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Laurell K. Hamilton – The Lunatic Cafe

Die „Anita Blake“ – Reihe umfasst aktuell 25 Hauptwerke, Tendenz steigend. Daher beschäftigte mich die Frage, ob die Autorin Laurell K. Hamilton ein Finale für ihren extrem umfangreichen Mehrteiler plant. Ich habe die Antwort in einem Interview von 2016 gefunden: Nein. Es ist tatsächlich so simpel. Sie sagte, sie glaubt nicht an ein Happy End für Anita. Ich denke nicht, dass sie damit ausdrücken möchte, dass Anita nicht glücklich werden kann, sondern dass es für sie einfach nicht damit endet. Sie will herausfinden, was danach passiert. Obwohl ich diese Einstellung durchaus nachvollziehen kann, weiß ich noch nicht, ob ich sie wirklich gutheiße. Verdient Anita nicht ebenso einen Abschluss wie alle anderen UF-Heldinnen? Momentan bin ich von einem potentiellen Ende der Reihe allerdings noch weit entfernt; ich habe mich im Rahmen meines Rereads bis Band 4 „The Lunatic Cafe“ vorangelesen.

Ist ein bisschen Glück in der Liebe zu viel verlangt? Heißt man Anita Blake offenbar schon. Kaum hatte sie ein paar wundervolle, heiße Dates mit Richard Zeeman – High-School-Lehrer, Outdoor-Enthusiast und Werwolf – werden die Dinge kompliziert. In St. Louis verschwinden Lykanthropen. Nicht nur Richards Werwolfsrudel ist betroffen, sondern alle Gestaltwandler-Gruppen. Die untereinander verfeindeten Anführer_innen vermuten Entführung und Mord. Die Polizei einzuschalten ist keine Option, also bitten sie Anita geschlossen um Hilfe. Widerwillig nimmt sie den Auftrag an und stolpert schon bald über die schmutzigen Geheimnisse der Lykanthropen-Gemeinschaft, bei denen zu allem Überfluss auch noch der Meistervampir der Stadt seine Finger im Spiel hat. Eine Beziehung zu einem Alpha-Werwolf ist vielleicht doch keine besonders gute Idee…

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Verfasst von - August 16, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Patrick Ness – The Crane Wife

„The Crane Wife“ von Patrick Ness basiert auf einem japanischen Volksmärchen. Im Nachwort schreibt Ness, dass er die Erzählung bereits seit dem Kindergarten kennt. Ich hingegen musste sie nachschlagen. Die Geschichte existiert in verschiedenen, alternativen Versionen, die grundlegenden Elemente gleichen sich jedoch sehr. Stets geht es um einen verletzten Kranich, der von Menschen gesundgepflegt wird und sich für ihre Hilfsbereitschaft großzügig revanchiert. Ich bin froh, dass mir das Märchen völlig unbekannt war, da ich aufgrund meiner Unwissenheit gänzlich unbelastet an „The Crane Wife“ herangehen konnte.

George Duncans Leben lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: unspektakulär. Er ist Inhaber eines kleinen Copyshops, der mäßigen Gewinn abwirft, Vater einer erwachsenen Tochter, die ihn nicht ernstnimmt und geschieden, weil seine Ex-Frau ihn für „nicht Manns genug“ hielt. George ist sich seiner sanftmütigen Durchschnittlichkeit bewusst und hätte niemals erwartet, dass sich daran etwas ändert, doch das Schicksal hat andere Pläne. Eines nachts weckt ihn ein unmenschlicher, herzzerreißender Schrei. Verschlafen taumelt George aus dem Bett und staunt nicht schlecht: in seinem Garten hockt ein großer weißer Kranich. Ein echter Kranich! Ist das ein Traum? Nein, das kann nicht sein, der Kranich wurde angeschossen. Ein Pfeil steckt in seinem Flügel. Kurzentschlossen hilft er dem Vogel. Als das majestätische Tier davonsegelt, ahnt George nicht, dass er soeben den Verlauf seiner Zukunft fundamental veränderte. Am nächsten Tag betritt eine Frau seinen Laden. Sie heißt Kumiko, ist wunderschön und wird all das in Georges Leben bringen, das er bisher vermisste: Liebe, Wunder und Magie.

