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Schlagwort-Archive: August 2014

25. 08. 2014 – Montagsfrage: Das abgefahrenste Buch?

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Mensch, momentan fliegt die Zeit. Es ist schon wieder Montag, wieder eine Woche vorbei und eine neue beginnt. Zum Wochenstart beantworte ich wie üblich die Montagsfrage von Nina aka Libromanie. Heute ist das folgende:

Das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast?

Das abgefahrenste Buch… Hmmm… Je nachdem, wie man das Wort auslegt, kommen da mehrere Bücher in Frage.
Ich finde zum Beispiel alles, was Terry Pratchett schreibt, total abgefahren, im Sinne von unkonventionell. Die ganze Scheibenwelt ist ein einziges Chaos, das nach eigenen Regeln funktioniert. Ein Universum, in dem der Tod Urlaub nehmen kann, Götter sterben, wenn niemand an sie glaubt und ein Ork den Fußball neu erfindet. Pratchetts Ideen sind einfach ANDERS und manchmal glaube ich, das liegt daran, dass sein Gehirn irgendwie anders funktioniert als das eines Durchschnittsmenschen. Streng genommen schreibt er natürlich Fantasy, aber meiner Meinung nach ist es eben keine normale Fantasy, sondern etwas ganz eigenes. Es sollte sich mal jemand ein Genre für sein spezielles Schaffen ausdenken.
Ich finde aber auch Stephen King abgefahren, diesmal im Sinne von gruselig. Die Art und Weise, wie er mit den Ängsten seiner LeserInnen spielt, ist außergewöhnlich. Auf der einen Seite entsetzt mich das, weil ich mir einfach nicht erklären kann, wie er das macht, woher er seine Fantasien nimmt, doch auf der anderen Seite finde ich es auch massiv beeindruckend. Ich glaube, „ES“ ist das einzige Buch, das mir wahrhaft Albträume beschert hat. Als ich gemeinsam mit meiner Mutter mein neues Regal einräumte, fragte sie mich, ob ich dieses Buch nicht auch haben möchte, da ich diejenige mit der Stephen King Sammlung bin. Ich habe das aus tiefstem Herzen abgelehnt. Ich möchte dieses Buch nicht hier haben. Dann träume ich am Ende nur wieder von Clowns, die an meinem Bett stehen, während ich schlafe.
Als abgefahren würde ich ebenfalls Steven Eriksons „Das Spiel der Götter“ – Reihe bezeichnen. Ganz ehrlich, obwohl ich so viel Fantasy lese, ist mir noch kein anderer Autor begegnet, der eine dermaßen ausgeklügelte und anspruchsvolle Welt erschaffen hat. Alles ist extrem kompliziert, es tauchen massenhaft Charaktere auf, jede/r intrigiert gegen jede/n und verfolgt eigene Ziele, doch Erikson behält ernsthaft den Überblick und schafft es am Ende, alle Stränge zusammen zu bekommen und logisch aufzuklären oder enden zu lassen. Wenn das nicht abgefahren im Sinne von beeindruckend ist, weiß ich auch nicht weiter. „Das Spiel der Götter“ ist High Fantasy at it’s finest. Ich zittere schon jetzt vor der Rezension, wenn ich irgendwann weiter lese.

All diese Bücher und Reihen finde ich abgefahren, doch wenn ich mich entscheiden muss, wähle ich das Buch, das mich sprachlos gemacht hat. Ich entscheide mich für blutigen, dreckigen, brutalen Punk: „Das Buch Ohne Namen“ von Anonymus, bzw. die gesamte „Bourbon Kid“ – Reihe. Ein Buch mit einer so hohen Sterblichkeitsrate kann nichts anderes sein als abgefahren. Dass ich ernsthaft Sympathie für einen Serienmassenmörder entwickelt habe, ist abgefahren. Dass ich mich auf die Rückkehr in ein Rattennest wie Santa Mondega freue, ist abgefahren. Wenn es nach mir ginge, könnte im Duden neben dem Eintrag für „abgefahren“ ohne Weiteres ein Bild von „Das Buch Ohne Namen“ abgedruckt sein.

Wie ist es bei euch? Welche Bücher findet ihr abgefahren?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 😀

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Verfasst von - 25. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Let’s talk about… Die Bestenliste des ZDF

Eigentlich bin ich für unser nächstes „Let’s talk about…“ einen Tag zu spät dran, normalerweise ist Mittwoch unser Diskussionstag. Aber ich dachte mir, dass es im Grunde keine Rolle spielt. 😀
Heute geht es wie angekündigt noch einmal um eine deutsche Bestenliste: die des ZDF. Unter dem Motto „Das Große Lesen“ (Hmm, hat da jemand bei der BBC geschmult?) befragte das ZDF etwa 250.000 deutschsprachige LeserInnen und ließ sie aus einer vorher konzipierten Zusammenstellung von 200 Büchern ihre 100 „Bestseller“ auswählen. Die Aktion wurde von 20.000 Buchgeschäften und Bibliotheken beworben. Zustande kam dabei eine Liste der 100 beliebtesten Bücher deutschsprachiger LeserInnen.
Wie ihr euch mittlerweile sicher denken könnt, finde ich dieses Auswahlverfahren am geeignetsten. Jetzt lasst uns erst einmal einen Blick auf die Auswahl werfen, bevor ich wie üblich noch ein bisschen darüber schwadroniere. 😉
Die Legende findet ihr hier:

Legende

Top 100 Bücher der ZDF-Aktion „Das Große Lesen“

Rang Titel Autor Elli’s Info
1 „Der Herr der Ringe“ J.R.R. Tolkien  gelesennicht gefallen
2 „Die Bibel“  vorgenommen
3 „Die Säulen der Erde“ Ken Follett  niemals
4 „Das Parfum“ Patrick Süskind  Regalgelesengefallen 2
5 „Der kleine Prinz“ Antoine de Saint-Exupéry  Regalgelesengefallen 2
6 „Buddenbrooks“ Thomas Mann  autor bekanntvorgenommen
7 „Der Medicus“ Noah Gordon  schon mal gehört
8 „Der Alchimist“ Paulo Coelho  autor bekanntvielleicht
9 „Harry Potter und der Stein der Weisen“ J.K. Rowling Regalgelesengefallen 2
10 „Die Päpstin“ Donna W. Cross  schon mal gehört
11 „Tintenherz“ Cornelia Funke  autor bekanntvorgenommen
12 „Feuer und Stein“ Diana Gabaldon  unbekannt
13 „Das Geisterhaus“ Isabel Allende  unbekannt
14 „Der Vorleser“ Bernhard Schlink  schon mal gehört
15 „Faust. Der Tragödie erster Teil“ Johann Wolfgang von Goethe Regal gelesengefallen 2
16 „Der Schatten des Windes“ Carlos Ruiz Zafón  unbekannt
17 „Stolz und Vorurteil“ Jane Austen  Regalgelesengefallen 2
18 „Der Name der Rose“ Umberto Eco  Regalgelesengefallen 2
19 „Illuminati“ Dan Brown  Regalgelesengefallen 2
20 „Effi Briest“ Theodor Fontane  autor bekannt
21 „Harry Potter und der Orden des Phönix“ J.K. Rowling  Regalgelesengefallen 2
22 „Der Zauberberg“ Thomas Mann autor bekannt vorgenommen
23 „Vom Winde verweht“ Margaret Mitchell  niemals
24 „Siddharta“ Hermann Hesse  autor bekannt
25 „Die Entdeckung des Himmels“ Harry Mulisch  unbekannt
26 „Die unendliche Geschichte“ Michael Ende  Regalgelesengefallen 2
27 „Das verborgene Wort“ Ulla Hahn  unbekannt
28 „Die Asche meiner Mutter“ Frank McCourt  schon mal gehört
29 „Narziss und Goldmund“ Hermann Hesse  autor bekannt
30 „Die Nebel von Avalon“ Marion Zimmer Bradley  autor bekannt
31 „Deutschstunde“ Siegfried Lenz  schon mal gehört
32 „Die Glut“ Sándor Márai  unbekannt
33 „Homo Faber“ Max Frisch  Regalgelesengefallen 2
34 „Die Entdeckung der Langsamkeit“ Sten Nadolny  unbekannt
35 „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ Milan Kundera  schon mal gehört
36 „Hundert Jahre Einsamkeit“ Gabriel Garcia Márquez  autor bekannt
37 „Owen Meany“ John Irving  autor bekannt
38 „Sofies Welt“ Jostein Gaarder  Regal
39 „Per Anhalter durch die Galaxis“ Douglas Adams  Regalgelesengefallen 2
40 „Die Wand“ Marlen Haushofer  unbekannt
41 „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ John Irving  Regal
42 „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ Gabriel Garcia Márquez  autor bekanntvielleicht
43 „Der Stechlin“ Theodor Fontane  autor bekannt
44 „Der Steppenwolf“ Hermann Hesse  Regal
45 „Wer die Nachtigall stört“ Harper Lee  wunschliste 4
46 „Joseph und seine Brüder“ Thomas Mann  autor bekannt
47 „Der Laden“ Erwin Strittmatter  unbekannt
48 „Die Blechtrommel“ Günter Grass niemals autor bekannt
49 „Im Westen nichts Neues“ Erich Maria Remarque  Regalgelesennicht gefallen
50 „Der Schwarm“ Frank Schätzing  Regalgelesengefallen 2
51 „Wie ein einziger Tag“ Nicholas Sparks  schon mal gehört
52 „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ J.K. Rowling  Regalgelesengefallen 2
53 „Momo“ Michael Ende  Regalgelesengefallen 2
54 „Jahrestage“ Uwe Johnson  unbekannt
55 „Traumfänger“ Marlo Morgan  unbekannt
56 „Der Fänger im Roggen“ J.D. Salinger  Regalgelesengefallen 2
57 „Sakrileg“ Dan Brown  Regalgelesengefallen 2
58 „Krabat“ Otfried Preußler  autor bekanntvielleicht
59 „Pippi Langstrumpf“ Astrid Lindgren  Regalgelesengefallen 2
60 „Wüstenblume“ Waris Dirie  autor bekanntvorgenommen
61 „Geh, wohin dein Herz dich trägt“ Susanna Tamaro  unbekannt
62 „Hannas Töchter“ Marianne Fredriksson  unbekannt
63 „Mittsommermord“ Henning Mankell  autor bekannt
64 „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ Henning Mankell  autor bekannt
65 „Das Hotel New Hampshire“ John Irving  autor bekanntvorgenommen
66 „Krieg und Frieden“ Leo Tolstoi  autor bekannt
67 „Das Glasperlenspiel“ Hermann Hesse  Regal
68 „Die Muschelsucher“ Rosamunde Pilcher  niemalsautor bekannt
69 „Harry Potter und der Feuerkelch“ J.K. Rowling  Regalgelesengefallen 2
70 „Tagebuch“ Anne Frank  Regalgelesengefallen 2
71 „Salz auf unserer Haut“ Benoite Groult  unbekannt
72 „Jauche und Levkojen“ Christine Brückner  unbekannt
73 „Die Korrekturen“ Jonathan Franzen  autor bekannt
74 „Die weiße Massai“ Corinne Hofmann  niemals
75 „Was ich liebte“ Siri Hustvedt  unbekannt
76 „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ Walter Moers  gelesengefallen 2
77 „Das Lächeln der Fortuna“ Rebecca Gablé  unbekannt
78 „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ Eric-Emmanuel Schmitt  unbekannt
79 „Winnetou“ Karl May  autor bekannt
80 „Désirée“ Annemarie Selinko  unbekannt
81 „Nirgendwo in Afrika“ Stefanie Zweig  schon mal gehört
82 „Garp und wie er die Welt sah“ John Irving  autor bekanntvielleicht
83 „Die Sturmhöhe“ Emily Brontë autor bekannt vorgenommen
84 „P.S. Ich liebe Dich“ Cecilia Ahern  autor bekanntvielleicht
85 „1984“ George Orwell  autor bekanntvorgenommen
86 „Mondscheintarif“ Ildiko von Kürthy niemals autor bekannt
87 „Paula“ Isabel Allende  unbekannt
88 „Solange du da bist“ Marc Levy  unbekannt
89 „Es muss nicht immer Kaviar sein“ Johannes Mario Simmel autor bekannt
90 „Veronika beschließt zu sterben“ Paulo Coelho  autor bekanntvielleicht
91 „Der Chronist der Winde“ Henning Mankell  autor bekannt
92 „Der Meister und Margarita“ Michail Bulgakow  autor bekannt
93 „Schachnovelle“ Stefan Zweig  autor bekannt
94 „Tadellöser & Wolff“ Walter Kempowski  unbekannt
95 „Anna Karenina“ Leo Tolstoi  autor bekannt
96 „Schuld und Sühne“ Fjodor Dostojewski  autor bekannt
97 „Der Graf von Monte Christo“ Alexandre Dumas  autor bekannt
98 „Der Puppenspieler“ Tanja Kinkel  unbekannt
99 „Jane Eyre“ Charlotte Brontë autor bekanntvielleicht
100 „Rote Sonne, schwarzes Land“ Barbara Wood  schon mal gehört
Die besten Bücher der Welt

Vielen Dank an „Die besten Bücher der Welt“!

Wie ihr sehen könnt, ist diese Liste diejenige, die die meisten „schon gelesen“-Bücher für mich enthält. Vor dem Hintergrund, dass hier nicht die besten, sondern die beliebtesten Bücher zusammen gefasst sind, finde ich die Auswahl okay. Vermutlich ist das auch das höchste der Gefühle bezüglich Bestenlisten, denn es gibt wohl keine einzige, die ich nicht noch verändern würde. 😉 Aber diese hier ist doch sehr ausgewogen; ich kann mir vorstellen, dass das Durchschnitts-Bücherregal der Deutschen tatsächlich so aussieht.
Statt also heute wieder einmal herum zu mäkeln, was mir fehlt und wo ich Kritikpunkte sehe, möchte ich euch erklären, warum ich zwei der Bücher auf dieser Liste niemals lesen möchte.

