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Schlagwort-Archive: Begeisterung

Nicholas Eames – Kings of the Wyld

Wisst ihr, wie ich auf „Kings of the Wyld“ von Nicholas Eames aufmerksam wurde? Auf dem Cover steht „The Boys Are Back In Town“. Ich dachte sofort an den berühmten Thin Lizzy – Song. Assoziationen von Sex, Drugs and Rock’n‘Roll schwirrten wild durch meinen Kopf und als ich las, dass die Geschichte von einer gealterten Söldnertruppe handelt, die sich auf eine letzte selbstmörderische Mission durch ein monsterverpestetes Land begibt, kannte ich kein Halten mehr. Ich bestellte das Buch, zählte die Stunden bis zu seinem Eintreffen, riss das Paket auf (vielleicht waren Zähne im Spiel) und begann die Lektüre, ohne auch nur daran zu denken, es auf meinen SuB zu legen.

Clay Cooper ist alt geworden. Seine Knie schmerzen, seine Blase treibt ihn peinlich oft aus dem Bett und er wird dafür bezahlt, tagein tagaus als Wache auf der Stadtmauer die Berge anzustarren. Früher, ja früher, war er ein Mitglied der besten und berüchtigtsten Söldnerbande im Heartwyld: Saga. Seite an Seite kämpfte er mit Gabriel, Arcandius Moog, Ganelon und Matrick Skulldrummer. Legenden, allesamt. Doch das ist so lange her, dass er sich nicht mehr erinnern kann, wie er all ihre irrwitzigen, mörderischen Abenteuer eigentlich überlebte. Die Erinnerung überfällt ihn eines Abends, als Gabriel persönlich auf seiner Türschwelle hockt. Sein alter Freund ist ein abgerissenes, verdrecktes Häufchen Elend. Vom Glamour vergangener Tage keine Spur. Verzweifelt bittet er Clay um Hilfe: seine Tochter Rose ist in der schwer belagerten Stadt Castia eingeschlossen. Castia wird nicht standhalten. Eine Rettungsmission wäre dumm, gefährlich, vollkommen aussichtslos – und genau Sagas Stil. Es ist Zeit, die Jungs zusammenzutrommeln, eine letzte Tour durch den Heartwyld zu unternehmen und dem Alter den Mittelfinger zu zeigen.

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Verfasst von - Juni 6, 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Gestern Top, Heute Flop?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, ich bin wirklich durcheinander mit den Tagen. Beinahe hätte ich vergessen, dass heute ja Montag ist und somit die neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja ansteht. Mein inneres Chaos liegt vor allem an meinem Krankenhausaufenthalt letzte Woche. Ja, ganz richtig, ich war schon brav in stationärer Behandlung und habe mein zertrümmertes Handgelenk operieren lassen. Jetzt bin ich stolze Besitzerin einer Titanplatte, die enttäuschenderweise bisher keine erkennbaren übernatürlichen Kräfte auslöste, mir dafür aber rasant meine Beweglichkeit zurückgibt. Ich kann mir wieder selbst meine Schuhe zubinden, beidhändig einen Zopf machen und mir mit rechts die Zähne putzen. Kleine Siege. Ich muss keine Schiene oder ähnliches tragen, laufe allerdings noch mit einem Verband herum, der die OP-Wunde schützt. Deshalb musste ich heute auch wieder zum Arzt, einen Verbandswechsel vornehmen lassen und bin daher später dran als gewöhnlich mit der Montagsfrage.

