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Montagsfrage: Irgendwas mit Büchern?

Hallo ihr Lieben 🙂

Die Blutegeltherapie war erfolgreich. Chillis Physiotherapeutin konnte am Freitag drei Egel davon überzeugen, an ihren Gelenken herumzuschlabbern und dabei hoffentlich ganz viel Speichel abzusondern. Der enthält nämlich lauter gutes Zeug: Enzyme, die schmerzstillend, abschwellend, entzündungshemmend und lösend wirken. Trotzdem war das Ganze eine ziemliche Sauerei. Alles war voller Blut, ihre Decken, ihre Handtücher, die Verbände, alles. Sah aus wie ein Tatort. Ich musste mich bewusst daran erinnern, dass das völlig normal ist. Blutegel erzeugen beim Saugen ein Vakuum. Durch den Gerinnungshemmer in ihrem Speichel brauchen die Wunden sehr lange, bis die Blutung stoppt. Außerdem verkrusten sie nicht, das Blut, das allerdings zu 60% aus Wasser und Zellflüssigkeit besteht, geliert. Bei Chilli dauerte das mehr als drei Stunden und begann auch erst, als ich mit ihr draußen an der frischen Luft war. Glücklicherweise begegnete uns niemand, den/die wir kannten, sodass ich nicht erklären musste, warum mein Hund heftig blutet und ich nichts dagegen unternehme. Richtig high war sie übrigens nicht, eher düselig und anhänglich. Das war dennoch sehr niedlich, weil sie so gar nicht begriff, was mit ihr los war. 😀 Den Effekt sollten wir in zwei bis drei Wochen sehen können. Vorausgesetzt, sie hat sich am Samstag nicht ernsthaft verletzt. Die alte Frau wurde nämlich von ihren Frühlingsgefühlen überwältigt und stürmte los, sobald wir im Park waren. Dabei ist sie offenbar falsch aufgetreten und hat sich weh getan. Sie hat noch im Lauf aufgejault und als ich ihr Gelenk (natürlich das frisch geegelte) untersucht habe, hat sie ebenfalls geweint. Ich hätte heulen können. Ich habe sofort Videos an ihre Physiotherapeutin geschickt, die vermutet, dass sie eins ihrer Bänder überdehnt hat. Jetzt muss Chilli deshalb draußen einen Stützverband tragen und kriegt nur das Schonprogramm. Ganz toll. Mittlerweile ist es schon wieder besser, aber ich werde das genau beobachten und notfalls zum Arzt gehen mit ihr. Es ist wie verhext. Drückt uns die Daumen, dass es wirklich nichts Schlimmeres als eine Überdehnung ist und sich die ganze Aufregung mit den Egeln doch noch gelohnt hat.
Jetzt lasse ich meine Sorgen um Chilli aber mal ein bisschen beiseite und kümmere mich um den Blogalltag. Auf zum Montagsritual, der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Machst du auch beruflich etwas mit Büchern oder könntest du dir das irgendwann einmal vorstellen?

Nein, ich arbeite derzeit nicht mit Büchern. Ich bin im Contentmanagement tätig. Das heißt, ich organisiere den Content von Websites, sitze hinter den Kulissen und sorge dafür, dass User den entsprechenden Content fehlerfrei und ansprechend zu sehen bekommen. Das schließt je nach Projekt unterschiedliche Aufgaben ein. Manchmal geht es nur darum, Printcontent in online-taugliche Artikel umzuwandeln, manchmal helfe ich dabei, ganze Websites umziehen zu lassen. Das heißt, ich arbeite den lieben langen Tag mit Content Management Systemen und finde Lösungen für die Probleme, die sich dabei ergeben. Die Bandbreite reicht von monoton und langweilig bis herausfordernd und aufregend. Vereinfacht gesprochen mache ich beruflich genau das, was wir als Blogger_innen in unserer Freizeit tun, schreibe aber eher selten selbst. Außerdem bin ich Mitglied eines kleinen Teams, das Werbegrafiken für bestimmte Websites erstellt. Dafür arbeite ich mit Photoshop. Das macht mir sehr viel Spaß, denn irgendwie erinnert es mich an das Zeichnen von Hand. Es ist beruhigend und befriedigt meine kreative Seite.

