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Montagsfrage: Bunte Bildchen?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Diese Woche gibt es wieder Rezensionen! Ich habe mich dagegen entschieden, meinen Urlaub zu verlängern, deshalb bekommt ihr áb morgen wieder Buchbesprechungen zu lesen. Sonst komme ich ja nie zu Potte hier. 😀 Insgesamt konnte ich leider weniger Rezensionen vorbereiten, als ich mir gewünscht hätte, aber diejenigen, die ich fertig geschrieben habe, waren dafür harte, widerspenstige Nüsse. Unter Umständen muss ich vielleicht einen weiteren Rezensionsurlaub einlegen, bevor das Jahr zu Ende geht, doch das sehen wir dann.
Heute freue ich mich erst einmal auf die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die folgendes wissen möchte:

Von manchen Buch-Reihen gibt es eine Comic-Version. Ist das etwas, das dich interessiert oder findest du es überflüssig?

Ich finde, Graphic Novels bzw. Comics haben grundsätzlich eine Daseinsberechtigung. Es ist Kunst. Kunst muss sich niemals rechtfertigen. Daher denke ich nicht, dass diese Varianten von Buchreihen überflüssig sind. Ich kann allerdings auch nicht behaupten, dass ich mich großartig dafür interessieren würde. Das liegt einfach daran, dass ich nicht so recht verstehe, warum ich eine Geschichte doppelt im Regal stehen haben sollte, unabhängig davon, wie beeindruckend diese von einem grafischen Künstler oder einer grafischen Künstlerin umgesetzt wurde. Ich sammle ja auch keine Schmuckausgaben, aus exakt demselben Grund.
Außerdem bin ich offenbar nicht der Typ für visuell unterstützte Geschichten und bin visuellen Reizen gegenüber generell ziemlich unempfindlich. Ich mag es nicht, wenn meine Vorstellungskraft zu stark gesteuert wird. Ich möchte mir Szenen, Figuren und Ereignisse selbst ausmalen. Bilder und/oder Fotografien fesseln mich weit weniger als das geschriebene Wort, weshalb sich zum Beispiel keine Fotobände in meiner Bibliothek finden. Verfilmungen schaue ich mir ebenfalls nur noch sehr selten an. Ich bleibe eben lieber in meinem Kopf, hier ist es schön. 😀
Zusammengefasst kann ich also sagen, dass ich Graphic Novels und Comics als Kunstform durchaus schätze, persönlich jedoch keinen richtigen Bezug dazu habe. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass sie überflüssig wären.

Finden sich in euren Regalen Comic-Versionen von Buchreihen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen grandiosen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Oliver Dierssen – Fledermausland

Oliver Dierssen, Jahrgang 1980, ist hauptberuflich Kinder- und Jugendpsychiater. Nach drei eher unglücklichen Schreibversuchen setzte er sich 2008 an seinen Debütroman „Fledermausland“. Die Idee war, „ein Buch zu schreiben, das man in der Bahnhofsbuchhandlung Hannover kauft, dann im ICE nach München flott durchliest und in München gut gelaunt aussteigt“. Statt das Manuskript einfach an Verlage zu schicken, nahm Dierssen an dem Heyne-Schreibwettbewerb „Schreiben Sie einen magischen Bestseller“ teil und schaffte es unter die besten Fünf. 2009 veröffentlichte Heyne den Roman; 2010 erhielt er den Deutschen Phantastik Preis als „Bester deutschsprachiger Debütroman“. Ich entschied mich, „Fledermausland“ im März 2018 zu lesen, weil ich nach „Vaterland“ von Robert Harris dringend etwas zum Lachen brauchte.

Fragte man Sebastian Schätz, wann genau sein Leben völlig außer Kontrolle geriet, würde er ohne zu zögern antworten: in der Nacht der Fledermaus. Seit ihn das fürchterliche Biest heimtückisch angriff, ist nichts mehr, wie es sein sollte. Erst muss er sich mit unwirschen Sanitätern herumplagen, die sein Fledermausproblem nicht ernstnehmen. Tags darauf wird er auf der Kinotoilette von einem depressiven Typen überfallen, der sich als Theodor vorstellt und behauptet, ein Vampir zu sein. Und wann ist eigentlich dieser Domowoj in seinem Spülschrank eingezogen? Sebastians Leben mutiert rasant zu einem chaotischen Mahlstrom, dabei will er doch eigentlich nur seine umwerfende Angebetete Kim davon überzeugen, endlich seine Freundin zu werden. Ist denn die ganze Welt verrückt geworden? Als dann auch noch Zwerge von der GEZ auf seiner Couch sitzen und ihm verbieten wollen, Kim jemals wiederzusehen, reicht es Sebastian. Es wird Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen, ob es diese Dinge nun geben sollte oder nicht!

