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Montagsfrage: Bücherboxen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin zurück! Die Montagsfrage ist zurück! Alle sind zurück!
Okay, beruhigen wir uns. Nach einem Monat der Montagsfragenpause beginnen meine Wochen nun wieder mit den mal mehr und mal weniger kniffeligen Fragen von Antonia von Lauter&Leise. Mich freut das sehr, denn diese Routine ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Wie ihr wisst, war ich während der Pause allerdings nicht untätig und kann heute voller Stolz verkünden, dass morgen der erste Beitrag im Rahmen meines Blogprojekts „Robert E. Howard & Conan der Barbar“ online geht. Es ist fertig! Ja, schon morgen! Ich bin ziemlich aufgeregt und kann es kaum erwarten, herauszufinden, ob euch dieses Mammutprojekt gefällt. Ich hoffe auf euer zahlreiches Erscheinen. Morgen. 9 Uhr. 😉

Nach diesem Ausblick will ich aber gar nicht weiter groß über andere Themen schwadronieren und direkt mit der Montagsfrage loslegen, schließlich hat sie mir in den letzten Wochen wirklich gefehlt.

Leseabos und Bücherboxen?

Abonnier- und bestellbare Boxen sind ein Konzept, das sich in den letzten Jahren in vielen Bereichen etabliert hat. Man kann sich monatlich, manchmal auch wöchentlich, alles mögliche liefern und sich überraschen lassen: Lebensmittel und Rezeptvorschläge, Pflegeprodukte, Kleidung und vieles mehr. Die Idee ist denkbar einfach und basiert auf dem Prinzip der Wundertüte, die ich noch aus meiner Kindheit kenne. Damals liebte ich es, dass ich nie wusste, was die Tüte enthält – heute empfinde ich dieses Pokerspiel als zu riskant und das gilt insbesondere für Bücher. Mir ist es zu gewagt, eine oft nicht unerhebliche Summe auszugeben, ohne vorher eine genaue Vorstellung davon zu haben, was ich dafür bekomme. Angenommen, so eine Box kostet 50€ (vermutlich mehr als das Zehnfache der traditionellen Wundertüte). Wer sagt mir denn, dass ich nicht alles, was sie enthält, total doof, überflüssig oder nutzlos finde? Ich weiß, dass man bei einigen Anbietern einen Teil des Inhalts im Voraus selbst festlegen kann, aber der Rest bleibt dennoch den Impulsen der Person überlassen, die die Box für mich packt. Die kennt mich nicht und hat keine Ahnung, was mir gefällt und was nicht. Ich kann mich nicht darauf verlassen, dass mir jedes enthaltene Produkt eine Freude macht und für dieses Risiko sind mir solche Boxen einfach zu teuer.

Leseabos und Bücherboxen kommen für mich deshalb erst recht nicht in Frage, weil ich nicht in eine Situation kommen möchte, in der ich das Paket öffne und ausschließlich Lektüre darin vorfinde, die ich bereits besitze. Das ist eine äußerst reelle Möglichkeit, wenn ich mir meine Bibliothek und meinen SuB anschaue. Derzeit befinden sich in meinem Bücherregal um die 2.000 Bücher. Selbst wenn ich vorher angeben kann, welche Autor_innen und Genres ich gern lese, kann ich doch nicht jedes Buch aufzählen, das ich schon habe. Dadurch steigert sich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anhand meiner Angaben Bücher aussucht, die ich mir bereits selbst gekauft habe, enorm. Ich fände es wahnsinnig enttäuschend, würde ich meine Box auspacken und den Großteil der gelieferten Bücher schon kennen. Ich hätte auch keine Lust, diese Bücher dann zu reklamieren und umtauschen zu lassen, weil der Reiz der Box für mich dann verloren wäre. Deshalb habe ich mich letztendlich dagegen entschieden, mir ein Überraschungspaket vom Otherland Buchladen hier in Berlin schicken zu lassen.

