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31. 12. 2014 – Jahresrückblick 2014

Hallo ihr Lieben,
das Jahr geht zu Ende. Nur noch ein paar Stunden trennen uns von 2015. Kaum zu glauben, aber ich habe es tatsächlich geschafft, meinen Jahresrückblick pünktlich fertig zu stellen. Für meine ausstehenden Rezensionen gilt das leider nicht, aber was soll’s. Dann eben nicht. 😉
Meinen Jahresabschlussbericht habe ich zweigeteilt. Zuerst werde ich euch meine üblichen Statistiken präsentieren, für die ich eine (meiner Meinung nach) hübsche, übersichtliche Infografik zusammen gebastelt habe. Im Anschluss beantworte ich dann noch die Fragen von Martina Bookaholic, die mehr ins Eingemachte gehen und euch eher inhaltliche Details bieten statt harte Fakten.
Seid ihr bereit? Dann aufgepasst, so war mein Buchjahr 2014!

Jahresstatistik 2014

Gar nicht so uninteressant, was? Dass ich so viele Reihen angefangen, aber im Vergleich nur wenig weitergelesen und beendet habe, ist ein Armutszeugnis. In 2015 werde ich mich anstrengen, das etwas ausgewogener zu gestalten. Ansonsten bin ich ziemlich zufrieden mit mir, besonders weil die Verhältnismäßigkeit in den meisten Punkten gegeben ist. Ich habe fast genauso viele deutsche wie englische Bücher gelesen und auch fast gleich viele männliche wie weibliche AutorInnen. Nur bei der Seitenanzahl hätte ich mit mehr gerechnet. Insgesamt war es ein gutes Jahr mit vielen guten Büchern, über die euch jetzt mehr erzähle. 😉

jahresrc3bcckblick-2014

Die Regeln

  • Es müssen natürlich nicht alle Fragen beantwortet werden.
  • Bei der Aktion kann bis Ende Jänner 2015 mitgemacht werden.
  • Bei der ersten Frage zum Buch des Jahres bitte nur ein Buch angeben (auch wenn es schwer fällt), bei den anderen Kategorien dürfen, wenn nötig gerne mehrere Bücher genannt werden.
  • Ihr könnt so knapp oder so ausschweifend antworten, wie Ihr wollt.
  • Bitte warnt aber vor einem Spoiler, falls Ihr zum Beispiel auf das Ende des Buches eingeht.
  • Ihr dürft aus ALLEN Büchern wählen, die ihr 2014 gelesen oder gehört habt, egal wann das Buch erschienen ist!
  • Bitte am Antworten-Post (erscheint 10.12) Bescheid geben (zusammen mit eurem Link), damit ich euch als Teilnehmer anführen und verlinken kann. Danke!

Allgemein

1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres? Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.
„Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Es gibt nicht viele Bücher, die mein Leben wirklich verändern, aber dieses Buch ist einfach atemberaubend und hat sich einen festen Platz in meinem Herz gesichert. Für immer.

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?
„Iron Witch: Das Mädchen mit den magischen Tattoos“ (Iron Witch #1) von Karen Mahony – einfach nur grottenschlecht. Ich bin dafür wohl zu alt.

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?
Ich denke, das war „Prodigy“ von Marie Lu, der zweite Band der Reihe „Legend“.

4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?
Das war „Shatter Me“ (Shatter Me #1) von Tahereh Mafi. Ich hatte mehr erwartet als nur schnulzigen Kitsch und hätte nicht gedacht, dass ich die Reihe direkt nach dem ersten Band abbrechen muss.

5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?
Da entscheide ich mich für „The Circle“ von Dave Eggers. Ich hatte das Gefühl, in einen Strudel des Schreckens geraten zu sein und nicht mehr heraus zu können, bevor das Buch beendet ist.

6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2014 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2015 freut Ihr Euch am meisten?
Eindeutig die „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness (s. „Monsters of Men“). Dreimal fünf Sterne, das schaffen die wenigsten Mehrteiler. Die zweite Frage lasse ich mal aus, weil ich nicht so wild auf Neuerscheinungen bin. 🙂

7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?
Laut Goodreads war das mit 960 Seiten „Ich bin Charlotte Simmons“ von Tom Wolfe. Ich habe für den Roman knapp eine Woche gebraucht, also würde ich sagen, es lief ganz normal.

8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Oh, in diesem Punkt bin ich nicht sehr aufmerksam. Aber da ich ja eine Antwort geben möchte, verweise ich jetzt einfach mal auf „Die flüsternde Strasse“ von Livi Michael (Rezension folgt). Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber mir sind hier nicht nachvollziehbare Wechsel zwischen Präsens und Vergangenheit aufgefallen. In einem Moment erzählt Michael in der Gegenwartsform und im nächsten Moment in der Vergangenheitsform. Das hat mich verwirrt.

9. Interessantestes Sachbuch – Auch „non-fiction“ kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?
„Living Dolls: Warum junge Frauen heute lieber schön als schlau sein wollen“ von Natasha Walter. Da es mein einziges Sachbuch in diesem Jahr war, ist das nicht schwer zu entscheiden, aber es war auch wirklich richtig gut und ich konnte eine Menge lernen.

Story

10. Schlimmster Buchmoment – Welches war für Euch der schlimmste Moment in einem Buch? Entdeckung eines Betrugs? Tod eines Lieblings? Eine herzergreifende Trennung?
Das war kein einzelner Moment, sondern ein ganzes Buch: „Blonde“ von Joyce Carol Oates. Es hat mir das Herz gebrochen.

11. Enttäuschendstes Ende – Das Buch war toll aber das Ende einfach Mist? Welches Ende hat Euch am meisten enttäuscht?
Das ist mir in diesem Jahr zum Glück nicht passiert. Eigentlich fand ich das Ende jedes Buches angemessen. Wobei Cliffhanger natürlich immer frustrierend sind.

Charaktere

12. Liebster Held – Welcher war Euer liebster Held?
Todd Hewit aus der „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness (s. „The Knife of Never Letting Go“).

Wer mag und kann, darf gerne auch noch angeben, welcher Held Euch
nur vom Charakter
Ich liebe James Stark alias Sandman Slim aus der gleichnamigen Reihe von Richard Kadrey (s. „Kill the Dead“).
nur vom Äußeren
Atticus O’Sullivan, der Protagonist der „Iron Druid Chronicles“ – Reihe von Kevin Hearne (s. „Hounded“). Er ist vielleicht 2.100 Jahre alt, aber ich stelle ihn mir wirklich heiß vor.

so richtig angesprochen hat.

13. Liebste Heldin – Welche Heldin hat Euch am besten gefallen?
Penryn aus der Reihe „Penryn and the End of Days“ (s. „Angelfall“) von Susan Ee, weil sie pragmatisch, rational und überlegt ist, ohne gefühlskalt zu wirken.

