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Montagsfrage: SuB-Leichen?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Alles Liebe nachträglich zum Weltfrauentag! Ich gebe zu, ich hätte diesen Feiertag dieses Jahr beinahe verpennt. Erst der Lieblingsmensch hat mich daran erinnert, weil er jedes Jahr fleißig allen Frauen in seinem Bekanntenkreis gratuliert. Dann habe ich den Anlass aber gleich mal ausgenutzt, um mir selbst etwas zu schenken. Einfach, weil es mich gibt. 😀 Was könnte es anderes sein, als ein Bücherpaket? Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer zum Niederknien atemberaubend schönen ledergebundenen Ausgabe von Bram Stokers „Dracula“. Es musste genau diese Ausgabe sein, Teil der Barnes & Noble Leatherbound Classic Collection. Ich bin sowas von verliebt. 😍
Da meine Schwärmerei aber vermutlich niemanden in dem gleichen Maße interessiert wie mich selbst, funkele ich meine „Dracula“-Ausgabe jetzt nur noch heimlich an und beantworte offiziell die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Gibt es ein Buch, das länger als 1 Jahr auf deinem SuB liegt? Was hält dich ab und willst du es noch lesen?

Als ich diese Frage vorhin las, musste ich tatsächlich ein bisschen schmunzeln, weil sie wieder einmal beweist, dass meine Herangehensweise an meinen SuB nicht so ganz der Norm entspricht. Ich besitze hunderte Bücher, die oft schon weit länger als ein Jahr ungelesen im Regal stehen. Wie viele genau, weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht. Ich möchte sie alle eines Tages lesen, wenn ihre Zeit gekommen ist. Was hält mich ab? Prinzipiell gar nichts. Ich habe gern einen gigantischen SuB, ich bin eine Sammlerin und liebe die Auswahl. Dadurch müssen einige Werke natürlich länger darauf warten, auserwählt zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Buchblogger_innen stresst mich das Ausmaß meines SuBs jedoch nicht im Geringsten. Ich erfreue mich daran. Ich habe kein schlechtes Gewissen, eine Anzahl ungelesener Bücher zu besitzen, die sich im dreistelligen Bereich bewegt. Warum sollte ich? Bücher werden nicht schlecht und sind ungemein geduldig. Aktuell lese ich „Malice“ (The Faithful and the Fallen #1) von John Gwynne. Dieser High Fantasy – Roman lag knapp 2 Jahre auf meinem SuB, bevor ich jetzt entschied, ihn lesen zu wollen. Er hat sich nicht darüber beschwert.
Ich denke einfach nicht darüber nach, wie lange wie viele Bücher nun bereits darauf warten, dass ich sie lese. Ist die Zeit eines bestimmten Buches gekommen, wird der Bauch mir das schon mitteilen. Kein Grund, sich deshalb den Kopf zu zerbrechen.

Besitzt ihr Bücher, die schon länger als 1 Jahr auf eurem SuB liegen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Yangsze Choo – The Ghost Bride

Yangsze Choo ist in meinem Bücherregal eine Exotin, weil sie aus Malaysia stammt. Ich besitze nicht viele Bücher asiatischer Autor_innen und als Abkömmling einer malaysischen Familie chinesischer Vorfahren in vierter Generation ist sie ein echtes Unikat. Choo lebte als Kind in vielen Ländern, graduierte in Harvard und ließ sich mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien nieder. „The Ghost Bride“ ist ihr erster und bisher einziger Roman, den ich kaufte, weil mich neben dem Klappentext auch die Aussicht auf einen Einblick in die Kultur des kolonialen Malaysia lockte.

Der Glaube an das Jenseits ist in der malaysischen Kultur des späten 19. Jahrhunderts fest verankert. Die 17-jährige Li Lan ehrte die Vorfahren stets angemessen. Sie verbrannte Bestattungsopfer. Doch einen Geist zu heiraten – das geht zu weit. Obwohl das ungewöhnliche Angebot der wohlhabenden Familie Lim die gravierenden Geldsorgen ihres Vaters beenden würde, möchte Li Lan keinesfalls die Ehefrau ihres überraschend verstorbenen Sohnes Tian Ching werden. Leider akzeptieren die Lims ein Nein nicht. Li Lan wird von seltsamen Träumen heimgesucht, die die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten verwischen. Nacht für Nacht erscheint ihr Tian Ching. Sein Werben wird jedes Mal nachdrücklicher, bis sie eines Morgens nicht mehr aufwacht. Plötzlich selbst ein Geist muss Li Lan im Jenseits einen Weg finden, die zerrissenen Bande zwischen ihrer Seele und ihrem Körper wiederherzustellen. Ihre einzige Chance besteht darin, die rätselhaften Umstände von Tian Chings Tod und die Geheimnisse der Familie Lim aufzudecken, bevor es zu spät ist und sie auf ewig in der Geisterwelt gefangen bleibt.

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Montagsfrage: Lieblingsbuchhandlung?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich habe gehört, in einigen Teilen Deutschlands hat es gestern bereits geschneit. In Berlin natürlich nicht. Also habe ich mir den Spaß erlaubt und mal nach den Prognosen für weiße Weihnachten 2017 geschaut. Mir ist selbstverständlich bewusst, dass die Vorhersagen jetzt noch nicht zuverlässig und mit Vorsicht zu genießen sind. Laut wetter.com liegt die Chance für ein verschneites Weihnachtsfest im Nordosten Deutschlands bei 15 – 25%. Tja. Ziemlich gering. Zum Vergleich, liegt die Regenwahrscheinlichkeit unter 30%, lasse ich den Schirm zu Hause. Ich rechne nicht damit, dass wir endlich mal wieder ein Winterwunderland zu sehen bekommen. Aber davon lasse ich mir die Adventszeit nicht vermiesen und starte gut gelaunt mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Ich wünschte, ich hätte eine Lieblingsbuchhandlung. Ich wünschte, es gäbe in meiner Nachbarschaft fußläufig einen kleinen, gut sortierten Buchladen, der genau meinem Geschmack entspricht. Leider ist das nicht der Fall. Die Situation für Leseratten hat sich in meinem Bezirk zwar deutlich verbessert – mir fallen spontan drei verschiedene Buchhandlungen in der Umgebung ein – aber keine davon lässt mein Herz höher schlagen. Ich habe allen dreien einen Besuch abgestattet und musste feststellen, dass ihre Auswahl nicht mit meinen Lesegewohnheiten vereinbar ist. Der BuchHafen ist auf Literatur türkischer Autor_innen spezialisiert. Pequod Books führt hauptsächlich gebrauchte englischsprachige Klassiker, was nett ist, doch unglücklicherweise nur einen Teil meiner Bedürfnisse befriedigt. Curious Fox ist ebenfalls auf englischsprachige Bücher ausgerichtet, ihre Fantasy-Abteilung ist jedoch winzig. Ich fühle mich in keinem von ihnen zu Hause. Die Alternative sind die großen Ketten, die mich ebenfalls nur bedingt glücklich machen. Daher hat sich mein Buchkaufverhalten nicht verändert. Ich erhalte zwar jeden Monat den Newsletter des fabelhaften Otherland Berlin, da ich mich allerdings in die U-Bahn setzen müsste, um dort vorbeizuschauen, priosisiere ich immer noch den Onlinekauf. Die meisten meiner Bücher ergattere ich gebraucht bei Medimops, weil ich auf diese Weise bequem günstige Literatur erwerben kann. Ich weiß natürlich, dass es besser wäre, einen unabhängigen Buchladen zu unterstützen und ich würde das auch gern tun, aber das Angebot ist einfach nicht passend. Ich wünsche mir eine Buchhandlung, die ich jeder Zeit (innerhalb der Öffnungszeiten) ohne großen Aufwand besuchen kann und in der ich genau die Bücher finde, die meinem Lesegeschmack entsprechen. Solange das nicht der Fall ist, werde ich meine Buchsucht weiterhin online nähren.

