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Schlagwort-Archive: Colleen Hoover

Jahresrückblick 2015

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich euch versprochen, dass wir heute gemeinsam einen Blick auf mein Lesejahr 2015 werfen. Ich halte meine Versprechen. 😉
Wie bereits 2014 habe ich auch den Jahresrückblick für 2015 zweigeteilt. Im ersten Teil präsentiere ich euch ein paar Statistiken, die mein Leseverhalten in schön greifbaren Zahlen zusammenfassen. Im zweiten Teil beantworte ich dann 30 Fragen von Martina Bookaholic, die euch einen eher emotionalen Überblick über meine Lesehighlights im Jahr 2015 verschaffen sollen.
Fertig? Alles verstanden? Na dann los! 😀

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Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

„Weil ich Layken liebe“

weil ich layken liebe

Reihe: Slammed #1

Autor: Colleen Hoover

Originaltitel: Slammed

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 352 Seiten

Verlag: dtv

Sprache: Deutsch

ISBN: 3423715626

Genre: Drama & Romantik & Realistische Fiktion > Young Adult

ausgelesen am: 16.02.2015

Bewertung:

„Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover – eines dieser extrem gehypten Bücher, das mich wohl als eine der Letzten erreicht hat. Ich hatte eigentlich vor, das Buch auf Englisch zu kaufen; es stand eine Weile auf meiner Wunschliste. Doch dann fiel mir die deutsche Version bei einem Mängelexemplar-Ausverkauf in die Hände und da konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich neige dazu, in solchen Fällen an das Schicksal zu glauben und bin überzeugt, es war richtig für mich, „Weil ich Layken liebe“ in Deutsch zu kaufen und zu lesen.

Durch den plötzlichen Tod ihres Vaters muss die 18-jährige Layken gemeinsam mit ihrer Mutter Julia und ihrem kleine Bruder Kel umziehen – vom heißen Texas ins kühle, verschneite Michigan. Layken ist traurig und fest überzeugt, dass sie Michigan hassen wird. Doch dann begegnet sie Will. Will ist all das, von dem Layken nicht wusste, dass sie es braucht. Nach dem alles verzehrenden Kummer der letzten Monate lehrt er sie, wieder zu lachen. Es ist die große Liebe auf den ersten Blick; eine Verbindung, so tief und intensiv, dass das Schicksal selbst seine Hand im Spiel haben muss. Aber das Schicksal ist nicht gütig und treibt bitterböse Scherze mit denen, die sich in Sicherheit wiegen. Drei Tage gönnt es Will und Layken, dann stellt es sich ihrer jungen Liebe hinterlistig mit aller Macht in den Weg und bringt eine Flut frischer Tränen und neuen Schmerzes mit sich…

