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Schlagwort-Archive: A Game of Thrones

George R.R. Martin – A Clash of Kings

2016-05-20 - Martin A Clash of Kings

Westeros erbebt unter Kämpfen um den Eisernen Thron. Der Anspruch des Kindskönig Joffrey wird von seinen Onkeln Stannis und Renly Baratheon angefochten, da er angeblich nicht der rechtmäßige Erbe des verstorbenen König Robert Baratheon ist. Die Baratheon-Brüder kämpfen allerdings auch gegeneinander, weshalb Joffreys Berater die größte Bedrohung in Robb Stark sehen, der sich zum König des Nordens ausrufen ließ und den Truppen der Lannisters herbe Verluste zufügt. Unterstützt wird er von seiner Mutter Lady Catelyn, die sich im Stillen um Robbs Geschwister sorgt, die seit der Hinrichtung ihres Ehemannes über ganz Westeros versprengt sind. Arya konnte aus King’s Landing fliehen und reist nun unerkannt Richtung Norden. Sie hofft, sich nach Winterfell durchschlagen zu können. Dort herrscht derzeit ihr 8-jähriger Bruder Bran, der sein Bestes gibt, um der Verantwortung gerecht zu werden und sich um ihren jüngsten Bruder Rickon zu kümmern. Einzig Sansa befindet sich noch in King’s Landing, als Geisel von König Joffrey und seiner Mutter Königin Cersei Lannister.
Der Krieg der Häuser fordert die Aufmerksamkeit aller Beteiligten und Unbeteiligten. Niemand rechnet damit, dass die größte Gefahr für Westeros nicht vom Kampf um den Thron ausgeht, sondern außerhalb der Grenzen lauert…

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Verfasst von - 9. Juni 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Buchige Träume?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich letzte Woche auf eine Teilnahme an der Aktion Gemeinsam Lesen verzichtet. Ich schätze, ich werde ein Weilchen aussetzen. In letzter Zeit artete die Aktion für mich mehr und mehr in Stress aus, denn der Beitrag wollte geschrieben werden und möglichst viele andere Blogger_innen wollten besucht und mit einem Kommentar bedacht werden. Da ich meist Anfang der Woche in Spätschichten arbeite, fehlt mir die Zeit. Wer hat schon Lust, sich nach Feierabend um 23 Uhr noch hinzusetzen und entweder den Post zu tippen oder eine Kommentarrunde zu drehen? Außerdem muss ich zugeben, dass ich immer häufiger nichts mit der vierten Frage anfangen kann. Also werde ich mich etwas zurückziehen und Gemeinsam Lesen eine Zeit lang sausen lassen. Da versuche ich lieber, endlich den gewaltigen Rezensionsstapel abzuarbeiten, der auf mich wartet. 🙂
An der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja werde ich aber weiterhin teilnehmen, so auch heute:

Hast du schon mal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Oh ja, tatsächlich erst letzte Nacht! 😀 Mir passiert das hin und wieder, wenn ich mich vor dem Einschlafen intensiv mit meiner aktuellen Lektüre beschäftige. Letzte Nacht habe ich daher Leandra und Havald in Askir besucht; ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, was genau ich geträumt habe. Man hat ja pro Nacht mehrere Träume, dieser müsste einer meiner ersten gewesen sein und ist mir deswegen nur insofern im Gedächtnis geblieben, als dass ich noch weiß, dass ich davon geträumt habe, aber nicht mehr was.
Traum-Garanten scheinen darüber hinaus die Bände von George R.R. Martins „A Song of Ice and Fire“ zu sein – bisher habe ich jeweils von „A Game of Thrones“ und „A Clash of Kings“ mehrfach geträumt. Eigentlich kein Wunder, schließlich ist die Geschichte unheimlich komplex. Dass sich mein Unterbewusstsein auch ohne mein aktives Zutun damit auseinander setzt, überrascht mich nicht besonders.
Außerdem erinnere ich mich, dass ich von Stephen Kings „ES“ Albträume hatte. Ich fand das Buch sehr unheimlich, weil Ängste darin eine große Rolle spielen. Offenbar habe ich dieses Thema damals mit in den Schlaf genommen. Ein Teil von mir hatte sogar damit gerechnet, weil ich wusste, dass es meiner Mutter vor Jahrzehnten genauso erging. Allerdings habe ich mich dann doch darüber gewundert, dass es nicht der Clown war, der mich in meinen Träumen heimsuchte, sondern der verdammte riesige Vogel. Normalerweise gruseln mich Vögel nun nicht gerade, aber dieser muss irgendetwas in mir ausgelöst haben. Die Szene, in der Mike Hanlon von ihm überfallen wird, empfand ich tatsächlich als einen der Furcht einflößendsten Momente meiner Lesekarriere. Das Geräusch riesiger Flügel… uargh. Brrr. >.<

Schleichen sich Bücher manchmal auch in eure Träume?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Anekdoten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen, sonnigen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gewinnspiel zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude 2016

Welttag des Buches 2016

Hallo ihr Lieben! 🙂

Packt die Fanfaren aus! Schneidet den Kuchen an! Füllt die Sektgläser! Heute ist der Welttag des Buches! 😀
An diesem freudigen Tag feiern wir zusammen das Lesen, Bücher und das geschriebene Wort. Wie bereits im letzten Jahr nehme ich auch 2016 wieder an der Aktion Blogger schenken Lesefreude teil, denn meine Leidenschaft weiterzuschenken ist ein wundervoller Gedanke. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes überlegt: bereits die ganze vergangene Woche durftet ihr in meiner Buchigen Schnitzeljagd Rätsel lösen, die euch bis zum heutigen Tag begleitet haben. Nun ist es Zeit für das große Finale und somit für das ultimative Gewinnspiel zum Welttag des Buches!

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Jahresrückblick 2015

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich euch versprochen, dass wir heute gemeinsam einen Blick auf mein Lesejahr 2015 werfen. Ich halte meine Versprechen. 😉
Wie bereits 2014 habe ich auch den Jahresrückblick für 2015 zweigeteilt. Im ersten Teil präsentiere ich euch ein paar Statistiken, die mein Leseverhalten in schön greifbaren Zahlen zusammenfassen. Im zweiten Teil beantworte ich dann 30 Fragen von Martina Bookaholic, die euch einen eher emotionalen Überblick über meine Lesehighlights im Jahr 2015 verschaffen sollen.
Fertig? Alles verstanden? Na dann los! 😀

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Markus Tillmanns – Basaltblitz: Geburt eines Helden

2015-11-20 - Tillmanns Basaltblitz

Anfang November trat der junge Autor Markus Tillmanns an mich heran und bat mich, seinen Kurzroman „Basaltblitz: Geburt eines Helden“ zu lesen und zu rezensieren. Der Klappentext versprach eine witzige, aufregende Lektüre, also schaute ich mir an, was das allwissende Internet zu dem Buch zu sagen hatte. Dabei fand ich heraus, dass Markus Tillmanns bereits auf meiner Wunschliste vertreten ist. Zwar nicht mit „Geburt eines Helden“, sondern mit „Teufel“, aber da ich offenbar schon von selbst entschieden hatte, eines seiner Werke lesen zu wollen, nahm ich die Bitte um eine Rezension natürlich mit Freuden an.

Nick ist die Personifizierung des Wortes Loser: schmächtige Statur, keine Freunde und eine Superhelden-Comic-Sammlung, mit der er sein gesamtes Zimmer mehrschichtig tapezieren könnte. Hoffnung? Nicht in Sicht. Eine Besserung der Umstände? Unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Denn als eines Tages plötzlich ein Meteorit in Nicks direkte Nachbarschaft kracht, zeigt sich, dass das Leben auch für einen hageren Nerd noch die eine oder andere Überraschung bereithält. Nicht nur schafft es Nick wie durch ein Wunder, sich mit dem Neuen in der Klasse anzufreunden, ihm unterläuft auch ein Fauxpas, der die Karten völlig neu mischt. Versehentlich verspeist er ein Stück des Meteoriten – und entwickelt über Nacht Superhelden-Fähigkeiten! Ein Traum geht in Erfüllung! Nick ist begeistert. Eine Kleinigkeit vergisst er allerdings. Jeder Superheld hat einen Gegenspieler…

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Ein Kommentar

Verfasst von - 9. Dezember 2015 in Science-Fiction, Young Adult

 

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George R.R. Martin – A Game of Thrones

2015-10-29 - Martin A Game of Thrones

Ich habe dem Hype um George R.R. Martins populäre High Fantasy Reihe „A Song of Ice and Fire“ sehr lange widerstanden. Es gibt eigentlich keinen plausiblen Grund dafür. Ich empfand einen diffusen Widerwillen der Reihe gegenüber, der einfach damit zu tun hatte, dass alle Welt sie in den Himmel lobt. Die Verfilmung als Serie machte es noch schlimmer, weil plötzlich sogar Menschen davon schwärmten, die sonst kaum oder gar nicht lesen. Das war kleinlich, ich weiß. Ende letzten Jahres habe ich dann nachgegeben und den ersten Band gekauft. Die Neugier siegte. Doch bis ich bereit war, „A Game of Thrones“ auch zu lesen, musste noch einmal einige Zeit vergehen.

Lord Eddard Stark von Winterfell wäre vollauf zufrieden gewesen, sein Leben lang über seine Ländereien im kalten Norden zu herrschen, Seite an Seite mit seiner Frau Lady Catelyn und umgeben von seinen Kindern. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Als Lord Jon Arryn, die Hand des Königs, überraschend verstirbt, kündigt König Robert Baratheon seinen Besuch in Winterfell an. Der König und Eddard sind alte Freunde, Waffenbrüder, haben sich jedoch viele Jahre nicht gesehen. Eddard vermutet, dass Robert den weiten Weg nach Winterfell nicht ohne Grund auf sich genommen hat. Er behält Recht. Robert erwartet von ihm, dass er das Amt der Hand übernimmt. Obwohl Eddard keinerlei Interesse daran hat und den Norden nicht verlassen möchte, bleibt ihm keine andere Wahl, denn er ist einer perfiden Verschwörung auf der Spur. Der plötzliche Tod Jon Arryns war scheinbar nicht natürlichen Ursprungs. Er wurde ermordet. Eddard und Catelyn verdächtigen Haus Lannister, die machthungrige Familie der Königin. Welche Geheimnisse könnte Lord Arryn aufgedeckt haben, die ihn das Leben kosteten? Eddard begibt sich in das Herz der Macht. Das gefährliche Spiel der Throne beginnt…

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Verfasst von - 18. November 2015 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 27. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

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Verfasst von - 20. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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[TAG] Books Until The End

Books until the End

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich wurde wieder einmal getaggt; dieses Mal von DarkFairy und Fissel für den Books Until The End TAG. Wieder einmal sind die Fragen ziemlich interessant – ich gebe zu, so langsam finde ich richtig Geschmack an TAGs. 😀 An diesem speziellen TAG gefällt mir bereits die Ausgangssituation sehr gut:

„Ein Asteroid schlägt auf die Erde ein. Da er mitten im Atlantischen Ozean landet, löst er riesige Flutwellen aus, die alles bis auf ein paar Gebirgsketten überfluten. Die Regierung hat vorsorglich Bunker gebaut. Du und deine Lieben werden ausgelost, einen dieser Bunker zu beziehen. Da ihr einen besonders kühlen Kopf in der Vorbereitungszeit bewahrt, ernennt man euch zum Kommandanten eurer Bunkerkolonie und ihr dürft einige wichtige Entscheidungen treffen.“

Okay, ich glaube zwar, dass wir selbst die Erde irgendwann zerstören und dabei wohl kaum Hilfe aus dem All brauchen werden, aber gut, so sieht es aus. Seid ihr bereit? Dann auf in die hypothetische Apokalypse!

Der Einzug

1. Welche 10 Bücher/Buchreihen nimmst du mit in den Bunker um sie für die Nachwelt zu sichern? (Die Regierung hat die wichtigsten literarischen Werke bereits gerettet, ihr sollt euch um die Unterhaltungsliteratur kümmern)

Es dürfen also auch Buchreihen genannt werden, die dann als eins zählen? Das ist gut. 😀 Ich habe mich um Vielfalt bemüht und versucht, von allem etwas auszusuchen.

1. „Die Sonate des Einhorns“ von Peter S. Beagle
„Die Sonate des Einhorns“ ist eine wunderschöne, märchenhafte Fantasy-Geschichte, mit der man die Realität hervorragend vergessen kann. Ich denke, ab und zu wird das im Bunker nötig werden.

2. „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss
Ich will in keiner Welt leben, in der ich nie wieder „Timm Thaler“ lesen kann. Also muss das Buch mit.

3. „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel
„Schiffbruch mit Tiger“ ist eine Geschichte vom Überleben. Es ist eine Geschichte von Hoffnung, Liebe und Glauben; magisch in all ihrer Unwahrscheinlichkeit. Ich glaube, dieses Buch könnte uns allen Kraft geben, wenn wir an uns und der Zukunft zweifeln.

4. „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ von Anne Helene Bubenzer
Dieses Buch habe ich aus zwei Gründen ausgewählt. Erstens ist es einfach eine sehr berührende Geschichte und zweitens erinnert sie an die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Die Welt mag untergehen, aber wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen und wie viel Leid wir uns in der Vergangenheit angetan haben. In der Hoffnung, dass wir es in der Zukunft einer neuen Welt besser machen.

5. „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers
Wenn mal alles Mist ist, wird Käpt’n Blaubär unsere Stimmung heben. Theoretisch hätte es auch jedes andere Buch von Walter Moers sein können, doch für mich kommt nur der alte Lügengladiator in Frage, weil ich mit ihm aufgewachsen bin.

6. „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry
Noch eine Geschichte aus meiner Kindheit. Ich weiß nicht, wie ich den Wert dieses Buches zusammenfassen soll, weil er so immens ist. Wenn man nicht weiß, wie man etwas besser ausdrücken kann, was jemand anderes bereits gesagt/geschrieben hat, soll man ein Zitat verwenden. Also mache ich das jetzt:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
(Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz. (Kapitel 21))

7. Die „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness
Hach ja, „Chaos Walking“ („The Knife of Never Letting Go“, „The Ask and the Answer“ und „Monsters of Men“) von Patrick Ness. Diese Trilogie ist eine atemberaubende Geschichte von Liebe, Freundschaft und Menschlichkeit. Sie zeigt die guten und die schlechten Seiten der Menschheit und beweist, dass wir das Potential besitzen, eine Welt des Friedens zu erschaffen.

8. Die Reihe „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson
Mindestens eine epische High Fantasy – Reihe möchte ich auf jeden Fall mitnehmen. Meine Wahl fiel auf „Das Spiel das Götter“, weil diese Reihe außergewöhnlich komplex und intelligent ist. Ich habe zwar bisher nur den ersten Band gelesen aber ich bin überzeugt, dass man sich gedanklich mit diesen Romanen garantiert sehr lange beschäftigen kann, was für die Jahre im Bunker von Vorteil ist.

9. Die Reihe „Anita Blake“ von Laurell K. Hamilton
Was wäre eine Welt ohne mindestens eine taffe Kick-Ass-Urban-Fantasy-Heldin? In diesem Genre ist die Auswahl natürlich riesig, aber ihr wisst ja, dass Anita bis heute meine ganz persönliche Favoritin ist, also haben Laurell K. Hamiltons Romane die Ehre, mit in den Bunker einzuziehen.

10. Die Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams
Die letzte Wahl fiel mir am schwersten. Ich wollte gern noch ein bisschen Science Fiction mitnehmen, aber keine meiner gelesenen YA-Dystopien bot sich wirklich an. Am Ende habe ich mich für „Per Anhalter durch die Galaxis“ entschieden, weil diese Reihe Humor und Science Fiction vereint. Lachen ist gesund und wird uns durch die dunklen Tage im Bunker helfen.

2. Du darfst 5 Buchcharaktere aussuchen, die mit dir in den Bunker ziehen, wen nimmst du mit und warum?

1. Penryn aus der Trilogie „Penryn & the End of Days“ von Susan Ee
Penryn ist genau die Art Mensch, die man während einer Apokalypse in der Nähe haben möchte. Sie ist rational, zielorientiert und tut genau das, was getan werden muss. Sie suhlt sich nicht im Selbstmitleid, hat Witz und ist einfach taff. Allerdings denke ich, dass ich große Probleme hätte, sie dazu zu überreden, mit in den Bunker zu kommen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie ohne ihre Familie (also ihre Mutter und ihre Schwester) irgendwohin gehen würde. Und ihre Mutter will ich ganz bestimmt nicht im Bunker haben. Tut mir leid, aber mit einer Frau, die unter paranoider Schizophrenie leidet, möchte ich die Apokalypse nicht auf engstem Raum verbringen.

