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Schlagwort-Archive: Buchmeinungen

Blog-Schlüpftag

Schlüpftag

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute melde ich mich aus einem besonders freudigen Anlass bei euch: heute ist mein 2. Blog-Schlüpftag! Zwei Jahre gibt es den wortmagieblog jetzt schon! Kaum zu glauben, oder? Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich meine ersten wackeligen Gehversuche in der Welt der Buchblogger_innen unternommen habe. Zwei Jahre, das sind 411 Beiträge (inklusive diesem) von mir und unfassbare 1.677 Kommentare von euch.

Mittlerweile kann ich mir ein Leben ohne das Bloggen gar nicht mehr vorstellen. Es erfüllt ein Bedürfnis in mir und hat unheimlich viel für mich verändert, an erster Stelle, wie ich Bücher lese. Ohne meinen Blog würde ich wohl bis heute ein Buch nach dem anderen verschlingen, ohne mir tatsächlich Gedanken darüber zu machen, was ich lese und wie es auf mich wirkt. Jede einzelne Rezension betrachte ich als Erkenntnisgewinn. Trotzdem hätte ich wohl kaum zwei Jahre durchgehalten, wenn ihr mich nicht mit jedem Like und jedem Kommentar motiviert hättet. Am Anfang dachte ich, dass es mir nicht so wichtig ist, ob und wer meine Beiträge liest, doch ich bezweifle, dass ich noch dabei wäre, hätte ich keinerlei Feedback erhalten. Ihr seid der Grund, warum ich noch immer jede Woche mehrere Posts veröffentliche. Dafür möchte ich euch danken, von ganzem Herzen.

Ohne euch wäre dieser Blog irgendwann auf halber Strecke gescheitert und ich hätte eine andere Möglichkeit finden müssen, um meine Kreativität auszuleben. Ihr seid fabelhaft und es begeistert mich an jedem Tag aufs Neue, wie wundervoll es ist, mit euch meine Liebe zu Büchern zu teilen! Ich verneige mich vor euch und ziehe meinen Hut vor all eurer Leidenschaft und Treue. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich es schätze, dass ihr das lest, was ich schreibe. Es macht mich unsagbar glücklich, euch regelmäßig mit Buchempfehlungen und Buchmeinungen zu versorgen.

Heute ist ein Tag zum Feiern. Aber ich feiere nicht mich oder den wortmagieblog, sondern EUCH. Ihr seid einfach die Besten.

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr voller Bücher, Geschichten und Spaß mit euch!
Alles Liebe und ein dickes fettes Dankeschön an euch alle,
Elli

Danke

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7 Kommentare

Verfasst von - 19. Dezember 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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10. 06. 2014 – Wie ich zum Elefanten werde: unbeliebte Buchmeinungen

tc5af43_abrissEs gibt Meinungen über Bücher, die man nicht gern laut sagt. Einfach, weil man sich damit selbst so dermaßen als Außenseiter brandmarkt. Weil die Blicke der anderen LeserInnen von erschrocken über angeekelt bis hin zu spontaner Antipathie reichen. Man bekommt das Gefühl vermittelt, ein kompletter Banause zu sein, der offenbar nur gerade so die Entwicklung vom Affen zum Homo sapiens abgeschlossen hat. Wohne ich einem Gespräch über ein Buch bei, zu dem ich eine eher… sagen wir mal: seltene Einstellung vertrete, verfalle ich neben all den enthusiastischen Lobpreisungen schnell in ein unangenehmes, defensives Schweigen. Meine Erfahrung zeigt einfach, dass es sinnlos ist, ein Buch zu kritisieren, das von meinen GesprächspartnerInnen in den Himmel gehoben wird. Obwohl mein Schweigen zu dem Gefühl führt, einen Elefanten im Raum zu haben, den sonst niemand zu bemerken scheint, ist mir der graue Riese allemal lieber als mich mit den Reaktionen der anderen BuchliebhaberInnen auseinander zu setzen. Dann werde ich nämlich selbst zum Elefanten im Porzellanladen, der allen Anwesenden zielsicher auf den Zehen herum trampelt.