„Weil ich Layken liebe“ ist traurig, schmerzvoll und einfach zum Heulen – aber es preist auch das Leben und die Liebe. Es ist die wundervolle, zauberhafte Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf und doch viel zu mächtig ist, um sie zu ignorieren. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen; das sagt wohl alles darüber aus, wie sehr mich Laykens und Wills zutiefst tragische Beziehung mitgerissen und auch mitgenommen hat. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich litt mit dem jungen Paar, war verzweifelt und konnte nicht aufhören, zu hoffen, dass sie doch noch ein Hintertürchen finden, das ihre Liebe möglich macht. „Weil ich Layken liebe“ verdient den Hype; Colleen Hoover hat eine großartige Geschichte erschaffen, die mein Herz und meine Seele berührt hat.
Wie oft habe ich mir gewünscht, ich könnte in das Buch hineinrutschen und Layken fest in den Arm nehmen. Sie leidet so herzzerreißend, muss so viele Rückschläge und Schmerzen einstecken. Ich fühlte auf jeder Seite mir ihr; gemeinsam haben wir gelacht und geweint. Ich konnte jede, wirklich jede ihrer Emotionen, Handlungen und Reaktionen nachvollziehen und verstehen, mich in sie hineinversetzen und hatte eine unglaublich starke, solide Verbindung mit ihr. Sie ist so echt, so lebendig und glaubwürdig, dass ich sie mir tatsächlich in meinem Leben als Freundin vorstellen kann. Ich liebe ihre nachdenkliche Seite; ihre Gedanken zu den Phasen der Trauer haben mich sehr beeindruckt. Auch konnte ich verstehen, dass sie sich in Will verliebt. Er ist einfach bezaubernd.
Wenn ich so darüber nachdenke, tauchen in dem Buch gar nicht viele Charaktere auf, doch die vorhandenen Figuren sind alle so liebevoll, tiefgreifend und überzeugend dargestellt, dass es für die Geschichte gar nicht mehr braucht. „Weil ich Layken liebe“ braucht kein hochkompliziertes Geflecht unzähliger Persönlichkeiten, es braucht nur eine Handvoll, die sich den Widrigkeiten des Lebens stellen. Laykens Mom Julia erinnerte mich beispielsweise an meine eigene Mutter. Ihre Stärke, ihr Mut, ihre aufopferungsvolle Liebe zu ihren Kindern. Das ist es, was das Buch besonders macht: man erkennt als LeserIn Aspekte des eigenen Lebens darin. Wir alle haben schon einmal einen Verlust erlebt, der uns das Herz aus der Brust riss. Wir alle kennen (hoffentlich) das Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden. Wir alle wissen, wie es ist, wenn man sich nichts sehnlicher wünscht, als die eigenen Emotionen abschalten zu können. Das Leben ist, was passiert, während wir Pläne machen. Manches muss man nehmen, wie es kommt, denn man kann nicht alles organisieren. Darum ist es manchmal besser, die Vernunft zum Schweigen zu bringen und einfach zu handeln. Laykens Freundin Eddie hat das verstanden. Sie bewahrte sich trotz schlimmer Erfahrungen und einer schwierigen Kindheit ihre Lebensfreude und ihren Optimismus. Vielleicht müssen wir alle ab und zu ein bisschen mehr wie Eddie sein. Genießen, statt zu zerdenken.

Das Leben schert sich nicht um Balance oder Fairness und schlägt genau dann mitten ins Gesicht, wenn man nicht damit rechnet und erst recht nicht bereit dafür ist. „Weil ich Layken liebe“ erinnerte mich daran, dass die Welt noch so schwarz und hoffnungslos aussehen kann, es gibt immer einen Ausweg. Wir haben immer eine Wahl. Äußere Einflüsse, Zwänge und Verpflichtungen lassen uns das manchmal vergessen. Wir fallen, damit wir lernen, wieder aufstehen zu können.
Ich liebe dieses Buch und kann es kaum erwarten, die Fortsetzung „Weil ich Will liebe“ zu lesen. Ihr müsst Layken und Will kennenlernen. Ihre Liebesgeschichte ist traurig, dramatisch und zerbrechlich, doch sie ist auch so außergewöhnlich, dass es sich einfach lohnt, dafür zu kämpfen. Als ich das Buch ausgelesen hatte, habe meinem Lieblingsmenschen einen Kuss gegeben und ihm gesagt, dass ich ihn liebe. Denn Liebe ist das, was das Leben magisch macht.

 

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17. 02. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute gibt es eine ganz besondere Ausgabe von Gemeinsam Lesen, denn heute findet es zum 100. Mal statt! Herzlichen Glückwunsch! 😀 Anlässlich dieses wichtigen Meilensteins gibt es diese Woche sogar etwas zu gewinnen. Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild vorbei. 😉
Außerdem wird es zukünftig eine kleine Änderung geben: die vierte Frage wird bereits eine Woche zuvor veröffentlicht, damit Blogposts besser vorbereitet werden können. Ich finde das gut, denn oft habe ich bereits zu meinem aktuellen Buch so viel zu sagen, dass ich bei der vierten Frage dann unter Zeitdruck gerate, weil ich eigentlich los muss oder etwas zu tun habe. Ein dickes Danke! für diese Änderung an Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese jetzt „Das Spiel“ von Stephen King und bin gerade auf Seite 45, also noch ganz am Anfang.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Sie blieb auf dem Teppich, schönen Dank, und sie hatte auch nicht die Absicht, wieder durchzudrehen.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich heute noch mit „Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover beschäftigt sein werde, aber da ich das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen habe, musste ich mir gestern Abend eine neue Lektüre suchen. Nachdem ich nun nacheinander zwei YA-Bücher gelesen habe, brauchte ich wieder einmal Erwachsenen-Lektüre. 😉 Auf meinem Blog habe ich bisher noch kein Buch von Stephen King rezensiert, also wurde es mal Zeit dafür.
„Das Spiel“ handelt von einer erotischen Nacht, die RICHTIG schief läuft. In ihrem Sommerhaus möchte Gerald Burlingame dem Sexleben mit seiner Frau Jessie neuen Schwung verleihen. Er fesselt sie mit Handschellen ans Bett, doch Jessie ist alles andere als begeistert und fühlt sich hauptsächlich erniedrigt. Sie bittet ihn, die Handschellen zu öffnen – Gerald weigert sich. In einem Anfall von Wut verpasst sie ihm einen Tritt. Dieser Tritt löst bei Gerald eine tödliche Herzattacke aus. Jetzt liegt Jessie auf dem Bett und kann sich kaum bewegen, denn den Schlüssel der Handschellen deponierte Gerald weit entfernt auf der Kommode. Im Klappentext steht zur weiteren Handlung folgendes:

„Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch…“

Ich gehe davon aus, dass sich die weitere Handlung hauptsächlich in Jessies Kopf abspielt und rechne mit einem hervorragenden Psycho-Trip in bester King-Manier. Ich bin ja noch ganz am Anfang, aber ich bin schon jetzt wieder einmal begeistert, wie anschaulich und vorstellbar King eine bestimmte Situation beschreibt. Ich konnte sofort in die Handlung eintauchen und habe auch problemlos ein Bild von der Beziehung der beiden Eheleute zu einander bekommen. Jessie wollte ihrem Mann einen Gefallen tun indem sie bei seinem Spiel mit machte, obwohl sie ihn eigentlich nicht mehr liebt. Mehr noch, er stößt sie sogar ab und nach dem Eindruck, den King mir vermittelt hat, kann ich das sogar verstehen. Ich hätte mich von diesem Mann auch nicht anfassen lassen wollen. Nicht mal an der Schulter.
Hilflos und völlig isoliert, kann ich mir gut vorstellen, dass für Jessie die Grenzen von Realität und panikinduzierten Horrorvorstellungen verwischen. Ob sie tatsächlich noch Besuch von einer realen Person bekommt… tja, wer weiß? Vielleicht stellt sie es sich auch nur vor. Ich bin gespannt. 😀

4. Das 100. mal „gemeinsam Lesen“! Lasst es Revue passieren und erzählt uns seit wann ihr dabei seid, was ihr an gemeinsam Lesen so mögt, oder habt ihr sogar Verbesserungsvorschläge? Gibt es etwas, was ihr vermisst, was ihr gerne anders hättet? Oder etwas was ihr besonders schätzt, was diese Aktion für euch einfach wirklich einzigartig und perfekt macht?

Ich bin erst seit dem 4. November 2014 dabei, aber in dieser vergleichsweise kurzen Zeit ist diese Aktion für mich sehr wichtig geworden. Auf der einen Seite finde ich es wahnsinnig interessant zu lesen, in welche Bücher ihr eure Nasen steckt, obwohl ich nicht immer die Zeit habe, bei wirklich allen TeilnehmerInnen vorbeizuschauen. Auf der anderen Seite ist die Aktion auch für meinen eigenen Leseprozess bedeutsam. Auf diese Weise erhalte ich die Möglichkeit, bereits vor der Rezension über ein bestimmtes Buch nachzudenken. Ich kann positive und negative Aspekte gegeneinander abwägen und den Grundtenor meiner Gedanken erkennen. In meinem Kopf herrscht oft ein bisschen Chaos, was Buchgedanken angeht; durch Gemeinsam Lesen kann ich die wichtigsten aus dem Chaos befreien und gewinne so bereits eine Vorstellung davon, in welche Richtung sich meine Rezension entwickeln wird. Es ist ein hilfreicher Schritt zu einer strukturierten Buchbesprechung.
Dementsprechend habe ich auch keine Verbesserungsvorschläge, von mir aus kann die Aktion so bleiben wie sie ist. 😉

Was lest ihr im Augenblick? Was gibt euch die Aktion Gemeinsam Lesen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
13 Kommentare

Verfasst von - 17. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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