RSS

Schlagwort-Archive: Bibliothek

Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

👉 Weiterlesen

Advertisements
 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Kindheitsschätze?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir machen den heutigen Feiertag zum Wasch- und Badetag! Mal davon abgesehen, dass ich demnächst selbst unter die Dusche springe und später eine Waschmaschine mit heller Wäsche anschmeiße, ist die Prinzessin heute fällig. Chilli wird heute gebadet. Ich schiebe das immer ziemlich lange vor uns her und zögere es so weit wie möglich hinaus, weil es für alle Beteiligten eine recht unerfreuliche Angelegenheit ist. Chilli hasst es, nass zu werden. Sie findet Wasser nur zum Trinken okay. Nun ist sie mittlerweile ja kein junger Hüpfer mehr und erträgt ihr halbjähriges Bad mit so viel stoischer Würde, wie sie aufbringen kann, aber das bedeutet natürlich nicht, dass sie aktiv teilnehmen würde. Nein, ich könnte genauso gut ein Brett abschrubben. Sie lässt es über sich ergehen, doch egal, ob ich ihr mit Engelszungen gut zurede oder ihr einen Besuch im Tierheim androhe, sie hilft nicht mit. Am Ende sind wir dann meistens beide nass. Aber was macht das schon, wenn das Wetter so schön ist? 🙂
Vor dem großen Planschen möchte ich jetzt allerdings erst mal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Erinnerst du dich an ein Buch, das du als Kind/Teenager sehr oft gelesen hast?

Neben „Harry Potter“? 😀 Ich habe als Kind und auch als Teenager Bücher oft mehrfach gelesen, weil mein Interesse am Lesen noch nicht zielgerichtet war. So etwas wie einen SuB hatte ich damals nicht und mir ist erst spät aufgegangen, dass ich mich selbstverständlich an der Bibliothek meiner Eltern frei bedienen konnte. Also habe ich die Bücher, die ich mochte, einfach wieder und wieder gelesen. Ich glaube, das Buch, das ich am häufigsten gelesen habe, ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Dieses Kinderbuch ist schon immer ein Teil meines Lebens. So lange ich mich zurückerinnern kann, war Timm für mich da. Erst las meine Mutter mir daraus vor, später konnte ich ihn selbst besuchen, wann immer mir danach war. Das war oft der Fall, da die Geschichte des unglücklichen kleinen Jungen, der sein Lachen an den Teufel verkauft, um fortan jede Wette zu gewinnen, seit meiner frühsten Kindheit eine meiner Herzensgeschichten ist. Timm besetzt einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen, den ihm niemand streitig machen kann. Bis heute bin ich überzeugt, dass dieses Buch entscheidend dazu beitrug, dass ich zu einem besseren Menschen heranwuchs, weil es mich sehr früh lehrte, dass es Dinge auf der Welt gibt, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind, an denen kein Preisschild hängt und die trotz dessen unbezahlbar sind. Auch heute führt mich mein Weg immer wieder zu Timm zurück und ich kann meiner Mutter gar nicht genug dafür danken, dass sie ihn mir vorstellte, als ich noch zu klein war, um selbst zu lesen.

Welches Buch habt ihr in eurer Kindheit und Jugend wieder und wieder gelesen?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbar sonnigen Start in die neue Woche und natürlich einen entspannten freien Tag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Top 5 auf der Leseliste?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Habt ihr mitbekommen, dass dieses Jahr kein Literaturnobelpreis vergeben wird? Das ist das erste Mal seit 75 Jahren der Fall! Anscheinend ist das Komitee in eine weitreichende Belästigungs- und Korruptionsaffäre verwickelt, sodass seine Neutralität nicht länger gegeben ist. 2019 soll der Preis dafür dann doppelt vergeben werden. Ich habe die Meldung bisher nur im Radio gehört, daher fällt es mir noch etwas schwer, mir vorzustellen, was da hinter den Kulissen der Schwedischen Akademie abgelaufen ist. Wer hat da wen belästigt/bestochen/genötigt und wofür? Geht es da wirklich um die Auszeichnung herausragender Literaten oder hat der Eklat gar nichts mit der Vergabe an sich zu tun? Ich muss mich unbedint näher mit den Details beschäftigen, denn ich finde, als gut informierter Bücherwurm ist es meine Pflicht, darüber Bescheid zu wissen. Falls jemand von euch da besser im Bilde sein sollte – klärt mich gern auf.
Ebenfalls Bescheid wissen sollte ich über die aktuelle Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute folgendes wissen möchte:

Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?