Wer mag und kann, darf gerne auch noch angeben, welche Heldin Euch
nur vom Charakter
Julie aus „Flat-Out Love“. Sie ist nicht perfekt, aber fürsorglich, herzlich und liebenswert.
nur vom Äußeren
June Isparis aus der „Legend“ – Trilogie (s. „Champion“). Sie ist allerdings nicht nur atemberaubend hübsch, sondern hat auch noch dazu einen tollen Charakter.

so richtig angesprochen hat.

14. Liebstes Paar – Manchmal stimmt die Chemie einfach, welches Paar hat Euch am besten gefallen? Hier zählt das Paar als Ganzes, ein noch so anbetungswürdiger Held kann seine unwürdige Partnerin nicht raus reißen!
Todd Hewitt und Viola Eade aus der „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness (s. „Monsters of Men“). Ja, da ist eben nicht nur Todd großartig, sondern auch sein weiblicher Gegenpart.

15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin: – Welcher Protagonist hat Euch am meisten genervt? Bei wem konntet Ihr nur noch mit den Augen rollen? Gab es vielleicht einen besonders schlimmen/ peinlichen Moment?
Die nervigste weibliche Figur war Kira aus „Himmelstiefe“ (Zauber der Elemente #1), der nervigste männliche Protagonist war Jason Bradley aus „Die Janus Protokolle“ von Turhan Boydak. Erstere ist einfach ein verletzender Trampel, letzterer badet so schrecklich gern im Selbstmitleid.

16. Fiesester Gegenspieler – Wer hat Euren Buchhelden am schlimmsten zugesetzt?
Das war Der Schwarze König aus „Die Worte der Weißen Königin“ von Antonia Michaelis.

17. Liebster Nebencharakter – Auch Charaktere, die nur am Rande vorkommen, kann man ins Herz schließen. Welcher Nebencharakter ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?
Xander aus der „Matched“ – Trilogie von Ally Condie (s. „Reached“). Er blieb mir im Kopf, weil er eigentlich ein wirklich toller Charakter ist, Ally Condie ihn meines Erachtens nach aber nicht gut behandelt.

Verschiedenes

18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?
[ACHTUNG SPOILER! Wer es lesen will: nachfolgenden Text markieren] Ich habe aufgeatmet, als Todd und Viola sich in „Monsters of Men“ von Patrick Ness endlich küssen. Es wurde einfach Zeit. Das Gleicht gilt für Simon und Miriamel aus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams. [ENDE SPOILER]

19. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?
Wirklich heiß sind immer die Szenen zwischen Merit und Ethan in „Chicagoland Vampires“ (s. „Sehnsuchtsbisse“). Da ich dieses Jahr zwei Bände der Reihe gelesen habe, gab es da mehrere Szenen, die sehr erotisch waren.

20. „Lachkrampf“– Bei welchem Buch konntet Ihr am herzhaftesten lachen?
Ich musste während der Lektüre von „Warten auf OHO“ von Robert Rankin ständig lachen. Die Existenz von Barry, dem heiligen Schutzrosenkohl, hat mich stundenlang beschäftigt. 😀

21. „Heulkrampf“ – Bei welchem Buch habt Ihr am meisten geweint bzw. hättet am meisten heulen können?
Das war bei „Monsters of Men“ (Chaos Walking #3) von Patrick Ness. Dieses Buch hat mich so zum Weinen gebracht, dass ich sogar einen entsprechenden Beitrag geschrieben habe: HIER.

22. Bestes/ liebstes Setting – Euer Lieblingsland/ Eure Lieblingsstadt, eine wundervoll gestaltete Fantasywelt – Welches Setting hat Euch besonders beeindruckt?
Da kann ich kaum etwas anderes nennen als Osten Ard aus der Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ (s. „Der Engelsturm“) von Tad Williams. Ich liebe gut und detailliert konstruierte High Fantasy Welten einfach.

23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?
Wenn ich ehrlich bin, gibt es da keines. Die Verfilmung versaut meine Eindrücke eines Buches in der Regel, also soll Hollywood gefälligst die Finger davon lassen.

Autoren

24. Liebster Autor – Welchen Autor/ Welche Autorin habt Ihr in diesem Jahr am liebsten gelesen?
Patrick Ness.

25. Autoren-Neuentdeckung 2014 – Habt Ihr einen Autor in diesem Jahr für Euch entdeckt, von dem Ihr nun am liebsten alles verschlingen würdet?
Jessica Park.

Äußerlichkeiten

26. Bestes Cover– Welches Cover hat Euch im Jahr 2014 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2014 beeindruckt hat, zählt.)
Das Cover von „Perfected“ (PET #1) von Kate Jarvik Birch ist wunderschön und trifft den Kern der Geschichte hervorragend.

27. Schlimmstes Cover – Gibt es ein Cover, dass Euch fast davon abgehalten hätte, das Buch zu lesen? Oder ein Buch, dass Ihr tatsächlich aufgrund des Covers nicht lesen wollt? (Zu hässlich, zu grausam, zu kitschig?) Gab es ein Buch, dessen Cover unpassend zur Geschichte/ Stimmung war oder schon zu viel gespoilert hat?
Mal abgesehen von „The Ask and the Answer“ (Chaos Walking #2) von Patrick Ness finde ich das Cover von „Kill the Dead“ (Sandman Slim #2) grauenvoll. Vögel? Wieso denn Vögel? Was soll mir dieses Bild bitte sagen und was haben die Fliegeviecher mit der Geschichte zu tun?

28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?
Ich könnte jetzt „Timm Thaler“ nennen, aber da es ein Reread war, zählt das nicht so richtig meiner Meinung nach. Also entscheide ich mich für „The Promise of Blood“ (The Powder Mage #1) von Brian McClellan. Das Format ist zwar ziemlich ausladend und somit gewöhnungsbedürftig, aber es ist einfach ein prototypisches Hardcover mit einem wunderschönen Schutzumschlag. Auch die innere Gestaltung ist sehr liebevoll und passt zur Geschichte.

„Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat? (Muss natürlich nicht unbedingt in unserer Gruppe gewesen sein.)
Ich hatte sehr viel Spaß mit der John-Green-Lesewoche, die Kim von Allthesespecialwords veranstaltet hat. In deren Rahmen habe ich ja „Paper Towns“ gelesen und habe so herausgefunden, dass ich John Green wirklich mag.

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?
Ich werde der fabelhaften Lillie von {Bookraptured} wohl ewig dankbar sein, dass ich dank ihr „Perfected“ (PET #1) von Kate Jarvik Birch gelesen habe.