Gibt es ein Buch, das du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Puh, gute Frage. Es gibt sicher einige Bücher, denen ich schlicht entwachsen bin. Ich denke, das ist vollkommen normal, schließlich haben sich mein Geschmack und meine Vorlieben verändert und erweitert. Ich lese keine Pferdebücher mehr und würde auch längst nicht mehr zu der allseits beliebten Reihe „Freche Mädchen – Freche Bücher“ greifen. Mir will allerdings kein Buch einfallen, für das sich meine Gefühle um 180° gedreht hätten. Es gibt kein Buch, das ich früher liebte und heute hasse. Nehmen wir zum Beispiel einmal die „Godspeed“ – Trilogie von Beth Revis. Ich begann diesen Mehrteiler 2011, kurz nach Erscheinen des ersten Bandes. Aus Geiz brauchte ich ewig, um die Folgebände zu kaufen und las das Finale „Die Ankunft“ daher erst 5 Jahre später, im April 2016. Das ist eine lange Zeit und wie erwartet hat sich mein Eindruck der Geschichte verändert. Ich denke nicht, dass ich sie weiterverfolgt hätte, hätte ich sie heutzutage zu lesen begonnen. Ich fand sie äußerst simpel gestrickt und wenig anspruchsvoll, sodass ich nicht mehr die gleiche Begeisterung wie 2011 empfand. Aber das war in Ordnung. Ich habe damit gerechnet, dass das passieren würde und es machte mir dementsprechend überhaupt nichts aus. Ich wollte die Trilogie einfach beenden, die Altlast beseitigen und erhielt daher genau das, was ich von „Die Ankunft“ erwartet hatte: einen Abschluss. Versteht ihr, meine Erwartungshaltung wurde voll und ganz erfüllt, weshalb ich nicht behaupten kann, dass ich das Buch nicht mochte. Es ist nur keine Lektüre mehr, die ich von meinem heutigen Standpunkt aus auswählen würde.

Haben sich eure Empfindungen für ein Buch über die Jahre radikal verändert?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen zauberhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Gewinnspiel zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude 2017

Hallo ihr Lieben! 🙂

Alle Jahre wieder ist der 23. April DER Feiertag für alle Bücherwürmer. Heute ist Welttag des Buches! Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Bereits zum dritten Mal in Folge beteilige ich mich an der Aktion Blogger schenken Lesefreude, weil ich die Idee, andere Leseratten mit Büchern glücklich zu machen, ganz großartig finde. Ich habe lange überlegt, wie ich diesen freudigen Tag dieses Jahr begehen möchte – so lange, dass mir irgendwann die Zeit davon lief. Vor zwei Jahren gab es auf dem wortmagieblog ein einfaches Gewinnspiel, Frage und Antwort, fertig. Letztes Jahr habe ich eine umfangreiche, einwöchige Schnitzeljagd und ein Gewinnspiel veranstaltet. Für den Welttag des Buches 2017 wollte mir einfach kein besonderes Schmankerl einfallen. Ich habe gegrübelt und mir die Haare gerauft. Kurz vor knapp kam mir dann die Idee: das Motto lautet „Lesefreude“. Also beschloss ich, dieses Motto 2017 auch auf meinem Blog durchzuziehen.

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Montagsfrage: Längste Buchreihe?

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Hallo ihr Nachtschwärmer! 🙂

Der Super Bowl LI ist in vollem Gange, da sich die Atlanta Falcons aber offenbar recht deutlich gegen die New England Patriots durchsetzen können und es der Partie meinem Empfinden nach definitiv an Spannung mangelt, habe ich beschlossen, doch noch fix die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten. Es ist 03:15 Uhr morgens, die Äuglein werden langsam schwer, also quatsche ich nicht lange rum und komme heute mal direkt zum Punkt. 🙂