Ich muss euch enttäuschen. Ich kann die heutige Frage nicht beantworten. Ich führe keine Leselisten. Ich weiß, dass viele von euch diese Organisation des eigenen Leseverhaltens als nützlich und hilfreich erachten, aber für mich ist es keine Option. Ich entscheide immer aus dem Bauch heraus, welches Buch ich als nächstes lesen möchte. Ich lege mich nur sehr, sehr, sehr selten vorher fest. Tatsächlich befinde ich mich just in diesem Moment in der Situation, dass ich meine nächste Lektüre auswählen muss. Ich durchforste dafür meine digitale Bibliothek und lausche auf die Signale, die mein Bauch mir sendet. Ich versuche, meinen Kopf völlig auszuschalten, denn der ist diesbezüglich eine ahnungslose, bedauernswerte Blindschleiche. Er hat keinen blassen Schimmer, welche literarischen Bedürfnisse in mir schlummern. Er fährt nur mit vollkommen nutzlosen rationalen Ratschlägen auf. Zum Beispiel möchte er mich darauf hinweisen, wie viele englische Bücher ich im Vergleich zu deutschen Büchern gelesen habe und drängt mich, die Ausgewogenheit im Auge zu behalten. Er möchte nicht, dass ich als nächstes einen Einzelband von Robert Jackson Bennett lese, weil meine letzte Reise mit diesem Autor ja noch nicht so lange her ist und ich schließlich auf Abwechslung achten sollte. Niedlich, oder? Wie ein Hund, der versucht, mit einem Stock im Maul durch eine Tür zu gehen.
Im Endeffekt kann ich mich nur auf meinen Bauch verlassen, was die Lektüreauswahl betrifft. Er ist meine Wunderwaffe, der Superheld, der immer Die Antwort (Großschreibung beabsichtigt) kennt. Bald komponiert ihm jemand eine Erkennungsmelodie und schneidert ein schickes Kostüm. Eine Leseliste widerspricht seinem Vorgehen, weil das bedeuten würde, meine akuten Vorlieben im Voraus zu kennen, was einfach nicht möglich ist. Niemand weiß, was ich als nächstes lesen möchte, bis es soweit ist. Spontanität ist das A und O, weil meine Leseentscheidungen pure Momentaufnahmen sind. Ich lasse mich von meiner Intuition leiten, höre zu, was mein tiefstes Inneres mir mitzuteilen hat. Im Yoga sagt man, man versucht, eine Verbindung zu sich selbst herzustellen. Genau das strebe ich auch bei der Lektüreauswahl an. Mit einer Liste klappt das nicht, weil sie… steril ist. Vorgefertigt. Sie spricht nicht zu mir, so doof das klingt. Sie verursacht mir nur ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich nicht an die im Voraus getroffenen Entscheidungen halten möchte, während sich der Bauch im Hintergrund scheckig lacht und in unregelmäßigen Abständen „Ich hab’s dir gleich gesagt“ hervorprustet. Leselisten beinhalten für mich nur unnötigen Druck und Frust. Also verzichte ich auf diese Form der Organisation. Seltsam. Das ist vielleicht der einzige Aspekt in meinem Leben, in dem ich mich wirklich völlig spontan verhalte.

Welche 5 Bücher führen eure Leseliste an, falls ihr eine pflegt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen grandiosen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ursula Poznanski – Die Verschworenen

Betrachtet man die Liste der Werke von Ursula Poznanski, fällt die dystopische „Die Verratenen“-Trilogie als ungewöhnlich auf. Normalerweise tummelt sich die österreichische Autorin nämlich nicht in der Science-Fiction. Überwiegend schreibt Poznanski Thriller und allgemein Spannungsliteratur für Erwachsene und Jugendliche. Ihren Ausflug in ein anderes Genre begründete sie gegenüber der FAZ damit, dass sie, um die Geschichte erzählen zu können, die ihr vorschwebte, ein spezielles Gesellschaftskonstrukt benötigte, das extreme Gegensätze zuließ. Dies bedeutete entweder Fantasy oder Dystopie. Sie entschied sich für die Dystopie. Meiner Ansicht nach war ihre Wahl goldrichtig, da der Realitätsbezug ihres Dreiteilers in einer düsteren Zukunftsvision definitiv glaubwürdiger ist.