So ihr Lieben, das war es auch schon. Das war 2014. Während ihr jetzt sicher alle kräftig feiern geht, werde ich mich zurück lehnen, leckere Pizza bestellen und gemeinsam mit dem Lieblingsmenschen einen Filmeabend veranstalten. Ganz entspannt, ohne Party.
Ich danke euch, dass ihr mich in meinem ersten Blogger-Jahr so aufmerksam begleitet habt und wünsche euch allen viel Spaß heute Abend und einen tollen Rutsch! Wir lesen uns im nächsten Jahr! 😀

Alles Liebe,
eure Elli vom wortmagieblog

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Verfasst von - 31. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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30. 12. 2014 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben,
heute lesen wir das letzte Mal in diesem Jahr gemeinsam. Ich habe euch gestern versprochen, etwas mehr über die Opcop-Reihe von Arne Dahl zu erzählen und dieses Versprechen werde ich genau jetzt einlösen. Mit der Aktion Gemeinsam Lesen von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher funktioniert das eben hervorragend. 😉 Die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Gier“, den ersten Band der Opcop-Reihe von Arne Dahl und bin auf Seite 257.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Sie dauerte nicht länger als zwanzig Sekunden und war ohne Ton, aber sie wiederholte sich in einer Art Endlosschleife.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die Opcop-Reihe beschäftigt sich mit einer Einheit hochrangiger Ermittler bei Europol. Wie ihr vielleicht wisst, hat Europol eigentlich keine operative Einheit, das heißt, sie können keine Einsätze durchführen. Sie sind eine reine Informationsbehörde, in der Daten gesammelt und archiviert werden. In Arne Dahls (übrigens ist das ein Pseudonym) Welt ist genau das im Wandel begriffen; die Einheit, um die es geht, ist der erste Versuch, operativ zu handeln. Sie setzt sich aus Ermittlern aus ganz Europa zusammen. Es ist schwer, die Handlung von „Gier“ kurz zusammenzufassen, weil ich noch nicht weiß, worauf es hinausläuft. Bisher haben wir einen seltsamen Unfall, einen bestialischen Mord und einen schwedischen Geschäftsmann, der mit der italienischen Mafia Geschäfte macht. Aber in irgendeiner Form ist auch das amerikanische Bankwesen involviert und außerdem eine Chinesin, die auf dem PC des Geschäftsmannes nach Kinderpornografie suchte. Alles hängt wohl zusammen, doch inwiefern, weiß ich nicht.
Bisher gefällt mir das Buch wirklich gut, weil es spannend, anspruchsvoll und nicht vorhersehbar ist. Ich habe keine Ahnung, wie es weitergeht. Vielleicht sollte ich prinzipiell auf politische Thriller umsteigen, wenn ich schon Thriller lesen möchte. Von den letzten Psychothrillern war ich ja eigentlich immer enttäuscht, weil ich das Gefühl hatte, dass es immer das Gleiche ist.
Ich bin auch ein wenig überrascht, dass ich so gut mit „Gier“ zurecht komme. Ich habe angenommen, dass mir möglicherweise etwas weltpolitisches Hintergrundwissen fehlt. Doch dem ist gar nicht so.

4. Der Jahreswechsel steht an: Habt ihr euch für 2015 lesetechnisch Ziele gesetzt? Welche sind das und warum?

Richtige Ziele habe ich mir nicht gesetzt, weil das für mich nicht gut funktioniert. Das baut nur Druck auf. Aber ich habe mir schon vorgenommen, die eine oder andere Lektüre anzupeilen. Ich möchte es gern mit „Oliver Twist“ von Charles Dickens versuchen und „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare lesen, weil ich mir ja sowieso jedes Jahr vornehme, mindestens einen Klassiker zu lesen. Ansonsten muss ich natürlich wieder die Goodreads-Lesechallenge festlegen; da werde ich wohl ähnlich wie dieses Jahr 80 Bücher als Ziel angeben. Meine Challenges erledige ich ja nebenbei, da gibt es also nichts, was ich mir vornehmen müsste.
Kurz: ich lasse es ganz entspannt angehen. 😉

Was lest ihr im Moment? Habt ihr Leseziele für 2015?

 
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Verfasst von - 30. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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29. 12. 2014 – … and the winner is: Anna!

winner

Wie versprochen fand am Wochenende die Auslosung zu meinem Blog-Geburtstagsgewinnspiel statt. Und wir haben eine Gewinnerin! 😀 Ganz im Sinne von „die letzten werden die ersten sein“, hatte Anna mit ihrem Blog LiveyourLifewithBooks das Glück, dass mir ihr Los in die Hände fiel. Beobachte deinen Posteingang Anna, bald kommt eine Mail! 😀
Ich danke allen anderen für ihre Teilnahme und sage: Kopf hoch. Es wird sicher noch das eine oder andere Gewinnspiel auf dem wortmagieblog stattfinden, dann habt ihr alle erneut eine Chance. 😉

Liebe Anna, es wäre ganz toll, wenn du uns allen verrätst, welches Buch ich zu dir nach Hause schicken darf und wieso du dich ausgerechnet für dieses Buch entscheidest. Vielleicht ist es ja auch für einige von uns potentielles Lese-Material. 😉
Ich gratuliere dir von Herzen! Applaus für die liebe Anna! 😀

(Bildquelle)

 

 
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Verfasst von - 29. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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24. 12. 2014 – Heiligabend

Ich wünsche euch allen

Ihr Lieben,

heute ist Heiligabend. Da möchte ich es mir nicht nehmen lassen, euch allen fantastische Weihnachten zu wünschen, bevor ich zu meiner Familie fahre und den Tag mit ihnen verbringe. 🙂
Ich hoffe, dass ihr alle jemanden habt, mit dem/der ihr feiern könnt. Genießt es, denn viel zu selten kommen wir heutzutage dazu, das zu schätzen, was wir haben. Die Familie ist das Wichtigste auf der Welt, auch wenn das Wort in meinen Augen nicht durch Blutsverwandtschaft definiert ist. Sitzt zusammen, esst, trinkt, macht anderen eine Freude. Lasst die Liebe euer Herz erfüllen und besinnt euch darauf, was wirklich zählt im Leben. 🙂

Habt ein tolles Fest, ich denke an jede/n einzelne/n von euch!

 

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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23. 12. 2014 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Man man man, beinahe hätte ich Gemeinsam Lesen heute vergessen. Einem Teil von mir ist nicht richtig bewusst, dass heute Dienstag ist, glaube ich. 😀 Na wie auch immer, es ist mir ja noch eingefallen. Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; diese Woche ist Schlunzen-Bücher an der Reihe. Zu den Fragen kommt ihr durch einen Klick aufs Bild. Auf geht’s! 😀

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss und befinde mich auf Seite 306.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Der Tagesablauf im Schloß war streng geregelt.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Eigentlich habe ich alles, was zu diesem Buch in meinem Herzen steckt, bereits HIER beschrieben. Aber weil ich euch trotzdem etwas anbieten möchte, erzähle ich euch einfach von gestern. Meine Ausgabe von Timm ist ziemlich alt und schon ein bisschen gebrechlich. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, wie ich das Buch mit zur Arbeit nehmen kann, ohne es weiter zu beschädigen. Ich hatte extreme Panik, dass es in meinem Rucksack neue Risse bekommt oder dass meine Wasserflasche ausläuft oder dass mein Frühstück Flecken hinterlässt oder oder oder. Sonst bin ich nicht so empfindlich; ein paar Eselsohren oder Flecken machen mir nichts aus. Aber Timm ist eben ein spezieller Fall. Ich brauchte einen Schutz für ihn, der es mir trotzdem ermöglichte, bequem auf dem Weg zu lesen. Also bekam er seine eigene Reisetasche. Ich habe ihn einfach in die Tasche meines kleinen Netbooks gesteckt. Wasserfest, gut gepolstert und mit Reißverschluss – ideal. Als ich dann in der U-Bahn saß, habe ich seelenruhig die Tasche ausgepackt und Timm heraus geholt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie seltsam ich angesehen wurde. 😀 Ich bin mir nicht sicher, was die Menschen um mich herum gedacht haben. Es ist mir allerdings auch reichlich egal, denn wenn sie wüssten, wie wertvoll dieses Buch für mich ist, würden sie es verstehen.

