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Schlagwort-Archive: April 2015

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wieder einmal ist Dienstag – Zeit für Gemeinsam Lesen! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „The Desert Spear“ (Demon Cycle #2) von Peter V. Brett und befinde mich auf Seite 283.

the desert spear„The sun is setting on humanity. The night now belongs to voracious demons that prey upon a dwindling population forced to cower behind half-forgotten symbols of power. Legends tell of a Deliverer: a general who once bound all mankind into a single force that defeated the demons. But is the return of the Deliverer just another myth? Perhaps not. Out of the desert rides Ahmann Jardir, who has forged the desert tribes into a demon-killing army. He has proclaimed himself Shar’Dama Ka, the Deliverer, and he carries ancient weapons—a spear and a crown—that give credence to his claim. But the Northerners claim their own Deliverer: the Warded Man, a dark, forbidding figure. Once, the Shar’Dama Ka and the Warded Man were friends. Now they are fierce adversaries. Yet as old allegiances are tested and fresh alliances forged, all are unaware of the appearance of a new breed of demon, more intelligent—and deadly—than any that have come before.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„»I was apprenticed to an Herb Gatherer for six month as part of my Messenger training,« the Warded Man said.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Mich hat „The Desert Spear“ von Anfang an sehr überrascht. Nach dem ersten Band, den ich noch auf Deutsch gelesen habe („Das Lied der Dunkelheit“), konnte ich mir nicht so genau vorstellen, wie Peter V. Brett die Handlung weiterführen möchte. Nun ja, also DAMIT hatte ich nicht gerechnet. 😀 Ich bin total begeistert, dass Brett sich entschieden hat, die Perspektive einer Figur auszuarbeiten, der ich im ersten Band bereits kurz begegnete: die Perspektive von Ahmann Jardir. In „Das Lied der Dunkelheit“ habe ich ihn als Verräter kennengelernt; durch „The Desert Spear“ musste ich diese Meinung noch einmal überdenken. Nichts auf der Welt ist so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Niemand verrät ohne Grund, aus Spaß am Verraten. Ich mag Jardir mittlerweile sehr und muss sagen, ich finde seinen Charakter äußerst attraktiv. Er hat eine besondere Anziehungskraft auf mich, weil er sehr charakterstark, bestimmt, zielstrebig und aufopferungsvoll ist. Seine Frau hingegen… oh oh oh. Die Dame hat Gift im Blut. Jardir hat unglaubliches Glück, dass sie auf seiner Seite steht und nicht gegen ihn. Noch nicht jedenfalls. Wer weiß. Ich traue ihr so einiges zu. 😉
Außerdem wird direkt am Anfang eine neue Dämonen-Gattung integriert, die ich extrem spannend finde. Mir gefiel ihre Vielfalt ja schon im ersten Band sehr, doch jetzt wird es richtig interessant. Der Klappentext verrät es ja schon, diese neue Gattung ist intelligent. Und wie intelligent die sind! Brrrr, gruselig. Intelligente Monster sind immer eine besondere Herausforderung und ich freue mich wie Bolle auf den Kampf mit diesem neuen Gegner! 😀
Ihr merkt es, ich habe extrem viel Spaß an dem Buch, aber nach dem ersten Band habe ich auch nichts anderes erwartet. Das liegt übrigens auch daran, wie detailliert Peter V. Brett schreibt. Mir ist das am Wochenende aufgefallen, weil der Lieblingsmensch aus irgendeinem Anlass heraus behauptete, die Figuren in meinem Buch hätten bestimmt keine natürlichen Bedürfnisse, oder zumindest gäbe es solche Szenen nicht. Wir sind einiges durchgegangen: Toilette, Essen, Trinken. All das beschreibt Peter V. Brett auf die eine oder andere (aber niemals zu deutliche) Weise. Ich liebe es, wenn AutorInnen sich so viel Mühe geben, ihre Figuren lebendig und realistisch erscheinen zu lassen. Nur Übernatürliche müssen weder essen, noch trinken, noch atmen oder die Toilette besuchen. Peter V. Bretts Charaktere sind Menschen, also unterliegen sie auch zutiefst menschlichen Beschränkungen. Ich habe eine viel engere Beziehung zu ihnen, weil Brett mich fast überall dabei sein lässt, ohne geschmacklos zu werden. Vermutlich ist dieser Detailreichtum wirklich nur in der High Fantasy möglich. Und deswegen: High Fantasy – ich liebe dich! 😀

4. Wie steht ihr zu Seiten in denen Blogger Rezensionsexemplare anfragen können? Seid ihr selber auf solchen Seiten angemeldet? (bloggdeinbuch, Das bloggerportal von Randomhouse etc.)?

Ich nutze solche Möglichkeiten, aber nicht oft.
Ich bin seit einiger Zeit im Mail-Verteiler des Verlags Entangled Teen. Auf diese Weise trudeln regelmäßig Mails bei mir ein, in denen sie ihre neusten ARC-Versionen anbieten und anhand derer ich entscheiden kann, ob das eine oder andere eBook etwas für mich sein könnte. Ist etwas Vielversprechendes dabei, kann ich mich auf die entsprechenden Bücher bewerben. Bisher hat das für mich sehr gut geklappt; ich wurde jedes Mal ausgewählt (wenn das denn überhaupt so läuft, keine Ahnung). Ich bekomme dann von Entangled Teen eine weitere Mail, in der steht, bis wann ich das Buch gelesen und rezensiert haben soll (also das Erscheinungsdatum) und einen Netgalley-Link, über den ich es auf meinen Kindle laden kann. Netgalley selbst ist auch ein Blogger-/Rezensenten-Portal; dort bin ich natürlich zwangsläufig angemeldet, habe das Portal aber noch nicht wirklich genutzt. Könnte ich eigentlich mal tun… 😉
Blogg dein Buch habe ich hingegen schon mehrfach genutzt, für mich ist es aber nicht ganz das richtige Portal. Wenn man das Buch bekommt, soll man es ja innerhalb eines Monats gelesen und rezensiert haben. Man kann die Frist zwar verlängern, aber mich setzt das trotzdem unter Druck, weil ich die Ursprungsfrist einhalten möchte. Weder mein Kopf noch mein Bauch mögen zeitliche Vorgaben, es sei denn, sie sind ziemlich lang. Dann spielt es keine Rolle. Ein Monat ist dafür allerdings tatsächlich zu kurz und es ist für mich, als wäre das Buch ein Stachel in meinen Gedanken, der mir keine Ruhe lässt.Bird Box
Seit neustem bin ich auch im Bloggerportal von Randomhouse angemeldet. Auf die Idee kam ich dank der lieben Buchmacherin Melanie. Ich habe das Portal jetzt einmal auf gut Glück ausprobiert, indem ich ein älteres Buch und eine Neuerscheinung angefordert habe. Die Neuerscheinung war „Bird Box“ von Josh Malerman, auf das ich sowieso neugierig war und genau dieses lag dann letzte Woche am Freitagmorgen in meinem Briefkasten. Das fand ich ziemlich toll, weil ich nicht damit gerechnet habe. Randomhouse sagt einem ja nicht, ob man ein Rezensionsexemplar bekommt oder nicht, das heißt, es wird wohl jedes Mal eine Überraschung sein. 🙂

