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Schlagwort-Archive: Christoph Marzi

Christoph Marzi – London

Die „Uralte Metropole“ von Christoph Marzi war für meine Entwicklung als Leserin ebenso wichtig wie „Harry Potter“. Die vier Bücher rund um das Waisenmädchen Emily Laing und die magische Stadt unter London prägten mich maßgeblich. Seit ich sie das erste Mal als Teenager las, bin ich immer wieder zu dieser bezaubernden Geschichte zurückgekehrt. Beim Erscheinen des letzten Bandes „Somnia“ war ich 19. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass Christoph Marzi mir acht Jahre später einen weiteren Band schenken würde. Ich traute meinen Augen nicht, als ich „London“ in der Verlagsvorschau von Heyne entdeckte. Weihnachten, mein Geburtstag und Ostern fielen zusammen. Eine Fortsetzung der Geschichte, die mir so viel bedeutet – ich musste nicht überlegen, ob sie lesen wollte.

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie Städte mit Haut und Haaren. Nach einem Besuch in Cambridge wartet Emily Laing auf den Zug nach London. Sie ist müde und traurig, möchte nach Hause, zurück in die Stadt der Schornsteine, wo sie die Ängste eines kleinen Jungen vergessen kann. Doch der Zug kommt nicht. Seltsamerweise scheint sich niemand daran zu stören. Irritiert befragt Emily einen Mitreisenden. Sie erntet Ratlosigkeit. Eine Stadt namens London existiere nicht, behauptet er. Veralbert er sie? Das kann nicht stimmen. Verunsichert zieht Emily das Internet zu Rate und erhält dieselbe Antwort: die Stadt der Schornsteine, die Metropole am dunklen Fluss, ist verschwunden; verschluckt, als hätte es sie niemals gegeben. Was geht da vor sich? Wie können sich ganz London und mit ihr die Stadt unter der Stadt plötzlich in Luft auflösen? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten all ihren Mut zusammennehmen, um London zu retten – mit Leib und Seele.

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7 Kommentare

Verfasst von - November 21, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Montagsfrage: Reiselektüre?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Da wollte ich heute morgen ganz in Ruhe noch vor der Arbeit die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten und dann das. Das Internet streikte. Mist. Da ich clever genug war, sofort meinen Anbieter anzurufen und die dann tatsächlich eine Netzstörung festgestellt haben (wovon ich ganz modern per SMS erfahren habe), hoffe ich, dass sich das bis heute Abend von selbst erledigt. So lange genieße ich das Internet an meinem Arbeitsplatz in vollen Zügen und beantworte jetzt die wöchentliche Montagsfrage. Zum Glück habe ich so viel Leerlauf. 😉

Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Nur 5? Sicher? Ist das nicht riskant? Am Ende stehe ich ohne Bücher (bzw. mit lauter gelesenen) da. Aber gut, Svenja hat fünf vorgeschrieben, also wähle ich eben nur fünf aus. Da die Anzahl so gering ist, habe ich mir überlegt, dicke Schinken einzupacken, als Ausgleich sozusagen.
An erster Stelle würde ich natürlich meine aktuelle Lektüre „Beloved“ von Toni Morrison mitnehmen. Dabei handelt es sich zwar „nur“ um ein 324-Seiten-Buch, aber dafür ist es ein sehr anspruchsvoller Klassiker, für den ich Zeit brauche.
Meine zweite Wahl würde auf „London“ (Die Uralte Metropole #5) von Christoph Marzi fallen, mit 700 Seiten deutlich dicker. Ich bin schon ganz wild darauf, Emily, Wittgenstein und die Wunder der Uralten Metropole endlich wiederzusehen und kann mir keine bessere Gelegenheit vorstellen.
Als Drittes würde ich „Circus of the Damned“ (Anita Blake #3) von Laurell K. Hamilton einstecke, obwohl auch dieses Buch eher dünn ist. Ich habe einfach Lust auf den nächsten Anita und werde ihn wohl tatsächlich als nächstes lesen, obwohl ich nicht in Urlaub fahre. Außerdem ist es nie schlecht, die staatlich bestellte Vampirhenkerin dabei zu haben.
Das vierte Buch muss unbedingt ein High Fantasy – Wälzer sein. Ohne kann ich nicht verreisen. Ich entscheide mich für „The Unremembered“ (Vault of Heaven #1) von Peter Orullian. Zum Strand passt ein Reihenauftakt von über 900 Seiten (ja, bei mir gäbe es Sand, Meer und pure Entspannung).
Eine letzte Wahl muss ich noch treffen. Ich denke, „Drood“ von Dan Simmons ist eine gute Idee. 976 Seiten und eine SuB-Leiche, die es dringend mal verdient, gelesen zu werden. Ich habe das Buch vermutlich seit 2013. Der olle Charles Dickens passt zwar nicht so recht zu Sonne, Meer und Palmen, aber was soll’s.
Ich fasse zusammen: ein Klassiker, zweimal London, einmal Vamprie und ein episches HF-Abenteuer. Kann sich doch sehen lassen, oder? Zwei Wochen reiche ich damit aber sicherlich nicht. Dafür würde ich vorsichtshalber mindestens zwei weitere Bücher auf den Reisestapel packen. 😉

Wie sähe eure Urlaubsketüre aus?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

 

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Montagsfrage: Täglich grüßt das Murmeltier?

Hallo ihr Lieben! 🙂
Ein Wunder ist geschehen! Ich darf ab morgen wieder arbeiten! Gut, eigentlich schon seit heute, aber meine erste Schicht ist eben morgen. Ich freue mich ziemlich darauf, weil ich mir nach insgesamt 6 Wochen Krankenzeit so langsam etwas nutzlos vorkomme. Da heute also mein letzter freier Tag ist, bevor der Alltag wieder voll zuschlägt, habe ich mir so einiges vorgenommen, was ich noch schaffen möchte. Nichts Weltbewegendes, lauter Sachen, die mir Spaß machen. Dazu gehört natürlich auch die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die mittlerweile ja regelrecht in Stein gemeißelt ist. 😉

Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt, wie oft genau?

Da ich diese Frage nicht so toll finde und ich – wie gesagt – ja heute ein volles Tagesprogramm plane, fasse ich mich ausnahmsweise mal ganz kurz: Ja. Es gibt zwei Reihen und einen Einzelband, die mir dazu spontan einfallen.
An erster Stelle steht natürlich „Harry Potter“ von J.K. Rowling. Meinen letzten Reread habt ihr ja live miterlebt, aber bereits Jahre zuvor habe ich immer wieder zu Harry gegriffen, wenn mir danach war.
Danach kommt „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi. Ich liebe diese Bücher von Herzen, sie gehören zu meinen Alltime-Favorites. Letztes Jahr ist ein neuer Band erschienen – diesen werde ich voraussichtlich noch diesen Monat lesen.
Das dritte und letzte Beispiel ist Timm Thaler oder Das Verkaufte Lachen von James Krüss. Was die Quantität betrifft, müsste dieses Buch vermutlich der absolute Spitzenreiter sein, denn ich besitze es seit meiner frühen Kindheit. Erst las meine Mutter es mir vor, dann konnte ich selbst lesen und habe es seitdem immer wieder zur Hand genommen, wenn ich das Gefühl hatte, es sei Zeit.

