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Montagsfrage: Erfahrungen mit Selfpublishern?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Kennt ihr das Gefühl, ewig in einem Buch festzustecken? So ergeht es mir mit meiner letzten Lektüre „The Red Wolf Conspiracy“ von Robert V.S. Redick, die ich heute Morgen endlich beendet habe. Ich weiß gar nicht, was genau das Problem war. Darüber muss ich noch mal nachdenken, bevor ich die Rezension schreibe. Ich mochte das Buch, aber irgendwie kam ich nur sehr langsam voran. So langsam, dass ich mich jetzt wirklich darauf freue, ein neues Buch aussuchen zu können. Bevor ich meine Bibliothek nach der nächsten Geschichte durchforste, beantworte ich aber erst einmal die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Was sind eure Erfahrungen mit self-publishing Autor_innen?

Hmm, wie fasse ich das am besten zusammen? Über die Jahre, die es meinen Blog nun schon gibt, habe ich definitiv einige Erfahrungen mit Selfpublishern gesammelt, über ganz verschiedene Kanäle. Ich habe Autor_innen kennengelernt, die mir ihr selbstveröffentlichtes Buch persönlich per Mail zur Rezension angeboten haben, ich fand Bücher bei Netgalley, die im Selbstverlag erscheinen sollten (Netgalley ist eine Plattform, die Vorabexemplare zur Rezension anbietet) und ich bin durch Buchcommunities wie Goodreads selbst auf Selfpublisher aufmerksam geworden. Außerdem helfe ich gerade meiner lieben Schwester im Geiste, DarkFairy, ihr erstes Buch im Selbstverlag auf den Markt zu bringen – ich habe mich als Testleserin angeboten und unterstütze sie mit Korrektorat/Lektorat. Dazu wird es in absehbarer Zukunft natürlich einen ausführlichen Bericht geben. 😉

Grundsätzlich bin ich Selfpublishern gegenüber folglich aufgeschlossen, obwohl ich Antonia zustimme, dass es nicht immer ganz einfach ist, mit dieser speziellen Nische des Buchmarktes in Kontakt zu treten. Das liegt meiner Ansicht nach schlicht daran, dass Selbstverleger_innen normalerweise nicht dieselben Mittel für Werbemaßnahmen zur Verfügung stehen, auf die Verlage zurückgreifen können. Wer Lust hat, mal ein bisschen in die Möglichkeiten selbstorganisierter Autor_innen hineinzuschnuppern, sollte unbedingt mal auf der Website von Laura Newman vorbeischauen, die dort sehr detaillierte und offene Dokumentationen ihrer Werbestrategien veröffentlichte (HIER). Ich fand ihre Berichte äußerst interessant. Aber zurück zum Thema. Letztendlich begegnen mir selbstverlegte Bücher auf denselben Wegen wie Bücher, die von einem großen Verlag veröffentlicht wurden. Der Unterschied besteht in der Frequenz. Verlagswerke haben es zweifellos leichter, weil sie mehr oder weniger aggressiv beworben werden, in Verlagsvorschauen auftauchen und die Autor_innen meist einfach bekannter sind. Ein kleines Selfpublishing-Exemplar muss schon verflixt gut sein, um sich daneben behaupten zu können.

Deshalb finde ich das Konzept von Netgalley genial. Dort werden alle Bücher gleichberechtigt angepriesen und man kann sich mit ein bisschen Zeit nach Lust und Laune für eine bunte Mischung von Vorabexemplaren bewerben. Ich gönne mir den Spaß in unregelmäßigen Abständen,  klicke mich durch ihr Angebot und bewerbe mich, wenn Genre, Cover und Inhaltsangabe mein Interesse wecken. Was leider nicht funktioniert, ist, sich ausschließlich Selfpublisher anzeigen zu lassen. Man muss hier also genauso viel Geduld aufbringen wie auf anderen Seiten, zum Beispiel Amazon. Ich kenne keine Plattform, auf der man gezielt nach Büchern im Selbstverlag stöbern kann. Vielleicht wisst ihr da mehr?