Welche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

Es kann nur eine geben. Ich musste nicht zählen oder überlegen. Meine längste Buchreihe im Regal ist mit sagenhaften 20 Banden „Anita Blake“ von Laurell K. Hamilton. Dabei bin ich noch nicht mal aktuell. Erschienen sind bis heute 25 vollwertige Bände, Nummer 26 ist für Juni dieses Jahres angesetzt. Hamilton bekommt von ihrer Heldin einfach nicht genug und verfügt anscheinend über ein endloses Repertoire neuer Abenteuer. Mittlerweile traue ich ihr zu, bis zum Tag ihres Todes weiterzuschreiben.
Wie bereits mehrfach erwähnt, verbindet mich mit Anita eine lange, bewegte Geschichte. Sie war meine erste UF-Heldin. Nach dem Drama mit den deutschen Übersetzungen, das in der Einstellung der Reihe nach Band 12 seitens Bastei Lübbe gipfelte, habe ich 2015 entschieden, den Sprachenwechsel zu wagen und noch einmal komplett von vorn zu beginnen. Ich habe Anita immer geliebt und glaube an die Reihe, obwohl mir gewisse Entwicklungen nicht gefielen. Letztes Jahr habe ich bereits die ersten beiden Bände im Original erneut gelesen. Ich war zutiefst erleichtert, dass sie in mir noch immer die gleiche Begeisterung wecken wie damals, als ich Anita gerade erst kennenlernte. Umso gespannter bin ich darauf, herauszufinden, ob mich auch die Folgebände überzeugen und kann es kaum erwarten, endlich den Punkt zu erreichen, ab dem mir der Verlauf der Geschichte wieder unbekannt ist.
Die Protagonistin war für mich stets das ausschlaggebende Element der Reihe. Anita ist eine starke, unabhängige, witzige Frau, die sich mutig ihren Ängsten und all den übernatürlichen Kreaturen ihres Universums stellt. Ich bewundere sie. In jüngeren Jahren wollte ich sein wie sie (ohne die Waffen). Anita wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde ihr die Treue halten, komme was da wolle, selbst, wenn die Reihe eines Tages 50 Bände oder mehr umfasst. 😉

Welche Reihe nimmt in eurem Regal am meisten Platz ein und warum liebt ihr sie?

Ich werde heute sicher erst spät zum Stöbern kommen, da das Footballspiel überraschend nun doch noch spannend geworden ist und ich es auf jeden Fall bis zum Ende verfolgen werde. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Chloe Neill – Auf den letzten Biss

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Es ist offiziell. „Chicagoland Vampires“ endet mit Band 13, der am 25. August 2017 unter dem Titel „Ein Biss von dir“ erscheinen wird. Angesichts dieser Neuigkeiten möchte auch ich etwas verkünden: ich werde die Reihe bis zum bitteren Ende durchziehen. Ich habe lange mit mir gehadert und bin skeptisch, ob sich diese Entscheidung auszahlen wird, aber ein Teil von mir ist überzeugt, ich bin es Merit einfach schuldig, zu erfahren, wie ihre Geschichte endet, nachdem ich sie jahrelang begleitet habe. So kurz vor Schluss möchte ich nicht mehr abbrechen. Ich will wissen, wie es ausgeht. Nach „Auf den letzten Biss“ liegen noch drei Bände vor mir. Ein Leseziel für 2017 ist damit gesetzt.

Chicago ist zur Ruhe gekommen. Nach wochenlangen Ausschreitungen hat sich die Lage endlich entspannt. Doch die Beziehungen zwischen Menschen und Übernatürlichen sind noch immer schwierig, der Frieden empfindlich. Als Merit, Hüterin des Hauses Cadogan, zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen wird, befürchtet sie das Schlimmste. Das Opfer wurde mit Katanas durchbohrt. Alles deutet auf einen Vampirangriff hin. Erst eine genauere Untersuchung zeigt, dass die Hinrichtung lediglich aussehen soll, als wären Vampire dafür verantwortlich. Versucht jemand, die Vampirgemeinschaft in Verruf zu bringen und so das sensible Gleichgewicht der Stadt erneut zu stören? Merit möchte den Ermittler_innen helfen, kann jedoch kaum mehr tun, als ihnen beratend zur Seite zu stehen, denn die Belange Cadogans verlangen ihre Aufmerksamkeit. Seit Ethan den Vorsitzenden des Greenwich Presidium herausforderte und sich selbst auf den Posten bewarb, wird er bedroht und erpresst. Es ist Merits Aufgabe, ihren Meister und Geliebten zu schützen, nur wird sie das Gefühl nicht los, dass er ihr etwas Bedeutsames verschweigt. Ist ihre Liebe stärker als die dunklen Geheimnisse seiner Vergangenheit?