4. Das Jahr nähert sich dem Ende. Hattet ihr ein Leseziel für dieses Jahr? Wenn ja, welches Ziel habt ihr euch gesteckt und habt ihr es erreicht oder werdet ihr es auf die letzten Tage noch erreichen?

Okay, diese Frage habe ich nun eigentlich schon mehrmals ausführlich beantwortet. 😀 Schaut einfach HIER vorbei.
Aaaaaaber ich habe ja bereits ein paar Fortschritte verzeichnen können, seitdem ich diesen Beitrag geschrieben habe. Ich habe alle drei Trilogien ausgelesen, die ich noch beenden wollte. Timm erfüllt die Aufgabe „Lies ein Buch aus deiner Kindheit“, die mir noch für die Buch-Challenge 2014 fehlt. Ich wollte ursprünglich 80 Bücher dieses Jahr lesen. Das habe ich geschafft und bin nun überzeugt, dass ich 84 daraus machen kann. Wer weiß, vielleicht sogar 85.
Ansonsten bin ich ganz optimistisch, dass ich bis Silvester alle Rezensionen des Jahres 2014 fertig haben werde. Um „Prodigy“ möchte ich mich heute Abend noch kümmern, mal sehen, wann ich dann zu „Champion“ komme.
Kurz, es läuft recht gut. 😀

Was lest ihr im Augenblick? Habt ihr eure Ziele erreichen können?

P.S.: Schaut doch mal bei meinem Blog-Geburtstagsgewinnspiel vorbei! Vielleicht geht das Wunschbuch im Wert von 10€ ja an euch! 😀

Mein erster Blog-Schlüpftag: 52 Mal Elli

 

 
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Verfasst von - 23. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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22. 12. 2014 – Montagsfrage: Findet ihr an den Weihnachtstagen Zeit zu lesen?

montagsfrage neu

Noch 2 Mal schlafen, dann ist Weihnachten! 😀 Nachdem ich gestern mit meinen Eltern ihren Baum geschmückt hab und auch sonst einen wirklich gemütlichen 4. Advent hatte, bin ich nun so langsam ein bisschen in Weihnachtsstimmung. Da passt die erste Montagsfrage von Buchfresserchen ganz gut dazu:

Findet ihr an Weihnachten Zeit zu lesen?

Sagen wir es mal so, normalerweise schaffe ich mir kleine Zeiträume, die ich zum Lesen nutze. Dieses Jahr wird das nicht nötig sein. Ähnlich wie bei Svenja ist auch bei mir nur der 24. komplett verplant. Zwar gibt es bei uns traditionell am 25. noch ein Braten-Essen, aber da werde ich mich nach dem Kaffee verkrümeln und den Abend zu Hause verbringen, weil ich am 26. arbeiten muss und ja auch gern noch ein bisschen zur Ruhe kommen möchte. Davon abgesehen lese ich ja sowieso immer, wenn ich Bahn fahre, das heißt, während der Fahrtwege kann ich auch an Weihnachten meine Nase in ein Buch stecken. 😉

Ist Weihnachten bei euch ähnlich entspannt wie bei mir? Oder müsst ihr euch die Zeit zum Lesen abknapsen?

Ich freue mich wie üblich auf eure Antworten und Kommentare! 😀

 
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Verfasst von - 22. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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21. 12. 2014 – Das Wort zum Sonntag: Ein Schatz aus meiner Vergangenheit

Guten Abend ihr Lieben,
bevor ich mich bald in Ruhe darauf vorbereite, mein Bett aufzusuchen, um in meinen letzten Arbeitstag vor Weihnachten voller Elan starten zu können, möchte ich ein paar Worte zu meiner „neuen“, aktuellen Lektüre sagen. Ich habe das Gefühl, dass ich das muss. Um diesem Buch gerecht zu werden und all den Erinnerungen, die an ihm hängen.

Ich lese jetzt zum vermutlich hundersten Mal „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Ein paar von euch sehe ich jetzt bereits wissend lächeln. Die Geschichte des kleinen Timm, der sein Lachen an den mysteriösen Herrn L. Lefuet verkauft, im Austausch für die Garantie, fortan jede Wette zu gewinnen. Ich weiß nicht mehr, wann ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe. Ich weiß nicht einmal mehr, ob ich es wirklich selbst gelesen habe oder ob meine Mutter es mir vorlas. Soweit ich mich erinnern kann, war diese Geschichte schon immer in meinem Leben. Ich wuchs auf – Timm war da. Ich wurde älter – Timm war da. Ich begann, bewusst selbst zu lesen – Timm war da. Er begleitet mich schon von Beginn an. Er bedeutet mir unendlich viel. Diese fantastische Geschichte von James Krüss ist eine der ganz wenigen, die ich über die Jahre wieder und wieder und wieder und wieder gelesen habe.
Heute habe ich das Buch aus dem Regal gezogen, weil mir noch immer die Challenge-Aufgabe „Lies ein Buch aus deiner Kindheit“ fehlt. Welches sollte ich lesen, wenn nicht dieses?

Timm 1

Größer? Klick mich!

 

Rechts in der Sidebar seht ihr das Cover meiner Ausgabe. Meine Ausgabe ist eigentlich gar nicht MEINE Ausgabe. Es ist die Ausgabe meiner Mutter. Sie gehörte ihr. Jetzt gehört sie mir. Denn wenn sie eines schon immer getan hat, dann war es das: sie schenkte mir Geschichten. Ich liebe meine Mutter, so wie das (hoffentlich) jedes Kind auf der Welt tut, aber dafür liebe ich sie besonders.

Timm 2

Größer? Klick mich!

