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Schlagwort-Archive: Die Gärten des Mondes

[Rund ums Buch] Hilfegesuch: Die Treue halten oder aus dem Staub machen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Erinnert ihr euch, dass ich euch im April von meinen Problemen mit Steven Eriksons epischer Fantasy-Reihe „Das Spiel der Götter“ berichtete? Für alle, deren Gedächtnis jetzt gerade Däumchen dreht und für alle, die keine Lust haben, HIER noch einmal nachzulesen, eine Kurzfassung. Die Saga ist im englischen Original seit 2011 vollständig erschienen. Seit 2012 rackert sich der Verlag blanvalet mit der Übersetzung für den deutschen Markt ab. Da die zehn originalen Bände recht umfangreich sind, wurde entschieden, sie zu teilen, wovon der Auftakt „Die Gärten des Mondes“ allerdings ausgenommen wurde. Aktuell sind 16 der geplanten 19 Bände veröffentlicht. Dieser Fortschritt mutierte bereits zu einem äußerst langwierigen, strapazierenden Prozess. Erscheinungstermine konnten nicht eingehalten werden und wurden zum Teil um Jahre verschoben. Natürlich ohne eine Erklärung des Verlags, denn blanvalet scheint so gar nichts von Transparenz zu halten, was mich einem kolossalen Wutanfall immer näher brachte.

Als ich meinem Ärger im April in einem ausführlichen Beitrag Luft machte, bangte ich der Veröffentlichung des Bandes #17 „Die Schwingen der Dunkelheit“ entgegen, der laut blanvalet am 18. November 2019 endlich das Licht der Welt erblicken sollte. Damals wartete ich bereits seit etwa zweieinhalb Jahren auf diese Fortsetzung. Am Montag letzter Woche erhielt ich eine E-Mail von Amazon. Das Drama geht in den nächsten Akt.

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Steven Erikson – Die Stadt des blauen Feuers & Tod eines Gottes

Nach der Zerstörung Mondbruts fanden die Tiste Andii in Schwarz-Korall eine neue Heimat. Sie hüllten die Stadt in ewige Nacht, eine Reminiszenz an Kurald Galain. Doch Mutter Dunkel ist noch immer taub für die Nöte ihrer Kinder. Vor den Toren Schwarz-Koralls entstand der Kult des Erlösers: aus ganz Genabackis pilgern Menschen zum Grabhügel des gefallenen Schild-Amboss Itkovian und bitten um seinen Segen. Der Erlöser stellt keine Ansprüche. Er schließt ausnahmslos jede Seele in seine Arme. Er ist wehrlos, verletzlich gegenüber denjenigen, die seinen Kult zu missbrauchen gedenken. Denn Itkovian ist nicht der einzige Aufgestiegene, dessen Einfluss in Schwarz-Korall spürbar ist. Aus den Tiefen des Chaos steigt der Sterbende Gott empor, der süßes Vergessen verspricht. Seine Anhänger_innen planen, den Erlöser zu überwältigen und Schwarz-Korall zu übernehmen. Mehr denn je brauchen die Andii die Führung ihres Lords Anomander Rake, dieser schaut jedoch sorgenvoll nach Darujhistan.
In der Stadt des blauen Feuers kündigt sich eine gewaltige Konvergenz an. Reisende nähern sich der Metropole, Schlitzer kehrt in Begleitung seiner Gefährten zurück in die Straßen seiner Jugend, malazanische Veteran_innen und die Assassinengilde liefern sich blutige Scharmützel, das Azath-Haus speit Totgeglaubte aus und in der Ferne ist das Geheul furchteinflößender Hunde zu hören. Darujhistan ist in Aufruhr. Leben und Tod tanzen Hand in Hand und noch immer giert der Verkrüppelte Gott nach jedem Fetzen Macht, dem er habhaft werden kann. Im Schatten der Konvergenz richtet er seinen Blick auf das verfluchte Schwert Dragnipur, dessen schwarzes Herz tausende Seelen knechtet. Sein Träger ist Anomander Rake und so obliegt es dem Sohn der Dunkelheit, Schwarz-Korall und Darujhistan gleichermaßen vor dem Gift zweier wahnsinniger Götter zu bewahren. Ein Gott muss sterben, damit ein anderer aufgehalten werden kann.

