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Montagsfrage: Vergleichswert Bestsellerliste?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Oh man, oh man. Mir steht eine aufregende Woche bevor. Ich freue mich schon richtig. Heute und morgen muss ich arbeiten, aber danach stehen nur noch tolle Termine an: Tätowieren, dekadent Essen gehen, Reiten. Hach, das wird gut. Manchmal ist ein Montagmorgen doch gar nicht so unerträglich, wenn man die neue Woche herbeisehnt. Dabei hilft mir natürlich auch die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute folgendes wissen möchte:

Siehst du dir Bestsellerlisten an?

Nein. Was heißt Bestseller überhaupt? Laut Wikipedia handelt es sich dabei um „Handelsartikel, deren Absatzvolumen überdurchschnittlich hoch ist“. Demzufolge ist ein Bestseller ein Buch, das viele Menschen gekauft haben. Meiner Ansicht nach sagt das nicht das Geringste über die Qualität des Buches aus. Wann immer ich in einer Rezension schreiben muss „wird dem Hype nicht gerecht“, bestätigt sich diese Meinung. Deshalb sind mir Bestsellerlisten vollkommen schnurz. Ich orientiere mich nicht daran, weil dort meistens Bücher landen, die mich ohnehin nicht interessieren. Mein Lieblingsgenre, die High Fantasy, schafft es zum Beispiel vergleichsweise selten auf die Bestsellerlisten; Krimis, Thriller und humoristische Literatur hingegen sind so gut wie immer vertreten. Würde ich mich nach diesen Listen richten, müsste ich auf mein Lieblingsgenre verzichten. Warum sollte ich das tun? Um mitreden zu können? Dank meines Buchblogs habe ich das nicht nötig. Ich habe mir eine Plattform geschaffen, die mir erlaubt, mich über jedes Buch auszutauschen. Ich bin nicht auf den Mainstream angewiesen.
Zusätzlich zu den Bestsellerlisten gibt es ja noch diese kleinen Aufkleber auf dem Buchcover, die begeistert verkünden, dass es sich bei dem vorliegenden Werk um einen Bestseller handelt. Ich habe den Verdacht, dass das gar nicht immer der Wahrheit entspricht oder nur einen Teil der Wahrheit wiedergibt. Vielleicht ist das Buch ein Bestseller – in Australien. Ich denke, wenn die Verkaufszahlen, die letztendlich der entscheidene Faktor sind, damit sich ein Buch als Bestseller qualifiziert, überhaupt irgendeine Bedeutung haben, dann nur, wenn es sich dabei um weltweite Käufe handelt. Doch selbst dann… ach nee. Ist mir egal. 😀

Beeinflussen euch Bestsellerlisten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und hoffe, dass euch eine ebenso vielversprechende Woche bevorsteht wie mir!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Montagsfrage: Leidige Rezensionen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hatte am Freitag einen kleinen Durchbruch. Ich muss euch einfach davon erzählen, auch wenn es thematisch nicht so recht passen möchte. Erinnert ihr euch, dass ich im Mai einen Reitunfall hatte, mir das rechte Handgelenk gebrochen habe und operiert werden musste? Seitdem bin ich trotzdem weiter fleißig zum Hof gefahren und habe am Boden mit der liebenswerten Guiness gearbeitet. Erst, weil ich nicht reiten durfte und dann, weil… nun ja, der Unfall hat meinem Selbstbewusstsein im Umgang mit Pferden einen gewaltigen Knick versetzt, den ich erst einmal verkraften musste. Die Bodenarbeit mit Guiness hat mir dabei sehr geholfen und am Freitag letzter Woche hatte ich endlich das Gefühl, wieder aufsteigen zu können. Ich saß nach einem halben Jahr Pause das erste Mal wieder auf einem Pferd! Ich bin sehr stolz auf mich selbst, dass ich mich überwunden habe und nun an den Resten meines Traumas nach dem Unfall arbeiten kann. Ich muss wieder lernen, dass nicht jeder Schritt außerhalb des Takts gleich bedeutet, dass ich falle. Ich muss wieder lernen, Guiness zu vertrauen. Ich freue mich unheimlich über diesen Fortschritt und kann es kaum erwarten, jetzt endlich wieder auch vom Pferderücken aus arbeiten zu können.
So viel zu meinem Off-Topic-Erfolg. Wie kriege ich jetzt sinnvoll die Kurve, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten? 😀

