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Schlagwort-Archive: Auftragskiller

Laurell K. Hamilton – The Killing Dance

Laurell K. Hamiltons Urban Fantasy – Reihe „Anita Blake“ war stets als Mehrteiler konzipiert. Nach dem College las sie viele Krimis und fand, dass Frauen dort grundsätzlich weniger taff als Männer auftraten. Sie wünschte sich eine Heldin, die in allen Bereichen mindestens ebenso gut wie Männer war. Sie entschied, in der Welt dieser Heldin parallel ihre Vorliebe für Folklore und Mythologie auszuleben. Die Idee zu „Anita Blake“ war geboren. Sobald dieser Ansatz gefestigt war, wusste sie, dass sie keinen Einzelband schreiben würde. Ihr war damals hingegen nicht klar, wie stark Romantik die Geschichte beeinflussen würde. Erst mit dem vierten Band „The Lunatic Cafe“ gestand sie sich ein, wie wichtig diese Ebene für „Anita Blake“ ist. Diese Erkenntnis war meiner Meinung nach die Voraussetzung für den sechsten Band „The Killing Dance“.

Es gibt schlimmere Schicksale als den Tod. Als der Vampir Sabin Anita Blakes Büro betritt, muss sie sich sehr zusammenreißen, um ihren Ekel zu verbergen: Sabin verfault bei lebendigem Leib. Er bittet um ihre Hilfe als mächtige Nekromantin. Anita ist nicht sicher, wie und ob sie seine Erkrankung heilen kann, ist jedoch bereit, es zu versuchen. Wären da nur nicht all die anderen Probleme, die ihre Aufmerksamkeit erfordern. Irgendjemand hat ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Mit Edwards Unterstützung bemüht sie sich redlich, allen Auftragskillern aus dem Weg zu gehen und zu ermitteln, wer sie diesmal tot sehen will, aber sie kann sich nicht völlig aus der Schusslinie heraushalten. Eine zeremoniell hingerichtete Vampirleiche, Ärger in Richards Werwolfsrudel und ihr eigenes, chaotisches Liebesleben halten sie fleißig auf Trab. Anita ist so beschäftigt, dass sie nicht bemerkt, dass ihr die Gefahr bereits näher ist, als sie glaubt…

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Verfasst von - 16. Oktober 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Anonymus – Das Buch ohne Gnade

2016-03-26 - Anonymus Das Buch ohne Gnade

Seit ich im Juni 2014 „Das Buch ohne Namen“ und „Das Buch ohne Staben“ gelesen habe, bin ich ein Fan des Bourbon Kid. Ich kann nicht genau erklären, warum ich diesen durchgeknallten Serienmörder sympathisch finde und vielleicht sollte mir das zu denken geben, aber ich weiß zumindest, warum ich die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe liebe. Sie sind Trash. Sie sind Punk. Sie sind hart, dreckig und auf absurde Weise komisch. Die unbarmherzige Einstellung des Autors gegenüber seinen Figuren imponiert mir. Trotzdem mussten knapp zwei Jahre vergehen, bis ich mir endlich den dritten Band „Das Buch ohne Gnade“ vornahm. Wieso ich die Fortsetzung so lange verschleppt habe, kann ich ebenfalls nicht erklären. Vielleicht sind zwei Abenteuer mit dem Bourbon Kid genug für zwei Jahre?

Einmal im Jahr erfreut sich das Hotel Pasadena eines großen Auflaufs von Gästen. Jedes Jahr an Halloween veranstaltet der Inhaber des Hotels, Nigel Powell, ein Festival unter dem Motto „Back from the Dead“. Mitten in der Wüste, auf Devil’s Graveyard, treffen halbwegs talentierte Möchtegernmusiker, Kneipensternchen und abgebrannte Verzweifelte aufeinander, um sich in einem Gesangswettbewerb zu messen. Sie alle begehren das Preisgeld: einen Vertrag über 1 Million Dollar mit Nigel Powell. Kaum jemand weiß, dass Devil’s Graveyard ein gewaltiges Untotenproblem hat. Dieses Jahr sind die auferstandenen Toten jedoch die geringste Sorge der Teilnehmer. Dieses Jahr hat sich der Bourbon Kid selbst zur Party eingeladen und all die Lokalberühmtheiten müssen sich fragen, welches das schlimmere Übel ist: die Zombies oder der schlecht gelaunte Serienkiller aus Santa Mondega?

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Verfasst von - 5. Mai 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Jennifer Rardin – Ein Vampir ist nicht genug

„Ein Vampir ist nicht genug“

Ein Vampir ist nicht genug von Jennifer Rardin

Reihe: Jaz Parks #1

Originaltitel: Once Bitten, Twice Shy

Autor: Jennifer Rardin

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 398 Seiten

Verlag: Heyne

Sprache: Deutsch

ISBN: 3453533119

Genre: Fantasy > Urban Fantasy

ausgelesen am: 19.11.2014

Bewertung:

„Ein Vampir ist nicht genug“ von Jennifer Rardin ist eines der sehr seltenen Rereads für mich. Vor Jahren habe ich den ersten Band der Jaz Parks – Reihe schon einmal gelesen und war begeistert. Ich wollte unbedingt weiter lesen. Dummerweise war es nicht so einfach, die beiden deutschen Folgebände zusammen zu bekommen, weil der zweite Band vergriffen ist. Es hat gedauert, bis ich sie hatte und dann hat es noch einmal gedauert, bis ich Lust hatte, wieder mit Jaz zu tanzen. So vergingen die Jahre – doch jetzt war ich endlich bereit. Mir war klar, dass ich noch einmal von vorn beginnen musste, denn durch die lange Zeit hatte ich nur noch verschwommene Erinnerungen an die Handlung des ersten Bandes.