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[Rund ums Buch] Lieber Verlag blanvalet, …

Hallo ihr Lieben 🙂

Morgen werde ich die Doppelrezension zu „Die Stadt des blauen Feuers“ und „Tod eines Gottes“ (Das Spiel der Götter #8) von Steven Erikson veröffentlichen. Ich habe beim Schreiben dieser Besprechung wieder einmal alle üblichen Vorgaben ignoriert und einfach aufgeschrieben, was mir durch den Kopf ging, ohne mich zum Beispiel um die Zeichenanzahl zu kümmern. Als ich die Inhaltsangabe fertig hatte, setzte ich mich an die Einleitung. Normalerweise verzichte ich für die Rezensionen von „Das Spiel der Götter“ mittlerweile auf Trivia-Infos, weil die zahlreichen Bände für sich selbst sprechen und meine Texte ohnehin lang genug werden, aber dieses Mal hatte ich aus aktuellem Anlass etwas auf dem Herzen. Ich begann, zu tippen und musste einige Stunden später einsehen, dass meine Einleitung viel zu umfangreich geworden war. Das war keine Einleitung. Das war ein eigener Beitrag. Deshalb habe ich beschlossen, diesen heute der morgigen Rezension voranzustellen. Ich muss mir etwas von der Seele reden und ich finde das Thema wichtig, darum lasse ich euch an meinen Gedanken teilhaben. Ich muss schimpfen – wo könnte ich das besser, als hier?

Die originale, englische Version von „Das Spiel der Götter“ wurde im Frühjahr 2011 mit dem Erscheinen des finalen Bandes „The Crippled God“ abgeschlossen. Für alle, die so ihre Schwierigkeiten mit Zahlen haben (wie ich), das ist 8 Jahre her. Der deutsche Verlag blanvalet begann 2012, eine schicke Neuauflage der Reihe zu veröffentlichen. Das ist 7 Jahre her. Bis heute ist die Reihe auf Deutsch nicht abgeschlossen. Dank der Teilung der zehn englischen Originalbände, die den ersten Band allerdings nicht betraf, sind aktuell 16 der 19 geplanten Bände erschienen. Das heißt, es fehlen noch immer anderthalb Bände der ursprünglichen Reihe. In den sieben Jahren seit der Neuveröffentlichung von „Die Gärten des Mondes“ schaffte es blanvalet nicht, eine vollständige, existierende Reihe zu übersetzen und auf den Markt zu bringen.

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Montagsfrage: Favoriten der bisherigen Jahreslektüre?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute Nacht ist unser Buchfresserchen Svenja wunderbar früh dran mit der Montagsfrage. Kurz nach Mitternacht ist sie schon online, also werde ich sie noch schnell beantworten, bevor ich mich bald ins Bett begebe. Es läuft ja ohnehin noch die zweite Hälfte des Footballspiels. Hach, Urlaub ist doch herrlich, da kann man so lange aufbleiben wie man möchte, ohne Zeitdruck. 😀

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Ich liege dieses Jahr sehr gut in der Zeit. Anfang 2016 habe ich mir 85 Bücher als Leseziel gesetzt. Kurz vor Mitternacht habe ich Buch Nummer 76 („Dunkeljäger“ von Alexey Pehov) ausgelesen und liege damit 3 Bücher vor meinem Plansoll. Ich bin zufrieden mit mir.
Was meine Favoriten betrifft, ist die Auswahl recht groß. Ich habe bis heute 20 Mal volle 5 Sterne vergeben. Ich denke, diese drei haben mich besonders beeindruckt (ohne Ranking):

1. „The Serpent King“ von Jeff Zentner

the-serpent-kingDiesen Young Adult – Roman habe ich im Januar bei Netgalley als Rezensionsexemplar angefragt. Als diesen Monat die diesjährigen Goodreads Choice Awards an den Start gingen, war ich recht überrascht, das Buch in mehreren Kategorien nominiert zu sehen. Ich plante sowieso, im November einige Rezensionsexemplare abzuarbeiten, also rutschte „The Serpent King“ auf meinem SuB kurzerhand nach ganz oben. Diese Entscheidung hat sich bezahlt gemacht, denn es ist ein wundervolles Buch, das mich tief berührte. Worum es geht? Nun, ich würde es mit „Wurzeln und Flügel“ zusammenfassen. Mehr möchte ich erst mal nicht verraten, denn die Rezension steht ja noch aus.