Wie wichtig ist es dir, gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich in der Regel tatsächlich alle gelesenen Bücher rezensiere. Selbst als ich mit meinem gebrochenen Handgelenk eingeschränkt war und nicht lange tippen durfte (da ist sie, die Überleitung!), habe ich brav Notizen zu jedem gelesenen Buch als Audio-Dateien aufgenommen und meine Gedanken später als Rezensionen ausformuliert. Natürlich wird jede Regel erst durch die Ausnahme bestätigt. Es gab in meiner Zeit als Bloggerin durchaus ein paar wenige Bücher, die ich nicht rezensiert habe. Das hatte unterschiedliche Gründe: eine kurze Reportage wie „Ten Days in a Mad-House“ von Nellie Bly lässt sich sehr schwer besprechen und eine Rezension zu „Dissected“ von Megan Bostic hätte zu stark in mein Privatleben und meine Vergangenheit eingegriffen.

Diese Fälle sind aber wirklich Ausnahmen. Normalerweise fällt mir zu jedem Buch etwas ein, ich habe so gut wie immer etwas zu sagen und falls ich nichts zu sagen habe, schreibe ich eben das, weil auch dieses Urteil Rückschlüsse über die Qualität des Buches zulässt. Meiner Ansicht nach sind Rezensionen das Herzstück jedes Buchblogs, obwohl sie tragischerweise nicht mit der gleichen Begeisterung gelesen werden wie andere Beiträge. Ich nehme meine persönliche Mission, als literarische Vorkosterin zu dienen, sehr ernst. Meine Meinung hilft anderen Leser_innen, Lektüre auszuwählen. Würde ich diesen selbstauferlegten Auftrag vernachlässigen, würde ich mich von meiner ursprünglichen Motivation, diesen Blog zu gründen, entfernen. Das möchte ich nicht. Mir ist es wichtiger, regelmäßig meine gelesenen Bücher öffentlich zu rezensieren, als an zahllosen Aktionen teilzunehmen, trotz der höheren Klick-Rate.

Deshalb lese ich auch grundsätzlich jedes Buch zu Ende, ob es mir nun gefällt oder nicht. Ich könnte keine Rezension schreiben, würde ich ein Buch abbrechen. Andere Buchblogger_innen mögen fähig sein, Abbruchberichte zu verfassen – ich kann es nicht. Ich hätte immer das Gefühl, mein Urteil wäre unvollständig und vorschnell. Ich wüsste nicht, wie ich mich zu einem Buch äußern sollte, das ich nicht im Ganzen gelesen habe, was übrigens darüber hinaus der Grund ist, warum mir Leserunden so wenig liegen. Ich kenne gern erst die ganze Geschichte, bevor ich meine Meinung preisgebe.

Damit verlange ich mir einiges ab. Ich lese im Schnitt um die 80 Bücher pro Jahr. Oft habe ich am Ende des Jahres noch drei bis fünf Rezensionen abzuarbeiten, die ich ins neue Jahr mitnehmen muss. Aber sie deshalb unter den Tisch fallen zu lassen oder im Verlauf des Jahres auf eine Rezension zu verzichten, kommt für mich trotzdem nur sehr selten in Frage. Ich bin stolz auf meine Disziplin hinsichtlich des Schreibens von Buchbesprechungen und kann mir nicht vorstellen, die Ausrichtung meines Blogs zu ändern.

Verfasst ihr zu jedem gelesenen Buch eine Rezension?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Über die 80er, Berberitzen, Onaniersucht und vertuschte Orgasmen – Jürgen von der Lippe geht unter die Booktuber

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin kein großer Fan von YouTube. Damit bin ich im Zeitalter der digitalen Unterhaltung das Pendant eines seltenen Schmetterlings, der nur im Himalaya zu finden ist. Für mehr als ein paar Tutorials („Wie flechte ich einen Wasserfall-Zopf?“ oder „Wie repariere ich meinen Reißverschluss?“) reicht meine Geduld gewöhnlich nicht aus. Ich langweile mich extrem schnell und habe oft bereits nach ein paar Sekunden keine Lust mehr, mir ein Video anzusehen. Der Hype um die sogenannten YouTube-Stars, die meines Erachtens nach häufig nicht mit genügend Talent gesegnet wurden, um dieses Prädikat überhaupt zu verdienen, ist für mich vollkommen unverständlich. Stundenlang einen Clip nach dem anderen anzusehen, würde mir nie einfallen.

