-Darstellungen. Hin und wieder wollte sich ein vorwitziges Film-Bildchen in den Vordergrund drängen, doch in diesen Fällen konnte ich, wie bereits beim Lesen von Band 1 und 2, dieses einfach bewusst nach hinten schieben. Ich sah, was ich sehen wollte und fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt.

➡ Weiterlesen

 
4 Kommentare

Verfasst von - 21. Februar 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Richard K. Morgan – The Dark Defiles

2016-12-20-morgan-the-dark-defiles

Mit geblähten Segeln verließ die Expedition den Hafen von Yhelteth. Ihre Reise führte sie zu den Hironischen Inseln, wo der Legende zufolge das Grab des Illwrack Wechselbalgs sowie die sagenumwobene schwimmende kiriathische Stadt An Kirilnar liegen sollen. Im Norden angekommen bleiben jedoch sowohl das Grab als auch An Kirilnar unauffindbar. Handelt es sich lediglich um einen Mythos? Die Expedition entpuppt sich als gefährliche Enttäuschung. Archeth beginnt, den Kampf gegen ihre zunehmende Verzweiflung zu verlieren. Gils Geduld ist am Ende. Egar ist frustriert und gelangweilt. Erst der überraschende Überfall einer Einheit Soldaten aus Trelayne durchbricht die zermürbende Monotonie. In Abwesenheit der drei Helden erklärte das Imperium dem Bund ein weiteres Mal den Krieg. Plötzlich befinden sich Archeth, Egar und Gil auf der falschen Seite eines erbitterten Konflikts, in dessen Schatten jahrtausendealte Mächte Intrigen und Pläne schmieden. Schon einmal ließ das Ringen von Kiriath und Aldrain um das Schicksal der Menschheit die Welt erzittern. Doch jetzt ist es anders. Jetzt bieten ihnen ein schwarzer Magier, ein Halbblut und ein Drachentöter die Stirn. Hier endet es. Ein für alle Mal.

>>> Weiterlesen

 
2 Kommentare

Verfasst von - 28. Dezember 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Naomi Novik – Uprooted

„Uprooted“

uprooted

Autor: Naomi Novik

Format: Kindle Edition

Seitenzahl: 400 (Print-Ausgabe)

Verlag: Pan Macmillan

Sprache: Englisch

ASIN: B00SN93700

Genre: Fantasy > Märchen

ausgelesen am: 16.05.2015

Bewertung:

Naomi Novik wurde mir von Kevin Hearne empfohlen. Bei seiner Lesung schwärmte er von dieser Autorin und erwähnte, dass ihr neustes Buch „Uprooted“ bald erscheinen würde. Ich notierte mir ihren Namen sowie den Titel des Romans und nahm mir vor, zu Hause danach zu suchen. „Uprooted“ begegnete mir dann viel schneller als gedacht und zufällig. Ich stieß darauf, während ich bei Netgalley stöberte. Ihr wisst ja, dass ich bei solchen Zufällen ein bisschen abergläubisch bin und sie gern als Zeichen werte. Also bewarb ich mich auf eine ARC-Version des Buches und wurde tatsächlich akzeptiert.

Alle 10 Jahre wählt der Drache ein Mädchen aus und nimmt sie mit in seinen Turm. Für die BewohnerInnen des Tals, in dem auch Agnieszka lebt, ist diese Tradition schmerzhaft, aber notwendig. Denn im Austausch für den Tribut schützt der Drache das Tal vor dem Wald – ein böser, verwunschener Ort, der Jahr für Jahr danach trachtet, sich auszubreiten und das Tal mit samt den Menschen darin zu verschlingen. Nun steht die Auswahl erneut kurz bevor und obwohl Agnieszka genau im richtigen Alter ist, wissen alle, dass der Drache Kasia mit sich nehmen wird. Agnieszka ist todunglücklich, denn Kasia ist ihre beste Freundin und es gibt keine Möglichkeit, sie vor ihrem Schicksal zu bewahren. Doch als der Drache vor den Mädchen steht, ist es nicht Kasia, die ihm auffällt…

