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Schlagwort-Archive: Das Spiel der Götter

Jahresrückblick 2018: Vom Spaß mit Statistiken, dem Kampf gegen die Durchschnittlichkeit und plüschigen Helden

Hallo ihr Lieben!

Tatatataaaa! Es ist geschafft! Der Jahresrückblick 2018 ist endlich fertig! Die Zusammenfassung meines vergangenen Lesejahres war wie immer eine Mammutaufgabe, die mich wieder einmal viel länger in Anspruch nahm, als ich eigentlich plante. Jedes Jahr unterschätze ich, wie viel Zeitaufwand dieser Rückblick erfordert. Aber: es ist mir noch im Januar gelungen, ihn fertigzustellen und ich freue mich sehr, ihn euch heute präsentieren zu können! Eigentlich wäre heute ja die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise dran, doch da diese aus privaten Gründen ausfällt, dachte ich, ich nutze die Gelegenheit, um meinen Jahresrückblick einen Tag vorzuziehen. 😉

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Verfasst von - 28. Januar 2019 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Lieber Weihnachtsmann, …?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Beinahe hätte ich mir die ganze Nacht um die Ohren geschlagen. Ich habe gestern nämlich den neuen Header für Wortmagie’s makabre High Fantasy Challenge 2019 erstellt. Das ist eine Aufgabe, die mir grundsätzlich sehr viel Spaß macht, in der ich aber auch völlig versumpfen kann. Ich hatte eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wie der neue Header aussehen soll und habe dann stundenlang versucht, diese Vision mit freien Grafiken, verschiedenen Schriftarten und all den tollen Effekten, die mein Grafikprogramm zu bieten hat, so exakt wie möglich umzusetzen. Da wird an jedem Detail so lange geschraubt, bis es passt und ich endlich eine Version gebastelt habe, mit der ich zufrieden bin. Seid ihr auch so perfektionistisch, wenn ihr Header oder Logos zusammenschraubt?
Irgendwann habe ich es aber doch ins Bett geschafft und kann nun in aller Frische die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworten. 😀

Welches Buch gehört dieses Jahr auf jeden Fall auf die Weihnachtswunschliste?

Wieder so eine richtig typische Weihnachtsfrage. 😀 Auf mein Leseverhalten hat die Weihnachtszeit keinen großen Einfluss. Meine Wunschliste bleibt, wie sie ist und da wir in meiner Familie mittlerweile die Geschenke abgeschafft haben, muss ich auch keinen speziellen Weihnachtswunschzettel zusammenstellen. Deshalb komme ich nicht in die Verlegenheit, Prioritäten setzen und mir überlegen zu müssen, welche Bücher ich denn nun dringender haben möchte als andere. Langweilig, richtig? Ja, ich weiß, ich bin nicht sehr unterhaltsam. Daher habe ich entschieden, die Frage ein kleines bisschen umzudeuten. Auf meinem imaginären Wunschzettel stehen lauter Bücher, die noch nicht erschienen sind und für die es noch kein definites Erscheinungsdatum gibt. Ich wünsche mir von Verlagen und Autoren, dass sie mir endlich, endlich, endlich mitteilen, wann ich mit einem Hoffnungsschimmer am Horizont rechnen darf. Ich hätte gerne:

1. „The Winds of Winter“ (A Song of Ice and Fire #6) von George R.R. Martin

Die Fans warten mittlerweile seit geschlagenen sieben (!!!) Jahren auf die Fortsetzung des Epos „A Song of Ice and Fire“. Ich bin eine von ihnen. Doch statt sich endlich auf seinen Hintern zu setzen und das Buch fertig zu schreiben, das wir uns meiner Meinung nach durch unvergleichliche Treue und Geduld verdient haben, realisiert George R.R. Martin lieber andere Projekte, nicht zuletzt die Serienverfilmung durch HBO, ein Geschichtsband zur Historie der Familie Targaryan („Fire and Blood“) und scheffelt fleißig weiter Kohle. Bitte, Mr. Martin, besinnen Sie sich darauf, wem Sie Ihren Ruhm verdanken und wer dafür verantwortlich ist, dass HBO die Verfilmung als rentabel einschätzte. Ohne Ihre Leser_innen wären Sie niemals dort, wo Sie heute sind. Bitte reißen Sie sich zusammen und erfüllen endlich das Versprechen, das Sie uns bereits vor viel zu langer Zeit gaben.