Habt ihr eure buchige Heimat bereits gefunden?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Gutes kommt dreifach ODER Warum es wundervoll ist, eine Buchbloggerin zu sein

Hallo ihr Lieben! 🙂

Geht euch eigentlich auch manchmal durch den Kopf, wie großartig es ist, Buchblogger_in zu sein? An manchen Tagen kann ich einfach nicht fassen, wie viele Türen mir das Schreiben von Rezensionen öffnet. Ich habe Kontakt zu tollen Menschen, die meine größte Leidenschaft teilen. Ich bekomme Bücher geschenkt und muss dafür nichts weiter tun, als meine Meinung niederzuschreiben, was ich ja ohnehin tun würde. Wenn ich wollte, könnte ich die deutschen Buchmessen als Fachbesucherin besichtigen. Das alles ist einfach fabelhaft und deshalb kümmert es mich nicht, dass Buchblogger_innen immer wieder belächelt und kritisiert werden, wie kürzlich von Samuel Hamen in der ZEIT. Doch das vermutlich Beste an meinem Dasein als Buchbloggerin ist der Austausch mit den Autor_innen.

Gestern hatte ich einen phänomenalen Tag und diesen verdanke ich drei tollen Autoren, die mich sehr glücklich gemacht haben und mich erneut schätzen ließen, wie außergewöhnlich die spezielle Beziehung zwischen Schriftsteller_innen und Blogger_innen ist. Dieser Beitrag feiert das respektvolle Miteinander, das ich gestern erleben durfte und heute mit euch teilen möchte.

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6 Kommentare

Verfasst von - 1. September 2017 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Orden des Phönix

Der Tod der Unschuld

Erinnert ihr euch daran, dass zwischen der Veröffentlichung des vierten Bandes der „Harry Potter“ – Reihe, „Harry Potter und Der Feuerkelch“ (zum Erfahrungsbericht geht es HIER lang), und des fünften Bandes „Harry Potter und Der Orden des Phönix“ 3 Jahre vergingen? Ich nicht. Ich habe das Gefühl, ich müsste diese lange Wartezeit irgendwo in meinem Gedächtnis abgespeichert haben, aber vermutlich interessierten mich in dieser Zeitspanne andere Dinge einfach mehr.
Als „Der Orden des Phönix“ am 08. November 2003 in Deutschland erschien, war ich 14 Jahre alt. Was für ein Alter. Meine ganze Welt war im Begriff, sich zu verändern, weil ich mich veränderte. Ich verabschiedete mich spontan von meinen langen schwarzen Haaren auf der linken Seite meines Kopfes und ließ mir – lange, bevor es modern wurde – von einem Kumpel einen Halfcut rasieren. Ich trug mein erstes Paar Springerstiefel. Ich versuchte mich an der Rebellion der Jugend; wollte frei, wild und unabhängig sein. Die Punker-Szene zog mich magisch an, ich wollte unbedingt dazu gehören. Kein Jahr mehr und ich würde mein Elternhaus verlassen, um bei meinem damaligen Freund zu wohnen.

Dass Harry in dieser chaotischen Phase meines Lebens überhaupt seinen Platz hatte, ist ein kleines Wunder. Lesen war in den Kreisen, in denen ich mich bewegte, nicht hoch angesehen. Ich konnte diese Leidenschaft mit niemandem teilen. Ich verschwieg meine Liebe zum geschriebenen Wort nicht, aber ich erwähnte sie meiner Erinnerung nach nur sehr, sehr selten. Für mich war (und ist) Lesen selbstverständlich, etwas, das ganz natürlich zu mir gehörte. Ich musste nicht darüber sprechen und vielleicht habe ich einfach angenommen, dass all meine verrückten Freunde zu Hause auch lesen würden. Rückblickend weiß ich, dass das nicht der Fall war. Als Bücherwurm war ich in der Punker-Szene eine Kuriosität. Ich denke, es ist gut, dass mir das damals nicht bewusst war. Andernfalls hätte ich dieses Hobby eventuell aufgegeben, weil ich geglaubt hätte, dass sich das für eine richtige Punkerin nicht schickt. Die Anerkennung meines Umfelds war mir in diesem Alter so wichtig, dass ich bereit gewesen wäre, mich zu verbiegen. Wer weiß, wann und ob ich diesen Bestandteil meiner Persönlichkeit und Identität wiederentdeckt hätte. Die typisch jugendliche Eigenschaft, von sich auf andere zu schließen, diese blinde Ignoranz anderer Lebensweisen, bewahrte mich davor, zu vergessen, wie viel mir das Lesen bedeutet. Sie bewahrte mich davor, Harry zu vergessen.