2. Locke Lamora aus der Reihe „Gentlemen Bastards“ von Scott Lynch
Locke hat einen einzigartigen, kreativen Verstand, mit dem er unglaubliche, komplexe Pläne entwerfen kann. Er hat ein unvergleichliches Talent dafür, Konsequenzen einzukalkulieren. Ich denke, das wäre während einer Apokalypse und für die Zeit des Wiederaufbaus äußerst praktisch. Außerdem ist er witzig und weiß, wie man das Leben genießt. Ein brillanter Taktiker, mit dem man auch noch Spaß haben kann. Er ist mehr als qualifiziert für den Bunker.

3. Ahmann Jardir aus der Reihe „Demon Cycle“ von Peter V. Brett
Ich habe ein Weilchen überlegt, ob ich Jardir oder doch lieber den Tätowierten Mann in meinem Bunker haben möchte. Ich finde, der Bunker braucht jemanden, der kämpfen kann. Ich mag sie beide sehr, aber Arlen trägt eine Finsternis in seinem Herzen, die auf die Dauer vermutlich recht deprimierend sein kann. Jardir ist zwar auch kein ganz unkomplizierter Zeitgenosse, doch ich kann mir eher vorstellen, mit ihm im Bunker festzusitzen als mit Arlen. Er ist kultiviert, intelligent und belesen, hat fantastische Manieren und wenn es hart auf hart kommt, könnte er mit seiner Kampfkunst allen Insassen des Bunkers das Leben retten. Er könnte uns auch im Kampf unterrichten. Und darüber hinaus… *räusper* … sieht er in meiner Vorstellung wahnsinnig gut aus. Verklagt mich doch; ich hätte während der Apokalypse eben gern einen attraktiven Mann an meiner Seite.

4. Atticus O’Sullivan aus der Reihe „The Iron Druid Chronicles“ von Kevin Hearne
Der Bunker braucht Magie. Unbedingt. Nicht so sehr für die Zeit im Bunker, sondern eher für danach, für den Wiederaufbau. Im Bunker selbst wäre Atticus als Druide vermutlich auch nicht besonders nützlich, weil seine Magie Erdkontakt braucht. Wenn die Erde überflutet ist, können wir ja schlecht ein Loch in die Bunkerwand bohren. Trotzdem möchte ich ihn dabei haben, weil er so ALT ist. 2.100 Jahre. Könnt ihr euch vorstellen, wie viele unfassbare Geschichten der Mann erzählen könnte? Damit könnte er uns allen hervorragend die Zeit vertreiben und wenn wir dann endlich wieder raus dürfen, wird seine Magie helfen, die Erde wieder mit Leben zu füllen. Je nachdem, wie lange wir festsitzen, könnten wir sogar bei ihm in die Lehre gehen (also wer möchte). Natürlich dürfte Atticus seinen Hund Oberon mitbringen, denn ich würde Chilli ja auch mitschleppen. Vielleicht könnte er ihre Spondylose heilen. Und dafür sorgen, dass ich mich auch mit ihr per Gedanken unterhalten kann, so wie er mit Oberon.

5. Schnee aus der Reihe „Die Todesengel“ von Jim C. Hines
Die letzte Wahl fiel mir am schwersten. Erst dachte ich, dass es vielleicht ganz sinnvoll wäre, Katniss aus „The Hunger Games“ mitzunehmen, weil sie eine geschickte Jägerin ist. Im Bunker selbst würde das natürlich niemandem was bringen, denn wir würden wohl kein Wild erlegen müssen. Ich dachte an die Zeit danach. Doch der Lieblingsmensch machte mich darauf aufmerksam, dass es in einer Welt, die überflutet wurde, vermutlich sehr sehr lange Zeit kein Wild geben würde. Außerdem denke ich, dass mir Katniss gehörig auf die Nerven gehen würde. Ich weiß natürlich, was sie alles durchgemacht hat, aber nach einigen Jahren im Bunker wäre mein Verständnis für sie wohl erschöpft. Also habe ich mir überlegt, dass eine zweite Magierin oder Zauberin die bessere Wahl wäre. Atticus‘ Magie ist eben recht speziell, weil seine Kräfte sich ziemlich schnell erschöpfen und er den Kontakt zur Erde braucht, um sich wieder aufzuladen. Um der Erde beim Heilen zu helfen ist er perfekt, aber für den Alltag hätte ich gern noch jemanden, der/die uns eben auch einfach mal ein gutes Frühstück herbei zaubern kann. Den letzten Platz im Bunker wollte ich darüber hinaus unbedingt einer Frau geben, damit das Verhältnis ausgewogen ist. Erstaunlicherweise gibt es nicht besonders viele Magierinnen, die ich mitnehmen würde. Rachel Morgan? Dieses Chaos auf zwei Beinen? Nein, danke. Schnee ist vielleicht nicht die beste oder mächtigste Zauberin der Welt, aber ich mag ihre Einstellung zur Magie. Die Magie ist da, sie kann sie nutzen, also tut sie es auch. Manchmal überschreitet sie ihre Grenzen, doch mir ist so jemand lieber als dieses Geschwafel von wegen „Magie maßvoll einsetzen, die Gefahren der Magie, nicht unbedacht nutzen, bla bla bla“. Schnee nutzt ihre Magie, wenn sie Lust dazu hat. Sie ist locker und man kann Spaß mit ihr haben. Sie besitzt eine riesige Bibliothek voller Zauberbücher, von denen sie bestimmt auch ein paar mitnehmen würde. Sie müsste allerdings auch ihren Zauberspiegel einpacken, denn so groß das Ding auch ist, sie braucht ihn. Dieses Zugeständnis mache ich allerdings gern dafür, einen Bunker mit dem echten Schneewittchen zu teilen.