Erstens, Günter Grass‘ „Die Blechtrommel“. Im Falle dieses Buches muss ich auf ein Thema verweisen, das wir schon vor einiger Zeit besprochen haben: das Thema Vorurteile und wie sie mein Leseverhalten beeinflussen. 2006 machte Günter Grass publik, dass er im Alter von 17 Jahren der Waffen-SS angehörte. Das ist der Grund, warum ich dieses Buch niemals lesen möchte und warum es sicherlich auch keinen Sinn hätte. Zwar hat Grass laut eigener Aussage niemals auch nur einen Schuss abgegeben und war nicht in Kriegsverbrechen verwickelt, aber bei mir löste diese Offenbarung (die durchaus mutig war, ich bin in der Lage, das anzuerkennen), einen unvergleichlichen Abscheu aus. Man kann nun argumentieren, dass der Schriftsteller zu dieser Zeit vermutlich einfach nur jung und dumm war und überhaupt nicht begriff, zu welcher Einheit er gehörte. Aber für mich ist es… ich möchte meine Gedankenwelt, meine Fantasie, meinen Geist einfach niemandem anvertrauen, der aktiv im Regime der Nazis involviert war. Ich kann nicht verzeihen und erst recht nicht vergessen. Vielleicht ist das kleinlich und unfair, aber ich bin überzeugt, dass meine Abneigung so dominant ist, dass sie sich massiv auf mein Verständnis von „Die Blechtrommel“ auswirken würde. Selbst wenn ich Grass eine Chance geben würde, ich glaube einfach nicht, dass mir das Buch gefallen könnte, weil ich eben nicht vergessen kann. Ich hätte seine Vergangenheit immer im Kopf.

Zweitens „Die weiße Massai“ von Corinne Hofmann. Hier weiß ich eigentlich noch nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich niemals lesen werde. Aber die Chancen stehen schlecht. Erinnert ihr euch, dass ich zum Geburtstag „Deutschland Schwarz Weiß: Der alltägliche Rassismus“ von Noah Sow bekommen habe? Hier für euch der Klappentext von amazon:

„Noah Sow deckt rassistisches Verhalten im deutschen Alltag auf.
In der Schule lernen wir, dass alle Menschen gleich seien. Dennoch leben wir mit konkreten Vorstellungen und Vorurteilen im Kopf. An vielen Beispielen verdeutlicht Noah Sow den Alltagsrassismus, der uns täglich begegnet. So erfährt der Leser etwa, wie selbst die UNICEF-Werbung sich rassistischer Klischees bedient, und warum es schlimmer ist, „Die weiße Massai“ zu Ende zu lesen als nicht zur Lichterkette zu gehen.
Rassismus zu bekämpfen heißt, ihn zunächst zu verstehen. Dieser Prozess wird für Angehörige der Mehrheitsgesellschaft nicht immer schmerzfrei vonstatten gehen können. Aber wie nicht zuletzt Noah Sows Buch deutlich macht – lohnen wird es sich allemal, und zwar für alle.“

Tja, da seht ihr es. Noah Sow wird mir erklären, warum bzw. inwiefern „Die weiße Massai“ rassistische Züge hat. Wie wahrscheinlich ist es schon, dass ich das Buch danach noch lesen möchte? Ich meine, ich halte es mir natürlich offen, denn es kann genauso gut sein, dass ich „Deutschland Schwarz Weiß“ grauenvoll finde. Aber eigentlich kenne ich mich zu gut, um tatsächlich damit zu rechnen, dass ich „Die weiße Massai“ auf meine Wunschliste setze. Erst einmal sensibilisiert, schätze ich, dass ich Corinne Hofmanns Buch nur schwer ertragen könnte. Allerdings bereitet mir das kein Kopfzerbrechen, weil ich nicht glaube, dass ich wirklich etwas verpasse.

Wie empfindet ihr die Bestenliste des ZDF?

Findet ihr sie ebenfalls so ausgewogen wie ich? Ich habe wie auch sonst ein paar Diskussionsfragen für euch, an denen ihr euch orientieren könnt:

  1. Welche dieser Bücher habt ihr bereits gelesen?
  2. Welche dieser Bücher möchtet ihr noch lesen?
  3. Welche dieser Bücher würdet ihr niemals auch nur mit der Kneifzange anfassen?
  4. Findet ihr, dass alle diese Bücher ihren Platz in der Bestenliste zu Recht haben?
  5. Spiegelt diese Bestenliste auch euer Bücherregal in etwa wider?

Ich freue mich wieder sehr auf eure Meinungen, es ist immer wieder schön zu sehen, wie ihr über diese Bestenlisten denkt. 🙂 Und jetzt:

Let’s talk about… die Bestenliste des ZDF!

 
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Verfasst von - 21. August 2014 in Let's talk about...

 

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18. 08. 2014 – Wie wir zu Bestien werden: Reden wir über Kritikfähigkeit

Heute ist richtig was los auf meinem Blog, das ist heute schon mein dritter Beitrag. 😀 Während die letzten beiden Posts erfreuliche Themen besprachen, möchte ich mich nun den ernsten Dingen des Lebens widmen. Ich danke Annika von kathrinsbooklove, dass sie mich dazu inspiriert und aufgeklärt hat.
Offenbar ist dieses Wochenende (während ich Bücher in das neue Regal einsortiert habe) eine Erschütterung durch die Buch-BloggerInnen-Welt gegangen. Ein paar meiner lieben KollegInnen mussten einsehen, dass sie sich manchmal nicht besser verhalten als der Rest der weiten Internet-Community.
Es ging um den neuen Blog Die ehrliche Rezensentin und ihren ersten Post, den ihr HIER einsehen könnt. Anscheinend hat dieser Beitrag einen Shitstorm (was für ein blödes Wort) auf Twitter ausgelöst. Viele Buch-BloggerInnen fühlten sich auf den Schlips getreten und haben der Autorin so richtig Feuer unterm Hintern gemacht. Und das nur, weil sie schrieb, sie fände, dass viele Rezensionen zu nett sind. Einen Tag später stellte sich dann heraus, dass hinter dem Blog eine bereits bekannte Persönlichkeit der Szene steckte: Antonie von Die fabelhafte Welt der Bücher. Es war ein Experiment, ein Experiment, das grandios gescheitert ist, wie ihr HIER lesen könnt.

