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Christoph Marzi – London

Die „Uralte Metropole“ von Christoph Marzi war für meine Entwicklung als Leserin ebenso wichtig wie „Harry Potter“. Die vier Bücher rund um das Waisenmädchen Emily Laing und die magische Stadt unter London prägten mich maßgeblich. Seit ich sie das erste Mal als Teenager las, bin ich immer wieder zu dieser bezaubernden Geschichte zurückgekehrt. Beim Erscheinen des letzten Bandes „Somnia“ war ich 19. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass Christoph Marzi mir acht Jahre später einen weiteren Band schenken würde. Ich traute meinen Augen nicht, als ich „London“ in der Verlagsvorschau von Heyne entdeckte. Weihnachten, mein Geburtstag und Ostern fielen zusammen. Eine Fortsetzung der Geschichte, die mir so viel bedeutet – ich musste nicht überlegen, ob sie lesen wollte.

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie Städte mit Haut und Haaren. Nach einem Besuch in Cambridge wartet Emily Laing auf den Zug nach London. Sie ist müde und traurig, möchte nach Hause, zurück in die Stadt der Schornsteine, wo sie die Ängste eines kleinen Jungen vergessen kann. Doch der Zug kommt nicht. Seltsamerweise scheint sich niemand daran zu stören. Irritiert befragt Emily einen Mitreisenden. Sie erntet Ratlosigkeit. Eine Stadt namens London existiere nicht, behauptet er. Veralbert er sie? Das kann nicht stimmen. Verunsichert zieht Emily das Internet zu Rate und erhält dieselbe Antwort: die Stadt der Schornsteine, die Metropole am dunklen Fluss, ist verschwunden; verschluckt, als hätte es sie niemals gegeben. Was geht da vor sich? Wie können sich ganz London und mit ihr die Stadt unter der Stadt plötzlich in Luft auflösen? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten all ihren Mut zusammennehmen, um London zu retten – mit Leib und Seele.

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Verfasst von - November 21, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Laurell K. Hamilton – Bloody Bones

In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.

Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…

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Verfasst von - November 15, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Sophie Jordan – Unleashed

„Uninvited“ von Sophie Jordan brauchte ziemlich lange, um den deutschen Markt zu erreichen. Ich habe das Buch im Juli 2015 gelesen; die deutsche Version wurde erst im Februar 2016 unter dem Titel „Infernale“ bei Loewe veröffentlicht. Auf seiner Website bietet der Verlag einen Test an, durch den Leser_innen herausfinden können, welcher Figur der Geschichte sie ähnlich sind. Ich habe den Test aus Jux und Tollerei durchgeführt: angeblich bin ich wie die Protagonistin Davy. Na danke. In meiner Rezension zu „Uninvited“ beschrieb ich Davy als hilflose Mary Sue. Ich konnte nur hoffen, dass sie in der Fortsetzung „Unleashed“ etwas mehr Feuer erhält.

An der Grenze zu Mexiko warten Davy, Sean, Gil und Sabine auf ihre Gelegenheit. Als Träger_innen des HTS, des Homicidal Tendency Syndrome, sind sie in den USA Freiwild, erst recht, seit sie aus Mount Haven flohen. Nun müssen sie sich auf die Hilfe des Widerstands verlassen, um als Flüchtlinge ein neues Leben zu beginnen. Doch verdient Davy überhaupt eine zweite Chance? Das Gesicht des Mannes, den sie auf Befehl im Camp erschoss, verfolgt sie. Ihre Schuld frisst sie auf und entfernt sie weiter und weiter von ihren Freunden. Trotzdem geht sie mit ihnen, als der Zeitpunkt ihrer Grenzüberquerung gekommen ist. Der Plan scheitert. Davy wird von den anderen getrennt und angeschossen, entkommt nur knapp und ist schwer verletzt auf sich allein gestellt. Zu ihrem Glück findet sie der charismatische Caden, Leiter eines unterirdischen Stützpunktes des Widerstands. Er bringt sie in Sicherheit und stellt ihre Gefühle, ihr Selbstverständnis und ihre Loyalität auf eine harte Probe. Hat sie als Trägerin ein Recht auf eine glückliche Zukunft oder sollte sie als die Mörderin behandelt werden, die sie ist?