Prinzipiell finde ich, bei diesen Bloggerportalen kommt es weniger darauf an, ob man sie nutzt, sondern eher, WIE man sie nutzt. Maß halten ist angesagt, wenn ihr mich fragt. Fordert man ab und zu mal ein Rezensionsexemplar an, weil man zum Beispiel ein bestimmtes Buch sowieso haben möchte oder weil man vielleicht auch total ungeduldig ist und nicht das Erscheinungsdatum abwarten möchte, finde ich das völlig in Ordnung. Dafür sind diese Portale ja da. Letztendlich bieten sie einen Deal, von dem beide Seiten etwas haben: der Bücherwurm bekommt ein kostenloses (Vorab-)Exemplar; Verlag und AutorIn bekommen kostenlose Werbung. Aber nie, nie, niemals sollte man mehr ordern, als man A) wirklich haben möchte und B) bewältigen kann. Was bringt es, wenn sich die Rezensionsexemplare auf dem SuB häufen und man nicht mehr hinterher kommt? Ich weiß, dass es offenbar BloggerInnen gibt, die ihre Blogs nur führen, um kostenlos Bücher abzustauben. Das ist höchst unethisch, gierig und einfach daneben. Als ich mich in den Portalen angemeldet habe, bin ich ja sozusagen einen Vertrag eingegangen; ich habe versprochen, ehrliche Rezensionen zu schreiben. Ehrensache, dass ich dann auch genau das tue. Für eine ehrliche Rezension braucht es Zeit (sieht man ja an den ausstehenden Rezensionen rechts *hust*). Je mehr Rezensionsexemplare ich hier liegen habe, desto mehr setzt mich das unter Druck und Stress. Ich bin zwar definitiv Bücherjägerin und -sammlerin, aber ich tue das weder mir noch dem Verlag oder den AutorInnen an. Würde ich massenweise Bücher ordern, käme ich ja auch gar nicht mehr dazu, ältere Bücher auf meinem SuB abzuarbeiten. Ich wäre nur noch damit beschäftigt, Neuerscheinungen nach Zeitplan zu lesen und zu besprechen. Schon die Vorstellung ist mir zuwider.
Es ist gut, dass es diese Portale gibt, weil so auch BloggerInnen, die nicht bereits Millionen Follower haben, unkompliziert an Rezensionsexemplare herankommen. Wir lesen viel, um unseren LeserInnen viele Bücher empfehlen oder eben von ihnen abraten zu können. Da finde ich es sehr entgegenkommend von den Verlagen, dass sie uns unter die Arme greifen und das eine oder andere Buch spendieren. Aber ich bin auch überzeugt, man sollte niemals vergessen, dass das nicht selbstverständlich ist und man dankbar sein muss für jedes Buch, das man nicht bezahlen muss. Das System funktioniert nur dann richtig, wenn es mehr Leute gibt, die es verantwortungsvoll nutzen, als Leute, die es bloß ausnutzen. Sag NEIN zur Gier.

Was lest ihr im Augenblick? Nutzt ihr Bloggerportale und wenn ja, wie nutzt ihr sie?

Ich freue mich bereits sehr auf eure Meinungen und Kommentare und bin schon sehr neugierig, wie ihr auf euren Blogs auf die vierte Frage geantwortet habt. Auf die Plätze… Fertig… LOS! Das Stöbern kann beginnen! 😀

Alles Liebe,
Elli

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Montagsfrage: Bücher aus dem Ausland?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Montag, allerdings ein ziemlich verregneter Montag. Laut Vorhersage wird es heute in Berlin gar nicht mehr aufhören, also kann ich den Tag auch sinnvoll nutzen. Pläne für heute: Putzen, Lesen und vielleicht an einer Rezension arbeiten. Eventuell auch mal wieder eine Runde Zocken. Mal sehen. Ein bisschen Normalität kann nicht schaden nach all der Aufregung zum Welttag des Buches. 😉 Ich bin immer noch völlig überwältigt von der regen Beteiligung an meinem Gewinnspiel, das übrigens noch bis Donnerstag läuft. Während ihr euch überlegt, ob ihr vielleicht auch meine Gewinnspielfrage beantworten wollt, widme ich mich jetzt erst mal der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Habt ihr schon mal Bücher aus dem Ausland bestellt?

Ja, sogar schon häufiger. Ich lese ja auch recht viel auf Englisch, da bot es sich einfach ab und zu mal an. Meistens habe ich dafür eBay genutzt, mittlerweile ist es aber schon eine ganze Weile her, dass ich das letzte Mal englische Bücher gebraucht ersteigert oder gekauft habe. Das liegt daran, dass die Nettopreise für die Bücher meist nicht ganz so günstig ist, wie es erst den Anschein hat, weil ja oft noch Versandkosten dazu kommen. Aus dem Ausland variieren die Versandpreise extrem, von knapp 2€ bis gern auch mal 20€ (z.B. aus den USA). Oft ist es deswegen bei Amazon trotzdem günstiger und ich bekomme ein neues, ungelesenes Buch. Außerdem ist das Einkaufen bei Amazon natürlich weitaus bequemer und meine Bücher sind wesentlich schneller hier, von ein paar Ausnahmen einmal abgesehen. Als Prime-Kundin zahle ich keine Versandkosten und bekomme meine Bestellung in der Regel 1-2 Tage später. Wenn man so ungeduldig ist wie ich, ist das ein unschlagbarer Vorteil.
Die Seite Book Depository, die Svenja genannt hat, ist mir völlig unbekannt. Eine kurze Stichproben-Recherche hat aber auch hier ergeben, dass die Bücher nicht unbedingt günstiger sind als bei Amazon.
Kurz gesagt bin ich also nicht abgeneigt, englische Bücher gebraucht im Ausland zu kaufen. Meistens verzichte ich mittlerweile dennoch darauf, weil ich über Amazon am Ende doch günstiger komme.

Kauft ihr eure Bücher (manchmal) im Ausland?

