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Kim Harrison – Blutdämon

Rezensionsheader Blutdämon

Kim Harrison hat einen Abschluss in wissenschaftlicher Technologie, mit dem Schwerpunkt Biologie. Ihr Vater schüttelt bis heute den Kopf darüber, dass sie diese Ausbildung genoss, um jetzt Bücher zu schreiben. Harrison lässt ihr Studium allerdings sehr wohl in ihre Werke einfließen. Das Magiesystem der „Rachel Morgan“-Reihe ist ihr Versuch, Ley-Linien wissenschaftlich zu erklären. Die Kraftlinien sind Einschnitte im Zeitgefüge, die alternative Realitäten miteinander verbinden und der Protagonistin Rachel erlauben, die Domäne der Dämonen zu besuchen. Sie sind darüber hinaus der Grund, dass die Reihe in Cincinnati, Ohio, spielt, weil die salzige Luft der Küsten Magie negiert. Im neunten Band „Blutdämon“ muss sich Rachel mit genau diesem Effekt herumschlagen, denn ihr steht eine Reise nach San Francisco bevor.

Steigen eine Hexe, ein Pixie, eine Vampirin und ein Elf in ein Auto… Was wie der Beginn eines schlechten Witzes klingt, entpuppt sich für Rachel Morgan als wahrgewordener Albtraum. Sie wusste, dass der Weg nach San Francisco schwierig und gefährlich werden würde, aber ein Roadtrip in der Begleitung von Trent Kalamack stand ganz oben auf der Liste der Dinge, die sie niemals tun wollte. Leider ist sie auf ihn angewiesen, will sie rechtzeitig an die Westküste gelangen, um an ihrer Verhandlung vor dem Hexenzirkel teilzunehmen und ihren Namen reinzuwaschen. Natürlich ist Trents Hilfe nicht umsonst. Er braucht eine Eskorte, denn er hat etwas zu erledigen. Als sie auf ihrer Route von Elfen angegriffen werden, dämmert es Rachel, dass es sich wohl nicht um ein Geschäftsessen handelt. Trent pfuscht mit uralter, wilder Magie herum und schon bald müssen sie sich ebenso vor den Folgen seiner Experimente schützen wie vor den Schergen des Hexenzirkels, die versuchen, Rachel aufzuhalten. Ein Witz ist diese Reise ganz sicher nicht.

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Robert Jackson Bennett – City of Miracles

Worum geht es in der Trilogie „The Divine Cities“? Laut Autor Robert Jackson Bennett geht es um Veränderung. Schmerzhafte, quälende Veränderungen. In einem kurzen Essay über das Finale „City of Miracles“ schreibt er, der Kern seiner Geschichte sei der Versuch seiner Figuren, ihre traumatischen Erfahrungen zu überleben und zu überwinden. Ich stimme Bennett daher zu, dass es mehr als passend ist, den letzten Band aus Sigruds Perspektive zu bestreiten, da dieser unter zahllosen unaufgearbeiteten Traumata leidet. Ich wusste allerdings auch, dass Sigrud zu folgen bedeutet, einen blutigen Pfad einzuschlagen.

Eine Explosion zerreißt den regnerischen Tag in Ahanashtan. In der Detonation, die ein halbes Stockwerk des noblen Golden Hotels zerstört, kommt die ehemalige saypurische Premierministerin Shara Komayd ums Leben. Sechs Tage später erreicht die Nachricht ihrer Ermordung ein Holzfällerlager nahe Bulikov. 13 lange Jahre versteckte sich Sigrud je Harkvaldsson in der Anonymität wechselnder Gelegenheitsjobs. Damit ist jetzt Schluss. Sein Herz schlägt im Takt eines einzigen Wortes: Rache. Ohne zu zögern nutzt er die tödliche Effizienz seiner außergewöhnlichen Talente, um die Mörder seiner Freundin ausfindig zu machen. Leichen pflastern seinen Weg. Je tiefer Sigrud gräbt, desto klarer wird, dass der Anschlag Teil eines größeren Schemas war. Shara war in schockierend schmutzige Geheimnisse verstrickt, verschleiert hinter der wohltätigen Fassade eines Programms für kontinentale Waisenkinder, die systematisch zu verschwinden scheinen. Was ist dran an den Gerüchten einer neuen Gottheit, die aus den Schatten heraus agiert? Welche Rolle spielt Sharas Adoptivtochter Tatyana? Rache ist Sigruds Spezialität. Doch dieser Kampf könnte selbst den hartgesottenen Dreyling an seine Grenzen bringen. Ihn – und die gesamte Welt.

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Mike Mullin – Ashen Winter

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Die Trilogie „Ashfall“ von Mike Mullin begann ich im Februar 2014. Der gleichnamige erste Band „Ashfall“ erhielt von mir 3 Sterne; ich fand ihn gut, aber unspektakulär. Es war mir daher nicht so wichtig, die Geschichte weiterzuverfolgen. Ich brauchte knapp drei Jahre, um mir den zweiten Band „Ashen Winter“ vorzunehmen. In dieser Zeit war Mike Mullin nicht untätig. 2015 verkündete er, dass aus der Trilogie eine Tetralogie werden würde. Mullins Deadline für das Manuskript des vierten Bandes ist der 31.12.2017. Schwer zu sagen, wann mit einem Erscheinungstermin gerechnet werden kann. Ich sehe das entspannt, weil ich ohnehin nicht sicher bin, ob ich die Entscheidung, die Geschichte um eine Episode zu erweitern, gutheiße. Abwarten und Tee trinken.

