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David Levithan – Every Day

Sucht man nach LGBT-Jugendliteratur, stößt man schnell auf David Levithan. Der Autor erarbeitete sich eine beachtliche Reputation, weil Diversität in seinen Büchern eine wichtige Rolle spielt. Er begann seine Karriere als Lektor; sein erster Roman „Boy Meets Boy“ stellte sein Traum-Manuskript dar: eine Geschichte über homosexuelle Teenager fern jeglicher Klischees und Stereotypen. Offenbar war er nicht der einzige, der sich das wünschte, denn das Buch wurde ein Erfolg. Sein vermutlich bekanntestes Buch ist jedoch „Every Day“, in dem er untersucht, wie eine Existenz ohne Label wie Gender, Sexualität und Rasse, die Menschen zur Kategorisierung verwenden, aussähe. Außerdem wollte er herausfinden, ob es möglich wäre, eine Person zu lieben, die sich jeden Tag verändert. Der 2012 erschienene Roman erfuhr einen unfassbaren Hype, der auch an mir nicht vorbeiging. Aber da ich dazu neige, die Letzte zu sein, die ein gehyptes Buch liest, holte ich „Every Day“ erst 2018 von meinem SuB.

Stell dir vor, du müsstest jeden Tag aufs Neue herausfinden, wer du bist. Stell dir vor, du hättest keinen eigenen Körper, kein eigenes Leben, keinen Anker. Nur deine Identität, dein abstraktes, formloses, heimatloses Ich, das Tag für Tag in der Existenz eines anderen Menschen erwacht. Was würdest du tun? Würdest du das Abenteuer suchen, Grenzen überschreiten? Würdest du verantwortungsvoll mit dem Leben umgehen, das dir anvertraut wurde? Was würdest du vermissen? Dein Gesicht im Spiegel? Familie, Freunde, Routine? Oder die Hoffnung auf die große Liebe?
Seit A denken kann, bedeutete Leben, in eine andere Person hineinzuschlüpfen. So war es immer. Doch Rhiannon änderte alles.

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Montagsfrage: Gute Lesevorsätze 2019?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die Statistikenschmiede qualmt. Ich stecke voll in den Vorbereitungen des Jahresrückblicks 2018 und erstelle akuell die schnieken Infografiken, die euch jedes Jahr so gut gefallen. Obwohl das immer recht zeitaufwendig ist, kommt der harte Part allerdings erst noch: der emotionale Jahresrückblick, in dem ich 30 Fragen zu meinem vergangenen Buchjahr beantworte. Man sollte es nicht meinen, doch das fordert meist mehr Aufwand als die Zusammenstellung der Statistiken, weil ich jede Antwort nachvollziehbar begründen muss. Das ist oft schwierig, da ich auf die Fragen normalerweise impulsiv reagiere und erst danach ergründe, wie die Wahl eines bestimmtes Buches zustande kam. Wenn alles fertig ist, bin ich immer völlig k.o. – Hirnschmalz zu verbrauchen, ist eben anstrengend. 😉 Bis dahin läuft hier auf dem Blog ein Sparprogramm mit einer mageren Rezension pro Woche, statt den üblichen zwei. Morgen geht eine Weihnachtsbuch-Rezension online, die ich gern zeitnah nach der festlichen Jahreszeit rausjagen möchte, weil es einfach blöd ist, ein Weihnachtsbuch, das ich zur Weihnachtszeit gelesen habe, im Frühling zu besprechen. Doch selbst im Sparbetrieb darf die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise natürlich nicht fehlen.

Was sind deine Lesevorsätze für 2019?

Ich halte normalerweise nicht viel von guten Neujahrsvorsätzen, weil ich finde, man braucht keinen Anlass wie Neujahr, um sich zu ändern und bestenfalls ein besserer Mensch zu werden. Bei Lesevorsätzen sieht das bei mir als Bücherwurm allerdings etwas anders aus. Es gefällt mir, mich selbst herauszufordern, meiner Leidenschaft ein Ziel zu geben und ihr eine Richtung zu verleihen. Ein bisschen Ehrgeiz kann ja nicht schaden. 😉

Für 2019 habe ich mir vorgenommen, 85 Bücher zu lesen, was meinem Standard entspricht. Irgendwo in dieser Gegend bewegt sich mein Bücherkonsum pro Jahr immer. Es ist eine Zahl, die mich nicht unter Druck setzt, mich aber durchaus dazu anhält, das Zeitmanagement ein wenig im Auge zu behalten. Ich finde Antonias 100 Bücher sehr ambitioniert und obwohl ich diese Summe auch gern mal erreichen würde, weiß ich, dass es mir außer Stress nichts bringt, dieses Ziel bereits zu Beginn des Jahres anzuvisieren. Lieber stapele ich etwas tiefer und freue mich, falls ich die magischen 100 eines schönen Tages doch mal aus Versehen abhaken kann. Realistisch bleiben und Druck vermeiden, das ist die Devise.