Vermutlich gibt es noch weitere Bücher, die ich über die Jahre immer wieder gelesen habe, ohne mitzuzählen. Doch diese drei Beispiele waren die ersten, die mir in den Sinn kamen, also belasse ich es jetzt dabei. 🙂

Welche Bücher begleiten euch bereits seit Jahren?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Christoph Marzi – Heaven: Stadt der Feen

2015-12-24 - Marzi Heaven

Christoph Marzi. *seufz* Meine Beziehung zu diesem Autor ist kompliziert. Als Teenager habe ich seine vierteilige Reihe „Die Uralte Metropole“ gelesen und von Herzen geliebt. So sehr, dass ich sie sogar mehrfach gelesen habe. Bis heute gehören die Romane zu meinen All-Time-Favorites. Leider konnte Marzi danach meiner Meinung weder mit dem Zweiteiler „Fabula“ noch mit dem Einzelband „Grimm“ an seine eigene Brillanz anknüpfen. Dreimal hat er mich nach „Die Uralte Metropole“ enttäuscht. Trotz dessen kann ich nicht aufhören, ihm immer wieder eine Chance zu geben, weil ich weiß, was er kann. Ich weiß, wie viel Talent und sprachliche Schönheit in ihm schlummern. „Heaven: Stadt der Feen“ ist ein weiterer Versuch, in seinem Schaffen abermals das zu finden, was er mir vor Jahren mit „Lycidas“ und dessen Nachfolgern geboten hat.

Auf den Dächern Londons fühlt David sich frei. Hier oben kann er der erdrückenden Enge der Stadt entfliehen, ohne Mauern, Wände und Grenzen. David kann gehen, wohin auch immer er möchte. Eines Abends ist er wieder einmal unterwegs, um einen Auslieferungsauftrag zu erfüllen, als er plötzlich stolpert und beinahe vom Dach rutscht. David sieht sich um und stellt fest, dass ihn nicht etwas zu Fall brachte, sondern jemand. Ein Mädchen. Sie scheint Hilfe zu brauchen, also gibt sich David einen Ruck und spricht sie an. Sie sagt, ihr Name sei Heaven. Sie erzählt ihm eine ungeheuerliche, haarsträubende Geschichte: zwei unheimliche Männer haben ihr Herz gestohlen. Wortwörtlich. Und doch ist Heaven am Leben, spricht und atmet. Wie ist das möglich? David ist nicht sicher, ob er ihr glaubt, aber irgendetwas an ihr fasziniert ihn und so beschließt er, ihr beizustehen. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Suche nach Heavens Herz und enträtseln dabei ein Mysterium, das London seit vielen Jahren umgibt.

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Gemeinsam Lesen

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Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - Dezember 22, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Monthly Love: 5 Gründe Lycidas zu lieben

Monthly Love

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diesen Monat bin ich durch meine Blogpause für Monthly Love ziemlich spät dran. Aber besser spät als nie, nicht wahr?
Monthly Love ist eine Aktion, die von Friederike auf ihrem Blog Friedelchens Bücherstube veranstaltet wird. Jeden Monat stellen wir ein Buch vor, das man einfach lieben muss und das das Fangirl in uns völlig durchdrehen lässt. HIER erfahrt ihr alles, was ihr über die Aktion wissen müsst und wie ihr teilnehmen könnt. Durch einen Klick aufs Logo gelangt ihr zum September-Sammelpost der Aktion.

Diesen Monat habe ich mich für ein Buch entschieden, das ich schon mehrfach gelesen habe und vermutlich auch immer wieder lesen werde. Es ist der Auftakt einer Tetralogie und steht stellvertretend für die gesamte Reihe. Die Geschichte beflügelt meine Fantasie bei jedem Re-Read aufs Neue und ist meiner Meinung nach das Beste, was der Autor je zu Stande gebracht hat.

Welches Buch ich ausgewählt habe, erfährst du HIER

 
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Verfasst von - September 24, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Empfehlung aus dem Lieblingsgenre?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, ich habe eine ziemlich stressige Woche hinter mir. Doch all die Umstände haben sich gelohnt, denn jetzt steht tatsächlich ein niegelnagelneues Bett in unserem Schlafzimmer. Schlafen wie auf einer Wolke. Ein Traum. *.*
Diese Woche sollte (theoretisch) wesentlich entspannter werden, deswegen habe ich mir vorgenommen, fleißig die ausstehenden Rezensionen anzugehen und zumindest einen Teil abzuarbeiten. Heute ist allerdings erst mal Montag – Zeit für die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen.