Niemals hätte Ria geglaubt, dass Tageslicht das kostbarste Gut in ihrem Leben werden würde. Seit sie und ihre Freunde in Quirins unterirdisches Labyrinth flohen, sehnt sie jede Sekunde unter der Sonne herbei. Doch diese wertvollen Momente sind selten. Nur wenige der Schwarzdornen wissen, dass ihre Abreise inszeniert war – zum Schutz des Clans und zu ihrem eigenen Schutz, denn die Sphären suchen noch immer nach ihnen. Die Frage, warum ihre eigenen Leute sie umbringen wollen, quält Ria in den langen, dunklen Stunden unter der Erde. Trotz dessen hält sie Aureljos Plan, sich heimlich in eine Sphäre zu schmuggeln, für zu gefährlich. Quirin hingegen unterstützt ihn tatkräftig bei seinen Vorbereitungen. Fast, als wollte er sie loswerden… Während Aureljo beschäftigt ist, sortiert Ria die Bücher der Bibliothek. Inmitten von dicken Wälzern voller längst vergessenem Wissen entdeckt sie handgeschriebene Briefe. Aufgeregt beginnt sie, zu lesen und begreift schnell, dass sie die Antwort auf all ihre Fragen in den Händen hält. Sie kann nicht länger bei den Schwarzdornen bleiben. Sie muss Aureljo in die Sphären begleiten. Denn jetzt geht es nicht mehr nur um ihr Leben.

👉 Weiterlesen

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Alte Schinken?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich habe Pläne. Die habe ich nun schon eine Weile, aber Ende der Woche werden sie endlich umgesetzt. Am Samstag startet das Projekt „Wir gestalten das Wohnzimmer um, um Platz für ein neues Bücherregal zu schaffen“! Im Moment belegt mein Regal ca. anderthalb Wohnzimmer-Wände, wobei die voll belegte Wand die kurze Seite des Raumes ist. Mein Plan sieht vor, zusätzlich eine lange Wand einzubauen. Dafür muss allerdings unsere Wohnwand weg. Also ersetzen wir diese mit einer Kommode und einem Low Board und voilà, genug Platz für den nächsten Bücherregal-Anbau! 😀 Ich freue mich riesig darauf und kann es kaum erwarten, meine Bücher endlich wieder ordentlich einsortieren zu können. Das geht jetzt nämlich nicht mehr, weil bereits alles voll ist. 😉
Um meine Vorfreude im Zaum zu halten, kümmere ich mich heute zum Wochenstart um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja. Wie ich den Rest der Woche rumbringen soll, weiß ich noch nicht. 😀

Hast du ältere Buchausgaben im Regal? Wenn ja, welche/s sind/ist die/das mit dem ältesten Erscheinungsjahr?

Ja, ich besitze einige ältere Ausgaben, weil ein Teil meiner Bibliothek aus Erbstücken von meinem Großvater besteht. Das betrifft vor allem Klassiker, wie Goethe, Sartre, Hemingway oder Frisch. Außerdem kaufe ich die überwiegende Menge meiner Bücher gebraucht, da ist es durchaus möglich, dass ich mal einen literarischen Opa erwische. Ich weiß, dass einige meiner Ausgaben deutlich älter als ich selbst sind, aber genaue Angaben kann ich da nicht machen. Ziehe ich ein Buch aus meinem Regal, weil ich es lesen möchte, kann es schon mal sein, dass ich einen Blick auf das Erscheinungsjahr werfe und mich kurz darüber freue, wie alt das gute Stück ist. Ich stelle mir gern vor, was sie schon alles gesehen und erlebt haben. Doch danach vergesse ich diese Information sofort wieder, weil es für mich nicht wichtig ist. Es soll da draußen ja Menschen geben, die nicht einfach Bücher sammeln, sondern seltene Ausgaben aus einem bestimmten Jahr oder gar richtig teure Erstausgaben. Mir ist das wurscht. Mich interessiert es nur minimal, wie alt eine Ausgabe ist, da ich das Buch selbst eher als Verpackung einer Geschichte begreife. Der Inhalt zählt, das Äußere ist lediglich sekundär. Deshalb habe ich keine Ahnung, welches Buch das älteste in meinem Regal ist. Trotzdem möchte ich meinen guten Willen zeigen und habe eine kurze Suchanfrage auf Goodreads gestartet. Leider brachte das nicht das gewünschte Ergebnis, was ich mir schon gedacht hatte, da nicht bei allen Büchern ein Erscheinungsdatum verzeichnet ist. Tja. Müssen wir wohl dumm sterben. 😀

