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[Rund ums Buch] Lieber Verlag blanvalet, …

Hallo ihr Lieben 🙂

Morgen werde ich die Doppelrezension zu „Die Stadt des blauen Feuers“ und „Tod eines Gottes“ (Das Spiel der Götter #8) von Steven Erikson veröffentlichen. Ich habe beim Schreiben dieser Besprechung wieder einmal alle üblichen Vorgaben ignoriert und einfach aufgeschrieben, was mir durch den Kopf ging, ohne mich zum Beispiel um die Zeichenanzahl zu kümmern. Als ich die Inhaltsangabe fertig hatte, setzte ich mich an die Einleitung. Normalerweise verzichte ich für die Rezensionen von „Das Spiel der Götter“ mittlerweile auf Trivia-Infos, weil die zahlreichen Bände für sich selbst sprechen und meine Texte ohnehin lang genug werden, aber dieses Mal hatte ich aus aktuellem Anlass etwas auf dem Herzen. Ich begann, zu tippen und musste einige Stunden später einsehen, dass meine Einleitung viel zu umfangreich geworden war. Das war keine Einleitung. Das war ein eigener Beitrag. Deshalb habe ich beschlossen, diesen heute der morgigen Rezension voranzustellen. Ich muss mir etwas von der Seele reden und ich finde das Thema wichtig, darum lasse ich euch an meinen Gedanken teilhaben. Ich muss schimpfen – wo könnte ich das besser, als hier?

Die originale, englische Version von „Das Spiel der Götter“ wurde im Frühjahr 2011 mit dem Erscheinen des finalen Bandes „The Crippled God“ abgeschlossen. Für alle, die so ihre Schwierigkeiten mit Zahlen haben (wie ich), das ist 8 Jahre her. Der deutsche Verlag blanvalet begann 2012, eine schicke Neuauflage der Reihe zu veröffentlichen. Das ist 7 Jahre her. Bis heute ist die Reihe auf Deutsch nicht abgeschlossen. Dank der Teilung der zehn englischen Originalbände, die den ersten Band allerdings nicht betraf, sind aktuell 16 der 19 geplanten Bände erschienen. Das heißt, es fehlen noch immer anderthalb Bände der ursprünglichen Reihe. In den sieben Jahren seit der Neuveröffentlichung von „Die Gärten des Mondes“ schaffte es blanvalet nicht, eine vollständige, existierende Reihe zu übersetzen und auf den Markt zu bringen.

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Montagsfrage: Sparfuchstricks?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Ich habe in der letzten Woche fleißig Rezensionen geschrieben und mich in meinem Stapel der noch abzuarbeitenden Bücher ordentlich vorangebracht. Ich hatte richtig Spaß am Schreiben. Obwohl wir alle wissen, dass ein Verriss amüsant sein kann, war es einfach schön, mal wieder schwärmen zu können, denn die entsprechenden Bücher gefielen mir alle wirklich gut. Ich glaube, ich habe dieses Jahr oft Probleme mit dem Verfassen von Rezensionen, weil gefühlt viele durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Werke dabei waren. Die Lesebilanz 2018 erscheint mir im Moment ziemlich durchwachsen. Das kann allerdings subjektiv und verschoben sein. Klarheit werden erst die eindeutigen Zahlen im Jahresrückblick bringen. Bis dahin hoffe ich einfach, dass mich noch einige gute Bücher erwarten, die meine Wahrnehmung wieder auf das Positive konzentrieren.
Positiv ist heute auch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, denn ich hoffe, noch das eine oder andere lernen zu können:

Was ist dein Trick zum preiswerten Bücherkauf?

Auch ich kaufe Bücher hauptsächlich gebraucht, um Geld zu sparen. Dabei greife ich zwar kaum auf Antiquariate, Second-Hand-Buchläden oder Mängelexemplar-Grabbeltische zurück, sondern bin eine gute Kundin bei Medimops, aber das Prinzip ist ja dasselbe. Zusätzlich schaue ich mir als Kindle-Inhaberin gern die Aktionsangebote auf Amazon an; besonders bei englischen E-Books kann man da echte Schnäppchen schießen. Beim englischen Kindle-Deal habe ich schon oft zugeschlagen.

Ich denke, dass mein besonderer Trick eine unterschätzte Tugend ist: Geduld. Die Preise bei Medimops sind nicht fix. Da gebrauchte Bücher nicht länger der Buchpreisbindung unterworfen sind und das für englische Bücher natürlich sowieso nicht gilt, kann der Preis mit der Zeit spektakulär sinken, ganz im Sinne des Nachfrage-Prinzips. Eine Neuerscheinung ist selbst bei Medimops meist teuer (wenn auch häufig immer noch günstiger als der Neupreis). Doch ein Buch, das bereits vor Jahren erschienen ist, kostet oft nicht mal mehr halb so viel. Manchmal kann ich über meine Merkliste richtige Preisstürze beobachten. Das kann jedoch dauern, je nachdem, wie populär das Buch ist. Bei einigen passiert es nie. Deshalb setzt diese Strategie wirklich Geduld voraus. Obwohl mein monströser SuB es mir erlaubt, geduldig zu sein, halte selbst ich es nicht immer aus. Besonders bei Reihenfortsetzungen erliege ich hin und wieder der Versuchung und gebe mehr aus, als ich eigentlich wollte. Wichtig ist für mich, dem ersten Rausch nach der Lektüre des Vorgängers zu widerstehen. Das ist der kritische Moment: wenn ich noch voll im Bann der Geschichte bin und am liebsten sofort weiterlesen würde. Mir hilft es, diesen zu überwinden, indem ich mir vergegenwärtige, dass ich, rechne ich die Lieferzeit ein, erst einmal ohnehin mindestens ein anderes Buch lesen muss. Mache ich mir das bewusst, ist es plötzlich nicht mehr ganz so schlimm, auch noch länger zu warten.

