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Oliver Dierssen – Fledermausland

Oliver Dierssen, Jahrgang 1980, ist hauptberuflich Kinder- und Jugendpsychiater. Nach drei eher unglücklichen Schreibversuchen setzte er sich 2008 an seinen Debütroman „Fledermausland“. Die Idee war, „ein Buch zu schreiben, das man in der Bahnhofsbuchhandlung Hannover kauft, dann im ICE nach München flott durchliest und in München gut gelaunt aussteigt“. Statt das Manuskript einfach an Verlage zu schicken, nahm Dierssen an dem Heyne-Schreibwettbewerb „Schreiben Sie einen magischen Bestseller“ teil und schaffte es unter die besten Fünf. 2009 veröffentlichte Heyne den Roman; 2010 erhielt er den Deutschen Phantastik Preis als „Bester deutschsprachiger Debütroman“. Ich entschied mich, „Fledermausland“ im März 2018 zu lesen, weil ich nach „Vaterland“ von Robert Harris dringend etwas zum Lachen brauchte.

Fragte man Sebastian Schätz, wann genau sein Leben völlig außer Kontrolle geriet, würde er ohne zu zögern antworten: in der Nacht der Fledermaus. Seit ihn das fürchterliche Biest heimtückisch angriff, ist nichts mehr, wie es sein sollte. Erst muss er sich mit unwirschen Sanitätern herumplagen, die sein Fledermausproblem nicht ernstnehmen. Tags darauf wird er auf der Kinotoilette von einem depressiven Typen überfallen, der sich als Theodor vorstellt und behauptet, ein Vampir zu sein. Und wann ist eigentlich dieser Domowoj in seinem Spülschrank eingezogen? Sebastians Leben mutiert rasant zu einem chaotischen Mahlstrom, dabei will er doch eigentlich nur seine umwerfende Angebetete Kim davon überzeugen, endlich seine Freundin zu werden. Ist denn die ganze Welt verrückt geworden? Als dann auch noch Zwerge von der GEZ auf seiner Couch sitzen und ihm verbieten wollen, Kim jemals wiederzusehen, reicht es Sebastian. Es wird Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen, ob es diese Dinge nun geben sollte oder nicht!

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Verfasst von - 28. Juni 2018 in Fantasy, Humor, Rezension, Urban Fantasy

 

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Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Peinliche Schandflecke?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, ich habs geschafft. Ich bin durch mit „Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson. Dafür ging zwar etwas kostbare Schlafenszeit drauf, aber jetzt bin ich fertig. Es war ein tolles Leseerlebnis, obwohl ich die Geschichte ja eigentlich schon kannte. Ich habe wirklich eine Menge vergessen. Die Rezension jagt mir allerdings eine Heidenangst ein. Die Inhaltsangabe wird ein richtig harter Brocken. Ich werde wohl wieder mal ein hübsches Schaubild anfertigen müssen. Luxusproblemchen aus dem Leben einer Bloggerin. 😀
Die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja ist da eine weitaus leichtere Aufgabe, denn heute möchte sie folgendes wissen:

Besitzt du Bücher, die ganz hinten oder gar nicht im Regal stehen, weil du dich insgeheim dafür schämst?