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Verfasst von - Januar 13, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Stephenie Meyer – Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

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Die letzte Aufgabe des Lesebingos 2016 verlangte von mir, ein Buch mit einer Zeitangabe im Titel zu lesen. Ich entschied mich für „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“, eine Novelle aus Stephenie Meyers „Twilight“-Universum, die schon ewig bei mir versauerte. Ich denke, ich habe dieses Buch damals einfach zu spät gekauft. Meine Begeisterung für die „Twilight“-Reihe war bereits abgekühlt, sodass ich kein Bedürfnis verspürte, „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ sofort zu lesen. Es bekam seinen Platz im Regal und blieb dort jahrelang. Erstaunlicherweise sorgte ich mich jedoch nie, dass meine Erinnerungen an Bellas und Edwards Geschichte verblassen könnten. Ich fühlte mich stets gewappnet für die Novelle. Nun war es Zeit, herauszufinden, ob ich mit diesem Gefühl richtiglag.

Falle nicht auf. Halte dich an die Regeln. Vermeide Konfrontationen. Diese drei einfachen Grundsätze helfen Bree Tanner, zu überleben. Als eine von vielen in einem Nest neugeborener Vampire muss sie täglich um ihre Existenz fürchten. Täglich besteht die Gefahr, von den anderen Neugeborenen in einem Wutanfall ausgelöscht zu werden. Bree hat keine Freunde. Sie vertraut niemandem. Als sie Diego kennenlernt, fällt es ihr schwer, ihr schützendes Misstrauen abzulegen. Doch der ältere Vampir zeigt ihr, dass Freundschaft auch unter ihresgleichen möglich ist. Bree träumt von einer gemeinsamen Zukunft, weit entfernt von den anderen. Sie ahnt nicht, dass sie zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurde. Sie weiß nichts von den Cullens oder Bella Swan und erkennt das Vampirnest nicht als das, was es ist: eine Armee. Sie ist einfach nur ein Mädchen, das Pech hatte. Dies ist ihre Geschichte.

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Anonymus – Das Buch des Todes

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Anfang 2016 habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr die „Bourbon Kid“-Reihe von Anonymus zu beenden. Im Mai startete ich voller Elan mit dem dritten Band in dieses Vorhaben. Leider enttäuschte mich „Das Buch ohne Gnade“, weil es weder die Geschichte weiterführte, noch qualitativ an die beiden Vorgänger heranreichte. Ich war irritiert. Was sollte ich mit dieser losgelösten Episode anfangen? Und was sagte sie über das Finale der Reihe aus, „Das Buch des Todes“? Aufgrund meiner Zweifel hatte ich Hemmungen, weiterzulesen und verschob die Lektüre des letzten Bandes wieder und wieder. Im Dezember beschloss ich, dem Elend ein Ende zu setzen. Ich wappnete mich mit geringen Erwartungen und nahm mir endlich „Das Buch des Todes“ vor.

Santa Mondegas Straßen schwimmen in Blut. Nur wenige Stunden sind vergangen, seit der Bourbon Kid in einer Orgie der Gewalt Menschen und Vampire gleichermaßen massakrierte. Aber er erwischte nicht alle. Ausgerechnet die ehemalige Mumie Gaius Rameses ist noch immer quicklebendig. Na ja, oder so lebendig, wie ein Untoter eben sein kann. Nun plant der König der Vampire, mithilfe des Auge des Mondes die Weltherrschaft an sich zu reißen. Der Kid ist der einzige, der ihn aufhalten könnte, sieht sich im Moment allerdings mit einem lästigen Problem konfrontiert: das Auge des Mondes gab ihm seine Seele zurück. Mit diesem unnützen Ballast kann er sich nicht in den gnadenlosen Killer verwandeln, der er sein muss, um eine von Vampiren regierte Zukunft zu verhindern. Er muss sie loswerden. Mit qualmenden Reifen macht er sich auf den Weg zum Devil’s Graveyard, denn glücklicherweise kennt er da jemanden, der für das Ding eher Verwendung hat als er…

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Verfasst von - Dezember 29, 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Kendare Blake – Anna Dressed in Blood

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„Anna Dressed in Blood“ von Kendare Blake war eine Goodreads-Empfehlung, die mir auf der Startseite prominent vor die Nase gehalten wurde. Titel in Kombination mit dem Cover weckten meine Neugier, doch es war der Klappentext, der mich überzeugte. Geisterjagd? Familienauftrag? Das „Supernatural“-Fangirl in mir japste. Die Parallelen waren unübersehbar und unwiderstehlich. Völlig egal, dass es statt zwei Brüdern nur einen Protagonisten gibt und die Geschichte eher im YA-Bereich angesiedelt ist. Ich musste das Buch haben!

