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Richard Kadrey – The Getaway God

Die „Sandman Slim“-Reihe von Richard Kadrey spielt in Los Angeles. Da Kadrey die Stadt gut kennt, obwohl er selbst in San Francisco lebt, kann er der Handlung seiner Romane konkrete Landmarken zuordnen. Ich habe ein kurzes Video entdeckt, in dem Kadrey einige wichtige Orte in L.A., die im sechsten Band „The Getaway God“ eine Rolle spielen, vorstellt. Das war wirklich interessant, denn dadurch kann ich mir die Straßen, durch die sein Protagonist Stark so oft mit seiner Höllenmaschine donnert, wesentlich besser vorstellen. Das einzige Manko des Videos besteht darin, dass es nicht regnet. In „The Getaway God“ steht L.A. nämlich die Apokalypse bevor – und dem sonnenverwöhnten Kalifornien kündigt sich diese natürlich als Dauerregen an.

Manche Leute würden alles tun, um ihre eigene Haut zu retten. In Zeiten der Apokalypse kann „alles“ sogar bedeuten, sich einer Sekte anzuschließen, die jenen uralten Göttern huldigt, die die Welt zu verschlingen drohen. Die grausigen Tatorte voller Leichenteile, die Der Zorn Götter hinterlässt, um den Angra Om Ya den Weg zur Erde zu ebenen, erscheinen selbst dem ehemaligen Höllengladiator James Stark aka Sandman Slim unappetitlich. Allein das Qomrama Om Ya könnte die Invasion der Angra noch aufhalten – wenn Stark denn wüsste, wie es funktioniert. Um das herauszufinden, teilt ihm sein Boss beim Golden Vigil einen skurrilen Partner zu: die jahrhundertealte Mumie eines japanischen Mönchs. Leider ahnt nicht einmal der Shonin, dass die Angra nicht nur von irdischen Anhänger_innen hofiert werden. Die Entdeckung einer weitreichenden Verschwörung zwingt Stark, die eine Seele um Hilfe zu bitten, die er mehr als alle anderen hasst: Mason Faim. Natürlich traut er Mason nicht, aber vielleicht kann Stark von seinem Wissen profitieren, um die Apokalypse abzuwenden. Und wenn nicht, bleibt ihm zumindest die Genugtuung, seinen Erzfeind zweimal getötet zu haben.

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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 5: Ein Plädoyer für die Abschaffung des Literaturnobelpreises

Ein Plädoyer für die Abschaffung des Literaturnobelpreises

Heute präsentiere ich euch den letzten Beitrag zur Thematik des Literaturnobelpreises. Halleluja, ein Ende ist in Sicht! Ich hoffe, ihr seid bereit für das große Finale, denn obwohl auch ich froh bin, wenn ich mich erneut dem normalen Blogalltag widmen und endlich wieder eine Rezension schreiben kann (Ich vermisse das wirklich!), ist dieser Post für mich ohne Zweifel der wichtigste der ganzen Serie. Heute resümiere ich all die Fakten, die wir in den letzten vier Tagen zusammengetragen haben und stelle euch anhand der Argumente, die sich aus den einzelnen Beiträgen für mich ergaben, mein Fazit vor. Ich werde euch erklären, warum ich glaube, dass der Literaturnobelpreis abgeschafft werden sollte. Schenkt mir ein letztes Mal eure Aufmerksamkeit, es wird Zeit für ein harsches Urteil.

Im ersten Kapitel «Erbschaft mit Folgen» haben wir uns mit dem Testament von Alfred Nobel beschäftigt, das der Auslöser für die Vergabe der Nobelpreise war. Wir haben die Struktur der von ihm verfügten und finanzierten Nobelstiftung aufgeschlüsselt, ihre Zusammenarbeit mit den einzelnen Einrichtungen, die die Preise verleihen, analysiert und die relevanten Statuten für den Vergabeprozess gesichtet. Kurz: Wir haben die rechtliche und organisatorische Basis für die Nobelpreisvergabe allgemein und für die Literaturnobelpreisverleihung im Speziellen identifiziert. Bereits diese nüchterne Faktensammlung offenbarte mir einige problematische Punkte, die das Prozedere meiner Ansicht nach ernsthaft belasten.