Zum Abschluss hat mich der Lieblingsmensch gebeten, zu betonen, dass er natürlich auch dabei wäre. 😀
Und noch ein Nachsatz extra für die liebe DarkFairy: Logen bleibt draußen. Der schafft das auch so. Das Risiko, dass er im Bunker zum Blutigen Neuner wird, ist mir dann doch zu groß. 😀

3. Welcher Buchcharakter würde auf keinen Fall einen Platz in deinem Bunker bekommen?

Hui, da gibt es eine Menge. Natürlich müssen alle Erzbösewichte sowieso draußen bleiben. Zusätzlich alle Charaktere, die auf engem Raum zu einer Gefahr werden könnten, obwohl ich sie sehr mag (wie z.B. Logen Neunfinger oder Bourbon Kid). Charaktere mit zu viel seelischem Ballast, die die Atmosphäre im Bunker belasten könnten (z.B. Sandman Slim – ein toller Typ, aber er hat ein ernstes Alkoholproblem und war in der Hölle). All die ach so mutigen YA-Heldinnen, die dazu neigen, Kleinigkeiten überzudramatisieren und so furchtbar gern jammern. Meine Liste ist also ziemlich lang, da ist es schwer, eine einzige Figur auszusuchen.
Letztendlich habe ich mich für einen Charakter entschieden, den ich beim Lesen zwar unheimlich gern beobachte, der meiner Meinung nach aber alle drei K.O.-Kriterien erfüllt: er ist potentiell gefährlich, er ist ein seelisches Wrack und er neigt zum Selbstmitleid. Es ist Sand dan Glokta aus der „First Law“ – Trilogie von Joe Abercrombie. Diese manipulative, eiskalte, sadistische Schlange möchte ich keinesfalls im Bunker haben. Glokta ist toxisch, mit jedem Atemzug spuckt er Gift und Galle. Mit so jemandem möchte ich nicht eingesperrt sein. Mal ganz davon abgesehen, dass es keineswegs sicher ist, dass wir (die anderen Insassen des Bunkers) mehrere Jahre mit Glokta überleben. Ich sehe es schon vor mir, wie sich die Luke des Bunkers öffnet, Glokta seelenruhig über unsere Leichen steigt und als einziger die „neue“ Welt betritt. Brrr. Gruselig.

Das Leben im Bunker

4. Wehmütig denkst du an deine ungelesenen Bücher, die du zurückgelassen hast. Um welche drei Bücher deines SuBs tut es dir am meisten Leid, dass du sie noch nicht gelesen hast?

Wir gehen ja davon aus, dass die Regierung die literarisch wertvollen Bücher gerettet hat, richtig? Das heißt, es muss mir nicht Leid tun, dass ich beispielsweise die „Odyssee“ von Homer noch nicht gelesen habe, weil ich die Chance noch bekommen werde und kann mich völlig auf die Trivialliteratur konzentrieren.

1. „The Daylight War“ (Demon Cycle #3) von Peter V. Brett
Eigentlich tut es mir hier um die gesamte Reihe Leid. Aber auf meinem SuB liegt bisher nur der dritte Band, weil ich noch darauf warte, dass Band 4 in meinem Lieblingsformat erscheint. Die Vorstellung, dass ich nie herausfinde, wie die Geschichte um den Tätowierten Mann, Ahmann Jardir und all ihre Verbündeten im Kampf gegen die Dämonen weitergeht bzw. endet, macht mich schon ziemlich traurig.

2. „A Game of Thrones“ (A Song of Ice and Fire #1) von George R.R. Martin
Jetzt werde ich nie zu den coolen Kids gehören! *heul* Nein, Spaß beiseite, es wäre schon sehr schade, wenn ich niemals in diese hochkomplexe High Fantasy Welt eintauchen könnte, um zu erfahren, ob es mir dort gefällt.

3. „Rooms“ von Lauren Oliver
„Rooms“ ist Lauren Olivers erster Roman für Erwachsene. Ich bin fruchtbar neugierig, wie ihr dieser erste Ausflug in ein Genre jenseits der Young Adult Sparte gelungen ist, aber bisher war der richtige Zeitpunkt einfach noch nicht gekommen. Für eine Geistergeschichte muss meine Stimmung passen.

5. Nach einigen Wochen im Bunker ist die Stimmung gedrückt, welches Buch würde dich wieder aufmuntern?

Von den 10 Büchern/Reihen, die mitnehmen durfte oder allgemein?
Von den 10 wären das unter Garantie „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ und die gesamte Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams.
Von den Büchern aus meinem Regal wäre es „Das Durchgangszimmer“ von Renate Holland-Moritz. Dieses Buch kennt ihr vermutlich nicht, weil ich bisher noch niemanden getroffen habe, der/die diese Autorin kennt. Wenn ihr irgendwann mal die Chance habt, „Das Durchgangszimmer“ zu kaufen oder auszuborgen, macht das. Diese Kurzgeschichtensammlung ist einfach der Oberknaller, speziell die Geschichten „Eine Chance für jeden“, „Henry Haschke ist Schuld“ und „Die Macht der Knete“. Das sind alles Episoden aus ihrem Leben mit ihrer Tochter und die sind zum Brüllen komisch. Wenn ich dieses Buch in der Hand habe, kann ich nie widerstehen und muss mindestens eine dieser Geschichten lesen. Jedes Mal lache ich Tränen, bis mir der Bauch weh tut. Wenn mich sonst nichts aufmuntert, Renate Holland-Moritz schafft es.
Ich geh mal eben das Buch holen. 😀

6. Die Ofenanzünder gehen euch aus, welche 3 Bücher aus deinem Regal könntest du am ehesten um ein paar Seiten erleichtern?