„Uprooted“ ist ein Märchen in alter Grimm-Manier: düster, unheimlich und recht grausam. Ich liebe Märchen, aber dieses konnte mich nicht begeistern. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Eigentlich ist alles da, was ich an Märchen schätze und tatsächlich erinnerte es mich zu Beginn stark an „Blaubart“. Vielleicht war diese Assoziation ein schlechtes Omen, denn als Kind habe ich mich fürchterlich vor dieser Geschichte gegruselt. Doch nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass ich so gar keinen Zugang zu diesem Roman finde. Schon gar nicht, da ich direkt am Anfang positiv überrascht wurde, indem mir Agnieszka als Ich-Erzählerin bereits auf der ersten Seite offenbarte, dass der Drache gar kein richtiger Drache ist, sondern ein mächtiger Zauberer. Ich musste über meine eigene Naivität schmunzeln und freute mich darauf, ihn kennenzulernen. Was war das für eine herbe Enttäuschung als es soweit war. Sarkan (das bedeutet Drache) ist ein Ekel. Cholerisch, gemein und durch und durch unsympathisch. Nach der Auswahl nimmt er Agnieszka mit sich und behandelt sie ansatz- und grundlos wie einen Fußabtreter. Er sagt ihr nicht einmal, wieso er sie ausgewählt hat. Ich ahnte es aber bereits. 😉 Über die Zeit entwickelt Agnieszka trotzdem durchaus positive Gefühle für Sarkan, die ich bis heute nicht verstanden habe. Wie kann sie ihn nur mögen, obwohl er so fies zu ihr ist? Ich schätze, diese bizarre Freundschaft ist einzig und allein der weiteren Handlung geschuldet, die andernfalls nicht funktioniert hätte. Das ungleiche Duo muss sich einem Feind stellen, der absolut furchteinflößend und nahezu unberechenbar ist: dem Wald. Der Wald ist keine bloße Ansammlung von Bäumen, er ist ein lebendiges, denkendes, fühlendes Wesen. Er hat ein Bewusstsein. In seinem Herzen leben Kreaturen, die ohne weiteres einem Albtraum entsprungen sein könnten. Über seine Grenzen hinaus beeinflusst er die Menschen; wie Schachfiguren bewegt er sie ganz nach seinem Belieben und macht sich politische Fehden zu Nutze. Mir ist leider nicht klar, wie er das so weit von seinem eigentlichen Einzugsgebiet entfernt anstellt, denn darauf geht Naomi Novik nicht genauer ein. Auch versäumte sie es meiner Meinung nach, die beharrliche Geduld dieses uralten, unsterblichen Wesens herauszuarbeiten. Es kam nicht richtig rüber, dass ein Teil der Ereignisse in „Uprooted“ vermutlich das Ergebnis jahrhundertelanger, zielstrebiger Planung seitens des Waldes sind. Ich bin mir allerdings sicher, dass er Agnieszkas rasante Entwicklung nicht erwartet hatte. Mir war diese Entwicklung zu heftig, zu übertrieben und ich empfand sie daher als unglaubwürdig. Außerdem ist Agnieszka die einzige Figur des Buches, die sich entwickelt. Ich weiß, dass Naomi Novik absolut in der Lage gewesen wäre, all ihre Charaktere wachsen zu lassen – sie hat es nur einfach nicht getan, weil Agnieszka die Sonne ihres Universums ist. Sie überstrahlt alle Nebencharaktere. Schade ist das vor allem in Bezug auf Agnieszkas beste Freundin Kasia, die meiner Ansicht nach großes Potential hat und die ich sympathischer als Agnieszka selbst fand.
Nach all den Schwierigkeiten, die ich mit diesem Roman hatte, hätte ich nicht damit gerechnet, dass mich das Ende überzeugen würde, doch genauso war es. Es war rund und ließ mich erstaunlich befriedigt zurück. Ich wünschte, die ganze Geschichte hätte auf mich so elegant gewirkt wie die letzten Seiten.

Es ist mir sehr schwer gefallen, „Uprooted“ zu bewerten, weil ich noch immer das Gefühl habe, nicht zum Kern meines Problems mit diesem Roman vorgedrungen zu sein. Natürlich haben mich all die Kritikpunkte, die ich aufgezählt habe, irgendwie gestört, aber ich denke, ich hätte jeden einzelnen verzeihen können, wenn mich das Buch im Ganzen begeistert hätte. Ich weiß nicht, wieso das nicht der Fall war. Vielleicht hing es doch stark an Naomi Noviks Schreibstil, der sich für mich nicht flüssig genug las. Vielleicht war es auch die Tatsache, dass mir das Buch unheimlich lang erschien. Ich werde es wohl nie erfahren. Ich bin ziemlich erleichtert, dass ich mir nun nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen muss und es einfach gut sein lassen kann.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 21. Mai 2015 in Fantasy, Märchen, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: