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Schlagwort-Archive: David G.L. Weiss

Montagsfrage: Zuletzt abgebrochen?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, die Erkältung macht mir zu schaffen. Durch die OP bin ich ja sowieso schon geschwächt – Husten, Schnupfen und erhöhte Temperatur machen es nicht besser. Das nervt. Am Mittwoch muss ich wieder zu meiner Ärztin, mal sehen, was sie sagt. Meine Entzündungswerte dürften durch die Erkältung beeinträchtigt sein. Egal, ich will euch nicht mit den Details meiner gesundheitlichen Situation langweilen. 😉 Heute haben wir Montag und nachdem ich letzte Woche zwangsläufig aussetzen musste, freue ich mich, heute wieder an der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja teilnehmen zu können:

Welche/s Reihe/Buch hast du zuletzt abbrechen müssen und warum?

Bücher breche ich grundsätzlich nicht ab, das wisst ihr ja. Für mich gilt also der Reihen-Part der Frage. Eigentlich unterscheide ich zwischen Reihen und Trilogien. Eine Reihe beginnt für mich erst ab 4 Büchern. Tetralogien = Reihen, Trilogien nicht. Fragt mich nicht, wieso das so ist, für mich gibt es diesen Unterschied nun mal. Also werde ich die Frage einmal für Reihen und einmal für Trilogien beantworten.
Die letzte Reihe, die ich abgebrochen habe, war Thorn & Dagger von C.J. Dushinski. Ich habe im Februar dieses Jahres „The Thorn and the Sinking Stone“ als ARC erhalten und gelesen. Das Buch erhielt von mir zwei Sterne, weil ich zwar einige gute Ideen und Ansätze erkannte, aber insgesamt nicht gefesselt war. Ich fand, dass es noch diverse Erstlings-Wehwehchen aufwies. Es konnte meine Neugier auf die Folgebände nicht wecken.
Die letzte abgebrochene Trilogie war Wagner & Sina von Gerd Schilddorfer und David G.L. Weiss. Den ersten Band „Ewig“ habe ich am 22. August ausgelesen, für mich stand aber schon während des Lesens fest, dass ich die Trilogie nicht weiter verfolgen würde. Der Auftakt erhielt ebenfalls zwei Sterne, da ich die hervorragende Recherchearbeit des Autorenduos durchaus zu schätzen wusste, die Umsetzung ihrer Geschichte mich allerdings nicht überzeugen konnte. Ich fand sie unlogisch, übertrieben, konstruiert und voller stereotyper Charaktere. Das Lesen hat mir keinen Spaß gemacht, also flog die Trilogie kurzerhand von meinem Radar.

Welches Buch oder welche Reihe habt ihr zuletzt abgebrochen und wieso?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
14 Kommentare

Verfasst von - 12. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gerd Schilddorfer & David G.L. Weiss – Ewig

2015-08-22 - Schilddorfer & Weiss Ewig

Nachdem ich mich eine Weile im Genre der Fantasy aufgehalten habe, war es mal wieder an der Zeit, etwas Realistisches zu lesen. Der Thriller „Ewig“ vom Autorenduo Schilddorfer & Weiss lag sehr lange auf meinem SuB, so lange, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie ich überhaupt auf das Buch aufmerksam wurde. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es mir auf den einschlägigen Seiten empfohlen wurde, weil ich „Sakrileg“ und „Illuminati“ von Dan Brown mochte. Bei „Ewig“ handelt es sich nämlich ebenfalls um einen Verschwörungsthriller.

In Wiens ältester Kirche, der Ruprechtskirche, wird ein unauffälliger Fremdenführer ermordet aufgefunden. Die Polizei ist ratlos, denn weder hat der Mann eine dunkle Vergangenheit, noch war er kürzlich in kriminelle Geschäfte verwickelt. Nur der draufgängerische Journalist Paul Wagner erkennt, was den Mord außergewöhnlich macht. Der Tote liegt direkt unter der Buchstabenfolge AEIOU, ein Code des Kaisers Friedrich III., den bis heute niemand entschlüsseln konnte. Ist es möglich, dass der Fremdenführer für ein Geheimnis aus dem Mittelalter sterben musste? Ratlos wendet sich Paul an den einzigen Menschen, der ihm helfen kann: sein alter Freund Dr. Georg Sina, Geschichtsprofessor und Einsiedler. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spur Friedrichs, um das Rätsel zu lösen und den Mord aufzuklären. Doch was als Schnitzeljagd beginnt, entwickelt sich schnell zu tödlichem Ernst. Denn Friedrichs Code verschlüsselt ein Geheimnis globalen Ausmaßes, das die Zukunft der gesamten Welt verändern könnte.

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Die Fiese Meerjungfrau“ (Die Todesengel #2) von Jim C. Hines und befinde mich auf Seite 308 von 477.

die fiese meerjungfrauWer kennt sie nicht, die Geschichte von der Meerjungfrau? Sie verliebte sich in einen Menschenprinzen und wollte um jeden Preis mit ihm zusammensein. Sie opferte ihre Stimme, verließ das Meer und wurde ein Mensch. Doch der Prinz verliebte sich in eine andere. Der Geschichte zufolge gab die Meerjungfrau ihr Leben hin, damit der Prinz glücklich werden konnte. Doch diese Geschichte stimmt nicht.

Die drei Prinzessinnen Danielle, Talia und Schnee kennen die ungeschminkte Wahrheit. Sie waren dabei, und ihre Geschichte erzählt nicht von unerwiderter Liebe und nobler Selbstaufgabe.

Sie handelt von Wahnsinn, Grausamkeit und Magie…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ein stechender Schmerz riss Schnee aus dem Schlaf.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die Reihe Die Todesengel von Jim C. Hines habe ich vor Jahren begonnen. Es ist wirklich, wirklich lange her, dass ich den ersten Band „Drei Engel für Armand“ gelesen habe, meine Erinnerung ist allerdings noch recht gut intakt. Die Idee dieser Reihe ist phänomenal, nicht nur, weil Mr. Hines alte Märchen wie Dornröschen, Aschenputtel und Schneewittchen umschrieb, sondern auch, weil er ihnen einen herrlich feministischen Anstrich gab. Seine Versionen der berühmten Prinzessinnen sind nämlich alles andere als Fräulein in Nöten. Dornröschen heißt eigentlich Talia und ist eine richtige Kick-Ass-Braut. Schneewittchen wird von allen nur Schnee genannt und ist eine mächtige Zauberin. Aschenputtel hört auf den Namen Danielle, ist tatsächlich mit ihrem Prinzen (Armand) verheiratet, aber die Geschichte mit ihrer Stiefmutter und vor allem ihren Stiefschwestern lief doch ein wenig anders ab, als allgemein bekannt. Sie sind die Geheimwaffe der Königin Beatrice von Lorindar, Mutter von Armand, und werden von ihr auf die kniffeligsten, schwierigsten Aufträge angesetzt, die niemand sonst erfolgreich durchführen könnte. Es ist großartig, dass Jim C. Hines sie alle als starke, unabhängige Frauen darstellt, die eine entscheidende Rolle im Königreich Lorindar spielen. Trotzdem hatte ich im ersten Band „Drei Engel für Armand“ so meine Probleme mit Hines‘ Schreibstil. Ich fand ihn teilweise etwas langatmig und nicht so spannend, wie ich gehofft hatte. Nach über 300 Seiten in Band 2 bin ich allerdings überzeugt, dass sich diese kleinen Makel nun mehr oder weniger in Luft aufgelöst haben.
„Die Fiese Meerjungfrau“ basiert nicht auf der allseits beliebten Disney-Variante des Märchens, sondern auf der Originalversion von Hans Christian Andersen, dessen Ende ja etwas weniger glücklich ist. Jim C. Hines hat dieses Ende noch einmal düsterer gestaltet, denn Lirea (so der Name der kleinen Meerjungfrau) löst sich nicht in Schaum auf und wird auch nicht zu einem Luftgeist. In seiner Geschichte tötet sie den Prinzen tatsächlich und verfällt danach in eine Art Wahnsinn, weil sie nicht ganz Mensch, aber auch nicht mehr ganz Undine (also Nixe) ist. Mehr mag ich gar nicht verraten, weil ich finde, jede zusätzliche Information wäre ein Spoiler. 😉 Ich finde das Buch locker, witzig, unterhaltsam und ab und zu erstaunlich überraschend. Ich fühle mich wohl, es liest sich so weg und macht Spaß. Genau das brauche ich gerade. 🙂

