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Alice Hoffman – The Museum of Extraordinary Things

„The Museum of Extraordinary Things” war eine recht ungewöhnliche Wahl, um die Erfolgsautorin Alice Hoffman kennenzulernen. Diesem Roman von 2014 fehlt das Element, das ihre Arbeit normalerweise auszeichnet – die Magie. Hoffman ist eine sehr aktive Vertreterin des Genres des magischen Realismus, die seit den frühen 1970er Jahren über 30 Bücher veröffentlichte. In „The Museum of Extraordinary Things“ verzichtet sie jedoch auf ihr Markenzeichen, weil eine Geschichte, die in New York und Coney Island um die Jahrhundertwende herum spielt, ihrer Meinung nach keinen zusätzlichen Zauber braucht.

Coralie Sardie sieht Eddie Cohan zum ersten Mal in einer kühlen Märznacht 1911 am Ufer des mächtigen Hudson. Aus den Schatten heraus beobachtet sie den jungen Mann und spürt sofort eine Verbindung zu ihm, wagt aber nicht, sich ihm zu nähern. Ihr Vater, der das Museum der Außergewöhnlichen Dinge auf Coney Island betreibt, erklärte ihr, dass lebende Wunder wie sie von einfachen Menschen niemals verstanden werden können. Obwohl Coralie fast erwachsen ist, fällt es ihr schwer, seine Gebote zu brechen. Betrachtet sie ihre Hände, kann sie nicht ignorieren, dass sie anders ist. Sie flieht ungesehen und ahnt nicht, dass die Wege des Schicksals manchmal magisch und seltsam sind. Denn Eddie, der als Fotograf in New York arbeitet, hat eine Gabe: er findet diejenigen, die als verloren gelten. Als ein Freund seines Vaters ihn bittet, seine vermisste Tochter zu suchen, weiß Eddie, dass der Fall alte Wunden aufreißen wird. Heimgesucht von quälenden Erinnerungen folgt er den Hinweisen nach Coney Island – und zu Coralie. Ineinander erkennen sie alles, was sie sich je erträumten. Doch in einer sich wandelnden Welt haben Liebe und Freiheit ihren Preis …  

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Verfasst von - 19. November 2020 in Historische Fiktion, Nordamerika, Rezension

 

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