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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 4: «Ich bin ein Schriftsteller»

«Ich bin ein Schriftsteller»

Ich muss den heutigen Beitrag mit einer Einschränkung beginnen: Ich möchte darauf verzichten, euch den äußerst bewegten Werdegang von Peter Handke detailliert darzulegen. Das würde zu weit führen und ist für die Thematik des Literaturnobelpreises nicht relevant. Es genügt, euch mitzuteilen, dass er einer der bekanntesten deutschsprachigen Autor_innen ist, ihm der Durchbruch 1966 mit „Die Hornissen“ gelang und er stets eine gewisse Exzentrik an den Tag legte, die ihn veranlasste, seine Kolleg_innen und den Literaturbetrieb im Allgemeinen scharf anzugreifen. Seine Fehde mit dem verstorbenen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ist legendär. Er war streitbar und schreckte nicht davor zurück, auch mal zuzuschlagen, wenn ihm etwas nicht passte, so zum Beispiel den FAZ-Journalisten Jochen Hieber. Heute lebt Peter Handke zurückgezogen in einem kleinen französischen Dorf bei Versailles.

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Was uns hier heute interessieren soll, ist Peter Handkes enge Bindung an die ehemals jugoslawischen Staaten, die im Erbe seiner Mutter, einer Kärntner Slowenin, begründet ist. Er wurde 1942 in Griffen geboren, eine Gemeinde, die seit Ende des 6. Jahrhunderts Ziel slowenischer Siedlungswellen war. Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile der slowenischen Bevölkerung in KZs deportiert, woraufhin Griffen Vergeltungsmaßnahmen des slowenischen Widerstands erlebte. Diese Eindrücke prägten die frühste Kindheit von Peter Handke und entfachten in ihm eine Sympathie für das ehemalige Jugoslawien, die wiederum dazu führte, dass er weite Teile des Staates bereiste. Anfang der 1990er steigerte sich sein Interesse zusätzlich durch die politische Situation.

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Maggie Stiefvater – The Raven Boys

Rezensionsheader The Raven Boys

Maggie Stiefvater ist eine Frau vieler Talente: Autorin, Künstlerin, Musikerin, Rennfahrerin, Ehefrau, Mutter. Sie besaß stets das Selbstbewusstsein, jede ihrer Leidenschaften auszuleben, doch ihre vermutlich älteste Passion ist das Schreiben. Sie begann bereits als Kind, Geschichten zu schreiben und schickte ihre Manuskripte erstmals mit 16 Jahren an Verlage. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Reihe „The Wolves of Mercy Falls“. Ihr Name ist mir schon lange geläufig; sie tanzte jahrelang durch meine Peripherie, bis ich entschied, sie endlich kennenlernen zu wollen. Ich wählte „The Raven Boys“ aus, Auftakt der Tetralogie „The Raven Cycle“, die Kritiken zufolge anspruchsvoller ist als „The Wolves of Mercy Falls“.

Dein Kuss wird den Tod deiner wahren Liebe besiegeln – ihr ganzes Leben verfolgt die 16-jährige Blue diese düstere Prophezeiung. Also entschied sie, sich einfach niemals zu verlieben. Am Markustag hält sie wie jedes Jahr Totenwache für die armen Seelen derjenigen, die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Bisher konnte Blue die Toten nicht sehen, dieses Mal erscheint ihr jedoch der Geist eines Jungen in ihrem Alter, der die Uniform der schicken privaten Aglionby Academy trägt. Er sagt, sein Name sei Gansey. Blue weiß, dass seine Manifestation nur zwei Gründe haben kann: entweder, sie ist für seinen Tod verantwortlich oder er ist ihre wahre Liebe. Normalerweise hält sie sich bewusst von den sogenannten Raven Boys fern. Sie bedeuten Ärger. Verstört flüchtet sie zurück in ihren Alltag – bis Gansey plötzlich lebendig vor ihr steht. Er und seine drei Freunde Ronan, Adam und Noah sind keine normalen Schüler der Academy. Sie sind auf der Suche: nach Macht, nach Energie, nach Antworten. Schon bald ist auch Blue von ihrer mystischen Mission fasziniert. Und das Schicksal nimmt seinen vorbestimmten Lauf …