Das Tolle daran ist, dass der Jagderfold umso befriedigender ist, je länger man der Beute auflauert. Sehe ich, dass ein bestimmtes Buch, das lange auf meiner Liste stand (gern mal zwei Jahre und länger) für einen günstigen Preis zu bekommen ist, werde ich ganz aufgeregt und habe beim Kauf das Gefühl, gewonnen zu haben. Ja, das klingt komisch, aber genau so empfinde ich es. Ich habe gesiegt. Meine Geduld als Jägerin hat sich ausgezahlt. Noch besser ist es, wenn ein Buch, das jahrelang gar nicht verfügbar war, endlich zu haben ist. Ich kann dann regelrecht spüren, wie das Belohnungszentrum in meinem Hirn aktiviert wird. Es fühlt sich einfach gut an.

Daher kann ich euch nur empfehlen, nicht jeden Buchkauf übers Knie zu brechen. Wer einen SuB hat, kann auf jedes Buch warten, vollkommen unabhängig davon, wie oft euch die nachdrückliche Stimme in eurem Kopf „Haben! Haben! Haben!“ entgegenbrüllt. Mit dieser Taktik kann man nicht nur bares Geld sparen, man lernt auch, welche Bücher wirklich wichtig sind und welche eher aus einer impulsiven Laune heraus auf der WuLi landeten. Ihr seht, Geduld ist tatsächlich eine Tugend. 😉

Welche Spartricks habt ihr anzubieten?

Ich freue mich heute sehr auf eure Beiträge und Kommentare und hoffe sehr, dass ich mir vielleicht noch ein paar Tipps abschauen kann. Wer so viele Bücher kauft wie wir, muss einfach alle Register ziehen, um Geld zu sparen. 😀 Ich wünsche euch allen einen phänomenalen Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Werdegang als Buchbloggerin?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Wieder einmal ein Frühschicht-Montag, daher sitze ich bereits vor 4 Uhr morgens am PC und widme mich der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja. Letzte Woche konnte sie die Frage ja leider erst nachmittags veröffentlichen, wodurch ich keine Chance hatte, sie zu beantworten (Spätschicht). Ich hätte zwar theoretisch eine ganze Woche Zeit für meine Antwort gehabt, aber da ich momentan ein bisschen mit den ausstehenden Rezensionen kämpfe, fand ich, dass ich mich lieber darauf konzentrieren sollte.
Heute geht es in der Montagsfrage genau um dieses Thema, denn Svenja möchte folgendes wissen:

Warum bloggt ihr (über Bücher) und wie seid ihr dazu gekommen?

Die Idee, den wortmagieblog auf den Weg zu bringen, verdanke ich meiner Schwester. Meine Schwester borgt sich seit Jahren Bücher von mir aus. Mittlerweile ist das recht selten, weil sie sich einen Kindle zugelegt hat und lieber eBooks als Print-Ausgaben liest, doch noch vor drei Jahren habe ich regelmäßig Bücher durch die Gegend geschleppt, da sie neue Lektüre brauchte. Sie hatte zu dieser Zeit keinen Überblick über mein Bücherregal und bat mich meistens, einfach etwas auszusuchen, das ihr gefallen könnte. Ich empfahl ihr fast wöchentlich Lesestoff, denn ihr fehlten Zeit und Muße, sich selbst mit dem aktuellen Buchmarkt auseinander zu setzen und nach interessanten Romanen zu suchen. Ich war ihre literarische Vorkosterin. Irgendwann kam mir der Gedanke, dass sie mit diesem Problem wahrscheinlich nicht allein ist. Ich vermutete, dass es viele Menschen gibt, die gern lesen würden, aber einfach nicht wissen, was, weil sie – aus welchen Gründen auch immer – nicht dazu kommen, herauszufinden, was sie mögen und welche Bücher es überhaupt Wert sind, gelesen zu werden. Sie wissen nicht, was gut ist.
Ich hatte bereits hin und wieder Rezensionen auf Amazon verfasst – diese ersten tapsigen Versuche amüsieren mich heute maßlos, denn ich hatte damals keine Ahnung, wie man eine Rezension überhaupt aufbaut, wie lang sie sein sollte und wie man Spoiler vermeidet. Aber ich wusste, dass es mir Spaß machte und ich gern das für andere Menschen tun würde, was ich bereits für meine Schwester tat: Literatur bewerten und empfehlen, vorkosten. Ich wollte helfen.
Ende 2013 begann ich, mich zu informieren, welche Möglichkeiten ich hatte, um Rezensionen zu veröffentlichen. Ich wollte nicht von Plattformen wie Amazon oder Goodreads (Mitglied seit September 2013) abhängig sein. Ich wollte meine eigene Plattform. Ich wollte einen zentralen Ort, an dem ich all meine Gedanken zu Büchern in die Welt entlassen konnte, egal wie direkt oder indirekt diese waren. Am 19.12.2013 meldete ich den wortmagieblog bei WordPress an. Die erste Version sah… plump und roh aus. Erst einige Zeit später befasste ich mich ernsthaft mit Blogdesign und machte einen Online-HTML-Kurs, um mir die Basics selbst beizubringen und Einfluss auf das Aussehen des wortmagieblogs nehmen zu können. Tja und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. 😉

Wieso habt ihr mit dem Bloggen angefangen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤

 
19 Kommentare

Verfasst von - 10. Oktober 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Tyrolin Puxty – Broken Dolls

2016-05-26 - Puxty Broken Dolls

„Broken Dolls“ ist der Debütroman der australischen Autorin Tyrolin Puxty. Puxty blickt auf einen bunten Lebenslauf zurück und war in ihrer Heimat vor der Veröffentlichung ihres Erstlings eine erfolgreiche Songwriterin. Auf Amazon erreichte „Broken Dolls“ Platz 1 der Bestsellerliste; mir begegnete das Buch allerdings bei Netgalley. Wie so oft auf dieser Plattform fiel es mir aufgrund des Covers ins Auge – der Klappentext besiegelte meine Entscheidung, mich zu bewerben. Die Idee des Romans klang frisch und originell; ich wollte die Geschichte dazu unbedingt kennenlernen.

