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Montagsfrage: Bildbände?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Wow, was für ein Wochenende! Der Welttag des Buches am Samstag war ein voller Erfolg und ein toller Abschluss unserer Buchigen Schnitzeljagd. Das Gewinnspiel läuft noch bis morgen Nacht, also habt ihr immer noch die Chance, in den Lostopf zu hüpfen. 😉 Schaut einfach HIER vorbei.
So viel Spaß mir die letzte Woche auch bereitet hat, ich bin durchaus froh, dass jetzt wieder Normalität eintritt. Schließlich muss ich einen riesigen Haufen Rezensionen abarbeiten. Heute starte ich aber erst einmal mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Magst du Bildbände und wenn ja, welcher Art?

Bildbände sind hübsch. Es steckt viel Arbeit und Leidenschaft in ihnen. Ich respektiere das. Und doch kann ich so gut wie nichts mit ihnen anfangen. Für mich ist die Anschaffung von Bildbänden Geldverschwendung. Nicht, weil diese sehr speziellen Bücher ihr Geld nicht wert wären, sondern weil ich sie mir genau einmal anschaue und dann nie wieder. Ich bin einfach nicht der Typ, der sich Fotos wieder und wieder ansieht. Mir reicht es, einmal, vielleicht maximal zweimal durch einen Bildband zu blättern, unabhängig davon, wie künstlerisch oder lehrreich dieser ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mir jemals selbst einen Bildband gekauft hätte. Daher kann ich nicht gerade davon sprechen, dass ich Bildbände wirklich mag. Es ist eher so, als würden wir zwei verschiedenen Dimensionen der Realität koexistieren. Wir haben einfach nichts miteinander zu tun.

Besitzt ihr Bildbände?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

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Montagsfrage: Peinliche Schandflecke?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, ich habs geschafft. Ich bin durch mit „Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson. Dafür ging zwar etwas kostbare Schlafenszeit drauf, aber jetzt bin ich fertig. Es war ein tolles Leseerlebnis, obwohl ich die Geschichte ja eigentlich schon kannte. Ich habe wirklich eine Menge vergessen. Die Rezension jagt mir allerdings eine Heidenangst ein. Die Inhaltsangabe wird ein richtig harter Brocken. Ich werde wohl wieder mal ein hübsches Schaubild anfertigen müssen. Luxusproblemchen aus dem Leben einer Bloggerin. 😀
Die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja ist da eine weitaus leichtere Aufgabe, denn heute möchte sie folgendes wissen:

Besitzt du Bücher, die ganz hinten oder gar nicht im Regal stehen, weil du dich insgeheim dafür schämst?

Nein. Ich besitze zwar Bücher, die nicht im Regal stehen, aber das liegt an meinem dynamischen Ordnungsprinzip – nicht daran, dass ich mich für diese Werke schämen würde.
Bücher, die mir nicht gehören und nur ausgeborgt sind, stehen extra in einer freien, unteren Ebene meines Regals. Ordentlich, aber mehr oder weniger weit entfernt von meinen eigenen Büchern. Sie sind ja nur zu Gast und verlassen mich irgendwann wieder. Ich fände es unverschämt, würde ich sie in mein Regal einräumen, denn meiner Ansicht nach ist das gleichbedeutend damit, einen Besitzanspruch zu stellen. Hunde pinkeln an Bäume, ich stelle Bücher ins Regal. So markiere ich mein Eigentum. Es würde mir nie einfallen, den Besitz anderer so zu behandeln. Außerdem kann ich sie auf diese Weise gut sehen und erinnere mich schneller daran, dass ich diese Bücher auch irgendwann einmal lesen und wieder zurückgeben muss. Ein weiterer, positiver Nebeneffekt ist der, dass es mir weniger Mühe macht, sie nach dem Lesen einzusammeln und nach Hause zu bringen.
Bücher, die ich gelesen, aber noch nicht rezensiert habe, stehen in auf der anderen Seite des Raumes, in meiner Mini-Blog-Ecke. Das ist im Grunde nur ein kleines Standregal mit Schubladen, aber dort sammele ich alles mögliche, das mit meinem Blog zu tun hat. Diese Bücher stehen absichtlich extra, damit ich sie einerseits gut im Blick habe und sie andererseits erreichen kann, ohne zwangsläufig von der Couch aufstehen zu müssen. Oft genug muss ich beim Schreiben einer Rezension das Eine oder Andere nachschlagen; es wäre kontraproduktiv, käme ich schlecht an diese Bücher heran, denn ich weiß, dass mich aus purer Faulheit gerne mal von solchen Hindernissen aufhalten lasse. Habe ich ein Buch fertig rezensiert, wandert es von meiner Blog-Ecke zurück zur anderen Seite des Wohnzimmers, auf den nächsten separaten Stapel.
Dieser Stapel enthält Bücher, die ich gelesen und rezensiert habe und daher zurück ins Regal sortieren muss. Ich warte damit meistens, bis es sich lohnt, es sei denn, ich kann die Stammplätze der Bücher erreichen, ohne die Leiter rauszuholen. Für ein einziges Buch klettere ich ungern an meinem Regal herum; es müssen schon mehrere sein, damit ich diese Strapazen auf mich nehme. Denn ja, bestimmte Stellen kann ich nur mit Leiter und geschickter Beweglichkeit erreichen (Buchstabe B, ganz oben links in der Ecke). Diese Bücher liegen alphabetisch sortiert neben den ordentlich aufgereihten geborgten Büchern.
Zu guter Letzt habe ich noch Bücher, die nicht regulär einsortiert sind, weil das aus verschiedenen Gründen nicht ohne Weiteres möglich ist. Bücher, die beispielsweise keinen Autor haben wie „Die Edda“ oder „Märchen aus 1001 Nacht“. Wo sollte ich diese Bücher in einem alphabetisch nach Autor_in geordneten Regal bitte hinstellen? Kinderbücher und Bildbände passen oft nicht ins Regal, weil sie zu groß sind. Die Formate sind so unhandlich, dass sie gelegt werden müssen. Außerdem habe ich meine alten Kinderbücher gern extra, da ich hier auch einen thematischen Unterschied mache. Diese Bücher haben ebenfalls ein freies, unteres Regalbrett bekommen.
All diese Bücher sind nicht regulär einsortiert, aber das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mich für sie schämen oder sie gar verstecken wollen würde. Es hat praktische Gründe. Alles andere landet im System meiner kleinen Privatbibliothek, völlig egal, um was für ein Buch es sich handelt. Ich verstehe nicht, warum ich mich für ein Buch schämen sollte. Es geht doch niemanden was an, was mir gefällt und niemand hat das Recht, sich darüber lustig zu machen oder sich zu beschweren. Das ist ganz allein meine Sache. Wieso sollte es mich kümmern, was jemand anderes darüber denkt?
Ich habe noch nie viel auf die Meinung anderer gegeben. Andernfalls wäre es mir wohl nicht möglich gewesen, jahrelang mit einem quietschbunten Irokesen-Schnitt auf dem Kopf durchs Leben zu gehen. Jetzt werde ich bestimmt nicht damit anfangen.

Besitzt ihr Bücher, für die ihr euch insgeheim schämt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen eine wundervolle neue Woche! Übrigens starten wir heute theoretisch auch in die erste kalendarische Frühlingswoche. Bei uns in Berlin sieht es zwar nicht danach aus, aber vielleicht habt ihr ja mehr Glück und könnt ein paar Sonnenstrahlen genießen. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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