So viel zur Hintergrundgeschichte. Ich möchte dazu nun ein paar Worte sagen, obwohl die Ereignisse an sich völlig an mir vorbei gegangen sind. Ich finde, dass man sowas nicht einfach unkommentiert lassen darf. Denn es ist meiner Meinung nach keine spezielle Erfahrung, sondern nur das Symptom eines größeren Phänomens.
Was da passiert ist, ist ein Ausdruck dessen, wie wir uns im Internet verhalten. Egal auf welcher Plattform, ob nun Blog, Forum oder Twitter. Was sind wir nur für hypersensible Memmen geworden? Ja, von mir aus, dann macht mich doch fertig aufgrund meiner Wortwahl. Aber wartet damit bitte bis zum Ende des Posts. Ich nehme mich da nämlich nicht aus. Auch ich bin extrem empfindlich, wenn ich Kritik im Internet lese. Als ich den Post von Die ehrliche Rezensentin las, schaltete auch mein Inneres direkt in die Defensive. „Meine Rezensionen sollen zu unehrlich sein??? Was bildet die sich ein???“, so dachte ich (in etwa).
Bis vor ein paar Monaten übermannten mich solche Gedanken auch jedes Mal, wenn ich Kritik auf meinem eigenen Blog las, die sich dann direkt an mich richtete. Ich beobachtete das an mir und ich schämte mich dafür. Denn was ist Kritik anderes als gut gemeinte Hilfe? Ich habe dann bewusst die Entscheidung getroffen, meine inneren Reaktionen besser zu kontrollieren. Wenn ich im Netz etwas veröffentliche, muss ich damit rechnen, dass nicht jede/r meine Beiträge für perfekt hält. Und wenn ich ehrlich bin, halte ja nicht mal ich selbst mein Geschreibsel für perfekt. Warum werde ich also wütend, wenn mir jemand das bestätigt, was ich sowieso schon denke und irgendwo weiß? Das heißt, ich haue mir nun einfach jedes Mal selbst auf die Finger, wenn ich merke, dass sich Empörung in mir breit machen will. „Stopp, fahr dich runter. Das ist NICHT böse gemeint“. Ist es so einfach? Ja, ist es.
In Bezug auf so allgemeine Kritik wie die von Die ehrliche Rezensentin ist es sogar noch einfacher. Sie hat mich nicht persönlich angesprochen. Vermutlich kennt sie meinen Blog nicht mal. Es gibt für mich daher absolut keinen Grund, ihre Worte persönlich zu nehmen und das Gefühl zu entwickeln, sie hätte mir ans Bein gepinkelt. Ich bin der Meinung, ihre Einschätzung trifft auf meine Rezensionen nicht zu. Sie mögen nicht perfekt sein, aber ehrlich sind sie. Ich schreibe prinzipiell auf, was mich stört. Ich muss nicht aus der Haut fahren, da ich meines Erachtens nach NICHT gemeint bin.
Zum wichtigsten aller Punkte an dieser Geschichte komme ich aber jetzt: angenommen, ich wäre der Meinung, dass Die ehrliche Rezensentin richtig liegt und meine Rezensionen etwas zu weichgespült sind. In welcher Welt ist es bitte eine logische Reaktion, meine Wut darüber an IHR auszulassen? Ist das denn ihre Schuld? Hat sie mir einen Revolver an die Schläfe gedrückt und mich gezwungen, einen Beitrag so und nicht anders zu schreiben? Selbstverständlich nicht. ICH bin Schuld. „Töte nicht den Boten“. Ich muss den Fehler nicht bei ihr suchen, sondern bei mir. Mir muss ich Vorwürfe machen, nicht ihr. Ja, vielleicht fühle ich mich durch ihre Worte in die Ecke gedrängt und habe das Bedürfnis, mich mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Doch so werde ich aus der Ecke nicht heraus kommen. Es gibt nur eine Person, die die Macht dazu hat, mich da rauszuholen: ich selbst. Statt also auszuflippen und wilde Beleidigungen ins Netz zu schmeißen, wäre es doch wesentlich rationaler, ein Zwiegespräch mit mir selbst zu führen und eine Lösung zu finden.
Ich mache mir etwas vor, wenn ich glaube, ich wäre wichtig genug, dass jemand mich persönlich verletzen will, weil ihm oder ihr etwas an meinem Blog nicht gefällt. Ich bin NICHT der Mittelpunkt der Gedankenwelt anderer.

Lange Rede, kurzer Sinn: sind wir denn alle so wenig kritikfähig? Wie wenig Selbstbewusstsein haben wir eigentlich und wie wichtig nehmen wir uns selbst? Entweder ich vertraue meinem Schaffen oder eben nicht. Und wenn nicht, dann sollte ich eine Möglichkeit finden, das zu ändern. Wenn ich hinter dem stehe, was ich schreibe, bringt mich doch eine kleine Kritik nicht aus dem Konzept.
Ich für meinen Teil arbeite daran, meine Reizschwelle wieder nach oben zu versetzen. Weil ich niemandem weh tun möchte, nur weil MEIN Ego angekratzt ist. Weil ich besser sein möchte als das. Ich möchte mit Kritik umgehen können. Es ist nicht immer leicht meine Gefühle zu kontrollieren, denn in meinem Blog steckt mein Herz und meine Seele, aber es ist sehr wohl leicht, die Kontrolle über meine Handlungen zu behalten.
Manchmal sollten wir vielleicht einfach die Finger von der Tastatur nehmen und kurz innehalten.

 
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Verfasst von - 18. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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18. 08. 2014 – Die fabelhafte Lillie

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Es gibt einige tollle Blogs da draußen in der großen weiten Internet-Welt, aber einer meiner liebsten ist und bleibt {Bookraptured}. Lillie ist eine fleißige und äußerst begeisterungsfähige Bloggerin, weswegen ich ihr gern vertraue, was Buch-Empfehlungen angeht. Dank ihr ist schon das eine oder andere Buch auf meiner Wunschliste gelandet. 😉

Jetzt feiert Lillie einen wichtigen Meilenstein: sie hat die 200-Follower-Marke geknackt. Ich finde das toll, denn sie hat die Aufmerksamkeit definitiv verdient. Noch besser für mich als treue Followerin ist dabei, dass Lillie nicht allein feiert, sondern ihre Freude mit uns allen teilt. Sie veranstaltet ein extrem umfangreiches Giveaway, für das ich hier jetzt mal ein bisschen Werbung machen möchte. Einerseits steigert das meine Chancen, tatsächlich mal was zu gewinnen (hey, ein bisschen Egoismus ist erlaubt!), andererseits finde ich die Aktion einfach großartig und möchte euch alle auffordern, mitzumachen! 😀
Es gibt eine Menge Buchpakete zu gewinnen, sowohl in Englisch als auch in Deutsch. Da ist bestimmt auch etwas für euch dabei! Schaut doch einfach mal vorbei! Dafür müsst ihr nur auf Lillies Logo klicken, denn ich habe es mit ihrem Beitrag verlinkt. 😉

Ich wünsche euch allen ganz viel Glück bei dem Gewinnspiel und gratuliere Lillie von Herzen zu ihrem tollen Meilenstein! Mach weiter so, du bist fabelhaft! ❤

 
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Verfasst von - 18. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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18. 08. 2014 – Montagsfrage: Traumjob mit Büchern?

Puh, es war ein anstrengendes, aber sehr produktives Wochenende, denn… mein neues Bücherregal hängt! 😀 Ich hab jetzt wieder ganz viel Platz! 😀 Ich möchte euch noch ausführlich von dem Projekt „Bücherregal-Expansion“ erzählen, aber da das sicher etwas umfangreicher wird, brauche ich ein paar Tage, um den Beitrag zu erstellen. 🙂

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Heute ist jedoch sowieso erst mal Montag, Zeit für die Montagsfrage von Nina aka Libromanie!
Diese Woche geht es um berufliche Wünsche:

Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könntest?