Ella ist eine Puppe. Einst war sie wohl ein Mensch, doch nun lebt sie bereits seit Jahren auf dem Dachboden des Professors. Sie kann ihre Zeit verbringen, wie es ihr beliebt. Der Professor kümmert sich gut um sie. Nur nach draußen darf sie nicht. Es ist zu gefährlich. Ella könnte zerbrechen. Sie kann sich nicht entsinnen, jemals unglücklich gewesen zu sein. Es macht ihr nichts aus, eine Puppe zu sein – zumindest nicht, bis Lisa in ihr Leben tritt. Die wilde Gothic-Puppe ist völlig anders als Ella und eindeutig verrückt. Von der ersten Sekunde an spinnt sie haarsträubende Verschwörungstheorien; bezeichnet den Professor gar als ein Monster, das junge Mädchen entführt und in Puppen verwandelt, um seiner perversen Sammelleidenschaft zu frönen. Natürlich glaubt Ella diesen hanebüchenen Unsinn nicht. Der Professor ist ein guter Mann, davon ist sie fest überzeugt. Aber wieso antwortet er auf keine ihrer Fragen nach ihrer Vergangenheit? Was verschweigt er ihr? Als der Professor plant, Ellas beste Freundin, seine eigene Enkelin Gabby, ebenfalls in eine Puppe zu verwandeln, kann Ella nicht tatenlos zuschauen. Sie muss ihn aufhalten. Selbst wenn es bedeutet, sich den dunklen Geheimnissen ihres Lebens zu stellen.

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Gemeinsam Lesen

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Montagsfrage: Erste Rezension?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, was hatte ich letzte Woche Probleme mit dem Internet, Smartphone und WordPress. Ich hatte wirklich das Gefühl, alle Technik hätte sich gegen mich verschworen. Glücklicherweise läuft jetzt wieder alles reibungslos (toi toi toi). Das heißt, ich kann mich an diesem sonnigen, warmen Montagmorgen völlig entspannt der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Meine erste Rezension habe ich lange vor der Gründung meines Blogs auf Amazon geschrieben. Das war 2012 und somit auch einige Zeit, bevor ich angefangen habe, meine Bücher sowie mein Leseverhalten konsequent zu organisieren und dokumentieren. Es war ein wackeliger erster Gehversuch. 😀 Das entsprechende Buch hat mich ziemlich enttäuscht, weswegen ich das Bedürfnis hatte, mich öffentlich darüber auszulassen. Dafür ist die Rezension allerdings recht zahm geraten. Heute beschreibe ich wesentlich schärfer, was mir nicht gefällt.
Das Buch habe ich spontan als Mängelexemplar gekauft; es gehört zur Urban Fantasy und trägt den Titel „Verlockend wie ein Dämon“ (Wächter der Seelen #2). Es ist der zweite Band einer Trilogie der Autorin Annette McCleave, was ich beim Kauf dummerweise nicht wusste. Ich fand das Werk plump, aufgesetzt und kaum überzeugend. Selbstredend habe ich die Trilogie nie weiterverfolgt oder vervollständigt. Ich glaube, ich habe diesen zweiten Band sogar wieder verkauft, er dürfte sich schon längst nicht mehr in meinem Regal befinden.
Obwohl diese erste Rezension wahrlich kein Meisterwerk ist und ich heute weit höhere Qualitätsansprüche verfolge, muss ich sagen, dass das Schreiben eine wichtige erste Erfahrung war. Dadurch habe ich gelernt, dass das Ganze gar nicht so einfach ist, wie es aussieht, mir aber eine Menge Spaß macht.
Falls ihr jetzt neugierig auf meinen ersten Versuch einer Buchbesprechung (außerhalb der Schule) seid, habe ich das gute Stück mal bei Goodreads hochgeladen. HIER gelangt ihr zu meiner Tirade über „Verlockend wie ein Dämon“. Peinlich ist mir diese Rezension nämlich nicht. 😉

Von welchem Buch handelte eure erste Rezension?

Ich bin wirklich gespannt, welche Bücher euch zum Schreiben eurer ersten Rezension inspiriert haben; ob es eine positive oder eine negative Leseerfahrung war und wie ihr euren ersten Versuch heute einschätzt.
Außerdem wünsche ich euch allen natürlich einen wundervollen Start in die neue Woche! Genießt die Sonne!
Alles Liebe,
Elli

 

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Montagsfrage: Buchhandlung vs. Online-Shop?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ein neuer Monat, eine neue Woche. Für mich startet heute ein kleines Experiment: ich nehme das erste Mal an einer Goodreads-Leserunde teil. Wir lesen gemeinsam „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Ich bin sehr gespannt, wie mir diese Art des Lesens gefällt. Die Leserunden auf LovelyBooks sind nicht das Richtige für mich, weil mir der Zwang, etwas posten zu müssen, nicht zusagt. Vielleicht funktioniert es ohne Druck besser für mich. Drückt mir die Daumen! 🙂
Heute gibt es natürlich auch wieder eine neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die ich jetzt erst einmal beantworten möchte:

Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr eure Bücher ein?