2. „Rooms“ von Lauren Oliver

Rooms„Rooms“ ist Lauren Olivers erster Roman für Erwachsene. Meiner Meinung nach ist ihr der Wechsel der Zielgruppe hervorragend gelungen. Nicht nur ist es eine zartfühlende Geschichte von den Beziehungen innerhalb einer zerrütteten Familie, es ist auch ein stilistisches Highlight mit einer einzigartigen Struktur. Falls ihr euch für das Buch interessiert, HIER findet ihr meine Rezension.

 

 

3. „Die Gärten des Mondes“ (Das Spiel der Götter #1) von Steven Erikson

Die Gärten des MondesMein dritter Favorit ist ein Stellvertreter. „Die Gärten des Mondes“ steht symbolisch für alle Bände von „Das Spiel der Götter“, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es ist die beste High Fantasy, die mir je untergekommen ist. Ich bezeichne Steven Erikson im Brustton der Überzeugung als König des Genres, weil er mit seiner Reihe einfach ein paar Schritte weiter geht als alle anderen Autor_innen, die in dieser Kategorie schreiben. Für mich ist es, als hätte ich vor seinen Werken nicht gewusst, was wirklich gute High Fantasy ist. Ich schmeiße mich zu seinen Füßen in den Staub. Die Rezension zu dem phänomenalen Reihenauftakt findet ihr HIER.

Obwohl das Festlegen von Favoriten immer ein wenig schwierig ist, muss ich sagen, dass es mir dieses Jahr erstaunlich leicht fällt. Ich habe 2016 einige gute Bücher gelesen, aber diese beiden Einzelbände und diese Reihe sind wirklich außergewöhnlich. Ich freue mich, dass ich auf großartige Literatur gestoßen bin und hoffe, dass zum Ende des Jahres noch ein paar 5-Sterne-Bewertungen hinzukommen. 🙂

Wie sieht eure Jahresstatistik bisher aus und welche 3 Bücher stechen deutlich hervor?

Ich bin gespannt auf eure Antworten; vielleicht findet sich bei euch ja noch die eine oder andere Leseempfehlung für mich. 😉 Ansonsten wünsche ich euch allen einen fabelhaften Montag und verspreche, in einigen Stunden eine ausgedehnte Stöberrunde einzulegen!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
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Verfasst von - 14. November 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Steven Erikson – Die Gärten des Mondes

2016-03-21 - Erikson Die Gärten des Mondes

„Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson ist ein längst überfälliger Reread. Ich besitze das Buch seit Dezember 2012 und habe es etwa zur gleichen Zeit das erste Mal gelesen. Damals wusste ich noch nicht, dass es sich dabei um den Auftakt der sehr umfangreichen Reihe „Das Spiel der Götter“ handelt, die bis heute 15 Bände umfasst. Es dauerte, bis ich mich soweit vorwärts gekauft hatte, dass sich ein Reread des ersten Bandes lohnte, doch im März 2016 war es soweit. Ich holte „Die Gärten des Mondes“ aus dem Regal, bereit, erneut in Eriksons hochkomplexe High Fantasy – Welt abzutauchen.

Der Machthunger der malazanischen Imperatrix kennt keine Grenzen. Seit Jahrzehnten streckt sie ihren starken Arm nach Genabackis aus. Eine Perle fehlt noch in ihrer Sammlung: Darujhistan, die letzte freie Stadt Genabackis‘. Doch der entscheidende Feldzug wird von einer düsteren Erscheinung überschattet. Über Darujhistan thront die schwebende Festung Mondbrut und bietet der Stadt einen zweifelhaften Schutz. Um den Einfluss Mondbruts auszuhebeln, entscheidet die Imperatrix, eine Eliteeinheit nach Darujhistan zu schicken. Die Brückenverbrenner unter Sergeant Elster waren die Lieblinge des alten Imperators, die Imperatrix scheint jedoch alles daran zu setzen, Elsters Truppe loszuwerden. Darujhistan zu infiltrieren gleicht einem Selbstmordkommando. Nicht nur, weil der Herr von Mondbrut im Geheimen Intrigen mit den Meistern der Stadt schmiedet, sondern auch, weil sich die Götter selbst eingemischt haben. Unschuldige werden zu unberechenbaren Marionetten. Das Spiel um Macht zwischen Herrschern, Assassinen, Magiern und Göttern hat begonnen und niemand kann vorhersagen, wer überleben wird.