Kennt ihr vielleicht noch ein paar Websites, über die man günstig an gebrauchte englische Bücher herankommt, ohne Unmengen an Versandkosten zahlen zu müssen? Ich bin für jeden Tipp dankbar, weil ich eine begeisterte Schnäppchenjägerin bin! 😀

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch eine wundervolle, entspannte Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gewinnspiel zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude

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Hallo ihr Lieben! 😀

Heute ist für alle Bücherwürmer ein freudiger Tag, denn heute ist der Welttag des Buches! Aufgrund dieses ganz wundervollen Anlasses gibt es eine ebenso wundervolle Aktion, an der ich mich dieses Jahr unbedingt beteiligen wollte: Blogger schenken Lesefreude. Lasst uns gemeinsam das Lesen, Bücher und die Literatur feiern! 😀 Was kann es Schöneres geben, als anderen Buchverrückten eine Freude zu machen?
Die Idee dahinter besagt ja eigentlich, dass Blogger ihre Lieblingsbücher verschenken; ich habe mich allerdings dafür entschieden, stattdessen einen Gutschein im Wert von 20€ zu verlosen. Das ist vielleicht ein bisschen uninspiriert, ich konnte mich aber einfach nicht entscheiden, welches Buch mein liebstes ist. Die Auswahl ist riesig und außerdem möchte ich euch die Chance geben, genau das Buch zu bekommen, das euch glücklich macht.

Blogger schenken Lesefreude groß

Das Gewinnspiel

Im Grunde ist es ganz einfach: beantwortet einfach meine Gewinnspielfrage und schon seid ihr im Lostopf! Ihr könnt eure Antwort in den Kommentaren hinterlassen, könnt mir aber auch per Twitter, Google+ oder E-Mail eine Nachricht schicken. Wichtig ist vor allem, dass ihr mir eure E-Mail-Adresse zukommen lasst, damit ich euch erreichen kann. Aus allen Einsendungen lose ich dann ganz fair den/die GewinnerIn aus und melde mich bei dieser glücklichen Person. Ich werde euch dann fragen, was ich von den 20€ für euch bei Amazon bestellen und an welche Adresse ich eure Bestellung schicken lassen soll. Da ich Prime-Mitglied bin, entfallen die Versandkosten. 🙂 Mir ist es völlig gleich, wie genau ihr die 20€ verballern möchtet (ob nun ein Buch für 20€ oder vier Bücher für je 5€), die einzige Bedingung ist nur, dass es sich um Bücher oder eBooks (Kindle) handeln muss.
Das Gewinnspiel läuft ab heute bis zum 30. April, also genau eine Woche. Ich werde den/die GewinnerIn direkt benachrichtigen, wenn feststeht, wer es ist. Eure Wunschbestellung sollte dann innerhalb von 1-3 Tagen bei euch ankommen; falls sich die Lieferung aus irgendeinem Grund verzögert, werde ich euch das natürlich mitteilen.

Bitte beachtet folgendes:
1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.04.2015, ihr habt also eine Woche Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am 01.05.2015 und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Alles verstanden? Gut, dann kommt jetzt die Frage zum Glück! 😀

Welche Buchempfehlung war die bisher beste eures Lebens und wer hat diese Empfehlung ausgesprochen?

Da sich der heutige Tag ganz um das Thema „verschenkte Lesefreude“ dreht, möchte ich von euch wissen, welche Buchempfehlung euer Leben nachhaltig verändert hat. Welche Empfehlung war so gut, dass ihr dieser Person euer Leben lang dankbar sein werdet? Ist vielleicht sogar eines eurer Lieblingsbücher erst durch eine Empfehlung bei euch eingezogen? Wer war der/die WohltäterIn, der/die euch dieses Geschenk gemacht hat?
Ich weiß, dass diese Frage für einige von euch sicher nicht ganz leicht zu beantworten ist, denn auch für mich ist sie schwierig. Harry Potter, alle Bücher von Joyce Carol Oates und Dave Eggers, die Anita Blake – Reihe… sie alle waren einst Empfehlungen. Ich denke aber, ich entscheide mich für die eine Empfehlung, die mich zu meinem Lieblingsautor gebracht hat: „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde. Diese Empfehlung bekam ich von meiner Mutter und ich bin ihr bis heute sehr dankbar dafür, weil dieses Buch meiner Meinung nach im Grunde ein einziges Zitat ist. (Fast) Jeder Satz hat eine tiefere Bedeutung und lehrte mich etwas über das Leben, über Laster und Anstand. Es zeigte mir, dass jede Tat Konsequenzen hat, auch wenn man sie äußerlich nicht immer erkennen kann. Es ist ein wundervolles, tiefgründiges Buch und ich bin unglaublich froh, dass es zu meinem Leben gehört.

Nun seid ihr dran! Erzählt mir von der besten Empfehlung eures Lebens und lasst mich an eurer Freude darüber teilhaben! Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen für das Gewinnspiel und bin irgendwie schon ganz aufgeregt, wem ich wohl ein Lächeln ins Gesicht zaubern darf! Wenn ihr selbst ebenfalls eine Verlosung veranstaltet, dürft ihr diese hier natürlich verlinken. Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mein Gewinnspiel auf den verschiedenen sozialen Netzwerken verbreitet. 🙂

Ich freue mich, den Welttag des Buches mit euch feiern zu dürfen. Es macht mich sehr glücklich, dass es so viele Menschen gibt, denen an Büchern genauso viel liegt wie mir! ❤
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 😀

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Naked“ von Stacey Trombley. Es ist ein eBook, daher gibt es keine Seitenzahlen, aber ich befinde mich bei 62 Prozent.

Naked„The best place to hide is in a lie…

I could never fit in to the life my parents demanded. By the time I was thirteen, it was too much. I ran away to New York City…and found a nightmare that lasted three years. A nightmare that began and ended with a pimp named Luis. Now I am Dirty Anna. Broken, like everything inside me has gone bad.

Except that for the first time, I have a chance to start over. Not just with my parents but at school. Still, the rumors follow me everywhere. Down the hall. In classes. And the only hope I can see is in the wide, brightly lit smile of Jackson, the boy next door. So I lie to him. I lie to protect him from my past. I lie so that I don’t have to be The Girl Who Went Bad.

The only problem is that someone in my school knows about New York. Someone knows who I really am. And it’s just a matter of time before the real Anna is exposed…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„I crawl back through my window and stand there, staring at my bedroom in the dark.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

„Naked“ ist wieder mal eine ARC-Version, die ich vom Verlag Entangled Teen zur Verfügung gestellt bekam. Das Buch erscheint voraussichtlich am 07. Juli dieses Jahres. Eigentlich hätte ich ja noch massig Zeit, diesen Debütroman zu lesen, aber da ich erstens ein Buch mit „N“ für DarkFairy’s Alphabet-Lesechallenge brauche und zweitens eine Protagonistin, deren Name mit „A“ beginnt für die April-Zusatzaufgaben der Disney-Challenge von Bows and Fairytales, bot es sich einfach an.
Ich finde ja, dass der Klappentext schon sehr viel von der Handlung verrät. Es gibt zwei Versionen; ich habe für euch diejenige ausgewählt, die meiner Meinung nach weniger Details offenbart. Einerseits ist es natürlich ein wenig schade, dass der Verlag seine LeserInnen irgendwie von vorne herein spoilert, andererseits muss ich aber sagen, ohne den Klappentext hätte ich mich wohl nicht für die ARC beworben. Ich lese ja gern von schwierigen Teenagern, deren Seelen zerbrochen oder angeknackst sind. Ich erlebe einfach so gern, wie sie ihre inneren Dämonen überwinden und sich selbst den Weg in eine glückliche Zukunft ebnen, allen Hindernissen zum Trotz. Dabei darf die Geschichte nicht zu kitschig sein und muss die Schwierigkeiten, mit denen diese Kids kämpfen, direkt und ungeschönt ansprechen. Mit dieser Art von YA-Roman habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht, vor allem mit „Dissected“ von Megan Bostic. „Naked“ beinhaltet darüber hinaus eine romantische Ebene, die ich in diesem Fall allerdings wirklich ganz bezaubernd finde. Der männliche Protagonist Jackson ist ein sanfter, verständnisvoller, geduldiger junger Mann, der es ganz wundervoll versteht, Anna ein gutes, sicheres Gefühl zu geben, obwohl sie sonst große Probleme hat, zu vertrauen. Er drängt sie nicht und respektiert ihre Grenzen. Natürlich ist er ein bisschen zu perfekt und ich kann ihn mir überhaupt nicht als reale Person vorstellen, aber ich finde es zuckersüß, wie er auf Anna eingeht und ihr genau das gibt, was sie braucht, nicht mehr und nicht weniger.
Anna selbst… sie ist einfach 16. Eine 16-jährige, die in bestimmten Punkten unter Garantie frühreif ist/war, sich in anderen Punkten aber auch noch völlig kindlich, naiv und unerfahren verhält. Sie ist sehr verkopft, was sicher kein Wunder ist, reflektiert aber niemals wirklich ihre eigenen Gedanken und Verhaltensweisen. Beispielsweise hält sie sich selbst für „zu schlecht, zu schmutzig“, um ernsthaft eine romantische Beziehung mit Jackson in Betracht zu ziehen, fragt sich jedoch nie, wieso sie das eigentlich denkt. Sie glaubt nicht, dass sie eine glückliche Zukunft verdient hat. Ich warte nur auf den Moment, indem sie endlich denkt „Zur Hölle, wieso eigentlich nicht?!“.
Im Großen und Ganzen macht mir das Buch bisher ziemlichen Spaß, vermutlich gerade weil ich wohl eigentlich schon ein bisschen zu alt/erfahren für die Geschichte bin und weiß, worauf es hinausläuft. Ich denke, es ist besonders dieses Durchschauen, das den Spaßfaktor für mich ausmacht. Ich will eben nicht immer kalt erwischt werden. 😀 Manchmal fühle ich mich in einer Geschichte wohl, die nur wenig Überraschungen bereit hält und mich stattdessen in meinen Intuitionen bestätigt. Zumindest, solange sie deswegen nicht langweilig ist. 😉

4. Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja… 😉 Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?

Oh ja, da gibt es einen ganzen Haufen Bücher, die ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Ich habe ja schon einmal einen Beitrag zum Thema literarische Vorurteile geschrieben (HIER) und wie diese mein Leseverhalten beeinflussen. Ich habe mich dazu bekannt, dass ich weder Jenny-Mai Nuyen, noch Ken Follet jemals eine Chance geben möchte und dass ich wohl nie wieder einen Kafka anfassen werde. Es gibt aber auch noch viele weitere AutorInnen, deren Bücher ich aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht lesen möchte. Ein aktuelles Beispiel ist Günter Grass, der letzte Woche im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Normalerweise verfasse ich hier auf meinem Blog Nachrufe für verstorbene AutorInnen, doch in diesem Fall habe ich bewusst darauf verzichtet, denn mich stimmte sein Tod nicht gerade traurig und ich hätte mich demzufolge unehrlich und heuchlerisch gefühlt. Harte Worte, ich weiß. Ich weiß auch, dass Grass ein großer Literat war, der international viel Aufmerksamkeit erhalten hat, nicht zuletzt wegen seiner kritischen Äußerungen bezüglich der Politik Israels. Ich weiß das alles. Ich vermute, dass er sein Ansehen nicht umsonst erworben hat. Aber ich… ich kann seine Bücher nicht lesen, weil ich ihm einfach nicht verzeihen kann, dass er mit 17 Jahren freiwillig in die Waffen-SS eingetreten ist. Angeblich hat er nie ein Kriegsverbrechen begangen und insgesamt ist sein Eintritt wohl eher unter „jung und dumm“ zu verbuchen, doch ich kann das einfach nicht so sehen. Ich komme nicht darüber hinweg und höre/lese ich seinen Namen, kann ich an nichts anderes mehr denken. Wie konnte er nur etwas so falsches tun? Wie konnte er sich freiwillig einer Einheit von widerlichen Berufs-Mördern anschließen? Das ist nicht mehr mit einer jugendlichen Verfehlung vergleichbar, meiner Meinung nach. Ich bin vielleicht kleinlich und nachtragend, kann das aber nun mal nicht ändern. Es hätte überhaupt keinen Sinn, würde ich versuchen, seine Bücher zu lesen, weil ich so voreingenommen wäre, dass ich keinem seiner Werke eine faire Chance geben würde. Also lasse ich es sein.