Ich weiß, ich sollte meine Bücher eigentlich brav im Geschäft kaufen, möglichst in einer kleinen, privaten Buchhandlung und nicht in einer der großen Ketten. Ich weiß. Klingt schon nach einem Aber-Satz? Ist es auch.
Obwohl mein Gewissen mir sagt, dass es wichtig wäre, kleine Buchläden zu unterstützen, kann ich nicht aus meiner Haut. Ich kaufe fast ausschließlich online. Mit Vorliebe beim großen A. Ja, ich liebe Amazon und ich stehe dazu. Online zu ordern ist einfach so unfassbar bequem. Ich könnte hier jetzt anführen, dass es mir ähnlich wie Svenja geht und ich durch meinen Konsum englischer Bücher sowieso auf das Bestellen angewiesen bin. Das ist auch durchaus korrekt, aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist das ein nebensächliches Argument, das in meinem Fall eher zur Rechtfertigung dienen würde. Nein, der Hauptgrund ist wirklich, dass Online-Shops einen Vorteil haben, den mir keine Buchhandlung bieten kann: ich muss nicht aus dem Haus, um Bücher zu kaufen. Ich bin nicht an Geschäftszeiten gebunden und kann bequem von meiner Couch aus so lange mit meiner Wunschliste herumspielen, bis genau das im Warenkorb liegt, was ich haben möchte. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber unbedingt erwähnen, dass es in meiner Nähe keinen Buchladen gibt, der meinen Vorstellungen entsprechen würde. Neukölln ist total rückständig, was das betrifft. Es gibt ein Geschäft für gebrauchte englische Bücher, doch der junge Mann, dem es gehört, ist einerseits auf das angewiesen, was ihm gespendet wird und andererseits verkauft er ausschließlich Bücher, die er selbst auch lesen würde oder bereits gelesen hat. Das heißt, viele Klassiker, aber wenig Modernes. So gut wie keine Fantasy. Das ist die einzige Buchhandlung, die ich zu Fuß erreichen kann. Wenn ich also Bücher kaufen möchte, die nicht bereits zu den Klassikern zählen, muss ich mich immer in das Chaos des Berliner Nahverkehrs wagen. Amazon oder Medimops zu öffnen ist da viel einfacher.
Bin ich allerdings sowieso schon unterwegs, habe Zeit und komme an einem Buchladen vorbei, gehe ich auch rein. Leider sind das dann tatsächlich häufig Ketten-Filialen.

Kauft ihr Bücher lieber im Laden oder lieber online?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen ein großartigen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
24 Kommentare

Verfasst von - 1. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Hallo ihr Lieben! 🙂

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Neuzugänge im September

Neuzugänge im September

Hallo ihr Lieben! 🙂

Im September sind unheimlich viele neue Bücher bei mir eingezogen. So viele, dass ich mich fast ein bisschen schäme, denn ich habe für alle bezahlt. Keine Rezensionsexemplare. Aber eben nur fast, weil ich dank der super Rabattaktion bei medimops richtig zuschlagen konnte, ohne mehr als gewöhnlich auszugeben. Ich sollte wohl trotzdem keine monatelange Pause beim Bücherkauf mehr einlegen. Ich drehe durch, wenn ich wieder darf. 😉
Heute möchte ich euch meine neuen Mitbewohner vorstellen. Ich hätte theoretisch rein vom Angebot her noch wesentlich mehr Bücher kaufen können, weil medimops wirklich einen riesigen Haufen meiner Wunschliste abdeckte. Das heißt, bei fast allen Büchern lautet der Hauptgrund, warum ich sie gekauft habe: weil sie es da hatten. Jetzt will ich euch aber nicht länger langweilen und einfach loslegen! Vorhang auf!

Megan Abbott – „Dare Me“

Dare Me„When Colette French arrives at school one fall and takes charge of the cheer squad, she brings a hint of threat. Sleek, remote and careless, she transforms the girls into warriors – and rivals. Addy and Beth find that for the first time they have secrets from one another. But their mentor is playing her own deadly game, and there is everything to lose.“

Dieses Buch klingt so sehr nach Highschool-Intrigen-Drama, dass ich nicht widerstehen konnte. Perfide, intelligente Pläne unterhalten mich. Ich beobachte gern, wie jemand andere Menschen wie Marionetten tanzen lässt. Ich hoffe, das sagt nichts über meinen Charakter aus. 😀
Außerdem hat „Dare Me“ von einigen Bloggerinnen, deren Urteil ich vertraue, auf Goodreads positive Bewertungen erhalten, was mich zusätzlich bestätigte.

Paolo Bacigalupi – Ship Breaker #1 – „Ship Breaker“

Ship Breaker„Welcome to a world where oil is scarce.
But loyalty is scarcer.

Nailer’s time is running out. He’s getting too big for his work – stripping copper wire from old oil tankers – and once he’s off the crew he’s on his own, stuck in a shack on the beach with no food, no money and no way of earning his keep.

He has one last chance.

The thing all crew members dream about, a lucky strike, has hit in the shape of a clipper ship beached during the last hurricane. If he can hold off the rest of the scavengers long enough to get the oil out, he might just have a future.
But oil’s not the only thing on the ship. And what Nailer finds is going to change his life for ever…“

Aaaaahhhh, ich bin SO neugierig auf den Weltenaufbau! Eine Zukunft, in der es tatsächlich kein Öl mehr gibt. Oder fast keins. Ich hoffe wirklich, dass Paolo Bacigalupi diese faszinierende Grundidee überzeugend umgesetzt hat und sich nicht zu sehr auf das übliche Teenager-Bla-Bla konzentriert. Angesichts dessen, wie viele Preise das Buch gewonnen hat, bin ich aber guter Dinge.

John Boyne – „The Boy in the Striped Pyjamas“

The Boy in the Striped Pyjamas„Nine-year-old Bruno knows nothing of the Final Solution and the Holocaust. He is oblivious to the appalling cruelties being inflected on the people of Europe by his country. All he knows is that he has been moved from a comfortable home in Berlin to a house in a desolate area where there is nothing to do and no-one to play with. Until he meets Shmuel, a boy who lives a strange parallel existence on the other side of the adjoining wire fence and who, like the other people there, wears a uniform of striped pyjamas.
Bruno’s friendship with Shmuel will take him from innocence to revelation. And in exploring what he is unwittingly a part of, he will inevitably become subsumed by the terrible process.“

Es ist lange her, dass ich ein Buch über den Holocaust gekauft oder gelesen habe. Ich wurde in meinem Leben mit diesem Thema so häufig und intensiv konfrontiert, dass ich mich völlig überreizt fühlte, so wichtig es auch ist. Jetzt möchte ich es mal wieder versuchen. Ich denke, dass „The Boy in the Striped Pyjamas“ ein angemessener, berührender Wiedereinstieg ist. Ich werde ganz bestimmt fürchterlich weinen. Aber das ist okay. Vielleicht hebe ich mir das Buch für die Vorweihnachtszeit auf. Während dieser bin ich besonders empfänglich für tragische Geschichten.