 

Ich weiß, dass diese Ausgabe für einige von euch sicher furchtbar aussieht: die Bindung mit braunem Leukoplast geklebt, abgeplatze Stellen im Einband, völlig rund gelesene Ecken. Von innen bietet sich kaum ein anderes Bild; die Seiten sind vergilbt und einige sind eingerissen. Doch für mich ist es eines der wunderschönsten Bücher, die mein Regal überhaupt anzubieten hat, weil es gelesen und GELIEBT aussieht. Nicht alle Macken stammen von mir, aber an diejenigen, die ich dem Buch zugefügt habe, erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen. Wenn ich es aufschlage, rieche ich sofort diesen unvergleichlichen Duft, diesen Duft, den nur Timm hat und der für immer mit ihm verbunden sein wird. Das Papier hat diese unvergleichliche Qualität, durch die ich Timm überhaupt noch in den Händen halten kann, ohne dass er mir unter den Fingern zerfällt. Ich sehe die Illustrationen, die in schwarz-weiß gehalten sind und mir als Kind halfen, die Geschichte zu visualisieren. Sie stammen von Werner Klemke. Er verstarb 1994, als ich gerade einmal fünf Jahre alt war. 20 Jahre später ist er durch seine Bilder noch immer lebendig, so, wie er für mich Timm zum Leben erweckte und ihm ein Gesicht gab.
Ich weiß nicht einmal, von wann diese Ausgabe ist. Es steht nicht drin. Ich weiß, es ist eine DDR-Ausgabe, aber das war es dann auch schon. Timm wurde über die Jahre hinweg immer wieder neu verlegt, doch ich habe noch keine einzige Ausgabe gesehen, die meiner in ihrer Schönheit auch nur nahe kommt. Deswegen habe ich bei Goodreads sogar extra einen neuen Eintrag erstellt.

Timm 3

Größer? Klick mich!

 

Ich weiß nicht, ob ich in der Lage sein werde, Timm zu rezensieren. Vielleicht ja, vielleicht nein. Unsere letzte gemeinsame Reise ist einige Jahre her, ich weiß nicht, wie er jetzt auf mich wirken wird. Ich denke nicht, dass ich in seinem Fall jemals objektiv sein könnte oder überhaupt wollte.
Halte ich dieses Buch in den Händen, sehe, rieche und fühle ich meine Kindheit, als wäre ein Teil von ihr darin für die Ewigkeit konserviert worden. Das bedeutet mir die Welt.

 
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Verfasst von - 21. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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19. 12. 2014 – Mein erster Blog-Schlüpftag: 52 Mal Elli

Hallo ihr Lieben,
heute schreibe ich aus einem tollen Anlass, denn heute ist mein erster Blog-Geburtstag. Der wortmagieblog ist heute Nacht ein Jahr alt geworden! 😀 Wuhuuuu! 😀 An dieser Stelle möchte ich noch einmal DarkFairy danken, die mir überhaupt erst gesagt hat, dass WordPress mich darauf aufmerksam machen wird. 😉

nicht lustig geburtstag

Jedenfalls, als ich mit dem Bloggen begann, hätte ich nie gedacht, dass ich es überhaupt ein Jahr lang durchhalte. Und ich hätte erst recht nicht gedacht, dass es so viele tolle Menschen gibt, die sich für das interessieren, was ich schreibe. Doch seht uns an, hier sitzen wir ein Jahr später und ich bin immer noch da. Und ihr auch. Das muss gefeiert werden. Ich habe lange überlegt, wie wir diesen festlichen Anlass begehen könnten. Eine Idee nach der anderen habe ich verworfen. Die Lösung habe ich letztendlich bei Tinka gefunden (danke auch dafür!).
Ich weiß, dass ihr es mögt, wenn ihr etwas über mich und mein Leben erfahrt. Also werde ich euch heute 52 Fakten, Geschichten und Anekdoten über mich erzählen, eine für jede Woche des Jahres. Da mir das aber noch nicht genug ist und ich euch darüber hinaus wahrhaft danken möchte für eure Aufmerksamkeit und Treue, veranstalte ich zusätzlich ein kleines Gewinnspiel. Ein/e glückliche LeserIn bekommt von mir ein Buch seiner/ihrer Wahl im Wert von 10€ geschenkt.

Wie läuft das Gewinnspiel ab?

Beantwortet einfach die Frage am Ende des Posts per Mail oder Kommentar. Das war es dann auch schon, mehr müsst ihr nicht tun. 🙂 Achtet darauf, mir eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, unter der ich euch erreichen kann. Aus allen Einsendungen lose ich dann fair den/die GewinnerIn aus und nehme Kontakt auf, um die Adressdaten zu bekommen. Vermutlich werde ich das ausgewählte Buch dann bei amazon bestellen und von ihnen direkt an den/die GewinnerIn verschicken lassen. Das Gute daran: niemand muss Versandkosten zahlen und das Buch dürfte innerhalb von 1-2 Tagen ankommen, weil ich Prime-Mitglied bin. 😉

Bitte beachtet folgendes:
1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 26.12.2014, ihr habt also eine Woche Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am Wochenende vom 27./28.12. und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Nun aber erst mal zu den Infos über mich. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran, mich ein bisschen besser kennenzulernen. 🙂

52 Mal Elli

1. Ich habe eine Hündin namens Chilli. Sie ist ein Dobermann-Rottweiler-Schäferhund-Mix und wird im Mai 8 Jahre alt. Sie ist bei mir, seitdem sie ein 7 Wochen alter Knirps war. Da ich damals bereits nicht mehr zu Hause wohnte, habe ich sie komplett allein erzogen und groß gezogen. Ich bin wahnsinnig stolz auf sie und ja, auch auf mich, weil ich sie wirklich toll hinbekommen habe. Sie hört fabelhaft gut, ist freundlich und überschäumend, verspielt und anhänglich, mutig und vertrauensvoll. Sie findet Wasser eklig und geht überhaupt nicht gern baden oder schwimmen. Außerdem ist sie ein Gierpickel. Das sollte man vielleicht nicht über den eigenen Hund sagen, aber Chilli würde eben einfach ALLES fressen, wenn ich sie ließe.

2. Ich bin ein Punk. Heutzutage ist das äußerlich kaum noch zu sehen, aber mein Herz gehört noch immer dieser Subkultur. „Für immer Punk, ein Leben lang“. Und die Musik, die höre ich noch heute leidenschaftlich gern. Früher hatte ich alles, was eben so dazu gehört. Manchmal vermisse ich meinen bunten Iro fürchterlich. Doch ich musste irgendwann einsehen, dass man in unserer Gesellschaft wenig Zukunftschancen hat, wenn man so ANDERS aussieht. Dass die Menschen es dann meist nicht über das Äußere hinaus schaffen und nicht daran glauben, dass in einem verrückten Körper ein wertvoller Geist und Intellekt stecken kann. Zum Glück habe ich auch erkannt, dass ich das Äußere nicht brauche, um den Punk zu fühlen. Trotzdem bin ich heute immer mal wieder enttäuscht, wenn ich von anderen Punkern auf der Straße nicht mehr gegrüßt werde (eine übliche Form der Höflichkeit, ob man sich nun kennt oder nicht).