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Verfasst von - 6. November 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Jilliane Hoffman – Argus

Rezensionsheader Argus

2001 traf Jilliane Hoffman eine folgenreiche Entscheidung. Nach 10 Jahren, in denen sie als stellvertretende Staatsanwältin und juristische Beraterin des Florida Department of Law Enforcement arbeitete, beschloss sie, ihren aufregenden Job in der Strafverfolgung aufzugeben, um Autorin zu werden. Während eines Prozesses gegen einen Vergewaltiger beobachtete sie, wie eine Betroffene „zitternd vor Angst mit der eigenen Aussage haderte“. Sie fragte sich, wie dieses Mädchen reagieren würde, stünde sie an ihrer Stelle und könnte ihren Angreifer zur Rechenschaft ziehen. Sie begann, aus dieser Idee eine Romanhandlung zu entwickeln. Leider konnte sie die Herausforderungen ihres Berufs nicht mit ihrem Privatleben und dem Traum vom Schreiben vereinbaren. Deshalb kündigte sie – ein mutiger Schritt, der belohnt wurde, denn ihr Debüt „Cupido“ wurde ein internationaler Erfolg und der Auftakt einer Reihe von Thrillern um die Staatsanwältin C.J. Townsend. „Argus“ ist der dritte Band.

Eine grausame Serie sadistischer Frauenmorde versetzt Miami in Angst und Schrecken. Die Opfer werden vor laufender Kamera brutal gefoltert – und viele Augen sehen zu. Staatsanwältin Daria DeBianchi ist sicher, dass der Tatverdächtige Talbot Lunders nicht allein handelt. Hinter ihm steht ein skrupelloses Netzwerk wohlhabender und einflussreicher Personen, ein elitärer Club, der die Morde als Attraktion vermarktet. Leider schweigt Lunders. Der einzige, der bereit ist, mit Daria zu reden, sitzt im Todestrakt des Staatsgefängnisses von Florida ein. Es handelt sich um William Bantling, der 10 Jahre zuvor für die Cupido-Morde verurteilt wurde. Er behauptet, die Identitäten der Clubmitglieder zu kennen und bietet Daria seine Mithilfe an, verlangt dafür jedoch einen hohen Preis. Daria ist lange genug dabei, um zu wissen, dass sie sich Idealismus in ihrem Job nicht leisten kann. Doch rechtfertigt der Fall einen Pakt mit dem Teufel?

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Verfasst von - 30. Oktober 2019 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Genevieve Cogman – The Masked City

Rezensionsheader The Masked City

Die Reihe „The Invisible Library” von Genevieve Cogman ist das Ergebnis einer wilden Mischung literarischer Einflüsse. Die Idee einer interdimensionalen Bibliothek borgte sich die Autorin von Terry Pratchett, Neil Gaiman und aus dem französischen Rollenspiel „In Nomine Satanis“. Die Magie ist von Ursula K. Le Guins „Erdsee“-Saga inspiriert, die Drachen durch die chinesische Mythologie und „Sherlock Holmes“ prägte sie ebenfalls. Das Konzept von Ordnung und Chaos hingegen ist eine Exploration dessen, was ihr in Michael Moorcocks „Elric“-Romanen begegnete. Das Ranking, das die Unsichtbare Bibliothek verwendet, um alternative Welten hinsichtlich Ordnung oder Chaos zu klassifizieren, spielt im zweiten Band „The Masked City“ eine entscheidende Rolle.