Boxen, wie Antonia sie beschreibt, die ein Buch enthalten und ansonsten lauter Klimbim von Schokolade über Lesezeichen bis zu Stickern, sind ebenfalls keine Option, weil ich entschieden nicht der Typ für solchen Krimskams bin. Schokolade kann ich mir günstiger im Laden besorgen und Staubfänger kommen mir nicht ins Haus (die muss man schließlich in regelmäßigen Abständen säubern). Über Lesezeichen freue ich mich genau wie jeder andere Bücherwurm, aber im Alltag greife ich eher zu witzigen oder hübschen Postkarten, statt zu richtigen Lesezeichen. Was soll ich also mit dem ganzen Plünn, der mitgeliefert wird, wenn ich doch eigentlich nur das Buch will?
Außerdem widerstrebt es mir, Neupreise für Bücher zu zahlen. Mittlerweile kaufe ich so gut wie alles gebraucht, es kommt sehr selten vor, dass ich niegelnagelneue Ausgaben erwerbe. Würde ich 50€ für eine Bücherbox ausgeben, unabhängig davon, ob sie nur Bücher oder Buch + Krimskrams enthält, würde mir ständig durch den Kopf gehen, wie viele Bücher ich dafür gebraucht bekommen hätte. Abgesehen vom finanziellen Aspekt ist das heutzutage ja auch eine Frage des Umweltbewusstseins, denn machen wir uns nichts vor, der Druck neuer Bücher hinterlässt einen Abdruck (Ha, Wortspiel!). Ich schaffe es nicht, von meinen geliebten Printausgaben endgültig zu E-Books zu wechseln, aber ich kann ein wenig Einfluss auf Auflagenzahlen nehmen, indem ich gebrauchte Bücher kaufe.

Dann gibt es da noch Leseabos wie Kindle Unlimited, die E-Book-Flatrate von Amazon. Derzeit bieten sie das Ganze zu einem Knüllerpreis an: die ersten 2 Monate sind kostenfrei, danach kostet sie bis Ende des Jahres 2020 9,99€ pro Monat. Danach dann 19,98€ pro Monat. Für Leser_innen, die sehr oft oder ausschließlich zu E-Books greifen, lohnt sich das vielleicht, obwohl diese sehr genau abschätzen müssten, welche Bücher darin überhaupt enthalten sind, das gesamte Sortiment umfasst die Flatrate nämlich nicht. Für mich lohnt sich das nicht. Ich lese einfach nicht jeden Monat E-Books im Wert von 10-20€. Ich bevorzuge Printausgaben und wenn ich mich richtig erinnere, waren genau die Bücher, die mich interessieren und auf meiner Wunschliste stehen, eben nicht enthalten (zumindest, als ich das letzte Mal geguckt habe). Würde ich dieses Abo abschließen, fühlte ich mich unter Druck gesetzt, den Wert des Abos auch zu erreichen, was mir den Spaß am Buchkauf nehmen würde. Im schlimmsten Fall würde ich Bücher runterladen, die ich eigentlich gar nicht haben möchte, nur, um die Summe vollzukriegen. Das ist eine fürchterliche Vorstellung.

Nein, ich kann mit Bücher- und/oder Leseabos nichts anfangen. In meinem Leben haben sie keinen Platz. Ich bleibe beim traditionellen, klassischen Buchkauf.

Habt ihr Bücherboxen oder Lese-Flatrates abonniert?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen herrlichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

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Tochi Onyebuchi – Beasts Made of Night

Tochi Onyebuchis Leben ist ein Spagat zwischen seinem Beruf als Anwalt für Bürgerrecht und seinen Bemühungen als Autor. Beide Karrierezweige verfolgt der US-Amerikaner nigerianischer Herkunft mit beeindruckender Professionalität. Er verfügt über Abschlüsse aus Yale, der Columbia Law School und der NYU. Seine Kurzgeschichten und Novellen erschienen in Asimov’s Science Fiction, im Nowhere Magazine und in der Anthologie Panverse Three. „Beasts Made of Night“ ist sein Debütroman, ein Traum, den er sich nach 15 Jahren harter Arbeit erfüllte und der Gerüchten zufolge der Auftakt einer umfangreichen, gleichnamigen Saga sein wird.

Der 17-jährige Taj ist ein Aki, ein Sündenfresser. Sein Körper ist übersäht mit Tattoos, die beweisen, wie viele Sünden-Bestien er erschlug. Diese Manifestationen der Sünde, hervorgerufen durch einen Magier, können zwar getötet werden, erscheinen anschließend jedoch auf der Haut des Aki, während die Schuld der Tat auf den Sündenfresser übergeht. Die meisten Aki verfallen eines Tages dem Wahnsinn. Taj weiß, dass er irgendwann den Preis für sein Talent bezahlen muss, doch noch gilt er als der beste Aki in ganz Kos. Leider ist seine Reputation wertlos, da seinesgleichen als verdorben geächtet werden. Niemand möchte zugeben, die Dienste eines Sündenfressers zu benötigen, schon gar nicht die königliche Familie. Als Taj in den Palast bestellt wird, um den König selbst von einer Sünde zu befreien, ahnt er nicht, dass er in eine abscheuliche Intrige hineingezogen wird, die nicht nur die Beseitigung aller Aki zum Ziel hat, sondern auch Kos zerstören soll. Taj muss handeln. Kann er den Wahnsinn, der bereits in ihm wütet, lange genug zurückhalten, um seine Freunde und ganz Kos zu retten?