2. Finaler Band von „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson

In diesem Fall richtet sich mein Flehen an den deutschen Verlag Blanvalet. Ich habe keine Ahnung, was die Damen und Herren da treiben, doch aus irgendeinem Grund gibt es kein Veröffentlichungsdatum mehr für den finalen (Doppel-) Band von „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson. Band 18 und 19, die zusammen den originalen englischen Band 10 darstellen, findet man nicht mal mehr in der Vorschau des Bloggerportals der Random House Gruppe, zu der Blanvalet gehört. Kurios, denn zwischenzeitlich gab es einen Termin. Band 18 sollte „Die Gläserne Wüste“ heißen und 2020 erscheinen. Der Autor schloss die Reihe auf Englisch bereits vor Jahren ab, die deutschen Leser_innen sollten also eigentlich gar nicht warten müssen. Ich weiß nicht, was da bei Blanvalet los ist, aber ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen endlich aus den Puschen kommen und das Finale bald auf den Markt werfen. Es wird Zeit.

3. „Doors of Stone“ (The Kingkiller Chronicle #3) von Patrick Rothfuss

Hier warten wir ebenfalls schon seit sieben Jahren. Bei Amazon wird „Doors of Stone“, das Finale der „Kingkiller Chronicle“ von Patrick Rothfuss, für Juli 2021 gelistet. Ich hoffe immer noch, dass das nicht stimmt. Schließlich müsste ich dann noch zweieinhalb Jahre warten, um die Geschichte von Kvothe abzuschließen. Bis dahin hab ich doch alles vergessen. Inakzeptabel. Keine Ahnung, ob es nun an Rothfuss oder seinem Verlag liegt, ist mir auch egal. Fertig werden!

4. „Das Schwert von Emberlain“ (Gentlemen Bastard #4) von Scott Lynch

Ich weiß, dass Scott Lynch eine große Portion Nachsicht verdient. Meinen Informationen nach leidet der Autor unter Depressionen und einer ernsthaften Angststörung und kann deshalb nicht zuverlässig abliefern. Das ist okay. Ich verstehe das, respektiere es und schätze es, dass er trotz dessen versucht, die Bedürfnisse seiner Leser_innen zu erfüllen. Dennoch… nun ja, eigentlich sollte „Das Schwert von Emberlain“ bereits dieses Jahr erscheinen, wenn ich mich richtig erinnere. Der Termin wurde immer wieder verschoben. Im Bloggerportal ist es aktuell für April 2020 vermerkt. Bei allem Verständnis für Scott Lynch, so langsam fühle ich mich veralbert und finde, da müssten sich alle Beteiligten mal ordentlich am Riemen reißen. Wie soll das denn weitergehen? Die Reihe ist auf sieben Bände ausgelegt, wie lange soll es bitte dauern, bis die mal komplett ist? Der letzte Band erschien 2013. Sollte „Das Schwert von Emberlain“ wirklich erst 2020 erscheinen, habe ich wieder sieben Jahre gewartet. Bleibt es bei diesem Tempo, wird das Finale 2041 rauskommen. Echt jetzt? Bis dahin bin ich doch alt und grau!