Endlich fand Irene eine Heimat. Sie ist nun dauerhaft in einem alternativen viktorianischen London als Agentin der Unsichtbaren Bibliothek stationiert. Keine Reisen durch die Welten mehr, ausschließlich Aufträge mit überschaubarem Risiko. Irene ist zufrieden. Doch die Idylle ihres neuen Lebens währt nur kurz. Ihr Lehrling Kai wird von den Fae entführt. Kais Onkel, der König der Drachen, wertet den Zwischenfall als offene Kriegserklärung. Wutschnaubend beauftragt er Irene, seinen Neffen zurückzubringen. Sollte sie scheitern, wird er die Welt, aus der Kai verschleppt wurde, restlos zerstören, um ein Exempel zu statuieren. Irene findet heraus, dass Kai in eine hochgradig vom Chaos infizierte Welt gebracht wurde, in ein alternatives Venedig der Masken und Illusionen, in der der Karneval niemals endet. Irgendwie muss sie dort hingelangen, obwohl die zur Neutralität verpflichtete Bibliothek es Mitgliedern untersagt, sich in das Ringen der Mächte der Ordnung und des Chaos einzumischen. Auf sich allein gestellt bricht Irene zu einer verzweifelten Rettungsmission auf, die alles aufs Spiel setzt: Kai, ihren Job und ihr Leben.

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Verfasst von - 29. Oktober 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Alden Bell – The Reapers are the Angels

Rezensionsheader The Reapers are the Angels

Werden Autor_innen postapokalyptischer Literatur nach dem Reiz des Genres gefragt, geben sie oft unspezifische Antworten, die sich auf die Faszination der Angst und der Abgründe des menschlichen Wesens beziehen. Deshalb war ich positiv überrascht, als ich Alden Bells Antwort auf diese Frage in einem Interview las. Er glaubt, dass hinter der Leidenschaft für düstere Zukunftsvisionen eine konkrete Freiheitssehnsucht steckt. Seiner Meinung nach werden moderne Menschen im Alltag von so vielen Zwängen beherrscht, dass ihnen die Idee einer zerstörten Welt, in der keine Regeln mehr existieren und in der sie zu den wenigen Überlebenden zählen, die Hoffnung vermittelt, sich selbst neuerfinden zu können. Ich finde, das ist ein interessanter Ansatz, der viel Wahrheit enthält. Auch ich frage mich während der Lektüre von Postapokalypsen häufig, wie ich mich verhalten würde. Ob ich wohl ebenso mutig wäre wie Temple, die Protagonistin in Bells Roman „The Reapers are the Angels“?

Temple wurde in eine Welt geboren, die dem Untergang geweiht ist. Sie weiß nichts von der Zivilisation, wie sie einst war. Sie kann weder lesen noch schreiben. Aber sie versteht sich darauf, zu überleben. Allein streift sie durch das Land, ohne Herkunft und ohne Ziel. Die Untoten schrecken sie nicht. Vielmehr muss sie sich vor den Menschen in Acht nehmen. Ein Killer ist ihr auf den Fersen, weil Temple ihm etwas nahm, das ihm viel bedeutete. Sie muss fliehen, doch auf ihrer Flucht begegnet ihr der schutzlose Maury. Ihm zu helfen könnte Temples Weg zur Erlösung sein, um all das Schlechte wiedergutzumachen, das sie getan hat. Denn eines ist gewiss: in dieser neuen Welt sind nicht die Untoten die Monster.

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Erica Fischer – Aimée & Jaguar: Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943

Rezensionsheader Aimée & Jaguar

Homosexualität war im nationalsozialistischen Deutschland strafbar. Im Dritten Reich betrachtete man schwule Männer als entartet und als eine Bedrohung für den Staat, da man fürchtete, sie versuchten, interne Strukturen zu unterwandern und diese von innen heraus zu zerstören. Seit 1934 wurden Homosexuelle verstärkt verfolgt, interniert und ermordet. Laut Paragraf 175 des Reichsstrafgesetzbuches genügten bereits „begehrliche Blicke“, um eine Verhaftung und teilweise sogar eine sofortige Deportation zu rechtfertigen.