Na ja, ich bin ja eine Jägerin und Sammlerin. Ich behalte meine Bücher, auch, wenn ich sie nicht mochte. Spontan fällt mir nur ein Buch ein, bei dem mir ein paar fehlende Seiten nicht sonderlich weh täten: „Das Siebte Kreuz“ von Anna Seghers. Dabei fand ich das Buch nicht mal schlecht. Es las sich recht gut und die Geschichte war angenehm tiefgründig und spannend. Für Schulliteratur wirklich gar nicht übel. Aber – und das ist ein dickes, fettes Aber – ich kann die Autorin nicht ausstehen. Man soll ja nicht schlecht von den Toten sprechen, doch meine ehemalige Deutsch-LK-Lehrerin erzählte uns damals im Zuge der Besprechung des Buches, dass die Dame eine glühende Sozialistin war. Eine glühende Sozialistin, die nicht davor zurückschreckte, ihre Freunde beim DDR-Regime anzuschwärzen. Das tut man nicht. Da sträuben sich mir die Nackenhaare. Von daher: ich habe „Das Siebte Kreuz“ bereits gelesen und werde es nicht noch einmal tun, also werden mich ein paar Seiten nicht besonders treffen.

Das zweite Buch wäre wohl „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing. Ja ja, ich weiß, schon wieder Weltliteratur. Und schon wieder Schullektüre. Ich habe das Buch versucht zu verstehen. Betonung auf „versucht“. Doch jedes Mal klinkte sich mein Verstand mit einem lauten, genervten Gähnen aus und fiel aus Protest in einen tiefen Schlummer. Ich habe bis heute nicht kapiert, was eigentlich eine Parabel ist und ich begreife auch nicht, was an der Geschichte so toll sein soll. Ich fand sie nur sterbenslangweilig. Da ich das Buch wohl nie wieder anrühren werde, kann ich ein paar Seiten verschmerzen. Das Ding hat allerdings auch nur ein paar Seiten, viel Wärme würde der alte Weise also nicht spenden.

Zum Schluss würde meine Wahl auf drei Romane von Michael Moore fallen. Eigentlich sollte ich ja nur drei Bücher nennen, aber da Nathan so schmal ist, können wir das zusätzliche Brennmaterial sicher gut gebrauchen. „Querschüsse“, „Stupid White Men“ und „Volle Deckung, Mr. Bush“ sind gute, kritische Bücher, so ist das nicht. Sie waren unterhaltsam und haben mir damals einen ersten Eindruck der amerikanischen Politik und Gesellschaft vermittelt. Aber – ich sage das nicht gern und vielleicht möchte Mr. Moore sich jetzt lieber die Augen zuhalten – sie sind überholt. Moore schrieb „Querschüsse“ 1996. Das ist fast 20 Jahre her. „Stupid White Men“ erschien 2002, „Volle Deckung, Mr Bush“ 2003. In dieser Zeitspanne hat sich vielleicht grundlegend nicht viel verändert, doch es gibt mittlerweile definitiv aktuellere und auch bessere Bücher zum Thema. Ich mag Michael Moore, aber auch ich kann nicht leugnen, dass er ein Querulant ist. Heutzutage lese ich lieber etwas objektivere Betrachtungen, die subtil Kritik üben, statt sie mit einem Vorschlaghammer in die Köpfe der LeserInnen zu dreschen. Tut mir leid Mr. Moore, aber überholte Polit-Schmöker werden beim Wiederaufbau nicht gebraucht.

7. Immer die gleichen Menschen im Bunker um sich zu haben kann anstrengend werden. Mit welchem Charakter könntest du es am längsten aushalten?

Aus meiner Liste wäre das vermutlich Atticus. Ich liebe seine lässige Art und denke, wir würden sehr gut harmonieren. Ich kann mir vorstellen, mit ihm bei Kerzenlicht (Strom sparen!) an einem Tisch zu sitzen, ein Bier in der Hand und die ganze Nacht zu reden. Aber irgendwie sehe ich da auch Locke mit an unserem Tisch. 😉
Insgesamt glaube ich, dass wir uns alle recht gut verstehen würden und es wenig Konflikte gäbe. Der einzige, der vielleicht so seine Probleme mit Teamwork hätte, wäre wohl Jardir. Der Mann hat einfach ein gigantisches Ego und ist es nicht so richtig gewöhnt, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Doch das würden wir ihm schon beibringen.

8. Bei welchem Charakter würden schon nach kurzer Zeit die Fetzen fliegen?

Ich bin ja eigentlich nicht der Typ für unnötige Konflikte, weil ich ein dickes Fell habe und versuche, gelassen zu sein. Bei mir würde es also vermutlich länger dauern, bis mir der Kragen platzt. Doch wenn es dazu käme, glaube ich, dass Schnee die Auslöserin wäre. Manchmal ist sie einfach so eine Püppi. Eitel, stur und ab und zu etwas aufgesetzt. Ich denke, es gäbe Situationen, in denen mir ihre Art auf die Nerven gehen würde, besonders, weil sie dazu neigt, in unpassenden Momenten blöde Witze zu reißen. Im Endeffekt bin ich aber auch überzeugt, dass unser Knatsch nicht lange anhalten würde. Wir würden uns bestimmt schnell wieder vertragen, denn Schnee hat eine Eigenschaf, die ich wirklich schätze: sie kann sich entschuldigen.

Der Wiederaufbau

9. In der neuen Welt ist von nun an alles möglich, nenne eine Fähigkeit eines Buchcharakters, die du gerne hättest, um die neue Welt aufzubauen und/oder um damit eine andere/bessere Welt zu schaffen?

Da muss ich der lieben DarkFairy und allen anderen vor ihr zustimmen. Magie. Magie ist das Nonplusultra. Ich hab mir das ja auch schon sehr passend zurecht gelegt, denn während der Zeit im Bunker möchte ich ja bei Atticus in die Lehre gehen. Wenn wir dann wieder draußen sind und es an den Wiederaufbau geht, sollte ich soweit sein, ihm dabei helfen zu können, die Welt neu zu bepflanzen und ihr neues Leben einzuhauchen.