Diese vier (bzw. fünf) Bücher wünsche ich mir mehr als alle anderen. Ich bin das Warten, die Ungewissheit und die Willkür leid. Bei „Das Spiel der Götter“ habe ich mittlerweile sogar Angst, dass das Finale einfach nicht mehr übersetzt wird. Je weiter eine Reihe fortschreitet, desto weniger rechnet sie sich für den Verlag, weil mit jedem weiteren Band Leser_innen abspringen. Das ist normal. 19 Bände sind eine Hausnummer. Aber die werden doch wohl nicht das epische Finale schuldig bleiben, oder? Ich meine, sie wussten doch vorher, worauf sie sich einlassen. Bitte, liebe Menschen bei Blanvalet, tut mir das nicht an. Ich werfe mich vor euch in den Staub, bettle und flehe, wenn es sein muss. Sonst muss ich nämlich noch mal von vorn anfangen. Auf Englisch. 😐

Könnte ich also einen Wunsch an den Weihnachtsmann übermitteln, würde ich ihn bitten, bei George R.R. Martin, Blanvalet, Patrick Rothfuss, Scott Lynch und ihren Verlagen mal mit seiner Rute vorbeizuschauen. Vielleicht brauchen sie alle einen Tritt in den Hintern, um endlich zu Potte zu kommen. Ich hasse es, dass ich hilflos dasitzen und darauf hoffen muss, dass sich die Herren Autoren und diverse Verlgsvertreter_innen dazu bequemen, die Veröffentlichung dieser Bücher voranzutreiben. Was ist nur aus dem heiligen Bund zwischen Leser_innen, Schriftsteller_innen und Verlagen geworden? 😦

Welches Buch sollte man euch unbedingt zu Weihnachten 2018 schenken?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Es weihnachtet sehr im Bücherregal?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist soweit, der letzte Monat des Jahres ist angebrochen. Für mich als Bücherwurm bedeutet das, in die heiße Phase einzutreten, während derer Challenge-Management und die Vorbereitungen für das anstehende Jahresende im Vordergrund stehen. Damit geht es diese Woche bereits los, denn ich ziehe die erste von insgesamt drei Rezensionen vor, um sie mir für die Supernatural-Challenge anrechnen zu können. Ab 14. Dezember habe ich dann Urlaub und kann mich den Projeten widmen, von denen ich schon berichtet habe: die neue Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge und meine Spendenaktion, die vermutlich wieder mit meinem Blog-Geburtstag zusammenfallen wird. Nebenbei versuche ich natürlich noch, meine Lesestatistik aufzupolieren, die 2018 zwar ganz gut aussieht, aber hey, besser geht immer. 😉 Ein besonderes Schmankerl erwartet euch schon morgen, denn ich berichte von meinem Besuch der „Harry Potter“-Ausstellung in Babelsberg! Der Jahrescountdown wird aufregend, also gehen wir es an – heute erst einmal ganz entspannt mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Diese Frage musste ja kommen. Alle Jahre wieder… 😀 Bei Fragen nach saisonalen Büchern befinde ich mich immer ein wenig auf verlorenem Posten, weil ich, wie bereits oft erwähnt, überhaupt nicht saisonal lese. Ich besitze nicht viele Weihnachtsbücher. Da Antonia in ihrem Beitrag allerdings erklärt, dass sie nicht zwangsläufig Bücher meint, die an Weihnachten spielen oder inhaltlich etwas mit dem Fest der Feste zu tun haben, sondern Bücher, die wir mit Weihnachten verbinden, kann ich heute doch mal antworten. Yay!