3. Als ich versucht habe, mich vom Punk zu lösen, bin ich erst einmal in die Skinhead-Szene hinein gerutscht. Und bevor hier jetzt gleich alle schreien, brüllen und mir faschistisch-rassistisches Gedankengut vorwerfen, möchte ich auf diese Website verweisen: Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln.
Aber irgendwie hat mir immer der letzte Funken Identifikation gefehlt. Skinheads und Renees definieren sich viel über ihren Status als Working Class. Damit konnte ich als Studentin nicht dienen. Es war eine gute, aber auch eine anstrengende Zeit, in der ich mich jeden Tag vor mir selbst rechtfertigen musste. Es war bei weitem nicht so natürlich wie mein Leben als Punkerin. Trotzdem bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn ohne sie hätte ich wohl niemals meinen Lieblingsmenschen auf der ganzen weiten Welt kennengelernt.

4. Ich lebe seit über 3 Jahren in einer festen Beziehung. Wenn wir eines Tages mal heiraten sollten, möchte ich das in Jeans, Chucks und Band-T-Shirt tun. Ich möchte keine Feier, ich möchte keinen Kuchen, ich möchte eigentlich nicht einmal Gäste. Ich will diesen Tag ausschließlich mit meinem Mann verbringen, weil unsere Hochzeit ein Ding zwischen ihm und mir ist und zwar NUR zwischen ihm und mir.

5. In meiner Wohnung gibt es keine Pflanzen. Ich kann überhaupt nicht mit Gewächsen, bin wohl mit einem Schimmel-Daumen zur Welt gekommen. Das Problem bei Pflanzen ist für mich, dass die einfach nicht sagen, wenn sie was brauchen. Ja okay, Chilli spricht auch nicht, aber wenn sie hungrig ist, höre ich entweder ihren Magen knurren (*.*) oder sie rennt immer wieder zu ihrem leeren Napf und lutscht darin herum. Außerdem hat sie feste Fütterungszeiten, Tag für Tag. Pflanzen brauchen nicht jeden Tag Wasser. Dadurch vergesse ich, mich um sie zu kümmern. Ich sehe allerdings auch nicht so richtig ein, warum ich mich um etwas kümmern soll, das nichts anderes tut, als von Zeit zu Zeit hübsch auszusehen.

6. Ich bin bereits mit 15 von zu Hause ausgezogen.

7. Ich trinke meinen Kaffee mit viel Zucker, aber ohne Milch. Schwarzer Kaffee ohne alles ist mir zu bitter, aber kippe ich Milch hinein, rebelliert mein Magen dagegen, vor allem, wenn ich noch nichts gegessen habe (was morgens immer der Fall ist).

8. Ich knabbere an meinen Fingernägeln. Eine grässliche Angewohnheit, die ich seit Jahren nicht wirklich los werde. Besonders schlimm ist es, wenn ich ein äußerst spannendes Buch lese. Dann bekomme ich das nicht einmal mit.

9. Ich bin Mitglied beim 1. FC Union Berlin, schaffe es aber so gut wie gar nicht mehr ins Stadion.

10. Ich arbeite bei der großen Tageszeitung mit den vier Buchstaben. Um genau zu sein, in der Online-Abteilung. Meistens bin ich dafür zuständig, das Layout der Artikel nachts soweit zu editieren, dass sie um Mitternacht publiziert werden können. Das heißt, ich schreibe nichts selbst und bin dementsprechend nicht für das verantwortlich, was veröffentlicht wird. Ich füge Fotos und Absätze ein, mache die Fettungen, verlinke und so weiter. Das nennt man dann Contentpflege. Wenn ihr also auf der Website seid, um einen Artikel zu lesen (lügt mich nicht an, ab und zu lachen wir alle gern mal), ist es sehr gut möglich, dass ihr meine Arbeit vor Augen habt.

11. Ich mache meistens mindestens zwei Dinge parallel, weil ich mich sehr schnell langweile. Beim Zähneputzen lese ich beispielsweise immer, weil mir schon die drei Minuten der Langeweile zu viel sind.

12. Ich schaue viel zu viel fern. Wobei ich selten RICHTIG fernsehe. Der Kasten läuft einfach immer nebenbei. Ich mag diese Art der Hintergrund-Beschallung. Musik würde den gleichen Zweck erfüllen, aber irgendwie fehlen mir da die bewegten Bilder. Allerdings gibt es im Schlafzimmer keinen Fernseher, weil ich dann nicht gut schlafe.

13. Ich bin ein bisschen neurotisch veranlagt. Mein Leben funktioniert nach bestimmten Regeln, die ich selbst aufgestellt habe. Diese Regeln legen fest, in welcher Reihenfolge ich mein Essen zu mir nehme (das Beste kommt immer zum Schluss), wie ich mein Kissen aufschüttle, bei welchen Temperaturen ich welche Jacke anziehe und so weiter. Diese Kleinigkeiten geben meinem Tag eine feste Struktur, ohne mich einzuengen. Sie geben mir Sicherheit. Gibt es aus unterschiedlichen Gründen eine Abweichung von meinen Regeln, fühle ich mich unwohl und habe das unwiderstehliche Bedürfnis, es noch einmal RICHTIG zu tun, weil es vorher FALSCH war.

14. Dürfte ich aus meinem Bücherregal nur ein einziges Buch aussuchen, das ich für immer behalte, wäre das meine wunderschöne, alte Ausgabe des „Faust“ in altdeutscher Schrift. Nicht nur, dass das Buch eine Augenweide ist und ich die Geschichte liebe, es hat auch einst meinem Großvater gehört.

15. Ich habe 11 Tattoos und ein Piercing (Mitte Unterlippe). Das 12. Tattoo haben mein Tätowierer und ich bereits begonnen, Anfang Januar geht es damit weiter. Ich werde mich wohl mein Leben lang immer wieder unter die Nadel legen, aber ich denke nicht, dass ich mich noch einmal piercen lasse. Das tat höllisch weh.

16. Mein erstes Tattoo war ein Strichcode zwischen meinen Schulterblättern. Mein größtes Tattoo bisher nimmt die gesamte Außenseite meines linken Oberschenkels ein. Es ist ein Piraten-Pin-up.

17. Seit Ende der Grundschule trage ich nicht mehr meine Natur-Haarfarbe. Bis auf Braun habe ich so ziemlich alle Farben durch, die die Farbpalette so anzubieten hat: Blond, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, Violett und so weiter. Im Moment sind meine Haare schwarz mit einem türkisen Pony. Außerdem habe ich auch schon alle möglichen Haarlängen ausprobiert. Von ganz kurz bis lang, die Hälfte abrasiert, Iro, mit und ohne Pony.

18. Ich lege keinen großen Wert auf Geschenke.

19. Ich mag Süßigkeiten, kann aber immer nur wenig auf einmal essen. Früher konnte ich eine ganze Tafel Schokolade wegputzen, heute wird mir das dann zu viel.