Widmen wir uns nun der Qualität. Ich habe dazu natürlich keine Statistik aufgestellt, aber ich denke, rechne ich es hoch, sind selbstveröffentlichte Bücher ebenso oft schlecht oder gut wie Bücher, die bei einem Verlag eine Qualitätsüberprüfung absolviert haben. Das Vorurteil, dass Selfpublisher den Markt sowieso nur mit Mist überschwemmen, der lediglich von Blutsverwandten für gut befunden werden kann, kann ich nicht bestätigen. Einige populäre Autor_innen begannen ihre Karriere als Selbstverleger_innen, darunter Andy Weir, dessen Roman „The Martian“ mit Matt Damon in der Hauptrolle verfilmt wurde und Becky Chambers, deren Debüt „The long way to a small, angry planet“ für unzählige Preise nominiert wurde. Beide kamen letztendlich bei Verlagen unter. Die Art der Veröffentlichung sagt überhaupt nichts über die Qualität der Geschichte aus. Es mag sein, dass selbstverlegte Bücher weniger Feinschliff besitzen und sicher gibt es die berüchtigten Schundromane, die von der Mutti über den grünen Klee gelobt wurden, in Wahrheit allerdings kaum als Brandmaterial taugen, aber es lohnt sich dennoch, sie nicht grundsätzlich abzulehnen. Diamanten findet man nun mal im Dreck. Ich würde jetzt gern konkrete Beispiele nennen, da ich jedoch wenig darüber nachdenke, wie ein Buch erschienen ist, will mir dummerweise nichts einfallen. Ich bin schließlich nicht grundlos stolz darauf, jedem Werk erst einmal dieselbe Chance einzuräumen.

Nichtdestotrotz muss ich zugeben, dass ich Rezensionsanfragen von Selfpublishern mittlerweile sehr kritisch beurteile, vielleicht kritischer, als ich es bei Angeboten von Verlagen tue. Ich nehme diese Anfragen nur noch sehr selten an. Einige ignoriere ich von Vornherein, weil es mich ärgert, wenn mein Blog in diesen Mails gelobt wird, mir dann aber beispielsweise ein Liebesroman angedreht werden soll. Hätte die betreffende Person meinen Blog nämlich aufmerksam gelesen, wüsste sie, dass ich Liebesromane meide. Wer etwas von mir will, sollte sich zumindest die Mühe machen, herauszufinden, ob ich die richtige Adresse dafür bin. Das kommt in den letzten Jahren glücklicherweise nicht mehr oft vor. Allzu ambitionierte Projekte sortiere ich ebenfalls aus, denn ich habe wirklich keine Lust, nach Ankündigungen, man würde „die Fantasy neu erfinden“, enttäuscht zu werden. Ich bin misstrauisch, weil meine Logik mir sagt, wäre das Buch tatsächlich so revolutionär, hätte es doch einen Verlag gefunden. Das ist vermutlich ein bisschen unfair, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um sie mit pseudo-originellen Geschichten zu verschwenden. Je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher kristallisiert sich heraus, dass mir wirklich selten selbstverlegte Bücher per Mail angeboten werden, die mein Interesse wecken. Also lehne ich den Großteil ab oder mache mir gar nicht erst die Mühe, zu antworten – immer dann, wenn ich glaube, dass es sich dabei sowieso nur um eine Rundmail handelt, in der lediglich die Anrede angepasst wurde. Ich habe mit Selfpublishern, die ich selbst entdeckt habe, wesentlich bessere Erfahrungen gemacht.

Welche Erfahrungen konntet ihr mit Selfpublishern sammeln?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen grandiosen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Montagsfrage: Horten oder aussortieren?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Habt ihr in meiner Sidebar gesehen, welches Buch ich gerade lese? „Moby Dick“. Ja, die Jagd auf den weißen Wal ist eröffnet. Ich habe ihn aus dem Regal befreit, bereit, mich auf den epischen Kampf einzulassen. Nachdem wir in einer der letzten Montagsfragen über SuB-Leichen der Schande gesprochen haben, fand ich meine Gründe, um den Klassiker herumzuschleichen, dann doch etwas erbärmlich. Legitim, ja, aber erbärmlich. Ich lasse mich doch nicht von einem literarischen Meeresbewohner fertigmachen! Also auf in die Schlacht. Wir werden sehen, ob ich nächste Woche zur Montagsfrage immer noch dran bin, dann halte ich euch natürlich auf dem Laufenden, wie ich mit der Lektüre zurechtkomme. Jetzt soll es aber erst einmal um Antonias Montagsfrage dieser Woche gehen, wie immer zu finden auf Lauter&Leise!

