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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 3: Ein unpolitischer Preis für politische Menschen?

Ein unpolitischer Preis für politische Menschen?

Heute beschäftigen wir uns mit den bisherigen Literaturnobelpreisträger_innen. Wir wollen untersuchen, welche Menschen in der Vergangenheit mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung geehrt wurden und welche Ideale sie verkörperten. Schauen wir doch mal, was die Schwedische Akademie in ihnen sah.

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Montagsfrage: Tierische Bücher?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Oh mein Gott, dieses Literaturnobelpreis-Projekt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Informationen ich ausgegraben habe. Es wird allerhöchste Zeit, dass wir uns damit befassen. Das wird ab morgen der Fall sein. Es wird kein einzelner Post, sondern eine Beitragsserie, die uns fünf Tage beschäftigen wird. Ich bin selbst überrascht, wie umfangreich das Projekt geworden ist. Die Recherche gestaltete sich ein wenig wie eine Hydra: immer, wenn ich einen Kopf abgeschlagen glaubte, wuchsen drei neue nach. Aus jedem Fakt ergaben sich ständig neue Querverbindungen, die überprüft werden wollten. An manchen Stellen musste ich bewusst eine Grenze ziehen, um es nicht völlig zu übertreiben. 😉 Jetzt brenne ich natürlich darauf, euch meine Ergebnisse zu präsentieren und bin gespannt, eure Meinungen zu diesem Thema zu erfahren.
Ich verschwinde auch gleich wieder in den Kosmos des Literaturnobelpreises, um den Beiträgen den letzten Schliff zu verpassen, vorher gönne ich mir allerdings eine kleine Pause und beantworte die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welches Buch, in dem es um Tiere geht oder in dem Tiere als Charaktere auftauchen, könnt ihr weiterempfehlen?

Da mir heute die Motivation fehlt, für jedes gute tierische Buch, das ich bisher gelesen habe, eine lange Begründung zu verfassen, wieso es nun lesenswert ist, habe ich beschlossen, es mir ganz einfach zu machen. Ich schreibe euch eine Liste und verlinke meine Rezensionen. Dann könnt ihr jede sorgsam ausformulierte Einschätzung in Ruhe nachlesen.

Vorher möchte ich aber noch kurz anmerken, dass mich Tiere in Geschichten oft besonders berühren. Hunde stehen da für mich natürlich an erster Stelle, aber es funktioniert auch mit Pferden, Krähen, Bären oder Kaninchen. Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass ich über den Tod eines Tieres in einem Buch Tränen vergossen habe, während mich das Dahinscheiden der Menschen relativ kalt ließ. Ich finde es immer gemein, wenn zum Beispiel der langjährige pelzige Gefährte des Protagonisten stirbt, obwohl ich normalerweise begreife, wieso dieses Ereignis wichtig für die Entwicklung der Geschichte ist. Tiere bringen in mir eine Saite zum Schwingen, die menschliche Figuren nicht erreichen. Ich glaube, das habe ich Chilli zu verdanken, denn ihretwegen verstehe ich, wie tief die Beziehung und Liebe zu einem Tier sein kann. Oh oh, da sind Tränen im Anmarsch. Daher beende ich meine Ausführungen an dieser Stelle, denn ich möchte nicht schon wieder um sie weinen. Sie fehlt mir.

Hier nun also eine kleine Auswahl tierischer Literatur, die ich guten Gewissens empfehlen kann:

Richard Adams – „Unten am Fluss: Watership Down“
Eine Geschichte über die Abenteuer mutiger Wildkaninchen.

Katherine Arden – „The Bear and the Nightingale“ (The Winternight Trilogy #1)
Ein wundervolle dreiteilige Adaption russischer Märchen, in der Tiere eine ganz besondere Rolle spielen.

Dietmar Dath – „Die Abschaffung der Arten“
Ein anspruchsvolles philosophisches Werk, in dem Tiere die nächste Stufe der Evolution darstellen.

John Gwynne – „Malice“ (The Faithful and the Fallen #1)
Der Auftakt einer High Fantasy – Reihe, in der eine Wölfin die beste Freundin des Protagonisten Corban ist.

Kevin Hearne – „Hounded“ (The Iron Druid Chronicles #1)
Oberon, der coolste Hund der Literaturgeschichte. Er ist der Gefährte des Eisernen Druiden Atticus, der im ständigen Konflikt mit den Göttern und Göttinnen verschiedenster Pantheons steht. Aufregende, rasante Urban Fantasy.