High-School, Homecoming-Ball und Dates – über die Dramen seiner Altersgenossen kann Cas nur müde lächeln. Sein Leben wird von völlig anderen Dingen bestimmt. Von toten Dingen. Cas ist ein Geisterjäger, wie bereits sein Vater vor ihm. Begleitet von seiner Mutter reist er im Namen des Familienauftrags durch Nordamerika. Wo immer ein Geist die Lebenden terrorisiert und bedroht, ist er zur Stelle. Anna Dressed in Blood ist die Lokallegende des kanadischen Städtchens Thunder Bay. In den letzten 50 Jahren soll sie 27 Teenager getötet haben. Cas ist fest entschlossen, ihrem mörderischen Treiben ein Ende zu setzen. Doch dieses Mal ist alles anders. Anna ist stärker als jeder Geist, dem er bisher begegnet ist. Intelligenter. Tödlicher. Um sie aufhalten zu können, muss Cas herausfinden, woher sie Macht bezieht und beginnt, in ihrer tragischen Vergangenheit zu graben. Stück für Stück lernt er Anna besser kennen und muss sich bald eingestehen, dass ihn ihre Geschichte tief berührt. Als der Moment der Entscheidung gekommen ist, weiß Cas nicht mehr, ob er Anna überhaupt noch ins Jenseits schicken möchte…

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Verfasst von - Oktober 29, 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Montagsfrage: Bloggerpower?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, waren das vielleicht zwei anstrengende Wochen. Kein Tag, an dem ich nicht unterwegs gewesen wäre. Geburtstage, Unternehmungen und Arbeit, Arbeit, Arbeit. Der September ist für mich immer ein viel beschäftigter Monat, aber dieses Jahr war es irgendwie schlimmer als sonst. Jetzt sind vom September noch 5 Tage übrig (einschließlich heute) und ich muss sehen, dass ich vielleicht noch die eine oder andere Rezension schreibe, mit „A Storm of Swords“ vorwärts komme und mir überhaupt wieder mehr Zeit für mein liebstes Hobby nehme. Los geht es heute mit der allwöchentlichen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute wissen möchte, wie wir Blogger_innen uns gegenseitig beeinflussen:

Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines/einer anderen Buchblogger_in gelesen?

Ähnlich wie bei Svenja selbst liegt auch bei mir meine letzte Kauf- und Leseentscheidung, die von einer Rezension angestoßen wurde, ein Weilchen zurück. Obwohl ich oft durch andere Blogger_innen auf Bücher aufmerksam werde, sei es nun bei Goodreads oder zum Beispiel durch die Aktion Gemeinsam Lesen, sind Rezensionen selten der ausschlaggebende Faktor, ein Buch in meine Wunschliste und in mein Regal aufzunehmen. Das liegt daran, dass ich ziemlich kurzentschlossen bin, wenn es um neue Lektüre geht. Ich sehe ein Buch, ich lese den Klappentext und meist weiß ich sofort, ob ich es haben möchte oder nicht. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Schnittmenge der Bücher, die ich lese und der Bücher, die andere Blogger_innen lesen, geringer ist, als man meinen sollte. Existiert keine Rezension zu einem für mich interessanten Buch bei den Blogger_innen, denen ich folge, kann ich mich selbstverständlich auch nicht von ihnen überzeugen lassen.
Daher musste ich bis zum Anfang des Jahres zurückgehen, um so einen Fall in der Liste meiner gelesen Bücher zu finden. Ende Januar / Anfang Februar habe ich „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas gelesen. Ich bin lange um diesen YA – High Fantasy – Roman herumgeschlichen, habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt, ihm eine Chance zu geben und konnte mich doch nicht entscheiden. Dann wurde er mir allerdings nachdrücklich und vehement von Sarah vom Blog Büchermops empfohlen. Da sie darauf bestand, dass ich das Buch lesen müsste, nahm ich mir ihre Rezension dazu vor, um herauszufinden, was genau ihr daran gefiel. Die Antwort lautete: „Alles“. Ihre Begeisterung war ansteckend, also schmiss ich meine Zweifel über Bord und fügte „Throne of Glass“ meiner privaten Bibliothek hinzu.
Leider war diese Leseempfehlung letztendlich nicht so erfolgreich, wie ich es mir gewünscht hätte. Natürlich bin ich Sarah dankbar, dass sie ihre Liebe zu „Throne of Glass“ mit mir teilen wollte. Ich mache ihr nicht den geringsten Vorwurf und habe dadurch nicht das Vertrauen in ihr Urteil verloren. Ich verstehe auch, wieso das Buch bei den meisten Leser_innen tendenziell sehr gut ankam, aber mich ließ es bedauerlicherweise kalt. Ich habe mich gelangweilt und war zutiefst enttäuscht von der Banalität der Geschichte. Es hielt einfach nicht das, was ich mir davon versprochen hatte, weshalb ich die Reihe nach dem ersten Band abgebrochen habe. Tja. So kann es gehen. Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden – daher kann ein Buch, das für andere Buchblogger_innen ein Highlight ist, für mich eben ein völliger Fehlgriff sein. Kein Weltuntergang. 😉