Bücher behalten oder aussortieren?

Als passionierte Jägerin-und-Sammlerin, die in ihrer Entwicklung offenbar einige Stufen der Evolution übersprang, behalte ich den Großteil meiner Bücher natürlich. Sonst müsste ich mir wohl selbst eins mit der Keule verpassen, ganz die Neandertalerin. Allerdings habe ich vor einiger Zeit die lebensverändernde Entscheidung getroffen, Bücher, die mir nicht gefallen haben, eben doch auszusortieren und ihnen ein neues Zuhause zu suchen. Dieser Beschluss hat tatsächlich wenig mit platzsparenden Überlegungen zu tun, obwohl ein mieses Buch, das auszieht, selbstverständlich Platz für ein potenziell gutes Buch macht. Nein, mich packte einfach das schlechte Gewissen. Ich konnte nicht mehr rechtfertigen, Bücher zu horten, die ich nicht mochte und ihnen damit die Chance auf ein Heim zu verwehren, in dem sie geschätzt werden. Das erscheint mir einfach falsch und unfair. Ich habe nichts davon, sie haben nichts davon und ein Mensch, den dieses spezielle Werk vielleicht glücklich machen würde, erhält nie die Gelegenheit, es herauszufinden. Daher sortiere ich mittlerweile in unregelmäßigen Abständen 1- und 2-Sterne-Bücher aus und stelle sie bei Tauschticket ein. Ich habe ein Tauschportal ausgewählt, weil ich mich nicht an meinen abgetretenen Büchern bereichern möchte. Die Idee besteht darin, anderen Leser_innen dadurch eine Freude zu machen und nicht, Geld damit zu verdienen. Mit dieser Lösung bin ich sehr zufrieden und fühle mich nicht mehr ganz so neandertaler-like.

Hortet ihr eure Bücher bis in alle Ewigkeit oder sortiert ihr aus?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Alex Marshall – A War in Crimson Embers

Rezensionsheader A War in Crimson Embers

Musik spielte für Alex Marshall während des Entstehungsprozesses der „The Crimson Empire“-Trilogie eine große Rolle. Er liebt Rock und Metal und ließ sich von diversen Bands und Songs inspirieren. Beispielsweise lief „Square Hammer“ von Ghost in Dauerschleife, als er das Finale „A War in Crimson Embers“ schrieb. Angeblich verstecken sich in der Handlung des Dreiteilers einige Anspielungen und Referenzen, die auf seinen Musikgeschmack verweisen. Solltet ihr sie finden – lasst es mich wissen. 😉

Einst wurde Jex Toth versenkt, um die verheerenden Pläne des Priesterrats zu vereiteln. Für alle Zeiten sollte die verfluchte Insel im Ersten Dunkel angekettet sein. Doch das folgenschwere Ritual der Burnished Chain brachte Jex Toth zurück und die Priester zögern nicht, dort anzuknüpfen, wo sie vor 500 Jahren unterbrochen wurden. Ihre furchteinflößenden Truppen bereiten sich darauf vor, den Stern anzugreifen, die Bevölkerung zu versklaven und jede Seele auszulöschen, die sich ihnen widersetzt. Leider sind die Königreiche des Sterns in eigene Machtkämpfe verwickelt und ahnen nicht, welche Bedrohung am Horizont aufzieht. In Diadem hinterließ die überstürzte Abreise der Chain ein Vakuum, das die Revolutionäre zu füllen versuchen. Zosia und Indsorith bieten ihre Unterstützung an, müssen allerdings feststellen, dass die Umstürzler allzu bereit sind, die ehemaligen Königinnen für ihre Verfehlungen zu verurteilen. Auf die Hilfe der Kobalt-Kompanie können sie nicht zählen, denn diese wird auf den Makellosen Inseln festgehalten. Generalin Ji-hyeon konnte sich nur mit einem beherzten Sprung in das Portal vor dem rachsüchtigen Zorn der Kaiserin Ryuki retten und ist nun im Ersten Dunkel verschollen. Die einzige Hoffnung der Menschheit sind Sullen und seine Freunde, die auf ihrer Suche nach Maroto die Wahrheit über Jex Toth herausfanden. Werden sie den Stern vor einem Schicksal in Sklaverei bewahren können?