20. Ich gehe nicht gern in Clubs zum Feiern. Ich bin eher der Kneipen- und Konzerte-Typ.

21. Ich bin ein Nachtmensch. Deswegen kommt mir mein Job so entgegen. Meine Hausarbeiten entstehen zu großen Teilen nachts, ebenso wie die Rezensionen für meinen Blog.

22. Ich liebe Weihnachten, Silvester kann ich dafür nicht sonderlich leiden. Im Grunde ist es ein Tag wie jeder andere, aber weil der Jahreswechsel ansteht, geht man mit viel zu hohen und unrealistischen Erwartungen an ihn heran. Die Partys sind dann in der Regel nie so gut, wie man es erhofft hat. Dieses Jahr werden der Lieblingsmensch und ich Pizza bestellen und Filme gucken. Das wird gut.

23. Meine Lieblingsfarbe ist blau, in allen Schattierungen.

24. Eines der ersten Bücher, an die ich mich erinnere, ist „Schwupp und Schwapp“, eine Geschichte über zwei Frosch-Brüder. Meine Mutter hat es mir sehr oft vorgelesen, als ich noch klein war.

25. Ich versuche immer, mir Verfilmungen erst nach dem Lesen des Buches anzusehen, wenn es mich interessiert.

26. Ich lebe in Berlin-Neukölln. Der Bezirk hat einen schlechten Ruf, ist aber schon lange nicht mehr so wild, wie noch vor einigen Jahren.

27. Eines Tages würde ich gern ein Buch schreiben. Bisher habe ich in diese Richtung allerdings noch keine großen Fortschritte gemacht. Schreiben ist schwer.

28. Ich stehe auf Superhelden. Ich würde auch gern Comics sammeln, aber dummerweise ist das ein sehr teures Hobby. Außerdem gibt es so viele, die ich mag, dass ich nicht wüsste, mit welchem ich anfangen sollte.

29. Mein absoluter Lieblings-Super-Anti-Held ist Deadpool (Marvel). Er ist einfach so herrlich fies.

30. Ich höre keine Charts. In Berlin (und in Nürnberg) gibt es den wunderbaren Radiosender Star.FM, der ausschließlich Rock spielt. Dadurch kriege ich meist nicht mit, welche Künstler und Songs gerade so angesagt sind. Aber das stört mich nicht.

31. Star.FM höre ich dann hauptsächlich unter der Dusche und wenn ich mein Bad putze.

32. Zwar lebe ich mit meinem Lieblingsmenschen zusammen, kann ich mich aber auch hervorragend selbst beschäftigen und habe kein Problem damit, allein zu sein. Ganz im Gegenteil, ich brauche regelmäßig Zeit für mich.

33. Ich habe ein wirklich gutes Gesichter- und Namensgedächtnis.

34. Obwohl ich so früh bei meinen Eltern ausgezogen bin, haben wir ein fabelhaftes Verhältnis. Ich fahre jeden Sonntag zum Essen zu ihnen.

35. Das beste an unseren Sonntagsessen sind die Stunden, in denen wir einfach zusammen sitzen und fröhlich vor uns hin philosophieren. Dabei sind schon wirklich hochinteressante Theorien entstanden und ich liebe diesen intensiven Gedankenaustausch.

36. Ich möchte auf der ganzen Welt leben, wenn ich groß bin. Mal hier, mal dort, wohin auch immer der Wind mich weht.

37. Meine größte Angst ist, auf meinem Sterbebett zu bereuen, irgendetwas nicht getan zu haben.

38. In einem anderen Leben, in einer anderen Zeit wäre ich gern eine Piratin geworden.

39. Zu meinem Abiball habe ich ein violett-schwarzes Minikleid im Zebra-Muster getragen. Passend dazu war mein Iro ebenfalls violett-schwarz gefärbt und zum Fächer aufgestellt. Statt High Heels trug ich 20-Loch Springerstiefel. Ach und ich hatte einen richtigen schwarzen Fächer mit Federn dabei, der eigentlich nur als witziges Accessoire gedacht war, sich letztendlich aber als sehr nützlich erwies. Das beste an diesem Tag war, dass mein Großvater ihn noch erleben konnte, obwohl er da bereits sehr krank war.

40. Ich kann in hohen Schuhen überhaupt nicht laufen, weil ich es nie gelernt habe. Als die anderen Mädels meines Alters anfingen, High Heels zu tragen, bin ich auf Springer umgestiegen. Bis heute sah ich nie einen Anlass, dieses Versäumnis mal nachzuholen. Wenn ich Glück habe, wird das auch nie nötig sein.

41. Ich habe weder einen Schuh-, noch Taschen- noch Klamottentick. Ich ziehe an, was bequem ist und worin ich mich gut bewegen kann. Meine Tasche ist meistens mein Rucksack. Der Lieblingsmensch besitzt mehr Schuhe als ich. Ich schminke mich selten mehr als das Mindestmaß und der Großteil dessen dient auch nur dazu, meine überaus schwierige, zickige Haut zu pflegen. Im Alltag benutze ich etwas Puder, Abdeckstift und Mascara. Mehr nicht.

42. Mein Bücherregal ist so groß, dass es Ecken gibt, an die ich selbst mit einer Leiter nicht herankomme. Da muss dann immer der Lieblingsmensch aushelfen, der zwar nicht viel größer ist als ich, aber eben doch ein bisschen.

43. Weil ich nur 1,62m groß/klein bin, habe ich mich daran gewöhnt, auf Konzerten meist nur sehr wenig von der Band zu sehen. Ich werde auch gar nicht mehr sauer, wenn sich 1,90m große Kerle direkt vor mich stellen. Na ja, zumindest nicht mehr so sauer wie früher.

44. Ich habe keinen Kinderwunsch. Vielleicht noch nicht. Vielleicht auch niemals. Letzteres halte ich für recht wahrscheinlich, weil ich mit 25 Jahren immer noch nichts mit Kindern anfangen kann. Verklagt mich, aber ich finde Kinder nervig, laut und einfach nur anstrengend.

45. Der Lieblingsmensch hat mir beigebracht, gelassener zu sein. Dank ihm werde ich nicht mehr so schnell wütend wegen irgendwelcher Alltagskleinigkeiten. Trotzdem gibt es immer noch eine Sache, die mich von 0 auf 180 hochfahren lässt: tritt jemand meine Hündin, und sei es nur aus Versehen, möchte ich dieser Person sofort die Augen auskratzen. Mit meinem Schlüssel. Denn Fingernägel habe ich meistens ja nicht.

46. Ich liebe technische Spielereien, obwohl ich sie eigentlich nicht brauche.

47. Ich sehe mir lieber Actionfilme als Romantik-Schnulzen an.

48. Freitags esse ich immer mit meiner Schwester zu Mittag (heute ist eine Ausnahme). Dazu schauen wir Horrorfilme oder Horrorserien, weil dieses Genre das einzige ist, das wir beide mögen. Letzte Woche haben wir mit der vierten Staffel von „American Horror Story“ angefangen.

