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Schlagwort-Archive: Banshee

Kendare Blake – Girl of Nightmares

Im Frühling 2016 wurde bekannt, dass Kendare Blake die Filmrechte von „Anna Dressed in Blood“ an Stephenie Meyer verkaufte. Die Produktionsfirma der „Twilight“-Autorin legte sofort los, benannte Regisseurin, Drehbuchautorin und einen Teil des Casts. Seitdem wurde es still um das Projekt. Vielleicht wurde „Anna Dressed in Blood“ einfach nur hinter Meyers Serien-Realisierung ihres Romans „The Chemist“ zurückgestellt – vielleicht wurde die Verfilmung aber auch gecancelt. Wir haben ja schon oft erlebt, dass solche Projekte im Sande verlaufen. Für mich hat der Film allerdings ohnehin keine Priorität, obwohl ich mir vorstellen könnte, ihn mir anzusehen. Die Fortsetzung „Girl of Nightmares“ war definitiv wichtiger.

Cas, Carmel und Thomas verdanken ihre Leben einem Geist: Anna Korlov, besser bekannt als Anna Dressed in Blood. Sie opferte sich, um die drei zu schützen und zog den schrecklichen Obeahman hinab in die Hölle. Cas weiß, dass Carmel und Thomas die beängstigenden Ereignisse dieser Nacht hinter sich lassen möchten, doch er kann nicht vergessen, was Anna für sie getan hat. Er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Er träumt oft von ihr – blutige, unheimliche Albträume. Als er beginnt, Anna auch tagsüber zu sehen, zweifelt er an seinem Verstand. Die Visionen sind verstörend; sie wirkt gequält, gehetzt und verzweifelt. Ist es möglich, dass es sich gar nicht um Halluzinationen handelt? Versucht Anna, um Hilfe zu rufen? Sofort ist Cas fest entschlossen, Anna zu retten. Die einzigen, die ihm einen Weg in die Hölle weisen können, sind die Mitglieder des mysteriösen Ordens, der sein Athame erschuf. Diese verfolgen allerdings ganz eigene Pläne, für die Cas nicht unbedingt überleben muss. Und in der Hölle wartet schon der Obeahman auf ihn…

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Mark Charan Newton – Nights of Villjamur

2017-01-13-newton-nights-of-villjamur

Der britische Autor Mark Charan Newton begann mit dem Schreiben, als er in einer Buchhandlung arbeitete. Permanent von Büchern umgeben zu sein, scheint ihn stark beeinflusst zu haben. Statt nach seinem Abschluss in Umweltwissenschaften im Regenwald zu verschwinden, entschied er sich für eine Karriere im Verlagswesen. Er arbeitete mehrere Jahre als Lektor, bevor 2009 sein Debüt „Nights of Villjamur“ erschien. Der Auftakt der Reihe „Legends of the Red Sun“ wurde überwiegend positiv bewertet und sicherte Newton einen festen Platz in der erlesenen Riege britischer Fantasy-Autor_innen. Mir wurde „Nights of Villjamur“ auf Goodreads empfohlen.

Ein eisiger Wind fegt durch die Straßen Villjamurs, Juwel und Herz des Imperiums Jamur. Graue Wolken verdecken das blasse Licht der sterbenden roten Sonne. Sinkende Temperaturen sind die Vorboten einer jahrzehntelangen Eiszeit, die bereits mit frostigen Fingern über das Land kriecht. Tausende Flüchtlinge sammeln sich vor den Toren der Hauptstadt. Vertrieben von der unerbittlichen Kälte, hoffen sie, in Villjamur Schutz zu finden. Doch die Tore bleiben verschlossen. Ränke um Macht und Einfluss werden auf den Rücken der Verzweifelten ausgetragen; Intrigen und Verrat, heimtückisch verborgen hinter freundlich lächelnden Gesichtern, die das Leid des Volkes nicht kümmert. Blind für die Gefahren, die dem Imperium drohen. Während Jamur langsam in den Fängen des ewigen Winters erstarrt, erheben sich in der Tundra die Untoten. Hoch im Norden zeugen unheimliche Berichte von ausgelöschten Siedlungen, entvölkert bis auf die letzte unglückliche Seele. Es scheint, als brächte die Eiszeit Schlimmeres mit sich als Frost und Schnee…

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2 Kommentare

Verfasst von - 7. Februar 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Kim Harrison – Blutkind

„Blutkind“

blutkind

Reihe: Rachel Morgan / The Hollows #7

Originaltitel: White Witch, Black Curse

Autor: Kim Harrison

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 784 Seiten

Verlag: Heyne

Sprache: Deutsch

ISBN: 3453533526

Genre: Fantasy > Urban Fantasy

ausgelesen am: 11.04.2014

Bewertung:

Nachdem ich mit „Vampirmelodie“ das Finale der Sookie – Stackhouse – Reihe von Charlaine Harris gelesen hatte, beschlich mich das Gefühl, unbedingt einen Band aus einer anderen Reihe lesen zu müssen, um Charakteren zu begegnen, die ich schon kannte und die mich den Abschiedsschmerz vergessen lassen. Die Rachel – Morgan – bzw. The – Hollows – Serie von Kim Harrison kam mir da nur recht. Als ich 2012 mit dem ersten Band „Blutspur“ begann, hatte ich noch ein paar Probleme mit Rachel, weil sie eine vergleichsweise anstrengende Protagonistin ist, doch ich las weiter und das zahlte sich aus. Trotzdem konnte ich die Reihe nicht am Stück lesen, da ich nach sechs Bänden erst einmal genug von Rachel und ihrem Universum hatte. Nun stieg ich also nach einer kurzen Rekapitulation der vergangenen Handlungsstränge bei Band 7 „Blutkind“ wieder ein.