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Verfasst von - 14. März 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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N.K. Jemisin – The Hundred Thousand Kingdoms

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, häufiger weibliche, erwachsene High Fantasy zu lesen. Mir ist aufgefallen, dass Frauen dieses Genres in meinem Regal völlig unterrepräsentiert sind. Gefühlt stammen alle großen HF-Romane von Männern: „Der Herr der Ringe“, „A Song of Ice and Fire“, „Das Spiel der Götter“, „First Law“. Ich glaube, dass Autorinnen, die epische Fantasy schreiben, zu wenig Beachtung erhalten. Also habe ich mir vorgenommen, diesen Umstand zumindest für mich selbst zu ändern und bewusst High Fantasy aus der Feder von Frauen zu lesen. Daher griff ich im Juli 2017 zu „The Hundred Thousand Kingdoms“ von N.K. Jemisin, der Auftakt der „Inheritance Trilogy“, der schon viel zu lange auf meinem SuB einstaubte.

Als Yeine Darr kurz nach dem rätselhaften Tod ihrer Mutter an den Hof ihres Großvaters Dekarta Arameri, Herrscher der Welt und Günstling des Lichtgottes Itempas, bestellt wird, vermutet sie bereits, dass an diesem Zwangsbesuch etwas faul ist. Niemals würde ihr Großvater sie zu sich befehligen, um die Familienbande aufzufrischen. Sie behält Recht. Der alte Gebieter will sie als potentielle Erbin einsetzen. Yeine ist schockiert, denn diese vermeintliche Ehre ist ein zweischneidiges Schwert. Als potentielle Erbin muss sie mit Verwandten, die sie nicht kennt und die ihr bezüglich höfischer Sitten und Intrigen weit voraus sind, um den Thron rivalisieren. Widerwillig richtet sie sich in der Himmelsfestung Sky ein und schwört, das Beste aus ihrem neuen Status zu machen. Sie begibt sich auf eine gefährliche Suche nach Antworten. Den Tod ihrer Mutter umgeben uralte, blutige Geheimnisse, die sie nur in Sky aufdecken kann, hier, in diesem Schloss im Himmel, in dem sich die Leben von Sterblichen und Göttern täglich berühren.

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Verfasst von - 2. August 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Halbblutprinz

Das tiefe Luftholen vor dem fulminanten Finale

„Harry Potter und Der Halbblutprinz“ erschien am 01. Oktober 2005 auf dem deutschen Markt. Ich war damals 16 Jahre alt. Erstmals in der Geschichte der Reihe war ich genauso alt wie Harry. Heute erscheint mir diese Tatsache unheimlich bedeutsam. Es kommt mir vor, als hätte ich bei meiner ersten Lektüre des sechsten Bandes eine besondere Verbindung zu unserem Helden spüren müssen, weil wir uns das erste Mal auf Augenhöhe begegneten. Als hätte zwischen uns ein automatisches, tiefes Verständnis existieren müssen, weil wir Altersgenossen waren. Paradoxerweise habe ich das mit 16 nicht so empfunden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich viel darüber nachgedacht hätte, dass Harry und ich gleich alt waren. Ich war ein Teenager, meine Freunde waren Teenager, für mich war es vollkommen normal, dass jemand in meinem Alter war, sogar eine Buchfigur. Ich glaube, ich habe damals einfach nicht erfasst, was es bedeutete, dass ich Harry eingeholt hatte. Mir war nicht klar, dass Harry im sechsten Band auf ewig 16 sein würde, während ich niemals wieder so jung wäre. Das begreife ich erst jetzt. Erst durch mehr als 10 Jahre Abstand verstehe ich, wie besonders es war, dass wir in diesem einen kurzen, vergänglichen Moment gemeinsam 16 waren.

Ich wünschte, ich hätte es schon damals kapiert, denn dann wären meine Erinnerungen an „Der Halbblutprinz“ unter Umständen greifbarer, vollständiger und überhaupt vorhanden. In meinem Gedächtnis klafft an der Stelle, an der dieser Band seinen Platz haben sollte, ein großes graues Loch voller Nebel. Ich erinnere mich an gar nichts. Fragtet ihr mich, wie mein Leben mit 16 Jahren aussah, könnte ich euch grobe Eckdaten nennen, aber wolltet ihr wissen, wie „Der Halbblutprinz“ in meinen Besitz gelangte und wie ich mich während der ersten Lektüre fühlte, müsste ich ahnungslos mit den Schultern zucken. Ich weiß es nicht. Zumindest nicht genau. Ich weiß, dass ich keinen einzigen Band der Originalreihe selbst kaufte und schlussfolgere dementsprechend, dass „Der Halbblutprinz“ ein Geschenk meiner Eltern war. Ich erinnere mich außerdem an ein diffuses Gefühl der Enttäuschung. Ich glaube, ich habe damals große Hoffnungen in den neuen Potter gesetzt, nachdem mir der Vorgänger „Der Orden des Phönix“ eher mäßig zusagte. Ich wollte erneut haarsträubende Abenteuer erleben und die düstere Episode mit der Prophezeiung hinter mir lassen. Vor diesem Hintergrund musste der sechste Band ernüchternd für mich sein, denn das Actionlevel ist viel niedriger als beispielsweise in „Der Feuerkelch“. Heutzutage würde ich ihn als das tiefe Luftholen vor dem fulminanten Finale bezeichnen. Vielleicht ist das der Grund, warum auch die Handlung lediglich bruchstückhaft hängen bliebt.