49. Wenn ich abwasche, mache ich das grundsätzlich unter fließendem Wasser, weil es kaum etwas gibt, das ich so widerlich finde wie Spülwasser.

50. Ich habe kein Problem mit Spinnen oder Käfern. Ich mag aber keine Würmer, Maden oder prinzipiell Insekten, die keine Beine haben. Motten finde ich eklig, weil sie die Angewohnheit haben, mir vor dem Gesicht herum zu fliegen. Außerdem mag ich auch keine Schmetterlinge. Habt ihr die schon mal von Nahem gesehen? Von wegen hübsch.

51. Ich glaube nicht direkt an Geister, aber ich bin überzeugt, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir wahrnehmen können.

52. Ich kann ganz gut zeichnen, aber kein bisschen singen oder auch nur einen Ton halten.

Da habt ihr es. 52 Mal ich. Ich gebe zu, es ist ein bisschen merkwürdig, euch so viel über mich zu verraten. Aber irgendwie ist es auch ein gutes Gefühl, weil ich gern mit euch teile. Ihr könnt mir natürlich zu jeder Info Fragen stellen, ich beantworte sie gern. 🙂
Jetzt erwartet ihr aber sicher alle die Gewinnspielfrage, also will ich euch nicht länger hinhalten! 😀

Welches ist das erste Buch, an das ihr euch aus eurer Kindheit erinnert?

Wie gesagt, schreibt mir eure Antwort bis zum 26.12. einfach als Mail oder als Kommentar und schon landet ihr im Lostopf. Wenn ihr Lust habt, teilt das Gewinnspiel doch auf den verschiedenen sozialen Netzwerken. Ich wünsche euch allen viel Glück und danke euch dafür, dass es euch gibt, denn ohne euch gäbe es wohl auch den wortmagieblog schon nicht mehr. 🙂 Auf in ein weiteres, wunderbares Jahr voller Bücher und Geschichten!

(Bildquelle)

 
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Verfasst von - 19. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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16. 12. 2014 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben, heute ist mal wieder „Gemeinsam Lesen“ – Zeit! 🙂 Wie immer geht es darum, ein paar Details aus unserer aktuellen Lektüre zu teilen. Die Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; heute findet ihr die Fragen bei Weltenwanderer oder durch einen Klick aufs Bild. 😉

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Prodigy“ von Marie Lu, den zweiten Band aus der Legend – Trilogie. Aktuell befinde ich mich auf Seite 269.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Metias had always told me that whenever I do get sick, I pull out all the stops.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Wer hätte das gedacht? Mir gefällt „Prodigy“ VIEL besser als der erste Band „Legend“. Tatsächlich kann ich auch endlich was mit den beiden ProtagonistInnen June und Day anfangen. Beim Lesen des Auftakts hatte ich noch den Eindruck, dass sie eine wenig originelle Neuauflage von Romeo und Julia sind, doch dieser Eindruck hat sich völlig verflüchtigt. Vor allem June hat einige Sympathiepunkte gut gemacht. Das arme Mädchen hat sowas von keine Ahnung, wie man sich gegenüber anderen Menschen verhält. Sie hat einen genialen analytischen Verstand – aber der ist eben nicht auf soziale Kontakte anwendbar. Sie tut mir ein bisschen leid. Ich bin allerdings optimistisch, dass Day ihr noch beibringen wird, wie man sich freundlich, rücksichtsvoll und einfühlsam verhält. Er ist darin nämlich viel besser. 😉

4. Wie schlimm sind für euch Spoiler? Seid ihr genervt, wenn ihr irgendwo etwas erfahrt – sei es im Klappentext oder in einer Rezension – oder ist es euch egal?

Das kommt drauf an. Meistens kann ich Spoiler nicht leiden. Ich will ein Buch lesen und selbst entdecken, wer stirbt, wer überlebt, wer sich verliebt und so weiter. Deswegen achte ich auch in meinen Rezensionen darauf, nicht zu heftig zu spoilern, wobei es manchmal nicht vermeidbar ist. Bisher habe ich aber von euch keine Kritik in diese Richtung zu hören bekommen, also schätze ich, ich kriege das ganz gut hin. 🙂
Bei manchen Büchern brauche ich aber auch ein paar mehr Infos, um entscheiden zu können, ob es auf meine Wunschliste und später in mein Regal wandern darf. Der Grad zwischen zu viel und genau richtig ist da sehr schmal. Es muss genug sein, damit mein Interesse geweckt wird, darf aber nicht so viel sein, dass ich das Gefühl bekomme, schon das ganze Buch zu kennen.
Bisher habe ich aber auch noch keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht. Ich lese ja nicht jede x-beliebige Rezension, sondern suche mir genau aus, welchen AutorInnen/BloggerInnen ich vertraue. 😉

Welches Buch lest ihr im Moment? Stören euch Spoiler?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 😀

 
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Verfasst von - 16. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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15. 12. 2014 – Montagsfrage: Euer schönstes Buch 2014

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Hallo ihr Lieben! 🙂
Bald ist das Jahr zu Ende und so langsam schleicht sich der Duft nach Veränderung ein. Nina aka Libromanie ist uns allen da schon einen Schritt voraus, denn sie verschenkt die Montagsfrage. Ab nächster Woche wird sich Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen jede Woche eine Frage für die muntere Community ausdenken.
Diese Woche gibt es aber noch einmal eine Frage von Nina, die da lautet:

Euer schönstes Buch 2014?

Das schönste Buch… hmmm… logischerweise kommen da nur 5-Sterne-Bücher in Frage. Eine Top-Bewertung haben dieses Jahr (bisher) 13 Bücher von mir bekommen. Das waren diese:

Die Bücher auf dieser Liste waren alle hervorragend, aber nicht alle waren schön. „The Circle“ ist kein schönes Buch. Es ist beängstigend und verstörend. „Blonde“ ist vor allem herzzerreißend tragisch. Bei einer SF-Trilogie wie Chaos Walking von Patrick Ness von „schön“ zu sprechen, finde ich nicht richtig passend.
Also entscheide ich mich für…. *Trommelwirbel*…. „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Dieses Buch ist wie eine Decke aus Optimismus, die man sich umlegen kann, wann immer die Welt schwarz aussieht. Der Gedanke an Pi und sein Abenteuer zaubert mir noch heute ein Lächeln ins Gesicht, weil es mich daran erinnert, dass einfach alles möglich ist und dass es stets Hoffnung gibt. Der pure Lebenswille, der in jedem Wort dieser Geschichte steckt, ist atemberaubend. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich mich dazu entschieden habe, das Buch zu kaufen und zu lesen. Klar, ich hätte nicht gewusst, was ich verpasse, hätte ich es nicht getan, aber ich will einfach daran glauben, dass ich es bis zu meinem Lebensende bereut hätte.

Welches war euer schönstes Buch in diesem Jahr?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten, Kommentare und Meinungen! 🙂

 
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Verfasst von - 15. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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