In diesem schlittert Rachel wie üblich an der Seite ihrer Mitbewohner Ivy und Jenks von einer Katastrophe zur nächsten. Glenn, der Sohn des FIB – Captains, wurde Opfer eines brutalen Angriffs; nach der Untersuchung des Tatorts deutet alles darauf hin, dass eine Banshee in die Tat verwickelt ist; eine Inderlander – Spezies, die sogar der abgebrühten Hexe Rachel eine gehörige Portion Angst einjagt. Trotz dessen macht sie sich auf die Suche nach ihr, denn eine außer Kontrolle geratene Banshee bedeutet eine Gefahr für Cincinnatis gesamte Bevölkerung. Darüber hinaus kämpft Rachel noch immer mit dem Tod ihres Freundes Kisten, dessen Mörder auch nach sechs Monaten unauffindbar bleibt. So muss die taffe Hexe wieder einmal mit vielen Bällen gleichzeitig jonglieren und riskiert damit ein ums andere Mal ihr Leben.

Eins möchte ich direkt klarstellen: ich mag die Rachel – Morgan – Serie. Wirklich. Obwohl Rachel ein schwieriger Charakter ist; ungeduldig, aufbrausend und unheimlich leicht reizbar. Sie verliert extrem schnell die Fassung und kann selten über etwas hinwegsehen, ihr fehlt Gelassenheit. Aber genau diese Eigenschaften sind es auch, die ich an ihr mag. Urban Fantasy Heldinnen neigen oft dazu, sich auch in Extremsituationen gut unter Kontrolle zu haben, doch auf Rachel trifft das nicht zu. Wenn sie wütend wird, wird sie regelrecht fuchsteufelswild und verhält sich dann auch mal unüberlegt und emotionsgeladen. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ich finde, dadurch wirkt sie real und echt.
Doch leider ist mir in „Blutkind“ ein gravierendes Problem aufgefallen: meines Erachtens nach sind Kim Harrisons wunderbare Ideen mittlerweile größer als ihr Können. Ihre Fantasie übersteigt ihre Fähigkeiten. Ich konnte erkennen, was Harrison erreichen wollte, doch aufgrund der mangelhaften sprachlichen Umsetzung wirkte ihre Handlungslinie teilweise ungelenk und wirr, obwohl diese in der Basis spannend und actiongeladen ist. Es war, als würde ich einer Freundin zuhören, die mir eine komplizierte Geschichte von Menschen erzählt, die ich nicht kenne; ich versuchte zu folgen, hatte aber Schwierigkeiten, da Harrison ab und zu Gedankensprünge macht und mir das Gefühl vermittelte, nicht zu wissen, worauf sie sich bezieht. Sie versuchte, elegant Erklärungen einfließen zu lassen, doch das gelingt ihr einfach nicht problemlos. Ich musste für „Blutkind“ Geduld aufbringen und mir bestimmte Zusammenhänge selbst zusammenreimen. Ich möchte nicht ausschließen, dass dies auch der deutschen Übersetzung geschuldet ist, aber ich bezweifle, dass das der einzige Grund ist.
Interessant fand ich hingegen, dass Kim Harrison nicht auf die traditionelle Beschreibung einer Banshee zurückgegriffen hat. Sie gab der Spezies eine ganz eigene Interpretation; in ihrer Vorstellung sind Banshees keine Todesomen, sondern eine Art Gefühlsvampire. Es gibt aus Harrisons Feder eine Kurzgeschichte namens „Schmutzige Magie“ (in meiner Ausgabe von „Blutkind“ als Bonusmaterial enthalten), die einen intensivieren Einblick in das Leben einer Banshee bietet und die ich interessierten LeserInnen wirklich an Herz legen möchte, da sie die etwas einseitige Betrachtung der Antagonistin aus „Blutkind“ relativiert.

Der siebte Band der Rachel – Morgan – Reihe wird mich trotz meiner Kritik bezüglich der Erzählweise nicht davon abhalten, weiterhin Abenteuer mit Rachel zu erleben. Dafür finde ich sie einfach zu erfrischend. Allerdings werde ich meine Erwartungen hinsichtlich sprachlicher Eleganz definitiv herunter schrauben. Ich kann meinen LeserInnen nur raten, es mir gleich zu tun, denn die Romane rund um die Hexe sind wirklich aufregend und stellen solide Unterhaltungsliteratur dar, die (zumindest bei mir) durchaus eine emotionale Resonanz erzeugen. Es wäre einfach zu schade, auf die Welt der Hollows zu verzichten und Kim Harrisons Ideen keine weitere Chance zu geben.

(Nächster Band: Rachel Morgan / The Hollows #8 – „Bluteid“ – Kim Harrison – ISBN: 345352750X)

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 14. April 2014 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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