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Montagsfrage: Offenes Ende oder Cliffhanger?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es soll echt noch mal warm werden diese Woche. Ich hab ja nicht mehr damit gerechnet und ehrlich gesagt wäre es für mich völlig okay, wenn es bei Temperaturen um die 20° bleiben würde. Ich brauche es nicht so heiß, auch Ende August nicht. Ändern kann ich es allerdings nicht, also mache ich das Beste draus und werde schauen, ob ich meine Lesestunden auf meinem Balkon oder sogar in den Park verlegen kann. 🙂
Nachdem ich euch letzte Woche mein kleines Sonderprojekt über James Frey präsentiert habe, geht es diese Woche wieder ganz normal zu. Ich arbeite schon an meinem Rezensionsstapel, der sich durch Zauberhand und ganz von selbst wieder erhöht hat. Erst einmal ist aber Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Im Großen und Ganzen komme ich mit beidem ganz gut zurecht.
Ich würde nicht behaupten, dass ich ein großer Fan offener Ausgänge in Büchern bin, aber wenn es zur Handlung passt, kann mich auch so ein Ende zufriedenstellen. Dann stört es mich nicht, mir selbst auszumalen, wie es für die Figuren weitergeht. Es gibt allerdings ein Genre, in dem unkonkrete Abschlüsse meiner Meinung nach überhaupt nichts zu suchen haben: Thriller. Lese ich einen Thriller, will ich am Ende sehen, dass die Verbrechenswelle aufgehalten oder der/die Täter_in sogar geschnappt wurde. Ich möchte nicht mit mehr Fragen zurückgelassen werden, als sich zu Beginn des Buches stellten. Ich lese Thriller, weil ich Spaß am Rätselraten habe und gern in die Rolle einer Hobby-Detektivin schlüpfe. Erhalte ich nicht die Antworten, die ich haben möchte, frustriert mich das.
Cliffhanger sind hingegen immer frustrierend. Es ist gemein, die Handlung an der spannendsten Stelle zu unterbrechen und den Leser_innen zu sagen „Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Jahr, wenn der nächste Band erscheint“. Das ist fies. Darum habe ich mir angewöhnt, meist mehr als einen Band einer Reihe im Regal stehen zu haben. Bei Trilogien warte ich oft bis alle drei Bände erschienen sind, bevor ich mit dem Lesen beginne. Ich möchte mir die Möglichkeit offenlassen, direkt weiterzulesen, wenn mir danach sein sollte. Mittlerweile klappt das ganz gut, meine Fähigkeit zur Geduld hat sich maßgeblich verbessert. Ein paar Ausnahmen gibt es aber natürlich dennoch. Manchmal kaufe ich nur den ersten Band eines Mehrteilers, weil ich erst herausfinden möchte, ob mir dieser gefällt und sich die Fortsetzungen für mich lohnen. Ein aktuelles Beispiel sind „The Lunar Chronicles“ von Marissa Meyer. Bisher besitze ich nur den ersten Band „Cinder“, weil ich noch nicht überzeugt bin, dass diese Lektüre das Richtige für mich ist. Sollte dieses Buch mit einem Cliffhanger enden und mich begeistern, habe ich eben Pech gehabt. Ich gehe das Risiko bewusst ein. In anderen Fällen kann ich einfach nicht genug Geduld aufbringen, um zu warten. Marie Lus Trilogie „The Young Elites“ habe ich bereits begonnen, obwohl das Finale erst im Oktober erscheint. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf „The Midnight Star“. Allerdings habe ich die Lektüre des zweiten Bandes so getimet, dass die Wartezeit nicht allzu lang ist; diesen habe ich im Mai gelesen. Glücklicherweise endeten die ersten beiden Bände nicht mit richtigen Cliffhangern, dadurch ist es nicht ganz so schlimm. Kurz gesagt kann ich also behaupten, dass ich die Wirkung von Cliffhangern meistens umgehe, indem ich einfach geduldig bin. Für mich funktioniert das prima. 🙂

Wie kommt ihr mit einem offenen Ende oder Clifhangern zurecht?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

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11 Kommentare

Verfasst von - 22. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #4: Die Rache eines Bad Boys

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin fast fertig mit meiner Geschichte über James Frey und Full Fathom Five. Obwohl ihr es sicher schon ahnt, werde ich euch am Ende dieses Posts verdeutlichen, was mich bewogen hat, die „Lorien Legacies“ abzubrechen. Dies ist der letzte Beitrag. Wenn ihr die Reihe noch einmal komplett lesen wollt, folgt einfach diesen Links:
Teil #1: Münchhausens Erbe
Teil #2: Literatur vom Fließband
Teil #3: Full Fathom Five – Ein Ausbeuterbetrieb?

Im gestrigen, dritten Beitrag habe ich euch offenbart, wie ein Vertrag zur Anstellung als Autor_in bei Full Fathom Five aussieht. Ihr wisst nun, unter welchen Bedingungen Suzanne Mozes dort schreiben sollte. Nun müssen wir uns nur noch der Frage stellen, welche Motivation James Frey dazu brachte, Full Fathom Five ins Leben zu rufen. Wie kann ein Autor andere, junge Autor_innen vorsätzlich ausbeuten wollen?

Die Frage, wieso James Frey Full Fathom Five überhaupt gründete, beschäftigte mich lange. Dieser Schritt schien so gar nicht zu ihm zu passen, denn seine eigenen Romane sind weit entfernt von jeglicher Genreliteratur. Da ich auf diese Frage keine konkrete, befriedigende Antwort fand, habe ich mir selbst eine Erklärung zusammengereimt.

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Verfasst von - 20. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Pittacus Lore – The Fall of Five

2016-07-17 - Lore The Fall of Five

Ich habe lange überlegt, wie ich die Rezension zu „The Fall of Five“ von Pittacus Lore gestalten soll. Das Buch ist für mich ein schwieriger Fall, weil ich schon vor der Lektüre des vierten Bandes wusste, dass ich die „Lorien Legacies“ danach abbrechen werde. Nun ist meine Entscheidung, die Reihe nicht weiterzuverfolgen, jedoch nicht damit begründet, dass ich die Romane schlecht fände. Natürlich sind sie keine literarischen Perlen, aber ich hatte durchaus Spaß beim Lesen. Nein, mein Unwille ist prinzipieller Natur. Ich möchte euch gern erklären, was mich dazu bewogen hat, die „Lorien Legacies“ von meinem Radar zu streichen, doch in einer Rezension würde diese Erläuterung jeglichen Rahmen sprengen. Deswegen habe ich beschlossen, Rezension und Erklärung zu trennen. Ich werde „The Fall of Five“ regulär besprechen und in einem separaten Beitrag darauf eingehen, wieso das Buch für mich die letzte Reise mit den Lorianern war.

Die Garde hat den Kampf mit Setrákus Ra überlebt. Aber es war knapp, sehr knapp. Noch sind die sechs Lorianer nicht bereit, es mit ihm aufzunehmen. Trotzdem war ihr Angriff auf die Militärbasis in New Mexico ein Erfolg, denn es ist ihnen gelungen, Sarah zu befreien. John ist überglücklich, kann jedoch nicht vergessen, dass sich sein bester Freund Sam noch immer in den Händen seiner Feinde befindet. Er weiß, dass eine weitere Rettungsmission zum jetzigen Zeitpunkt Selbstmord wäre und die Garde erst ihre volle Macht entfalten muss, um gegen den furchteinflößenden Anführer der Mogadorians bestehen zu können. Gemeinsam entscheiden die sechs, dass die Suche nach ihrem letzten Mitglied, Nummer Fünf, Priorität haben muss. Werden sie Fünf finden und zum ersten Mal seit ihrer Ankunft auf der Erde wieder vereint sein?

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Verfasst von - 16. August 2016 in Science Fiction, Young Adult

 

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Montagsfrage: Werdegang als Bücherwurm?

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Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Man, der geplante zusätzliche Beitrag zu den „Lorien Legacies“ zieht sich ganz schön hin. Es ist sehr viel mehr Arbeit als gedacht. Geduldet euch noch etwas, ich bin dran.
Heute habe ich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder eine Tagesschicht (statt Spätschicht), daher bin ich schon früh auf den Beinen und kann mich im Licht des anbrechenden Tages der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Ein Blick zurück – wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Ich denke, da spielten viele Faktoren eine Rolle. Das Lesen liegt mir definitiv im Blut, ist meiner Meinung nach letztendlich aber immer eine Frage der Erziehung. Meine Eltern haben viel Wert darauf gelegt, dass meine Liebe zum Lesen und zu Büchern früh entfacht wird. Mir wurde viel und oft vorgelesen. Auch ich konnte meine Vorlese-Bücher irgendwann auswendig und habe so getan, als würde ich lesen, weil ich es so gern können wollte. Ich konnte es kaum erwarten, es zu lernen. Als es dann endlich soweit war, waren Bücher schon so sehr ein Teil meines Lebens, dass sich für mich eigentlich nicht viel verändert hat, außer, dass ich jetzt selbst Bücher entdecken konnte. Besonders meine Mutter hat mich stets mit Literatur versorgt. So lange ich mich erinnern kann, war unser Wohnzimmer immer von einer beeindruckenden Bücherwand beherrscht und egal wann ich ein neues Buch brauchte, hat sich Mama die Zeit genommen, genau das Richtige für mich herauszusuchen. Anfangs waren das natürlich vor allem Kinderbücher, später, als ich etwa 10 war, kamen die Fantasy-Romane von Wolfgang und Heike Hohlbein dazu, deren Protagonisten meist in meinem Alter waren. Zusätzlich fiel ich regelmäßig in der Bibliothek ein und brachte stapelweise Bücher heim. Ich erinnere mich speziell an die „Gänsehaut“ – und „Fear Street“ – Reihe von R.L. Stine.

Den größten Einfluss auf meine Entwicklung zum Bücherwurm hatte meiner Ansicht nach allerdings J.K. Rowlings „Harry Potter“ – Reihe. Ja, ich weiß, nicht sehr überraschend. Da ich die Bände aktuell ja gemeinsam mit Marina alias DarkFairy rereade, habe ich intensiv darüber nachgedacht, wie sehr mich Harry geprägt hat und ich glaube, er hat viel dazu beigetragen, dass meine Liebe und Leidenschaft für das Lesen bis heute am Leben erhalten wurde. Ohne ihn hätte ich vielleicht im Laufe der Pubertät das Interesse an Büchern verloren. Ich schulde Harry eine Menge, weil er mir beigebracht hat, einer Geschichte über Jahre hinweg die Treue zu halten. Für meine Lesebegeisterung waren die Wartezeiten zwischen den Bänden ein Segen. Beim Erscheinen von „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ war ich 18, das heißt, Harry hat mich all die kritischen Jahre begleitet, in denen meine Freunde das Wichtigste auf der Welt für mich waren und Bücher in den Hintergrund rückten. Er hat dafür gesorgt, dass ich nie vergessen habe, wie viel Spaß mir das Lesen bereitet, obwohl sich meine Prioritäten selbstverständlich verschoben. Dafür bin ich ihm und natürlich auch Joanne K. Rowling über alle Maßen dankbar, fast so sehr wie meinen Eltern. Danke, dass ihr mich zur Leseratte erzogen habt.

Wie wurdet ihr zu Bücherwürmchen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Urlaubslektüre?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche werdet ihr auf die nächste Rezension (zu „The Fall of Five“ von Pittacus Lore) etwas länger warten müssen. Die Rezension an sich ist nicht das Problem, aber es wird einen zusätzlichen, separaten Post geben, in dem ich mich zu einigen Fakten äußern werde, die in der Rezension keinen Platz haben. Ich möchte beide Beiträge zeitnah zueinander veröffentlichen, also werde ich beide erst fertig schreiben, damit sie nacheinander rausgehen können. Ich hoffe, ihr könnt euch so lange gedulden. 😉
Heute soll uns „The Fall of Five“ aber noch nicht interessieren, denn erst einmal steht die wöchentliche Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an:

Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren würdet?

Das kommt natürlich ganz darauf an, wo es hingehen würde und wie lange ich unterwegs wäre, aber gehen wir doch einfach mal von einem entspannten 14-tägigen Strandurlaub aus, in dem ich sehr viel Zeit zum Lesen hätte. Natürlich würde mich meine aktuelle Lektüre „Der Tag des Sehers“ (Das Spiel der Götter #3, Part 2) von Steven Erikson begleiten und ich denke, ich würde generell versuchen, mit der Reihe ordentlich vorwärts zu kommen. Die Situation am Strand ist ideal für dieses hochkomplexe High Fantasy – Epos, weil es dort kaum Ablenkungen gibt. Also würde ich erst mal vier weitere „Das Spiel der Götter“ – Bände mitnehmen:

  1. „Der Krieg der Schwestern“ (Das Spiel der Götter #4, Part 1)
  2. „Das Haus der Ketten“ (Das Spiel der Götter #4, Part 2)
  3. „Kinder des Schattens“ (Das Spiel der Götter #5, Part 1)
  4. „Gezeiten der Nacht“ (Das Spiel der Götter #5, Part 2)

Für den Fall, dass ich aus irgendeinem Grund keine Lust hätte, mich mit Eriksons malazanischem Imperium auseinander zu setzen, würde ich zusätzlich zwei leichte Bücher mitnehmen (inhaltlich wie auch vom Gewicht). Im Augenblick tendiere ich zu „Tricked“ (The Iron Druid Chronicles #4) von Kevin Hearne und „Devil Said Bang“ (Sandman Slim #4) von Richard Kadrey. So hätte ich zwei meiner liebsten literarischen Figuren dabei, Atticus O’Sullivan und James Stark. Meine Kumpels. Damit wäre ich insgesamt bei sieben Büchern. Zwei Tage pro Buch erscheinen mir durchaus realistisch, da ich ja 14 Tage nichts anderes zu tun hätte, als zu lesen. 😀 Trotzdem würde ich sicherheitshalber auch noch meinen Kindle einpacken, weil ich einmal erlebt habe, wie blöd es ist, wenn man zu wenig Literatur in den Urlaub mitgenommen hat. Der wiegt ja nichts und ist schmal, nimmt also nicht viel Platz weg. Ich denke, auf diese Weise wäre ich für zwei Wochen ausreichend gerüstet und könnte beruhigt losfahren. Und nein, es macht mir nicht das Geringste aus, wenn dafür das eine oder andere Kleidungsstück zu Hause bleiben müsste. Im Notfall würde ich auch den Aufpreis zahlen. Das sind mir meine Bücher wert. 😉

Welche Bücher würden euch in den Urlaub begleiten?

Ich bin gespannt, mit welcher Literatur ihr euch ausstatten würdet und freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare! Habt einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Lasst zusammen, was zusammen gehört: Über die Teilung von Romanen durch Verlage

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich mit euch über die Strategie deutscher Verlage sprechen, englische Romane für den deutschen Markt in zwei Bände (oder mehr) aufzuteilen. Anlass ist die ausstehende Rezension zu „Das Reich der Sieben Städte“ von Steven Erikson. Als ich dieses Buch begann, wusste ich bereits, dass es nur die erste Hälfte des Originals „Deadhouse Gates“ umfasst. Die zweite Hälfte wurde von blanvalet unter dem Titel „Im Bann der Wüste“ veröffentlicht. Zusammen ergeben sie den zweiten Band der Reihe „Das Spiel der Götter“.

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Montagsfrage: Tätersuche?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

So, der Fußball-Wahnsinn hat nun vorerst ein Ende. Portugal hat’s geschafft. Ich hätte es den Franzosen ja mehr gegönnt, weil sie einfach eine verdammt schwere Zeit erleben und ein Erfolgserlebnis gebraucht hätten, aber es hat eben nicht sein sollen. Das Spiel war auf jeden Fall spannend – was will man mehr? Ich hoffe, dass wir auch auf Arbeit bald wieder zur Normalität übergehen und das Thema EM zügig abhaken. Nächsten Monat stehen die Olympischen Sommerspiele an, was wir sicherlich ebenfalls recht pompös inszenieren. Durch die Zeitverschiebung könnte das eine unangenehme Angelegenheit für uns werden, da kann ich einen Monat Pause von Sportgroßveranstaltungen wirklich gebrauchen.
Heute wird Portugals Sieg die Nachrichtenlage jedenfalls noch beherrschen, also genieße ich die Stunden, bevor ich zur Arbeit muss und beantworte erst mal ganz entspannt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wenn du einen Krimi/Thriller o.ä. liest, machst du dir selbst Gedanken darüber, wer der/die Mörder_in oder Täter_in ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor bzw. der Autorin überraschen?