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Ann Aguirre – Mortal Danger

„Mortal Danger“ von Ann Aguirre, der Auftakt der Trilogie „Immortal Game“, schaffte es durch eine Unaufmerksamkeit in mein Bücherregal, die mir erst bewusstwurde, als ich es vom SuB befreite. Auf der Rückseite ist Aguirres „Razorland“-Trilogie abgebildet. Ich erinnerte mich, dass ich vor langer Zeit eine Rezension zum ersten Band „Enclave“ las und angeekelt war, als die Rezensentin von Vergewaltigungsmythen und speziell Opferbeschuldigung als essentiellen Bestandteilen des Buches berichtete. Ich verbannte es auf meine mentale „Niemals-niemals-nie-nicht“-Liste. Wäre mir aufgefallen, dass „Enclave“ und „Mortal Danger“ von derselben Autorin stammen, hätte ich „Mortal Danger“ garantiert nicht gekauft. Jetzt war es aber nun mal da, also beschloss ich, es trotzdem zu lesen.

Edie Kramer wollte sterben. Die Demütigungen an der Blackbriar Academy waren einfach zu viel. Das Maß war voll. Sie stand bereits auf der Brücke, als sich eine Hand auf ihre Schulter legte und ihr ein Angebot unterbreitet wurde, das sie nicht ausschlagen konnte. Der gutaussehende Kian offerierte ihr einen Vertrag über drei magische Gefallen mit seiner Firma. Edie erkannte die Vorteile der Vereinbarung sofort. Die Gefallen ermöglichen ihr, sich an all jenen zu rächen, die sie Tag für Tag quälten. Was hatte sie schon zu verlieren? Sie schlug ein. Innerhalb eines kurzen Sommers änderte sich ihr Leben radikal. Als sie nach Blackbriar zurückkehrt, ist sie bereit, Vergeltung zu üben. Sie will die Elite der Schule leiden lassen, sie von innen heraus zerstören. Doch kaum hat sie begonnen, sich ihren Weg in ihre Mitte zu erschleichen, gerät die Situation außer Kontrolle. Aus Streichen und Manipulationen wird tödlicher Ernst. Nun ist Edie in einem Spiel gefangen, dessen Regeln sie nicht versteht. Wird sie gemeinsam mit Kian einen Weg finden, sich aus ihrem Pakt mit dem Übernatürlichen zu befreien?

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Jonathan Maberry – Fire & Ash

„Fire & Ash“ ist der letzte Band der postapokalyptischen Geschichte rund um den Teenager Benny Imura. Gerüchten zufolge ist die Reihe „Rot & Ruin“ jedoch nicht abgeschlossen. Angeblich kündigte der Verlag Simon & Schuster für 2018 und 2019 jeweils einen neuen Band an. Diese beiden zusammenhängenden Bände sollen im gleichen Setting neue Charaktere und eine komplett neue Handlung vorstellen. Ich fand keine Belege für diese Behauptung, weder beim Verlag, noch auf Jonathan Maberrys Website. Der einzige Hinweis sind Einträge für die Bücher auf Goodreads und ich habe keine Ahnung, woher diese Informationen stammen. Ich werde wohl einfach abwarten müssen, ob sich die Gerüchte bewahrheiten.