Die Zahl der Verurteilungen stieg bis Kriegsbeginn 1939 stetig an. Wikipedia verzeichnet für das Jahr 1935, in dem §175 in Kraft trat, 2.363 Schuldsprüche – 1938 waren es 9.536. Männer, die auf sogenannte „Umerziehungsmaßnahmen“ nicht wie gewünscht reagierten, wurden in Konzentrationslager verschleppt und gezwungen, ein Symbol zu tragen, das ihre sexuelle Orientierung für alle sichtbar machte: den rosa Winkel. Wie viele schwule Männer in den KZs umgebracht wurden, ist rückblickend schwer zu ermitteln, weil nicht klar ist, wie viele von ihnen für ihre Zugehörigkeit zu einer anderen verfolgten Bevölkerungsgruppe interniert wurden. Schätzungen zufolge wurden etwa 10.000 Schwule in die KZs gebracht, von denen circa 53% die Qualen der Lager nicht überlebten.

Paradoxerweise richtete sich der Hass der Nazis primär auf schwule Männer, nicht auf Homosexuelle im Allgemeinen. Lesbische Frauen waren von Paragraf 175 nicht betroffen; es existieren allerdings Hinweise darauf, dass Lesben aus anderen Gründen inhaftiert und in den KZs für entsprechendes Verhalten bestraft wurden. Dennoch zweifelt der Historiker Alexander Zinn an, dass eine gezielte Verfolgung homosexueller Frauen stattfand. Seine These ist meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen, was ich in der Position der Frau im Nationalsozialismus begründet sehe. Das Dritte Reich war strikt patriarchalisch. Frauen hatten sich um Küche, Kinder und Kirche zu kümmern und sollten sich sonst bevorzugt im Hintergrund halten. Ich glaube, dass die alten Säcke der Parteispitze um Hitler gar nicht auf die Idee kamen, Frauen könnten so etwas wie eine individuelle sexuelle Identität besitzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr völliges Unverständnis des weiblichen Geschlechts, die vollkommene Reduzierung der Frau auf ihre Rolle als Mutter, Ehe- und Hausfrau, Lesben vor einer dem Paragrafen 175 ähnlichen Gesetzgebung schützte. Den Nazis fehlte einfach die Fantasie. Doch selbst wenn ihnen bewusst war, dass sich einige Frauen zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlten, sahen sie darin eventuell nicht dieselbe Bedrohung, die sie in schwulen Männern vermuteten.

Woran auch immer es lag, homosexuelle Frauen konnten ihre Orientierung freier ausleben als homosexuelle Männer, obwohl Denunzierungen selbstverständlich möglich waren. Wie hoch das Risiko konkret war, hing stark davon ab, wie stabil und zuverlässig das soziale Netz der Frauen war. Wer sich in einem eingeschworenen Freundeskreis bewegte und sich sonst nichts zu Schulden kommen ließ, war vor einer Entdeckung relativ sicher. Diese Faktenlage erklärt, wieso Lilly Wust und Felice Schragenheim verhältnismäßig offen in einer lesbischen Beziehung leben konnten.

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Verfasst von - 3. September 2019 in Biografie, Non-Fiction, Rezension

 