Lustig, dass Nina ausgerechnet diese Frage stellt, denn mein Ziel ist es auf jeden Fall, irgendwann was mit Büchern zu machen. Nach dem Studium möchte ich in den Journalismus gehen. Ich möchte in der Welt der Nachrichten arbeiten, möchte Artikel schreiben und mir einen Namen machen. Doch das große Endziel ist es, eines Tages mein Geld damit zu verdienen, dass ich Bücher lese und Rezensionen schreibe. Kurz gesagt: ich möchte Literaturkritikerin für eine Zeitung werden. Ich weiß, dass das ein ehrgeiziges Ziel ist, aber das ändert nichts daran, dass ich es versuchen werde. Ich habe diese Traumvorstellung, dass ich eines schönen Tages in einem kleinen Kabuff sitze, die Wände voller Bücher sind und ich den ganzen Tag nichts anderes tue, als Literatur zu lesen und einzuschätzen. Das würde mich wirklich glücklich machen.

Wie ist es bei euch? Möchtet ihr in eurem Beruf auch mit Büchern zu tun haben?

Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Kommentare, denn ich bin wirklich neugierig, was eure Träume sind. 🙂

 
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Verfasst von - 18. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Let’s talk about… die Bestenliste der BBC

Endlich, endlich schaffe ich es, mal wieder ein „Let’s talk about…“ zu erstellen! 😀 Wurde aber auch Zeit, oder?
Heute möchte ich mich gemeinsam mit euch mit der Bestenliste der Top 100 Bücher der BBC beschäftigen. Sie erschien 2003 und trägt den Titel „BBC Big Read“. Im Gegensatz zu all den anderen Listen, die wir bisher besprochen haben, basiert diese ausschließlich auf den Präferenzen der britischen Leser. Die Zuschauer sollten der BBC ihr „Für-alle-Zeiten“-liebstes Buch nennen. Am Ende beteiligten sich etwa 750.000 Briten. Wie immer möchte ich euch jetzt zuerst die Liste präsentieren und danach noch ein paar Worte dazu sagen.
Na denn, auf geht’s! 😀 Die Legende findet ihr hier:

Legende

Top 100 Bücher des „BBC Big Read“

Rang Titel Autor Elli’s Info
1 „Der Herr der Ringe” J.R.R. Tolkien Regalgelesennicht gefallen
2 „Stolz und Vorurteil” Jane Austen Regalgelesengefallen 2
3 „His Dark Materials” Philip Pullman  unbekannt
4 „Per Anhalter durch die Galaxis” Douglas Adams Regalgelesengefallen 2
5 „Harry Potter und der Feuerkelch” Joanne K. Rowling Regalgelesengefallen 2
6 „Wer die Nachtigall stört” Harper Lee  wunschliste 4
7 „Pu der Bär“ Alan Alexander Mine   autor bekannt
8 „1984“ George Orwell  autor bekanntvorgenommen
9 „Der König von Narnia“ C.S. Lewis  autor bekannt
10 „Jane Eyre“ Charlotte Brontë  autor bekannt
11 „Catch-22“ Joseph Heller  autor bekanntvorgenommen
12 „Sturmhöhe“ Emily Brontë autor bekannt vielleicht
13 „Gesang vom großen Feuer“ Sebastian Faulks  unbekannt
14 „Rebecca“ Daphne du Maurier  schon mal gehört
15 „Der Fänger im Roggen“ J.D. Salinger Regal gelesengefallen 2
16 „Der Wind in den Weiden“ Kenneth Grahame  gelesengefallen 2
17 „Große Erwartungen“ Charles Dickens  autor bekanntvielleicht
18 „Little Women“ Louisa May Alcott  niemals
19 „Corellis Mandoline“ Louis de Bernière  schon mal gehört
20 „Krieg und Frieden“ Leo Tolstoi  autor bekannt
21 „Vom Winde verweht“ Margaret Mitchell  niemals
22 „Harry Potter und der Stein der Weisen“ Joanne K. Rowling Regalgelesengefallen 2
23 „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ Joanne K. Rowling Regalgelesengefallen 2
24 „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ Joanne K. Rowling  Regalgelesengefallen 2
25 „Der Hobbit“ J.R.R. Tolkien  Regalgelesengefallen 2
26 „Tess von d’Urbervilles: Eine reine Frau“ Thomas Hardy  unbekannt
27 „Middlemarch“ George Eliot  unbekannt
28 „A Prayer for Owen Meany“ John Irving  autor bekannt
29 „Früchte des Zorns“ John Steinbeck  Regalgelesengefallen 2
30 „Alice im Wunderland“ Lewis Carroll Regalgelesengefallen 2
31 „Die unglaubliche Geschichte der Tracy Baker“ Jacqueline Wilson  unbekannt
32 „Hundert Jahre Einsamkeit“ Gabriel García Márquez  autor bekannt
33 „Die Säulen der Erde“ Ken Follet  niemals
34 „David Copperfield“ Charles Dickens  Regalnoch abwarten
35 „Charlie und die Schokoladenfabrik“ Roald Dahl  autor bekanntvorgenommen
36 „Die Schatzinsel“ Robert Louis Stevenson  autor bekanntvorgenommen
37 „Eine Stadt wie Alice“ Nevil Shute  unbekannt
38 „Überredung“ Jane Austen autor bekanntvorgenommen
39 „Dune – die erste Trilogie“ Frank Herbert  schon mal gehört
40 „Emma“ Jane Austen  autor bekanntvorgenommen
41 „Anne auf Green Gables“ Lucy Maud Montgomery  schon mal gehört
42 „Unten am Fluss“ Richard Adams  unbekannt
43 „Der große Gatsby“ F. Scott Fitzgerald wunschliste 4gelesengefallen 2
44 „Der Graf von Monte Christo“ Alexandre Dumas  autor bekanntnoch drüber nachdenken
45 „Wiedersehen mit Brideshead“ Evelyn Waugh  autor bekannt
46 „Die Farm der Tiere“ George Orwell  autor bekanntvorgenommen
47 „A Christmas Carol“ Charles Dickens  autor bekanntvorgenommen
48 „Am grünen Rand der Welt“ Thomas Hardy  unbekannt
49 „Goodnight Mister Tom“ Michelle Magorian  unbekannt
50 „Die Muschelsucher“ Rosamunde Pilcher  niemals
51 „Der geheime Garten“ Frances Hodgson Burnett  schon mal gehört
52 „Von Mäusen und Menschen“ John Steinbeck  autor bekanntvorgenommen
53 „The Stand“ Stephen King  autor bekanntvielleicht
54 „Anna Karenina“ Leo Tolstoi  autor bekannt
55 „Eine gute Partie“ Vikram Seth  unbekannt
56 „Sophiechen und der Riese“ Roald Dahl  autor bekannt
57 „Swallows And Amazons” Arthur Ransome  unbekannt
58 „Black Beauty“ Anna Sewell  niemals
59 „Artemis Fowl“ Eoin Colfer  schon mal gehört
60 „Schuld und Sühne“ Fjodor Dostojewski  autor bekannt
61 „Himmel und Hölle“ Malorie Blackman  unbekannt
62 „Die Geisha“ Arthur Golden schon mal gehörtvielleicht
63 „Eine Geschichte aus zwei Städten“ Charles Dickens  autor bekanntvielleicht
64 „Die Dornenvögel“ Colleen McCullough  schon mal gehört
65 „Gevatter Tod“ Terry Pratchett Regal gelesengefallen 2
66 „The Magic Faraway Tree“ Enid Blyton  autor bekannt
67 „The Magus“ John Fowles  schon mal gehört
68 „Ein gutes Omen“ Terry Pratchett & Neil Gaiman  wunschliste 4
69 „Wachen! Wachen!“ Terry Pratchett  wunschliste 4
70 „Herr der Fliegen“ William Golding  vorgenommen
71 „Das Parfum“ Patrick Süskind Regal gelesengefallen 2
72 „Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen“ Robert Tressell  unbekannt
73 „Die Nachtwächter“ Terry Pratchett autor bekanntvielleicht
74 „Matilda“ Roald Dahl  gelesengefallen 2
75 „Bridget Jones’s Diary“ Helen Fielding  niemals
76 „Die geheime Geschichte“ Donna Tartt  unbekannt
77 „Die Frau in Weiß“ Wilkie Collins  unbekannt
78 „Ulysses“ James Joyce  Regalnoch abwarten
79 „Bleak House“ Charles Dickens  autor bekannt
80 „Charlies Doppelleben“ Jacqueline Wilson  unbekannt
81 „Die Zwicks stehen Kopf“ Roald Dahl  autor bekannt
82 „I Capture The Castle“ Dodie Smith  unbekannt
83 „Löcher“ Louis Sachar  unbekannt
84 „Im Schloß“ Mervyn Peake  unbekannt
85 „Der Gott der kleinen Dinge“ Arundhati Roy schon mal gehörtnoch drüber nachdenken
86 „Vicky Angel“ Jacqueline Wilson  unbekannt
87 „Schöne neue Welt“ Aldous Huxley  Regalgelesengefallen 2
88 „Cold Comfort Farm” Stella Gibbons  unbekannt
89 „Magician“ Raymond Feist  unbekannt
90 „Unterwegs“ Jack Kerouac  Regal
91 „Der Pate“ Mario Puzo  schon mal gehört
92 „Ayla und der Clan des Bären“ Jean M. Auel  unbekannt
93 „Die Farben der Magie“ Terry Pratchett Regal gelesengefallen 2
94 „Der Alchimist“ Paulo Coelho  autor bekannt
95 „Katherine“ Anya Seton  unbekannt
96 „Kain und Abel“ Jeffrey Archer  unbekannt
97 „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ Gabriel García Márquez  autor bekannt
98 „Girls In Love” Jacqueline Wilson  unbekannt
99 „Plötzlich Prinzessin“ Meg Cabot  Regalgelesengefallen 2
100 „Mitternachtskinder“ Salman Rushdie  autor bekanntvielleicht
Die besten Bücher der Welt

Vielen Dank an „Die besten Bücher der Welt“!

Wenn ihr mich fragt, ich finde diese Liste sehr natürlich. Klassiker und Unterhaltungsliteratur sind sehr vermischt, was auch meiner eigenen Bibliothek entspricht. Trotzdem ist sie auch äußerst national und englisch-sprachlich geprägt. Ich habe nicht ein einziges Buch deutscher AutorInnen entdeckt und sollte ich nichts übersehen haben, taucht außer „Der Graf von Monte Christo“ kein französisches Werk auf. Dafür haben die BritInnen keinerlei Geschlechter-Unterschiede gemacht, Frauen und Männer sind gleichermaßen vertreten.
Ich denke, durch die Umfrage der BBC kam eine Liste zustande, die den Geschmack der BritInnen widerspiegelt, aber wenig über die Qualität der Bücher aussagt. Das liegt natürlich maßgeblich am Auswahlverfahren. Ich finde, man sieht spätestens jetzt, wie unterschiedlich die Auffassung zum „besten Buch aller Zeiten“ sein kann; besonders, stellt man die Liste der BBC der Auswahl der ZEIT gegenüber. Die ZEIT hat es in meinen Augen übertrieben und nur Bücher ausgezeichnet, die einen „literarischen Mehrwert“ haben; die BBC erstellte hingegen eine Liste, die überhaupt keinen Wert auf literarische Signifikanz legte. Ich bin mit beiden Vorgehensweisen nicht zufrieden. Auf die eine Art geht lesenswerte Trivialliteratur verloren, auf die andere Art wird Literatur, die den weltweiten Kanon geprägt hat, außen vor gelassen.
Überlässt man die Auswahl ausschließlich den LeserInnen, passiert es eben, dass Dahl, Rowling, Pratchett, Austen und Dickens mehrfach vertreten sind, aber kein einziger Goethe oder Shakespeare. Was mir besonders sauer aufstößt, ist das Fehlen von Oscar Wilde. Ihr lieben BritInnen, warum ignoriert ihr einen eurer größten Literaten überhaupt? Es ist für mich unverständlich, warum mein liebster Autor von seinen Landsleuten links liegen gelassen wird.
Im Fazit glaube ich, dass der „BBC Big Read“ nur wenig aussagekräftig ist. Sie mag (teilweise) die Regale vieler BritInnen repräsentieren, aber ich glaube, durch die Fragestellung nach dem „Für-alle-Zeiten“-liebsten Buch ist das Ergebnis verzerrt. Dadurch entstand keine Liste der besten Bücher, sondern der beliebtesten. Das ist meiner Meinung nach eindeutig ein Unterschied. Vielleicht hätte die BBC einfach anders fragen sollen. Vielleicht hätten sie ihre Zuschauer nach dem wertvollsten Buch aller Zeiten fragen sollen.
Oder, was sicher die beste Herangehensweise gewesen wäre, sie hätten wie Le Monde eine Vorauswahl treffen sollen.

Was haltet ihr vom „BBC Big Read“?

Findet ihr auch, dass diese Liste wenig über literarische Qualität aussagt? Ihr wisst ja, dass die Diskussionsfragen in etwa immer die gleichen sind, ich wiederhole sie jetzt aber trotzdem noch einmal für euch, damit ihr euch wieder an ihnen orientieren könnt. 🙂

  1. Welche dieser Bücher habt ihr bereits gelesen?
  2. Welche dieser Bücher möchtet ihr noch lesen?
  3. Welche dieser Bücher würdet ihr niemals auch nur mit der Kneifzange anfassen?
  4. Findet ihr, dass alle diese Bücher ihren Platz in der Bestenliste zu Recht haben?
  5. Findet ihr, dass ein paar AutorInnen zu häufig vertreten sind?

Im „Let’s talk about…die Bestenliste von Le Monde“ habe ich geschrieben, dass die Liste der BBC die letzte ist, die “100 beste Bücher der Welt” zu bieten hat, aber da habe ich mich geirrt und muss mich deswegen bei euch entschuldigen. Es fehlt doch noch eine, diesmal wieder aus deutscher Sicht: die Bestenliste des ZDF. Diese letzte Liste möchte ich noch mit euch besprechen, bevor ich mir die Zeit nehme und unsere bisherigen Listen ein bisschen statistisch analysiere.