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Jahresrückblick 2018: Vom Spaß mit Statistiken, dem Kampf gegen die Durchschnittlichkeit und plüschigen Helden

Hallo ihr Lieben!

Tatatataaaa! Es ist geschafft! Der Jahresrückblick 2018 ist endlich fertig! Die Zusammenfassung meines vergangenen Lesejahres war wie immer eine Mammutaufgabe, die mich wieder einmal viel länger in Anspruch nahm, als ich eigentlich plante. Jedes Jahr unterschätze ich, wie viel Zeitaufwand dieser Rückblick erfordert. Aber: es ist mir noch im Januar gelungen, ihn fertigzustellen und ich freue mich sehr, ihn euch heute präsentieren zu können! Eigentlich wäre heute ja die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise dran, doch da diese aus privaten Gründen ausfällt, dachte ich, ich nutze die Gelegenheit, um meinen Jahresrückblick einen Tag vorzuziehen. 😉

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Verfasst von - 28. Januar 2019 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

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Richard Schwartz – Die Macht der Alten

Havald zersplitterte. Der Nekromantenkaiser zerriss seine Seele. Nur mit Mühe gelang es ihm, sein Selbst wieder zusammenzusetzen. Nun teilt er seinen Körper mit all den Seelen, die ihm der Verschlinger und Seelenreißer überließen. Hunderte, Tausende aller Zeitalter leben in ihm weiter, während er von ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten profitiert. Die dunkle Gabe pulsiert in ihm. Mit seinem Schicksal hadernd zieht er sich zurück, versteckt sich im Hammerkopf, der Schenke, in der alles begann. Hier findet ihn Leandra. Einfühlsam überzeugt sie ihn, sich nicht abzuwenden. Illian und Askir brauchen ihn, denn noch immer bedroht Thalak die Königreiche, trotz des erfolgreichen Eingreifens von Xiang. Drachen wurden am Himmel gesichtet, primitive, furchtbare Wesen, die nicht mit der Majestät und Intelligenz Elsines vergleichbar sind und von einer Kriegsfürstin in weißer Lederrüstung kontrolliert werden: Farlin, Aselas Tochter. Havald kehrt nach Askir zurück und beginnt sofort, die Feldzüge vorzubereiten, die den Krieg ein für alle Mal beenden sollen. Seine unkonventionellen Ideen inspirieren nicht nur Zustimmung, doch seine engsten Freunde vertrauen seiner Führung. Leandra, Serafine, Zokora und Varosch begleiten ihn ins Blutige Land, um endlich das Geheimnis des Tarns zu lüften. Welche Macht haben die Alten ihren Nachfahren hinterlassen? Welche Opfer werden nötig sein, um den Krieg der Götter zu entscheiden?

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Verfasst von - 10. April 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Entrümpelung?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Urgh, mir tut alles weh. Nachdem ich vor einigen Wochen feststellen musste, dass Bouldern absolut nicht mein Sport ist, habe ich gestern mit ein paar Freunden zusammen einen Kletterwald ausprobiert. Ich bin nun keine grazile Fee, die über die Hindernisse hinweg schwebt, aber ich hatte definitiv mehr Spaß als beim Bouldern. Die Sicherheitsgurte machen für mich einen großen Unterschied, weil ich weiß, dass ich nicht fallen kann. Ich kann aber nicht leugnen, dass das Ganze ziemlich anstrengend ist und blaue Flecken fast unvermeidlich sind. Ich habe ganz schön Muskelkater. 😅
Heute wird trotzdem ein guter Tag, denn ich darf zum ersten Mal meine Hündin mit ins Büro nehmen. 😍 Ich freue mich schon sehr auf ihr Gesicht, wenn ihr klar wird, dass sie mich begleiten darf und nicht allein zu Hause bleiben muss! Doch bevor es soweit ist, kümmere ich mich erst einmal um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?