4. Wenn ihr das letzte Buch was ihr gelesen habt umschreiben könntet, was würdet ihr ändern?

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war „Ewig“ (Wagner & Sina #1) von Gerd Schilddorfer und David G.L. Weiss. Wer bereits letzte Woche beim Gemeinsam Lesen (HIER) bei mir vorbei geschaut hat, wird wissen, dass mich dieses Buch leider nicht begeistern konnte. Wenn ich es also umschreiben dürfte, würde ich eine ganze Menge verändern. So viel, dass ich allein beim Gedanken daran die Lust verliere. 😉
Es geht schon beim Genre los. Ich würde die Geschichte komplett anders aufziehen, nämlich nicht als Thriller, sondern als historischen Roman. Statt zwei stereotype Protagonisten ein uraltes Geheimnis von Kaiser Friedrich III. aufdecken zu lassen und mich auf haarsträubende Zufälle zu verlassen, würde ich Friedrich dabei begleiten, wie er das Geheimnis verschlüsselt, ohne zu verraten, was das Geheimnis ist. Keine Ahnung, ob das möglich wäre, so weit hab ich nicht darüber nachgedacht. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es mit viel Gehirnschmalz machbar ist, den LeserInnen die Schritte zur Erstellung des Rätsels zu zeigen, ohne ihnen zu verraten, was das Geheimnis beinhaltet. Ich glaube sogar, dass das Rätselraten auf diese Weise besonders viel Spaß machen könnte und man eben nicht bereits nach EINEM Hinweis weiß, worum es geht. Vermutlich würde ich so weit wie möglich auf Ausflüge in die Gegenwart verzichten. Ich will nicht ausschließen, dass es an der einen oder anderen Stelle unvermeidbar sein könnte, aber ich finde, Friedrich ist so eine interessante Persönlichkeit, dass das Kennenlernen seiner Person genauso unterhaltsam wie das Auflösen des Geheimnisses wäre. Paul Wagner und Dr. Georg Sina kämen bei mir jedenfalls nicht vor. Weder ihre Namen, noch ihre Charaktere. Wenn ich mich schon auf Figuren in der Gegenwart einlassen müsste, wären sie echte Individuen und keine Zusammenstellungen oberflächlicher Klischees. Es gäbe auch viel weniger Actionszenen, die wenn überhaupt garantiert eher im 15. Jahrhundert angesiedelt wären. Keine Schusswaffen, keine Helikopter, keine Wettrennen auf der Autobahn. Ich denke, die Geschichte braucht diesen ganzen Quatsch nicht.
Ihr seht es, ich würde ein komplett neues Buch schreiben und nicht nur kleine Details ändern. Die Idee von Friedrichs Geheimnis ist toll, nur haben Schilddorfer und Weiss diese meiner Meinung nach aus dem falschen Blickwinkel betrachtet und etwas daraus gemacht, das mich an einen besonders unrealistischen Actionfilm à la Hollywood erinnert. Nun ist es leider zu spät, um dem Autorenduo meinen Ansatz vorzutragen. Manchmal wünscht man sich eben doch, man hätte schon während des Entstehungs- und Schreibprozesses eingreifen können.

Was lest ihr im Moment? Wie würdet ihr eure letzte Lektüre umschreiben, wenn ihr könntet?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Kommentare und diese Woche besonders auf eure umgeschriebenen Geschichten! Habt einen wundervollen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
11 Kommentare

Verfasst von - 25. August 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Enttäuschende Inhaltsangabe?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche wird stressig. Ich muss recht viel arbeiten und am Freitag hab ich mit meiner Kleinen einen Tierarzttermin zur Nachkontrolle. Leider haben wir letzte Woche Freitag schlechte Nachrichten erhalten. Sie ist krank. Sie hat Spondylose. Ich will euch jetzt nicht mit veterinärmedizinischen Details langweilen; kurz gesagt ist das eine knöcherne Verwachsung der Wirbelsäule, die nicht heilbar ist. Unser Leben wird sich dadurch verändern, weil sie andere Formen der Bewegung braucht, um die Erkrankung so weit wie möglich herauszuzögern. Glücklicherweise ist das kein Todesurteil und wenn wir es hinkriegen, uns an ihre neuen Bedürfnisse anzupassen, kann sie trotz Spondylose fröhlich alt werden. Ich denke, es wird einige Zeit dauern, bis wir uns in die neue Situation eingelebt haben, aber selbstverständlich werde ich alles tun, um ihr Leben so normal wie möglich zu gestalten.
Warum erzähle ich euch das? Ich möchte euch nur darauf vorbereiten, dass es sein kann, dass ich in der nächsten Zeit nicht ganz so häufig zum Bloggen komme, wie ich eigentlich gern würde. Ich werde es versuchen, aber natürlich geht die Gesundheit meiner Prinzessin vor. Ich bin sicher, dass ihr das versteht. 🙂
Heute starten wir wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Gab es in letzter Zeit ein Buch, dessen Handlung nicht hielt, was die Inhaltsangabe versprochen hat?