Welches Buch würdest du jemandem empfehlen, der zum ersten Mal ein von dir favorisiertes Genre liest?

Ich habe mich für drei verschiedene Genre entschieden, weil es für mich unmöglich ist, nur eines auszuwählen. 😀 Selbstverständlich ist jede Empfehlung immer von der Person abhängig, für die ich eine Empfehlung ausspreche. Aber da es sich hier um eine hypothetische Situation handelt, will ich es mal nicht komplizierter machen, als es ist.

Mein erstes Empfehlungs-Genre ist die High Fantasy. Ich liebe dieses Genre, weil es kaum ein anderes gibt, das mich so weit von der Realität wegbringt. Die Magie, die wunderschönen Welten, der Kampf zwischen Gut und Böse – das alles fasziniert mich. Sollte ich hier nun eine Empfehlung abgeben, würde ich versuchen, eine Saga auszuwählen, die nicht zu anspruchsvoll und umfangreich, aber auch nicht zu langatmig ist. Ich könnte mir vorstellen, dass einen Genre-Neuling das abschreckt.
Ich denke, ich würde den Mehrteiler „Das Geheimnis von Askir“ von Richard Schwartz empfehlen, beziehungsweise den ersten Band „Das Erste Horn“. Diese Reihe umfasst sechs Bände; die ersten vier Bände bewegen sich im Rahmen von 400-450 Seiten, also überschaubar. Ich fand „Das Geheimnis von Askir“ großartig und äußerst fesselnd, sodass ich alle sechs Bände hintereinander weg gelesen habe. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Mehrteiler nicht zu lang ist, einen Neuling aber trotzdem dazu verführt, immer weiter zu lesen, was ja mein Anliegen wäre.

das erste horn

 

Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus „Zum Hammerkopf“ ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte, untergegangene Reich Askir…“

 

 

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich zusätzlich noch die „First Law“-Trilogie von Joe Abercrombie empfehlen würde, doch für einen Neuling des Genres halte ich Abercrombie für etwas zu brutal und blutig. Wenn die Person ihre ersten Erfahrungen in der High Fantasy mit ihm sammelt, könnte das mächtig nach hinten losgehen und das möchte ich nicht. Ich will ja vermitteln, was an der High Fantasy so wundervoll ist. 😉

Das zweite Genre ist, genau wie bei Svenja, die Urban Fantasy. Allerdings würde ich einen völlig anderen Vertreter empfehlen, weil ich keine der Reihen mit einer starken Heldin oder einem sympathischen Anti-Held im Mittelpunkt auswählen würde. Bei diesen Romanen ist die Frage, ob sie einem Leser oder einer Leserin gefallen, einfach zu stark davon abhängig, ob sie die Hauptfigur mögen. Außerdem finde ich, dass sie einfach nicht magisch genug sind. Sie machen mir großen Spaß, ich lese sie gern. Aber wenn ich jemandem, der neu im Genre ist, vermitteln sollte, wie schön die Vorstellung ist, dass unsere Realität vielleicht weit mehr bereit hält, als wir tagtäglich sehen können, würde ich „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi empfehlen. Auch hier natürlich den ersten Band „Lycidas“. Seit ich diese Reihe gelesen habe, schaue ich manchmal in die U-Bahn-Tunnel meiner Stadt hinein und frage mich, was wohl dort im Dunkeln ist, was ich nicht sehen kann. Was für eine Welt sich nur ein paar Meter von mir entfernt versteckt. 🙂

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren …

lycidasEs geschehen seltsame Dinge in London. Im Waisenhaus des grausamen Mister Dombey traut die kleine Emily Laing ihren Augen nicht, als sie eines Morgens in der Küche von einer Ratte angesprochen wird, die sich ihr höflich als Lord Hironymus Brewster vorstellt. Eine Sinnestäuschung? Nein, denn bald darauf bleibt Emily nichts anderes übrig, als an die Existenz von wundersamen Wesen zu glauben – als sie nämlich Zeugin wird, wie ein Werwolf eines der Mädchen aus dem Schlafsaal für Neuzugänge stiehlt. In Begleitung der Ratte – sowie eines Elfen namens Maurice Micklewhite und des mürrischen Alchemisten Wittgenstein – macht sich Emily auf die Suche nach der verschwundenen Mara.

