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Schlagwort-Archive: Assassine

E.S. Bell – The Dark of the Moon

Jeden Tag erinnert das Loch in ihrer Brust Selena Koren daran, dass sie die Gunst ihres Gottes verlor. Eisige Kälte flutet ihren Körper bei jedem Atemzug. Seit 10 Jahren kennt sie keine Wärme – seit sie 400 unschuldige Leben opferte, um Lunos‘ Krieg mit den Zak’reth zu beenden. Sie setzte ihre beträchtliche Macht als Paladin ein und zahlt einen hohen Preis dafür. Sie würde beinahe alles tun, um die schreckliche Wunde zu schließen. Doch kann sie es verantworten, für ihren Orden der Aluren zur Attentäterin zu werden und zwei dunkle Priester der Bazira zu töten? Widerwillig übernimmt Selena die Quest, nicht ahnend, dass sie bald selbst zur Beute wird.
Sebastian Vaas ist der beste Assassine in ganz Lunos. Der Zak’reth-Krieg nahm ihm seine Familie, schenkte ihm jedoch die Erkenntnis, dass er sein Talent teuer verkaufen kann. Nach einem Jahrzehnt des Blutvergießens plant Sebastian, sich zur Ruhe zu setzen. Ein letzter Job soll seinen Ruhestand sichern. Der Orden der Bazira heuert ihn an, um einen Paladin der Aluren auszuschalten. Als er erfährt, dass Selena sein Ziel ist, die gefallene Heldin, die hunderte der Zak’reth in den Tod schickte, zögert er. Aber eine Unbekannte wird ihn nicht von seinem Ruhestand abhalten. Er nimmt den Auftrag an.
So beginnt eine wilde Jagd, die Selena und Sebastian quer durch das Inselreich führt. Zu spät begreifen sie, dass sie beide lediglich Bauern in einem viel größeren Spiel sind – und der Einsatz ist Lunos‘ Schicksal.

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Montagsfrage: Richtig enttäuschend?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hab es geschafft. Mein Zusatz-Beitrag zu den „Lorien Legacies“ ist fertig. Allerdings ist er so monströs geworden, dass ich ihn nicht am Stück veröffentlichen kann. Ich werde den Beitrag in vier kürzere Beiträge aufteilen. Morgen liefere ich euch die Rezension zu „The Fall of Five“. Ab Mittwoch bekommt ihr dann eine Fortsetzungsgeschichte zu lesen und danach ist das Thema endlich abgehakt. Ich bin sehr erleichtert, dass ich gestern fertig geworden bin und nun ein Ende in Sicht ist.
Bevor wir uns mit „The Fall of Five“, den „Lorien Legacies“ und einer wirklich haarsträubenden Geschichte beschäftigen, möchte ich heute aber erst einmal ganz entspannt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?

Dieses Jahr hatte ich bisher ziemlich viel Glück mit meiner Lektüreauswahl. Es waren nicht allzu viele miese Bücher dabei. Enttäuschung entsteht ja erst durch eine bestimmte Erwartungshaltung und ich bin an die meisten Geschichten recht unvoreingenommen herangegangen.
Eine Ausnahme gab es allerdings, was die heutige Montagsfrage beantwortet. Meine große Enttäuschung war „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Dieser Young Adult – High Fantasy – Roman hat mich wirklich enttäuscht. Ich hatte sehr viel mehr davon erwartet. Die Geschichte ist so… banal. Der Hype darum ist für mich zwar verständlich, aber nicht nachvollziehbar. Ich mochte die Protagonistin Celaena nicht, ich mochte die beiden Jungs ihres Liebesdreiecks nicht und ich mochte nicht, wie sich die Handlung entwickelt. Laut Klappentext sollte es in diesem Buch ja eigentlich um ein Turnier des Königs gehen, durch das die gefürchtete Assassine Celaena ihre Freiheit wiedergewinnt. Dummerweise rückt dieses Turnier mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr in den Hintergrund. Es ist plötzlich gar nicht mehr wichtig, welche Aufgaben Celaena erfüllen muss. Stattdessen ist wichtig, dass sie in Ballkleidern durch das Schloss streift und mal mit dem einen, mal mit dem anderen jungen Mann flirtet. Nebenbei deckt sie natürlich noch ein unglaubliches Geheimnis auf. Alles allzu vorhersehbar und einfach… öde. Das Beste an diesem Buch ist meiner Meinung nach der Schreibstil der Autorin, der eingängig und flüssig ist, aber ansonsten hat es nicht viel zu bieten. Nach all den begeisterten Rezensionen hatte ich wirklich gehofft, ebenfalls Spaß mit „Throne of Glass“ zu haben, doch das war definitiv nicht der Fall. Ich habe die Reihe direkt nach dem ersten Band abgebrochen.
Wenn ihr erfahren möchtet, was mich an „Throne of Glass“ im Detail gestört hat, schaut einfach mal bei meiner Rezension vorbei: HIER.

Welches Buch war eure letzte große Enttäuschung?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli

 
14 Kommentare

Verfasst von - 15. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Sarah J. Maas – Throne of Glass

2016-02-07 - Maas Throne of Glass

Ich wäre von selbst wohl nicht auf die Idee gekommen, „Throne of Glass“ von Sarah J. Maas zu lesen. Dazu brauchte es die nachdrückliche Überredungskunst von Sarah vom Blog Büchermops. Es ist ihrer Schwärmerei geschuldet, dass das Buch bei mir einzog. Die Autorin war mir selbstverständlich bereits begegnet, denn ihre Märchenadaption „A Court of Thorns and Roses“ war letztes Jahr in aller Munde. Nichtsdestotrotz fehlte mir stets das letzte Fünkchen Motivation, um es mit ihren Büchern zu versuchen. Dieses fehlende Fünkchen lieferte mir Sarah. Passenderweise wurde Anfang Februar zu „Throne of Glass“ eine Leserunde auf Goodreads veranstaltet – der perfekte Anlass, mir diesen Roman vorzunehmen.

Celaena Sardothien ist die größte Assassine Adarlans – gefürchtet, gehasst, beneidet. Oder… Sie war es. Bis die Schergen des Königs sie gefangen nahmen und in die Salzminen Endoviers warfen. Dort sollte sie sterben. Doch sie überlebte. Ein Jahr ertrug sie die Schläge, die Dunkelheit, die Erniedrigung. Als sie eines Tages aus ihrer bedrückenden Routine gerissen wird, hätte sie niemals mit einem royalen Besuch gerechnet. Kronprinz Dorian Havilliard von Adarlan wünscht sie zu sehen. Begleitet vom Kommandant der Garde, Chaol Westfall, unterbreitet er Celaena ein Angebot, das sie unmöglich ausschlagen kann. Der Kronprinz bietet ihr die Freiheit an. Im Gegenzug erwartet er, dass sie ihn in einem Turnier seines Vaters repräsentiert, das einen königlichen Champion küren soll. Gewinnt sie, wird sie dem König vier Jahre lang dienen. Danach wäre sie frei. Verliert sie, wird Endovier ihr Schicksal sein. Celaena willigt ein und begleitet den Prinzen nach Rifthold. Hier wird sich ihre Zukunft entscheiden. Es warten jedoch nicht nur die Herausforderungen des Turniers auf sie. Hinter den Mauern der Burg aus Glas lauert das Böse…

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Bernhard Trecksel – Nebelmacher

2015-11-27 - Trecksel Nebelmacher

Bernhard Trecksel ist ein neues Gesicht in der deutschen Fantasy. Laut den Angaben von Random House entdeckte er sein Talent zum Geschichtenerzählen durch all die Zeit, die er mit Fantasy-Rollenspielen verbrachte. Schade nur, dass seine Biografie diesbezüglich nicht genauer ist, denn ich wette, es würde so einige Leser_innen interessieren, über welche Art Rollenspiel wir hier sprechen. Ich tippe auf die Spielleitung bei Pen-&-Paper-Rollenspielen, schließlich sagt Trecksel über sich selbst, er sei ein absoluter Geek.
„Nebelmacher“ ist sein erster Roman, den ich über das Bloggerportal von Random House als Rezensionsexemplar erhalten habe.

Als kleiner Junge stellte Clach sein Leben in den Dienst der dunklen Göttin. Heute ist er ihr ergebenster Diener und tötet, wen immer man ihm aufträgt zu töten. Er ist der Totenkaiser, der Nebelmacher, der erfolgreichste Assassine aller Zeiten, der nicht nur die Körper, sondern auch die Seelen seiner Opfer auslöscht. In letzter Zeit glaubt Clach jedoch, ein Muster hinter seinen Aufträgen zu erkennen. Seine Ziele werden strategisch und systematisch ausgewählt, verbinden sich zu einem größeren Gesamtbild. Clach beginnt zu hinterfragen und stößt auf eine ungeheuerliche Verschwörung, der er unwissend in die Hände spielte. Es kümmert ihn nicht, dass er auf seiner Suche nach Antworten selbst zum Gejagten wird, verfolgt von einem alten Bekannten und einem neuen Feind.
Im Nebel läuft man leicht Gefahr, die Orientierung zu verlieren. Wird Clach einen Weg aus dem Morast voller Geheimnissen und Intrigen finden, ohne sich in ihm zu verirren?

