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03. 02. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist wieder Dienstag, also lesen wir heute auch wieder gemeinsam. Leider haben die DHL und amazon meine Lesepläne durcheinander gebracht, weswegen ich nicht das Buch lese, das ich eigentlich lesen wollte. „Unter schwarzen Segeln“ von Christoph Hardebusch hätte gestern ankommen sollen, wurde gestern aber erst losgeschickt, also einen Tag länger warten. Die restlichen Bücher, die ich bestellt habe, sollten ebenfalls gestern ankommen. Sie haben das Logistikzentrum von amazon zwar verlassen, aber dann ist den ganzen gestrigen Tag seit halb 10 Uhr morgens nichts mehr passiert. Verlass dich nie auf andere usw. *Augenroll*
Jedenfalls musste ich dann gestern eine Übergangslösung entwickeln. Glücklicherweise habe ich ja mittlerweile auch einen kindle, also konnte ich auf dem Weg zur Arbeit einfach eins der Umsonst-eBooks lesen, die ich gespeichert habe. Es war „Edward“ von Stephenie Meyer. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das bloß eine Kurzgeschichte von knapp 60 Seiten ist. In dieser beschreibt Meyer Bellas und Edwards erste Begegnung aus seinem Blickwinkel. Das ganze Ding ist so kurz, dass sich nicht einmal eine Rezension lohnt. Ich war enttäuscht.

Wieder zu Hause musste ich ja dann feststellen, dass „Unter schwarzen Segeln“ noch nicht hier angekommen war, also brauchte ich wieder eine Übergangslösung. Erst dachte ich, ich könnte „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern lesen, aber nach etwas mehr als 80 Seiten habe ich gemerkt, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist. Ich wollte ja Piraten, kein Magierduell. Also noch einmal umentscheiden. Wieder habe ich den kindle rausgekramt und mir angesehen, was ich noch gespeichert habe. So stieß ich dann auf meine aktuelle Lektüre, von der ich jetzt mehr erzählen möchte. 🙂
Gemeinsam Lesen wird von abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Dissected“ von Megan Bostic in der kindle-Version und bin bei 72% (Position 1850).

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„After group was Room Grades.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich werde dieses Buch nicht rezensieren. Nicht, weil es nicht gut wäre, eher im Gegenteil. Ich kann es nicht. Für mich behandelt dieser Roman eine sehr persönliche, intime und schwierige Thematik. Sonst bin ich euch gegenüber ja ziemlich offen und habe wenig Hemmungen, auch etwas aus meinem Leben preiszugeben. Aber in diesem Fall ist es anders. Ich teile gern mit euch, aber ich möchte nicht über etwas schreiben, mit dem ich in meiner Vergangenheit lange und hart gekämpft habe und es für jeden Menschen zugänglich im Internet veröffentlichen. Ich kann „Dissected“ nicht losgelöst von meiner Vorgeschichte bewerten und besprechen. Da das so ist, ginge mir eine Rezension dieses Buches zu tief in meine Privatsphäre hinein. Die Vorstellung, dass meine Vergangenheit für immer im Internet für alle ausgebreitet schwarz auf weiß zu finden ist, ist mir sehr unangenehm. Ich denke auch nicht, dass mein Blog mich dazu verpflichtet, alte Wunden und alten Schmerz neu aufzuwühlen, wenn ich das nicht will. Ich werde hier keinen Seelenstrip hinlegen. Ich bin überzeugt, dass ihr Verständnis dafür habt und es mir nicht übel nehmt. Wenn ihr verstehen wollt, werdet ihr „Dissected“ selbst lesen müssen, was ich euch durchaus empfehlen kann, denn es ist ein gutes Buch, das von mir vermutlich eine 4-Sterne-Bewertung erhält. Ich kann nicht sagen, dass es mir leid täte, zu „Dissected“ keine Rezension zu schreiben und euch keinen genauen Einblick zu ermöglichen, also werde ich mich dafür auch nicht entschuldigen. Es ist meine persönliche Entscheidung, die mich schützen soll. Ich ziehe eine Grenze und dabei wird es bleiben. Bestimmte Erinnerungen müssen nicht offen gelegt werden.

4. Gibt es eine Person in eurem aktuellen Buch, die ihr überhaupt nicht mögt? Wenn ja, warum? Und wenn ihr der Person etwas sagen könntet, was wäre das?

