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Montagsfrage: Buchige Kinkerlitzchen?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich fühle mich amputiert. Wir haben zur Zeit kein W-LAN. Wir hätten wohl auch schon längst überhaupt kein (schnelles) Internet mehr, hätte mir die großzügige Dame unseres Anbieters für mein Telefon nicht 50 GB Volumen freigeschaltet. Mein Handy ist zur Zeit ein Hotspot. Angeblich ist unser Router der Übeltäter. Der Anbieter hat bereits einen neuen losgeschickt, der eigentlich Samstag ankommen sollte. Sicherheitshalber habe ich das Paket zur Packstation umleiten lassen, weil wir beide nicht zu Hause waren am Samstag. Nichts ist passiert. Jetzt sagt mir die DHL-App, voraussichtlicher Zustellungstermin sei heute. Ich könnte mich fürchterlich aufregen. Aber ich tue es nicht. Ich freue mich lieber darüber, dass ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja trotzdem beantworten kann und hoffe, dass der neue Router heute eintrifft, bereits vom Lieblingsmenschen installiert und einsatzbereit ist, wenn ich von der Arbeit heimkomme und es einfach gar keinen Grund für Ärger gibt. Zen.

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z.B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke, etc.?

Endlich mal wieder eine Montagsfrage, die ich mit „Ja“ beantworten kann! 😀 Allerdings muss ich dieses „Ja“ relativieren. Ja, ich besitze Buch-Merchandise, aber ich bin längst nicht so sammelwütig wie viele andere Buchblogger_innen. In meinem Haushalt gibt es keine buchigen Funko-Pop-Figuren (Staubfänger), Tassen (der Schrank quillt sowieso schon über), Poster (der Platz an den Wänden wird für Bücherregale benötigt) oder andere aus meiner Sicht überflüssige Kinkerlitzchen. Das hat mehrere Gründe. Erstens ist Buch-Merchandise in der Regel unverschämt teuer. Allein all das „Harry Potter“-Merch kostet ein kleines Vermögen. Das ist es mir nicht wert. Zweitens brauche ich das meiste davon nicht. Ich bin nicht der Typ für Deko und neige nicht dazu, meine Besitztümer zu schonen. Für mich müssen Gegenstände einen praktischen Nutzen haben. Dinge, die ich wie ein rohes Ei behandeln muss, damit sie ansehnlich bleiben, überleben bei mir nicht lange. Ich bin kein behutsamer Mensch. Und drittens ärgert es mich, dass das meiste Buch-Merch gar kein Buch-Merch ist, sondern Film- bzw. Serien-Merch. Fanartikel werden oft erst mit einer Verfilmung produziert und auf den Markt geworfen. Sie haben weniger mit der literarischen Vorlage zu tun als mit der filmischen Umsetzung. Für mich fühlt sich das falsch an, weil ich dadurch den Eindruck gewinne, nicht meine Liebe zu einem Buch oder einer Buchreihe zu verkünden, indem ich Merch kaufe, sondern nur die Verfilmung zu propagieren.
Deshalb suche ich Buch-Merch sehr bewusst und differenziert aus und bin grundsätzlich eher zurückhaltend, was das betrifft. Bisher kam es genau einmal vor, dass ich mir ein Stück gegönnt habe. Dabei handelte es sich um ein T-Shirt der „Bourbon Kid“-Reihe von Anonymus. Ich erinnere mich, dass ich es euch sogar schon einmal gezeigt habe, aber hier gern noch mal das Foto:

Ich habe das T-Shirt 2014 bei der französischen Filmproduktionsfirma SoJa gekauft. Soweit ich es damals verstanden hatte, versuchten SoJa Films, durch den Verkauf von Merchandise genug Geld zusammen zu bekommen, um die „Bourbon Kid“-Reihe verfilmen zu können. Das heißt, bei meinem T-Shirt handelt es sich um Prä-Film-Merch, wenn man so will. Ob SoJa das Projekt je umsetzen konnte, war aktuell nicht zu erkennen.
Darüber hinaus besitze ich noch ein Lesezeichen von „Harry Potter“, das es vor einem gefühlten Jahrhundert beim Kauf eines der Bände umsonst dazu gab. Leider ist das gute Stück verschollen. Während meines Rereads mit Marina hatte ich es noch, aber jetzt ist es weg.

Aktuell war es das mit Buch-Merchandise in meinem Haushalt. Ziemlich mager, ich weiß. Aber ich gebe mein Geld nun mal lieber für Bücher selbst aus, statt Krimskrams zu einem Buch zu kaufen. Prioritäten. 😉

Sammelt ihr Buch-Merchandise?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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27 Kommentare

Verfasst von - November 20, 2017 in Montagsfrage

 

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Feuerkelch

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Die Schatten werden länger

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Es ist seltsam. Je weiter Marina aka DarkFairy und ich in unserem „Harry Potter“ – Reread voranschreiten, desto unzuverlässiger werden meine Erinnerungen. Bereits beim dritten Band, „Harry Potter und Der Gefangene von Askaban“, ließ mich mein Gedächtnis im Stich; ich weiß nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal in den Händen hielt. An meine erste Begegnung mit „Harry Potter und Der Feuerkelch“ habe ich ebenfalls keine konkreten Erinnerungen, allerdings ist ein Teil meines Ichs fest überzeugt, dass ich den vierten Band zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam. Obwohl ich nicht in der Lage bin, Momentaufnahmen von diesem Weihnachtsabend abzurufen, besteht dieser Teil darauf, dass es so gewesen ist. Theoretisch ist das möglich, denn „Der Feuerkelch“ erschien im Oktober 2000 auf dem deutschen Markt. Ich war 11 Jahre alt, alt genug für eine Eule aus Hogwarts, die sich leider bis heute nicht blicken ließ.

16 Jahre später freute ich mich sehr auf den Reread des vierten Bandes, weil ich ihn stets als unheimlich aufregend empfand. Zwei Großereignisse erwarteten mich, die Quidditch-Weltmeisterschaft und das Trimagische Turnier, an dem Harry unfreiwillig teilnehmen würde.
Nachdem ich während des Rereads von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ anfangs Schwierigkeiten hatte, mich an die Bilder meiner Fantasie zu erinnern und immer wieder von den Darstellungen der Verfilmung überwältigt wurde, versuchte ich, möglichst gelassen an „Der Feuerkelch“ heranzugehen und mich nicht unter Druck zu setzen. Ich habe gelernt, dass meine Vorstellungskraft am besten funktioniert, wenn ich sie frei fließen lasse und nicht zu viel darüber nachdenke. Da ich bereits vor der Lektüre einige meiner eigenen Bilder abrufen konnte, war ich zuversichtlich, dass es auch beim Lesen klappen würde. Ich lag richtig. Meine Bilder überlagerten die Film-Darstellungen. Hin und wieder wollte sich ein vorwitziges Film-Bildchen in den Vordergrund drängen, doch in diesen Fällen konnte ich, wie bereits beim Lesen von Band 1 und 2, dieses einfach bewusst nach hinten schieben. Ich sah, was ich sehen wollte und fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt.

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4 Kommentare

Verfasst von - Februar 21, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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