Natürlich möchte ich auch meine Challenges erfolgreich absolvieren. 2019 sind das Carolines Lesebingo, Weltenwanderers Motto Challenge, Wortmagie’s makabre High Fantasy Challenge (Für die ihr euch HIER übrigens immer noch anmelden könnt!) und die zeitlich unbegrenzte Bücherkultur Challenge.
Darüber hinaus verfolge ich noch immer meine private Mission, weibliche High Fantasy auszugraben und zu lesen. Letztes Jahr konnte ich meine Sammlung der von Frauen geschriebenen High Fantasy von „im Grunde nicht vorhanden“ auf „respektabel“ erweitern, was mich wirklich freut. Es gibt deutlich mehr HF-Romane aus weiblicher Feder, als ich dachte. Das bestätigt nur, dass diese Damen dringend zusätzliche PR brauchen. Frauen sind in der HF unterrepräsentiert, aber scheinbar liegt das nicht daran, dass sie keine epische Fantasy schreiben würden, sondern daran, dass sie meist einfach nicht so bekannt sind wie ihre männlichen Kollegen. Ich möchte dazu beitragen, dass sich das ändert, also wird mein Lesemenü 2019 erneut bewusst mit schreibenden Schildmaiden aufgepeppt.

Weitere Vorsätze kann ich nicht vorweisen, aber meiner Ansicht nach reichen die genannten völlig aus. Lesen ist meine Leidenschaft und soll dementsprechend Spaß machen; ich fände es kontraproduktiv, dieser Leidenschaft zu viele Bedingungen aufzuerlegen und somit den Spaß auszubremsen. Darum stelle ich nur geringe Anforderungen an mich selbst und lasse mir viel Raum für Flexibilität und Spontanität in meinem Leseverhalten. Ich möchte mir die Möglichkeit offenlassen, mich von einer Laune mitreißen und in Bezug auf meine Lektüreauswahl auch mal wie ein Blatt im Wind treiben zu lassen. Impulsive Entscheidungen müssen drin sein. Daher beschränke ich mich lieber auf ein realistisches Leseziel, eine überschaubare Challenge-Anzahl und meine lose persönliche Quest, denn mit diesen bescheidenen Zielen kann ich immer noch ich selbst bleiben, ohne mich völlig planlos in meine Bibliothek zu stürzen. 🙂

Welche Lesevorsätze verfolgt ihr in 2019?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Austricksen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe heute tolle Neuigkeiten zu berichten. Ausnahmsweise geht es mal nicht um Bücher, sondern um mein Privatleben, aber ich möchte mein Glück mit euch teilen. Der Lieblingsmensch und ich haben am Freitag geheiratet! Wir sind jetzt offiziell ein Ehepaar! Ich bin eine Ehefrau. Es fühlt sich komisch an, diesen Titel auszusprechen bzw. aufzuschreiben und zu wissen, dass ich ihn langsam mit meiner Identität verschmelzen werde. Ich fühle mich nämlich kein bisschen anders und in unserer Beziehung wird sich wohl ebenfalls nichts ändern. Trotzdem war es für uns wichtig, bedeutend und wundervoll. Bevor ihr fragt, nein, es gab keine große Feier. Vermutlich war es die unspektakulärste Hochzeit aller Zeiten, so, wie ich es mir gewünscht habe. Nur wir zwei und die Standesbeamtin (die Prinzessin auf vier Pfoten musste leider mit einer Freundin draußen warten). Kein Kleid, keine Torte, keine Musik und auch keine Hochzeitsreise. Ich brauche das ganze Tamtam nicht. Letztendlich geht es bei einer Hochzeit schließlich um die Liebe von zwei Menschen und die kann man hervorragend zu zweit zelebrieren. Den restlichen Tag haben wir in der Natur mit unseren Freunden und den Hunden verbracht, abends gab es dann Pizza und Bier. Es war perfekt. Ich bin sehr glücklich und freue mich auf diesen neuen Lebensabschnitt. Obwohl sich nichts ändert. 😀
Heute beantworte ich also meine erste Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise als Ehefrau!

