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Schlagwort-Archive: Die Uralte Metropole

09. 02. 2015 – Montagsfrage: Ein Buch aus einem Buch?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist wieder einmal Montag, also gibt es auch eine neue Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen, die es zu beantworten gilt. Die Frage dieser Woche finde ich wirklich toll:

Hast du schon mal ein Buch gekauft/gelesen, weil es in einem Buch vorkam?

Oh ja, das habe ich tatsächlich, bin damit bisher aber noch nicht sehr erfolgreich gewesen. Ich habe John Miltons „Das Verlorene Paradies“ nur im Regal stehen, weil Emily es in „Lycidas“ (Die Uralte Metropole #1) von Christoph Marzi liest. Mittlerweile ist mir aber bewusst, dass Marzi die Tatsachen in diesem Punkt arg geschönt hat. Emily ist zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt. „Das Verlorene Paradies“ ist eine Lektüre, die keine 12-jährige lesen geschweige denn verstehen könnte. Woher ich das weiß? Ich bin mehr als doppelt so alt wie Emily und habe es bis heute nie über 10 Seiten hinaus geschafft. Ich habe es mehrmals versucht, musste aber immer wieder abbrechen, weil es einfach verflucht schwer ist. Fortlaufend und komplett in Reimform, entstanden im 17. Jahrhundert, beschäftigt sich Milton darin mit seiner Vorstellung Luzifers als verlorener, missverstandener Sohn des Himmels. Eine grundlegende, grenzwertige, theologische Frage der Interpretation. Niemand kann mir weismachen, dass Emily dieses Buch lesen und begreifen konnte, auch Christoph Marzi nicht. Trotzdem möchte ich es eines Tages abschließen. Eines Tages werde ich herausfinden, wie man „Das Verlorene Paradies“ so liest, dass man es auch versteht. Und wenn ich dann bereits 80 bin, ist das auch okay. 😉
Ansonsten fällt mir eigentlich kein weiteres Buch ein, dass ich gekauft habe, weil es in einem anderen Buch vorkam. Ich muss aber zugeben, dass ich „Oliver Twist“ von Charles Dickens vermutlich nicht so bald gelesen hätte, wäre es nicht in „Timm Thaler“ von James Krüss vorgekommen. Timm liest es auf seiner Weltreise mit Herrn L. Lefuet und fühlt sich Oliver verbunden, weil er ebenfalls ein Waisenjunge ist. Ich denke, diese Szene hat mir den letzten Schubser gegeben, den ich brauchte, um es endlich mit Dickens zu versuchen. 🙂

Und ihr? Habt ihr schon mal ein Buch gelesen oder gekauft, weil es in einem anderen Buch vorkam?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Wochenstart! 😀
Alles Liebe,
Elli

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Ein Kommentar

Verfasst von - 9. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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09. 12. 2014 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Obwohl sich heute in Berlin ein wirklich wunderschöner Wintermorgen blicken lässt, komme ich irgendwie nicht so richtig aus dem Knick. Ich empfand es heute schon als Sieg, dass ich meinen Hintern aus dem Bett bekommen habe. Die Aktion Gemeinsam Lesen ist da genau das Richtige, ein sanfter Start in einen neuen Blogger-Tag. Ich muss heute noch arbeiten, wenn ich wieder daheim bin, habe ich es hoffentlich auf Betriebstemperatur geschafft und kann endlich die Rezension zu „The Ask and the Answer“ schreiben.
Jetzt aber erst mal zu den Fragen dieser Woche. Gemeinsam Lesen wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; dieses Mal kommen die Fragen von Schlunzen-Bücher. Los geht’s! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Reached“, das Finale der Matched-Trilogie von Ally Condie und befinde mich auf Seite 115.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Der erste Satz auf der Seite ist auch gleichzeitig der erste Satz eines neuen Kapitels, das aus der Sicht von Cassia geschrieben ist:

„I hurry along the edge of the white barricade, which runs near the Museum.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Als ich das Buch begann, war ich sehr überrascht, dass eine neue Perspektive hinzu gekommen ist. Ally Condie schreibt im Finale nicht nur aus Cassias und Kys, sondern auch aus Xanders Sicht. Im Vorwort steht, dass Xander einer der Hauptcharaktere ist, was mich ebenfalls überrascht hat. In Band eins und zwei habe ich ihn nicht als solchen wahrgenommen. Nach „Crossed“ war mir zwar klar, dass da noch einige Erklärungen kommen müssen, weil Xander ein Geheimnis hat, aber ich hätte nie erwartet, dass er selbst zu Wort kommt. Nach den ersten 100 Seiten bin ich darüber sehr dankbar, weil er von den dreien derjenige ist, der am meisten über die Rebellion gegen die Society weiß. Endlich werden mal ein paar Hintergründe erklärt. Außerdem scheint er rationaler und praktischer als Ky und vor allem Cassia zu denken, was ich als sehr angenehm empfinde. Er gibt der Geschichte wirklich einen neuen Dreh und es würde mich nicht wundern, wenn er zu meiner Lieblingsfigur wird.