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Verfasst von - 11. Dezember 2015 in Fantasy, Low Fantasy, Rezension

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 24. November 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Jim C. Hines – Rotkäppchens Rache

2015-08-31 - Hines Rotkäppchens Rache

Jim C. Hines ist ein Vorbild. Er ist ein Vorbild, weil er sich aktiv und mutig mit einem Thema auseinander setzt, das am liebsten tot geschwiegen und ignoriert wird: Vergewaltigung. Er ist geschulter Krisenberater, schrieb Artikel und Essays und veranstaltete jahrelang Kurse. Er betrieb Aufklärung und Sensibilisierung, bot Betroffenen Unterstützung, Schutz und Hilfe jeglicher Art an und lernte die Täter kennen. Auf seiner Website können interessierte LeserInnen einige seiner Artikel einsehen (HIER). Ich habe mir die Mühe gemacht, sie alle zu lesen. Seitdem ist er meiner Meinung nach nicht nur ein Vorbild, sondern auch ein Held des Alltags. Weil er hinsieht. Weil er gegen dieselben widerwärtigen Vergewaltigungsmythen kämpft, über die ich selbst auch schon geschrieben habe. Und weil er sich traut, das Thema Vergewaltigung auch in seiner Fantasy-Reihe Die Todesengel sensibel auf den Tisch zu bringen.

Als die Lady von der Roten Kappe ist sie im ganzen Land bekannt. Jeder kennt ihre Geschichte: als kleines Mädchen wollte sie ihre Großmutter im Wald besuchen, kam vom Wege ab, wurde vom Wolf bedroht und in letzter Minute vom Jäger gerettet. Ganz so ist es jedoch nicht gewesen. Jetzt ist Roudette die Jägerin – eine Assassine, eine Auftragsmörderin. Eines Tages sendet sie Danielle Whiteshore, Prinzessin von Lorindar und landläufig Aschenputtel genannt, eine Botschaft. Sie lädt Danielle dazu ein, der Ermordung ihrer Stiefschwester Charlotte beizuwohnen. Sofort befindet sich der Palast in heller Aufregung, denn die Einladung ist ganz offensichtlich eine Falle. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Talia und Schnee entscheidet Danielle, kein Risiko einzugehen. Stattdessen wollen sich Talia und Schnee mit Roudette treffen. Doch die Lady von der Roten Kappe überlässt nichts dem Zufall. Die Einladung ist eine Falle – allerdings nicht für Danielle, sondern für die einzige Frau, die je einen Kampf mit ihr überlebte: Talia.

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Verfasst von - 7. Oktober 2015 in Fantasy, Märchen, Rezension

 

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Lindsay Buroker – The Emperor’s Edge

„The Emperor’s Edge“

The Emperors Edge

Reihe: The Emperor’s Edge #1

Autor: Lindsay Buroker

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 324 Seiten

Verlag: Createspace

Sprache: Englisch

ISBN: 1466219661

Genre: Science Fiction > Steampunk & Fantasy > High Fantasy

ausgelesen am: 10.09.2014

Bewertung:

Dröhnende Dampfmaschinen, Kupfer und Messing, Luftschiffe, Zahnräder, Korsetts und Zylinder – Steampunk ist ein faszinierendes Genre. Die Verbindung aus Science Fiction und Abenteuerroman, die eine alternative Weltgeschichte mit viktorianischem Flair erzählt, erschafft eine ganz eigene Atmosphäre. Ich verbinde damit eine verrucht-romantische Welt, in der sogar die Bösewichte trotz niederer Absichten noch Gentlemen sind. Genau darauf freute ich mich, als ich Lindsay Burokers „The Emperor’s Edge“ begann. Ich erwartete gespannt einen Ausflug ins Cross-Genre, denn das Cover preist diesen Roman als „High Fantasy Novel in an Era of Steam“ an.

Amaranthe Lokdon ist eine der ganz wenigen weiblichen Polizeikräfte des Turgonischen Imperiums, deren wohlverdiente Beförderung auf sich warten lässt. Als sie eines Tages zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte zitiert wird und selbiger ihr einen haarsträubenden Auftrag anbietet, kann sie daher nicht ablehnen. Sie soll den meistgesuchten Assassinen des Imperiums finden und beseitigen. Sicarius ist gefährlich und absolut tödlich, doch Oberbefehlshaber Hollowcrest würde Amaranthe diesen Auftrag nicht geben, wenn er nicht glaubte, sie könnte ihn meistern, oder? Verunsichert aber pflichtbewusst macht sie sich an die Arbeit. Schnell stellt sich heraus, dass sie sich auf einer Selbstmordmission befindet. Amaranthe stößt auf Geheimnisse, die das Leben des jungen Imperators Sespian bedrohen und muss sich nun als Gesetzlose ungewöhnliche Verbündete suchen, um sein Leben zu retten.

Leider hat „The Emperor’s Edge“ meine Erwartungen nicht erfüllt. Sowohl inhaltlich als auch bezüglich des Aufbaus sehe ich erhebliche Mängel. Es reicht einfach nicht, auf das Cover „in an Era of Steam“ zu schreiben und die spezielle Atmosphäre des Genres dann nur zu streifen. Steampunk bedeutet mehr als ein paar Dampfmaschinen; es bedeutet Lärm, Schmutz, verrückte Erfindungen und viktorianisches Ambiente. Lindsay Buroker setzte keinen dieser Faktoren um und hat es somit nicht geschafft, mich von der versprochenen Steampunk-Umgebung zu überzeugen. Ich konnte es mir weder vorstellen, noch ein Gefühl dafür entwickeln. Sicher liegt das auch am Schreibstil an sich. Vielleicht hängt es damit zusammen, das Englisch nicht meine Muttersprache ist, aber mir erschienen Lindsay Burokers Formulierungen unnötig kompliziert und anstrengend. In „The Emperor’s Edge“ sind mir so viele Vokabeln begegnet, die ich nicht kannte, dass dies meinen Lesefluss deutlich behinderte. In welchem Universum ist das Wort „satrapy“ bitte Teil des allgemeinen Wortschatzes?
Dementsprechend konnte ich auch den Inhalt des Romans nicht wirklich genießen. Allerdings bezweifle ich, dass mich die Geschichte begeistert hätte, selbst wenn Burokers Ausdruck leichter zu verstehen gewesen wäre. Es ist ein langatmiges Katz-und-Maus-Spiel. Die Protagonistin Amaranthe ist dauerhaft damit beschäftigt, gefangen genommen zu werden und sich anschließend selbst wieder zu befreien. Die Umsetzung ihres großen Plans zur Rettung des Imperators konnte ich daher nur schwer nachvollziehen, denn dieses ständige Hin und Her lenkt fürchterlich ab. Mal davon abgesehen, dass der Plan auch ziemlich lächerlich ist.
Amaranthe selbst… tja, schwierig. Einerseits ist sie eine sympathische Figur, aber andererseits ist sie auch eine Heuchlerin mit einem gefährlich blinden Pflichtbewusstsein. Ihr Plan ist eine Straftat. Das ist einfach so, aber Amaranthe dreht sich die Tatsachen so hin, dass sie diese Straftat vor sich selbst rechtfertigen kann. Der Zweck heiligt die Mittel. Doch natürlich sieht sie nicht ein, dass es keinen Plan dieser Größenordnung ohne Opfer geben kann. Sie kann sich mit ihrem Gesetzlosen-Status nicht abfinden und ist davon besessen, ihren Namen reinzuwaschen. Dass ihre Strategie dazu von Anfang an ungeeignet war, begreift sie nicht.
Amaranthes Team beinhaltet einige interessante Charaktere, die allerdings ziemlich flach bleiben. Mir kamen sie wie eine stereotype Rollenspiel-Gruppe vor – samt Magier, Gelehrtem und Tank (groß, breit, kann eine Menge einstecken). Die spannendste Figur ist der Assassine Sicarius, der meines Erachtens nach jedoch nie wirklich einen Grund hatte, sich Amaranthe anzuschließen.

Ich wollte „The Emperor’s Edge“ wirklich mögen und ich bedauere meine Enttäuschung noch mehr, seitdem ich die Website von Lindsay Buroker besuchte. Sie scheint mir eine sympathische Frau zu sein, die sich (vorerst) dem self-publishing verschrieben hat und dementsprechend den Löwenanteil der Arbeit, die mit ihren Romanen verbunden ist, selbst stemmt. Das bewundere ich sehr, aber es ändert eben nichts daran, dass mich der erste Band ihrer Reihe nicht überzeugte. Ich habe mit mir gerungen, ob ich ihr noch eine Chance zugestehen sollte, habe mich jedoch dagegen entschieden, denn zwei Sterne erhält „The Emperor’s Edge“ nur, weil ich die Charaktere im Großen und Ganzen mochte. Und das reicht nun mal leider nicht aus, um mich bei der Stange zu halten.

(Nächster Band: The Emperor’s Edge #2 – „Dark Currents – Lindsay Buroker – ISBN: 1466280956)

 
 

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