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Montagsfrage: Inspirationsquelle?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir haben einen Plan. Endlich steht fest, wie es mit Chilli weitergeht. Letzte Woche mussten wir noch einmal in die Klinik, weil ihre Ärztin ihre Lymphknoten punktieren wollte. Diese waren, wie bisher auch alles andere, unauffällig. Also ist eine Entscheidung aufgrund des Ausschlussverfahrens gefallen: es muss eine Autoimmunerkrankung sein. Wir wissen nicht, ob das wirklich so ist und wir wissen nicht, welche, aber das scheint die einzig mögliche Erklärung für ihre gleichbleibend schlechten Blutwerte zu sein. Sie wird auf Verdacht behandelt. Sie bekommt jetzt eine deutlich höhere Cortison-Dosis (vorher 15mg pro Tag, jetzt 60mg pro Tag), die ihr Immunsystem so weit unterdrücken soll, dass es aufhört, ihre roten Blutkörperchen anzugreifen. Morgen geht es mal wieder zum Blutabnehmen, da sollten wir bereits sehen können, ob es hilft oder nicht. Wenn ja – fein, dann müssen wir das Programm „Wir stopfen den Hund mit Tabletten voll“ mehrere Monate durchziehen. Wenn nicht – müssen wir andere Medikamente ausprobieren. Sollte das dann immer noch nicht helfen… Nun ja. Die Ärztin sagte, dann könne man ihr nicht helfen. Was durch die Blume heißt, dass sie an der Erkrankung sterben wird, weil es eine seltene Form ist, die nicht auf Medikamente anspricht. Aber so weit sind wir noch nicht. Erst mal sind wir jetzt im Team Cortison und glauben ganz fest daran, dass sie wieder auf die Beine kommt. Chilli zeigt mehr Appetit und darf am Mittwoch endlich die Physiobehandlung bekommen, die sie dringend braucht. Mir geht es aktuell deutlich besser, einfach, weil es diesen Plan gibt. Ganz hinten in meinem Kopf existiert zwar noch die diffuse Angst, dass sie diese seltene, exotische Form hat, doch diese Stimme ist im Moment sehr leise und ich kann sie gut ausblenden. Es geht aufwärts! Ich kann wieder lesen und habe sogar endlich die Rezension zu „Aimée & Jaguar“ abgeschlossen, an der ich nun ewig gearbeitet habe. Damit läuft der Blog langsam wieder an und wenn alles gutgeht, sollte nächste Woche alles beim Alten sein.
Ich starte also voller Optimismus in die neue Woche, wie immer mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welches Buch hat dich das letzte Mal so richtig inspiriert?

Wenn mich ein Buch inspiriert, bedeutet das in der Regel, dass es mich animiert, Wissen anzuhäufen. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich ein Buch jemals motivierte, mein Leben oder meine Verhaltensweisen grundlegend zu ändern, aber es ist schon öfter vorgekommen, dass ich aufgrund einer Lektüre begann, mich intensiv mit einem bestimmten Thema zu beschäftigen. Mein Rezensionsexperiment zum Fall O.J. Simpson im letzten Jahr ist ein passendes Beispiel. Dieses Jahr habe ich mir zwei Projekte vorgenommen, die ich umsetzen möchte.

Einerseits habe ich beschlossen, mich literarisch mit den Hell’s Angels auseinanderzusetzen, weil ich im Februar aus einer Laune heraus „Hell’s Angel: Mein Leben“ des ehemaligen Clubpräsidenten Ralph »Sonny« Barger gelesen habe. Diese Biografie war dermaßen subjektiv und besaß für mich so wenig Mehrwert, dass ich zu dem Schluss kam, dass ich weitere Bücher brauche, um die Entwicklung des MC verstehen zu können. Deshalb stehen auf meiner mentalen Leseliste für 2019 „A Wayward Angel: The Full Story of the Hells Angels“ von George Wethern, der jahrelang die Nummer 2 des Oakland Chapters war und dann zum Verräter wurde, sowie das populäre „Wie die Hells Angels Deutschlands Unterwelt eroberten“ von Stefan Schubert. Bei diesem Projekt handelt es sich allerdings um eine lockere Sammlung von Fakten, durch die ich mir ein eigenes Bild zu machen erhoffe. Es wird dazu keine Blogaktion oder ähnliches geben, ich lese die Bücher einfach und bespreche sie.