Jetzt freue ich mich aber erst mal auf eure Antworten, Meinungen und Kommentare. 🙂

Let’s talk about… die Bestenliste der BBC!

 
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Verfasst von - 13. August 2014 in Let's talk about...

 

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11. 08. 2014 – Montagsfrage: Literarische Tattoos?

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Die Montagsfrage der Woche von Nina aka Libromanie beschäftigt sich heute mit einem Thema, das mir sehr liegt. Sie lautet folgendermaßen:

Was hältst du von literarischen Tattoos?

Tätowierungen sind etwas Wunderbares. Sie verschaffen mir die Möglichkeit, mein Inneres nach Außen zu tragen. Ich habe vor ziemlich genau 10 Jahren damit angefangen und jetzt kommt jedes Jahr mindestens eins dazu. Ich habe kein so eindeutiges literarisches Tattoo wie Nina, die das Zeichen der Heiligtümer des Todes auf dem Unterarm verewigt hat. Doch meine Liebe zu Büchern inspirierte mich trotzdem zu einem Motiv, das mit dem Lesen zu tun hat:

Wortmagie-Tattoo

Das ist die Innenseite meines rechten Oberarms. Wann immer ich den Arm hebe, können alle meine Leidenschaft deutlich sehen. Falls ihr es nicht lesen könnt: die Buchrücken ergeben gemeinsam das Wort „Wortmagie“. Ganz ruhig, das Tattoo war vor dem Blog da. 😀 Ich denke, die Bedeutung muss ich euch nicht erklären.
Ende des Monats habe ich wieder einen Termin bei meinem Nadelschwinger. Dieses Mal geht es meiner noch viel zu nackten rechten Wade an den Kragen. Das Motiv wird eine Mischung aus „Alice im Wunderland“ und „Peter Pan“, in Disney – Ausführung. Die beiden Romane enthalten Botschaften, an die ich mich mein Leben lang erinnern möchte. Das heißt, dieses Tattoo wird einen eindeutigen literarischen Bezug haben und das beantwortet dann wohl auch die Montagsfrage. 😉 Literarische Tattoos entsprechen meinem Geschmack voll und ganz. Allerdings gibt es nur sehr wenige Bücher, die die Ehrung, auf meiner Haut in irgendeiner Form verewigt zu werden, auch verdienen. Dafür brauche ich eine sehr intensive Bindung an eine Lektüre. Das Symbol der Heiligtümer des Todes wäre zum Beispiel nichts für mich; ich spiele aber mit dem Gedanken, mir eines Tages ein Timm Thaler – Tattoo stechen zu lassen. Der Platz auf meiner Haut ist begrenzt, deswegen schaffen es nur die Dinge, die mir mehr als alles andere am Herzen liegen, dorthin.

Wie ist es bei euch? Seid ihr tätowiert?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
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Verfasst von - 11. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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08. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #7 & Tag #8

JohnGreenLesewoche

Heute ist nun der Abschluss der John-Green-Lesewoche von All these special words. Da ich gestern mit ein paar weltlichen Dingen beschäftigt war, kam ich nicht dazu, die Frage des Tages zu beantworten. Also hole ich das heute nach.

Frage 1: Begründe deine drei absoluten Lieblingszitate aus John Greens Büchern!

Das ist wirklich schwierig, weil ich ja nur das eine Buch gelesen habe und mir während dessen nichts aufgefallen ist, das ich so grandios fand, dass ich es mit einem Post-it markiert hätte. Ich fand „Paper Towns“ zwar überraschend tiefsinnig und es gefiel mir wirklich gut, aber kein einzelner Satz hat mich richtig vom Hocker gehauen. Ich habe jetzt trotzdem 3 Sätze rausgesucht, die ich zwar nicht als Lieblingszitate bezeichnen würde, die in meinen Augen aber stellvertretend für die Geschichte sind.

„All along – not only since she left, but for a decade before – I had been imagining her without listening, without knowing that she made as poor a window as I did.“
(Paper Towns, Seite 199)

Quentins Gedanke ist extrem ehrlich. Er hat etwas erkannt, das uns nur allzu selten bewusst ist: viel zu oft lassen wir uns von unserer Vorstellung von einer Person beeinflussen, statt unvoreingenommen zu sein und einfach zuzuhören. Und oft genug sind wir enttäuscht, wenn die Person unserer Vorstellung von ihr oder ihm nicht gerecht wird. Was wiederum sehr ungerecht ist.

„The truth is that whenever I went up to the top of the SunTrust Building – including that last time with you – I didn’t really look down and think about how everything was made of paper. I looked down and thought about how I was made of paper. I was the flimsy-foldable person, not everyone else. And here’s the thing about it. People love the idea of a paper girl. They always have. And the worst thing is that I loved it, too. I cultivated it, you know? Because it’s kind of great, being an idea that everybody likes. But I could never be the idea to myself, not all the way. And Agloe is a place where a paper creation became real. A dot on the map became a real place, more real than the people who created the dot could ever have imagined. I thought maybe the paper cutout of a girl could start becoming real here also. And it seemed like a way to tell that paper girl who cared about popularity and clothes and everything else: ‚You are going to the paper towns. And you are never coming back.'“
(Paper Towns, Seite 294)

Ein langes Zitat, aber in meinen Augen das wichtigste, das Margo im gesamten Buch zu sagen hat. Wir alle haben das Bedürfnis, unser Leben und uns selbst zu etwas Echtem zu machen. Wir möchten wahrhaft leben. Doch manchmal ist uns nicht klar, dass wir nicht wirklich uns ausleben, sondern bloß die Erwartungen erfüllen, die andere von uns haben. Weil wir gemocht und akzeptiert werden möchten. Weil uns das Bild gefällt, das andere von uns haben. Weil wir eine Menge dafür tun würden, dieses Bild zu sein. Dabei ist das natürlich unsinnig. Warum setzen wir uns unter Druck, um andere zufrieden zu stellen? Warum sind wir nicht ehrlich und können uns so akzeptieren, wie wir sind? Ich finde, es ist eine Sache, ein besserer Mensch werden zu wollen, aber eine ganz andere, ein besserer Mensch in den Augen anderer sein zu wollen. Manchmal haben wir Angst vor uns selbst, vor all unseren negativen Eigenschaften. Es erfordert eben Mut, zu sich selbst zu stehen. Aber es lohnt sich.

„When did we see each other face-to-face? Not until you saw into my cracks and I saw into yours. Before that, we were just looking at ideas of each other, like looking at your window shade but never seeing inside. But once the vessel vracks, the light can get in. The light can get out.“
(Paper Towns, Seite 302)

Was Quentin sagen möchte, ist in meinen Augen, dass wir uns manchmal verletzlich und angreifbar machen müssen, um unseren Gegenüber wirklich zu sehen. Vertrauen erzeugt Vertrauen erzeugt Vertrauen. Lasse ich jemanden meine Fehler sehen, lässt er oder sie mich vielleicht auch seine oder ihre sehen und gemeinsam erreichen wir eine neue Ebene der Verbindung.