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Verfasst von - 4. Mai 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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[TAG] Mein Leben in Büchern

Hallo ihr Lieben! 🙂

Gestern habe ich den TAG „Mein Leben in Büchern“ bei Anna von Live Your Life With Books gesehen, der mir so gut gefiel, dass ich entschieden habe, heute gleich mal mitzumachen, auch ohne getaggt worden zu sein. Bücher begleiten mich schon mein ganzes Leben lang, also kann ich es auch durch Bücher beschreiben! 😉

1. Suche dir je eins deiner gelesenen Bücher für deine Initialen heraus.

[E]: „Engel und Joe“ von Kai Hermann

Engel und JoeJoe, die eigentlich Johanna heißt, hält es zu Hause nicht mehr aus und irrt ziellos durch Berlin. Als die 15-jährige von Skinheads bedroht wird, tritt Engel dazwischen. Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen Joe und dem 17 -jährigen, der zu einer Punker-Clique auf dem Alex gehört. Doch kaum haben sich die beiden zueinander gefunden und sich geschworen, nie wieder auseinander zu gehen, ist ihre junge Liebe in Gefahr.

Für das „E“ meines Vornamens habe ich „Engel und Joe“ von Kai Hermann herausgesucht. Wenn man so will, war es DAS Buch meiner Teenagerzeit. Als ich das erste Mal mit dieser Geschichte in Berührung kam, war ich gerade frisch in der Punk-Szene angekommen und viele der Probleme, die in „Engel und Joe“ thematisiert werden, beschäftigten mich durch meinen neuen Freundeskreis ebenfalls. Drogen, Alkohol, Selbstmord, die erste große Liebe, Konflikte mit Autoritäten… Für mich war es ein Buch mitten aus dem Leben. Eigentlich ist ein Reread längst überfällig.

[S]: „Die Straße“ von Cormac McCarthy

die straßeEin Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind, die den Schnee grau färbt. Sie haben nur noch ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit all ihrer Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Eine Geschichte voller Dunkelheit und mittendrin ein Licht: die herzzerreißende Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.

Ich gehe mal davon aus, dass Artikel nicht zählen, daher fiel meine Wahl für das „S“ meines Nachnamens auf „Die Straße“ von Cormac McCarthy. McCarthy erhielt für diesen Roman 2007 den Pulitzer Preis – völlig zu Recht, wenn ihr mich fragt. Das Buch ist eine Dystopie, aber meilenweit entfernt von all den hübschen, niedlichen Young Adult Dystopien, die ich gelesen habe. Es ist dunkel, kalt und verzweifelt. Wie soll ich euch erklären, warum es trotzdem ein wundervolles Buch ist, das mich zum Weinen brachte? Wisst ihr, obwohl es in dieser Geschichte fast nichts gibt, an das man sich klammern könnte, ist sie so voller Hoffnung und Liebe, dass es mir fast das Herz brach.

2. Stell dich vor dein Bücherregal und zähle dein Alter entlang die Bücher ab – bei welchem Buch landest du?

Wie ihr wisst, ist mein Bücherregal sehr groß. Es geht über drei Wände. Natürlich steht in der Frage nicht, wo man anfangen soll zu zählen. Ich könnte das im Grunde an hundert verschiedenen Stellen machen, es käme jedes Mal etwas anderes heraus. Tja, entscheiden musste ich mich trotzdem, also habe ich ganz traditionell bei „A“ angefangen zu zählen (mein Regal ist alphabetisch nach AutorIn sortiert). 26 Zähler später landete ich bei „Sense and Sensibility“ von Jane Austen.

Sense and SensibilityMarianne Dashwood wears her heart on her sleeve, and when she falls in love with the dashing but unsuitable John Willoughby she ignores her sister Elinor’s warning that her impulsive behaviour leaves her open to gossip and innuendo. Meanwhile Elinor, always sensitive to social convention, is struggling to conceal her own romantic disappointment, even from those closest to her. Through their parallel experience of love—and its threatened loss—the sisters learn that sense must mix with sensibility if they are to find personal happiness in a society where status and money govern the rules of love.

Ich kann zu diesem Buch noch nichts sagen, weil ich es noch nicht gelesen habe. Bis ich wieder Lust auf einen Roman von Jane Austen habe, wird aber wohl vermutlich noch ein bisschen Zeit vergehen.

3. Suche dir eines deiner Bücher aus, das in deiner Stadt, deinem Bundesland oder in deinem Land spielt.

Ich bin Berlinerin, habe es bei dieser Aufgabe also relativ leicht. Eine naheliegende Wahl wäre ein Roman von Sebastian Fitzek, aber ich fand „Onkel Toms Hütte, Berlin“ von Pierre Frei dann doch besser.