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Verfasst von - Juni 21, 2017 in Mystery, Rezension

 

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Tad Williams – Das Herz der Verlorenen Dinge

29 Jahre sind vergangen, seit Tad Williams den ersten Band seiner Trilogie (bzw. Tetralogie) „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ erstveröffentlichte. Der Abschluss des Mehrteilers liegt 24 Jahre zurück. Ich denke, wir können über den Autor demzufolge getrost als Urgestein der High Fantasy sprechen. Wenn ein Urgestein nach so vielen Jahren in seine erste Welt zurückkehrt und eine Geschichte, die die Fans für längst abgeschlossen hielten, weiterführt, ist das eine Sensation. Ohne Wenn und Aber. Als ich hörte, dass es ab 2017 neue Abenteuer aus Osten Ard geben wird, war ich völlig aus dem Häuschen. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ ist ein kleiner Vorgeschmack auf Williams‘ Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ und schließt eine bedeutende Handlungslücke. Klett-Cotta war so freundlich, mir ein heißersehntes Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.

Der Sturmkönig wurde besiegt. Das Gute triumphierte, das Böse wurde zurückgedrängt und Osten Ard ist wieder frei. Ebenso wie die Menschen erlitten die gefürchteten Nornen in dem verheerenden Kampf am Hochhorst schreckliche Verluste. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich vor dem Zorn der Sterblichen in ihre Heimat zu retten, den tief im Norden thronenden Berg Sturmspitze, in dem ihre Königin Utuk’ku in einem gefährlichen komatösen Heilschlaf liegt. Ihr Rückzug zieht eine blutige Spur durch das Land. Plündernd und mordend verwüsten sie jedes Dorf, das ihren Weg kreuzt. Herzog Isgrimnur und seine Männer nehmen die Verfolgung auf und treiben die Weißfüchse mitleidlos vor sich her. Wie soll die Menschheit je wieder in Frieden leben, solange die finsteren Verwandten der Sithi unter der Erde ihr Unwesen treiben? Der Krieg mag beendet sein, doch die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen.

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Verfasst von - April 20, 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Oscar Wilde – De Profundis: Epistola in Carcere et Vinculis

Dies ist keine gewöhnliche Rezension. Vielleicht ist euch bereits aufgefallen, dass ich dieses Mal auf eine Sternevergabe verzichtet habe. Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich glaube, dass „Epistola in Carcere et Vinculis“ oder auch kurz „De Profundis“ von Oscar Wilde es nicht verdient, mit einer plumpen Sternenanzahl beurteilt zu werden. Bei dem Text handelt es sich um einen Brief von etwa 50.000 Worten, den Wilde während seiner Zeit im Zuchthaus von 1895 bis 1897 an seinen ehemaligen Liebhaber Lord Alfred Bruce Douglas schrieb. Wie anmaßend wäre es, ein Schriftstück bewerten zu wollen, in dem ein verzweifelter Mann sein Innerstes nach außen kehrte und niederschrieb, was ihn bewegte?

Daher habe ich beschlossen, von der gewohnten Struktur meiner Rezensionen Abstand zu nehmen und diesen berührenden Brief vollkommen eigenständig zu besprechen. Es ist kein Roman. Es ist keine Geschichte, obwohl der Text durchaus eine Geschichte erzählt. Ich kann meine üblichen Maßstäbe hier nicht anlegen. Stattdessen möchte ich euch zuerst die historischen Fakten darlegen, bevor ich erkläre, wie „De Profundis“ auf mich wirkte und welche Schlussfolgerungen ich daraus ziehe. Es ist das tragische Zeugnis eines gebrochenen Mannes, das ihr ohne Kontext nicht verstehen werdet. Ich war entsetzt, was aus dem ehemals erfolgreichen Autor Oscar Wilde geworden war.

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Verfasst von - April 19, 2017 in Englisch, Klassiker, Rezension

 

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Montagsfrage: Spontanbloggerin oder Kontrollfreak?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine anstrengende Woche liegt hinter mir, die zweite folgt auf dem Fuße. Im Moment habe ich irgendwie keine ruhige Minute und muss mir selbst die Zeitfenster zum Lesen abknapsen. Kein guter Start in das neue Lesejahr. Aber okay, 2017 ist noch lang und der Silberstreif am Horizont wird kommen. Erstaunlicherweise passt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja diese Woche wieder einmal sehr gut zu diesem (Luxus-)Problem.

Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Früher habe ich gern alles durchgeplant, was den Blog betraf. Ich habe mir sogar aufgeschrieben, welcher Beitrag wann online gehen sollte und habe teilweise wochenlang am Stück gebloggt. Mittlerweile sehe ich das viel entspannter. Ich habe einfach festgestellt, dass ich meine eigenen Pläne oft nicht einhalten kann, wodurch unnötiger Frust entsteht und ich mich selbst unter Druck setze. Das ist Quatsch. Bloggen soll Spaß machen und keinen Stress verursachen. Wenn das Leben in Form von Arbeit und Freizeit dazwischen kommt, muss der Blog eben mal zurückstehen.
Ich versuche, mindestens zweimal die Woche etwas zu posten; idealerweise meine Antwort auf die Montagsfrage (was meist gut funktioniert) und eine Rezension (was nicht immer gut funktioniert). Weniger ist blöd, jeder weitere Post ist ein Bonus. Es ist mir wichtig, nicht allzu sehr mit meinen Rezensionen in Verzug zu geraten, weil es mir selbstverständlich schwerer fällt, über ein Buch zu schreiben, das ich vor 6 Wochen gelesen habe, als über ein Buch, das ich vor 2 Wochen gelesen habe.
Nichtsdestotrotz weiß ich inzwischen, dass ich Rezensionen nicht erzwingen kann. Mir ist klar, dass viele Blogger_innen sehr viel schneller rezensieren als ich. Ich bin langsam und benötige ungewöhnlich viel Zeit für eine Besprechung. Ich bilde mir allerdings ein, dass sich der zeitliche Aufwand in der Qualität niederschlägt. Ich will damit nicht sagen, dass die schnell geschriebenen Rezensionen anderer Blogger_innen schlecht sind; ich meine, dass ich persönlich in kurzer Zeit selten eine gute Rezension zustande bringe. Da ich Qualität Quantität stets vorziehe, nehme ich mir einfach die Zeit für jede Rezension. Es dauert so lange, wie es eben dauert. Selbst wenn das bedeutet, dass ich für einen Text mehrere Tage brauche. Wenn sie fertig ist, ist sie fertig und wird veröffentlicht, Punkt.
Manchmal hätte ich gern mehr Zeit zum Bloggen, um häufiger zusätzlich und spontan über die Dinge zu schreiben, die mir durch den Kopf gehen oder mich beschäftigen. Leider kann ich das selten realisieren. Ich gebe mir Mühe, mir deswegen keine grauen Haare wachsen zu lassen. Ich könnte das vermutlich ändern, aber zu welchem Preis? Nein, das ist es mir nicht wert, denn was bringt ein Buchblog, wenn ich aufgrund des Bloggens keine Zeit zum Lesen mehr finde? 😉

Organisiert ihr eure Blogbeiträge nach Plan oder bloggt ihr nach Lust, Laune und Zeit?

Ich bin gespannt auf die Geschichten zu euren Erfahrungen mit der Organisation eines Blogs. Vielleicht kann ich von der/dem einen oder anderen ja noch etwas lernen. Ich bin für jeden Tipp dankbar und freue mich auf die Stöberrunde morgen früh! Kommt gut in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Chloe Neill – Auf den letzten Biss

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Es ist offiziell. „Chicagoland Vampires“ endet mit Band 13, der am 25. August 2017 unter dem Titel „Ein Biss von dir“ erscheinen wird. Angesichts dieser Neuigkeiten möchte auch ich etwas verkünden: ich werde die Reihe bis zum bitteren Ende durchziehen. Ich habe lange mit mir gehadert und bin skeptisch, ob sich diese Entscheidung auszahlen wird, aber ein Teil von mir ist überzeugt, ich bin es Merit einfach schuldig, zu erfahren, wie ihre Geschichte endet, nachdem ich sie jahrelang begleitet habe. So kurz vor Schluss möchte ich nicht mehr abbrechen. Ich will wissen, wie es ausgeht. Nach „Auf den letzten Biss“ liegen noch drei Bände vor mir. Ein Leseziel für 2017 ist damit gesetzt.

Chicago ist zur Ruhe gekommen. Nach wochenlangen Ausschreitungen hat sich die Lage endlich entspannt. Doch die Beziehungen zwischen Menschen und Übernatürlichen sind noch immer schwierig, der Frieden empfindlich. Als Merit, Hüterin des Hauses Cadogan, zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen wird, befürchtet sie das Schlimmste. Das Opfer wurde mit Katanas durchbohrt. Alles deutet auf einen Vampirangriff hin. Erst eine genauere Untersuchung zeigt, dass die Hinrichtung lediglich aussehen soll, als wären Vampire dafür verantwortlich. Versucht jemand, die Vampirgemeinschaft in Verruf zu bringen und so das sensible Gleichgewicht der Stadt erneut zu stören? Merit möchte den Ermittler_innen helfen, kann jedoch kaum mehr tun, als ihnen beratend zur Seite zu stehen, denn die Belange Cadogans verlangen ihre Aufmerksamkeit. Seit Ethan den Vorsitzenden des Greenwich Presidium herausforderte und sich selbst auf den Posten bewarb, wird er bedroht und erpresst. Es ist Merits Aufgabe, ihren Meister und Geliebten zu schützen, nur wird sie das Gefühl nicht los, dass er ihr etwas Bedeutsames verschweigt. Ist ihre Liebe stärker als die dunklen Geheimnisse seiner Vergangenheit?

