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Bret Easton Ellis – American Psycho

„American Psycho“ von Bret Easton Ellis ist einer der weltweit umstrittensten Romane aller Zeiten. In Deutschland erschien das Buch 1991, 1995 setzte es die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index. Über 5 Jahre war es nicht frei erhältlich, bis der Verlag Kiepenheuer & Witsch (KiWi) vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Indizierung klagte und gewann. In Australien und Neuseeland müssen Käufer_innen bis heute mindestens 18 Jahre alt sein. Ellis erhielt Morddrohungen, wurde massiv angefeindet und musste sich Misogynie und Sadismus unterstellen lassen. 27 Jahre später ist die Aufregung abgeebbt und „American Psycho“ hat seinen Weg in die Popkultur gefunden. Obwohl er ein Geschöpf der 80er Jahre ist, treffen die vom Protagonisten Patrick Bateman verkörperten gesellschaftlichen Entwicklungen den modernen Zeitgeist. Bateman ist eine Ikone, ein Halloween-Kostüm. Höchste Zeit, ihn kennenzulernen.

Patrick Bateman verbirgt sein wahres Gesicht nicht. Er hat es nicht nötig, sich zu verstecken. Perfekt in der belanglosen Unpersönlichkeit seiner Existenz eingerichtet frönt er seinen abscheulichen Neigungen, ohne fürchten zu müssen, entdeckt zu werden. Er mordet. Er foltert. Die dünne Fassade, die seinen Wahnsinn von seinem Leben als erfolgreicher Banker an der Wall Street trennt, reicht aus, um sein Umfeld zu täuschen. Geblendet von seinem makellosen Körper, seinem teuren Haarschnitt, seiner vollendeten Garderobe und dekadenten Restaurantbesuchen vermutet niemand, was Pat Bateman in Wahrheit ist: ein Schlächter, ein Psychopath. Niemand ahnt, dass sich mitten unter ihnen ein Monster in der Sicherheit der Anonymität eingegraben hat…

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3 Kommentare

Verfasst von - 30. Oktober 2018 in Horror, Rezension

 

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Montagsfrage: Das hässlichste Buchcover?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

So früh im Jahr und schon musste ich einen meiner guten Vorsätze brechen. Ich hatte eigentlich vor, gestern bereits die nächste Rezension zu veröffentlichen, wie angekündigt, nur leider erweist sich die Besprechung von „Die Verratenen“ von Ursula Poznanski als etwas widerspenstig. Tja. Ihr werdet euch also noch bis Mittwoch gedulden müssen. Heute ist Montag und den Start in die neue Woche möchte ich natürlich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja begehen:

Es wird immer nach den schönsten Buchcovern gefragt, aber welches ist für dich das mit Abstand hässlichste?

In meinem Regal finden sich einige unschöne Cover. Die meisten davon sind Klassiker, die ich von meinem Großvater geerbt habe und die bei alten DDR – Verlagen erschienen sind (z.B. Aufbau-Verlag). Oft zeigen die Cover nichts anderes als den Titel, weshalb ich diese Bücher einfach mal außen vor lasse. Ich besitze auch einige Titel von Stephen King, die teilweise bereits in den 80ern erschienen sind und dementsprechend aus heutiger Sicht nicht mehr die ansprechendsten Cover haben. Aber so richtig hässlich finde ich sie nicht. Sie sind eben nur alt und das ist okay.
Ich denke, das absolut und unangefochten hässlichste Buch in meinem Bücherregal ist „Necroscope: Das Erwachen“ (Necroscope #1) von Brian Lumley. Schaut mal:

Das Erwachen

Ich bin mir nicht sicher, was das für ein Vieh sein soll. Vermutlich irgendein Tiefseefisch. An sich hätte ich nichts gegen diese Abbildung, wenn sie denn etwas besser integriert wäre. Schließlich gehört die „Necroscope“ – Reihe zur Horror-Literatur. Aber so sieht das Cover einfach nur reißerisch und billig aus. Ich finde es wirklich ganz furchtbar hässlich. Über den Inhalt kann ich unglücklicherweise noch nichts sagen, da ich es noch nicht gelesen habe. Ich weiß, es soll um Vampire und Nekromantie gehen, weshalb ich das scheußliche Stück überhaupt gekauft habe. Der Klappentext ist leider nicht sehr aussagekräftig. Angeblich ist die Reihe jedoch ein internationaler Mega-Erfolg. Vom Verlag Blitz habe ich übrigens auch noch nie gehört. Laut Website gibt es diesen Verlag bereits seit 20 Jahren und soweit ich das erkennen kann, haben sie sich auf das Horror-Genre spezialisiert, in allen Formen. Das heißt, sie verlegen zum Beispiel H.P. Lovecraft, aber auch Edgar Wallace und Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik.

Ich hoffe sehr, dass auf „Necroscope: Das Erwachen“ das Motto „Don’t judge a book by its cover“ zutrifft, denn wenn das Cover auch nur irgendwie auf den Inhalt schließen lässt, erwartet mich wohl eine sehr enttäuschende Lektüre.

Welches Cover findet ihr besonders scheußlich?

Ich freue mich schon richtig aufs Stöbern in euren Antworten, weil manche Cover garantiert so hässlich sind, dass ich einfach nur darüber lachen muss. 😀
Ich wünsche euch allen einen tollen Tag und einen entspannten Start in die Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
35 Kommentare

Verfasst von - 18. Januar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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