Graeme Cameron – „Normal“

NormalHe lives on your street, in a nice house with a tidy garden. He shops in your local supermarket. He drives beside you, waving to let you into the lane ahead of him.
He also has an elaborate cage in a secret basement. The food that he’s shopping for is to feed a young woman he’s holding there against her will – one in a string of many, unaware of the fate that awaits her.
This is how it’s been for a long time. It’s normal…and it works. Perfectly.
But this time it’s different.“

Ich suche immer nach Thrillern, die anders sind. Die sich nicht an das altbekannte Rezept des Genres halten und es neu definieren. „Normal“ hat das Potential zu einer großartigen, besonderen Geschichte. Einzelne Kapitel aus der Sicht eines Serienmörders – ausgelutscht. Ein ganzes Buch aus der Perspektive eines Serienmörders – ungewöhnlich. Ich fand es immer faszinierend und unvorstellbar, dass ein Serienmörder theoretisch direkt nebenan leben könnte, ohne dass ich davon weiß. Graeme Cameron spielt genau mit diesem Gedanken und stellt sich außerdem einem äußerst spannenden Ansatz: was wäre, wenn ein Serienmörder eines Tages einer Person begegnet, die ihn dazu bringt, sein Leben ändern zu wollen?

Neil Gaiman – „The Ocean at the End of the Lane“

The Ocean at the End of the Lane„This is what he remembers, as he sits by the ocean at the end of the lane:

A dead man on the back seat of the car, and warm milk at the farmhouse;
An ancient little girl, and an old woman who saw the moon being made;
A beautiful housekeeper with a monstrous smile;
And dark forces woken that were best left undisturbed.

They are memories hard to believe, waiting at the edge of things. The recollections of a man who thought he was lost but is now, perhaps, remembering a time when he was saved…“

„The Ocean at the End of the Lane“ ist mein erster „richtiger“ Gaiman. Ich besitze auch „Coraline“, aber soweit ich weiß, ist dieses düstere Kinderbuch nicht gerade exemplarisch für sein Schaffen. Von diesem Buch konnte mich eine begeisterte Rezension auf Aleshanees Blog Weltenwanderer überzeugen. Manchmal braucht es nur ein Zitat, um mein Interesse zu wecken.

Kami Garcia & Margaret Stohl – „The Beautiful Creatures Complete Paperback Collection“

Beautiful Creatures BoxEthan Wate used to think of Gatlin, the small Southern town he had always called home, as a place where nothing ever changed. Then he met mysterious newcomer Lena Duchannes, who revealed a secret world where a curse has marked Lena’s family of powerful Supernaturals for generations.

Mysterious, suspenseful, and romantic, „Beautiful Creatures“, „Beautiful Darkness“, „Beautiful Chaos“, and „Beautiful Redemption“ introduce a secret world hidden in plain sight. A world where impossible, magical, life-altering events happen. Sometimes life-ending.“

Hach, ich liebe Boxsets. Wunderschön anzusehen und extrem praktisch. Dummerweise passiert es nur selten, dass ich von vornherein so überzeugt von einer Reihe bin, dass ich mich traue, das komplette Set zu kaufen. Bei „Beautiful Creatures“ habe ich es gewagt, weil ich Yvo vom Blog It’s All About Books vertraue. Sie hat von dieser Reihe so geschwärmt, dass ich einfach glauben möchte, dass sie gut ist. Vielleicht hat auch reingespielt, dass ich diese spezielle Box, die ich übrigens nicht bei medimops, sondern bei Amazon gekauft habe, wirklich atemberaubend schön finde. *hust* Den Film habe ich übrigens nicht gesehen. Will ich auch nicht, bevor ich die Reihe gelesen habe. Danach – vielleicht.

Laurell K. Hamilton – Anita Blake #13 – „Micah“

MicaRaising the dead was easy. Love was hard…

There are lots of reasons to raise the dead – some private, some public. In this case, the feds have a witness who died before he could speak on the record. They want him raised so his testimony can be taken. So here I am, on a plane to Philadelphia, flying off to do my job.
But I’m not alone. Micah is with me. Micah, head of the St. Louis wereleopard pard. King to my Queen. The only one of my lovers who can stir my blood with just a glance from his chartreuse cat’s eyes. I was happy to have him at my side.
Until he mentioned that this will be our first time alone together. No Master Vampire. No Alpha Werewolf. Just me and Micah. And all my fears and doubts…“

„Micah“ ist der erste Anita Blake, den ich noch nicht gelesen habe. Der erste Band, der nicht mehr in Deutschland erschienen ist. Bis ich diesen Band lesen werde, wird es wohl noch ziemlich lange dauern, da ich die Reihe ja erst (fast) komplett im Regal stehen haben möchte, bevor ich sie erneut lese. Aber ich freue mich darauf, weil mir Micah von Anitas Männern wirklich der liebste ist. Er ist ein unheimlich liebevoller, unterstützender Charakter, der jede ihrer Macken und Eigenarten akzeptiert. Zurückhaltend und stark. Bei Jean-Claude und Richard habe ich meist das Gefühl, dass sie versuchen, Anita nach ihren Wünschen zu manipulieren. Micah tut das nicht. Er ist auch nicht von ihr abhängig wie Nathaniel. Ihre Beziehung ist am ehesten eine echte Partnerschaft. Leider bin ich mir allerdings sicher, dass Micah für Anita zu wenig Feuer hat. Er ist großartig, aber er gibt ihr nicht das Drama, das sie anscheinend braucht. Vielleicht steckt aber auch mehr in ihm, als ich bisher ahne. Ich werde es erfahren. 🙂