Die Spur führt die Gefährten in die Uralte Metropole, eine geheimnisvolle Stadt unter der Stadt, ein dunkles, gefährliches Reich, in dem gefallene Engel hausen und antike Gottheiten über das Schicksal der Menschen walten.

Doch was steckt wirklich hinter den Kindesentführungen, von denen London regelmäßig heimgesucht wird? Und wer ist der mysteriöse Herrscher der uralten Metropole, der sich Lycidas nennt?“

Zu guter Letzt bleiben noch meine heiß geliebten YA Dystopien. Da gibt es viele, die sich anbieten würden, aber ich würde die „Delirium“-Trilogie von Lauren Oliver auswählen. Es war diese Trilogie, die mich für das Genre gewinnen konnte, also warum sollte das bei anderen nicht auch funktionieren? 😉

Delirium

 

 

Ninety-five days, and then I’ll be safe. I wonder whether the procedure will hurt. I want to get it over with. It’s hard to be patient. It’s hard not to be afraid while I’m still uncured, though so far the deliria hasn’t touched me yet. Still, I worry. They say that in the old days, love drove people to madness. The deadliest of all deadly things: It kills you both when you have it and when you don’t.

 

 

Das wären also meine Empfehlungen für Genre-Neulinge. Jetzt bin ich natürlich äußerst gespannt, welche Bücher ihr auswählen würdet. Vielleicht ist ja auch für mich etwas dabei. 😉

Welches Buch würdet ihr einem Neuling in eurem Lieblingsgenre empfehlen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch eine wunderbar tollige Woche! 😀

Alles Liebe,
Elli

(Bildquelle 1)
(Bildquelle 2)
(Bildquelle 3)

 
 

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09. 02. 2015 – Montagsfrage: Ein Buch aus einem Buch?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist wieder einmal Montag, also gibt es auch eine neue Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen, die es zu beantworten gilt. Die Frage dieser Woche finde ich wirklich toll:

Hast du schon mal ein Buch gekauft/gelesen, weil es in einem Buch vorkam?

Oh ja, das habe ich tatsächlich, bin damit bisher aber noch nicht sehr erfolgreich gewesen. Ich habe John Miltons „Das Verlorene Paradies“ nur im Regal stehen, weil Emily es in „Lycidas“ (Die Uralte Metropole #1) von Christoph Marzi liest. Mittlerweile ist mir aber bewusst, dass Marzi die Tatsachen in diesem Punkt arg geschönt hat. Emily ist zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt. „Das Verlorene Paradies“ ist eine Lektüre, die keine 12-jährige lesen geschweige denn verstehen könnte. Woher ich das weiß? Ich bin mehr als doppelt so alt wie Emily und habe es bis heute nie über 10 Seiten hinaus geschafft. Ich habe es mehrmals versucht, musste aber immer wieder abbrechen, weil es einfach verflucht schwer ist. Fortlaufend und komplett in Reimform, entstanden im 17. Jahrhundert, beschäftigt sich Milton darin mit seiner Vorstellung Luzifers als verlorener, missverstandener Sohn des Himmels. Eine grundlegende, grenzwertige, theologische Frage der Interpretation. Niemand kann mir weismachen, dass Emily dieses Buch lesen und begreifen konnte, auch Christoph Marzi nicht. Trotzdem möchte ich es eines Tages abschließen. Eines Tages werde ich herausfinden, wie man „Das Verlorene Paradies“ so liest, dass man es auch versteht. Und wenn ich dann bereits 80 bin, ist das auch okay. 😉
Ansonsten fällt mir eigentlich kein weiteres Buch ein, dass ich gekauft habe, weil es in einem anderen Buch vorkam. Ich muss aber zugeben, dass ich „Oliver Twist“ von Charles Dickens vermutlich nicht so bald gelesen hätte, wäre es nicht in „Timm Thaler“ von James Krüss vorgekommen. Timm liest es auf seiner Weltreise mit Herrn L. Lefuet und fühlt sich Oliver verbunden, weil er ebenfalls ein Waisenjunge ist. Ich denke, diese Szene hat mir den letzten Schubser gegeben, den ich brauchte, um es endlich mit Dickens zu versuchen. 🙂