Louis Chong ist tot. Alle in Sanctuary wissen, dass Benny Imuras bester Freund starb, als er sich infizierte. Nur Benny weigert sich, ihn aufzugeben. Würde nur endlich jemand versuchen, Dr. McReadys Unterlagen oder am besten die Wissenschaftlerin selbst zu finden, könnte das Heilmittel entwickelt werden, das nicht nur Chong, sondern die ganze Welt retten würde. Leider wird Sanctuary von verstockten Soldaten geleitet, denen die Wünsche eines Teenagers nicht das Geringste bedeuten. Benny hält es nicht mehr aus. Begleitet von Nix, Lilah und Riot macht er sich auf eigene Faust auf die Suche nach der letzten Chance, die Chong hat. Draußen im Rot and Ruin müssen sie jedoch feststellen, dass sie nicht die einzigen sind, die sich für McReadys Forschungsergebnisse interessieren. Der psychopathische Saint John und die Mitglieder der Night Church suchen ebenfalls nach dem Heilmittel, das in den falschen Händen zu einer gefährlichen Massenvernichtungswaffe werden könnte. Der Wettlauf um das Schicksal der Menschheit hat begonnen.

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Arne Dahl – Neid

Der schwedische Autor Arne Dahl heißt eigentlich Jan Lennert Arnald. Ich vermute, dass er ein weiches Pseudonym nutzt, weil er seine schriftstellerische Tätigkeit von seiner Arbeit als Literaturwissenschaftler für die Schwedische Akademie, die jährlich den Nobelpreis für Literatur vergibt, trennen will. Aktuell gehört Arnald nicht zum Nobelkomitee und ich konnte leider nicht herausfinden, ob er in der Vergangenheit mit der Auswahl der Preisträger betraut war, aber die Vorstellung ist schon ziemlich cool.
Sein Pseudonym Arne Dahl, das meiner Ansicht nach übrigens wesentlich einprägsamer ist als Jan Lennert Arnald, kenne ich als Autor der politischen Thriller-Reihe „Opcop“, auf die mich mein Vater 2015 aufmerksam machte. Vom dritten Band „Neid“ erwartete ich erneut eine spannende, extrem intelligente Handlung voller politischer Implikationen.

Einem dänischen Wissenschaftler wird in Stockholm auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten. Der Mord gleicht einer Hinrichtung, brutal, provokant und inszeniert. Der wichtigste Zeuge floh unbemerkt vom Tatort: ein rumänischer Bettler, der das Smartphone des Toten an sich nahm und jetzt im Besitz hochsensibler Daten ist, die ihn ebenfalls das Leben kosten könnten. Leider will der europäischen Operativeinheit Opcop niemand verraten, an welchem geheimen, brisanten Projekt der Wissenschaftler zuletzt arbeitete. Der verschwundene Rumäne ist ihre beste Spur, da Opcop bereits mit Hochdruck gegen die Bettlermafia und den europäischen Menschenhandel ermittelt.
Währenddessen wird die französische EU-Parlamentarierin Marianne Baillard mit kompromittierenden Fotos erpresst und bedroht. Sie plant, einen Gesetzesentwurf auf den Weg zu bringen, der ganz Europa verändern würde. Wer würde über Leichen gehen, um sie aufzuhalten?
Irgendwie sind beide Fälle miteinander verbunden. Nun liegt es bei der Opcop-Gruppe, herauszufinden, welche Parallelen bestehen, bevor weitere Menschen sterben.

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 25, 2017 in Politik, Rezension, Thriller

 

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Montagsfrage: Gay Romance?

Hallo ihr Lieben! 🙂

In der letzten Woche habe ich zwei Dinge gelernt: 1. Bouldern ist nicht das Gleiche wie Klettern und 2. Bouldern ist nicht mein Sport. Für alle Uneingeweihten, beim Bouldern gibt es keine Ausrüstung und keine Sicherung. Die Wände sind maximal 5 Meter hoch und von einer sehr dicken, sehr weichen Matte umgeben. Man klettert ausschließlich mit den eigenen Muskeln. Wenn man abrutscht, fällt man. Für mich ist das nix, denn ich komme über die Angst, zu fallen, einfach nicht hinweg. Außerdem muss ich zugeben, dass mich die ganzen mega-fitten Menschen in dieser Halle ziemlich eingeschüchtert haben. Da kam ich mir als Bücherwurm wie ein Kellerkind vor. Mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja fühle ich mich da schon wesentlich wohler.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gay Romance gemacht?
Was reizt euch daran, was stößt euch ab? Habt ihr Lesetipps?