10. Welcher Welt / welchem System aus einem Buch soll die neue Welt auf keinen Fall ähneln?

Oh, sich da festzulegen, ist wirklich schwierig. Ich habe so viele Dystopien gelesen und alle Systeme waren auf die eine oder andere Art und Weise grauenvoll. DarkFairy hat ja das System aus „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury genannt, weil Bücher in dieser Welt verbrannt werden. Fissel hingegen hat „Brave New World“ genannt von Aldous Huxley, sowie „The Hunger Games“ von Suzanne Collins. Aber irgendwie… ich könnte nicht sagen, dass ich ein System schlimmer als alle anderen fand.
Ich entscheide mich für die Welt aus der „Legend“ – Trilogie („Legend“, „Prodigy“ und „Champion“) von Marie Lu. Nicht, weil ich diese besonders furchteinflößend fand, sondern weil in den Büchern drei ganz verschiedene Systeme vorgestellt werden, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Ich möchte in keinem dieser Systeme leben.

11. Du darfst dir einen Autor aussuchen, der über den Weltuntergang, die Zeit im Bunker und den Wiederaufbau schreibt. Wer sollte es sein?

Joyce Carol Oates. Sie ist aus gutem Grund meine Lieblingsautorin, denn niemand versteht es wie sie, nicht nur Tatsachen und Fakten zu einer spannenden Geschichte zu verweben, sondern auch die psychologische Seite eines Themas sensibel und detailliert herauszuarbeiten. Das wäre mir wichtig, denn die Zeit im Bunker ist unter Garantie eine enorme Belastung für die Psyche.

12. Bestimme/Tagge weitere Kommandanten für die anderen Bunker!

Wie immer überlasse ich es euch, ob ihr den TAG ebenfalls machen möchtet oder nicht. Ich empfinde TAGs als witzige Abwechslung für zwischendurch, aber ich möchte nicht, dass sich hier irgendjemand gezwungen fühlt. Wenn ihr Lust dazu habt, legt einfach los und wer mag, kann auch gern den Link zum entsprechenden Beitrag in den Kommentaren hinterlassen.

Ich bin gespannt, was ihr zum meinem Apokalypsen-Endzeit-Szenario und meiner Buch- bzw. Charakterauswahl zu sagen habt und freue mich auf jedes Kommentar!
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - 8. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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[Getaggt] 10 Wünsche für meinen Sommer

Summer-Bucket-Lis

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich wurde wieder einmal getaggt, dieses Mal vom lieben Alex vom Blog Lies-Diers. Beim Summer-Bucket-List-TAG geht es darum, 10 Wünsche für meinen Sommer zusammenzustellen. Also ausnahmesweise mal keine Fragen, die es zu beantworten gilt. 😉 Eigentlich bin ich für diesen TAG ja fast schon ein bisschen spät dran Ende Juli, aber was soll’s, Spaß macht es trotzdem. 😀

1. Arbeiten

Ja, ich weiß, das klingt ganz schrecklich, aber ich möchte diesen Sommer wieder mehr arbeiten, als ich es während des Semesters darf. Im Sommer häufen sich in meinem Haushalt die jährlichen Rechnungen, sodass ich eigentlich kein Geld übrig habe, um mich beispielsweise mit neuen Büchern zu versorgen. Das finde ich inakzeptabel, also wird mehr geschuftet.

2. Hund bespaßen

Ich möchte versuchen, so viel wie möglich mit meiner Hündin draußen im Park zu sein. Natürlich nicht, wenn das Thermometer auf 35° und mehr klettert, aber solange es erträglich ist, will ich das schöne Wetter genießen. Wenn schon nicht für mich, dann für sie. Ginge es nur um mich, könnte ich mich auch den ganzen Sommer über in meiner Bude verkriechen und die Hitze einfach aussitzen. Geht es aber nicht. Also raus in die Natur. Mit Buch und Wasser in rauen Mengen. 😉

3. „House of Cards“ gucken

Ich glaube, dass diese Netflix-Serie mit Kevin Spacey in der Hauptrolle genau das richtige für mich ist. Ich kam nur nie dazu, sie mir endlich mal anzugucken. Es wird sich zeigen, ob jetzt im Sommer was draus wird. Ich habe es zumindest fest vor. 😀

4. Beiträge regelmäßiger vorbereiten

Es nervt mich total, dass ich es nicht schaffe, meine Blogbeiträge regelmäßig vorzubereiten. Ich will eigentlich jeden Tag irgendetwas posten, aber ich will nicht jeden Tag irgendetwas schreiben. Also muss ich mir vielleicht mal eine Woche Blog-frei nehmen, um einen gewissen Vorlauf zu schaffen. Oder noch fleißiger Rezensionen schreiben, damit zumindest das wegfällt. Mal sehen. Ich weiß noch nicht, wie ich das Problem löse, aber irgendwas wird mir schon einfallen.

5. Einmal mit dem Lieblingsmenschen frühstücken gehen

Ich esse ja insgesamt sehr gern auswärts, aber auswärts frühstücken hat für mich bis heute den Reiz des Exotischen, weil ich das noch nicht sehr oft gemacht habe. Da mein Bezirk sich langsam von gefährlich und verrucht zu hip und angesagt mausert (was ich davon halte, ist ein anderes Thema), schießen hier Stück für Stück immer mehr kleine Restaurants, Bistros, Cafés und Bars aus dem Boden. Auf meiner morgendlichen Hunde-Runde laufe ich jeden Tag an einem speziellen Restaurant vorbei und wenn ich sehe, was die Gäste dort so auf ihren Tellern haben, läuft mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammen. Also möchte ich diesen Sommer dort unbedingt einmal mit dem Lieblingsmenschen frühstücken gehen.