Ich bin froh, dass ich diese Frage überhaupt beantworten kann. Ich habe erst dieses Jahr die für mich lebensverändernde Entscheidung getroffen, Bücher, die ich nicht mochte, tatsächlich auszusortieren. Vorher habe ich das nie getan, sie blieben einfach im Regal. Jetzt stelle ich diese Werke bei Tauschticket ein, weil ich es irgendwie unfair finde, Bücher zu horten, die bei mir lediglich ungeliebt versauern würden. Ich suche ihnen ein neues Heim, wo sie den Respekt und die Anerkennung erhalten, die sie verdienen. Ich habe mich für eine Tauschbörse entschieden, statt sie bei eBay oder so einzustellen, weil es mir widerstrebt, damit Geld zu scheffeln. Das wäre nicht richtig. Deshalb verlange ich für meine aussortierten Bücher auch nie mehr als 3 Tickets (die Tauschwährung bei Tauschticket). Es geht mir nicht darum, mich zu bereichern, ich möchte diesen Büchern wirklich nur die Chance geben, andere Leser_innen glücklich zu machen.
Momentan sortiere ich noch nicht regelmäßig aus, denn ich habe noch nicht den richtigen Rhythmus für mich gefunden. Ich weiß allerdings bereits direkt nach dem Lesen, ob ein Buch irgendwann ausziehen muss. Das letzte Werk, das dieses Urteil errdulden musste, war „How to Kill a Rock Star“ von Tiffanie DeBartolo. Die Gründe dafür stehen deutlich in meiner Rezension: obwohl ich DeBartolos Darstellung der modernen Musikindustrie mochte, fand ich die Liebesgeschichte in diesem Buch übertrieben, affig und komplett unglaubwürdig. Ich war beleidigt, dass die Autorin offenbar annahm, ich würde ihr diesen pseudoromantischen Mist abkaufen. Deshalb muss „How to Kill a Rock Star“ gehen. Es hat hier nichts mehr zu suchen und ist in meinem Regal vollkommen fehl am Platz. Ich werde es bald bei Tauschticket einstellen; vielleicht findet es dann jemanden, bei dem es besser aufgehoben ist. Tschüß und auf Nimmerwiedersehen.

Welche Bücher müssen euch demnächst verlassen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Büchertausch?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Da bin ich wieder. Eine Woche Blogpause hat mir wirklich gut getan, so gut, dass ich eine Weile überlegt habe, ob ich noch eine Woche dran hänge, um endlich mal den Stapel ausstehender Rezensionen schrumpfen zu lassen. Dann kam ich aber doch zu der Überzeugung, dass mir der Austausch mit euch fehlt, selbst wenn ich mir nur eine Woche Urlaub genommen habe. 😉
Also bin ich pünktlich zur Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zurück, die heute folgendes wissen möchte:

Was haltet ihr von Büchertausch, z.B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?