Andererseits habe ich mir ein ambitioniertes Projekt vorgenommen, dass den Kern der heutigen Frage vermutlich besser trifft. Ich möchte die Wurzeln des Fantasy-Genres erforschen und werde dafür eine Aktionswoche zu Robert E. Howard und seinen „Conan Chronicles“ veranstalten. Howard gilt als Vater der modernen Low Fantasy in all ihren Facetten, von Dark Fantasy bis Grimdark. Die Geschichten rund um den beliebten Barbaren entstanden in den 1930ern und hatten großen Einfluss auf die fantastische Literatur. Als ich letztes Jahr begann, die Chronik zu lesen, recherchierte ich zum Autor und stellte fest, dass Howard eine faszinierende Persönlichkeit war, obwohl er gerade einmal 30 Jahre alt wurde. Außerdem empfinde ich die Figur des Conan, der ja häufig als Inspirationsquelle heutiger Autor_innen genannt wird, als so bedeutend für die Fantasy, dass ich ihn und seine Welt gern detailliert vorstellen und analysieren möchte. Es existiert bereits ein grober Plan für die Aktionswoche, um diese anzugehen, fehlt mir allerdings noch die Lektüre der Howard-Biografie „Blood and Thunder: The Life and Art of Robert E. Howard“ von Mark Finn. Diese habe ich mir für diesen Monat vorgenommen. Gegen Ende des Jahres (mir schwebt November vor) sollten dann alle Beiträge stehen. Ich freue mich sehr auf dieses Projekt, es wird Spaß machen und hoffentlich allen, inklusive mir, zu neuem Wissen verhelfen.

Ich denke, Bücher müssen keine Epiphanie auslösen oder dazu verleiten, das eigene Leben umzukrempeln. Ich glaube, wenn sie dazu animieren, den eigenen Wissensschatz zu erweitern, haben sie bereits mehr als ihr Soll erfüllt. Ich liebe dieses Gefühl, ein Buch zu lesen und dann festzustellen, dass die eigene Neugier noch nicht befriedigt ist. Sich von einem Thema völlig vereinnahmen zu lassen, weiterzuforschen und Neues zu entdecken, beflügelt mich unheimlich. Jedes Jahr freue ich mich darauf, Büchern zu begegnen, denen das gelingt. Lesen soll den Horizont vergrößern und genau das ist für mich der Inbegriff von Inspiration.

Aus welchen Büchern konntet ihr Inspiration schöpfen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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[Rund ums Buch] Hilfegesuch: Die Treue halten oder aus dem Staub machen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Erinnert ihr euch, dass ich euch im April von meinen Problemen mit Steven Eriksons epischer Fantasy-Reihe „Das Spiel der Götter“ berichtete? Für alle, deren Gedächtnis jetzt gerade Däumchen dreht und für alle, die keine Lust haben, HIER noch einmal nachzulesen, eine Kurzfassung. Die Saga ist im englischen Original seit 2011 vollständig erschienen. Seit 2012 rackert sich der Verlag blanvalet mit der Übersetzung für den deutschen Markt ab. Da die zehn originalen Bände recht umfangreich sind, wurde entschieden, sie zu teilen, wovon der Auftakt „Die Gärten des Mondes“ allerdings ausgenommen wurde. Aktuell sind 16 der geplanten 19 Bände veröffentlicht. Dieser Fortschritt mutierte bereits zu einem äußerst langwierigen, strapazierenden Prozess. Erscheinungstermine konnten nicht eingehalten werden und wurden zum Teil um Jahre verschoben. Natürlich ohne eine Erklärung des Verlags, denn blanvalet scheint so gar nichts von Transparenz zu halten, was mich einem kolossalen Wutanfall immer näher brachte.

Als ich meinem Ärger im April in einem ausführlichen Beitrag Luft machte, bangte ich der Veröffentlichung des Bandes #17 „Die Schwingen der Dunkelheit“ entgegen, der laut blanvalet am 18. November 2019 endlich das Licht der Welt erblicken sollte. Damals wartete ich bereits seit etwa zweieinhalb Jahren auf diese Fortsetzung. Am Montag letzter Woche erhielt ich eine E-Mail von Amazon. Das Drama geht in den nächsten Akt.

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