Sammelt ihr alte Schinken?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Vorlieben-Kette?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich komme gerade von einer kleinen Super Bowl Party nach Hause geschneit und brauche noch ein bisschen Zeit, um das großartige Spielergebnis zu verdauen. Herzlichen Glückwünsch an die Philadelphia Eagles, Underdogs no more! Sie haben sich den Sieg wirklich verdient; es war ein extrem spannendes Spiel mit vielen Punkten. Jedenfalls muss ich jetzt noch etwas runterkommen bevor ich schlafen gehe und dachte mir, dann kann ich mich auch gleich der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Habt ihr Angewohnheiten oder Vorlieben, die evtl. mit eurer Leidenschaft für Bücher zusammenhängen? Zum Beispiel Papeterie, Lesetagebücher führen, Schreiben etc.?

Ehrlich gesagt finde ich die Frage doof. Schwierig zu beantworten. Keine Ahnung, inwiefern meine Leidenschaft fürs Lesen meine Begeisterung für das gesamte Sortiment eines Schreibwarenladens beeinflusst. Ich weiß wirklich nicht, ob das zusammenhängt, doch ich kann berichten, dass für mich das Betreten eines Schreibwarengeschäfts ähnlich ist wie für andere Frauen der Besuch in einem Schuhgeschäft. Meine Augen beginnen zu glänzen und ich würde am liebsten allen überflüssigen Krimskrams einkaufen, der dort feilgeboten wird. Füller, Notizbücher, Kalender, Bleistifte, Fineliner, Kugelschreiber, Blöcke, Postkarten (als Lesezeichen). Bastelkram. Obwohl ich gar nicht basteln mag. Besonders Stifte üben einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aus. Ich verfalle in euphorischen Jubel, wenn ich einen Stabilo-Fineliner entdecke, dessen Farbe sich noch nicht in meiner Sammlung befindet. Tatsächlich meide ich diese Besuche deshalb, weil ich genau weiß, ich kann nur schwer wieder gehen, ohne irgendein Kinkerlitzchen mitzunehmen.

Ansonsten führe ich selbstverständlich gewissenhaft via Goodreads eine Datenbank über meine Bücher. Gelesen, ungelesen, auf dem SuB, bei meinen Eltern, Wunschliste – alles wird minutiös dokumentiert, damit ich den Überblick behalte. Sonst würde ich in der Flut meiner Bibliothek ertrinken oder ständig nur die neusten Bücher von meinem SuB lesen. Es geht quasi gar nicht anders, wenn man so viele Bücher besitzt wie ich. Ich könnte dann zum Beispiel auch keinen Jahresrückblick erstellen, womit wir gleich beim nächsten Punkt sind: alles, was mit dem Bloggen zu tun hat, hängt natürlich direkt mit meiner Begeisterung für das Lesen zusammen. Andernfalls gäbe es diesen Blog ja gar nicht.

Tja, und weiter? Ich weiß es nicht. Natürlich betrachte ich den Teil meiner Persönlichkeit, der Bücher verschlingt, als gäbe es kein Morgen, nicht als isoliert. Mir ist schon klar, dass diese Leidenschaft in viele Richtungen ausstrahlt. Aber es ist oft schwierig, diesen Einfluss zu definieren. Ich schaue viele Filme nicht, weil es sich um Verfilmungen handelt. Ich suche gezielt nach Buch-Merchandise, weil ich allen zeigen möchte, welche Geschichten mich berühren. Es gibt sicher viele dieser kleinen Beispiele, über die ich im Alltag gar nicht nachdenke und die mir deshalb auch nicht einfallen.

Daher überlasse ich jetzt euch das Feld und werde nach einer Mütze Schlaf schauen, wie ihr die heutige Frage beantwortet habt. Vielleicht wart ihr ein bisschen kreativer oder reflektierter als ich. Vielleicht fallen mir anhand eurer Beispiele doch noch einige Zusammenhänge auf. Ih zähle auf euch. 😉

Inwiefern beeinflusst eure Lese-Leidenschaft eure Angewohnheiten und Vorlieben?