Im Moment bin ich zufrieden mit meinem Job. Am Horizont existiert aber immer noch mein großer Traum, Buchkritikerin zu werden. Kaum überraschend, denn das würde bedeuten, dafür bezahlt zu werden, Bücher zu lesen und sie zu besprechen. Ich weiß, dass das heutzutage ein aussterbendes Berufsbild ist und meine Chancen, diesen Traum zu erreichen, mit der zunehmenden Digitalisierung beinahe täglich geringer werden. Deshalb sehe ich das nicht so verbissen. Ich bin flexibel. Es muss nicht der Print sein. Wer weiß, vielleicht verdiene ich eines Tages mit meinem Blog Geld. Vielleicht schreibe ich für ein kleines, ausgesuchtes Online-Magazin Rezensionen. Vielleicht wird es auch gar nichts und ich blogge weiter in meiner Freizeit. Ich werde eine Möglichkeit finden, mich zu verwirklichen.

Arbeitet ihr in der Buchbranche?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Die Zukunft der Montagsfrage

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Den zweiten Montag in Folge gibt es keine Montagsfrage. Diesen Umstand möchte ich nicht unkommentiert lassen, also dachte ich, ich erkläre einmal kurz, was los ist. Das liebe Buchfresserchen Svenja möchte die Montagsfrage abgeben. Eine wöchentliche Aktion ist ziemlich viel Arbeit und benötigt regelmäßige Vorbereitung. Deshalb kann ich voll und ganz verstehen, dass sie nach dreieinhalb Jahren erschöpft ist und nicht mehr so richtig Lust hat, sich darum zu kümmern. Die Montagsfrage war von Anfang an eine Art Wanderpokal und ich finde es völlig in Ordnung, dass sie nun ein neues Zuhause finden soll. Ich hoffe sehr, dass sich jemand bei Svenja meldet, um diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen. Wer sich bewerben möchte, kann ihr eine E-Mail schicken oder HIER ein Kommentar hinterlassen. Ja, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl. 😉

Ich habe kurz darüber nachgedacht, ob ich mich selbst ebenfalls bewerben soll. Ich nehme nun schon lange regelmäßig teil und weiß, wie der Hase läuft. Die Aktion macht Spaß und fördert den Austausch unter Blogger_innen. Ich bin stark in Versuchung. Aber wenn ich mir überlege, wie sehr ich darum kämpfen muss, überhaupt meine Rezensionen schreiben zu können und wie oft ich die Montagsfrage noch schnell zwischen Tür und Angel beantworte, ist das vermutlich keine gute Idee. Ich bin ja unglaublich anfällig für die Empfindung von Druck und funktioniere dann nicht mehr zuverlässig. Eine zusätzliche Verpflichtung würde mir wahrscheinlich sehr schnell zu viel werden. Die Montagsfrage erscheint mir als zu wertvoll, um mal kurz auszuprobieren, ob ich dieser Herausforderung gewachsen wäre. Ich möchte niemanden enttäuschen und ich möchte mir auch nicht eingestehen müssen, versagt zu haben. Ich bin reflektiert genug, um folgendes ehrlich zuzugeben: ich habe Angst, es nicht zu schaffen.

Daher halte ich mich vornehm zurück und drücke ganz fest beide Däumchen, dass sich jemand anders aus unserer tollen Community ein Herz fasst und der Montagsfrage ein neues Heim bietet. Ihr habt meine volle moralische Unterstützung und wer auch immer es wird, ich bin jetzt schon sehr dankbar. Auf in eine neue Ära!

Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gutes kommt dreifach ODER Warum es wundervoll ist, eine Buchbloggerin zu sein

Hallo ihr Lieben! 🙂

Geht euch eigentlich auch manchmal durch den Kopf, wie großartig es ist, Buchblogger_in zu sein? An manchen Tagen kann ich einfach nicht fassen, wie viele Türen mir das Schreiben von Rezensionen öffnet. Ich habe Kontakt zu tollen Menschen, die meine größte Leidenschaft teilen. Ich bekomme Bücher geschenkt und muss dafür nichts weiter tun, als meine Meinung niederzuschreiben, was ich ja ohnehin tun würde. Wenn ich wollte, könnte ich die deutschen Buchmessen als Fachbesucherin besichtigen. Das alles ist einfach fabelhaft und deshalb kümmert es mich nicht, dass Buchblogger_innen immer wieder belächelt und kritisiert werden, wie kürzlich von Samuel Hamen in der ZEIT. Doch das vermutlich Beste an meinem Dasein als Buchbloggerin ist der Austausch mit den Autor_innen.

Gestern hatte ich einen phänomenalen Tag und diesen verdanke ich drei tollen Autoren, die mich sehr glücklich gemacht haben und mich erneut schätzen ließen, wie außergewöhnlich die spezielle Beziehung zwischen Schriftsteller_innen und Blogger_innen ist. Dieser Beitrag feiert das respektvolle Miteinander, das ich gestern erleben durfte und heute mit euch teilen möchte.

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Verfasst von - 1. September 2017 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Literarische Stalker?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Puh, ich brauche eine Pause. Die letzten drei Wochen habe ich recht viel gearbeitet und war ständig unterwegs – so langsam zehrt das. Aber das kommende Wochenende halte ich mir komplett frei. Ich will zu Hause auf der Couch sitzen und einfach nur lesen. Ich freue mich schon richtig darauf. Ich bin eindeutig reif für ein bisschen Gammelzeit!
Bevor es soweit ist, muss ich allerdings noch diese Woche durchstehen und die beginnt natürlich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?

Selbstverständlich. Solche Bücher existieren eigentlich immer zu jeder Zeit. Es gibt Bücher, die mich regelrecht verfolgen. Unheimlich. Meist liegt das daran, dass bestimmte Neuerscheinungen über die Maßen gehypt werden und mir deshalb einfach überall begegnen.
Ein sehr aktuelles Beispiel ist „Die Schwestern“ (Der Schwarze Thron #1) bzw. „Three Dark Crowns“ (Three Dark Crowns #1) von Kendare Blake. Schon als ich das erste Mal las, dass es darin um Drillings-Schwestern geht, die miteinander um den Thron eines magischen Reiches kämpfen müssen, verlor ich das Interesse. Ich bin zwar ein großer High Fantasy – Fan, aber dieser Trend in der YA-HF, Wettbewerbe und Konkurrenzsituationen als Kern der Handlung zu etablieren, langweilt mich fürchterlich, weil ich die daraus entstehende Dramatik zu plump finde. Wann hat das eigentlich angefangen? Ist „Selection“ (The Selection #1) von Kiera Cass daran schuld, das ich ebenfalls vor Ewigkeiten von meinem Radar verbannt habe? Ich bin es wirklich leid, dass offenbar niemand mehr originellere Ideen hat.
Außerdem gibt es einen Reihenauftakt, der mich seit Jahren stalkt: „Feuer und Stein“ bzw. „Outlander“ (Outlander #1) von Diana Gabaldon. Wie oft ich dieses Buch schon in der Hand hatte, kann ich nicht mehr zählen. Es begegnet mir online, in Bahnhofsbuchhandlungen, auf Mängelexemplartischen. Freunde und Bekannte schwärmen davon, Blogger_innen loben es in den höchsten Tönen. Die Serienverfilmung wird mir bei Netflix unter die Nase gehalten. Ich habe das Gefühl, jeder einzelne Mensch auf der Welt erwartet von mir, dass ich dieses Buch lese. Und ich… Ich will einfach nicht. Immer wieder wird mir gesagt „Aber du liebst doch High Fantasy. Dann muss das doch was für dich sein“. Nein, muss es nicht, weil es im Kern ein historischer Roman ist, kein Fantasy-Schmöker und wie wir alle wissen, tue ich mich extrem schwer mit historischen Romanen. Ich sträube mich, es zu versuchen, da ich mich nicht durch 1000 Seiten wühlen will, nur, um am Ende unzufrieden zu sein. Keine Macht den literarischen Stalkern!

Welche Bücher scheinen euch zu verfolgen, obwohl ihr sie nicht lesen möchtet?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Spontanbloggerin oder Kontrollfreak?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine anstrengende Woche liegt hinter mir, die zweite folgt auf dem Fuße. Im Moment habe ich irgendwie keine ruhige Minute und muss mir selbst die Zeitfenster zum Lesen abknapsen. Kein guter Start in das neue Lesejahr. Aber okay, 2017 ist noch lang und der Silberstreif am Horizont wird kommen. Erstaunlicherweise passt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja diese Woche wieder einmal sehr gut zu diesem (Luxus-)Problem.

Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Früher habe ich gern alles durchgeplant, was den Blog betraf. Ich habe mir sogar aufgeschrieben, welcher Beitrag wann online gehen sollte und habe teilweise wochenlang am Stück gebloggt. Mittlerweile sehe ich das viel entspannter. Ich habe einfach festgestellt, dass ich meine eigenen Pläne oft nicht einhalten kann, wodurch unnötiger Frust entsteht und ich mich selbst unter Druck setze. Das ist Quatsch. Bloggen soll Spaß machen und keinen Stress verursachen. Wenn das Leben in Form von Arbeit und Freizeit dazwischen kommt, muss der Blog eben mal zurückstehen.
Ich versuche, mindestens zweimal die Woche etwas zu posten; idealerweise meine Antwort auf die Montagsfrage (was meist gut funktioniert) und eine Rezension (was nicht immer gut funktioniert). Weniger ist blöd, jeder weitere Post ist ein Bonus. Es ist mir wichtig, nicht allzu sehr mit meinen Rezensionen in Verzug zu geraten, weil es mir selbstverständlich schwerer fällt, über ein Buch zu schreiben, das ich vor 6 Wochen gelesen habe, als über ein Buch, das ich vor 2 Wochen gelesen habe.
Nichtsdestotrotz weiß ich inzwischen, dass ich Rezensionen nicht erzwingen kann. Mir ist klar, dass viele Blogger_innen sehr viel schneller rezensieren als ich. Ich bin langsam und benötige ungewöhnlich viel Zeit für eine Besprechung. Ich bilde mir allerdings ein, dass sich der zeitliche Aufwand in der Qualität niederschlägt. Ich will damit nicht sagen, dass die schnell geschriebenen Rezensionen anderer Blogger_innen schlecht sind; ich meine, dass ich persönlich in kurzer Zeit selten eine gute Rezension zustande bringe. Da ich Qualität Quantität stets vorziehe, nehme ich mir einfach die Zeit für jede Rezension. Es dauert so lange, wie es eben dauert. Selbst wenn das bedeutet, dass ich für einen Text mehrere Tage brauche. Wenn sie fertig ist, ist sie fertig und wird veröffentlicht, Punkt.
Manchmal hätte ich gern mehr Zeit zum Bloggen, um häufiger zusätzlich und spontan über die Dinge zu schreiben, die mir durch den Kopf gehen oder mich beschäftigen. Leider kann ich das selten realisieren. Ich gebe mir Mühe, mir deswegen keine grauen Haare wachsen zu lassen. Ich könnte das vermutlich ändern, aber zu welchem Preis? Nein, das ist es mir nicht wert, denn was bringt ein Buchblog, wenn ich aufgrund des Bloggens keine Zeit zum Lesen mehr finde? 😉

Organisiert ihr eure Blogbeiträge nach Plan oder bloggt ihr nach Lust, Laune und Zeit?

Ich bin gespannt auf die Geschichten zu euren Erfahrungen mit der Organisation eines Blogs. Vielleicht kann ich von der/dem einen oder anderen ja noch etwas lernen. Ich bin für jeden Tipp dankbar und freue mich auf die Stöberrunde morgen früh! Kommt gut in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Wortmagie’s Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches – Rätsel #1

Wortmagies Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute geht es endlich los! Wir starten die Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches! In einer Woche werden wir gemeinsam das Lesen, Bücher und unsere Liebe zum geschriebenen Wort feiern, aber da das noch sooooo lange hin ist, dachte ich, wir vertreiben uns die Wartezeit mit sieben kleinen Rätseln, jeden Tag eines. Das erste Rätsel bekommt ihr heute zu sehen; das letzte am 22.04.2016.

>>> Weiterlesen & Mitmachen!

 
 

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Montagsfrage: Rezensionsexemplare?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin heute spät dran für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja. Das liegt daran, dass ich mir die Nacht für den 50. Super Bowl in San Francisco um die Ohren geschlagen habe. Seit ca. halb 5 Uhr morgens deutscher Zeit sind die Denver Broncos unter Payton Manning Sieger. Obwohl ich es dem alten Mann (39) durchaus gönne, dass er doch noch seinen zweiten Ring ergattern konnte, war ich ziemlich enttäuscht. Ich hätte es Cam Newton und seinen Jungs der Carolina Panthers so sehr gewünscht. Es wäre die Krönung einer schier perfekten Saison geworden. Nun gut. Für Payton Manning war es vermutlich das letzte Spiel seiner Karriere – Cam Newton hat noch viele Jahre vor sich, um sich einen Ring zu holen. Jetzt ist die Saison erst einmal rum und es heißt warten bis September. -.-
Widmen wir uns nun also der heutigen Montagsfrage:

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Ich habe noch nie unaufgefordert ein Rezensionsexemplar bekommen. Alle Bücher, die mir vom Verlag gestellt wurden, habe ich vorher angefragt. Ich nutze dafür das deutsche Bloggerportal von Random House sowie Netgalley und bin im Verteiler von Entangled TEEN und Curiosity Quills Press. Im Augenblick habe ich einen kleinen Stapel von Rezensionsexemplaren, die noch abgearbeitet werden müssen.

Ich finde, dass Rezensionsexemplare ein toller Deal zwischen Verlag und Blogger_in sind. Kostenloser Lesestoff für das Schreiben einer ehrlichen Rezension. Alle haben etwas davon. Trotzdem versuche ich, mich stets zusammen zu reißen und nicht mehr anzufragen, als ich überhaupt lesen und besprechen kann. Das wäre nicht fair und außerdem würde es mich fürchterlich unter Druck setzen, denn für einen Verlag zu lesen, bedeutet eben auch immer, eine Verpflichtung zu haben. Den Großteil meiner Bücher kaufe ich daher ganz regulär. Dann kann ich selbst entscheiden, wann ich sie lese.
Für mich sind Rezensionsexemplare ein netter kleiner Bonus dafür, dass ich einen Buchblog führe, nicht mehr und nicht weniger. Ich sehe darin keine Möglichkeit, gratis Bücher zu bekommen, sondern empfinde es immer als eine Art Vertrag mit einem Verlag. Es ist super, um Geschichten und Autor_innen kennenzulernen, die mir sonst vielleicht nie begegnet wären, aber ich würde niemals wahllos anfragen. Ich bitte wirklich nur um Lektüren, die mich interessieren. Im Vergleich zu den zur Auswahl stehenden Büchern ist das ein winziger Bruchteil und es ist auch nur ein kleiner Anteil der Bücher, die ich das Jahr über lese. Letztendlich verdienen Autor_innen und Verlage damit ja auch nichts (außer etwas PR) und ich finde, es ist eine Frage der Ethik, für schöne Lesestunden zu bezahlen.
Ich kann mich Svenjas Meinung daher nur anschließen: Rezensionsexemplare sind toll, aber nur, wenn man sie in Maßen anfragt.

Wie behandelt ihr das Thema Rezensionsexemplare?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! Wenn ihr den Super Bowl heute Nacht auch gesehen habt, könnt ihr mir gern zusätzlich erzählen, ob ihr zufrieden mit dem Sieg der Broncos seid. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 8. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Ursula Poznanski – Die Verratenen

2015-12-27 - Poznanski Die Verratenen

Die Akademie ist streng und fordernd. Den Student_innen wird nicht weniger abverlangt, als über ihre Grenzen hinauszuwachsen und sich ständig zu verbessern. Im Gegenzug erhalten sie eine vorzügliche Ausbildung, um auf ihrem jeweiligen Fachgebiet Großes zu erreichen. Eleria, Ria gerufen, weiß noch nicht, was die Zukunft für sie bereithält. Mit ihrer Fähigkeit, in den Gesichtern und Gesten der Menschen zu lesen, stehen ihr alle Türen offen. Ria freut sich darauf, eines Tages ihren Beitrag zu leisten und das Leben unter den Kuppeln zu verbessern. Vielleicht wird sie diejenige sein, die eine Möglichkeit findet, die Clans der Prims, die außerhalb der Kuppeln auf sich selbst gestellt überleben, in die Gesellschaft zu integrieren. Doch ein zufällig belauschtes Gespräch lässt ihre Träume platzen. Ihr und fünf weiteren Student_innen wird vorgeworfen, sich gegen den Sphärenbund verschworen zu haben. Obwohl diese Anschuldigung schlicht nicht wahr ist, wird sie Konsequenzen nach sich ziehen. Tödliche Konsequenzen. Ria sieht alles, woran sie je geglaubt hat, in sich zusammenbrechen. Wird sie einen Weg finden, sich selbst und die anderen von den Vorwürfen reinzuwaschen?

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Verfasst von - 20. Januar 2016 in Dystopie, Science Fiction, Young Adult

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 1. Dezember 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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