So viel zu den Zitaten. 🙂 Kommen wir zu Frage 2:

Wie erfolgreich war deine Woche? Hast du nun alle John-Green-Bücher gelesen?

Tja, nicht so erfolgreich, wie ich es gern gehabt hätte. Aber ich habe John Green zumindest kennengelernt und freue mich jetzt darauf, bald „Will Grayson, Will Grayson“ zu lesen. Ich weiß noch nicht, ob ich danach noch weitere Bücher von ihm lesen möchte. Ich werde auf jeden Fall beobachten, was er sonst noch veröffentlichen wird. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich noch eine große Liebe. 😀

Danke an Kim für diese tolle Lesewoche. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn ich von der DHL sabotiert wurde. 🙂

 
 

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06. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #6

JohnGreenLesewoche

Es gibt Neuigkeiten bezüglich meines nicht-angekommenen Pakets mit „Will Grayson, Will Grayson“ von John Green. Wie zu erwarten war, hatte ich heute einen Zettel im Briefkasten, dass mein Päckchen in einer Filiale liegt. Diese Filiale ist übrigens auch nicht die, in die meine Pakete sonst gebracht werden, wenn ich nicht da bin. Nur mal so nebenbei. Das Kärtchen hat mich nicht überrascht, wohl aber der Besuch meiner Nachbarin, die direkt neben mir wohnt. Sie hielt mir eine nahezu identisch aussehende Karte vor die Nase. Etwa die gleiche Uhrzeit, die gleiche seltsame Filiale. Sie war zu diesem Zeitpunkt ebenso zu Hause wie ich. Merkwürdig, dass wir beide das Klingeln nicht gehört haben, obwohl wir beide auf unsere Pakete gewartet haben, oder? Unwahrscheinlich, richtig? Sie erklärte mir, dass sie bei der Servicenummer, die auf der Rückseite der Karte vermerkt ist, angerufen hat und die DHL beauftragt hat, ihr Paket noch einmal zuzustellen. Nachdem mein Versuch einer telefonischen Kontaktaufnahme gestern kläglich gescheitert ist, weil ich nur mit einer Maschine sprechen durfte, entschied ich, es noch einmal zu versuchen. Die Nummer ist schließlich eine andere. Nach 10 Minuten in der Warteschleife habe ich endlich eine Dame erreicht und siehe da, die DHL wird nun versuchen, meine Bücher erneut zuzustellen. Betonung auf versuchen. Sie können nicht versprechen, dass es klappt, weil dies eine Zweitzustellung ist und Erstzustellungen prinzipiell Priorität haben. Gut, verstehe ich. Irgendwie. Zumindest habe ich jetzt die Hoffnung, dass ich nicht loseiern und das Päckchen selbst holen muss. Der Haken daran: die Zustellung wird erst am Samstag sein. Ich kann also auf keinen Fall „Will Grayson, Will Grayson“ noch für die Lesewoche abhaken. 😦

Trotzdem möchte ich jetzt noch bis zum Ende mitmachen und beantworte weiter die Fragen von Kim. Heute ist das folgende:

Welchen Charakter magst du bisher am liebsten? Warum?

Gut, also ich habe ja jetzt nur „Paper Towns“ lesen können. Die Anzahl der Personen, die darin auftauchen, ist begrenzt. Da eine Auswahl zu treffen, ist ziemlich schwer. Die naheliegendsten Antworten wären Margo oder Quentin, aber ich finde, dass man die beiden nicht getrennt von einander betrachten kann. Ihre Dynamik miteinander ist so stark und so intensiv mit der Geschichte verwoben, dass ich die beiden nicht unabhängig von einander bewerten kann. Also entscheide ich mich für Radar. Radar ist ein extrem guter Freund, der niemals mehr fordert, als sein Gegenüber zu geben bereit ist. Er hat ein feines Gespür für die Eigenschaften und Charakterzüge seiner Freunde, das hat mich wirklich beeindruckt. Außerdem versucht er nicht, irgendjemanden zu ändern, selbst wenn ihn bestimmte Spleens nerven. Er akzeptiert die Menschen einfach, wie sie sind, mit all ihren Macken. Und er ist immer für seine Freunde da, egal wann, egal wo, egal wie. Ich mochte ihn wirklich sehr. 🙂

 
 

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05. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #5

JohnGreenLesewoche

Tag 5 der John-Green-Lesewoche könnte für mich auch so heißen: „Der Tag, an dem ich sehnsüchtig auf den Postmann wartete und alle 5 Minuten die Sendungsverfolgung stalkte“. Argh, das ist doch nicht zum Aushalten. Zwischen 12 und 15 Uhr soll mein Päckchen hier ankommen und dann kann ich endlich anfangen, „Will Grayson, Will Grayson“ zu lesen!
Ich habe den Tag gestern fast ganz ohne Buch verbracht. Wer hätte gedacht, dass ich das noch kann? 😉 Nur abends ging es dann nicht mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, einzuschlafen, ohne vorher gelesen zu haben Doch zum Glück habe ich die ein oder andere Sammelausgabe, in denen sich hübsche Kurzgeschichten für genau solche Anlässe tummeln. Gestern hatte Edgar Allan Poe die Ehre. Da ich sehr müde war, habe ich mir eine wirklich kurze Kurzgeschichte ausgesucht und habe „Die Sphinx“ gelesen. Die ist nämlich nur fünf Seiten lang. Ich war überrascht, dass Herr Poe nicht nur gruselige Geschichten geschrieben hat, sondern auch eindeutig Sinn für Humor hatte. So konnte ich mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen. 🙂

Die Frage des Tages von Kim lautet:

Halbzeit! Wie viel hast du diese Woche schon geschafft?

Ich habe „Paper Towns“ ausgelesen und warte jetzt (13:35 Uhr) auf „Will Grayson, Will Grayson“. Da ich hier in Wartestellung bin, werde ich heute Abend noch mal ein Update schreiben, bevor ich zur Arbeit fahre.

UPDATE um 18:55 Uhr:
Die DHL möchte anscheinend nicht, dass ich weiter an der Lesewoche teilnehme. Angeblich wurde versucht, das Paket zuzustellen und es ging nicht, also haben sie es jetzt an eine Filiale weitergeleitet. Dumm nur, dass ich erstens zu Hause war und zweitens nicht mal nen Zettel im Briefkasten habe; alle Infos stammen nur von der Website der DHL. Anrufen kann man da auch nicht, bzw. man kann schon, um mit einem Computer sprechen, der einem genau das erzählt, was man schon weiß. Ich bin kurz vorm Platzen, so einen Sauhaufen erlebt man nicht alle Tage. Nehmt es mir nicht übel Leute, aber ich werde „Will Grayson, Will Grayson“ wohl nicht mehr innerhalb dieser Woche lesen können. Ich fange jetzt ein anderes Buch an, denn noch länger ohne zu lesen halte ich nicht aus. *grummelbrummelwutgeräusche*

 
 

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