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Verfasst von - 28. Juni 2018 in Fantasy, Humor, Rezension, Urban Fantasy

 

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John Gwynne – Malice

Greifbare, gelebte Geschichte ist für den Autor John Gwynne einer der stärksten Faktoren, die sein Schreiben beeinflussen. Das Nachstellen historischer Ereignisse gehört zu seinen Hobbies. Oh ja, Mr. Gwynne hüpft gern in ein Kostüm und spielt Schlachten, Turniere und das mittelalterliche Alltagsleben nach – begleitet von seiner gesamten Familie. Eine herrliche Schrulle. Er erklärt, dass die Erfahrungen, die er dort sammelte, den Entstehungsprozess des High Fantasy – Epos „The Faithful and the Fallen“ entscheidend inspirierten. „Malice“ ist der Auftakt der vierteiligen Reihe, mit dem ich mich vertrauensvoll in die Hände eines Schriftstellers übergab, der tatsächlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Schwerthieb abzublocken.

Einst wurden Menschen und Riesen als unsterbliche Herren über die Erde geschaffen. Sie bevölkerten die Schöpfung des Gottes Elyon und lebten in Harmonie. Doch sie wurden beobachtet. Hasserfüllt und eifersüchtig blickte Elyons Gegenspieler Asroth auf die Welt. Bosheit erfasste ihn. Hinterlistig entzweite er Menschen und Riesen. Der Tod, vormals unbekannt, hob sein hässliches Haupt. Ströme aus Blut färbten die Erde und Elyons Zorn war schrecklich. Er entsandte seine Elitekrieger, die Ben-Elim, um seine geliebte Schöpfung auszulöschen. Sein Urteil war fast vollstreckt, als Elyon aus der Anderswelt Asroth‘ Lachen vernahm. Er erkannte, dass er hereingelegt worden war. Bestürzt und von tiefer Trauer überwältigt rettete er die Ruinen seiner ehemals prachtvollen Welt und verschwand. Er kehrte nicht zurück. Noch immer kämpfen die Ben-Elim gegen Asroth und seine Heerscharen, während die Völker der Erde in den Trümmern des Krieges zu überleben versuchen.
Jahrtausende später wächst Asroth‘ Einfluss erneut. Eine Prophezeiung weissagt, dass das Schicksal der Welt zwischen zwei Kämpfern entschieden wird: der Schwarzen Sonne und dem Leuchtenden Stern. Der junge Corban ahnt nicht, dass seine Zukunft eng mit der Prophezeiung verknüpft ist und dass sein Erwachen der Beginn des letzten Krieges sein wird…

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Verfasst von - 12. Juni 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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E.S. Bell – The Dark of the Moon

Jeden Tag erinnert das Loch in ihrer Brust Selena Koren daran, dass sie die Gunst ihres Gottes verlor. Eisige Kälte flutet ihren Körper bei jedem Atemzug. Seit 10 Jahren kennt sie keine Wärme – seit sie 400 unschuldige Leben opferte, um Lunos‘ Krieg mit den Zak’reth zu beenden. Sie setzte ihre beträchtliche Macht als Paladin ein und zahlt einen hohen Preis dafür. Sie würde beinahe alles tun, um die schreckliche Wunde zu schließen. Doch kann sie es verantworten, für ihren Orden der Aluren zur Attentäterin zu werden und zwei dunkle Priester der Bazira zu töten? Widerwillig übernimmt Selena die Quest, nicht ahnend, dass sie bald selbst zur Beute wird.
Sebastian Vaas ist der beste Assassine in ganz Lunos. Der Zak’reth-Krieg nahm ihm seine Familie, schenkte ihm jedoch die Erkenntnis, dass er sein Talent teuer verkaufen kann. Nach einem Jahrzehnt des Blutvergießens plant Sebastian, sich zur Ruhe zu setzen. Ein letzter Job soll seinen Ruhestand sichern. Der Orden der Bazira heuert ihn an, um einen Paladin der Aluren auszuschalten. Als er erfährt, dass Selena sein Ziel ist, die gefallene Heldin, die hunderte der Zak’reth in den Tod schickte, zögert er. Aber eine Unbekannte wird ihn nicht von seinem Ruhestand abhalten. Er nimmt den Auftrag an.
So beginnt eine wilde Jagd, die Selena und Sebastian quer durch das Inselreich führt. Zu spät begreifen sie, dass sie beide lediglich Bauern in einem viel größeren Spiel sind – und der Einsatz ist Lunos‘ Schicksal.