Eigentlich wollte Jasmine „Jaz“ Parks keinen Partner. Doch es hätte schlimmer kommen können. Wer würde nicht mit einer CIA-Legende zusammen arbeiten wollen? Vayl, Jaz‘ neuer Partner und Boss, ist ein 300 Jahre alter Vampir aus Rumänien, der schon seit Jahrzehnten erfolgreich für die CIA arbeitet. Gemeinsam bringen sie übernatürliche und menschliche Kriminelle zur Strecke. Ihre neuste Zielperson ist ein plastischer Chirurg, der eine Terrorgruppe unterstützt – nichts Außergewöhnliches. Doch im Laufe des Falls stellt sich heraus, dass sie an einer viel größeren Sache dran sind, denn diese Terrorgruppe verfolgt einen diabolischen Plan. Mithilfe eines Dämons wollen sie ein Virus in Umlauf bringen, dass für Menschen und Vampire gleichermaßen gefährlich ist, um letztendlich die Weltherrschaft zu erlangen. Können Jaz und Vayl das Schlimmste verhindern?

Tja, so kann’s gehen. Was ein paar Jahre ausmachen können. Ich kann meine damalige Begeisterung nicht mehr völlig nachvollziehen, denn jetzt erhält „Ein Vampir ist nicht genug“ nur noch zwei statt vier Sterne von mir. Vielleicht habe ich mich damals einfach mitreißen lassen, denn Jaz ist durchaus eine sympathische Protagonistin. Sie ist der Inbegriff der tough heroine und ich kann verstehen, dass besonders junge Frauen sich mit ihr identifizieren möchten. Sie kann mit verschiedenen Waffen umgehen, beherrscht mehrere Kampfsportarten und ist insgesamt voll und ganz unabhängig. Sie muss nicht gerettet werden, sondern ist selbst die Retterin. Ihr Partner Vayl ergänzt Jaz auf vielerlei Weisen, denn wo Jaz aufbrausend und unbeherrscht reagiert, ruht er in sich selbst. Ein großer Teil seiner Attraktivität stammt von der Aura der Mystik, die ihn umgibt. Als LeserIn spürt man von Anfang an, wie sehr es zwischen Jaz und ihm knistert und man wartet im Grunde nur darauf, dass sie sich näher kommen.
So gern ich beide Charaktere mag, es gibt einen Punkt, über den ich einfach nicht hinweg komme. Vayl und Jaz begehen Morde. Sie sind professionelle Auftragskiller. Aber weil sie für die CIA töten, also im Namen der amerikanischen Regierung, hat Jennifer Rardin die Situation so dargestellt, als wäre das etwas Edles und Erstrebenswertes. Weder Vayl noch Jaz haben jemals Gewissensbisse. Weder Vayl noch Jaz hinterfragen jemals ihren Auftrag. Rardin lässt durchscheinen, dass ihre Existenz ein gut gehütetes Geheimnis ist – das lässt den Rückschluss zu, dass jede ihrer Operationen außerhalb des Rechtssystems stattfindet. Ich bin absolut dafür, dass Kriminelle bestraft werden. Aber ich halte gar nichts davon, dass eine undurchsichtige Behörde entscheidet, wer es verdient zu sterben. Vayl und Jaz verhalten sich in meinen Augen nicht patriotisch, sondern sind – und hier liegt die Ironie – selbst kriminell.
Darüber hinaus empfand ich die Handlung als zu groß. Trotz Rardins flüssigem und sehr leichtem Schreibstil wirkt der Plot unfokussiert und sprunghaft. Die Zielperson, Vampire, das Virus, die Terrorgruppe und dann auch noch ein Dämon – nicht zu vergessen, dass es den Bösen um die Weltherrschaft geht. Mir war es einfach zu viel, als müsste Rardin immer noch einen drauf setzen. Statt ständig neue Feinde ins Feld zu werfen, hätte sie sich meines Erachtens nach intensiver mit den bereits einführten beschäftigen müssen. So waren die Erklärungen und Hintergründe geradeso ausreichend, um mich nicht völlig unbefriedigt zurück zu lassen, aber von Liebe zum Detail kann keine Rede sein.
Was dafür zur Genüge auftaucht, sind merkwürdige, gewollt lustige Vergleiche. Rardin schreibt aus Jaz‘ Ich-Perspektive. Anscheinend war sie der Meinung, Jaz brauche unbedingt eine besonders lustige Ader und benutzte deswegen eine übertriebene Menge absurder Gleichnisse, die ich – ich gebe es zu – nicht immer verstanden habe. Ich weiß nicht, wozu das gut sein sollte; mich hat es eher verwirrt und dementsprechend mit der Zeit auch genervt.

Vielleicht hätte ich nicht so lange damit warten sollen, die Jaz Parks – Reihe weiter beziehungsweise erneut zu lesen. Hätte ich die zwei Folgebände nicht bereits gekauft, würde ich die Reihe aus heutiger Sicht wohl nicht weiter verfolgen. Aber gut, sowas passiert.
„Ein Vampir ist nicht genug“ zeichnet sich vor allem durch ein hohes Actionlevel aus. Die Geschichte geht nicht sonderlich in die Tiefe, bietet dafür aber jede Menge Aufregung und zwei sympathische ProtagonistInnen. Für mich entschuldigt dies allerdings trotzdem nicht die Tatsache, dass Vayl und Jaz staatlich bestellte Mörder sind.
Entscheidet selbst, ob ihr es mit Jaz Parks versuchen möchtet. Mich hat „Ein Vampir ist nicht genug“ beim Reread nicht mehr vom Hocker gerissen, daher kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.

 
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Verfasst von - 3. Dezember 2014 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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