10 Monate sind vergangen, seit der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark ausbrach und die USA in ein Katastrophengebiet verwandelte. Nach ihrer beschwerlichen Reise haben sich Alex und Darla gut auf der Farm seines Onkels Paul eingelebt. Die Familie arbeitet hart, um einen bescheidenen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Doch all die anstrengende Arbeit vermag Alex nicht von seiner Sorge um seine Eltern abzulenken, die noch immer nicht aus Iowa zurückgekehrt sind. Als ihm unerwartet ein Hinweis auf ihren Verbleib in die Hände fällt, hält er es auf der Farm nicht länger aus. Gemeinsam mit Darla wagt er sich abermals hinaus in den vulkanischen Winter, um seine Eltern zu retten. Schnell wird den beiden klar, dass der Überlebenskampf der Menschheit in vollem Gange ist – gnadenlos und brutal. Ressourcen werden knapp und humanitäre Grenzen verwischen zusehends. Alex und Darla müssen entscheiden, wie weit sie zu gehen bereit sind, um einander zu beschützen. Bewahrt ihre Liebe sie davor, zu Monstern zu werden?

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Montagsfrage: Enttäuschende Inhaltsangabe?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche wird stressig. Ich muss recht viel arbeiten und am Freitag hab ich mit meiner Kleinen einen Tierarzttermin zur Nachkontrolle. Leider haben wir letzte Woche Freitag schlechte Nachrichten erhalten. Sie ist krank. Sie hat Spondylose. Ich will euch jetzt nicht mit veterinärmedizinischen Details langweilen; kurz gesagt ist das eine knöcherne Verwachsung der Wirbelsäule, die nicht heilbar ist. Unser Leben wird sich dadurch verändern, weil sie andere Formen der Bewegung braucht, um die Erkrankung so weit wie möglich herauszuzögern. Glücklicherweise ist das kein Todesurteil und wenn wir es hinkriegen, uns an ihre neuen Bedürfnisse anzupassen, kann sie trotz Spondylose fröhlich alt werden. Ich denke, es wird einige Zeit dauern, bis wir uns in die neue Situation eingelebt haben, aber selbstverständlich werde ich alles tun, um ihr Leben so normal wie möglich zu gestalten.
Warum erzähle ich euch das? Ich möchte euch nur darauf vorbereiten, dass es sein kann, dass ich in der nächsten Zeit nicht ganz so häufig zum Bloggen komme, wie ich eigentlich gern würde. Ich werde es versuchen, aber natürlich geht die Gesundheit meiner Prinzessin vor. Ich bin sicher, dass ihr das versteht. 🙂
Heute starten wir wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Gab es in letzter Zeit ein Buch, dessen Handlung nicht hielt, was die Inhaltsangabe versprochen hat?

Ja. Tatsächlich war es das letzte Buch, das ich gelesen habe: „Ewig“ von Gerd Schilddorfer und David G.L. Weiss. Der Klappentext lautet folgendermaßen:

AEIOU – diese mysteriöse Buchstabenfolge ist das Vermächtnis eines legendären Kaisers.
Es ist ein uralter Code: Wer ihn entschlüsselt, hält das Schicksal der Menschheit in seinen Händen. Immer tiefer geraten zwei Forscher in einen tödlichen Wettlauf um das Geheimnis.
Ohne Atempause führt die dramatische Hetzjagd durch das mystische Wien.
Unheimlich, packend und perfekt recherchiert: ein Verschwörungsthriller der besonderen Art.

Die Buchstabenfolge AEIOU ist eigentlich nicht besonders wichtig. Die beiden Protagonisten sind keine Forscher – einer ist Geschichtsprofessor, der andere Journalist. Der Roman spielt viel in Wien, aber nicht nur. Und zu guter Letzt fand ich das Buch nicht besonders unheimlich und/oder packend.
Ich hatte im Vorfeld eine Rezension des Buches gelesen, in der es hieß, „Ewig“ sei als Verschwöungsthriller noch besser als Dan Browns „Illuminati“ und „Sakrileg“. Auch das stimmt meiner Ansicht nach überhaupt nicht.
Die Rezension zu „Ewig“ steht erst noch an, deswegen möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich war definitiv enttäuscht. Das gesamte Buch ist nur wenig nachvollziehbar und sehr konstruiert. Ich glaube, die Entscheidung der Autoren, einen Thriller zu schreiben, war ungünstig. Ich denke, ein historischer Roman hätte ihnen mehr gelegen. Gut, dann hätte ich vermutlich gar nicht erst zu diesem Buch gegriffen, das mag sein, allerdings wäre meine Erwartungshaltung dann auch eine andere gewesen. Mit den erzwungenen Actionszenen haben sich Schilddorfer und Weiss keinen Gefallen getan. Historisch ist das Buch wirklich großartig recherchiert und durchaus interessant, doch die Schießereien, Verfolgungsjagden und Kampfszenen… na ja, wisst ihr, diese Momente erschienen mir wie frisch aus Hollywood importiert: unterhaltsam auf dem Bildschirm, aber man sollte eher nicht darüber nachdenken, ob sie realistisch sind. In einem Roman funktioniert das nicht, weil es keine optischen Reize gibt, die von mangelnder Logik ablenken.

Welches Buch hat euch zuletzt enttäuscht, weil Klappentext und Handlung nicht zusammenpassten?

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli

 
26 Kommentare

Verfasst von - 24. August 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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