Jilliane Hoffman – C.J. Townsend #3 – „Argus“

Argus«No risk, no fun», denkt Gabriella und begleitet den gutaussehenden Reid nach Hause. Zu spät sieht sie die Kamera, zu spät bemerkt sie, dass sie nicht allein sind: Augen sehen sie sterben. Viele Augen…
Einige Jahre später erschütert eine Serie von bestialischen Frauenmorden Miami. Ein Club einflussreicher Männer soll dahinterstecken. Nur einer kennt ihre Namen: William Bantling, vor zehn Jahren für die Cupido-Morde verurteilt und noch immer im Todestrakt des Florida State Prison Prison. Er ist bereit, mit Staatsanwältin Daria zu reden. Aber ist sie bereit, seinen Preis zu bezahlen?“

Die Thriller von Jilliane Hoffman gefallen mir sehr gut, weil ich die Arbeit der Staatsanwaltschaft interessant finde. Es geht wengier darum, den Mörder zu schnappen, als mehr darum, zu beweisen, dass er schuldig ist.
Die Taschenbuchversion von „Argus“ ist 2013 erschienen; die gebundene Ausgabe sogar schon 2012. So lange stand das Buch nun auch schon auf meiner Wunschliste. Es wurde Zeit, dass es endlich bei mir einzieht.

Stephen King – „Die Arena“

Die Arena„Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben…

Urplötzlich stülpt sich eines Tages eine unsichtbare Kuppel über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt kein Entrinnen – als die Vorräte zur Neige gehen und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt, beginnt ein bestialischer Kampf ums Überleben…“

Passenderweise wurde gerade letzten Mittwoch das Finale der Serien-Verfilmung von „Die Arena“, „Under the Dome“, ausgestrahlt. Ich bin ein großer Fan der Serie und habe sie fleißig verfolgt, auch wenn ich mir die finale Folge nicht vollständig ansehen konnte, da ich Donnerstag früh aufstehen musste um zu arbeiten. Die Serie ist überhaupt erst der Grund, warum das Buch auf meiner Wunschliste landete. Sie ist aber auch dafür verantwortlich, dass es lange Zeit nicht günstig zu bekommen war, auch nicht gebraucht. Jetzt sollte das gute Stück endlich mal weniger als der Neupreis kosten, also musste „Die Arena“ natürlich sofort bei mir einziehen. Ich bin sehr gespannt auf die literarische Vorlage und freue mich vor allem wie verrückt auf Big Jim. Ich bin sein (vermutlich) größter Fan. Weil Jim eben so ist, wie er ist: gemein, manipulativ, intrigant. Und weil er (lt. Serie) auf Fotos schießt, wenn er sauer ist. 😀

Derek Landy – Skulduggery Pleasant #1 – „Skulduggery Pleasant“

Skulduggery PleasantStephanie’s uncle Gordon is a writer of horror fiction. But when he dies and leaves her his estate, Stephanie learns that while he may have written horror, it certainly wasn’t fiction. Pursued by evil forces intent on recovering a mysterious key, Stephanie finds help from an unusual source – the wisecracking skeleton of a dead wizard.

„Skulduggery Pleasant“ ist wohl das Buch, für das ich die meisten und vehementesten Empfehlungen überhaupt erhalten habe. Am diesjährigen Welttag des Buches (23.April 2015) wurde mir dieser Titel immer wieder um die Ohren gehauen und ich wurde regelrecht bekniet, ich solle die Geschichte doch bitte unbedingt lesen, sie sei phänomenal toll. Na gut. Mach ich. 😀

E. Lockhart – „The Disreputable History of Frankie Landau-Banks“

The Disreputable History of Frankie Landau-BanksFrankie Landau-Banks at age 14:
Debate Club.
Her father’s “bunny rabbit.”
A mildly geeky girl attending a highly competitive boarding school.

Frankie Landau-Banks at age 15:
A knockout figure.
A sharp tongue.
A chip on her shoulder.
And a gorgeous new senior boyfriend: the supremely goofy, word-obsessed Matthew Livingston.

Frankie Laundau-Banks.
No longer the kind of girl to take “no” for an answer.
Especially when “no” means she’s excluded from her boyfriend’s all-male secret society.
Not when her ex boyfriend shows up in the strangest of places.
Not when she knows she’s smarter than any of them.
When she knows Matthew’s lying to her.
And when there are so many, many pranks to be done.

Frankie Landau-Banks, at age 16:
Possibly a criminal mastermind.
This is the story of how she got that way.“

Muss ich nach diesem Klappentext noch viel sagen? Ich kippe vor Neugier fast vom Stuhl. Ich will Frankie unbedingt kennenlernen und herausfinden, wer sie ist.
Falls bei euch durch den Namen E. Lockhart übrigens ein Glöckchen klingelt – sie ist die Autorin von „We Were Liars“, das in Deutsch unter dem Titel „Solange wir lügen“ am 01. September erschienen ist.

Pittacus Lore – Lorien Legacies #3 & #4 – „The Rise of Nine“„The Fall of Five“

Lorien Legacies 3 & 4In den letzten Wochen habe ich ja bereits ausgiebig von den Lorien Legacies erzählt, deswegen gibt es hier jetzt mal keine Klappentexte. „The Rise of Nine“ habe ich schon ausgelesen, aber nun brauche ich dringend eine Pause von der Reihe. Deswegen bleibt „The Fall of Five“ vorerst im Regal. Ich möchte versuchen, die folgenden drei Bände vielleicht dieses Jahr noch auszulesen, damit ich bereit bin, wenn der siebte und letzte Band erscheint. Wie Pittacus Lore das Ganze noch über vier weitere Teile ausweiten will, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Geschichte das hergibt. Aber gut. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja abbrechen.
Die Lorien Legacies habe ich übrigens auch von Amazon.