Als Marina aka DarkFairy und ich uns „Der Halbblutprinz“ im Rahmen unserer Reread-Aktion vornahmen, prophezeite ich sofort, dass meine Kenntnis des Inhalts bei diesem Band die bisher größten Lücken aufweisen würde. Oh, selbstverständlich war mir der grobe Verlauf noch gegenwärtig und niemals könnte ich das dramatische, tränenreiche Ende vergessen, doch all die Details dazwischen schienen mehr oder weniger verschwunden zu sein.

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Montagsfrage: Buchhandlung vs. Online-Shop?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ein neuer Monat, eine neue Woche. Für mich startet heute ein kleines Experiment: ich nehme das erste Mal an einer Goodreads-Leserunde teil. Wir lesen gemeinsam „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Ich bin sehr gespannt, wie mir diese Art des Lesens gefällt. Die Leserunden auf LovelyBooks sind nicht das Richtige für mich, weil mir der Zwang, etwas posten zu müssen, nicht zusagt. Vielleicht funktioniert es ohne Druck besser für mich. Drückt mir die Daumen! 🙂
Heute gibt es natürlich auch wieder eine neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die ich jetzt erst einmal beantworten möchte:

Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr eure Bücher ein?

Ich weiß, ich sollte meine Bücher eigentlich brav im Geschäft kaufen, möglichst in einer kleinen, privaten Buchhandlung und nicht in einer der großen Ketten. Ich weiß. Klingt schon nach einem Aber-Satz? Ist es auch.
Obwohl mein Gewissen mir sagt, dass es wichtig wäre, kleine Buchläden zu unterstützen, kann ich nicht aus meiner Haut. Ich kaufe fast ausschließlich online. Mit Vorliebe beim großen A. Ja, ich liebe Amazon und ich stehe dazu. Online zu ordern ist einfach so unfassbar bequem. Ich könnte hier jetzt anführen, dass es mir ähnlich wie Svenja geht und ich durch meinen Konsum englischer Bücher sowieso auf das Bestellen angewiesen bin. Das ist auch durchaus korrekt, aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist das ein nebensächliches Argument, das in meinem Fall eher zur Rechtfertigung dienen würde. Nein, der Hauptgrund ist wirklich, dass Online-Shops einen Vorteil haben, den mir keine Buchhandlung bieten kann: ich muss nicht aus dem Haus, um Bücher zu kaufen. Ich bin nicht an Geschäftszeiten gebunden und kann bequem von meiner Couch aus so lange mit meiner Wunschliste herumspielen, bis genau das im Warenkorb liegt, was ich haben möchte. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber unbedingt erwähnen, dass es in meiner Nähe keinen Buchladen gibt, der meinen Vorstellungen entsprechen würde. Neukölln ist total rückständig, was das betrifft. Es gibt ein Geschäft für gebrauchte englische Bücher, doch der junge Mann, dem es gehört, ist einerseits auf das angewiesen, was ihm gespendet wird und andererseits verkauft er ausschließlich Bücher, die er selbst auch lesen würde oder bereits gelesen hat. Das heißt, viele Klassiker, aber wenig Modernes. So gut wie keine Fantasy. Das ist die einzige Buchhandlung, die ich zu Fuß erreichen kann. Wenn ich also Bücher kaufen möchte, die nicht bereits zu den Klassikern zählen, muss ich mich immer in das Chaos des Berliner Nahverkehrs wagen. Amazon oder Medimops zu öffnen ist da viel einfacher.
Bin ich allerdings sowieso schon unterwegs, habe Zeit und komme an einem Buchladen vorbei, gehe ich auch rein. Leider sind das dann tatsächlich häufig Ketten-Filialen.

Kauft ihr Bücher lieber im Laden oder lieber online?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen ein großartigen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
24 Kommentare

Verfasst von - 1. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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