Nein. Ich besitze zwar Bücher, die nicht im Regal stehen, aber das liegt an meinem dynamischen Ordnungsprinzip – nicht daran, dass ich mich für diese Werke schämen würde.
Bücher, die mir nicht gehören und nur ausgeborgt sind, stehen extra in einer freien, unteren Ebene meines Regals. Ordentlich, aber mehr oder weniger weit entfernt von meinen eigenen Büchern. Sie sind ja nur zu Gast und verlassen mich irgendwann wieder. Ich fände es unverschämt, würde ich sie in mein Regal einräumen, denn meiner Ansicht nach ist das gleichbedeutend damit, einen Besitzanspruch zu stellen. Hunde pinkeln an Bäume, ich stelle Bücher ins Regal. So markiere ich mein Eigentum. Es würde mir nie einfallen, den Besitz anderer so zu behandeln. Außerdem kann ich sie auf diese Weise gut sehen und erinnere mich schneller daran, dass ich diese Bücher auch irgendwann einmal lesen und wieder zurückgeben muss. Ein weiterer, positiver Nebeneffekt ist der, dass es mir weniger Mühe macht, sie nach dem Lesen einzusammeln und nach Hause zu bringen.
Bücher, die ich gelesen, aber noch nicht rezensiert habe, stehen in auf der anderen Seite des Raumes, in meiner Mini-Blog-Ecke. Das ist im Grunde nur ein kleines Standregal mit Schubladen, aber dort sammele ich alles mögliche, das mit meinem Blog zu tun hat. Diese Bücher stehen absichtlich extra, damit ich sie einerseits gut im Blick habe und sie andererseits erreichen kann, ohne zwangsläufig von der Couch aufstehen zu müssen. Oft genug muss ich beim Schreiben einer Rezension das Eine oder Andere nachschlagen; es wäre kontraproduktiv, käme ich schlecht an diese Bücher heran, denn ich weiß, dass mich aus purer Faulheit gerne mal von solchen Hindernissen aufhalten lasse. Habe ich ein Buch fertig rezensiert, wandert es von meiner Blog-Ecke zurück zur anderen Seite des Wohnzimmers, auf den nächsten separaten Stapel.
Dieser Stapel enthält Bücher, die ich gelesen und rezensiert habe und daher zurück ins Regal sortieren muss. Ich warte damit meistens, bis es sich lohnt, es sei denn, ich kann die Stammplätze der Bücher erreichen, ohne die Leiter rauszuholen. Für ein einziges Buch klettere ich ungern an meinem Regal herum; es müssen schon mehrere sein, damit ich diese Strapazen auf mich nehme. Denn ja, bestimmte Stellen kann ich nur mit Leiter und geschickter Beweglichkeit erreichen (Buchstabe B, ganz oben links in der Ecke). Diese Bücher liegen alphabetisch sortiert neben den ordentlich aufgereihten geborgten Büchern.
Zu guter Letzt habe ich noch Bücher, die nicht regulär einsortiert sind, weil das aus verschiedenen Gründen nicht ohne Weiteres möglich ist. Bücher, die beispielsweise keinen Autor haben wie „Die Edda“ oder „Märchen aus 1001 Nacht“. Wo sollte ich diese Bücher in einem alphabetisch nach Autor_in geordneten Regal bitte hinstellen? Kinderbücher und Bildbände passen oft nicht ins Regal, weil sie zu groß sind. Die Formate sind so unhandlich, dass sie gelegt werden müssen. Außerdem habe ich meine alten Kinderbücher gern extra, da ich hier auch einen thematischen Unterschied mache. Diese Bücher haben ebenfalls ein freies, unteres Regalbrett bekommen.
All diese Bücher sind nicht regulär einsortiert, aber das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mich für sie schämen oder sie gar verstecken wollen würde. Es hat praktische Gründe. Alles andere landet im System meiner kleinen Privatbibliothek, völlig egal, um was für ein Buch es sich handelt. Ich verstehe nicht, warum ich mich für ein Buch schämen sollte. Es geht doch niemanden was an, was mir gefällt und niemand hat das Recht, sich darüber lustig zu machen oder sich zu beschweren. Das ist ganz allein meine Sache. Wieso sollte es mich kümmern, was jemand anderes darüber denkt?
Ich habe noch nie viel auf die Meinung anderer gegeben. Andernfalls wäre es mir wohl nicht möglich gewesen, jahrelang mit einem quietschbunten Irokesen-Schnitt auf dem Kopf durchs Leben zu gehen. Jetzt werde ich bestimmt nicht damit anfangen.

Besitzt ihr Bücher, für die ihr euch insgeheim schämt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen eine wundervolle neue Woche! Übrigens starten wir heute theoretisch auch in die erste kalendarische Frühlingswoche. Bei uns in Berlin sieht es zwar nicht danach aus, aber vielleicht habt ihr ja mehr Glück und könnt ein paar Sonnenstrahlen genießen. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 9. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Buchhandlung vs. Online-Shop?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ein neuer Monat, eine neue Woche. Für mich startet heute ein kleines Experiment: ich nehme das erste Mal an einer Goodreads-Leserunde teil. Wir lesen gemeinsam „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Ich bin sehr gespannt, wie mir diese Art des Lesens gefällt. Die Leserunden auf LovelyBooks sind nicht das Richtige für mich, weil mir der Zwang, etwas posten zu müssen, nicht zusagt. Vielleicht funktioniert es ohne Druck besser für mich. Drückt mir die Daumen! 🙂
Heute gibt es natürlich auch wieder eine neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die ich jetzt erst einmal beantworten möchte:

Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr eure Bücher ein?

Ich weiß, ich sollte meine Bücher eigentlich brav im Geschäft kaufen, möglichst in einer kleinen, privaten Buchhandlung und nicht in einer der großen Ketten. Ich weiß. Klingt schon nach einem Aber-Satz? Ist es auch.
Obwohl mein Gewissen mir sagt, dass es wichtig wäre, kleine Buchläden zu unterstützen, kann ich nicht aus meiner Haut. Ich kaufe fast ausschließlich online. Mit Vorliebe beim großen A. Ja, ich liebe Amazon und ich stehe dazu. Online zu ordern ist einfach so unfassbar bequem. Ich könnte hier jetzt anführen, dass es mir ähnlich wie Svenja geht und ich durch meinen Konsum englischer Bücher sowieso auf das Bestellen angewiesen bin. Das ist auch durchaus korrekt, aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist das ein nebensächliches Argument, das in meinem Fall eher zur Rechtfertigung dienen würde. Nein, der Hauptgrund ist wirklich, dass Online-Shops einen Vorteil haben, den mir keine Buchhandlung bieten kann: ich muss nicht aus dem Haus, um Bücher zu kaufen. Ich bin nicht an Geschäftszeiten gebunden und kann bequem von meiner Couch aus so lange mit meiner Wunschliste herumspielen, bis genau das im Warenkorb liegt, was ich haben möchte. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber unbedingt erwähnen, dass es in meiner Nähe keinen Buchladen gibt, der meinen Vorstellungen entsprechen würde. Neukölln ist total rückständig, was das betrifft. Es gibt ein Geschäft für gebrauchte englische Bücher, doch der junge Mann, dem es gehört, ist einerseits auf das angewiesen, was ihm gespendet wird und andererseits verkauft er ausschließlich Bücher, die er selbst auch lesen würde oder bereits gelesen hat. Das heißt, viele Klassiker, aber wenig Modernes. So gut wie keine Fantasy. Das ist die einzige Buchhandlung, die ich zu Fuß erreichen kann. Wenn ich also Bücher kaufen möchte, die nicht bereits zu den Klassikern zählen, muss ich mich immer in das Chaos des Berliner Nahverkehrs wagen. Amazon oder Medimops zu öffnen ist da viel einfacher.
Bin ich allerdings sowieso schon unterwegs, habe Zeit und komme an einem Buchladen vorbei, gehe ich auch rein. Leider sind das dann tatsächlich häufig Ketten-Filialen.

Kauft ihr Bücher lieber im Laden oder lieber online?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen ein großartigen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 1. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Schlunzen-Bücher und Weltenwanderer betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich fange heute mit „Red Queen“ (Red Queen Trilogy #1) von Victoria Aveyard an, bin also noch auf Seite 1 von 388.

Red Queen „Mare Barrow’s world is divided by blood—those with red and those with silver. Mare and her family are lowly Reds, destined to serve the Silver elite whose supernatural abilities make them nearly gods. Mare steals what she can to help her family survive, but when her best friend is conscripted into the army she gambles everything to win his freedom. A twist of fate leads her to the royal palace itself, where, in front of the king and all his nobles, she discovers a power of her own—an ability she didn’t know she had. Except . . . her blood is Red.

To hide this impossibility, the king forces her into the role of a lost Silver princess and betroths her to one of his own sons. As Mare is drawn further into the Silver world, she risks her new position to aid the Scarlet Guard—the leaders of a Red rebellion. Her actions put into motion a deadly and violent dance, pitting prince against prince—and Mare against her own heart.

From debut author Victoria Aveyard comes a lush, vivid fantasy series where loyalty and desire can tear you apart and the only certainty is betrayal.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„I hate First Friday.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich kann zu „Red Queen“ noch nichts sagen, außer, dass ich mich jetzt sehr sehr lange auf dieses Buch gefreut habe. Ich bin sehr neugierig, ob die Geschichte dem wundervollen Cover gerecht wird. 😉
Da ich mit „Red Queen“ noch nicht begonnen habe, möchte ich stattdessen noch in paar Worte zu „My Sister, My Love“ von Joyce Carol Oates sagen, das ich heute nacht (irgendwann nach Mitternacht) beendet habe. Normalerweise würde ich mit meinen Gedanken bis zur Rezension warten, aber ich weiß bereits, dass ich aus Platzgründen sowieso nicht alles integrieren kann, das mir durch den Kopf geht. Außerdem habe ich das Gefühl, noch nicht richtig damit abgeschlossen zu haben.
„My Sister, My Love“ ist das emotionalste Buch, das ich je gelesen habe. Als ich gestern damit fertig wurde, habe ich mich furchtbar gefühlt: wund und verletzlich. Ich hätte gern ein bisschen geweint, um das Gefühl los zu werden und weil Skyler als Protagonist eine ganze Flut von Tränen des Mitgefühls und der Anteilnahme verdient. Aber ich konnte nicht. Es ging einfach nicht; es war, als wäre ich paralysiert. Die letzten Seiten haben mich in einen emotionalen Schockzustand versetzt. Als wären die Gefühle, die ich mit Skyler durchlebt habe, zu groß, zu heftig, um damit fertig zu werden. Es wird sehr schwer, meine Emotionen für die Rezension in Worte zu fassen, weil mich Joyce Carol Oates wieder einmal völlig überwältigt hat. Und so gern ich geweint hätte, ich glaube, Skyler hätte das nicht gewollt. Ich weiß, er ist nicht real, aber es ist fast unmöglich für mich, ihn als fiktive Persönlichkeit zu betrachten. So GUT schreibt Joyce Carol Oates. Ich kann nicht begreifen, warum sie hier in Deutschland offenbar kaum jemand kennt. Ihr müsst ihre Bücher lesen, das ist mein voller Ernst. Man weiß nicht, was gute Literatur ist, bevor man nicht erlebt hat, wie sie Geschichten zum Leben erweckt. Ihr Stil wird als „psychologischer Realismus“ bezeichnet – das ist die einzige Beschreibung, Einteilung und Kategorisierung, die mir passend und angemessen für ihre Werke erscheint. Sie schreibt keine „realistische Fiktion“; ihre Bücher sind so realistisch, dass man nicht mehr von Fiktion sprechen kann meiner Meinung nach. Bitte gebt ihr eine Chance. Bitte lernt sie kennen. Sie ist einfach unerreicht, unvergleichlich und – kurz gesagt – meine liebste weibliche Autorin.

4. Was ist euer liebster Leseplatz? Gerne dürft ihr uns auch Fotos davon zeigen!

Ich habe zwei Plätze ausgewählt, die ich euch heute zeigen möchte. Meine geliebte Couchecke (mein Lesenest) und den Park, in dem ich im Sommer gern lese. 🙂 Die Fotos sind heute entstanden; die Bilder vom Park habe ich geschossen, während ich mit meiner Hündin dort im schönsten Sonnenschein spazieren war. Ihr könnt alle Fotos anklicken, falls ihr sie gern größer sehen möchtet.