Einen weiten Bogen mache ich darüber hinaus generell um die sogenannte Romantasy, Chic-Lit und erotische Literatur. Dieses ganze Gefühlsgedudel… ohne mich. Entschuldigt, ich weiß, dass einige unter euch diese Romane sehr gern lesen, aber ich kann damit einfach so gar nichts anfangen. Sie provozieren bei mir nur ein Gähnen oder schlimmstenfalls den Würgereflex. Wenn ich mich an romantischen Romanen versuche, dann maximal in der YA, weil der Charakter der beschriebenen Liebe reiner, unverdorbener und unschuldiger ist. Es erinnert mich daran, wie es war, als ich selbst noch verklärte, idealistische Vorstellungen von Liebe und Beziehungen hatte. Aber in der Erwachsenen-Literatur… nein, danke. Ich kann verstehen, wenn Jugendliche um einander herumschleichen und einen Affentanz aufführen, weil sie ja noch gar keine Erfahrungen mit ihren eigenen Gefühlen haben. Da kann ich das akzeptieren, tolerieren, hinnehmen und sogar putzig finden. Doch benehmen sich Erwachsene in Büchern so, nervt mich das nur. Ich finde das nicht süß, nicht magisch oder zauberhaft. Ich finde es übertrieben und kitschig. Ich habe keine stark ausgeprägte romantische Ader. Ich finde es romantisch, wenn der Lieblingsmensch mir geschmolzenen Käse gibt.
Für erotische Literatur kann ich mich überhaupt nicht begeistern, weil ich nicht so richtig weiß, warum ich sie lesen soll. Und ja, da zählt auch „50 Shades of Grey“ dazu. Wenn es um das Schwelgen in sexuellen Fantasien geht, dann schnappe ich mir doch lieber den Lieblingsmenschen und… na ja, ihr wisst ja, was ich meine. Lieber Praxis als Theorie. 😉

Außerdem gibt es da noch all die Romane, die ich nur unter Schmerzen als Literatur bezeichnen kann, die aber gefühlt jede/jeder Zweite gelesen hat. „Feuchtgebiete“ ist da das beste Beispiel. Was sollte das? Wozu hat Charlotte Roche diese Ansammlung von Obszönitäten geschrieben? „Guckt mal alle her, auch Frauen können pervers sein!“. Na ach. Quelle surprise. Große Offenbarung.
Jede „Promi“-Biografie gehört für mich auf den gleichen Stapel. Gedankenabfall, den die Welt nicht braucht, über Leben, die vermutlich nur die beschriebenen Personen selbst für wertvoll halten. Ich bin ja sonst sehr für „Lesen und Lesen lassen“, aber in diesen Fällen ärgere ich mich immer wieder darüber, dass mit so einem Schund richtig viel Geld gescheffelt wird. Dementsprechend tue ich genau das, was ich als Konsument tun kann: ich weigere mich, diese Bücher zu kaufen und zu lesen.

Kurz gesagt gibt es also viele Bücher, die ich nicht lesen möchte und die ich deswegen auch nie lesen werde. Habe ich so eine Entscheidung einmal gefällt, bleibe ich in der Regel auch dabei. Das liegt gar nicht daran, dass ich besonders konsequent bin, sondern eher daran, dass die Gedanken an dieses Buch dann aus meinem Kopf herausgefiltert werden. Es taucht auf meinem Radar nicht mehr auf. Um mich doch davon zu überzeugen, ein Buch, das ich bereits aussortiert hatte, zu lesen, braucht es dann einen äußeren Anreiz. Meine Mutter, die mir immer und immer wieder davon vorschwärmt. Eine begeisterte Rezension. Sowas eben. Dann bin ich auch gern bereit, mich umstimmen zu lassen. Und das ist doch alles, worauf es ankommt, oder? 🙂

Welches Buch lest ihr im Moment? Gibt es Bücher, die ihr unter keinen Umständen lesen werdet?

Erzählt mir davon! Ich bin wirklich gespannt darauf, welche Bücher auf eurer persönlichen „schwarzen Liste“ stehen und freue mich schon darauf, in euren Beiträgen zu stöbern! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Verleihst du deine Bücher?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Montage sind Mist. Ganz offiziell. Ich bin heute ein bisschen knatschig und kam eher schlecht als recht aus dem Bett. Ich hoffe, das bleibt nicht die ganze Woche so.
Irgendwie muss ich wohl mal mein Lesetempo drosseln, denn ich komme mit den Rezensionen einfach nicht hinterher. Mal sehen, wie produktiv ich diese Woche sein werde. Heute beginnen wir aber erst einmal wie immer mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Verleihst du deine Bücher?

Außer innerhalb der Familie? Nein. Auf keinen Fall. Ich habe ganz furchtbar schlechte Erfahrungen mit dem Verleihen von Büchern gemacht. Einige Bücher habe ich danach nie wieder gesehen. Andere waren beschädigt. Den Menschen liegt anscheinend nicht mehr viel daran, das Eigentum anderer mit Respekt zu behandeln. Werde ich heutzutage gefragt, ob ich ein bestimmtes Buch verborgen würde, lehne ich das kategorisch ab, unabhängig davon, wer mich fragt. Das ist nichts Persönliches. Es geht nur darum, dass meine Bücher für mich das Wertvollste sind, das ich besitze und ich sie offenbar vor fremden Fingern beschützen muss. Außerdem darf man da auch nicht vergessen, dass ich für fast jedes Buch bezahlt habe. Da steckt neben dem emotionalen Wert auch ein finanzieller drin.
Hätte meine Familie mir nicht über Jahre bewiesen, dass ich ihnen vertrauen kann, würde ich auch ihnen kein einziges Buch ausborgen. Man könnte sagen, ich verfolge da eine Null-Toleranz-Politik. 😉

Verborgt ihr eure Bücher? Wenn ja, an wen?

Erzählt mir von euren Erfahrungen, positive sowie negative. Ich freue mich auf eure Geschichten, Antworten und Kommentare und wünsche euch eine wundervolle Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Die Zeitwanderer“ (Die Schimmernden Reiche #1) von Stephen R. Lawhead und befinde mich auf Seite 93.

die zeitwanderer

 

Ley-Linien. Uralte Pfade, die sich schnurgerade von einem mystischen Ort zum anderen ziehen. Nur eine verrückte Theorie? Oder sind es tatsächlich Tore zu anderen Zeiten und Welten?
Als der junge Kit Livingstone eines Tages seinem vermeintlich toten Urgroßvater begegnet, schenkt er dessen Erklärungen keinen Glauben. Doch dann verschlägt es Kits Freundin Wilhelmina auf einem dieser Pfade ins Unbekannte, und Kit macht sich auf eine abenteuerliche Suche durch Raum und Zeit.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Der Fremde schien zu glauben, dass sie ihn nicht verstanden hatte, denn er wiederholte lächelnd seinen Gruß.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Hach, das ist Urban Fantasy nach meinem Geschmack. Die Ley-Linien sind Wege in andere Zeiten, andere Orte, andere Welten, andere Dimensionen. Man geht in eine Gasse und puff! – ein bisschen Regen und Wind später hat man die bekannte Realität hinter sich gelassen. Und sie liegen direkt vor unserer Nase. Theoretisch könnte ich schon längst über eine hinweg geschritten sein, ohne es zu wissen und ohne zu begreifen, wie man sie verwendet. Ich liebe solche Ideen, weil sie mich zum Träumen einladen. Wo hätte ich mit den Ley-Linien schon überall hinreisen können? Was hätte ich alles sehen können? Was hätte ich erleben können? Unbemerkte Magie im Alltag, mitten unter uns. Wenn ich ehrlich bin, mag ich diese Art der Urban Fantasy lieber als jede Reihe mit einer Kick-Ass-Heldin oder einem coolen Anti-Held. Es berührt mich einfach tiefer und trainiert meinen Lieblingsmuskel: meine Fantasie.

