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Montagsfrage: Fragerunde

Hallo ihr Lieben! 🙂

Auf und ab, auf und ab. Vermutlich langweile ich euch schon fürchterlich mit meinen Hundemama-Geschichten, aber ich hoffe immer noch, dass es zumindest ein paar von euch interessiert, wie mein Leben mit einem kranken alten Hund aussieht, obwohl das hier eigentlich ein Buchblog ist.

Am Dienstag letzter Woche haben wir Chilli wieder einmal Blut abgenommen. Das hochdosierte Cortison hatte leider nicht den erhofften Effekt. Der Wert ihrer roten Blutkörperchen ist unverändert niedrig. Theoretisch hätten wir die immunsuppressive Wirkung bereits in den Ergebnissen sehen müssen, vorausgesetzt, sie leidet tatsächlich an einer Autoimmunerkrankung. Ihre Ärzte möchten dem Cortison nun noch etwas mehr Zeit geben. Morgen geht es erneut zum Blutabnehmen. Sollte sich in diesen neuen Werten immer noch keine Besserung abzeichnen, soll sie ein weiteres Medikament bekommen, das ihr Immunsystem zusätzlich unterdrückt. Ciclosporin, das mein nierentransplantierter Papa übrigens ebenfalls nehmen muss. Noch mehr Tabletten. Ich bin mit dieser Aussicht sehr unglücklich, denn langsam mache ich mir Sorgen, dass ihr Immunsystem bald so weit unten ist, dass sie Umwelteinflüssen, Viren und Bakterien nichts mehr entgegensetzen kann. Ihr Körper kann sich doch gar nicht mehr gegen Angriffe wehren. Außerdem zweifle ich schon wieder an der Ausschlussdiagnose. Deshalb werde ich all ihre Befunde heute noch an die Praxis ihrer Chirurgin schicken, die Anfang 2018 ihr Kreuzband operiert hat. Dr. Stephanie hat sich netterweise bereiterklärt, zu schauen, ob sie und ihre Kolleg_innen vielleicht noch eine Idee haben, was Chilli fehlen könnte.

Letzte Woche hat all dieser emotionale Stress dann auch von mir Tribut gefordert. Ich war krank. Ich bin nie krank. Ich hätte gestern Abend beinahe den Start der neuen NFL-Saison verpasst, obwohl mein Lieblingsteam, die Panthers, gespielt haben. Es geht mir zwar besser, ich fühle mich nicht mehr ganz so verzweifelt, aber diese Kleinigkeiten zeigen mir dennoch, dass ich immer noch neben mir stehe. Im Moment hängt alles irgendwie in der Schwebe.
Die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise ist hingegen Fakt und der widme ich mich jetzt wie immer zum Wochenstart.

Welche Fragen würdet ihr gern stellen?

Ein Jahr ist die Montagsfrage nun schon bei Antonia zu Hause. Verrückt, wie die Zeit verfliegt. Anlässlich dieses Jubiläums möchte sie von uns wissen, welche Fragen uns interessieren würden. Für mich ist das gar nicht so einfach, weil ich schon so lange an der Aktion teilnehme und deswegen nicht mehr viele meiner Fragen unbeantwortet sind. Trotzdem habe ich mich angestrengt und mir artig drei Fragen überlegt:

1. Hast du dich schon mal ehrenamtlich im Bereich Bücher und Lesen engagiert?

In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, Lesepatin zu werden. Bisher hat mich der Zeitaufwand geschreckt, denn ein fester Termin einmal die Woche ist aufgrund meiner unterschiedlichen Arbeitszeiten wirklich schwer umzusetzen. Dennoch bin ich neugierig, wie das in der Praxis eigentlich abläuft. Deshalb interessiert es mich, ob ihr vielleicht bereits Erfahrungen mit ehrenamtlicher Bücherarbeit gesammelt habt, die ihr teilen könnt.

2. Hast du schon einmal eine fremde Person angesprochen, weil sie ein Buch las, das du schon gelesen hast?

Jedes Mal, wenn mir in den Öffentlichen jemand begegnet, der oder die ein Buch liest, das ich bereits kenne, überlege ich, ob es in Ordnung wäre, ihn oder sie anzusprechen. Darf man das? Ist das zu aufdringlich? Ich glaube, ich würde mich darüber freuen, aber vielleicht bin ich da schmerzfreier als der Durchschnittsleser.

3. Was haltet ihr von Buchcommunities wie Goodreads oder LovelyBooks?

Es ist ja bekannt, dass ich ein Fan von Goodreads bin und die Seite als digitale Datenbank für meine Bücher nutze. LovelyBooks hingegen sehe ich kritisch und ich frage mich schon lange, ob ich da die einzige bin. Ein kleines Beispiel zur Illustration. Bei LovelyBooks kann man Rezensionen mit Herzchen prämieren. Was eigentlich als Like-Button-Äquivalent gedacht ist, hat sich allerdings irgendwann verselbstständigt. Immer wieder landen Leute auf meinem Profil, die sogenannte „Stöber-Herzchen“ hinterlassen. Das heißt, sie besuchen meine Seite, auf der Ausschnitte meiner letzten drei Rezensionen angezeigt werden und verteilen für diese drei Rezensionen Herzen, meist, ohne sie gelesen zu haben. Dann folgt normalerweise ein Kommentar auf meiner Pinnwand, das mich darüber informieren soll, dass sie diese „Stöber-Herzchen“ da gelassen haben. Ich begreife wirklich nicht, was das soll und es ärgert mich, dass Herzen grundlos verschenkt werden, denn eigentlich sollen sie mir sagen, dass jemandem meine Rezension gefiel. Ich mutmaße, dass diese Personen wollen, dass ich bei ihnen ebenfalls vorbeischaue und ihre Texte mit Herzen überschütte, unabhängig davon, ob ich sie hilfreich fand oder nicht. Das wurmt mich. Die Herzen sind Auszeichnungen, kein Sympathiebeweis und auch kein Quid Pro Quo.
Es gibt noch mehr Punkte, die mich an LovelyBooks stören, aber die hebe ich mir auf, falls diese Frage tatsächlich irgendwann eine Montagsfrage ist.

Ich bin gespannt, ob es meine Fragen in Antonias Auswahl schaffen. Das wäre schon ziemlich cool. 😀

Welche Montagsfragen würden euch interessieren?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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