Meine Couch

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Hier seht ihr meine Leseecke auf meiner großen, gemütlichen Couch. Das Regal, das direkt dahinter steht, ist meine kleine Blogger-Ecke. Dort stehen die Bücher, die ich noch rezensieren muss und auf der Pinnwand sammele ich Ideen für Beiträge. Im Moment liegen dort zum Beispiel auch die Artikel zum Thema Gender in der Urban Fantasy. Alles, was direkt mit dem Prozess des Lesens zu tun hat, habe ich in diesem Regal verstaut: meinen Kindle, meine Lesezeichen, Notizbücher, Stifte… alles schön geordnet an einem Platz. 🙂

Unser Park

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Im Park gibt es viele Plätze, an denen man entspannt lesen kann. Doch meistens sitze ich an dem Ort, den euch die ersten beiden Fotos zeigen. Für euch sieht das vermutlich nur wie ein Haufen Steine aus, aber in Wirklichkeit sind es Steinbänke, die ein paar meiner Bekannten extra aufgebaut haben, damit man im Sommer dort sitzen kann. Was wie ein Tisch wirkt, ist eigentlich ein Grill. 😉 Momentan wirkt es noch recht trostlos und kahl, aber im Sommer ist alles grün und für mich eine Oase der Entspannung, mitten in der Stadt. Das Gebiet wird nicht gewartet, dadurch ist alles naturbelassen und der perfekte Auslauf für meine quirlige Hündin. Dort lese ich. Es ist so schön, einfach zwischen den Bäumen zu sitzen, meine Kleine in der Nähe (in Sicherheit) zu wissen und in ein Buch abzutauchen. Ich liebe es. 🙂

Was lest ihr im Moment und wo lest ihr am liebsten?

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und Geschichten! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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23. 02. 2015 – Montagsfrage: In welcher Umgebung liest du am meisten?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Montagmorgen, ein Tässchen Kaffee und die Wiederholung der Oscars im Fernsehen (da ich sie heute Nacht leider nicht gucken konnte). Dazu die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen. Kein schlechter Start in die Woche, oder? 😉
Ende der Woche ist meine Hausarbeit fällig, was bedeutet, dass ich danach wieder mehr Zeit für euch habe. Ich freue mich schon sehr darauf, weil ich ein paar interessante Themen im Kopf habe, die ich unbedingt mit euch besprechen möchte. Aber heute widmen wir uns erst einmal meinem Liebslingsplätzchen zum Lesen, denn Svenja möchte wissen:

In welcher Umgebung liest du am meisten?

Obwohl ich eigentlich immer und überall lese, wo es möglich ist, lese ich doch zu Hause am meisten. Auf meiner Couch habe ich mir eine Ecke komplett mit Kissen ausgepolstert, sodass einfach jede Leseposition bequem ist. Hier kann ich stundenlang sitzen und/oder liegen und mich völlig in einer Geschichte verlieren, am liebsten mit einer Decke über den Beinen, selbst wenn mir nicht wirklich kalt ist. Links neben mir ist dann immer noch genug Platz, dass ich alles, was ich sonst so brauche, dort abstellen kann. So nehme ich dann schnell mal meine ganze, relativ große Couch in Beschlag, habe aber auch alles in Reichweite. Ich baue mir quasi ein Nest beim Lesen. 😀 Außerdem ist direkt rechts neben meiner Couch der Platz meiner Hündin. Wenn sie sitzt, kann ich sie auch beim Lesen streicheln und kraulen. Das ist wirklich schön, weil meine Leseatmosphäre dadurch sehr entspannt und einfach… kuschelig ist. 🙂
Im Bett lese ich auch gern, tue es aber fast nie. Der Lieblingsmensch muss immer sehr früh aufstehen um zur Arbeit zu fahren und muss dementsprechend auch ziemlich früh ins Bett, einige Stunden, bevor ich mich selbst dazu lege. Ich möchte nicht, dass er aufwacht, also ist Licht anmachen keine Option.
Im Sommer lese ich auch recht gern im Park, während die Prinzessin durch die Gegend springt und auf Baumstämmen (das sind keine Äste mehr) herumkaut, aber da ich immer ein Auge auf sie habe, schaffe ich dabei nicht so viele Seiten. Schön ist es trotzdem. 🙂

Wo lest ihr am meisten?

Beschreibt mir euren liebsten Leseplatz, ich bin neugierig! Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 23. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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