Diese Frage wurde der lieben Svenja per Mail mit der Bitte um Anonymität geschickt. Wer auch immer es war, die erste Teilfrage hätte völlig ausgereicht.
Ich habe mit der Gay Romance nur sehr, sehr wenig Erfahrung und bisher gerade mal zwei Bücher dieses Genres gelesen: „If You Could Be Mine“ von Sara Farizan und „Scardust“ von Suzanne van Rooyen. Beide gefielen mir gut. Ich behandle die Gay Romance wie jede andere Kategorie auch, will heißen, ich messe der Einordnung nicht allzu viel Bedeutung bei. Wenn ich ein Buch finde, das mich interessiert, landet es auf der WuLi und wird irgendwann später gekauft. Ob sich da nun zwei Männer, zwei Frauen, zwei Einhörner, zwei Aliens oder von mir aus auch zwei Kartoffeln lieben, ist mir egal. Darauf kommt es nicht an. Für mich zählt das Drumherum. Nehmen wir die Bezeichnung des Genres auseinander, ist es nicht der „Gay“-Part, der dazu tendiert, mir Schwierigkeiten zu bereiten, es ist der „Romance“-Part. Ich bin grundsätzlich kein Fan der romantischen Literatur, weshalb es eher selten vorkommt, dass mir ein entsprechender Roman positiv auffällt.
Glücklicherweise werden LGBT-Charaktere mittlerweile auch außerhalb der Gay Romance thematisiert und finden Stück für Stück sogar ihren Weg in die von mir heiß geliebte High bzw. Low Fantasy. Dort weiß ich diese Entwicklung sehr zu schätzen, weil es mich freut, dass das festgefahrene heteronormative Bild aufgebrochen wird und andere Lebensrealitäten beschrieben werden. Ein schönes Beispiel ist Richard K. Morgans Trilogie „A Land Fit for Heroes“, die Homosexualität relativ frei von Stereotypen darstellt. Den ersten Band „The Steel Remains“ kann ich nur empfehlen, obwohl ich euch warnen muss, dass es sich dabei um eine äußerst harte, strenge Lektüre handelt.

Lest ihr gern Gay Romance?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen zauberhaften Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Schmuckausgaben?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich danke euch von Herzen für die vielen lieben Genesungswünsche, die mich gestern als Reaktion auf meinen Post Rechts, links, Schmerzen ODER Wie ein Huhn meine Blogpläne ruinierte erreichten! 😘 Mit so viel positiver Energie muss ich ja wieder gesund werden. Der verdammte Trümmerbruch hat keine Chance. Heute gehe ich das Projekt „OP-Termin organisieren“ an und werde dafür erst einmal rumtelefonieren, denn mit dieser Verletzung stürze ich mich nicht auf gut Glück in den Berliner Nahverkehr. Im Moment sind die Praxen der Unfallchirurgen noch nicht besetzt, also werde ich mich vorerst der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen. Ganz langsam. Mit links. 😉

Besitzt du eine (oder mehrere) Schmuckausgabe/n von bestimmten Büchern?