Theoretisch finde ich das alles ganz toll. Bücher zu tauschen ist so erwachsen, großzügig und nachhaltig, weil ja für jedes getauschte Buch eins weniger gedruckt werden muss. Leider bin ich aber ein Neandertaler. Jagen und Sammeln. Ich habe ja erst vor Kurzem erklärt, dass ich nicht aussortiere, weil ich Bücher als Trophäen ansehe (HIER). Dementsprechend habe ich auch nichts zum Tauschen.
Letztes Jahr wurde in meiner direkten Nachbarschaft ein offener Bücherschrank aufgestellt. Es ist eine alte Telefonzelle, in der nun Bücher darauf warten, ein neues Zuhause zu finden. Hin und wieder schaue ich da mal rein und habe – ich muss es zugeben – bereits zweimal ein Buch mitgenommen, ohne ein neues hinzubringen. Angesichts dessen, dass das gute Stück dort allerdings seit etwa einem Jahr steht und immer voll ist, verursacht mir das kaum Gewissensbisse. Zwei Bücher in einem Jahr sind meiner Ansicht nach vertretbar. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass das Prinzip in meinem Viertel so richtig funktioniert, denn ich glaube, dass insgesamt tatsächlich weniger Bücher mitgenommen als hingebracht werden. Ein paar Werke stehen da wohl schon seit einem Jahr. Die Leute scheinen es eher als Anlaufstelle zu nutzen, um ihre alten Bücher loszuwerden. Was macht es da schon, dass ich zwei Bücher ohne Tausch adoptiert habe?
Neulich habe ich mit diesem Bücherschrank übrigens auch etwas erlebt, das exemplarisch für eine Seite meines Bezirks steht und mich innerlich in eine Zwickmühle brachte. Ich war nachts mit meiner Hündin zur letzten Gassirunde unterwegs, kam an der Telefonzelle vorbei und wollte schauen, welche Bücher dort zur Zeit vorübergehend leben. Ich stand bereits davor und wollte die Tür aufziehen. Ich konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, denn sonst hätte ich wohl den obdachlosen Mann geweckt, der im Inneren der Telefonzelle schlief. Einerseits habe ich Verständnis dafür, dass dieser Mann vermutlich keinen anderen Ort hat, an dem er einigermaßen sicher und trocken schlafen kann, aber andererseits war ich empört. Der Bücherwurm in mir hat sich fürchterlich darüber aufgeregt, dass er in einem Bücherregal nächtigt. Das gehört sich einfach nicht. Dieser Teil von mir wollte ihn wecken, rausschmeißen und die Bücher vor ihm beschützen, aber glücklicherweise hat mein soziales Gewissen das rechtzeitig verhindert. Ich wollte nicht, dass er dort schläft, aber noch weniger wollte ich ihn seines sicheren Schlafplatzes berauben. Es war seltsam, denn auf gewisse Weise haben mich dieser offene Bücherschrank und der obdachlose Mann daran erinnert, dass es wirklich größere Probleme als die Beschaffung neuer Bücher gibt.
Jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen, daher noch mal zusammengefasst: Möglichkeiten wie offene Bücherschränke sind großartig. Ich nutze sie allerdings nicht, weil ich mich nicht von meinen Büchern trennen möchte.

Nutzt ihr Möglichkeiten zum Büchertausch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare, nach einer Woche Blogpause noch mehr als sonst! Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche und bin schon gespannt, was ihr zum Thema Büchertausch zu sagen habt!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Mo Hayder – Die Sekte

2016-02-19 - Hayder Die Sekte

Mo Hayder ist eine Entdeckung meiner Eltern. Sie mögen ihre Thriller sehr, sortieren die Bücher jedoch direkt nach dem Lesen aus Platzmangel wieder aus. Krimis und Thriller liest man ja eher selten mehrfach. Da ich (noch) kein Platzproblem habe, gebe ich den Romanen gern ein neues Zuhause, wenn sie bei meinen Eltern ausziehen müssen. Ich besitze demzufolge eine kleine Hayder-Sammlung, obwohl ihre Bücher nie auf meiner Wunschliste standen. Daher dauerte es allerdings recht lange, bis ich das erste Mal einen ihrer Thriller auf dem Regal zog. Ich entschied mich für „Die Sekte“, weil es sich dabei um einen Einzelband handelt und ich vermutete, dass dies eine gute Möglichkeit wäre, die Autorin kennenzulernen.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, ist die kleine schottische Insel Cuagach Eilean, Pig Island, die Heimat des Teufels und seiner Jünger. Seit Jahren wird wild darüber spekuliert, was auf der Insel vor sich geht, denn die dort lebende, etwas obskure Glaubensgemeinschaft schätzt die Isolation. Umso überraschter ist der Journalist Joe Oakes, dass ausgerechnet er Pig Island besuchen soll. Ein unheimliches Amateurvideo brachte die Insel in die Medien und bescherte der ansässigen Sekte ein unerwünschtes Maß an Aufmerksamkeit. Joe verdient sein Geld damit, Mysterien aufzudecken. Für ihn zählen Fakten, nicht der Aberglaube der Massen. Hochmotiviert nimmt er die Einladung an, um den Gerüchten um Pig Island ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Doch als er auf der Insel eintrifft, geraten seine rationalen Überzeugungen ins Wanken. Schon bald versinkt Pig Island in Blut und Joe muss sich fragen, ob nicht doch der Teufel seine Finger im Spiel hat.