Tatsächlich empfinde ich auch kein gesteigertes Interesse an meinen Booktuber-Kolleg_innen. Ich erkenne ihre Bemühungen selbstverständlich an, denn mir ist bewusst, dass diese Form der Auseinandersetzung mit Literatur möglicherweise noch mehr Arbeit bedeutet als ein stinknormaler Buchblog, wie ich ihn führe. Ich sehe nur den Sinn dahinter nicht. Sich vor die Kamera zu setzen, um ein Buch zu besprechen, ist für mich einfach abwegig. Das ist keine Kritik, mir mangelt es da lediglich an Verständnis, weil mein eigener Arbeitsprozess für meinen Blog gänzlich anders funktioniert. Das wird sich in Zukunft vielleicht ändern, was ich einem Artikel bei wasliestdu.de zu verdanken habe.

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Montagsfrage: Rezensionsexemplare?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin heute spät dran für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja. Das liegt daran, dass ich mir die Nacht für den 50. Super Bowl in San Francisco um die Ohren geschlagen habe. Seit ca. halb 5 Uhr morgens deutscher Zeit sind die Denver Broncos unter Payton Manning Sieger. Obwohl ich es dem alten Mann (39) durchaus gönne, dass er doch noch seinen zweiten Ring ergattern konnte, war ich ziemlich enttäuscht. Ich hätte es Cam Newton und seinen Jungs der Carolina Panthers so sehr gewünscht. Es wäre die Krönung einer schier perfekten Saison geworden. Nun gut. Für Payton Manning war es vermutlich das letzte Spiel seiner Karriere – Cam Newton hat noch viele Jahre vor sich, um sich einen Ring zu holen. Jetzt ist die Saison erst einmal rum und es heißt warten bis September. -.-
Widmen wir uns nun also der heutigen Montagsfrage:

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Ich habe noch nie unaufgefordert ein Rezensionsexemplar bekommen. Alle Bücher, die mir vom Verlag gestellt wurden, habe ich vorher angefragt. Ich nutze dafür das deutsche Bloggerportal von Random House sowie Netgalley und bin im Verteiler von Entangled TEEN und Curiosity Quills Press. Im Augenblick habe ich einen kleinen Stapel von Rezensionsexemplaren, die noch abgearbeitet werden müssen.

Ich finde, dass Rezensionsexemplare ein toller Deal zwischen Verlag und Blogger_in sind. Kostenloser Lesestoff für das Schreiben einer ehrlichen Rezension. Alle haben etwas davon. Trotzdem versuche ich, mich stets zusammen zu reißen und nicht mehr anzufragen, als ich überhaupt lesen und besprechen kann. Das wäre nicht fair und außerdem würde es mich fürchterlich unter Druck setzen, denn für einen Verlag zu lesen, bedeutet eben auch immer, eine Verpflichtung zu haben. Den Großteil meiner Bücher kaufe ich daher ganz regulär. Dann kann ich selbst entscheiden, wann ich sie lese.
Für mich sind Rezensionsexemplare ein netter kleiner Bonus dafür, dass ich einen Buchblog führe, nicht mehr und nicht weniger. Ich sehe darin keine Möglichkeit, gratis Bücher zu bekommen, sondern empfinde es immer als eine Art Vertrag mit einem Verlag. Es ist super, um Geschichten und Autor_innen kennenzulernen, die mir sonst vielleicht nie begegnet wären, aber ich würde niemals wahllos anfragen. Ich bitte wirklich nur um Lektüren, die mich interessieren. Im Vergleich zu den zur Auswahl stehenden Büchern ist das ein winziger Bruchteil und es ist auch nur ein kleiner Anteil der Bücher, die ich das Jahr über lese. Letztendlich verdienen Autor_innen und Verlage damit ja auch nichts (außer etwas PR) und ich finde, es ist eine Frage der Ethik, für schöne Lesestunden zu bezahlen.
Ich kann mich Svenjas Meinung daher nur anschließen: Rezensionsexemplare sind toll, aber nur, wenn man sie in Maßen anfragt.

Wie behandelt ihr das Thema Rezensionsexemplare?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! Wenn ihr den Super Bowl heute Nacht auch gesehen habt, könnt ihr mir gern zusätzlich erzählen, ob ihr zufrieden mit dem Sieg der Broncos seid. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
6 Kommentare

Verfasst von - Februar 8, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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