Kai Meyer – Merle-Trilogie #1 – „Die Fließende Königin“

Die fließende Königin„In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Doch dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor.“

Dieses Buch wurde mir ebenfalls empfohlen. Ich habe ja noch keine Erfahrung mit Kai Mayer (obwohl „Die Seiten der Welt“ im Regal steht), fand aber den Klappentext wirklich interessant. Klingt nach einem richtig schönen Magie-Märchen-Abenteuer. Und Venedig. Hallo, ich sagte Venedig!

Martin Millar – „The Good Faires of New York“

The Good Fairies of New York„»The Good Fairies of New York« is a story that starts when Morag and Heather, two eighteen-inch fairies with swords, green kilts and badly dyed hair fly through the window of the worst violinist in New York, an overweight and antisocial type named Dinnie, and vomit on his carpet.
Who they are, how they came to New York, and what this has to do with the lovely Kerry – who lives across the street, and who has Crohn’s disease – and what this has to do with the other fairies in New York and Britain, is the subject of this book. It has war in it, and a most unusual production of Shakespeare’s »A Midsummer Night’s Dream«, and Johnny Thunder’s New York Dolls guitar solos. What more could anyone desire from a book?“

Feen in New York. Feen. In. New. York. Das Buch klingt lustig, verrückt, bunt und ein bisschen unanständig. Es klingt, als wäre es genau die richtige Lektüre für mich. Rock’n’Roll mit Feen.

Benjamin Percy – „Red Moon“

Red MoonThey live amongst us. They are your neighbour, your mother, your lover. They change.

Every teenage girl thinks she’s different. When government agents kick down Claire Forrester’s front door and murder her parents, Claire realizes just how different she is.

Patrick Gamble was nothing special until the day he got on a plane and, hours later, stepped off it, the only passenger left alive, a hero.

President Chase Williams has sworn to protect the people of the United States from the menace in their midst, but is becoming the very thing he has promised to destroy.

So far the threat has been controlled with laws and violence and drugs.
But the night of the red moon is coming, when an unrecognizable world will emerge, and the battle for humanity will begin.“

„Red Moon“ hat es erst auf meine Wunschliste und nun in mein Regal geschafft, weil ich mir ein Buch gewünscht habe, dass den ganzen Werwolf-Schmu mal nicht übernatürlich, sondern wissenschaftlich erklärt. Ich wurde gewarnt, dass das Buch blutig sei – das hat es nur noch interessanter für mich gemacht. Ich bin wirklich gespannt auf die Geschichte und denke, dass ich es bald lesen werde. Ich war allerdings ein wenig überrascht, als ich es aus dem Päckchen von medimops holte. Das Format dieser Ausgabe ist unfassbar groß. oO

Alice Sebold – „The Lovely Bones“

The Lovely Bones„»My name was Salmon, like the fish; first name, Susie. I was fourteen when I was murdered on December 6, 1973.«

So begins the story of Susie Salmon, who is adjusting to her new home in heaven, a place that is not at all what she expected, even as she is watching life on earth continue without her – her friends trading rumors about her disappearance, her killer trying to cover his tracks, her grief-stricken family unraveling. Out of unspeakable tragedy and loss, »The Lovely Bones« succeeds, miraculously, in building a tale filled with hope, humor, suspense, even joy.“

Als ich den Film „In meinem Himmel“ das erste Mal gesehen habe, fiel mir sofort auf, dass er auf dem Roman „The Lovely Bones“ von Alice Sebold basiert. Der Film hat mich begeistert und nachdenklich gestimmt; die Idee, dass das Buch die Geschichte der jungen Susie Salmon sicher noch besser vermittelt, setzte sich in meinem Kopf fest. Seitdem wollte ich immer herausfinden, wie die literarische Vorlage gelungen ist und habe es deswegen jetzt gekauft. Ich erwarte eigentlich nicht, enttäuscht zu werden, denn wir alle wissen: das Buch ist in 90% der Fälle besser als der Film.

Wolfgang Thon – Die drei Prophezeiungen #1 – „Das Lied der Dämonen“

Das Lied der Dämonen„Wenn Götter und Drachen kämpfen, verzweifeln die Menschen.
Götter und Drachen befinden sich im Krieg, und auch wenn die Drachen besiegt scheinen, haben sie noch nicht aufgegeben. Durch ihre Priester, die im Verborgenen handeln müssen, und besonders durch ihre Diener, die Dämonen, nehmen sie weiter Einfluss auf die Geschicke der Menschen. Nun sind sie kurz davor, ihre alte Macht zurückzuerlangen. Dabei soll ihnen ein junger Mann helfen. Er weiß nichts von seiner Bestimmung, doch er hört bereits das Lied der Dämonen…“

Ich habe mich dumm und dusselig gesucht und mir das Hirn zermartert, auf welchem Blog ich dieses Buch gesehen habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es – wie so oft – während Gemeinsam Lesen war, aber ich komme einfach nicht drauf, bei wem es war. Wenn sich hier jetzt irgendjemand angesprochen fühlt und sich daran erinnert, sich mit mir darüber unterhalten zu haben, bitte einmal laut „HIER“ schreien. 😉
Ansonsten verspricht das Buch epische Fantasy. Wie könnte ich dazu schon „Nein“ sagen? Ich glaube, irgendwann lasse ich mir „I ♥ Fantasy“ tätowieren.