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Jean-François Parot – Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel

„Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-François Parot ist eine weitere Station in meiner andauernden Suche nach meiner Heimat im Genre der historischen Romane. Der Reihenauftakt, der in Frankreich bereits 2000 veröffentlicht wurde, wurde mir vom Newsletter der Random House Gruppe schmackhaft gemacht. Die Mischung aus Setting, einer delikaten Staatsaffäre und einer Mordermittlung weckte meine Neugier. Außerdem habe ich bisher nur sehr wenig Erfahrung mit französischen Schriftsteller_innen; ich konnte also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich fragte das Buch beim Bloggerportal an und erhielt ein Rezensionsexemplar.

1759 wird der junge Notariatsgehilfe Nicolas Le Floch von heute auf morgen nach Paris beordert. Er soll sich bei Polizeipräfekt Gabriel de Sartine melden, um eine Ausbildung als Gesetzeshüter zu beginnen. Sartine teilt ihn dem grimmigen, schroffen Kommissar Lardin zu, der sich den Anweisungen des Polizeichefs widerwillig beugt. So beginnt Nicolas‘ neues Leben in der pulsierenden französischen Metropole. Er arbeitet und lernt fleißig und besitzt zu viel Anstand und Respekt, um die regelmäßigen Fragen des Polizeipräfekten zu den Gewohnheiten seines Mentors Lardin in Zweifel zu ziehen. 1761, zwei Jahre später, verstirbt unerwartet Nicolas‘ Vormund. Er eilt in seine bretonische Heimat, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Bei seiner Rückkehr nach Paris erwartet ihn eine unerfreuliche Überraschung: Lardin ist verschwunden und Sartine eröffnet ihm, dass der gealterte Kommissar in eine weitreichende Korruptionsaffäre verwickelt ist, die sogar König Ludwig XV. bedroht. Nicolas soll Lardin finden. Unerschrocken stürzt er sich in die Ermittlungen, während auf den Straßen der Stadt der Karneval tobt. Wird er den abtrünnigen Lardin aufspüren und so einen internationalen Skandal verhindern können?

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Christoph Marzi – London

Die „Uralte Metropole“ von Christoph Marzi war für meine Entwicklung als Leserin ebenso wichtig wie „Harry Potter“. Die vier Bücher rund um das Waisenmädchen Emily Laing und die magische Stadt unter London prägten mich maßgeblich. Seit ich sie das erste Mal als Teenager las, bin ich immer wieder zu dieser bezaubernden Geschichte zurückgekehrt. Beim Erscheinen des letzten Bandes „Somnia“ war ich 19. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass Christoph Marzi mir acht Jahre später einen weiteren Band schenken würde. Ich traute meinen Augen nicht, als ich „London“ in der Verlagsvorschau von Heyne entdeckte. Weihnachten, mein Geburtstag und Ostern fielen zusammen. Eine Fortsetzung der Geschichte, die mir so viel bedeutet – ich musste nicht überlegen, ob sie lesen wollte.

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie Städte mit Haut und Haaren. Nach einem Besuch in Cambridge wartet Emily Laing auf den Zug nach London. Sie ist müde und traurig, möchte nach Hause, zurück in die Stadt der Schornsteine, wo sie die Ängste eines kleinen Jungen vergessen kann. Doch der Zug kommt nicht. Seltsamerweise scheint sich niemand daran zu stören. Irritiert befragt Emily einen Mitreisenden. Sie erntet Ratlosigkeit. Eine Stadt namens London existiere nicht, behauptet er. Veralbert er sie? Das kann nicht stimmen. Verunsichert zieht Emily das Internet zu Rate und erhält dieselbe Antwort: die Stadt der Schornsteine, die Metropole am dunklen Fluss, ist verschwunden; verschluckt, als hätte es sie niemals gegeben. Was geht da vor sich? Wie können sich ganz London und mit ihr die Stadt unter der Stadt plötzlich in Luft auflösen? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten all ihren Mut zusammennehmen, um London zu retten – mit Leib und Seele.

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Verfasst von - 21. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Laurell K. Hamilton – Bloody Bones

In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.

Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…

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Verfasst von - 15. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Andy Weir – The Martian

Andy Weirs Karriere ist ein Märchen der Schriftstellerei. Sein Debütroman „The Martian“ wurde ursprünglich von allen Verlagen abgelehnt, weshalb Weir das Buch 2011 als Selfpublisher veröffentlichte. Er bot es kostenlos auf seiner Website an. Als Fans ihn baten, eine Kindle-Version zu erstellen, verlangte er auf Amazon 99 Cent, der niedrigste mögliche Preis. Die Verkaufszahlen schossen durch die Decke. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. 2013 verkaufte er die Buchrechte für einen sechsstelligen Betrag. Ich finde, in dieser Anekdote steckt eine inspirierende Botschaft an allen jungen Autor_innen: gib nicht auf und glaub an dein Werk. Andy Weir beweist, dass der Erfolg manchmal bloß etwas länger braucht, um sich einzustellen. Nachdem das Buch zwei Jahre auf meinem SuB versauerte, wollte ich 2017 endlich wissen, ob es wirklich so gut ist, wie alle behaupteten.

Werde Astronaut, haben sie gesagt. Geh zur NASA, haben sie gesagt. Flieg zum Mars, haben sie gesagt. Schönen Dank auch. Was sie Mark Watney nicht gesagt haben, ist, wie er auf dem Mars überleben soll, falls ihn ein schrecklicher Unfall von seinem Team trennt und sie gezwungen sind, ihn allein zurückzulassen. Nun ist er der einzige Bewohner eines Planeten, der sich redlich bemüht, Mark umzubringen. Alle Kommunikationswege sind zerstört. Seine Vorräte sind begrenzt. Er ist auf hochsensible Technik angewiesen, die stetig ausfallen könnte. Er könnte ersticken, verhungern, verdursten, erfrieren oder in der hauchdünnen Atmosphäre explodieren. Die nächste Mission wird in 1425 Tagen eintreffen. Bis dahin muss sich Mark auf seinen Einfallsreichtum, seine Fähigkeiten und seine sture Weigerung zu sterben verlassen, um dem angriffslustigen Planeten ein Schnippchen zu schlagen. Es ist Zeit, ein für alle Mal herauszufinden, ob menschliches Überleben auf dem Mars tatsächlich unmöglich ist.

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Verfasst von - 18. Oktober 2017 in Rezension, Science Fiction

 

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Montagsfrage: Die Bedeutung von Zahlen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Endlich habe ich mal wieder an einem Montag frei! Deshalb komme ich heute schon mitten in der Nacht dazu, die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten, weil ich ohnehin noch vor dem Fernseher hänge und mir das Football-Spiel ansehe. Da ich aber nicht allzu viel verpassen möchte, gestalte ich die Einleitung heute kurz und komme direkt zum Eingemachten:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares… macht ihr euch etwas daraus?

Ich würde lügen, würde ich behaupten, die Statistiken wären mir egal. Klar, die Verlockung, mich etwas besser darzustellen, ist groß, denn wer von uns möchte nicht edel und selbstlos erscheinen? Aber das wäre nicht die Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass mir die Zahlen durchaus etwas bedeuten. Eine Rezension ohne Likes würde mich vermutlich arg enttäuschen. Ich liebe euer Feedback. Ich versuche, bei jedem Beitrag nicht allzu viel zu erwarten und mir selbst einzureden, dass ich meine Posts ja nicht ausschließlich für ein Publikum schreibe, doch es ist mir schon wichtig geworden, die Gewissheit zu haben, dass meine Texte ankommen. Es macht mich stolz und fungiert für mich als ultimative Bestätigung. Ja, ein wenig macht dieses Gefühl wohl süchtig. Ehrlich gesagt sehe ich darin allerdings gar nichts Negatives. Wäre es mir wirklich vollkommen egal, was andere Menschen von meinem Blog halten, hätte ich ihn nicht öffentlich gemacht, sondern privat eingestellt. Ich möchte meine Gedanken teilen, ich möchte das Feedback, deshalb dürft ihr meine Ergüsse lesen. Was soll daran falsch sein?

Falsch wäre es vermutlich nur, wenn ich mich von meiner Sucht nach Followern, Likes und Kommentaren unter Druck setzen ließe. Das vermeide ich aber seit Jahren erfolgreich. Ich freue mich über gute Klickzahlen, stürze jedoch nicht in Verzweiflung, wenn sie sich mal am unteren Ende der Skala bewegen. Ich kann sowieso nicht vollständig kontrollieren, wann mein Blog viel Traffic hat und wann nicht. Mein Ziel ist es, eine gewisse Regelmäßigkeit der Postings zu gewährleisten, keine massiven Einbrüche zu verzeichnen und meinen Leser_innen Freude zu bereiten, ohne mein Privatleben darunter leiden zu lassen. Wenn ich mal etwas länger für eine Rezension brauche, weil ich viel arbeiten muss, dann ist das so. Der Blog stirbt nicht gleich, nur weil in einer Woche mal außer der Montagsfrage nichts online geht.