Wann hat euch zuletzt eine Rezension zum Lesen eines Buches bewogen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch alle einen fabelhaften Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - September 26, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Lese-Highlights?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Fast hätte ich es geschafft, die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja bereits heute Nacht zu beantworten. Als die neue Frage online ging, war ich nämlich noch wach, dank der erneut gestarteten Football-Saison. Jeden verdammten Sonntag heißt es nun wieder Kollisionsschach mit Kühlschränken. So sehr ich mich darüber freue, war ich am Ende des Spiels zwischen den New York Giants und den Dallas Cowboys (20:19) allerdings so müde, dass an eine Beantwortung der Montagsfrage nicht mehr zu denken war. Na was soll’s, dann eben jetzt zum Kaffee. 😉

Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Das ist wirklich eine schwierige Frage, auf die ich keine konkrete Antwort anbieten kann. Lese-Highlights werden bei mir mit fünf Sternen ausgezeichnet. Das Problem ist, dass ich oftmals nicht definieren kann, warum ein Buch fünf Sterne bekommt und nicht vier oder andersherum. Meine Bewertungen sind immer Bauchentscheidungen – die Entscheidung, fünf Sterne zu vergeben, besonders. Mein Gefühl sagt mir, ob ein Buch fünf Sterne verdient oder nicht, begründet das aber leider sehr selten. Ich könnte jetzt behaupten, um die volle Sterne-Anzahl zu rechtfertigen, muss bei einem Buch einfach alles stimmen, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Selbst wenn Schreibstil, Handlungsverlauf, Charakterkonstruktion, Atmosphäre usw. fantastisch sind, kann es passieren, dass ich nur vier Sterne vergebe. Ein gutes Beispiel ist „The Autumn Republic“ (Powder Mage #3) von Brian McClellan. Ich fand diesen Trilogieabschluss hervorragend, doch für fünf Sterne hat es eben trotzdem nicht gereicht. Ich denke, um bei mir als Lese-Highlight zu gelten, muss ein Buch neben all den rational positiven Aspekten auch meine emotionale Ebene auf eine bestimmte Art und Weise ansprechen. Es muss mir das Gefühl geben, dass die Geschichte mein Leben nachhaltig bereichert hat. Von einem 5-Sterne-Buch erwarte ich, dass es ein gewisses Maß an Begeisterung auslöst. Vielleicht könnte man sagen, um fünf Sterne zu erhalten, muss ich mich Hals über Kopf in ein Buch und dessen Geschichte verlieben. Besser kann ich die Frage leider nicht beantworten.

Was zeichnet eurer Meinung nach ein Lese-Highlight aus?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und bin wirklich gespannt, wie ihr die Frage beantwortet habt. Ich wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - September 12, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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