Ja, die gibt es. Es ist der Ex-Freund der Protagonistin Sydney. Er heißt David. Wie im Klappentext bereits deutlich steht, betrügt er Sydney, aber das ist nicht der Grund, obwohl ich diesen Verrat weder verstehe noch entschuldige. Stattdessen geht es um sein Verhalten, als er unter emotionalem Stress steht. Als er versucht, sein Fremdgehen vor Sydney zu verheimlichen, kommt eine Seite an ihm zum Vorschein, die ich bedenklich und abstoßend finde. Er schreit sie an, er kommandiert sie herum und lässt seinen Selbstekel an ihr aus. Diese dominante Art, mit der er Sydney einschüchtert und klein hält, zeigte sich vorher bereits einmal im Ansatz. Ich denke, all das süße, liebe Getue ist nicht seine wahrhafte Persönlichkeit. Ich denke, in Wahrheit ist er jemand, der sich dadurch besser fühlt, dass er andere schlecht behandelt und glaube, er ist darüber hinaus ein junger Mann, der Frauen unterdrückt und emotional missbraucht. Ich sehe in ihm das Potential zum Frauenschläger. Genau das würde ich ihm auch sagen, obwohl ich sicher bin, dass es nicht viel bringen würde. Lieber würde ich mit Sydney sprechen und ihr sagen, dass diese Trennung, so weh sie ihr tut, womöglich das Beste ist, das passieren konnte. Ich würde ihr meinen Blick auf David offenlegen und ihr verdeutlichen, dass sich diese Beziehung in eine äußerst ungesunde Richtung hätte entwickeln können. Wie sagt man so schön? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Was lest ihr im Moment? Welche der Figuren könnt ihr nicht leiden und wieso?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Kommentare und Meinungen! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - 3. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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06. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #6

JohnGreenLesewoche

Es gibt Neuigkeiten bezüglich meines nicht-angekommenen Pakets mit „Will Grayson, Will Grayson“ von John Green. Wie zu erwarten war, hatte ich heute einen Zettel im Briefkasten, dass mein Päckchen in einer Filiale liegt. Diese Filiale ist übrigens auch nicht die, in die meine Pakete sonst gebracht werden, wenn ich nicht da bin. Nur mal so nebenbei. Das Kärtchen hat mich nicht überrascht, wohl aber der Besuch meiner Nachbarin, die direkt neben mir wohnt. Sie hielt mir eine nahezu identisch aussehende Karte vor die Nase. Etwa die gleiche Uhrzeit, die gleiche seltsame Filiale. Sie war zu diesem Zeitpunkt ebenso zu Hause wie ich. Merkwürdig, dass wir beide das Klingeln nicht gehört haben, obwohl wir beide auf unsere Pakete gewartet haben, oder? Unwahrscheinlich, richtig? Sie erklärte mir, dass sie bei der Servicenummer, die auf der Rückseite der Karte vermerkt ist, angerufen hat und die DHL beauftragt hat, ihr Paket noch einmal zuzustellen. Nachdem mein Versuch einer telefonischen Kontaktaufnahme gestern kläglich gescheitert ist, weil ich nur mit einer Maschine sprechen durfte, entschied ich, es noch einmal zu versuchen. Die Nummer ist schließlich eine andere. Nach 10 Minuten in der Warteschleife habe ich endlich eine Dame erreicht und siehe da, die DHL wird nun versuchen, meine Bücher erneut zuzustellen. Betonung auf versuchen. Sie können nicht versprechen, dass es klappt, weil dies eine Zweitzustellung ist und Erstzustellungen prinzipiell Priorität haben. Gut, verstehe ich. Irgendwie. Zumindest habe ich jetzt die Hoffnung, dass ich nicht loseiern und das Päckchen selbst holen muss. Der Haken daran: die Zustellung wird erst am Samstag sein. Ich kann also auf keinen Fall „Will Grayson, Will Grayson“ noch für die Lesewoche abhaken. 😦

Trotzdem möchte ich jetzt noch bis zum Ende mitmachen und beantworte weiter die Fragen von Kim. Heute ist das folgende:

Welchen Charakter magst du bisher am liebsten? Warum?

Gut, also ich habe ja jetzt nur „Paper Towns“ lesen können. Die Anzahl der Personen, die darin auftauchen, ist begrenzt. Da eine Auswahl zu treffen, ist ziemlich schwer. Die naheliegendsten Antworten wären Margo oder Quentin, aber ich finde, dass man die beiden nicht getrennt von einander betrachten kann. Ihre Dynamik miteinander ist so stark und so intensiv mit der Geschichte verwoben, dass ich die beiden nicht unabhängig von einander bewerten kann. Also entscheide ich mich für Radar. Radar ist ein extrem guter Freund, der niemals mehr fordert, als sein Gegenüber zu geben bereit ist. Er hat ein feines Gespür für die Eigenschaften und Charakterzüge seiner Freunde, das hat mich wirklich beeindruckt. Außerdem versucht er nicht, irgendjemanden zu ändern, selbst wenn ihn bestimmte Spleens nerven. Er akzeptiert die Menschen einfach, wie sie sind, mit all ihren Macken. Und er ist immer für seine Freunde da, egal wann, egal wo, egal wie. Ich mochte ihn wirklich sehr. 🙂

 
 

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