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Verfasst von - Januar 13, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Richard Schwartz – Die Festung der Titanen

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Der Tarn ist die einzige Hoffnung der Ostmark auf Frieden. Dieser allein verleiht seinem Träger den Herrschaftsanspruch über die Stämme der Kor. Unglücklicherweise befinden sich die Bruchstücke in Besitz des Kriegsfürsten Arkin, der nicht nur zwei Legionen des Nekromantenkaisers Kolaron Malorbian befehligt, sondern auch über den Verschlinger Aleyte gebietet. In der Absicht, die Loyalität der Kor zu sichern, veranstaltet er einen Wettstreit um die Stücke des Tarns. Arkin plant, den Sieger in eine Marionette für die dunklen Machenschaften Thalaks zu verwandeln. Als sich jedoch Havald und seine Gefährten in den Wettstreit einmischen und die Truppen Askirs die Nachschublieferungen für seine Soldaten unterbinden, ist Arkin gezwungen, seine Pläne zu ändern. Überraschend bittet er Havald und seine Verbündeten zu sich, um ihnen ein Angebot zu unterbreiten: werde der Nachschub wiederhergestellt, sei er bereit, sich mit seinen Legionen zurückzuziehen. Freigiebig erläutert er, warum der Nekromantenkaiser den Befehl ereilte, im Schatten der Festung der Titanen zu lagern. Seine Priester fanden in den Ruinen Hinweise auf eine Quelle der Macht, die Kolaron für sich beanspruchen will. Obwohl Havald und seine Freunde einen faulen Handel wittern, benötigt Askir Zeit mehr als alles andere. Sie gehen auf Arkins Angebot ein und widmen sich der Aufgabe, Kolarons Priester aufzuhalten. Doch dafür muss Havald sich seiner Bestimmung als Engel des Soltar stellen und sich endgültig mit seinem Schwert Seelenreißer verbinden, ohne zu wissen, ob er als Werkzeug der Götter selbst zu einer Bestie werden muss, um der Dunkelheit trotzen zu können.

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Montagsfrage: Jahreszeitliches Lesen?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gerade mal nachgesehen, läuft alles wie geplant, erwarten uns 2016 einschließlich heute noch 4 Montagsfragen vom Buchfresserchen Svenja. Schluck. Das ist wenig. Das Jahr ist wirklich fast rum. Da wird es doch höchste Zeit, sich neue Challenges für 2017 zu suchen, findet ihr nicht? Deswegen möchte ich vor der Beantwortung der heutigen Montagsfrage ganz dreist Werbung für meine Challenge machen und euch einladen, teilzunehmen:

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Durch einen Klick auf das Logo gelangt ihr auf meine Challenge-Seite, wo ihr alle Details erfahrt und euch anmelden könnt. Es erwarten euch 30 teils recht makabre und taffe Jahresaufgaben zum Thema High und Low Fantasy. Ich möchte mich gemeinsam mit euch durch ein wundervolles Genre lesen und seine vielen Facetten genießen! Lasst uns zusammen ausziehen, um Drachen zu bekämpfen, Köpfe rollen zu lassen und über Magie zu staunen! Macht mit!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Das Buchfresserchen möchte heute wissen, ob wir unsere Lektüre der Jahreszeit anpassen.

Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten?

Ich erinnere mich, dass diese Frage schon einmal aufkam, entweder bei der Montagsfrage oder bei Gemeinsam Lesen. Meine Antwort hat sich nicht verändert: Nein. Kein Stück. Nur, weil Weihnachten vor der Tür steht, habe ich nun nicht plötzlich Lust auf Familiengeschichten, Kinderbücher oder ähnliches. Und was die Magie angeht: ich lese das ganze Jahr über High Fantasy, in der Magie so gut wie immer ein Faktor ist. Für mich ändert sich also gar nichts.
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass es mir generell schwerfällt, in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Meine Probleme diesbezüglich sind in den letzten Jahres immer gravierender geworden, weil mich die schiere Reizüberflutung in dieser Zeit abstumpfen lässt. Zu viel, zu früh. Letztes Jahr gipfelte das darin, dass ich tatsächlich erst am Heiligabend das erste Mal besinnliche Gefühle hatte und ich befürchte, dass es dieses Jahr ähnlich sein könnte. Ohne Weihnachtsstimmung habe ich natürlich auch keine veränderten Bedürfnisse hinsichtlich meiner Lektüre. Ich muss jedoch zugeben, dass sich im Winter immer mal wieder der Gedanke an Dickens bei mir einschleicht. 🙂