Nichtsdestotrotz erinnere ich mich leider überhaupt nicht daran, in welcher Situation mir „Der Orden des Phönix“ das erste Mal begegnete. Ich weiß nicht, ob ich den Veröffentlichungstermin herbeisehnte, ob ich den fünften Band kurz darauf bekam oder länger warten musste. All diese Eindrücke prägten sich nicht tief genug ein, weil mein Leben damals voller Neuheiten und (subjektiver) Abenteuer war. Ich war abgelenkt. Ich finde das heutzutage schade, aber ich kann mir verzeihen. Es macht nichts, dass ich nicht mehr weiß, unter welchen Umständen ich den fünften Band das erste Mal las, denn ich erinnere mich sehr wohl an die Gefühle meines 14-jährigen Ichs während der ersten Lektüre – ich mochte ihn nicht besonders. Im Ernst. Kein Spaß. Natürlich handelte es sich dabei um Jammern auf hohem Niveau, schließlich ist es ein Potter und somit automatisch ein gutes Buch, doch ich erinnere mich, dass ich mich mit der Düsternis in „Der Orden des Phönix“ nicht wohl fühlte. In meinem persönlichen Ranking der Reihe stand er immer ganz unten.

Seit dem Tag, an dem Marina aka DarkFairy und ich 2016 begannen, alle „Harry Potter“ – Bände noch einmal zu lesen, vermutete ich, dass ich „Der Orden des Phönix“ als Erwachsene anders bewerten würde. Ich war von Anfang an überzeugt, dass sich meine Meinung wandeln würde. Als wir uns zum fünften Band vorgelesen hatten, war ich deshalb besonders gespannt, wie dieser auf mich wirken würde. Ich war bereit, neue Erinnerungen zu schaffen.

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Montagsfrage: Die Krux mit dem SuB?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Passend zur Halbzeit im Spiel Green Bay Packers vs. Dallas Cowboys ist bereits die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja online, sodass ich die Pause sinnvoll nutzen kann. Und ja, ich bin eher Käsekopf als Kuhmädel. 😀

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ich freue mich sehr über die heutige Montagsfrage, weil das Thema in den letzten Wochen und Monaten irgendwie ständig aufkam. Offenbar bin ich eine Rarität unter den Buchblogger_innen: mir ist die Höhe meines SuBs vollkommen wurscht und ich verstehe auch nicht, warum das eine Rolle spielen sollte. Wieso sollte ich keine neuen Bücher kaufen dürfen, nur, weil ich noch nicht jedes Buch auf meinem SuB gelesen habe? Warum sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Mir ist bis heute kein plausibler Grund eingefallen. Schließlich werden Bücher nicht schlecht. Sie sind geduldig. Es ist meiner Meinung nach absolut unwichtig, ob sie nun einen Monat oder 20 Jahre in meinem Regal darauf warten, gelesen zu werden und wie viele es sind.

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Montagsfrage: Jahreszeitliches Lesen?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gerade mal nachgesehen, läuft alles wie geplant, erwarten uns 2016 einschließlich heute noch 4 Montagsfragen vom Buchfresserchen Svenja. Schluck. Das ist wenig. Das Jahr ist wirklich fast rum. Da wird es doch höchste Zeit, sich neue Challenges für 2017 zu suchen, findet ihr nicht? Deswegen möchte ich vor der Beantwortung der heutigen Montagsfrage ganz dreist Werbung für meine Challenge machen und euch einladen, teilzunehmen:

wortmagies-makabre-high-fantasy-challenge-2017

Durch einen Klick auf das Logo gelangt ihr auf meine Challenge-Seite, wo ihr alle Details erfahrt und euch anmelden könnt. Es erwarten euch 30 teils recht makabre und taffe Jahresaufgaben zum Thema High und Low Fantasy. Ich möchte mich gemeinsam mit euch durch ein wundervolles Genre lesen und seine vielen Facetten genießen! Lasst uns zusammen ausziehen, um Drachen zu bekämpfen, Köpfe rollen zu lassen und über Magie zu staunen! Macht mit!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Das Buchfresserchen möchte heute wissen, ob wir unsere Lektüre der Jahreszeit anpassen.

Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten?

Ich erinnere mich, dass diese Frage schon einmal aufkam, entweder bei der Montagsfrage oder bei Gemeinsam Lesen. Meine Antwort hat sich nicht verändert: Nein. Kein Stück. Nur, weil Weihnachten vor der Tür steht, habe ich nun nicht plötzlich Lust auf Familiengeschichten, Kinderbücher oder ähnliches. Und was die Magie angeht: ich lese das ganze Jahr über High Fantasy, in der Magie so gut wie immer ein Faktor ist. Für mich ändert sich also gar nichts.
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass es mir generell schwerfällt, in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Meine Probleme diesbezüglich sind in den letzten Jahres immer gravierender geworden, weil mich die schiere Reizüberflutung in dieser Zeit abstumpfen lässt. Zu viel, zu früh. Letztes Jahr gipfelte das darin, dass ich tatsächlich erst am Heiligabend das erste Mal besinnliche Gefühle hatte und ich befürchte, dass es dieses Jahr ähnlich sein könnte. Ohne Weihnachtsstimmung habe ich natürlich auch keine veränderten Bedürfnisse hinsichtlich meiner Lektüre. Ich muss jedoch zugeben, dass sich im Winter immer mal wieder der Gedanke an Dickens bei mir einschleicht. 🙂

Hat die Jahreszeit Auswirkungen auf die Auswahl eurer Lektüre?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Und nicht vergessen: Anmelden zur High Fantasy Challenge! 😉
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Jonathan L. Howard – Totenbeschwörer

2016-08-25-howard-totenbeschwoerer

Die „Johannes Cabal“ – Reihe begann ich 2013. Obwohl ich den Auftakt „Seelenfänger“ mochte und bereits zwei Folgebände besaß, hielt ich mich mit dem Weiterlesen zurück, weil ich warten wollte, bis sie weiter fortgeschritten ist. Der vierte Band erschien 2014 in Englisch, also wollte ich ausharren, bis dieser übersetzt wäre. Ich wartete und wartete. Im Juli 2016 war meine Geduld am Ende. Ich fragte die Twitter-Community um Rat, ob eine Übersetzung nach zwei Jahren noch wahrscheinlich sei. Meine liebe Blogger-Kollegin Elizzy wandte sich für mich an den Autor Jonathan L. Howard, der dann auch prompt antwortete, dass er leider keinen deutschen Vertrag über den vierten und fünften Band habe. Unerhört. Er riet mir, Mundpropaganda für die Reihe zu betreiben, denn stiegen die Verkaufszahlen, würde Goldmann seinen Vertrag eventuell ausweiten. Deal. Einen Monat später nahm ich mir den zweiten Band „Totenbeschwörer“ vor und erfülle nun hiermit meinen Part, euch von dem Buch zu erzählen.

Nekromanten haben es schwer. Von der Welt gehasst und verfolgt, kann ein Nekromant nicht einmal ohne Komplikationen ein Buch ausleihen. Gut, Johannes Cabal wollte das Buch nachts ausleihen, als die Bibliothek verlassen war. Er hatte auch nicht vor, es jemals zurückzugeben oder Ausleihgebühren zu zahlen. Aber das ist noch lange kein Grund, ihn ins Gefängnis zu werfen und zu exekutieren, oder? Während Cabal in seiner Todeszelle über diese Ungerechtigkeit nachgrübelt, erhält er überraschenden Besuch. Ein hoher Staatsmann verspricht, ihn zu begnadigen, wäre er bereit, seine Fähigkeiten einzusetzen, um den unerwartet und gänzlich unpassend verstorbenen Kaiser des Reiches vorübergehend wiederzubeleben. Cabal erkennt die Gunst der Stunde und lässt sich auf die Vereinbarung ein. Doch damit fangen seine Probleme erst an…

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Ein Kommentar

Verfasst von - 16. September 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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