Ja. Tatsächlich war es das letzte Buch, das ich gelesen habe: „Ewig“ von Gerd Schilddorfer und David G.L. Weiss. Der Klappentext lautet folgendermaßen:

AEIOU – diese mysteriöse Buchstabenfolge ist das Vermächtnis eines legendären Kaisers.
Es ist ein uralter Code: Wer ihn entschlüsselt, hält das Schicksal der Menschheit in seinen Händen. Immer tiefer geraten zwei Forscher in einen tödlichen Wettlauf um das Geheimnis.
Ohne Atempause führt die dramatische Hetzjagd durch das mystische Wien.
Unheimlich, packend und perfekt recherchiert: ein Verschwörungsthriller der besonderen Art.

Die Buchstabenfolge AEIOU ist eigentlich nicht besonders wichtig. Die beiden Protagonisten sind keine Forscher – einer ist Geschichtsprofessor, der andere Journalist. Der Roman spielt viel in Wien, aber nicht nur. Und zu guter Letzt fand ich das Buch nicht besonders unheimlich und/oder packend.
Ich hatte im Vorfeld eine Rezension des Buches gelesen, in der es hieß, „Ewig“ sei als Verschwöungsthriller noch besser als Dan Browns „Illuminati“ und „Sakrileg“. Auch das stimmt meiner Ansicht nach überhaupt nicht.
Die Rezension zu „Ewig“ steht erst noch an, deswegen möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich war definitiv enttäuscht. Das gesamte Buch ist nur wenig nachvollziehbar und sehr konstruiert. Ich glaube, die Entscheidung der Autoren, einen Thriller zu schreiben, war ungünstig. Ich denke, ein historischer Roman hätte ihnen mehr gelegen. Gut, dann hätte ich vermutlich gar nicht erst zu diesem Buch gegriffen, das mag sein, allerdings wäre meine Erwartungshaltung dann auch eine andere gewesen. Mit den erzwungenen Actionszenen haben sich Schilddorfer und Weiss keinen Gefallen getan. Historisch ist das Buch wirklich großartig recherchiert und durchaus interessant, doch die Schießereien, Verfolgungsjagden und Kampfszenen… na ja, wisst ihr, diese Momente erschienen mir wie frisch aus Hollywood importiert: unterhaltsam auf dem Bildschirm, aber man sollte eher nicht darüber nachdenken, ob sie realistisch sind. In einem Roman funktioniert das nicht, weil es keine optischen Reize gibt, die von mangelnder Logik ablenken.

Welches Buch hat euch zuletzt enttäuscht, weil Klappentext und Handlung nicht zusammenpassten?

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli

 
26 Kommentare

Verfasst von - 24. August 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle findet wöchentlich bei den Schlunzen-Büchern statt; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Ewig“ (Wagner & Sina #1) von Gerd Schilddorfer und David G.L. Weiss und befinde mich auf Seite 260 von 528.

Ewig

 

AEIOU – diese mysteriöse Buchstabenfolge ist das Vermächtnis eines legendären Kaisers.
Es ist ein uralter Code: Wer ihn entschlüsselt, hält das Schicksal der Menschheit in seinen Händen.
Immer tiefer geraten zwei Forscher in einen tödlichen Wettlauf um das Geheimnis.
Ohne Atempause führt die dramatische Hetzjagd durch das mystische Wien.
Unheimlich, packend und perfekt recherchiert: ein Verschwörungsthriller der besonderen Art.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Paul Wagner drückte auf die Taste »Senden« und klappte zufrieden seinen Laptop zu.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ehrlich gesagt bin ich bisher nicht begeistert. Ich hatte ja durchaus Lust, mal wieder einen Verschwörungsthriller zu lesen und angeblich sollte „Ewig“ sogar besser als „Illuminati“ und „Sakrileg“ von Dan Brown sein. Ich kann dem bisher nicht zustimmen. Ich finde die Geschichte ziemlich konstruiert und etwas unrealistisch, weil die beiden Hauptfiguren (Paul Wagner und Dr. Georg Sina) nicht von selbst über „das Geheimnis“ stolpern, sondern von einer äußeren Partei dahingehend manipuliert werden, es zu lösen. Es wirkt nicht so, als hätten sie selbst wirklich ein Interesse daran, Antworten zu bekommen, sondern als würden sie den ganzen Quatsch nur mitmachen, weil sie… ja, ich weiß auch nicht, vielleicht, weil sie nichts Besseres zu tun haben? Ich verstehe nicht, wieso besagte äußere Partei (die ich nicht benennen darf, um Spoiler zu vermeiden) die beiden für sich einspannt. Das ergibt keinen Sinn, denn zwei Mitwisser mehr bedeuten ein höheres Risiko und wenn überhaupt, ist nur Dr. Sina tatsächlich wertvoll für diese Aufgabe, weil er ein angesehener Geschichtsprofessor ist. Wenn ich das mal so ganz unromantisch sagen darf, da wäre es einfacher und logischer gewesen, den guten Herrn Professor schlicht zu entführen. Was Paul Wagner in der Geschichte zu suchen hat, begreife ich noch weniger. Er ist Journalist. Was genau kann er noch gleich zur Auflösung „des Geheimnisses“ beitragen?
Mir gefällt auch nicht, dass die Figuren alle so stereotyp sind. Wagner ist ein Draufgänger, Sina ein Einsiedler und Kommissar Berner, mit dem die beiden zusammen arbeiten, hat eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Letzterer knurrt übrigens die meiste Zeit. Er spricht nicht, nein, er knurrt, brummt und grunzt. Genauso, wie man sich einen verdrossenen alten Vermittler eben vorstellt. Immerhin trägt er keinen Trenchcoat. Ausnahmslos alle spreche immer nur über „das Geheimnis“, was mir nach etwa der Hälfte des Buch so langsam mächtig auf den Geist geht. Wie alt bin ich denn? 5? Obwohl die beiden Autoren sich offenbar große Mühe damit geben, mysteriös und undurchschaubar zu sein, bin ich ziemlich sicher, dass ich bereits weiß, was das Geheimnis ist. Durch einen Hinweis. EINEN. Schwach, ganz schwach.
Dann die ganzen Schauplatzwechsel. Man springt vom Wien der Gegenwart ins Russland des frühen 20. Jahrhunderts, dann ins moderne Tel Aviv, dann ins Österreich des 12. Jahrhunderts, des 17. Jahrhunderts, des 18. Jahrhunderts, danach noch schnell ein Ausflug ins Tibet der Gegenwart und wieder zurück nach Wien. Tut mir leid, mir ist das zu viel. Vielleicht wäre es besser, wenn ich zumindest eine genaue Vorstellung von Wien und all den Kirchen und Kunstwerken hätte, die benannt werden. Ich war aber nun mal noch nie in Wien. Die Gemälde könnte ich googlen und ich habe das tatsächlich auch versucht, aber da es sich dabei um sehr große Werke handelt, bekommt man immer nur Teilstücke vorgesetzt, die einen Gesamteindruck unmöglich machen.
Kurz gesagt fehlt mir also der Zugang zu „Ewig“, ich finde die Geschichte zu inszeniert und ich bin kein Fan der Charaktere. Tja. Es sieht nicht gut aus für das Buch.

4. Lest ihr im Urlaub mehr Bücher als in der übrigen Zeit? Und geht ihr am Urlaubsort auch in die öffentliche Bücherei oder einen Buchladen? Und bringt ihr Bücher aus dem Urlaub mit, die ihr dort am Ort gekauft habt?

Ich kann diese Frage(n) nicht beantworten, weil ich nicht in Urlaub fahre. Für die meisten von euch klingt das vermutlich sehr traurig, aber für mich ist es okay. Ich lasse meinen Hund nicht eine Woche, 10 Tage oder sogar zwei Wochen allein. Ich gebe sie nicht weg, nur, weil ich Spaß haben möchte. Sie kommt immer an erster Stelle. Verreisen mit Hund ist gelinde gesagt ziemlich aufwendig und darüber hinaus auch recht teuer, also lassen wir das. Weder ich noch der Lieblingsmensch haben einen Führerschein (man braucht in Berlin einfach keinen), das heißt, wir wären auf Bus und Bahn angewiesen, denn allein die Vorstellung einer Mitfahrgelegenheit gruselt mich (mal davon abgesehen, dass wir vermutlich niemanden fänden, der/die einen autokranken Hund transportiert). Ich verzichte, weil ich meinen Hund mehr liebe als die Idee eines Urlaubs ohne sie. Mir macht das allerdings auch nicht besonders viel aus.
Trotzdem lese ich natürlich mehr, wenn ich frei habe und nicht arbeiten muss. Ist ja klar. Mehr Zeit, mehr lesen.

Was lest ihr im Moment und wie verbringt ihr eure Urlaube Bücher-technisch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
25 Kommentare

Verfasst von - 18. August 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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