Ich freue mich auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wohltätigkeitsaktion Dankbarkeit für den guten Zweck: Auswertung

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, war euer Weihnachten ein Erfolg? Gutes Essen? Zeit mit den Liebsten? Akzeptable Geschenke?
Chilli, der Lieblingsmensch und ich hatten ein schönes Fest, obwohl es insgesamt doch ziemlich stressig war. Um alle Familienmitglieder zufrieden zu stellen, bleibt uns leider nichts anderes übrig, als an den Feiertagen durch die Gegend zu fahren. Ich habe jetzt glücklicherweise noch zwei Tage Urlaub, sodass ich mich ein bisschen erholen kann.
Da nun wieder der Ernst des Lebens ruft, möchte ich heute mein Versprechen einlösen und meine Wohltätigkeitsaktion zu meinem Blog-Geburtstag auswerten.

👉 Weiterlesen

 
6 Kommentare

Verfasst von - 27. Dezember 2017 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Über die 80er, Berberitzen, Onaniersucht und vertuschte Orgasmen – Jürgen von der Lippe geht unter die Booktuber

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin kein großer Fan von YouTube. Damit bin ich im Zeitalter der digitalen Unterhaltung das Pendant eines seltenen Schmetterlings, der nur im Himalaya zu finden ist. Für mehr als ein paar Tutorials („Wie flechte ich einen Wasserfall-Zopf?“ oder „Wie repariere ich meinen Reißverschluss?“) reicht meine Geduld gewöhnlich nicht aus. Ich langweile mich extrem schnell und habe oft bereits nach ein paar Sekunden keine Lust mehr, mir ein Video anzusehen. Der Hype um die sogenannten YouTube-Stars, die meines Erachtens nach häufig nicht mit genügend Talent gesegnet wurden, um dieses Prädikat überhaupt zu verdienen, ist für mich vollkommen unverständlich. Stundenlang einen Clip nach dem anderen anzusehen, würde mir nie einfallen.

Tatsächlich empfinde ich auch kein gesteigertes Interesse an meinen Booktuber-Kolleg_innen. Ich erkenne ihre Bemühungen selbstverständlich an, denn mir ist bewusst, dass diese Form der Auseinandersetzung mit Literatur möglicherweise noch mehr Arbeit bedeutet als ein stinknormaler Buchblog, wie ich ihn führe. Ich sehe nur den Sinn dahinter nicht. Sich vor die Kamera zu setzen, um ein Buch zu besprechen, ist für mich einfach abwegig. Das ist keine Kritik, mir mangelt es da lediglich an Verständnis, weil mein eigener Arbeitsprozess für meinen Blog gänzlich anders funktioniert. Das wird sich in Zukunft vielleicht ändern, was ich einem Artikel bei wasliestdu.de zu verdanken habe.

👉 Weiterlesen

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Genevieve Cogman – The Invisible Library

Ich glaube fest daran, dass Genevieve Cogman, Autorin der Reihe „The Invisible Library“, eine tolle und interessante Person ist. Leider ist ihre Kurzbiografie, die sie auf ihrer Website veröffentlichte, sterbenslangweilig. Da steht lediglich, dass sie für verschiedene Rollenspielprojekte geschrieben hat und aktuell für den englischen National Health Service arbeitet. Gähn. Glücklicherweise interessiert mich das Privatleben von Autor_innen beim Buchkauf nicht. „The Invisible Library“ fiel mir in einer Buchhandlung ins Auge. Oh ja, das kommt durchaus noch vor. Der Klappentext gefiel, das Cover auch – es durfte spontan bei mir einziehen.

Irene ist keine Diebin. Nein, sie ist Bibliothekarin. Zugegeben, in ihrem Job muss sie sich hin und wieder als Agentin und Spionin betätigen, aber diese Ausflüge dienen schließlich einem höheren Wohl. Sie infiltriert alternative Welten, lokalisiert wertvolle Bücher und stellt diese unter den Schutz der Unsichtbaren Bibliothek, die zwischen den Welten existiert. Irenes letzter Auftrag verlief erfolgreich, wenn auch turbulent, sodass sie reichlich verwundert ist, sofort auf den nächsten Fall angesetzt zu werden. In Begleitung des neues Rekruten Kai soll sie ein Buch aus einer alternativen Welt bergen, die hochgradig vom Chaos infiziert ist. Doch als Irene und Kai dort eintreffen, ist das Buch verschwunden. Es wurde gestohlen. Mit leeren Händen in die Bibliothek zurückzukehren kommt nicht in Frage, also stürzt sich das Duo kopfüber in die Unterwelt Londons. Zwischen Geheimgesellschaften, übernatürlichen Wesen und handfester Detektivarbeit begegnet ihnen das schmutzigste Geheimnis der Bibliothek – und plötzlich sind ihre Leben und die Realität selbst in Gefahr. Von wegen langweiliges Dasein einer Bibliothekarin.