Die ersten 50 Seiten von „Die Zeitwanderer“ waren für mich ein bisschen holprig, weil Stephen R. Lawhead seine LeserInnen ohne Vorwarnung, ohne Geplänkel ins kalte Wasser schubst. Ich hatte das Gefühl, nicht so richtig zu verstehen, was die Ley-Linien bedeuten. Man folgt dem Protagonisten Kit (eigentlich Cosimo Christopher Livingstone) durch das moderne London und als nächstes steht plötzlich sein Uropa vor ihm, der ihn mit einem Wimpernschlag in ein malerisches kleines Fischerdorf bringt.
Mit Kit muss ich erst warm werden. Ich hatte angenommen, er sei jünger, dabei ist er bereits 27 und ein typischer Durchschnittsmensch, dessen Leben man getrost als grau und ereignislos bezeichnen kann. Er scheint allerdings ein Naturtalent in Bezug auf die Ley-Linien zu sein. Schwierig ist für mich, dass er mir zu wenige Fragen stellt und wenn doch, sind es meiner Meinung nach die falschen Fragen. Er ist ziemlich passiv bisher. Das ändert sich hoffentlich noch, denn ihm steht ja ein echtes Abenteuer bevor. 😉

 4. Stimmt ihr euch aktuell buchig schon auf die kommende Sommer- und Urlaubssaison ein?

Nein. Ja, die Antwort ist tatsächlich so einfach. 😀 Ich lese nicht saisonal. Das liegt daran, dass das tückische Bauchgefühl keine Jahreszeiten kennt und sich kein Bisschen dafür interessiert, ob es draußen stürmt und schneit oder die Sonne scheint.
Wenn überhaupt, neige ich ein wenig dazu, im Hochsommer Bücher zu lesen, die in Eis und Schnee spielen, weil es mir hilft, besser mit der Hitze zurecht zu kommen. Wenn es in der Realität schon heiß ist, muss ich ja nicht auch noch in meiner Fantasie an einem Ort sein, an dem man schwitzt.
Ich weiß eigentlich auch gar nicht so genau, was Sommerlektüre ist. Mit Urlaubslektüre verbinde ich leichte Literatur, die nicht zu stark fordert. Aber Sommerlektüre… muss die Geschichte im Sommer spielen? Soll das Cover sommerlich sein? Ist Fantasy dann sowieso schon raus? Wenn ich an Sommerliteratur denke, denke ich automatisch an Chic-Lit. Die ich im Großen und Ganzen nicht mag (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Es kann schon mal vorkommen, dass ich ein Buch im Sommer lese, das auch im Sommer spielt, doch das ist dann eher Zufall. Wie letztes Jahr, als ich Tad Williams Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ las, während wir hier in Berlin unter einer Hitzewelle litten, genau wie Simon in Osten Ard. Das war irgendwie witzig.
Allgemein kann ich aber nicht sagen, dass die Jahreszeiten meine Lektüreauswahl beeinflussen würden. Ich habe auch im Sommer Lust auf Fantasy, Young Adult, Dystopien und Thriller. 🙂

Was lest ihr im Moment? Beeinflusst die Sommer- und Urlaubssaison eure Lektüreauswahl?

Ich freue mich schon auf eure Antworten und Kommentare und da ich heute frei habe, werde ich mich wohl fleißig durch eure Beiträge wühlen! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Empfehlung aus dem Lieblingsgenre?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, ich habe eine ziemlich stressige Woche hinter mir. Doch all die Umstände haben sich gelohnt, denn jetzt steht tatsächlich ein niegelnagelneues Bett in unserem Schlafzimmer. Schlafen wie auf einer Wolke. Ein Traum. *.*
Diese Woche sollte (theoretisch) wesentlich entspannter werden, deswegen habe ich mir vorgenommen, fleißig die ausstehenden Rezensionen anzugehen und zumindest einen Teil abzuarbeiten. Heute ist allerdings erst mal Montag – Zeit für die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen.

Welches Buch würdest du jemandem empfehlen, der zum ersten Mal ein von dir favorisiertes Genre liest?

Ich habe mich für drei verschiedene Genre entschieden, weil es für mich unmöglich ist, nur eines auszuwählen. 😀 Selbstverständlich ist jede Empfehlung immer von der Person abhängig, für die ich eine Empfehlung ausspreche. Aber da es sich hier um eine hypothetische Situation handelt, will ich es mal nicht komplizierter machen, als es ist.

Mein erstes Empfehlungs-Genre ist die High Fantasy. Ich liebe dieses Genre, weil es kaum ein anderes gibt, das mich so weit von der Realität wegbringt. Die Magie, die wunderschönen Welten, der Kampf zwischen Gut und Böse – das alles fasziniert mich. Sollte ich hier nun eine Empfehlung abgeben, würde ich versuchen, eine Saga auszuwählen, die nicht zu anspruchsvoll und umfangreich, aber auch nicht zu langatmig ist. Ich könnte mir vorstellen, dass einen Genre-Neuling das abschreckt.
Ich denke, ich würde den Mehrteiler „Das Geheimnis von Askir“ von Richard Schwartz empfehlen, beziehungsweise den ersten Band „Das Erste Horn“. Diese Reihe umfasst sechs Bände; die ersten vier Bände bewegen sich im Rahmen von 400-450 Seiten, also überschaubar. Ich fand „Das Geheimnis von Askir“ großartig und äußerst fesselnd, sodass ich alle sechs Bände hintereinander weg gelesen habe. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Mehrteiler nicht zu lang ist, einen Neuling aber trotzdem dazu verführt, immer weiter zu lesen, was ja mein Anliegen wäre.

das erste horn

 

Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus „Zum Hammerkopf“ ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte, untergegangene Reich Askir…“

 

 

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich zusätzlich noch die „First Law“-Trilogie von Joe Abercrombie empfehlen würde, doch für einen Neuling des Genres halte ich Abercrombie für etwas zu brutal und blutig. Wenn die Person ihre ersten Erfahrungen in der High Fantasy mit ihm sammelt, könnte das mächtig nach hinten losgehen und das möchte ich nicht. Ich will ja vermitteln, was an der High Fantasy so wundervoll ist. 😉

Das zweite Genre ist, genau wie bei Svenja, die Urban Fantasy. Allerdings würde ich einen völlig anderen Vertreter empfehlen, weil ich keine der Reihen mit einer starken Heldin oder einem sympathischen Anti-Held im Mittelpunkt auswählen würde. Bei diesen Romanen ist die Frage, ob sie einem Leser oder einer Leserin gefallen, einfach zu stark davon abhängig, ob sie die Hauptfigur mögen. Außerdem finde ich, dass sie einfach nicht magisch genug sind. Sie machen mir großen Spaß, ich lese sie gern. Aber wenn ich jemandem, der neu im Genre ist, vermitteln sollte, wie schön die Vorstellung ist, dass unsere Realität vielleicht weit mehr bereit hält, als wir tagtäglich sehen können, würde ich „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi empfehlen. Auch hier natürlich den ersten Band „Lycidas“. Seit ich diese Reihe gelesen habe, schaue ich manchmal in die U-Bahn-Tunnel meiner Stadt hinein und frage mich, was wohl dort im Dunkeln ist, was ich nicht sehen kann. Was für eine Welt sich nur ein paar Meter von mir entfernt versteckt. 🙂

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren …

lycidasEs geschehen seltsame Dinge in London. Im Waisenhaus des grausamen Mister Dombey traut die kleine Emily Laing ihren Augen nicht, als sie eines Morgens in der Küche von einer Ratte angesprochen wird, die sich ihr höflich als Lord Hironymus Brewster vorstellt. Eine Sinnestäuschung? Nein, denn bald darauf bleibt Emily nichts anderes übrig, als an die Existenz von wundersamen Wesen zu glauben – als sie nämlich Zeugin wird, wie ein Werwolf eines der Mädchen aus dem Schlafsaal für Neuzugänge stiehlt. In Begleitung der Ratte – sowie eines Elfen namens Maurice Micklewhite und des mürrischen Alchemisten Wittgenstein – macht sich Emily auf die Suche nach der verschwundenen Mara.

Die Spur führt die Gefährten in die Uralte Metropole, eine geheimnisvolle Stadt unter der Stadt, ein dunkles, gefährliches Reich, in dem gefallene Engel hausen und antike Gottheiten über das Schicksal der Menschen walten.

Doch was steckt wirklich hinter den Kindesentführungen, von denen London regelmäßig heimgesucht wird? Und wer ist der mysteriöse Herrscher der uralten Metropole, der sich Lycidas nennt?“

Zu guter Letzt bleiben noch meine heiß geliebten YA Dystopien. Da gibt es viele, die sich anbieten würden, aber ich würde die „Delirium“-Trilogie von Lauren Oliver auswählen. Es war diese Trilogie, die mich für das Genre gewinnen konnte, also warum sollte das bei anderen nicht auch funktionieren? 😉

Delirium

 

 

Ninety-five days, and then I’ll be safe. I wonder whether the procedure will hurt. I want to get it over with. It’s hard to be patient. It’s hard not to be afraid while I’m still uncured, though so far the deliria hasn’t touched me yet. Still, I worry. They say that in the old days, love drove people to madness. The deadliest of all deadly things: It kills you both when you have it and when you don’t.

 

 

Das wären also meine Empfehlungen für Genre-Neulinge. Jetzt bin ich natürlich äußerst gespannt, welche Bücher ihr auswählen würdet. Vielleicht ist ja auch für mich etwas dabei. 😉

Welches Buch würdet ihr einem Neuling in eurem Lieblingsgenre empfehlen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch eine wunderbar tollige Woche! 😀

Alles Liebe,
Elli

(Bildquelle 1)
(Bildquelle 2)
(Bildquelle 3)

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Vivian versus the Apocalypse“ (Vivian Apple #1) von Katie Coyle und befinde mich auf Seite 150 von 288.

Vivian versus the Apokalypse

„What happens to those who are Left Behind?

Vivian Apple never believed in the Church of America – unlike her fanatical parents. And as for theso-called impending ‚Rapture‘, she knew she’d believe that when she saw it. But then Vivian wakes one day to a New World, and all that’s left of her parents are two empty spaces. The Believers have been taken, it seems. And for those left behind, the world is a desolate and eerie place. All Vivian has now are her memories and her volatile friend Harp.

Faced with society on the brink of collapse, Vivian and Harp embark on a journey across America, in search of any family they have left, and determined to expose the truth about the Rapture. Three thousand miles through floods, fog and heat waves, Harp and Vivian and a boy with the bluest and the kindest heart are driving on to their future.

But will this be a coming-of-age road trip with no return?“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„In the morning, Peter returns our keys in the motel lobby and grabs a map of Keystone for the four of us to study.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich mag das Buch wirklich sehr, allein schon, weil die Idee einfach ein Knaller ist. Wie wäre das wohl, wenn ich zu meinen Eltern fahren würde und sie wären verschwunden? Wenn alles, was ich vorfände, zwei Löcher in der Decke wären?
Von der ganzen ‚Rapture‘-Geschichte bin ich allerdings nicht überzeugt. Vivian ja auch nicht wirklich. So, wie Katie Coyle die Church of America darstellt, ist es ihnen durchaus zuzutrauen, dass die verschwundenen Menschen ein einziger riesiger PR-Gag sind, um neue Mitglieder zu werben und ihren Einfluss auszuweiten, vermutlich vor allem wirtschaftlich.
Ich kann verstehen, dass Vivian sich nicht dazu überreden konnte, ihren Quatsch zu glauben, nicht mal, als ihre Eltern noch da waren. Christentum, wie es sicher vielen Amerikanern gefällt: ultra-konservativ, nur der Kapitalismus kann keine Sünde sein. Den wollte Gott so, weil es die amerikanische Art ist, Gott zu ehren. Klar. In „Vivian versus the Apocalypse“ erlebt man als LeserIn hautnah mit, was passieren kann, wenn die Kirche zu großen Einfluss auf den Staat hat und wie schnell und bereitwillig die Menschen andere verurteilen, wenn sie glauben, dadurch sich selbst retten zu können. Die Grenze zum Hardliner ist vielleicht schmaler, als ich dachte.
Vivian selbst ist eine sympathische Protagonistin, die sich vor dem Verschwinden ihrer Eltern hauptsächlich dadurch auszeichnete, dass sie so gewöhnlich war. Sie war ein ganz normales Mädchen und wäre in der Zeit vor der Church of America ohne Zweifel als gute, brave Tochter bezeichnet worden. Die neue Glaubensrichtung erhöhte die Ansprüche und für Vivian muss es unbekanntes, neues Terrain gewesen sein, ihren Eltern nicht zu folgen, nicht zu konvertieren und somit nicht ihrem Willen zu entsprechen. Eine erste Rebellion, ein erster Akt der Emanzipation. Und ich verstehe sie voll und ganz. Sie sagt selbst, sie war immer „gut“. Sie war eine gute Tochter, eine gute Schülerin, hatte die richtigen Freundinnen, trieb sich nicht mit Jungs umher, feierte niemals wilde Partys. Warum hätte sie zur Church of America konvertieren sollen? Warum hätte sie sich um ihr Seelenheil Sorgen machen sollen? Dann plötzlich erschien jemand auf der Bildfläche, der behauptete, „gut“ zu sein reiche noch nicht. Und plötzlich glaubten das auch ihre Eltern und sagten ihr, dass sie sich ernsthafte Sorgen um sie machen. Obwohl sie ihnen dazu niemals einen Anlass bot. Wenn man aus dem Innersten heraus überzeugt ist, immer alles richtig gemacht zu haben (im Großen und Ganzen) und sich niemals etwas zu Schulden kommen ließ, warum sollte man dann jemandem glauben, der behauptet, das sei nicht gut genug? Ich kann das absolut nachvollziehen. Vivian hat nie etwas getan, das eine Bestrafung (in welcher Form auch immer) rechtfertigen würde. Es gibt keinen Grund, warum Gott sie nicht auch zu sich holen sollte. Mich bestärkt das nur in meiner Meinung, dass die gesamte ‚Rapture‘-Sache eine dicke fette Lüge ist.
Ich bin sehr gespannt, wohin Katie Coyle mich noch zu führen gedenkt mit ihrer Geschichte und kann es kaum erwarten, herauszufinden, ob ich mit meiner Intuition bezüglich Church of America und ‚Rapture‘ tatsächlich richtig liege. 😉
Das Cover könnte übrigens zu den schönsten meines Jahres gehören. Ich liebe dieses Foto! 😀