Ich lese immer viel Fantasy, aber in der Weihnachtszeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Genre greife, steil an. Präziser: High und Low Fantasy. Wenn das Jahresende naht, die Tage kürzer, die Nächte dunkler und es draußen kalt und ungemütlich wird, sehne ich mich nach Magie im weitesten Sinne. Ich will fantastische Welten, epische Schlachten und dramatische Enthüllungen, während ich eingekuschelt auf der Couch liege und es mir richtig behaglich mache. Für mich gehört das zusammen, weil es kaum ein Genre gibt, in das ich so wundervoll abtauchen kann. Allein schon der Umfang der häufig dicken Schinken aus der HF und LF lädt ja dazu ein, stundenlang zu lesen. Wer träumt nicht von blutigen Zweikämpfen, brutalen Belagerungen und fiesen Intrigen in dieser besinnlichen Zeit? 😀 Spaß beiseite, ich glaube, Weihnachten und Fantasy sind in meinem Kopf deshalb fest verbunden, weil das Genre meist große Geschichten von Heldenmut, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft erzählt, garniert mit opulenten Schreibstilen und diesem Funken des Zauberhaften. Ein Teil von mir wünscht sich noch immer eine Welt, in der diese Tugenden wertgeschätzt werden und etwas verändern können, eine Welt, die ein bisschen magischer ist. In der Weihnachtszeit ist dieser Wunsch dominanter denn je, also greife ich gern zu Büchern, die mir genau das in Hülle und Fülle bieten. Es ist kein Zufall, dass ich ausgerechnet jetzt wieder mitten in „Das Spiel der Götter“ stecke (Gehuldigt sei dir, oh großer Meister Steven Erikson). Epischer geht es einfach nicht. 😉

Die ultimative Weihnachtsgeschichte, die tatsächlich auch inhaltlich Weihnachten thematisiert, ist für mich jedoch trotz dessen „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Sie war es immer und sie wird es immer sein. Seit ich ganz klein war, liebe ich die Erzählung von Ebenezer Scrooge und den drei Geistern, die sein Herz für Weihnachten öffnen. Ich kenne sie in allen möglichen Variationen und ich liebe jede einzelne – am meisten die Version der Muppets, die wir uns als Familie bis heute immer am Heiligabend ansehen. Das Buch steht in meinem Regal und ich vermute, dass ich mir in meinem Urlaub einen Nachmittag Zeit nehmen werde, um es dieses Jahr noch einmal zu lesen. Es ist einfach bezaubernd. Die Botschaft ist so klar und unmissverständlich. Die schlichte Schönheit und Wärme der Geschichte erreichen mich bis in die Tiefen meiner Seele und versetzen mich mühelos in Weihnachtsstimmung, was mir sonst mittlerweile sehr schwerfällt. Meiner Meinung nach ist es DIE perfekte Weihnachtsgeschichte und falls ihr sie noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen. 🎄

Welche Bücher gehören für euch untrennbar zu Weihnachten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch einen herrlichen Start in die neue Woche und die hoffentlich besinnliche Adventszeit!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Literatur zum Weltuntergang?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Chilli und ich hatten letzte Woche Dienstag einen Kontrolltermin bei ihrer Chirurgin. Sie ist sehr zufrieden mit dem Verlauf von Chillis Heilung, die Kreuzband-OP war ein Erfolg und sie stellt sich sehr gut an, ist motiviert und voller Bewegungsdrang. Deshalb müssen wir jetzt fünf Mal die Woche Sport machen. Sie braucht in ihrem Bein wieder Stabilität und Beweglichkeit und um das zu erreichen bzw. zu fördern, bis wir Mitte März mit der Physiotherapie anfangen, muss sie fünf Tage pro Woche Rückwärtslaufen und den Dreibeinstand üben. Das Rückwärtslaufen klappt prima, weil sie das im Grunde vorher schon konnte, jetzt wird sie dafür eben nur belohnt. Verständlicherweise findet der alte Gierschlund das großartig. Der Dreibeinstand hingegen ist für sie noch sehr anstrengend. Ich nehme ihr dabei ihren gesunden Hinterfuß weg und sie muss für 3-5 Sekunden auf drei Beinen stehen, wobei sich die Belastung für das operierte Bein natürlich erhöht. Funktioniert so la la. Ende der Woche soll ich wieder bei unserer Ärztin anrufen; dann besprechen wir Chillis Fortschritte und machen die Übungen gegebenenfalls schwerer. Ich denke, das Rückwärtslaufen müssen wir auf jeden Fall schwieriger machen, den Dreibeinstand… na mal sehen. Vielleicht verbessert sie sich darin im Lauf der Woche auch noch. Zusammengefasst sind sowohl Dr. Stephanie als auch ich äußerst glücklich mit meiner Prinzessin, sie macht das alles wunderbar und es geht ständig aufwärts. 🙂
Soweit zu meinem kleinen Update bezüglich der Mission „Behandlung des Kreuzbandrisses meines Hundes“, jetzt kommen wir zum wöchentlichen Montagmorgenritual, der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Wenn die Welt untergehen würde und du ins All oder auf einen anderen Planeten entkommen könntest, welche 3 Bücher/Reihen würdest du retten, damit sie kommenden Generationen erhalten bleiben?

Ja, liebe Svenja, das ist tatsächlich eine fiese Frage. 😀 Ich habe während unserer Gassirunde vorhin ausführlich darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Schlüssel zu einer befriedigenden Antwort darin liegt, zu entscheiden, welchen Zweck man mit den Büchern erfüllen möchte. Sollen es lehrreiche Werke sein? Möchte ich Bücher retten, die einen entscheidenden Wert für die Literatur allgemein haben? Oder geht es mir um reine Unterhaltung? Versetze ich mich in die beschriebene Situation, glaube ich, dass ich vor allem Bücher bei mir haben wollte, die das Potential besitzen, mich über Jahre zu beschäftigen und die mir Hoffnung vermitteln. Am Ende der Welt brauche ich keine anspruchsvollen Klassiker, ich brauche Werke, die mich emotional erreichen: Bücher, die mich von meiner deprimierenden Lage ablenken, mich aus der Realität fliehen lassen, meinen Geist beschäftigen und positive Gefühle auslösen. Deshalb habe ich mich für Unterhaltungsliteratur entschieden. Hier meine Auswahl:

1. „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson

Diese Reihe ist ein beispielloses High Fantasy – Epos. Es ist brillant, intelligent, mitreißend und voller philosophischer Gedanken und Gesellschaftskritik. Es stellt die perfekte Realitätsflucht dar. Außerdem bin ich sicher, dass man die hochkomplexe Reihe wieder und wieder lesen kann und jedes Mal etwas Neues entdeckt. Daher ist sie hervorragend geeignet, sie mit in ein Leben fernab der Erde zu nehmen.

2. „Harry Potter“ von Joanne K. Rowling

Ein Leben ohne „Harry Potter“ ist möglich, aber sinnlos. Generationen folgten dem jungen Zauberschüler. Ihm gehören unsere Herzen, unsere Leidenschaft, unsere Liebe. Die Bücher lehren uns Mut, Freundschaft und Opferbereitschaft. In der Tiefe ist es darüber hinaus eine Warnung vor dem Faschismus und diese Botschaft sollten wir niemals vergessen. Eine Welt ohne den guten alten HP möchte ich mir einfach nicht vorstellen, also muss er mit.

3. „The Martian“ von Andy Weir

Zum Schluss habe ich mich für ein Buch entschieden, das wie kein zweites Hoffnung im Angesicht einer aussichtslosen Situation vermittelt. Wenn ich ins All fliegen muss, weil die Welt untergeht, möchte ich den Protagonisten Mark Watney an meiner Seite haben, wenn auch nur in Buchform. Mark überlebt unter den widrigsten Bedingungen, gibt niemals auf und rettet sich selbst durch seine Kreativität und seine sture Weigerung, zu sterben. Ich möchte mir an ihm ein Beispiel nehmen und wer weiß, vielleicht werden seine verblüffenden Ideen auf einem neuen Planeten oder in den Weiten des Alls Gold wert sein, weil unsere Gruppe der Überlebenden diese nutzen kann. Huldigt Mark Watney, dem Weltraumpiraten, dem MacGyver auf dem Mars, er könnte unser Leben retten!

Ich denke, mit diesen Büchern könnten wir eine ganze Weile auskommen. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass es so weit gar nicht erst kommt. Falls doch, plädiere ich dafür, dass es unter den Bücherwürmern dieser Welt zuerst eine Konferenz gibt, in der darüber entschieden wird, wer was mitnimmt. Arbeiten wir alle zusammen, können wir eine respektable Vielfalt erreichen und niemand muss sich einschränken. Denn mal ehrlich, wollt ihr jahrelang mit nur drei Geschichten leben? Also ich nicht. 😉

Welche drei Bücher oder Reihen rettet ihr vor dem Weltuntergang?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Steven Erikson – Der Goldene Herrscher & Im Sturm des Verderbens

Die Tiste Edur zwangen die Letherii auf die Knie. Mit goldenen Münzen übersät, furchtbar und unsterblich regiert Rhulad Sengar über das einstmals mächtige Reich Lether. Von seiner Knechtschaft durch den Verkrüppelten Gott in den Wahnsinn getrieben ist er blind für die subtilen Manipulationen der Letherii, die seinen instabilen geistigen Zustand skrupellos ausnutzen. Sie wiegen ihn in Sicherheit, schüren das paranoide Misstrauen seinem eigenen Volk gegenüber und verfolgen perfide Intrigen, die Rhulad und die Edur langsam entmachten sollen. Die Eroberung ist nicht mehr als schöner Schein; die Kinder des Schattens begreifen nicht, dass Lether in Wahrheit niemals von einer Person regiert wurde, sondern von den abstrakten Gesetzen des Profits. Unbeeindruckt von ihren neuen Herren führen die Letherii weiterhin eine verlogene, grausame Kampagne gegen die indigenen Stämme des Landes, um deren Gebiete an sich zu reißen. Doch die Verzweiflung der Stämme wendet das Blatt. Von der Ausrottung bedroht sammeln sie sich hinter dem legendären Krieger Rotmaske und stellen sich der letherischen Armee entgegen. Erstmals vereint schlagen sie zurück. Blutige Scharmützel fordern auf beiden Seiten zahllose Leben. Lether versinkt im Chaos, sodass die Ankunft einer neuen Bedrohung beinahe unbemerkt bleibt. An der Küste wurden fremde Segel gesichtet. Malazanische Segel…

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Verfasst von - 30. Januar 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Halbjahreshighlights?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

An einem so grauen, verregneten Montag will mir nicht so recht eine gute Einleitung für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja einfallen. Der Blick aus dem Fenster ist einfach zu deprimierend. Eigentlich das perfekte Wetter, um wieder ins Bett zu kriechen und dort den ganzen Tag zu bleiben, samt Buch. Leider geht das nicht, ich muss ein bisschen Geld verdienen. Hier jetzt also ganz unkreativ meine heutige Antwort, übrigens vom neuen Laptop. 😉

Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Im April musste ich an dieser Stelle noch zähneknirschend zugeben, dass ich hinter meinem Plansoll gelesener Bücher zurückliege. Erfreulicherweise konnte ich deutlich aufholen und hinke jetzt nicht mehr mit 4 Büchern hinterher, sondern nur noch mit einem, was definitiv machbar ist. Trotzdem bin ich dieses Jahr offenbar recht geizig mit 5-Sterne-Bewertungen. Zwar haben mir die meisten meiner gelesenen Bücher gefallen, aber die Highlights kann ich an einer Hand abzählen. Von den 39 Büchern, die ich bisher gelesen habe, schaffen es nur fünf, sich zu qualifizieren.

1. „Kings of the Wyld“ (The Band #1) von Nicholas Eames

2. „The Magician’s Land“ (The Magicians #3) von Lev Grossman

3. „Die Feuer der Rebellion“ & „Die Knochenjäger“ (Das Spiel der Götter #6) von Steven Erikson

4. „The Daylight War“ (Demon Cycle #3) von Peter V. Brett

5. Der Reread von „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ (Harry Potter #7) von J.K. Rowling

Ich bin gespannt, ob sich an dieser Liste noch etwas ändert und weitere Einträge dazukommen. Ich nehme es an, weil meine aktuelle Lektüre „Hass“ (Opcop #4) von Arne Dahl höchstwahrscheinlich auch zu meinen Highlights in 2017 zählen wird. Ich hoffe es jedenfalls, denn fünf Highlights in einem ganzen Jahr wären schon recht mager.

Welche Bücher sind eure Halbjahreshighlights?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare! Ich hoffe, bei euch ist es etwas sonniger und wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Liebste Bücherwelten?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Für alle, die sich gefragt haben, wie mein Besuch beim Zahnarzt ausgegangen ist: gut. Es war lange nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Eigentlich war es überhaupt nicht schlimm, ich habe mich umsonst verrückt gemacht. Ich gelobe, nächstes Mal nicht mehr zu jammern, wenn es heißt, Füllung einsetzen. Allerdings hat das Drama einen zweiten Akt. Da ich zur Zeit ohnehin krank geschrieben bin, habe ich meiner Zahnärztin vorgeschlagen, die Gelegenheit zu nutzen, um gleich mal meine oberen Weisheitszähne zu entfernen. Die unteren können glücklicherweise vorerst drin bleiben. Morgen geht es mit dem ersten los. Urgh. Was hab ich mir da nur angetan? Wer macht sowas? Wer geht freiwillig zum Zahnarzt und bittet darum, die Weisheitszähne gezogen zu bekommen? Ich muss neben mir gestanden haben. Völlig umnachtet.
Nun gut, noch bleibt mir eine kleine Gnadenfrist und die nutze ich, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten.

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Ha, eine einfache Frage. Alle, die mich kennen, dürften sie im Schlaf beantworten können. Meine liebsten Bücherwelten sind natürlich High Fantasy – Welten! 😀 Die aktuellen Lieblinge sind das malazanische Imperium („Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson), Westeros („A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin) und Osten Ard („Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams). Ich ziehe High Fantasy – Welten allen anderen Buchwelten vor, weil sie mich am weitesten von der Realität wegbringen, was für mich letztendlich der Grund ist, überhaupt zu lesen. Dort ist einfach alles möglich. Die Grenzen bestimmt ausschließlich die Fantasie des Autors oder der Autorin. Magie, Ritter und Drachen; wahrer Heldenmut, gewaltige Intrigen und faszinierende Kulturen. Ich liebe es. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nicht auch in anderen Buchwelten wohlfühlen würde, nein, ich bin ebenso fähig, mich beispielsweise von dystopischen Zukunftsvisionen oder intelligent konstruierten Urban Fantasy – Realitäten begeistern zu lassen. Doch mein Herz gehört nun mal der High Fantasy und ich denke nicht, dass sich das jemals ändern wird.

In welchen Buchwelten fühlt ihr euch am wohlsten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen möglichst schweißfreien Start in die neue heiße Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Quartalsfazit?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe heute früh so einen richtigen grumpy Morgen. Alles nervt, nichts passt und überhaupt könnte die Welt ja mal Rücksicht nehmen auf meine Laune. Aber nein, stattdessen Baulärm, Auspuffgase, knallende Autotüren, andere Menschen mit und ohne Hund, eine tief stehende Sonne, Tauben, Müllwagen, Schulkinder, Jogger und Fahrradfahrer. Könnte ich, ich würde jetzt wieder ins Bett kriechen. An solchen Tagen müsste man auf Arbeit anrufen können, um mitzuteilen, dass man unter keinen Umständen produktiv sein kann und deshalb zu Hause bleiben wird. Und die müssten sagen, klar, kein Problem, bleib daheim, wir sehen uns dann morgen. Das wäre toll. Ist es aber nicht. Ich muss sehr wohl zur Arbeit und versuche deswegen, meine Laune jetzt etwas zu bessern. Vielleicht klappt’s ja mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja?