Ich denke, Balance ist das A und O, um einen Blog jahrelang erfolgreich zu betreiben. Ich habe nicht den Anspruch, mit meinem Blog Geld zu verdienen und habe Angebote diesbezüglich sogar schon abgelehnt, weil es meiner Philosophie widersprach. Sicherlich wäre es irgendwie cool, von Rezensionen und Buchthemen leben zu können, doch ich weiß, dass das erstens sehr unwahrscheinlich ist und ich damit zweitens das Risiko einginge, alles, was mir jetzt Spaß macht, zu Arbeit verkommen zu lassen. Das möchte ich nicht. Ich möchte nicht jede Woche auswerten müssen, welche Posts viel Traffic brachten und gezwungen sein, mich danach zu richten. Ich will über die Themen schreiben, die mich bewegen, nicht über Klickzahlen-Renner, die dann wieder und wieder durchgekaut werden. Ich will auch nicht gezwungen sein, einen engen Blogplan einzuhalten. Ich will die Freiheit, flexibel zu sein (klingt wie eine Bank-Werbung, oder?). Mein Blog soll mein Hobby bleiben. Wenn ich mal keine Lust habe, zu schreiben oder einfach nicht inspiriert bin, möchte ich alle Viere gerade sein lassen können. Der Blog muss sich nach meinem Leben richten, nicht andersherum.

Zusammenfassend kann ich von mir behaupten, dass mir die Interaktion mit meinen Blog-Leser_innen durchaus wichtig ist, ich meine Postings davon allerdings nicht bestimmen lasse. Likes, Kommentare und Follower sind wundervoll, aber sie haben für mich nicht die höchste Priorität. Letztendlich ist mein Blog immer noch meine Plattform. Es ist großartig, wenn meine Beiträge positives Feedback motivieren, doch ist das nicht der Fall, breche ich darüber nicht in Tränen aus. Wem es hier nicht gefällt, muss nicht bleiben. Ich denke, ich würde auch für eine Handvoll Follower weiterschreiben. So gefestigt und selbstbewusst bin ich dann doch. 😉

Wie wichtig ist euch Feedback für euren Blog?

Ich finde die Frage diese Woche äußerst spannend und freue mich daher besonders auf eure Meinungen und Kommentare. Morgen früh nehme ich mir die Zeit für eine ausgedehnte Stöberrunde. Habt einen fabelhaften Start in die neue Woche! 😀
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Marissa Meyer – Scarlet

Der zweite Band der „Lunar Chronicles“, „Scarlet“, spielt in Südfrankreich. Warum ausgerechnet Südfrankreich? Der Autorin Marissa Meyer wurde diese Frage oft gestellt. Südfrankreich verfügt über eine Besonderheit, die sie für sich nutzen wollte: einen historisch tief verwurzelten Glauben an Werwölfe. Es ist die Heimat der „Bestie des Gévaudan“, die zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen getötet haben soll. Bis heute ist nicht geklärt, was damals tatsächlich vorgefallen ist, doch die Bewohner_innen des Gévaudan waren fest überzeugt, dass sie von einem Loup Garou heimgesucht wurden – von einem Werwolf. Ein passenderes Setting für „Scarlet“ ist daher schwer vorstellbar. Schließlich handelt es sich um eine Variation des Märchens von „Rotkäppchen“ und dem großen, bösen Wolf.

Scarlet Benoit ist kurz davor, durchzudrehen. Ihre Großmutter ist seit über zwei Wochen spurlos verschwunden. Michelle Benoit mag exzentrisch sein, aber niemals würde sie ihre Enkelin und ihren kleinen Bauernhof im französischen Rieux ohne Nachricht verlassen. Scarlet ist überzeugt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden Strohhalm und lässt sich auf den zwielichtigen Straßenkämpfer Wolf ein, der behauptet, zu ahnen, wo ihre Großmutter festgehalten wird. Ohne zu wissen, ob sie Wolf trauen kann, begibt sie sich an seiner Seite auf eine halsbrecherische Rettungsmission, während sie pausenlos darüber nachgrübelt, warum ihre Großmutter entführt worden sein könnte. Hatte sie Geheimnisse vor Scarlet? Erst als die beiden der flüchtigen Cyborg Cinder begegnen, ergibt plötzlich alles einen Sinn…

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Verfasst von - 19. September 2017 in Dystopie, Rezension, Science Fiction, Young Adult

 

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