Und ihr? Habt ihr schon mal ein Buch gelesen oder gekauft, weil es in einem anderen Buch vorkam?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Wochenstart! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Februar 9, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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01. 12. 2014 – Montagsfrage: Eure liebsten Bücher in der (Vor-) Weihnachtszeit?

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Naaaaa, habt ihr heute auch alle schon ein Türchen aufgemacht? 😀 Es ist der erste Dezember und so langsam begreife auch ich, dass Weihnachten nicht mehr fern ist. Meine liebste Jahreszeit ist angebrochen! 😀
Da ist es nur passend, dass sich die Montagsfrage von Nina aka Libromanie mit dem Thema Weihnachten beschäftigt. Ich freue mich gleich doppelt darüber, denn sie war ein Vorschlag von der lieben DarkFairy, meiner Schwester im Geiste:

Eure liebsten Bücher in der (Vor-) Weihnachtszeit?

Leider muss ich euch enttäuschen. Ich habe kein spezielles Weihnachtsbuch, weil das für mich nicht funktioniert. Mein Bauch, der die Leseentscheidungen für uns beide trifft, lässt sich nicht hintergehen. Er giert immer nach Neuem. Ich kann ihm einfach keine Weihnachtslektüre schmackhaft machen; er ist ein sturer Mistkerl. Trotzdem möchte ich eine Empfehlung für ein Buch aussprechen, das in meinen Augen hervorragend zur (Vor-) Weihnachtszeit passt, auch wenn ich es im Hochsommer gelesen habe:

die unglaubliche geschichte des henry n brown„Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ – Anne Helene Bubenzer

„Von einem Bären, der auszog, die Menschen zu trösten. Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 als Teddybär geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein könnte. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, Angst und Hoffnung, Sehnsucht und Glück – gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört…“

Diese Geschichte ist eine der schönsten, die ich jemals gelesen habe; sie ist ein kleiner Schatz in meinem Bücherregal. Vor zwei Jahren habe ich dazu eine Rezension geschrieben, die ihr euch bei LovelyBooks durchlesen könnt. Klickt einfach HIER und ihr landet auf der entsprechenden Seite.
Von Henrys Geschichte gibt es sogar noch einen zweiten Teil, der im Grunde noch besser zur Jahreszeit passt: „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“. Leider finde ich, dass dieses Buch für die schmale Seitenzahl von 128 unverschämt teuer ist, darum habe ich es noch nicht gekauft.

Ansonsten finde ich, dass der Winter die ideale Zeit für Fantasy-Schmöker und märchenhafte Literatur ist. Christoph Marzis 4-teilige Saga „Die Uralte Metropole“ beispielsweise lädt herrlich zum Träumen ein.

Lycidas Lilith Lumen Somnia

NACHTRAG:

Mir ist jetzt noch ein Buch eingefallen, dass zu Weihnachten passt wie die Faust aufs Auge: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak. Zu diesem Buch möchte ich nicht viel sagen, nur, dass es mich zum Heulen gebracht hat wie ein Schlosshund.

Welche Bücher sind für euch die ideale Weihnachtslektüre?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂

(Bildquelle 1)

 
11 Kommentare

Verfasst von - Dezember 1, 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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