Onkel Toms Hütte Berlin„Der fünfzehnjährige Ben stößt beim Sammeln von Zigarettenkippen auf eine Frauenleiche: blond, blauäugig, brutal zugerichtet. In der vom Krieg zerstörten Stadt treibt ein psychopathischer Serienmörder sein Unwesen, dem innerhalb kurzer Zeit drei weitere Frauen zum Opfer fallen.“

Dieses Buch könnte einer der ersten Thriller sein, die ich gelesen habe. Das muss gut 10 Jahre her sein. Es ist ein großartiger Mix aus Spannung und geschichtlichen Details, die sich vor allem mit dem Leben von Frauen im Dritten Reich beschäftigen. Bis heute finde ich den Aufbau des Buches genial, weil der Autor sehr bemüht war, dass man als LeserIn die ermordeten Frauen intim kennenlernt und begreift, wie es war, während des Zweiten Weltkriegs Frau, Mutter, Schwester, Geliebte, Rebellin und/oder Arbeiterin zu sein.

4. Jetzt suche ein Buch heraus, das einen Ort repräsentiert, an den du gerne reisen würdest.

Hier fiel mir die Wahl wirklich schwer. Es gibt so viele Länder, in die ich gern einmal reisen würde. Am liebsten möchte ich die ganze Welt sehen. Trotzdem musste ich mich entscheiden und habe ein Buch herausgesucht, das (zum Teil) in dem Land spielt, das mir als erstes eingefallen ist: Indien. Was läge da näher als „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel?

Schiffbruch_mit_Tiger„Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt.“

Ich liebe dieses Buch, in all seinem philosophischen Reichtum. Zwar glaube ich nach dem Lesen immer noch nicht richtig an Gott (kompliziertes Thema), aber ich glaube an das Leben und an Wunder. *.* Ich hatte damals schon ziemliche Schwierigkeiten, meine Gefühle Pis Geschichte gegenüber in Worte zu fassen, also werde ich das hier nicht noch einmal versuchen. Lest einfach meine Rezension, wenn ihr es wissen möchtet. 🙂

5. Was ist deine Lieblingsfarbe? Fällt dir ein gelesenes Buch ein, dessen Cover in dieser Farbe gehalten ist?

Hui. Schwierig. Meine Lieblingsfarbe ist blau, in allen Schattierungen. Viele Bücher haben ein blaues Cover. Ich entscheide mich für… *ratlos im Kreis herumwusel* … Ähhh… „Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson.

Die Gärten des MondesFür Sergeant Elster war stets klar, dass er dem malazanischen Imperium treu ergeben ist, egal wie schlecht er von seiner Herrscherin behandelt wurde. Auf ihren Befehl begibt er sich in die feindliche Stadt Darujistan, um deren Eroberung vorzubereiten. Doch als er und sein Trupp eintreffen, schwebt bereits die finstere Festung Mondbrut wie eine schützende Hand über der Stadt – und der Plan der Imperatrix zur Vernichtung Mondbruts kann sehr leicht auch Elster und seine Leute mit in den Tod reißen.

Ich arbeite schon eine Weile daran, die High Fantasy – Reihe Das Spiel der Götter zusammen zu kaufen. Gar nicht so leicht bei mittlerweile 15 deutschen Bänden. Im Original hat die Reihe wohl nur 10 Bände – vermutlich hat Blanvalet entschieden, die Bücher zu teilen (nein, ich werde mich jetzt nicht aufregen). Ich besitze jetzt fünf Bände, habe also noch einiges vor mir. Ich weiß auch, dass ich den Auftakt „Die Gärten des Mondes“ noch einmal lesen muss, bevor ich mit der Reihe durchstarten kann. Ich habe seit Monaten große Lust dazu, aber ich gestehe, mir graut es dermaßen vor der Rezension, dass ich davor zurückschrecke. Alle Welt schwärmt von George R.R. Martin (und ich schätze, das ist berechtigt), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er komplexer als Steven Erikson schreibt.

6. An welches Buch hast du die schönsten Erinnerungen?

Das ist leicht, weil ich das entsprechende Buch erst im letzten Winter noch einmal gelesen habe: „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss.