Yann Martel – „Schiffbruch mit Tiger“
Die weltbrühmte Geschichte des Inders Pi, der 227 Tage in einem kleinen Rettungsboot in Gesellschaft des Tigers Richard Parker überlebt.

George R.R. Martin – „A Game of Thrones“ (A Song of Ice and Fire #1)
Hierzu muss ich vermutlich nicht mehr viel sagen, die Schattenwölfe aus Martins gewaltigem Epos sind wohl mittlerweile aller Welt bekannt.

Herman Meville – „Moby-Dick“
Dieser Klassiker war der erste Roman in der Literaturgeschichte, der nach einem tierischen Protagonisten betitelt ist. Obwohl der berüchtigte weiße Wal erst ganz am Ende auftaucht.

Antonia Michaelis – „Die Worte der Weißen Königin“
Ein kleiner Junge zieht aus, um mit Seeadlern in der Natur zu leben und dem Schrecken seines Heims zu entkommen.

Patrick Ness – „The Knife of Never Letting Go“ (Chaos Walking #1)
Eine sensationelle Trilogie, in der wir unter anderem tiefe Einblicke in die Gedankenwelt eines Hundes erhalten.

Jodi Picoult – „Lone Wolf“
Ein berührender Roman, in der es um die letzten Wünsche eines Wolfsexperten geht, der die Freiheit mehr liebte als alles andere.

Leonie Swann – „Glennkill“ und „Garou“
Schafskrimis. Mehr braucht man nicht zu sagen. Schafslogik ist einfach bestechend.

Moira Young – „Blood Red Road“ (Dust Lands #1)
Hier ist der Gefährte der Protagonistin Saba ausnahmsweise mal kein Hund, sondern das Krähen-Männchen Nero. Ein Vogel mit einer sehr ausgeprägten Persönlichkeit.

So, das waren sie, meine tierischen Empfehlungen. Lasst mich wissen, ob eines der Bücher für euch in Frage kommt!

Welche tierischen Bücher findet ihr lesenswert?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen gemütlichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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[Rund ums Buch] Lieber Verlag blanvalet, …

Hallo ihr Lieben 🙂

Morgen werde ich die Doppelrezension zu „Die Stadt des blauen Feuers“ und „Tod eines Gottes“ (Das Spiel der Götter #8) von Steven Erikson veröffentlichen. Ich habe beim Schreiben dieser Besprechung wieder einmal alle üblichen Vorgaben ignoriert und einfach aufgeschrieben, was mir durch den Kopf ging, ohne mich zum Beispiel um die Zeichenanzahl zu kümmern. Als ich die Inhaltsangabe fertig hatte, setzte ich mich an die Einleitung. Normalerweise verzichte ich für die Rezensionen von „Das Spiel der Götter“ mittlerweile auf Trivia-Infos, weil die zahlreichen Bände für sich selbst sprechen und meine Texte ohnehin lang genug werden, aber dieses Mal hatte ich aus aktuellem Anlass etwas auf dem Herzen. Ich begann, zu tippen und musste einige Stunden später einsehen, dass meine Einleitung viel zu umfangreich geworden war. Das war keine Einleitung. Das war ein eigener Beitrag. Deshalb habe ich beschlossen, diesen heute der morgigen Rezension voranzustellen. Ich muss mir etwas von der Seele reden und ich finde das Thema wichtig, darum lasse ich euch an meinen Gedanken teilhaben. Ich muss schimpfen – wo könnte ich das besser, als hier?

Die originale, englische Version von „Das Spiel der Götter“ wurde im Frühjahr 2011 mit dem Erscheinen des finalen Bandes „The Crippled God“ abgeschlossen. Für alle, die so ihre Schwierigkeiten mit Zahlen haben (wie ich), das ist 8 Jahre her. Der deutsche Verlag blanvalet begann 2012, eine schicke Neuauflage der Reihe zu veröffentlichen. Das ist 7 Jahre her. Bis heute ist die Reihe auf Deutsch nicht abgeschlossen. Dank der Teilung der zehn englischen Originalbände, die den ersten Band allerdings nicht betraf, sind aktuell 16 der 19 geplanten Bände erschienen. Das heißt, es fehlen noch immer anderthalb Bände der ursprünglichen Reihe. In den sieben Jahren seit der Neuveröffentlichung von „Die Gärten des Mondes“ schaffte es blanvalet nicht, eine vollständige, existierende Reihe zu übersetzen und auf den Markt zu bringen.