Alice Walker – „The Color Purple“

The Color Purple„»Dear God: I am fourteen years old. I have always been a good girl. Maybe you can give me a sign letting me know what is happening to me…«

So begins Alice Walker’s touching, complex and engrossing novel, set in the harsh, segregated world of the Deep South between the wars. Celie has been raped by the man she calls father; her two children are taken away from her; she has been forced into an ugly marriage. She has no one to talk to but God.
Then she meets Shug Avery, the singer, the magic woman, and discovers not the pain of rivalry but the love and support of women.“

„Die Farbe Lila“. Jedes Mal, wenn ich an das Buch denke, muss ich einmal ganz tief durchatmen, weil ich jetzt bereits sicher bin, dass es mich furchtbar wütend machen und recht wahrscheinlich zum Weinen bringen wird. Ich weiß, dass es da diese tolle Verfilmung mit Whoopi Goldberg gibt, aber ich erinnere mich nur noch an eine einzige Szene (vielleicht). Das heißt, obwohl ich „The Color Purple“ eine gewisse Erwartungshaltung entgegen bringe, weiß ich von der eigentlichen Geschichte nur sehr wenig.
Weibliche, afroamerikanische Literatur ist eins meiner Steckenpferde. Eine Nische, die ich richtig kennenlernen möchte, weil ich verstehen will, wie das Leben afroamerikanischer Frauen war und heute noch ist. Als Deutsche bin ich darauf angewiesen, weil ich mir nicht ohne Hilfe vorstellen kann, wie es ist, aufgrund der Hautfarbe diskriminiert zu werden. Ich bin weiß, ich bin Europäerin – ich lebe privilegiert.

Scott Westerfeld – Uglies #1 – „Uglies“

UgliesTally is about to turn sixteen, and she can’t wait. In just a few weeks she’ll have the operation that will turn her from a repellent ugly into a stunning pretty. And as a pretty, she’ll be catapulted into a high-tech paradise where her only job is to have fun.
But Tally’s new friend Shay isn’t sure she wants to become a pretty. When Shay runs away, Tally learns about a whole new side of the pretty world – and it isn’t very pretty. The authorities offer Tally a choice: find her friend and turn her in, or never turn pretty at all. Tally’s choice will change her world forever…“

Oh, wie lange bin ich um diesen Reihenauftakt herumgeschlichen. Die Idee dahinter gefiel mir von Anfang an, aber dann habe ich mehrere Rezensionen gelesen, die die Umsetzung kritisierten. Lange Zeit habe ich die Entscheidung bezüglich „Uglies“ einfach immer wieder in die Zukunft verschoben, doch vor ein paar Monaten habe ich mich selbst damit so genervt, dass es mir gereicht hat. Ich versuche es jetzt mit dem ersten Band und Basta.

Das sind sie also, meine neuen Mitbewohner. Ich freue mich über jedes einzelne neue Buch, gehe aber davon aus, dass einige noch eine ganze Weile auf dem SuB ihr Dasein fristen müssen. Ich kann eben immer nur ein Buch auf einmal lesen; parallel lesen liegt mir einfach nicht. Mal sehen, bei welchem die Neugier zuerst siegt. 😉
Was haltet ihr von meinen Neuerwerbungen? Habt ihr schon etwas von dieser Liste gelesen oder stehen einige dieser Bücher auch auf eurer Wunschliste? Interessiert euch vielleicht auch gar keines dieser Werke?
Wie immer eure Meinung ist, schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich auf jede eurer Wortmeldungen!
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - 3. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Bücher aus dem Ausland?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Montag, allerdings ein ziemlich verregneter Montag. Laut Vorhersage wird es heute in Berlin gar nicht mehr aufhören, also kann ich den Tag auch sinnvoll nutzen. Pläne für heute: Putzen, Lesen und vielleicht an einer Rezension arbeiten. Eventuell auch mal wieder eine Runde Zocken. Mal sehen. Ein bisschen Normalität kann nicht schaden nach all der Aufregung zum Welttag des Buches. 😉 Ich bin immer noch völlig überwältigt von der regen Beteiligung an meinem Gewinnspiel, das übrigens noch bis Donnerstag läuft. Während ihr euch überlegt, ob ihr vielleicht auch meine Gewinnspielfrage beantworten wollt, widme ich mich jetzt erst mal der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Habt ihr schon mal Bücher aus dem Ausland bestellt?

Ja, sogar schon häufiger. Ich lese ja auch recht viel auf Englisch, da bot es sich einfach ab und zu mal an. Meistens habe ich dafür eBay genutzt, mittlerweile ist es aber schon eine ganze Weile her, dass ich das letzte Mal englische Bücher gebraucht ersteigert oder gekauft habe. Das liegt daran, dass die Nettopreise für die Bücher meist nicht ganz so günstig ist, wie es erst den Anschein hat, weil ja oft noch Versandkosten dazu kommen. Aus dem Ausland variieren die Versandpreise extrem, von knapp 2€ bis gern auch mal 20€ (z.B. aus den USA). Oft ist es deswegen bei Amazon trotzdem günstiger und ich bekomme ein neues, ungelesenes Buch. Außerdem ist das Einkaufen bei Amazon natürlich weitaus bequemer und meine Bücher sind wesentlich schneller hier, von ein paar Ausnahmen einmal abgesehen. Als Prime-Kundin zahle ich keine Versandkosten und bekomme meine Bestellung in der Regel 1-2 Tage später. Wenn man so ungeduldig ist wie ich, ist das ein unschlagbarer Vorteil.
Die Seite Book Depository, die Svenja genannt hat, ist mir völlig unbekannt. Eine kurze Stichproben-Recherche hat aber auch hier ergeben, dass die Bücher nicht unbedingt günstiger sind als bei Amazon.
Kurz gesagt bin ich also nicht abgeneigt, englische Bücher gebraucht im Ausland zu kaufen. Meistens verzichte ich mittlerweile dennoch darauf, weil ich über Amazon am Ende doch günstiger komme.

Kauft ihr eure Bücher (manchmal) im Ausland?

Kennt ihr vielleicht noch ein paar Websites, über die man günstig an gebrauchte englische Bücher herankommt, ohne Unmengen an Versandkosten zahlen zu müssen? Ich bin für jeden Tipp dankbar, weil ich eine begeisterte Schnäppchenjägerin bin! 😀

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch eine wundervolle, entspannte Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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