Timm ThalerTimm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefeut, der ihm dafür viel Geld verspricht: Der Baron erhält Timms Lachen, und Timm gewinnt ab jetzt jede Wette. Bald aber merkt Timm, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist – gleich, wie viel Reichtum er anhäuft. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurück erobern kann. Lefeut ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf…“

Glücklicherweise habe ich auch zu diesem Buch erst einen Beitrag und dann eine Rezension verfasst. Dort steht alles, was ihr über meine langjährige Beziehung zu diesem wundervollen Buch wissen müsst. 🙂

7. Bei welchem Buch hattest du die größten Schwierigkeiten es zu lesen?

Muss es ein Buch sein, das in meinem Regal steht? Wenn nicht, wäre es Franz Kafkas „Die Verwandlung“, das ich für die Schule lesen musste und das der Grund für meine tiefsitzende Abneigung gegen diesen Autor ist. Falls doch… Hmmm..
Ich denke, es ist ein Kopf an Kopf – Rennen zwischen „The Jungle“ von Upton Sinclair und „The Armies of the Night“ von Norman Mailer. Beide Bücher musste ich für die Uni lesen, beide Bücher habe ich abgebrochen (nach der verlangten Seitenanzahl). „The Jungle“ fand ich schockierend und sehr ehrlich, aber Sinclairs Schreibstil fiel mir unglaublich schwer. Mit „The Armies of the Night“ konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ich weiß nicht, was mir das Buch sagen wollte, obwohl es thematisch für mich voll ins Schwarze trifft und ich hohe Erwartungen hatte. Eigentlich fand ich, dass Mailer nur uninteressantes Zeug geschwafelt hat. Und das über den Marsch auf Washington im Oktober 1967. Vielleicht spielt auch mit rein, dass ich Mailer als Persönlichkeit nicht ausstehen kann. Der Mann hat versucht, seine zweite Ehefrau (von insgesamt sechs) abzustechen.

8. Welches Buch auf deinem SuB wird dir das größte Gefühl verschaffen, etwas geleistet zu haben, wenn du es gelesen hast?

Im Gegensatz zu Anna gibt es für mich durchaus ein Buch, das mir ein Gefühl von Erfolg verschaffen wird, wenn ich es eines Tages gelesen und verstanden habe: „Das Verlorene Paradies“ von John Milton.

das verlorene paradies„Der englische Dichter John Milton (1608-1674) schuf Mitte des 17. Jahrhunderts mit seinem Versepos »Das verlorene Paradies« eines der bedeutendsten Werke der europäischen Literatur. In für die damalige Zeit untypischen Blankversen erzählt es von den wiederholten Versuchen Satans, Gott seine Macht zu entreißen. Als Satan in Schlangengestalt ins Paradies eindringt und den Sündenfall Adams und Evas provoziert, ist der Garten Eden schließlich verloren. Miltons kunstvolle Komposition von »Paradise Lost« blieb lange Zeit Wegweiser für die englische Literatur.“

Dieses Buch ist meine Nemesis. Das eindeutige Zeichen dafür, dass jedes Buch seine Zeit hat. Die für mich noch nicht gekommen ist. Ich bin erst 26, aber schon heute sorge ich mich, dass ich niemals bereit sein werde für Miltons großes Epos. Ich will auf meinem Sterbebett denken können „Zumindest hast du den Milton gelesen“. Es steht hier. Seit Jahren. Ab und zu höre ich, wie es mich auslacht. Es macht mich wahnsinnig, dass ich noch nicht so weit bin, weil es ganz oben auf meiner Lebens-Lese-Liste steht. Dieses Buch zu lesen und zu verstehen ist für mich das ultimative Zeichen von fortgeschrittener Intelligenz und ich werde niemals hinnehmen, dass ich für Milton eventuell nicht klug genug bin. Eines Tages werde ich „Das Verlorene Paradies“ in die Knie zwingen. Ich werde triumphieren. Wenn es soweit ist, werde ich das bestimmt sogar feiern, denn wenn man endlich ein Buch ausgelesen hat, das einen jahrelang verfolgt hat, ist das eine Party wert.


Fertig! 😀 Ich finde, da ist eine wirklich interessante Bücher-Mischung zu Stande gekommen. Habt ihr diese Werke bereits gelesen?
Eigentlich müsste ich jetzt weitere Blog taggen, aber da ich nicht weiß, wer diesen TAG schon alles gemacht hat und es außerdem noch verdammt früh ist, verzichte ich darauf. Wenn ihr Lust habt, mitzumachen, tut es einfach! 😀

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und Meinungen zu meinem Leben in Büchern und wünsche euch allen einen wundervollen Sommertag! (I’m walking on Sunshine, ohooo *sing*)
Alles Liebe,
Elli

 
 

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