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Schlagwort-Archive: Der Herr der Ringe

Ursula K. Le Guin – Erdsee

Obwohl ich kürzlich feststellte, dass Frauen in der erwachsenen High Fantasy unterrepräsentiert sind, gibt es doch den einen oder anderen bedeutenden weiblichen Namen, der mit diesem Genre verbunden ist. Ursula K. Le Guin sollte diese Namensliste möglicherweise anführen. Kaum eine andere Autorin kann sich auf die Fahnen schreiben, so viel für die weibliche Fantasy und Science-Fiction geleistet zu haben. Kaum eine andere Autorin wird ehrfurchtsvoll mit Tolkien verglichen. Ihre „Erdsee“-Saga wurde mir vor Jahren von meiner Mutter vermacht. Der Sammelband „Erdsee“ enthält die ersten drei Romane: „Der Magier der Erdsee“, „Die Gräber von Atuan“ und „Das ferne Ufer“. Ich beschloss, alle drei direkt nacheinander zu lesen.

Dies sind die Geschichten von Sperber, dessen wahrer Name Ged lautet. Es sind die Abenteuer eines jungen Ziegenhirten, der zum mächtigsten Zauberer in ganz Erdsee wurde. Eine Geschichte erzählt von seiner Jugend, in der er sich der Angst selbst stellte und sie in ihre Schranken wies. Eine weitere berichtet von seinen Wanderjahren, während derer er weit in den Osten reiste, um seinem Land Frieden zu bringen und eine junge Frau kennenlernte, die das Licht in sich trug, obwohl sie für die Dunkelheit geschaffen wurde. Die letzte enthüllt die Kunde seiner schwersten Stunde, als er auszog, das Gleichgewicht des Lebens wiederherzustellen und das Reich der Toten betrat. Es sind Geschichten von Mut, tiefer Freundschaft und unvorstellbaren Opfern. Lauscht ihren Worten und folgt Ged nach Erdsee, in eine Welt, die von Magie geformt wurde und in der Drachen noch immer lebendig sind.

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Verfasst von - 22. August 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Boris B.B.B. Koch – Die Anderen

2016-06-30 - Koch Die Anderen

„Die Anderen“ von Boris Koch ist der Beweis dafür, dass ein gut gefülltes Bücherregal samt monströsem SuB meiner Ansicht nach ein Segen ist. Nachdem ich „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath gelesen hatte, musste ein leichte, lockere Lektüre her, die ich mir für jede meiner Challenges anrechnen konnte. Ich brauchte einen High Fantasy – Roman von einem deutschen Autor oder einer deutschen Autorin mit einem grünen Cover. Vier Anforderungspunkte sollten erfüllt sein. Mit meiner Privatbibliothek ist das kein Problem. „Die Anderen“ passte einfach perfekt, weshalb ich mich von etlichen negativen bzw. durchschnittlichen Rezensionen nicht einschüchtern ließ.

Das Orakel. Die Prophezeiung. Ein unbekanntes Volk, das die Welt bedroht und nur durch die Zusammenarbeit der vier Völker besiegt werden kann. Der Stoff, aus dem Helden gemacht sind!
Halt, halt, halt! Zusammenarbeit? Helden? Dass ich nicht lache! Zweckgemeinschaft egoistischer Chaoten trifft es eher. Zwei Elfen, die ihre Angebetete aus der Verbannung retten wollen, ein Trupp Orks, der sich bei der sadistischen Königin einzuschmeicheln versucht, ein Troll, der Medizin für den erkälteten Finstergeist des Berges sucht und zwei Zwerge, der eine auf der Suche nach seiner Herkunft, der andere auf einer obsessiven Mission zur Vernichtung aller Monos, gehen wohl kaum als Weltrettungskommando durch. Oder doch? Was als loser Verbund individueller Ziele begann, entwickelt sich schnell zu einer Gemeinschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist. Sind sie bereit, es mit dem gefährlichsten Feind aufzunehmen, den die Welt je gesehen hat? Sind sie bereit für die Anderen?

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Verfasst von - 21. Juli 2016 in Fantasy, High Fantasy, Humor, Rezension

 

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Gewinnspiel zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude 2016

Welttag des Buches 2016

Hallo ihr Lieben! 🙂

Packt die Fanfaren aus! Schneidet den Kuchen an! Füllt die Sektgläser! Heute ist der Welttag des Buches! 😀
An diesem freudigen Tag feiern wir zusammen das Lesen, Bücher und das geschriebene Wort. Wie bereits im letzten Jahr nehme ich auch 2016 wieder an der Aktion Blogger schenken Lesefreude teil, denn meine Leidenschaft weiterzuschenken ist ein wundervoller Gedanke. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes überlegt: bereits die ganze vergangene Woche durftet ihr in meiner Buchigen Schnitzeljagd Rätsel lösen, die euch bis zum heutigen Tag begleitet haben. Nun ist es Zeit für das große Finale und somit für das ultimative Gewinnspiel zum Welttag des Buches!