4. Nenne 5 Adjektive, die dein aktuelles Buch beschreiben. Wenn du dir jetzt diese Eigenschaften anschaust: würdest du gerne mit jemandem befreundet sein, auf den diese charakterlich zutreffen? (Wenn du erst am Anfang bist, dann nimm Adjektive, was du vom Buch erwartest)

Okay, fünf also… *grübelgrübelgrübel*

  1. scheinheilig – So empfinde ich die Church of America.
  2. mutig – Das ist Vivians Reise durch das ganze Land mit ungewissem Ziel.
  3. ironisch – Vivian ist selbstironisch, das Buch ist ironisch in Bezug auf die amerikanische (Glaubens-) Kultur.
  4. fordernd – Vivians Freundschaft mit Harp ist nicht ganz einfach, bringt sie aber dazu, Neues auszuprobieren und sich mehr zuzutrauen.
  5. philosophisch/tiefgründig – Ich finde, Katie Coyle behandelt sehr grundlegende Themen wie die Menschheit an sich, Glauben bzw. Religion und deren Beziehung zu einander.

Bis auf das erste Adjektiv „scheinheilig“ sind das alles eigentlich ziemlich positive Eigenschaften. Bei einem Menschen… ich weiß nicht so recht, ob ich mit so jemandem befreundet sein wollte, weil ich denke, mit fünf Eigenschaften ist ein Mensch noch lange nicht charakterisiert. Und falls doch, könnte es auch sein, dass mich eine dieser Eigenschaften bei diesem speziellen Menschen fürchterlich nervt.
Angenommen, „philosophisch“ äußert sich so, dass die Person nicht in der Lage ist, mir Fragen normal zu beantworten, sondern immer erst herum philosophiert, wie ich meine Frage gemeint habe, aus welchen unterschiedlichen Perspektiven man sie beantworten könnte, usw. Das würde mich irre machen, obwohl ich philosophische Gespräche durchaus sehr anregend und inspirierend finde. Manchmal will man eben nur „Ja“ oder „Nein“ hören. 😉
Mit einem scheinheiligen Menschen würde ich mich generell eher schwer tun, weil das meist auch bedeutet, dass diese Personen nicht ehrlich zu sich selbst sind.
Letztendlich käme es wohl auf die Mischung an; wie die fünf genannten Eigenschaften mit den anderen Charakterzügen eines Menschen interagieren und in welchem Maß sie sich bemerkbar machen. 🙂

Was lest ihr im Moment? Wie würdet ihr eure aktuelle Lektüre charakterisieren?

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare! Ich für meinen Teil gehe mich jetzt durch die anderen Gemeinsam Lesen – Beiträge schnüffeln! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Verbleibende Seiten?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich wünsche euch allen ganz wunderbare Ostern! Als eine der wenigen, die heute arbeiten müssen, bin ich natürlich bereits auf den Beinen und fleißig, während ihr hoffentlich alle noch den Ostermontag genießt. Für mich ist und bleibt es aber ein ganz stinknormaler Montag, also beginnen wir die Woche wie jede andere und starten mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf?

Ich habe noch 189 Seiten von „Vivian versus the Apocalypse“ von Katie Coyle vor mir. Ich freue mich schon darauf, aber so richtig bei der Sache bin ich nicht. Das ist schade, weil mir das Buch wirklich gut gefällt. Nur ist es bei mir im Moment so stressig, es gibt so viel zu tun und zu organisieren, dass ich einfach nicht dazu komme, so viel zu lesen, wie ich gern würde. Ich hänge mit den Rezensionen hinterher und sitze noch immer am nächsten Artikel zu Gender in der Urban Fantasy. Ich komme im Moment nicht zur Ruhe und hatte schon seit Wochen keinen Tag mehr, an dem ich nichts vorhatte und einfach nur zu Hause sitzen konnte. Das wirkt sich leider auch immer auf den Blog und mein Leseverhalten aus, weil ich mich tagtäglich für eine Aufgabe entscheiden muss, wenn ich zu Hause bin: Lesen, am Gender-Artikel arbeiten oder Rezension schreiben? Ich könnte mal ein bisschen Urlaub vom Leben gebrauchen. Ich weiß dummerweise auch nicht, wann das endlich wieder besser wird. Diese Woche jedenfalls nicht.
Deswegen lasse ich mir mit „Vivian versus the Apocalpyse“ auch Zeit. Das Buch hat 288 Seiten; ich hätte schon längst fertig sein können. Doch es nutzt mir ja nichts, wenn ich durch die Geschichte hindurch fliege und nichts davon im Gedächtnis hängen bleibt. Ich freue mich darauf, Vivian weiter zu begleiten, weil es bedeutet, dass ich mit ihrer Hilfe mal ein Weilchen entspannen kann, was momentan Luxus ist.

Wie viele Seiten habt ihr noch vor euch? Quält ihr euch oder habt ihr Spaß an eurem aktuellen Buch?

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare und hoffe, dass ihr bereits alle Ostereier gefunden habt und nicht immer noch sucht! 😉
Alles Liebe,
Elli

nicht lustig ostern 2

(Bildquelle)

 
 

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