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Schlagwort-Archive: Ballast

Suzanne van Rooyen – Scardust

Ich habe wenig Erfahrung mit LSBTTIQ-Literatur. Um die Gay Romance habe ich bisher einen großen Bogen gemacht, weil ich – wie ihr mittlerweile wissen dürftet – kein Fan von Liebesgeschichten bin. Ich weiß, dass sich dieses spezielle Genre eines stetigen wachsenden Publikums erfreut, mir war allerdings nicht klar, dass die Kategorisierung als Gay Romance nicht zwangsläufig bedeutet, dass das entsprechende Buch als klassischer Liebesroman betitelt werden kann. Jede Genre-Kombination ist erlaubt. Ich bin daher sehr froh, dass mir Suzanne van Rooyens Science-Fiction-Roman „Scardust“ bei Netgalley begegnete und mir die Augen öffnete.

Raleigh Williams will die Erde verlassen. Was hält ihn schon in Dead Rock, Texas? Eine traumatische Vergangenheit voller schlechter Erinnerungen? Nein, Raleigh ist entschlossen, Teil der Marskolonie zu werden, koste es, was es wolle. Als eines Nachts jedoch ein Meteor in der texanischen Wüste einschlägt, werden all seine Pläne auf den Kopf gestellt. Im Krater findet er einen mit Narben übersäten, unverschämt gutaussehenden Mann ohne Gedächtnis, der weder weiß, wer er ist, noch wie er den Einschlag überleben konnte oder wieso er überhaupt als Meteor auf die Erde stürzte. Genau genommen ist nicht mal sicher, ob der Fremde ein Mensch ist. Der einzige Anhaltspunkt sind die Erinnerungsfetzen, die die beiden austauschen, wann immer sie sich berühren. Raleigh erklärt sich bereit, Meteor-Mann zu helfen. Eine folgenschwere Entscheidung, denn schon bald sind ihnen krude Regierungsbeamte auf den Fersen. Auf ihrer Flucht erforschen sie gemeinsam die Erinnerungen des jeweils anderen und kommen sich dabei beständig näher. Doch je mehr Antworten sie erhalten, desto unklarer wird das Gesamtbild, bis die Grenzen von Realität und Einbildung verschwimmen.

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Anonymus – Das Buch des Todes

2016-12-23-anonymus-das-buch-des-todes

Anfang 2016 habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr die „Bourbon Kid“-Reihe von Anonymus zu beenden. Im Mai startete ich voller Elan mit dem dritten Band in dieses Vorhaben. Leider enttäuschte mich „Das Buch ohne Gnade“, weil es weder die Geschichte weiterführte, noch qualitativ an die beiden Vorgänger heranreichte. Ich war irritiert. Was sollte ich mit dieser losgelösten Episode anfangen? Und was sagte sie über das Finale der Reihe aus, „Das Buch des Todes“? Aufgrund meiner Zweifel hatte ich Hemmungen, weiterzulesen und verschob die Lektüre des letzten Bandes wieder und wieder. Im Dezember beschloss ich, dem Elend ein Ende zu setzen. Ich wappnete mich mit geringen Erwartungen und nahm mir endlich „Das Buch des Todes“ vor.

Santa Mondegas Straßen schwimmen in Blut. Nur wenige Stunden sind vergangen, seit der Bourbon Kid in einer Orgie der Gewalt Menschen und Vampire gleichermaßen massakrierte. Aber er erwischte nicht alle. Ausgerechnet die ehemalige Mumie Gaius Rameses ist noch immer quicklebendig. Na ja, oder so lebendig, wie ein Untoter eben sein kann. Nun plant der König der Vampire, mithilfe des Auge des Mondes die Weltherrschaft an sich zu reißen. Der Kid ist der einzige, der ihn aufhalten könnte, sieht sich im Moment allerdings mit einem lästigen Problem konfrontiert: das Auge des Mondes gab ihm seine Seele zurück. Mit diesem unnützen Ballast kann er sich nicht in den gnadenlosen Killer verwandeln, der er sein muss, um eine von Vampiren regierte Zukunft zu verhindern. Er muss sie loswerden. Mit qualmenden Reifen macht er sich auf den Weg zum Devil’s Graveyard, denn glücklicherweise kennt er da jemanden, der für das Ding eher Verwendung hat als er…

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7 Kommentare

Verfasst von - 29. Dezember 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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