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Verfasst von - 26. März 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Montagsfrage: Aussortieren oder horten?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche kann ich nicht versprechen, dass ich meine Beiträge wie gewöhnlich posten kann. Ich arbeite mehr als sonst und kann noch nicht absehen, ob ich überhaupt eine Rezension zu Stande bekomme. Die Tage bräuchten wirklich mehr Stunden. Irgendwie ist dieses Jahr bisher total der Wurm drin, ich komme einfach nicht hinterher. Zwar habe ich mir vorgenommen, das Ganze etwas lockerer zu sehen, doch das klappt nicht gut, wenn ich merke, dass ich nicht so viel blogge, wie ich gern würde.
Die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja bekomme ich glücklicherweise auch heute dazwischen gequetscht. Sie möchte folgendes wissen:

Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich eine Vollblut-Jägerin-und-Sammlerin bin. Ich sortiere so gut wie nie aus. Ich weiß, dass ich das sollte, weil es richtig wäre, großartige Literatur zu teilen und zu verschenken, statt eifersüchtig darauf zu hocken und sie einstauben zu lassen. Aber ich kann mich nur schwer von meinen Büchern trennen. Sie sind für mich Trophäen und ich gebe zu, dass ich gern mit meiner umfangreichen Bibliothek angebe. Zu dem einen oder anderen Werk habe ich selbstverständlich auch eine emotionale oder sentimentale Verbindung, doch lange nicht zu allen. Nein, es liegt wirklich daran, dass ich ungern wieder hergebe, was ich einmal erbeutet habe. Hinzu kommt, dass ich keine Platz-Probleme habe. Wenn mein Bücherregal voll ist, wird eben ein neues gekauft und eine weitere Wand in Beschlag genommen. Die Entscheidung für ein beliebig erweiterbares Regalsystem fiel nicht ohne Grund.
Bei vielen von euch habe ich bereits gelesen, dass der Platzmangel der Hauptgrund für das Verschenken, Verkaufen und ganz allgemein Weggeben von Büchern ist. Ich glaube jedoch, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Meiner Meinung nach hat die Entscheidung dafür, anderen zu tollen Büchern zu verhelfen, viel mehr mit einer inneren Einstellung zu tun, die ich sehr bewundere. Aus meiner Sicht braucht es eine gewisse Größe, um Bücher wieder wegzugeben, selbst wenn sie dem/der ursprünglichen Besitzer_in nicht gefallen haben oder es sicher ist, dass diese Person sie nie wieder in die Hand nimmt. Eine Größe, die ich nicht besitze. Ich bin nicht so edel. Ich gleiche da eher einer Neandertalerin, die ihre Schätze notfalls knurrend mit Zähnen und Klauen verteidigt. Vielleicht werde ich eines Tages ein besserer Mensch sein und es ebenfalls über mich bringen, Bücher zu teilen. Ich empfinde diese Aussicht durchaus als wünschenswert, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich diesen Punkt bald erreiche. Dafür horte ich einfach noch viel zu gern. 😉

Sortiert ihr eure Bücher regelmäßig aus oder hortet ihr ebenfalls?

Ich hoffe, dass ich es heute schaffe, bei so vielen eurer Beiträge vorbeizuschauen wie möglich, denn ich bin neugierig, ob ihr in der Lage seid zu teilen. Außerdem freue ich mich natürlich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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