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20. 10. 2014 – Montagsfrage: Verfilmungen?

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Hallo ihr Lieben, wie es aussieht, holt uns der Herbst nun doch noch ein. Mich stört das allerdings nicht weiter, vom schwindenden Licht mal abgesehen, weil es bei Wind und Regen viel mehr Spaß macht, sich mit einem guten Buch auf die Couch zu kuscheln. Man kann die trübe Jahreszeit natürlich auch fleißig zum Filme-gucken nutzen und vielleicht hat Nina aka Libromanie auch genau das vor. 😉 Die Montagsfrage dieser Woche lautet nämlich folgendermaßen:

Welche Romanverfilmungen haben dir in letzter Zeit besonders gut gefallen?

Das ist eine wirklich gute Frage. Die letzte Verfilmung, die mich komplett vom Hocker gerissen hat, war tatsächlich „Schiffbruch mit Tiger“. Ansonsten… ich schaue mir einfach wenig Verfilmungen an. Natürlich habe ich die „Herr der Ringe“-Trilogie gesehen und mochte sie, aber die „Hobbit“-Filme habe ich noch nicht gesehen. Wenn überhaupt, werde ich sie mir erst anschauen, wenn alle Teile veröffentlicht sind. Es ist aber keinesfalls sicher, dass ich das wirklich tue, weil diese Verfilmung in mir das Gefühl weckt, dass es dabei primär ums Geld geht und nicht mehr darum, eine wundervolle Geschichte auf die Leinwand zu zaubern. Ich meine, warum gibt es zu einem Buch mit 300 – 350 Seiten (je nach Verlag) ganze DREI Filme? Bei „Herr der Ringe“ war das völlig in Ordnung, schließlich ist die Geschichte auch in Romanform eine Trilogie. Aber „Der Hobbit“? Nach den Trailern, die ich gesehen habe, hat Hollywood auch völig vergessen, dass das Buch eigentlich ein Kinder- oder Jugendbuch ist.
Dann gäbe es da noch „Divergent“. Diese Verfilmung könnte ich mir ansehen, ich habe die Bücher schließlich schon gelesen. Ein Teil von mir ist auch neugierig, aber ein größerer Teil sagt „Nein“. Ihr wisst, dass ich mit YA Verfilmungen so meine Probleme habe, schließlich habe ich mich HIER schon einmal ausführlich darüber ausgelassen. Ich will nicht wieder enttäuscht werden.
Meist bleibe ich einfach beim Buch und gehe dem Film aus dem Weg, weil ich mir nicht meine Fantasie kaputt machen möchte. Dabei ist es völlig unerheblich, ob ich den Roman zuerst gelesen habe, die Verfilmung verändert meine Bilder im Kopf. Das musste ich bei Harry Potter feststellen. So gut die Umsetzung auch ist, die Filme hatten Einfluss auf meine Vorstellung von Orten, Figuren und Abläufen. Ich schaffe es beispielsweise kaum noch, MEIN Bild von Hermine wachzurufen; stattdessen sehe ich Emma Watson. Versteht mich nicht falsch, Miss Watson war eine zauberhafte Besetzung und sie hat die Rolle großartig gespielt, aber ich vermisse meine Vorstellung.
Ebenso erging es mir bei der Twilight-Verfilmung. Von der niemals lächelnden und offenbar einzigartig humorlosen Kristen Stewart einmal abgesehen, hat Robert Pattinson meine Vorstellung von Edward völlig ruiniert. Als ich noch nur die Bücher kannte, war Edward für mich ein Traum von einem Kerl. Gut aussehend, wohl erzogen, aufopferungsbereit. Okay, vielleicht ein bisschen melodramatisch. Aber seitdem ich die Filme gesehen habe, wird dieses Bild von Robert Pattinson komplett überlagert, den ich für meinen Teil nicht im Mindesten attraktiv finde.

Zusammenfassend muss ich also gestehen, dass ich eine wirklich schlechte Beraterin in Punkto Verfilmungen bin. Ich arbeite einfach lieber mit meiner eigenen Fanatsie und Vorstellungskraft.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Romanverfilmungen gemacht? Habt ihr in letzter Zeit eine gute Umsetzung gesehen?

Ich freue mich wie üblich auf all eure Meinungen und Kommentare! 😀

 
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Verfasst von - 20. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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