Das erste Quartal des Jahres ist fast vorüber, wie viel hast du schon gelesen und welche Bücher sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Okay, so richtig ist dieses Thema nicht geeignet, um meine Laune zu heben. Ich hinke hinterher. Ich habe bisher 22 Bücher gelesen von angepeilten 85. Das bedeutet, zumindest laut Goodreads, dass ich 4 Bücher hinter meinem Plansoll zurückliege. Ich weiß zwar, dass das alles harmlos ist und ich durchaus noch aufholen kann, weil ja noch einige Monate vor uns liegen in 2017, doch es wurmt mich. Ich strenge mich sehr an, mich nicht unter Druck zu setzen, schließlich setzt sich meine bisherige Bilanz hauptsächlich aus dicken Schinken mit 500 bis 1.000 Seiten zusammen. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich zufrieden mit mir wäre.

Die meisten Bücher, die ich bisher in 2017 gelesen habe, haben mir gefallen. Es waren nur zwei Ausreißer dabei. Ich denke, als Highlights qualifizieren sich folgende:

1. „Die Feuer der Rebellion“ & „Die Knochenjäger“ (Das Spiel der Götter #6) von Steven Erikson
2. Der Reread von „Harry Potter und Der Halbblutprinz“ (Harry Potter #6) sowie von „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ (Harry Potter #7) von Joanne K. Rowling
3. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ (Der Letzte König von Osten Ard #0,5) von Tad Williams

Außerdem hoffe ich, dass auch meine aktuelle Lektüre „Kings of the Wyld“ (The Band #1) von Nicholas Eames zu meinen Highlights zählen wird. Im Moment sieht es sehr gut aus, ich fühle mich in dieser Welt und mit den Figuren unheimlich wohl. Das Lesen macht mir großen Spaß.

Wie viele Bücher habt ihr bisher gelesen und welche zählen zu euren Highlights?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Kommentare und Beiträge! Bevor ich mich jetzt gleich verabschiede und euch einen tollen Start in die neue Woche wünsche, möchte ich die Chance nutzen, auf mein Gewinnspiel zum Welttag des Buches hinzuweisen! Lust, ein Wunschbuch im Wert von 20€ abzustauben? Dann einmal auf das Logo des Welttags klicken! 😉

Lasst euch vom Montag nicht kleinkriegen!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Steven Erikson – Die Feuer der Rebellion & Die Knochenjäger

Imperatrix Laseen entsendete Mandata Tavore mit einem eindeutigen Auftrag ins Reich der Sieben Städte: sie sollte die Rebellion des Wirbelwinds samt ihren Wurzeln herausreißen und das Land erneut befrieden. Nach dem verhängnisvollen Blutbad im Sand der Raraku ist der Aufstand niedergeschlagen; Sha’ik ist tot und die Göttin wurde bezwungen. Doch eine kleine Schar ihrer Anhänger entkam. Angeführt von Sha’iks gefürchtetem Leibwächter Leoman von den Dreschflegeln fliehen die Überlebenden in die uralte Festungsstadt Y’Ghatan. Tavore hat keine andere Wahl, als sie mit der erschöpften 14. Armee zu verfolgen, obwohl sie weiß, dass Y’Ghatan für das malazanische Imperium in der Vergangenheit nichts als Kummer und Schmerz bereithielt. Hier starb Dassem Ultor, das Erste Schwert, der größte Held der Malazaner. Trotz dessen muss Tavore ihre Soldat_innen in den Kampf gegen die Feuer der Rebellion schicken. Scheitern ist keine Option, denn sie darf der Imperatrix keine Vorwände liefern. In den letzten Monaten wurden Laseens Pläne und Absichten stetig undurchschaubarer, sie selbst unberechenbarer. Würde sie sich aus Machthunger gegen ihr eigenes Volk wenden und sich im brodelnden Krieg der Götter auf ein gefährliches Spiel einlassen? Würde sie sich mit dem Verkrüppelten Gott verbünden?

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