Wenn ich zu einem Thriller greife (Krimis lese ich ja nicht), dann gehört die Suche nach dem/der Täter_in für mich dazu. Das macht mir Spaß. Ich liebe es, Vermutungen anzustellen und die Puzzleteile parallel zu den Ermittler_innen zusammenzufügen. Meistens bin ich allerdings viel zu misstrauisch. Ich verdächtige erst mal jede_n und neige dazu, mich recht spät im Verlauf der Geschichte auf eine_n potentielle_n Täter_in festzulegen. Mir ist es nicht so wichtig, hundertprozentig richtig zu liegen, denn ich werde ebenso wie Svenja ganz gern überrascht. Am liebsten mag ich es, wenn meine Vermutung in die richtige Richtung ging, ich das volle Ausmaß jedoch nicht abschätzen konnte. Das ist dann die perfekte Mischung aus Recht haben und überrascht werden.
Prinzipiell lese ich aber nur noch selten Kriminal-Thriller. So viel Spaß es mir bereitet, mich mit einem Fall zu beschäftigen, stört es mich mittlerweile massiv, wie viel Bedeutung dem Privatleben der Ermittler_innen beigemessen wird. Dadurch habe ich das Gefühl, dass mir das Genre nur noch wenig Neues bieten kann. Man bekommt es immer oft mit den gleichen Stereotypen zu tun. Es interessiert mich einfach nicht, welche Probleme der/die Polizist_in privat mit sich herumschleppt. Für mich sind sie stets nur Mittel zum Zweck, denn die Auflösung eines Falls ist für mich der Grund, überhaupt einen Thriller zu lesen. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die „Temperance Brennan“-Reihe von Kathy Reichs, die ich seit Jahren locker verfolge, aber selbst die Bände dieser Reihe lese ich nur mit großen zeitlichen Abständen, weil Reichs in jedem Band das gleiche Handlungsgerüst verwendet. Lese ich mehrere Bände hintereinander, fällt mir auf, wie ähnlich sich die Bücher sind. Das drückt die Bewertung, obwohl ich die Protagonistin mag und die Fälle spannend sind.
Ihr seht, für mich sind Thriller ein schwieriges Genre, in dem Kreativität das A und O ist. Aktiv an der Suche nach dem/der Täter_in teilzunehmen ist mir wichtig, aber lange nicht so wichtig wie eine originelle Handlungs- und Charakterkonstruktion.

Macht ihr euch beim Lesen von Krimis/Thrillern Gedanken über die Identität des/der Täter_in?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Kai Meyer – Die Seiten der Welt

2016-06-10 - Meyer Die Seiten der Welt

Wie die Existenz und das Schaffen des deutschen Fantastik-Autors Kai Meyer so lange an mir vorbeigehen konnte, ist mir ein Rätsel. Seit 1993 veröffentlichte Meyer über 50 Romane – ich weiß nicht, warum ich volle 21 Jahre brauchte, um auf ihn aufmerksam zu werden. Erst 2014 schob er sich mit „Die Seiten der Welt“ in mein Bewusstsein, weil Fischer eine recht aggressive Werbekampagne für diesen Trilogieauftakt initiierte, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Geduldig wartete ich, bis alle drei Bände erschienen waren, bevor ich die Trilogie begann. Ich glaubte fest daran, dass mich die Geschichte überzeugen würde und ließ mich optimistisch zu meinem ersten Date mit Kai Meyer entführen.

Die angehende Bibliomantin Furia Salamandra Faerfax wünscht sich nichts sehnlicher, als ihr Seelenbuch zu finden. Bisher brachten sie ihre ausgedehnten Streifzüge durch die gigantische Bibliothek ihrer Familie ihrem Ziel, eine vollwertige Buchmagierin zu werden, allerdings keinen Schritt näher. Könnte sie die Welt der Bibliomantik erforschen, stünden ihre Chancen besser, doch das ist unmöglich. Die Familie Faerfax befindet sich seit Generationen auf der Flucht vor der Adamtischen Akademie. Selbst Furias kleiner Bruder Pip, der ohne bibliomantisches Talent geboren wurde, schwebt permanent in Gefahr. Ihr Vater Tiberius hofft, ihren Namen eines Tages reinwaschen zu können, indem er die berüchtigten Leeren Bücher zerstört und somit die Bedrohung der Entschreibung aller Bücher ein für alle Mal beseitigt. Furia unterstützt ihn, trotz ihrer Zweifel an seinem Plan. Doch ihr letzter gemeinsamer Sprung endet katastrophal und plötzlich muss sich Furia allein der bibliomantischen Welt und ihren mächtigen Herrschern stellen.