Gott sei Dank ist das eine einfache Frage, die ich recht schnell beantworten kann: Nein. Ich weiß, dass viele Bücherwürmer auf Schmuckausgaben abfahren, aber für mich ist das bloß unnötiger Firlefanz. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen. Ich brauche kein Buch doppelt. Die schicke, reich verzierte Ausgabe stünde bei mir bloß im Regal; ich würde mich vermutlich nicht trauen, sie tatsächlich zu lesen. Als Staubfänger sind diese Bücher definitiv zu schade. Ich bin da eher praktisch veranlagt. Ich brauche Ausgaben, die bei mir kein schlechtes Gewissen auslösen, wenn ich mal eine Seite aus Versehen umknicke oder einen Schokoladenfleck hinterlasse. Natürlich gebe ich mir Mühe, meine Bücher anständig zu behandeln, doch hin und wieder passiert mir eben ein kleines Maleur. Aktuell ist das Risiko besonders hoch, daher bin ich froh, dass in meinem Regal hauptsächlich robuste Taschenbuchausgaben zu finden sind, die meine eingeschränkte Motorik verzeihen.

Sammelt ihr Schmuckausgaben?

Ich freue mich auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen phänomenalen Start in die neue Woche! Ich schaue mal, inwieweit ich heute in der Lage bin, Kommentare bei euch zu hinterlassen. Nehmt es mir nicht übel, wenn es weniger werden als sonst. 🙂
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Themenbezogenes Lesen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

In meiner Firma finden derzeit Strukturveränderungen statt. Teilweise aufgrund neuer Gesetze, teilweise aufgrund eigener Neuerungen. Letzte Woche wurde ich bereits für eine andere Abteilung geschult und heute habe ich meinen ersten Solo-Tag. Oder besser gesagt Abend. Spätschicht halt. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt und freue mich total auf den neuen Posten, unter anderem auch, weil sich meine Arbeitszeit dadurch noch mal eine Stunde nach hinten verschiebt. Somit habe ich vor meinen Schichten noch mehr Zeit zu Hause, denn später aufstehen werde ich wohl trotzdem nicht. Die zusätzlichen anderthalb Stunden werde ich heute gleich sinnvoll nutzen und mir ordentlich Zeit für die Beantwortung der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja nehmen. Hach, das wird gut. 😀

Habt ihr besondere Vorlieben bei den Themen in euren Büchern oder achtet ihr da gar nicht drauf?

Ich finde diese Frage schwierig. Natürlich habe ich gewisse Vorlieben, aber ich kann nicht behaupten, dass ich bewusst darauf achten würde, ob ein Buch nun dieses oder jenes Thema behandelt. Innerhalb meiner bevorzugten Genres bin ich äußerst flexibel und gebe grundsätzlich jedem Buch eine Chance, das meine Neugier ausreichend weckt. Ich treffe bei jedem Literaturstück individuelle Einzelentscheidungen. Beispielsweise mag ich Bücher, die von Schiffen und/oder Piraten handeln, doch das bedeutet nicht, dass jedes Werk, das auf offener See spielt, in meinem Regal landet. Umgekehrt bin ich kein Fan von straighter Science-Fiction und tue mich schwer mit Geschichten, die ausschließlich im Weltall angesiedelt sind. Trotz dessen lese ich immer wieder Klappentexte von Büchern zu diesem Thema und warte geduldig auf den Tag, an dem mir ein Werk begegnet, das mich meine Skrupel beiseite schieben lässt. Ich versuche immer wieder, meine Wohlfühlzone zu verlassen und Neues auszuprobieren. Ich glaube, es ist wichtig, sich nicht zu stark auf ein Thema oder ein Genre einzuschießen. Was daraus werden kann, habe ich ja am eigenen Leib mit Ermittler-Thrillern erlebt: zu viel des Guten übersättigt und nervt dann nur noch, weil die Abwechslung flöten geht. Deshalb arbeite ich auch ganz bewusst daran, meine Nische im Genre der historischen Romane zu finden. Wenn man so viel liest wie unsereins ist es unvermeidlich, zu variieren und nichts von Vorneherein auszuschließen. Ja, ich wäre sogar bereit, Chic-Lit bei mir einziehen zu lassen, würde mir nur endlich ein Buch über den Weg laufen, das mich nicht mit den Augen rollen lässt. 😉