Was ist dein ultimativer Trick, um mehr und regelmäßiger zu lesen?

Ich gebe zu, als ich die Frage eben sah, war ich erst mal irritiert. Mehr lesen? Regelmäßiger? Wie jetzt? Können Sie die Frage bitte noch einmal anders formulieren? Ich habe dann Antonias Beitrag gelesen und verstehe jetzt, was sie meint, aber eine große Hilfe bin ich leider nicht. Ich weiß, dass die gefürchtete Leseflaute bei vielen Buchblogger_innen ein Schreckgespenst ist, das es um jeden Preis zu vermeiden gilt. Motivationstiefs scheinen immer wieder um sich zu greifen. In meiner Welt gibt es das nicht. Ganz ehrlich, ich denke, ich habe noch nie eine Leseflaute erlebt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein paar Seiten beim Zähneputzen am Abend lese. Selbst wenn es nur drei sind, ich kann mir einen Tag, an dem ich überhaupt nicht lese, gar nicht vorstellen. Ich lese so viel, wie es mir möglich ist und mehr geht tatsächlich nicht. Natürlich bin auch ich mal abgelenkt, unkonzentriert oder einfach unwillig, mich mit einem schlechten Buch zu foltern, doch diese Vorfälle kann ich normalerweise an einer Hand abzählen und sie halten nie lange an. Mal ein Abend, vielleicht auch mal ein Wochenende. Länger eigentlich nie. In meinen Alltag ist Lesezeit fest integriert. Öffentliche Verkehrsmittel ohne Buch nutzen? Undenkbar. Ich mache zwischen zwei Büchern keine Pause. Ich lese eins zu Ende und greife meist direkt zum nächsten. Eventuell mal am folgenden Morgen, wenn ich das letzte in der Nacht ausgelesen habe. Meine private Lektüre empfinde ich so gut wie nie als Belastung oder Anstrengung. Ich denke, ich betrete dafür in meinem Gehirn mental einen gesonderten Raum, der exklusiv meiner Unterhaltung und Entspannung in der Freizeit gewidmet ist und assoziiere deshalb ausschließlich mein persönliches Vergnügen damit.
Ich kann daher heute leider nicht mit cleveren Tipps und Tricks dienen. Leichte Literatur ist sicher eine Option, aber sonst weiß ich nicht, was ich euch empfehlen soll, weil ich die Situation einfach nicht kenne.

Müsst ihr euch überreden, häufiger und regelmäßiger zu lesen und falls ja, wie stellt ihr das an?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen bezaubernden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Ursula Poznanski – Die Vernichteten

Auge um Auge. Ein Leben für ein Leben. Rechtfertigt das Unrecht, das die Außenbewohner durch die Sphären erfuhren, die Auslöschung der Kuppelbewohner? Ria ist fest entschlossen, die Ausbreitung einer tödlichen Epidemie zu verhindern. Sie riskierte ihr Leben, um aus der Sphäre Vienna 2 zu fliehen, zu den Schwarzdornen zurückzukehren und Quirin das Serum abzunehmen, das die einzige Hoffnung der Sphären ist. Doch Quirin weigerte sich. Jetzt ist der Bewahrer verschwunden und Ria und Tycho sind erneut in seinem unterirdischen Labyrinth eingesperrt, während sich die Lage an der Oberfläche stetig zuspitzt. Die Sphären lassen nichts unversucht, um sie einzufangen – tot oder lebendig. Auf der Suche nach ihr durchkämmen die schlimmsten Clans der Außenwelt die Gegend. Als neuer Clanfürst hat Sandor alle Hände voll zu tun, seine Leute zu schützen und ihre Feinde gleichzeitig von Rias Fährte abzulenken. Die Situation eskaliert, als Rias und Tychos Versteck entdeckt wird und die Schwarzdornen ihnen vorwerfen, Quirin ermordet zu haben. Sandor und Andris verteidigen sie, werden jedoch nur selbst zur Zielscheibe. Der Clan verstößt sie. Allein in der Wildnis, gejagt und verfolgt, haben die vier nur eine Chance, zu überleben und die Welt vor einer Katastrophe zu bewahren: sie müssen sich zur westlichen Linie der Schwarzdornen durchschlagen, die ebenfalls über das Serum verfügt. Kann Ria sie überzeugen, ihr das Heilmittel auszuhändigen, um die Sphären zu retten? Oder sitzt der jahrzehntelange Hass längst zu tief?

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