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Richard Schwartz – Die Weiße Flamme

2016-05-24 - Schwartz Die Weiße Flamme

Richard Schwartz ist nicht der Geburtsname des Autors der Zyklen „Das Geheimnis von Askir“ und „Die Götterkriege“. Er ist ein Pseudonym – eines von fünf. Es ist nicht öffentlich bekannt, wie der Mann tatsächlich heißt. Offiziell bestätigt ist nur, dass es sich bei Richard Schwartz und Carl A. deWitt um ein und dieselbe Person handelt. Seit diesem Jahr veröffentlicht Piper „Die Lytar-Chronik“ unter dem Namen Richard Schwartz, obwohl diese Trilogie ursprünglich als Zweiteiler von Carl A. deWitt bei blanvalet erschienen ist. Ich werde mir die drei Bände irgendwann von Piper zulegen, weil die Ausgaben überarbeitet wurden. Zuerst liegen jedoch noch einige Bände von „Die Götterkriege“ vor mir.

Havald, Engel des Soltar, ist aus seinem Schlaf erwacht, doch sein Gedächtnis kehrt nur langsam zurück. Solange er sich lediglich vage daran erinnert, wer er ist, ist jede Hoffnung, die Askir in ihn setzt, vergeblich. Leandra und Serafine sind enttäuscht, haben mit ihren Pflichten allerdings alle Hände voll zu tun. Leandra muss schnellstmöglich nach Illian reisen, um ihren Thron einzunehmen und den Rat daran zu hindern, die Stadt an den feindlichen thalakischen Kriegsherren Corvulus zu übergeben. Vorher hat sie jedoch ein Versprechen zu erfüllen: sie versprach, Byrwylde zu erschlagen, die riesige Schlange, die sich durch die Umleitung des Weltenstroms befreien konnte. Währenddessen befinden sich Wiesel und Marla bereits in Illian und müssen feststellen, dass die Stadt mit Intrigen verseucht ist und jeden Tag Unschuldige auf den Scheiterhaufen der Weißen Flamme brennen. Leandras Leben steht auf dem Spiel, finden Wiesel und Marla vor ihrer Ankunft keine Verbündeten, die sie unterstützen. Werden sie die Stadt gemeinsam vor sich selbst schützen können?

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Jonathan Maberry – Dust & Decay

2016-04-22 - Maberry Dust & Decay

Jonathan Maberry kann Jiu-Jitsu. Ist das nicht abgefahren? In seinem englischen Wikipedia-Artikel steht, dass er den schwarzen Gürtel achten Grades hält. Ich kenne mich mit Kampfsportarten nicht aus, schätze aber, dass das eine ziemlich hohe Stufe ist. Maberry begann sein Training im Alter von 6, weil er zu dieser Zeit in einer unsicheren Nachbarschaft lebte. Ich hätte sowas niemals erwartet, weil es einfach nicht zu meinem Bild von Autor_innen passt. Es erklärt allerdings, warum Tom Imura, eine der Figuren seiner Zombie-Postapokalypse „Rot & Ruin“, die ich vor zwei Jahren begann, ebenfalls ein Meister der Kampfkunst ist und sogar mit einem Katana umgehen kann.

Es ist Monate her, seit Benny Imura und Nix Riley während ihrer Abenteuer in der Zombie-bevölkerten Einöde des Rot and Ruin einen Jet über den Himmel fliegen sahen. Seitdem nutzten sie jede freie Minute, um mit Bennys großem Bruder Tom, seines Zeichens Zombiejäger, zu trainieren. Sie planen, ihre Heimat Mountainside zu verlassen – vermutlich für immer. Das Auftauchen des Jets bedeutet, dass es irgendwo auf der Welt noch Menschen gibt, die das Wissen der Vergangenheit bewahrten. Begleitet von Tom, Lilah und Chong werden Benny und Nix das Rot and Ruin durchqueren, um sie zu finden.
Doch bereits der Beginn ihrer Reise gestaltet sich als schwierig. In den letzten Monaten hat sich das Rot and Ruin verändert. Wilde Tiere streifen durch die Landschaft und die Zahl der Zombies ist explodiert. Gerüchten zufolge wurde Gameland neu errichtet. Der Jet verspricht eine bessere Zukunft, aber wie können Benny, Nix und ihre Freunde ihre Heimat guten Gewissens hinter sich lassen, wenn so viel im Argen liegt?

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