Wie themenbezogen lest ihr?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und kann es kaum abwarten, mich durch eure Beiträge zu wühlen. Ich wünsche euch einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Halbblutprinz

Das tiefe Luftholen vor dem fulminanten Finale

„Harry Potter und Der Halbblutprinz“ erschien am 01. Oktober 2005 auf dem deutschen Markt. Ich war damals 16 Jahre alt. Erstmals in der Geschichte der Reihe war ich genauso alt wie Harry. Heute erscheint mir diese Tatsache unheimlich bedeutsam. Es kommt mir vor, als hätte ich bei meiner ersten Lektüre des sechsten Bandes eine besondere Verbindung zu unserem Helden spüren müssen, weil wir uns das erste Mal auf Augenhöhe begegneten. Als hätte zwischen uns ein automatisches, tiefes Verständnis existieren müssen, weil wir Altersgenossen waren. Paradoxerweise habe ich das mit 16 nicht so empfunden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich viel darüber nachgedacht hätte, dass Harry und ich gleich alt waren. Ich war ein Teenager, meine Freunde waren Teenager, für mich war es vollkommen normal, dass jemand in meinem Alter war, sogar eine Buchfigur. Ich glaube, ich habe damals einfach nicht erfasst, was es bedeutete, dass ich Harry eingeholt hatte. Mir war nicht klar, dass Harry im sechsten Band auf ewig 16 sein würde, während ich niemals wieder so jung wäre. Das begreife ich erst jetzt. Erst durch mehr als 10 Jahre Abstand verstehe ich, wie besonders es war, dass wir in diesem einen kurzen, vergänglichen Moment gemeinsam 16 waren.

Ich wünschte, ich hätte es schon damals kapiert, denn dann wären meine Erinnerungen an „Der Halbblutprinz“ unter Umständen greifbarer, vollständiger und überhaupt vorhanden. In meinem Gedächtnis klafft an der Stelle, an der dieser Band seinen Platz haben sollte, ein großes graues Loch voller Nebel. Ich erinnere mich an gar nichts. Fragtet ihr mich, wie mein Leben mit 16 Jahren aussah, könnte ich euch grobe Eckdaten nennen, aber wolltet ihr wissen, wie „Der Halbblutprinz“ in meinen Besitz gelangte und wie ich mich während der ersten Lektüre fühlte, müsste ich ahnungslos mit den Schultern zucken. Ich weiß es nicht. Zumindest nicht genau. Ich weiß, dass ich keinen einzigen Band der Originalreihe selbst kaufte und schlussfolgere dementsprechend, dass „Der Halbblutprinz“ ein Geschenk meiner Eltern war. Ich erinnere mich außerdem an ein diffuses Gefühl der Enttäuschung. Ich glaube, ich habe damals große Hoffnungen in den neuen Potter gesetzt, nachdem mir der Vorgänger „Der Orden des Phönix“ eher mäßig zusagte. Ich wollte erneut haarsträubende Abenteuer erleben und die düstere Episode mit der Prophezeiung hinter mir lassen. Vor diesem Hintergrund musste der sechste Band ernüchternd für mich sein, denn das Actionlevel ist viel niedriger als beispielsweise in „Der Feuerkelch“. Heutzutage würde ich ihn als das tiefe Luftholen vor dem fulminanten Finale bezeichnen. Vielleicht ist das der Grund, warum auch die Handlung lediglich bruchstückhaft hängen bliebt.

Als Marina aka DarkFairy und ich uns „Der Halbblutprinz“ im Rahmen unserer Reread-Aktion vornahmen, prophezeite ich sofort, dass meine Kenntnis des Inhalts bei diesem Band die bisher größten Lücken aufweisen würde. Oh, selbstverständlich war mir der grobe Verlauf noch gegenwärtig und niemals könnte ich das dramatische, tränenreiche Ende vergessen, doch all die Details dazwischen schienen mehr oder weniger verschwunden zu sein.

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