4. Lest ihr Bücher nur einmal oder gibt es auch Bücher, die ihr mehrmals lest?

In den meisten Fällen lese ich ein Buch nur einmal. Aber es gibt ein paar Ausnahmen. Bestimmte Bücher lese ich seit Jahren wieder und wieder. Meist sind das Geschichten, die ich seit meiner Kindheit kenne und liebe. „Timm Thaler“ habe ich meinem Leben bestimmt schon 20 Mal gelesen, ebenso wie „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“. Die „Harry Potter“ – Romane lese ich auch immer wieder. Wenn ich mich nach etwas besonders Märchenhaftem sehne, greife ich zur Saga „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi.
Außerdem muss ich einige Reihen immer wieder Revue passieren lassen, wenn der nächste Band erscheint. Ihr könnt es sicher nicht mehr hören, aber ich habe ja schon in den letzten Wochen wiederholt von der Anita Blake – Reihe gesprochen. Wie gesagt, da ist die Veröffentlichung des letzten Bandes bereits anderthalb Jahre her, sollte nun bald mal der nächste kommen, werde ich mindestens die letzten beiden Teile noch einmal lesen müssen, um den Einstieg zu finden. Sowas passiert, wenn man abhängig vom deutschen Verlag ist.

Was lest ihr im Moment? Lest ihr manche Bücher auch mehrfach?

Ich freue mich wie üblich auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂

 
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Verfasst von - 9. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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01. 12. 2014 – Montagsfrage: Eure liebsten Bücher in der (Vor-) Weihnachtszeit?

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Naaaaa, habt ihr heute auch alle schon ein Türchen aufgemacht? 😀 Es ist der erste Dezember und so langsam begreife auch ich, dass Weihnachten nicht mehr fern ist. Meine liebste Jahreszeit ist angebrochen! 😀
Da ist es nur passend, dass sich die Montagsfrage von Nina aka Libromanie mit dem Thema Weihnachten beschäftigt. Ich freue mich gleich doppelt darüber, denn sie war ein Vorschlag von der lieben DarkFairy, meiner Schwester im Geiste:

Eure liebsten Bücher in der (Vor-) Weihnachtszeit?

Leider muss ich euch enttäuschen. Ich habe kein spezielles Weihnachtsbuch, weil das für mich nicht funktioniert. Mein Bauch, der die Leseentscheidungen für uns beide trifft, lässt sich nicht hintergehen. Er giert immer nach Neuem. Ich kann ihm einfach keine Weihnachtslektüre schmackhaft machen; er ist ein sturer Mistkerl. Trotzdem möchte ich eine Empfehlung für ein Buch aussprechen, das in meinen Augen hervorragend zur (Vor-) Weihnachtszeit passt, auch wenn ich es im Hochsommer gelesen habe:

die unglaubliche geschichte des henry n brown„Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ – Anne Helene Bubenzer

„Von einem Bären, der auszog, die Menschen zu trösten. Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 als Teddybär geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein könnte. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, Angst und Hoffnung, Sehnsucht und Glück – gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört…“

Diese Geschichte ist eine der schönsten, die ich jemals gelesen habe; sie ist ein kleiner Schatz in meinem Bücherregal. Vor zwei Jahren habe ich dazu eine Rezension geschrieben, die ihr euch bei LovelyBooks durchlesen könnt. Klickt einfach HIER und ihr landet auf der entsprechenden Seite.
Von Henrys Geschichte gibt es sogar noch einen zweiten Teil, der im Grunde noch besser zur Jahreszeit passt: „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“. Leider finde ich, dass dieses Buch für die schmale Seitenzahl von 128 unverschämt teuer ist, darum habe ich es noch nicht gekauft.

Ansonsten finde ich, dass der Winter die ideale Zeit für Fantasy-Schmöker und märchenhafte Literatur ist. Christoph Marzis 4-teilige Saga „Die Uralte Metropole“ beispielsweise lädt herrlich zum Träumen ein.

Lycidas Lilith Lumen Somnia

NACHTRAG:

Mir ist jetzt noch ein Buch eingefallen, dass zu Weihnachten passt wie die Faust aufs Auge: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak. Zu diesem Buch möchte ich nicht viel sagen, nur, dass es mich zum Heulen gebracht hat wie ein Schlosshund.

Welche Bücher sind für euch die ideale Weihnachtslektüre?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂

(Bildquelle 1)

 
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Verfasst von - 1. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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