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15. 08. 2014 – Wann hast du das letzte Mal geweint? [Teardrop-Release-Kampagne]

Der Verlag cbt und Blogg dein Buch haben eine Aktion zum Release des Buches „Teardrop“ von Lauren Kate ins Leben gerufen, in der es um tiefe Gefühle geht. Gefühle, die einen zum Weinen bringen.
Da ich einerseits weiß, dass die meisten LeserInnen gern etwas aus dem Leben ihrer BloggerInnen erfahren und mich andererseits das Buch interessiert, habe ich beschlossen, teilzunehmen.
Eigentlich geht es nur darum, eine einfache Frage zu beantworten:

Wann hast du das letzte Mal geweint?

Für mich ist das aber eine sehr persönliche Frage, da ich selten weine und noch seltener vor anderen. Ich war schon immer jemand, die ihre Gefühle für sich behalten hat, weil ich immer der Ansicht war und bin, dass sie niemanden außer mir etwas angehen. Dass ich also jetzt mein letztes Erlebnis, das mit Tränen verbunden war, mit euch teile, dürft ihr durchaus als großes Ding interpretieren. Vielleicht bin ich dazu bereit, weil es eine Situation war, in der es um Liebe ging. Die Liebe einer Tochter zu ihrem Vater.

Als ich meinem Vater sagte

Ich denke, ich muss meine Antwort noch ein bisschen näher erläutern.
Jedes Kind hält seine Eltern für Helden. Bei manchen hält das länger an, bei manchen nicht. Das ist normal. Doch wie ihr sehen könnt, habe ich die Formulierung „trotz allem“ in meine Antwort eingeschlossen. Das hat einen Grund. Mein Vater kann körperlich nicht immer so, wie er gern würde. Als ich noch klein war, konnte er nicht im Schneidersitz auf dem Boden sitzen und mit meinen Puppen, Autos, Kuscheltieren, Ü-Ei-Figuren oder was auch immer mit mir spielen. Er konnte mich nicht immer so hoch heben, wie er es vielleicht gern gewollt hätte.
Als wir letztes Weihnachten in Dänemark waren, hatten wir ein unglaublich intensives Gespräch. Ich will hier jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber der Endeffekt dieses Gesprächs war, dass ich ihm sagte, dass er immer mein Held war. Er hat das erst nicht verstanden. Er hat all die Situationen aufgezählt, in denen er nicht so mit mir umgehen konnte, wie es vielleicht „normal“ gewesen wäre. Aber was ist schon normal? Ich habe ihm unter Tränen erklärt, dass er vielleicht nicht so mit mir gespielt hat, wie die Väter meiner FreundInnen es mit ihren Söhnen und Töchtern getan haben, aber dass das für mich nie eine Rolle gespielt hat. Ich habe nie hinterfragt, wie er mit mir umgegangen ist, weil ich glücklich war. Weil er stattdessen mit mir gerauft hat, wenn es zum Abendessen Kraftfleisch gab. Weil er sich mit mir „Die Sendung mit der Maus“ angesehen hat. Weil er mir abends „Käpt’n Blaubär“ vorgelesen hat. Weil er mit mir Kartoffeln in unserem Garten ausgebuddelt hat. Weil er mir selbst einen Sandkasten gebaut hat. Weil niemand so grillen kann wie er. Weil er immer eine Antwort für mich hatte und bis heute hat. Mein Vater ist mein Held, weil ich mir keine einzige Welt vorstellen kann, in der er es nicht ist. Seine körperlichen Grenzen waren mir immer egal, mehr noch, ich habe sie gar nicht wahrgenommen, schon gar nicht, als ich noch klein war. Das ist das größte Geschenk, das er mir machen konnte. Er hat mich einfach nicht spüren lassen, was er nicht konnte, weil er mich dafür hat sehen, fühlen und erleben lassen, was er konnte.
Ich habe so sehr geweint bei diesem Gespräch, weil mir überhaupt nicht klar war, dass er nicht wusste, wie ich empfinde. Er wusste nicht, dass ich ihn vor meinem geistigen Auge immer mit wehendem Cape und Strumpfhosen sehe, während im Hintergrund eine heroische Melodie läuft.
Ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit hatte, ihm zu sagen, wie viel er mir bedeutet und wie sehr ich ihn liebe. Manche Menschen sprechen ihren Eltern gegenüber nie aus, wie dankbar sie ihnen sind und bereuen es später, wenn sie nicht mehr da sind. Ich schon. Das war die Tränen wert.

Möchtet ihr auch teilnehmen und ein paar persönliche, emotionale Erinnerungen mit uns teilen? Dann schaut doch mal bei cbt oder Blogg dein Buch vorbei!

Was gibt es zu gewinnen?

Teardrop - Lauren Kate„Teardrop“ von Lauren Kate

»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?
(Quelle: Blogg dein Buch)

 

Ihr dürft natürlich gern wie immer Kommentare und Gedanken hinterlassen. Ich freue mich darauf. 🙂

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5 Kommentare

Verfasst von - 15. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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