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Tochi Onyebuchi – Beasts Made of Night

Tochi Onyebuchis Leben ist ein Spagat zwischen seinem Beruf als Anwalt für Bürgerrecht und seinen Bemühungen als Autor. Beide Karrierezweige verfolgt der US-Amerikaner nigerianischer Herkunft mit beeindruckender Professionalität. Er verfügt über Abschlüsse aus Yale, der Columbia Law School und der NYU. Seine Kurzgeschichten und Novellen erschienen in Asimov’s Science Fiction, im Nowhere Magazine und in der Anthologie Panverse Three. „Beasts Made of Night“ ist sein Debütroman, ein Traum, den er sich nach 15 Jahren harter Arbeit erfüllte und der Gerüchten zufolge der Auftakt einer umfangreichen, gleichnamigen Saga sein wird.

Der 17-jährige Taj ist ein Aki, ein Sündenfresser. Sein Körper ist übersäht mit Tattoos, die beweisen, wie viele Sünden-Bestien er erschlug. Diese Manifestationen der Sünde, hervorgerufen durch einen Magier, können zwar getötet werden, erscheinen anschließend jedoch auf der Haut des Aki, während die Schuld der Tat auf den Sündenfresser übergeht. Die meisten Aki verfallen eines Tages dem Wahnsinn. Taj weiß, dass er irgendwann den Preis für sein Talent bezahlen muss, doch noch gilt er als der beste Aki in ganz Kos. Leider ist seine Reputation wertlos, da seinesgleichen als verdorben geächtet werden. Niemand möchte zugeben, die Dienste eines Sündenfressers zu benötigen, schon gar nicht die königliche Familie. Als Taj in den Palast bestellt wird, um den König selbst von einer Sünde zu befreien, ahnt er nicht, dass er in eine abscheuliche Intrige hineingezogen wird, die nicht nur die Beseitigung aller Aki zum Ziel hat, sondern auch Kos zerstören soll. Taj muss handeln. Kann er den Wahnsinn, der bereits in ihm wütet, lange genug zurückhalten, um seine Freunde und ganz Kos zu retten?

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Verfasst von - 14. März 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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Neil Gaiman – American Gods

Mein erstes Date mit Neil Gaiman wollte ich ursprünglich mit „Neverwhere“ bestreiten. Jahrelang schlich ich um den populären Fantasy-Autor, der eng mit Terry Pratchett befreundet war, herum. Ich hatte Respekt vor seinem Ruf und traute mich einfach nicht, ihn kennenzulernen. Dann sahen der Lieblingsmensch und ich den Trailer zur Amazon-Serie „American Gods“. Ich wusste, dass es sich dabei um die Verfilmung von Gaimans gleichnamigen Roman handelt und als der Lieblingsmensch äußerte, dass er der Serie eine Chance geben wollte, entschied ich spontan, zuerst das Buch lesen zu wollen. Mein erstes Date mit Gaiman sollte nicht länger „Neverwhere“ sein. Es sollte „American Gods“ sein.

Nach 3 trostlosen Jahren im Gefängnis wünscht sich Shadow nur noch eines: er möchte nach Hause, zu seiner Ehefrau Laura. Als ihn der Gefängnisdirektor in sein Büro bestellt, ahnt er, dass ihn schlechte Nachrichten erwarten. Betäubt lauscht er den Worten des Direktors, der ihm mitteilt, dass Laura bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben kam. Er wird verfrüht entlassen, um an ihrer Beerdigung teilnehmen zu können. Von einem surrealen Gefühl der Unwirklichkeit begleitet besteigt er ein Flugzeug, das ihn an einen Ort bringen soll, der nicht länger sein Zuhause ist. Neben ihm sitzt ein gut gekleideter älterer Herr. Er stellt sich als Mr. Wednesday vor. Obwohl sie sich gerade erst kennenlernen, weiß er Dinge über Shadow, die er unmöglich wissen kann und bietet ihm einen Job an. Shadow findet ihn seltsam, doch er hat kein Leben, zu dem er zurückkehren könnte. Er hat nichts zu verlieren. Er schlägt ein, unwissend, dass er schon bald in einen kosmischen Sturm hineingezogen werden wird. Um sich zu schützen, muss Shadow den Funken wiederfinden, der mit Laura starb: seinen Glauben.

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Verfasst von - 14. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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