Inspiriert von Robert und seinem Blog 101 Books sage ich: SCHLUSS DAMIT! Niemand ist ein ungebildeter, unsensibler Ignorant, nur weil er oder sie ein bestimmtes Buch nicht mag. Selbst wenn es ein internationaler Bestseller ist, zur Liste der 100 besten Bücher aller Zeiten der Times gehört oder von einem berühmten Autor geschrieben wurde.
Darum ist der heutige Beitrag ganz den Meinungen gewidmet, mit denen LeserInnen sonst oft allein sind. Lasst uns Farbe bekennen und ehrlich zu dem stehen, was wir denken, ohne uns gegenseitig schräg anzusehen.
Ich mache direkt den Anfang und präsentiere euch drei meiner unbeliebten Meinungen:

Ich kann die „Der Herr der Ringe“ – Bücher nicht leiden. Die gesamte Trilogie war für mich eine kolossale Verschwendung meiner kostbaren Lesezeit. Als ich etwa 12 war, habe ich „Der kleine Hobbit“ gelesen und geliebt. Die „Herr der Ringe“ – Filmreihe von Peter Jackson ist großartig. Doch die Bücher haben mich zu Tode gelangweilt. Seitenweise Hobbit – Lieder und ein Protagonist, der das Jammern nicht lassen kann. Selbst in den Filmen ist Frodo der Charakter, den ich am wenigsten mag. Sogar noch hinter Sauron. Und den Orks. Und Gríma Schlangenzunge. Ich halte ihn für ein hypersensibles Weichei. Trotzdem habe ich alle drei Teile gelesen, weil ich immer hoffte, es würde noch besser. Was nicht passiert ist. Schon die Reise am Anfang nach Bruchtal… meh. Öde. Ich weiß, dass die Quest ein elementarer Bestandteil der High Fantasy Literatur ist. Deswegen muss ich das aber noch lange nicht spannend finden.

Der Hype um die „The Mortal Instruments“ – Reihe von Cassandra Clare ist mir ein Rätsel. Es gibt so viele gute Urban Fantasy Young Adult Romane, aber die ganze Geschichte um Clary und Jace ist für mich einfach nur unlogischer Bullshit. Flache Charaktere, die mit einer vollen Klischee – Ausstattung daher kommen; ein Universum, das nachlässig zusammengeschustert wirkt. Ich begreife nicht, was daran so toll sein soll.

Während meiner Schulzeit habe ich „Das Parfum“ von Patrick Süskind lesen müssen. Obwohl ich das Buch insgesamt faszinierend und spannend fand, ja, es sogar zu einem der besten Bücher in der Liste der Schulliteratur küren würde, gibt es da einen Handlungsabschnitt, der mich immer noch ratlos macht. Ich frage mich bis heute, was dem Autor da durch den Kopf ging. Sieben zutiefst einschläfernde Jahre in einem Berg? Ernsthaft? Ja ja ja, ich weiß, diese Jahre waren nötig für Jean-Baptistes Entwicklung; er brauchte sie, um festzustellen, dass er keinen Eigengeruch hat. Bla Bla Bla. Ging das nicht kürzer? Für den Spannungsbogen stellte diese Zeitspanne meiner Meinung nach den absoluten Overkill dar. Unfassbar, dass ich das überlebt habe, ohne ins Koma zu fallen.

So. Drei Meinungen, die ich in einem Gespräch mit EnthusiastInnen niemals äußern würde. Und jetzt frage ich euch:

Welche Meinungen über Bücher machen euch zum Außenseiter?
Welche berühmten, erfolgreichen, angeblich wertvollen Bücher oder AutorInnen könnt ihr nicht leiden und warum?

Denkt daran, dieser Beitrag ist nicht dazu gedacht, sich gegenseitig anzugiften. 😉
Ich freue mich wahnsinnig auf eure Antworten und Kommentare, egal wie unbeliebt, gemein und radikal sie sein mögen. Hier ist (fast) alles erlaubt!

 
 

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