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Lev Grossman – The Magicians

2016-08-31-grossman-the-magicians

Lev Grossman, Autor der Trilogie „The Magicians“, schrieb 17 Jahre lang Fiktion, bevor ihm klarwurde, dass er ein Fantasy-Schriftsteller ist. Er wähnte sich als Vertreter der literary fiction, erkannte jedoch, dass ihm das Fantasy-Genre ein geeignetes Zuhause bot. Nach Jahren der Arbeit als Journalist und der erfolgreichen Veröffentlichung zweier Romane eroberte er 2009 mit dem ersten Band „The Magicians“ die New York Times Bestsellerliste, der darüber hinaus 2015 vom Sender SyFy als Serie verfilmt wurde. Da sich Serie und Buch laut Wikipedia allerdings in einigen Punkten unterscheiden, bin ich froh, der literarischen Vorlage den Vorzug gegeben zu haben.

Sein Leben lang wünschte sich Quentin Coldwater, der Mittelpunkt eines magischen Abenteuers zu sein. Seit seiner Kindheit träumt er sich nach Fillory, in das fiktive Land seiner Lieblingsbücher, um der grauen, erdrückenden Realität des Alltags zu entfliehen. Als die Magie ihn findet, fällt es Quentin schwer, zu begreifen, dass all seine Träume wahr werden. Plötzlich erkundet er am Brakebills College für magische Erziehung sein Talent zur Zauberei. Fünf Jahre harter Ausbildung liegen vor ihm, in denen er Freunde finden und sich verlieben wird, während er die Wunder einer Welt bestaunen darf, die sich hinter der Normalität verbirgt. Doch auf seinem Weg zum Erwachsenwerden muss er feststellen, dass Magie kein Garant für ein erfülltes Leben ist. Quentin ist nicht glücklich. Nach seinem Abschluss begibt er sich mit seinen Freunden auf die Suche nach einem Lebenssinn – und stolpert über ein unfassbares Geheimnis: Fillory ist vielleicht weniger fiktiv, als er glaubte…

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5 Kommentare

Verfasst von - 1. Oktober 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Dietmar Dath – Die Abschaffung der Arten

2016-06-26 - Dath Die Abschaffung der Arten

Nach der Lektüre der Trilogie „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer hatte ich das Gefühl, unbedingt ein Buch für Erwachsene lesen zu müssen. Ich wollte ein Leseerlebnis, das mich fordert. Die Wahl, die mein Bauch für uns traf, überraschte mich allerdings: „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath. Ich zögerte. Ich wusste, dass dieses Werk eines der anspruchsvollsten ist, die mein Regal zu bieten hat, auch, weil ich irrtümlich annahm, es handele sich dabei um ein Sachbuch. Als ich es in der Hand hielt, klärte sich diese Fehleinschätzung natürlich auf, doch meine Skrupel blieben. Ich stritt mit mir selbst, entschied dann aber, mich darauf einzulassen. Normalerweise weiß mein Bauch sehr genau, wann ich für eine bestimmte Lektüre bereit bin – ich vertraute ihm und stürzte mich in „Die Abschaffung der Arten“.

Die Zeit der Menschen auf Erden ist abgelaufen. Nun regieren Tiere eine Welt, die nur noch bedingt an die Errungenschaften der Menschheit erinnert. Unter der Führung des Löwen Cyrus Golden erreichte die Gesellschaft der Gente Frieden, Wohlstand und Intellektualität. Die Evolution auf dem Zenit ihrer Macht. Doch die Evolution ist eine wankelmütige Göttin ohne Gewissen. In den Wäldern Südamerikas entsteht eine neue Lebensform, die alles bedroht, was der Löwe einst als wahrgewordene Utopie erschuf. Der Gefahr ins Auge blickend entsendet er den Wolf und Diplomaten Dmitri, um einen alten Verbündeten aufzusuchen. Auf seiner Reise sammelt Dmitri Eindrücke und Erkenntnisse und beginnt zu verstehen, warum den Menschen die Ewigkeit verwehrt wurde. Die neuen Besitzer der Erde müssen wählen: haben sie wahrhaft aus den Fehlern ihrer Vorgänger gelernt und sind bereit, sich der Evolution demütig zu beugen oder wird ihnen Hybris zum Verhängnis?

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Ein Kommentar

Verfasst von - 16. Juli 2016 in Science-Fiction

 

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Montagsfrage: Kryptische Buchtitel?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der Mai macht seinem Ruf als Wonnemonat hier in Berlin wirklich alle Ehre. Die Sonne strahlt von einem hellblauen Himmel und gibt sich große Mühe, auch noch den letzten Winkel zu erreichen. Herrlich! Ich freue mich aber nicht nur wegen des fantastischen Wetters sehr über den neuen Monat. Endlich habe ich das Motto „Fremdgehen“ in Weltenwanderers Motto-Challenge hinter mich gebracht und darf nun wieder Fantasy lesen! Jubel! Es könnte daher sein, dass ich im Mai fast ausschließlich meinem Lieblingsgenre fröne… 😉
Ihr seht, ich habe großartige Laune – die perfekte Voraussetzung für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja!

Welcher Buchtitel erschloss sich dir erst nach genauem Lesen des Buches?

Ohhh, da gibt es garantiert einige. Es ist aber nicht so einfach, diese spontan abzurufen. Ich musste eine Weile überlegen, um eine konkrete Antwort zu finden.
Der erste Titel, der mir einfiel, ist „Paper Towns“ von John Green. Was der Autor mit diesem Titel tatsächlich ausdrücken möchte, erschloss sich mir erst Stück für Stück während der Lektüre des Buches und selbst jetzt im Nachhinein finde ich es schwer, seine Botschaft in Worte zu fassen. Meiner Ansicht nach ist der Titel eine Metapher für Zweidimensionalität, für Leben ohne Tiefe und ohne Leidenschaft. Er steht darüber hinaus für die Illusionen, die wir von Personen haben. Wir malen ein Bild einer Persönlichkeit anhand der Dinge, die wir oberflächlich wahrnehmen, basierend auf dem, was wir sehen möchten. Oft hat dieses Bild nur wenig mit der Realität der besagten Persönlichkeit zu tun. Ich finde, dass der Titel deshalb hervorragend zu diesem überraschend tiefsinnigen Buch passt.
Das zweite Beispiel ist „The Ask and the Answer“ (Chaos Walking #2) von Patrick Ness. Ich erinnere mich, dass ich anfangs dachte, ich wüsste, worauf Ness damit anspielt, wurde während der Lektüre allerdings überrascht, weil „The Ask“ und „The Answer“ konkrete Bestandteile der Handlung sind und er somit etwas völlig anderes im Kopf hatte, als ich annahm. Trotzdem glaube ich, dass ihm das Wortspiel durchaus bewusst war und er es absichtlich verwendete. Lustigerweise fiel mir erst spät auf, dass „The Ask“ eigentlich gar kein Wort ist. Grammatikalisch korrekt müsste es selbstverständlich „The Question“ heißen. In der Welt der „Chaos Walking“ – Trilogie wird „ask“ allerdings häufig als Nomen gebraucht, weshalb auch dieser Titel perfekt zum Buch passt.
Abschließend ist mir noch der Titel eines Buches eingefallen, das ich erst kürzlich gelesen habe: „Die Rose von Illian“ (Die Götterkriege #1) von Richard Schwartz. Eigentlich ist dieser Titel recht offensichtlich, besitzt aber zwei miteinander verbundene Bedeutungen. Einerseits bezeichnet er Illian, die gleichnamige Hauptstadt des südlichen Reiches Illian. Andererseits ist er auch ein Titel der Königin Illians. Ich schmunzele darüber, dass Schwartz auf diese Weise gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlug und stelle mir seit dem Lesen die Frage, ob er bei der Namensgebung des Auftakts seines Zyklus‘ nun die Stadt Illian im Kopf hatte oder eben doch Leandra de Girancourt, die rechtmäßige Erbin des Throns Illians. Mir gefällt die Doppeldeutigkeit, weil der Titel eine so elegante Lösung ist. 🙂

Welchen Buchtitel habt ihr erst während des Lesens richtig begriffen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Anekdoten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 

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