Hat die Jahreszeit Auswirkungen auf die Auswahl eurer Lektüre?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Und nicht vergessen: Anmelden zur High Fantasy Challenge! 😉
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Kiersten White – And I Darken

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„And I Darken“ von Kiersten White begegnete mir zuerst auf Nadines Blog MAD Books. Sie stellte es im April anlässlich der Aktion Gemeinsam Lesen vor und schrieb, die Protagonistin Lada sei erfrischend anders, weil sie keine typische Prinzessin sei, sondern unbequem, gemein und rücksichtslos. Sie empfahl es so vehement, dass ich neugierig wurde und ihrem Beispiel folgte, das Buch bei Netgalley anzufragen. Die Zusage des Verlags ließ zwei Wochen auf sich warten, aber letztendlich erhielt ich ein Rezensionsexemplar.

Ladislav Dragwlya verehrte ihren Vater stets mit nahezu blinder Hingabe. Sie tat alles, um Vlad II. Dracul zu beeindrucken und seine Aufmerksamkeit zu erlangen; um größer, stärker und schlauer zu werden. Sie weiß, möchte sie ernst genommen werden, darf sie keine zerbrechliche Prinzessin sein. Also wurde sie eine wahre Tochter der Walachei, brutal und skrupellos. Leider verloren all ihre Bemühungen ihre Bedeutung, als ihr Vater sie und ihren kleinen Bruder Radu den Osmanen als Geiseln überließ. Lada hasst die Türken und schwört, sich eines Tages dafür zu rächen, dass sie sie gefangen nahmen. Sie pflegt ihren Hass, nährt und hätschelt ihn, verfeinerte ihre Fähigkeiten und wurde zu einer gefürchteten Kriegerin. Niemand könnte Lada jemals zähmen. Niemand – außer Mehmed. Als sie den Sohn des Sultans kennenlernte, ahnte Lada nicht, dass er das Ziel ihrer Begierde werden würde. Doch während die Jahre vergingen, wuchs und veränderte sich ihre Freundschaft, bis Lada sich die Frage stellen muss, wem ihre Loyalität gehört: ihrem Land, ihrem Bruder oder dem Sohn des Mannes, der ihr die Freiheit raubte?

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Verfasst von - November 24, 2016 in Historische Fiktion, Rezension, Rumänien

 

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Joe Abercrombie – Blutklingen

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Joe Abercrombie ist in sein „First Law“ – Universum zurückgekehrt. Im Januar 2017 wird die Anthologie „Schattenklingen“ bei uns veröffentlicht. Obwohl ich sonst kein Fan von Kurzgeschichten bin, kann ich es kaum erwarten. 13 neue Geschichten mit Glokta, Logen und all den anderen! Da es bis Januar ja nicht mehr allzu lang hin ist, wurde es höchste Zeit, dass ich mir den letzten der drei Einzelbände aus der „First Law“ – Welt vornehme. „Blutklingen“ stand auf der Speisekarte.

Scheu Süd war nicht immer ein guter Mensch. In ihrer Jugend lief sie von zu Hause fort und schloss sich einer Räuberbande an. Sie stahl. Sie tötete. Dankbar, dass diese dunklen Jahre der Gewalt weit zurückliegen, sorgt sie heute so gut sie kann für ihre kleinen Geschwister Ro und Pit und versucht, den Hof ihrer verstorbenen Mutter am Laufen zu halten. Keine einfache Aufgabe in Naheland. Unterstützt wird sie von dem alten Gully und Lamm, einem sensiblen Nordmann, der wohl so etwas wie ihr Stiefvater ist. Scheu kennt die Berichte über Goldfunde in Fernland. Idiotisch, wer glaubt, dort das Glück zu finden. Niemals würde sie ihre Verpflichtungen einfach hinschmeißen, um einem Traum nachzujagen. Doch als sie eines Tages gemeinsam mit Lamm aus der Stadt zurückkehrt, findet sie nichts als Asche vor. Ihr Hof wurde niedergebrannt, Gully ermordet und die Kinder verschleppt. Die Spuren deuten nach Fernland. Entschlossen, Ro und Pit zu finden, machen sich Scheu und Lamm auf die lange und gefährliche Reise. Bald muss Scheu einsehen, dass sie ihren Stiefvater weniger gut kennt, als sie dachte. Vielleicht ist sie nicht die einzige mit einer blutigen Vergangenheit.

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Verfasst von - November 17, 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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