6. Anfangen, „A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin zu lesen

Ich habe es satt, offenbar die letzte Person auf der Welt zu sein, die weder die Bücher gelesen noch die Serie gesehen hat. Ich will endlich mitreden können. Den ersten Band „A Game of Thrones“ habe ich ja sogar schon hier, bisher hat es mir nur einfach an Motivation gemangelt, die Reihe anzufangen. Ich weiß schließlich, dass ich unter Umständen an einen Punkt komme, der mich zwingt, auf die Veröffentlichung der nächsten Bände zu warten. Was Mist ist. Trotzdem möchte ich jetzt nicht mehr länger unwissend sein und endlich auch zu den coolen Kids gehören. 😀

7. Meine externe Festplatte reparieren oder ersetzen lassen

Meine externe ist schon ewig kaputt. Ihr kennt das vielleicht, diesen Hinweis, dass das Gerät erst formatiert werden müsste, um es verwenden zu können? Tja, schön und gut, aber dann sind meine Daten weg. Alle Daten. Musik, Fotos, Texte. Wertvolle Fachliteratur, die ich niemals wieder so zusammenstellen könnte. Eine umfangreiche Sammlung subkultureller Musik, an die man zum Teil gar nicht mehr herankommt. Tausende Fotos von den schönsten Momenten meines Lebens. Das kommt nicht in Frage, also muss ich sie unbedingt zu einem Fachmann bringen (der seinen Laden um die Ecke hat). Ich weiß allerdings, dass es ziemlich lange dauern wird, bis ich mal eine Rückmeldung von ihm bekomme. Was ich nicht weiß, ist, was der Spaß kosten wird. Ganz billig wird das sicher nicht, denn entweder wird die externe Festplatte repariert (was ich nicht glaube), oder die Daten werden extrahiert und auf eine neue Festplatte gespielt, die ich erst kaufen muss. Ich weiß, was die für solche Aufträge bei MediaMarkt nehmen. Mein Fachmensch ist natürlich VIEL günstiger, nichtsdestotrotz ist das allerdings eine Ausgabe, die mir eigentlich gegen den Strich geht. Na ja. Gemacht werden muss es trotzdem.

8. Erwachsen sein und endlich zum Augenarzt gehen

Ahhh, ich hasse Arztbesuche. Ich muss aber dringend mal zum Augenarzt, weil meine Brillenstärke nicht mehr ausreicht. Meine Augen haben sich über die Jahre verschlechtert und ich merke, dass ich wieder häufiger mit Kopfschmerzen zu kämpfen habe. Von den Problemen, etwas in der Ferne zu erkennen, mal ganz zu schweigen. Ich habe mir fest vorgenommen, das dieses Jahr endlich in Angriff zu nehmen – mittlerweile ist Juli und ich habe noch nichts unternommen. Mir läuft die Zeit davon, wenn ich mich an meinen Vorsatz halten will.

9. Die Vorbereitungen für meine Bachelor-Arbeit treffen

Ich plane, im nächsten Semester endlich mein Studium abzuschließen. Dafür muss ich noch ein paar E-Mails schreiben, weil ich erstens zwei Hindernisse bezüglich der Leistungserfassung aus dem Weg räumen muss und zweitens einen Betreuer brauche. Ich habe zwei Themen im Kopf, über die ich mir vorstellen könnte zu schreiben, die allerdings völlig verschiedene Fachrichtungen betreffen: Phonologie oder Typologie. Beides interessiert mich, also werde ich mich mit zwei verschiedenen Dozenten unterhalten, um auszuloten, was besser zu mir passt und überhaupt im Rahmen des Möglichen liegt.

10. Dinge tun, die mich glücklich machen

Das klingt total banal, oder? Für mich ist es sehr sehr wichtig, dass ich mich regelmäßig belohne, um mich nicht überarbeitet, gestresst oder abgespannt zu fühlen. Sonst bekomme ich schnell den Eindruck, für nichts Zeit zu haben, nur zu arbeiten (wobei da alles reinzählt, was nicht freie Zeitgestaltung ist, also z.B. auch Hausarbeit) und niemals zur Ruhe zu kommen. Ich muss mir Momente schaffen, auf die ich mich richtig freuen kann. Plane ich, mich selbst glücklich zu machen, kann ich nämlich auch noch die Vorfreude auskosten. Meistens sind das Kleinigkeiten: der Vorsatz, am Abend beim Fernsehen mein Lieblingseis zu löffeln; ein Zeitfenster, das ich mir extra zum Lesen oder vielleicht auch zum Zocken frei gehalten habe; vor der Arbeit noch schnell ein paar Folgen meiner aktuellen Serie gucken (hoffentlich ist das diesen Sommer „House of Cards“ *hust*); einige Stunden im Park mit meiner Schnecke. Es geht einzig und allein darum, meine Zeit FÜR MICH zu nutzen und mir etwas Gutes zu tun, ohne darüber nachzudenken, was eigentlich alles noch erledigt werden sollte oder müsste.

 

Diese 10 Dinge plane und/oder wünsche ich mir für meinen Sommer. Hmm… ein bisschen langweilig, oder? 😀 Ich kann es nicht ändern, etwas Aufregenderes habe ich mir nun mal nicht vorgenommen. Im Zweifelsfall hole ich mir Aufregung aus Büchern. Wozu hat man die Dinger denn sonst? 😀
Eigentlich müsste ich jetzt noch taggen. Aber ehrlich gesagt habe ich dazu weder Lust, noch weiß ich überhaupt, wer diesen TAG schon gemacht hat und wer nicht. Lasst es uns also ganz einfach handhaben: wer immer das hier liest, fühle dich getaggt! Wenn du Lust hast, mach mit, falls nicht, lass es sein. Solltest du den TAG schon beantwortet haben, kannst du gern deinen Beitrag in den Kommentaren verlinken. 😉
Ich wünsche euch allen einen wundervollen Rest-Donnerstag und natürlich einen großartigen Sommer!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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