👉 Weiterlesen

 
3 Kommentare

Verfasst von - 7. April 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Bloggerpower?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, waren das vielleicht zwei anstrengende Wochen. Kein Tag, an dem ich nicht unterwegs gewesen wäre. Geburtstage, Unternehmungen und Arbeit, Arbeit, Arbeit. Der September ist für mich immer ein viel beschäftigter Monat, aber dieses Jahr war es irgendwie schlimmer als sonst. Jetzt sind vom September noch 5 Tage übrig (einschließlich heute) und ich muss sehen, dass ich vielleicht noch die eine oder andere Rezension schreibe, mit „A Storm of Swords“ vorwärts komme und mir überhaupt wieder mehr Zeit für mein liebstes Hobby nehme. Los geht es heute mit der allwöchentlichen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute wissen möchte, wie wir Blogger_innen uns gegenseitig beeinflussen:

Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines/einer anderen Buchblogger_in gelesen?

Ähnlich wie bei Svenja selbst liegt auch bei mir meine letzte Kauf- und Leseentscheidung, die von einer Rezension angestoßen wurde, ein Weilchen zurück. Obwohl ich oft durch andere Blogger_innen auf Bücher aufmerksam werde, sei es nun bei Goodreads oder zum Beispiel durch die Aktion Gemeinsam Lesen, sind Rezensionen selten der ausschlaggebende Faktor, ein Buch in meine Wunschliste und in mein Regal aufzunehmen. Das liegt daran, dass ich ziemlich kurzentschlossen bin, wenn es um neue Lektüre geht. Ich sehe ein Buch, ich lese den Klappentext und meist weiß ich sofort, ob ich es haben möchte oder nicht. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Schnittmenge der Bücher, die ich lese und der Bücher, die andere Blogger_innen lesen, geringer ist, als man meinen sollte. Existiert keine Rezension zu einem für mich interessanten Buch bei den Blogger_innen, denen ich folge, kann ich mich selbstverständlich auch nicht von ihnen überzeugen lassen.
Daher musste ich bis zum Anfang des Jahres zurückgehen, um so einen Fall in der Liste meiner gelesen Bücher zu finden. Ende Januar / Anfang Februar habe ich „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas gelesen. Ich bin lange um diesen YA – High Fantasy – Roman herumgeschlichen, habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt, ihm eine Chance zu geben und konnte mich doch nicht entscheiden. Dann wurde er mir allerdings nachdrücklich und vehement von Sarah vom Blog Büchermops empfohlen. Da sie darauf bestand, dass ich das Buch lesen müsste, nahm ich mir ihre Rezension dazu vor, um herauszufinden, was genau ihr daran gefiel. Die Antwort lautete: „Alles“. Ihre Begeisterung war ansteckend, also schmiss ich meine Zweifel über Bord und fügte „Throne of Glass“ meiner privaten Bibliothek hinzu.
Leider war diese Leseempfehlung letztendlich nicht so erfolgreich, wie ich es mir gewünscht hätte. Natürlich bin ich Sarah dankbar, dass sie ihre Liebe zu „Throne of Glass“ mit mir teilen wollte. Ich mache ihr nicht den geringsten Vorwurf und habe dadurch nicht das Vertrauen in ihr Urteil verloren. Ich verstehe auch, wieso das Buch bei den meisten Leser_innen tendenziell sehr gut ankam, aber mich ließ es bedauerlicherweise kalt. Ich habe mich gelangweilt und war zutiefst enttäuscht von der Banalität der Geschichte. Es hielt einfach nicht das, was ich mir davon versprochen hatte, weshalb ich die Reihe nach dem ersten Band abgebrochen habe. Tja. So kann es gehen. Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden – daher kann ein Buch, das für andere Buchblogger_innen ein Highlight ist, für mich eben ein völliger Fehlgriff sein. Kein Weltuntergang. 😉

Wann hat euch zuletzt eine Rezension zum Lesen eines Buches bewogen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch alle einen fabelhaften Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli

 
8 Kommentare

Verfasst von - 26. September 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: