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Welttag des Buches 2020: Spiel und Spaß mit Mord und Totschlag

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist wieder mal soweit. Der für alle Bücherwürmer wichtigste Feiertag jährt sich. Es ist Welttag des Buches! 😀 Auch für mich ist das natürlich ein Grund zum Feiern. Obwohl die Optionen aktuell ja eher begrenzt sind, sollte das für diesen Festtag kaum eine Rolle spielen, denn die beste Art und Weise, ihn zu zelebrieren, ist meiner Meinung nach immer noch, ein Buch hervorzuholen, es sich bequem zu machen und einfach stundenlang zu lesen. Ich hoffe, ihr habt alle die Gelegenheit und Möglichkeit dazu und winke euch von hinter meiner Lektüre solidarisch zu!

Traditionell ist der Welttag des Buches für Buchblogger_innen der ideale Anlass, ein Gewinnspiel zu veranstalten. In der Vergangenheit habe ich mich an diesem Brauch ebenfalls beteiligt, habe in den letzten Jahren jedoch mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass Materielles dadurch zu sehr im Fokus steht. Es geht schließlich nicht darum, neue Bücher oder Gutscheine abzustauben, sondern das schönste Hobby der Welt wertzuschätzen und dankbar zu sein, dass wir hier in einem der reichsten Länder der Welt permanent Zugang zu Literatur haben.

Trotzdem waren mir die popeligen Grüße des letzten Jahres dann doch etwas zu wenig, also habe ich tatsächlich monatelange überlegt, was ich machen könnte, um diesen Tag gebührend zu begehen und in den Austausch mit euch zu treten. Ich berichte stolz, dass mir ein Leckerchen für euch eingefallen ist, dass uns allen viel Spaß bereiten sollte. 😉

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Eleanor Herman – Legacy of Kings

Eleanor Herman ist eine ausgebildete Historikerin, deren populärwissenschaftliches Werk „Sex with Kings: 500 Years of Adultery, Power, Rivalry and Revenge“ die Bestsellerliste der New York Times stürmte. Etwa 10 Jahre später wagte sie mit „Legacy of Kings“ ihren ersten Ausflug in die historische Jugendfiktion. Dabei handelt es sich um den Auftakt der vierteiligen Reihe „Blood of Gods and Royals“, die den Aufstieg Alexander des Großen thematisiert. Obwohl Alexanders Leben gut dokumentiert ist, ist beinahe nichts über seine Jugend bekannt, bevor er mit 20 Jahren den Thron Makedoniens bestieg. Herman nutzte sich diese Lücke aus und ersann eine Variante dieses geheimnisvollen Kapitels seiner Biografie, in der Magie und historische Fakten Hand in Hand gehen.

Unter König Philipp II. entwickelte sich Pella zum Juwel Makedoniens. 340 v. Chr. ist die Hauptstadt das pulsierende Zentrum einer starken Nation und Austragungsort des Blutturniers, in dem sich die besten Kämpfer der Provinzen messen. Der Sieger wird in die Elitegarde des Königs aufgenommen. Der 17-jährige Jacob wurde auserwählt, Erissa in den Spielen zu vertreten. Er begrüßt diese Ehre und die Chance, sein Leben selbst in die Hände zu nehmen. Seine beste Freundin Katerina hingegen sorgt sich, dass er in Pella nur den Tod finden wird. Trotzdem folgt sie ihm auf seiner Reise, denn sie hat eine Aufgabe zu erfüllen, die sie ebenso fürchtet wie herbeisehnt: sie muss die Königin töten. Doch in Pella angekommen erkennen Jacob und Kat, dass die Stadt ein Schlangennest voller Intrigen, Verrat und dunkler Magie ist. Als ihnen der junge Prinz Alexander und sein Gefährte Hephaistion begegnen, hält das Schicksal den Atem an. Eines Tages wird Alexander der Große in die Geschichte eingehen. Gemeinsam werden sie den Lauf der Welt verändern.

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V.E. Schwab – A Darker Shade of Magic

„A Darker Shade of Magic“, der erste Band der Trilogie Shades of Magic”, von Victoria „V.E.“ Schwab erzählt eine multidimensionale Geschichte, die in drei verschiedenen, durch Magie verbundene Versionen von London spielt. Schwab wird oft gefragt, warum sie ausgerechnet die britische Hauptstadt als Setting auswählte. Sie erklärt ihre Entscheidung damit, dass London eine Stadt ist, in der Historie lebendig ist und „die Zeitalter, wie die Schichten einer Torte, übereinander liegen“. Außerdem versteht sie die gesamte Trilogie als einen Liebesbrief an „Harry Potter“ und wir alle wissen, wie wichtig London im Potterversum ist. Magie und die Idee einer Realität in Schichten – besser kann man „A Darker Shade of Magic“ eigentlich nicht zusammenfassen.

Im Universum gibt es drei bekannte Dimensionen. Jede ist einzigartig, aber eines haben sie alle gemeinsam: in jeder Dimension existiert eine Stadt namens London. Magische Ankerpunkte verbinden die Städte und erlauben Antari wie Kell, zwischen ihnen zu reisen. Um sie auseinanderhalten zu können, ordnete Kell ihnen Farben zu. Im grauen London ist Magie so gut wie ausgetrocknet. Im roten London, Kells Heimat, schwingt sie harmonisch mit dem Leben, wird geehrt und geachtet. Im weißen London dient Magie als unwillige Sklavin der Menschen, unterworfen und gefesselt. Einst gab es ein viertes London. Das schwarze London. Doch es ist lange her, dass alle Portale dorthin zerstört und strenge Regeln erlassen wurden, um zu verhindern, dass die anderen Dimensionen dasselbe Schicksal ereilt. Als eines dieser Gesetze gebrochen wird, ist Kell der einzige, der eine Katastrophe verhindern kann. Mithilfe der jungen Abenteurerin Lila aus dem grauen London stellt er sich der Bedrohung. Können sie verhindern, dass die Dimensionen verschlungen werden?

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Verfasst von - 21. April 2020 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Montagsfrage: Medien-Vielfalt?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ahhh, endlich Urlaub! Ich habe darauf hingefiebert wie verrückt und jetzt ist es endlich soweit: heute ist mein erster Urlaubstag! Zwei Wochen lang muss ich nicht arbeiten und habe – dank Corona – auch keinerlei Termine. Eigentlich wollte ich ein paar erste Reisevorbereitungen treffen und hätte heute zum Beispiel meinen Reisepass beantragt, aber da das Bürgeramt immer noch geschlossen ist, geht das natürlich nicht. Als die Mail mit der Terminabsage kam, hat mich das erst ziemlich gewurmt, aber mittlerweile finde ich es ganz schön, wirklich nirgendwo hinzumüssen. Stattdessen habe ich beschlossen, meinen Urlaub für intensive Blogarbeit zu nutzen. Ich werde endlich das Conan-Projekt angehen! Ich freue mich darauf, die Zeit zu haben, mich ausführlich mit Robert E. Howard und seinem berühmten Barbaren zu beschäftigen und diese Altlast abarbeiten zu können. Es ist noch nicht absehbar, wie lange ich am Ende tatsächlich dafür brauche, doch keine Sorge, der Blog wird in dieser Phase nicht brachliegen. Ich habe ein paar Rezensionen vorbereitet und diesen Donnerstag steht ja außerdem der höchste Feiertag jedes Bücherwurms an, der Welttag des Buches. Dieses Jahr habe ich mir einen besonderen Leckerbissen für euch überlegt, also schaut vorbei und lasst uns gemeinsam feiern!
Bevor ich mich gleich in die Welt von Robert E. Howard, Conan und Pulp Fiction begebe, möchte ich allerdings natürlich noch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworten!

Lest ihr außer Büchern auch andere Medien regelmäßig?

Privat nicht, nein. Antonia bezieht diese Frage hauptsächlich auf Zeitungen und Magazine. Ich lese beides nicht, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.

Zeitungen habe ich früher exzessiv gelesen. Ich hatte den RSS-Feed mehrerer Tages- bzw. Wochenzeitungen abonniert und habe mir morgens die Zeit genommen, die Artikel zu lesen, die mich interessierten, quer durch die Ressorts. Dann habe ich angefangen, selbst bei der Online-Ausgabe einer Tageszeitung zu arbeiten. Die große Überregionale mit den vier Buchstaben und den vielen Bildern gehörte nie zu meinen bevorzugten Quellen und tut es auch heute nicht, aber die Tatsache, dass auf meiner Position beinahe alle Geschichten, die online gestellt werden, durch meine Hände gehen, hat mich verändert. Ich werde beruflich mit so vielen Nachrichten konfrontiert, dass ich mich viel zu übersättigt fühle, als dass ich noch die Muße hätte, privat zusätzliche Inhalte zu konsumieren. Wenn ich arbeite, sehe ich täglich hunderte Meldungen. Ich kann weder aussuchen, was ich lese, noch kann ich den Input filtern. Ich erfahre alles, von schockierenden Berichten aus Flüchtlingslagern, über politische Entscheidungen bis zu der Frage, welches junge Mädchen die besten Chancen hat, Germanys Next Topmodel zu werden. Von bedeutsam bis hochgradig trivial ist alles dabei. Das ist schon unter normalen Umständen sehr anstrengend und obwohl ich über die Jahre definitiv abgestumpft bin, überwältigt mich auch heute noch manchmal die geballte Schlechtigkeit der Welt. Man müsste ein Herz aus Stein haben, um Tage, an denen eine negative Meldung die nächste jagt, unberührt aushalten zu können. Aktuell ist das alles natürlich gewaltig potenziert durch die Corona-Krise. Deshalb versuche ich ja, allen in meinem Umfeld zu vermitteln, mir bitte keine Links, Memes oder ähnliches zu schicken.

Zeitschriften und Magazine lese ich hingegen nicht, weil ich immer das Gefühl habe, diese Medien rauben mir die Zeit, die ich für das Lesen von Büchern habe. Ich will nicht sagen, dass ich sie als Zeitverschwendung auffasse, denn ich weiß, dass gewisse Inhalte auch für mich wertvoll, lehrreich und nützlich sein könnten. Ich ordne Büchern einfach eine höhere Priorität zu. Es ist mir wichtiger, Bücher zu lesen, als Zeitschriften und Magazine, weil ich darin die höchste Form der Entspannung für mich sehe. Natürlich lese ich auch, um mich zu bilden und meinen Horizont zu öffnen, was andere Medien ebenfalls erreichen könnten, aber Bücher entspannen und beruhigen mich wie sonst kaum etwas auf der Welt. Ich sehe nicht ein, warum ich die kostbare Zeit, die ich für Bücher habe, anderen Medien widmen sollte. Finanziell lautet das Argument ähnlich: warum sollte ich Geld für ein teures Magazin ausgeben (und einige sind ja wirklich recht kostspielig), wenn ich für diese Summe auch Bücher kaufen kann? In meinem Kopf sind Bücher grundsätzlich die Default-Antwort auf die Frage, was ich mit meinem Geld und meiner Zeit anstellen soll. Neben ihnen haben andere Medien in meinem Alltag einfach keinen Platz. Daher verzichte ich auf diese Form der Lektüre.

Bevor ihr nun aber glaubt, ich würde zusätzlich zu meinen Büchern tatsächlich bloß Nachrichten aus dem Haus mit den vier Buchstaben konsumieren, möchte ich kurz hinzufügen, dass ich unter bestimmten Bedingungen durchaus auch andere Quellen zu Rate ziehe. Wenn ich auf Arbeit bin und mal einen Moment Zeit habe, surfe ich gern auf den Seiten anderer Zeitungen und Zeitschriften, zum Beispiel der taz, der ZEIT, der Süddeutschen und seit einigen Monaten auch der deutschen Vogue. Letztere ist für mich eine überraschende Ergänzung. Ich hätte nie gedacht, dass ich bei der Vogue Artikel finden könnte, die meine Neugier wecken, aber ja, so ist es. Die Geschichten zu Mode und Make-Up interessieren mich nicht, aber ihr Kultur-Ressort hat wirklich spannende Berichte, Interviews und Gastbeiträge zu bieten. Ich bin zum Beispiel ein Fan der Kolumne von Mirna Funk, die jüdisches Leben in Deutschland thematisiert, weil ich daraus so viel lernen kann, was nicht in meinem eigenen Erlebenshorizont liegt. Darüber hinaus portäriert die Redaktion mit Vorliebe starke Frauen, was ich sehr inspirierend finde. Ich begrenze diese Erkundungstouren auf den Websites anderer Zeitungen und Magazine zwar auf die Situation auf Arbeit, aber ich lese sie. Privat nutze ich sie eher für meine Recherchen für Rezensionen und Blogprojekte, dann allerdings strikt themenbezogen.
Zu guter Letzt möchte ich außerdem ein völlig anderes Medium erwähnen, für das ich in meinem Leben eine kleine Nische geschaffen habe. Ich liebe politisch-gesellschaftliche Talkshows. Mein persönlicher Favorit ist Markus Lanz auf dem ZDF, nicht wegen des Moderators, sondern aufgrund der Themenfülle. Die Mischung aus politischen und gesellschaftlich relevanten Themen gefällt mir dort am besten. Nun habe ich natürlich nicht die Zeit, mir Lanz oder andere Sendungen wie Hart aber Fair, Anne Will oder Maischberger live anzusehen, aber zum Glück gibt es ja die Mediathek. Ich habe mir angewöhnt, Talkshows nebenbei beim Kochen über unser Tablet laufen zu lassen. Das funktioniert sehr gut und informiert mich sowohl über das Tagesgeschehen als auch über Themen, mit denen ich mich selbst vielleicht nie auseinander gesetzt hätte.

Ihr seht also, ich verweigere mich anderen Medien nicht komplett, ich muss dafür aufgrund meines Berufs und meiner Prioritäten nur ausgewählte, spezifische Räume schaffen.

Konsumiert ihr regelmäßig andere Medien?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Brian McClellan – Blood of Empire

„Blood of Empire“ ist das Finale der „Gods of Blood and Powder”-Trilogie von Brian McClellan. Es ist außerdem der vorerst letzte Band, der im „Powder Mage“-Universum spielt. So sehr ich das bedauere, habe ich für alle Fans gute Nachrichten: McClellan hat kürzlich einen Vertrag für eine neue High Fantasy – Reihe unterschrieben. Der erste Band wird voraussichtlich „In the Shadow of Lightning“ heißen und ist für Frühling 2022 geplant. Leider ist das noch ganz schön lange hin. Wie wäre es für die Wartezeit mit Urban Fantasy? Seit 2019 veröffentlicht McClellan nämlich im Selfpublishing die Reihe „Valkyrie Collections“, deren zwei Bände für kleines Geld als E-Books erworben werden können. Mit diesen Aussichten fällt der Abschied von Michel, Styke und Vlora in „Blood of Empire“ doch gleich leichter.

Die Pläne der Dynize stehen kurz vor ihrer Vollendung. Ganz Fatrasta ächzt unter der Besatzung, die bereits viele Leben kostete. Doch noch ist nicht alles verloren. In Landfall bemüht sich der Spion Michel Bravis mithilfe der Widerstandsbewegung der Palo, die Herrschaft der Dynize von innen zu destabilisieren. Ben Styke und seine Mad Lancers wagen eine verrückte Mission und dringen als kleinste Invasionstruppe der Geschichte ins Feindgebiet vor, um den letzten Götterstein zu zerstören. Die schwer verletzte und ihrer Kräfte beraubte Lady Vlora Flint, ihre Riflejacks und das Heer aus Adro kämpfen sich auf dem Landweg zurück nach Landfall, um zu verhindern, dass Ka-Sedial den Götterstein in seinem Besitz aktiviert. Ihnen allen bleibt nicht mehr viel Zeit. Wollen sie das Vorhaben der Dynize vereiteln, müssen sie sich beeilen. Denn niemand kann vorhersagen, welche Konsequenzen die Wiedererweckung eines Gottes hätte – für Fatrasta und für die ganze Welt.

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Corey Ann Haydu – Life by Committee

Die Schriftstellerei ist bereits Corey Ann Haydus zweiter Karriereweg. Davor arbeitete sie als Schauspielerin, die ihre Ausbildung an einer Musikhochschule abschloss. Mit 26 merkte sie jedoch, dass sie sich auf dem falschen Pfad befand und wagte einen Neuanfang mit ihrer anderen Leidenschaft, dem Schreiben. Sie ergatterte ein Praktikum in einer auf Kinder- und Jugendromane spezialisierten Literaturagentur und verliebte sich in diese Gattung. Nach dem Praktikum nahm sie weitere Jobs in der Branche an und entschied, ihren Master of Fine Arts in einem Programm für das Schreiben von Kinderliteratur zu absolvieren. In dieser Zeit erschien auch ihr erstes Buch „OCD Love Story“. „Life by Committee“ ist ihr zweiter Roman.

Manchmal wünscht sich Tabitha, ein anderer Mensch zu sein. Sie wäre gern furchtlos, bereit, Risiken einzugehen und über die Stränge zu schlagen. Vielleicht könnte sie Joe dann endlich überzeugen, seine Freundin zu verlassen. Leider ist sie kein anderer Mensch. Ihre nächtlichen Chats, so voller Intimität und Sehnsucht, müssen ein Geheimnis bleiben, das sie nicht einmal ihrer besten Freundin mitteilen kann. Sie hat keine Freundinnen mehr. Nicht, seit sie anfing, sich für Jungs und ihr Aussehen zu interessieren, was offenbar ein Schwerverbrechen ist. Gerade als Tabby glaubt, keinen Tag länger schweigen zu können, stolpert sie über die Website Life by Committee. Die Regeln der LBC-Community sind einfach. Verrate ein Geheimnis. Erhalte deine Aufgabe. Erfülle deine Aufgabe, um dein Geheimnis zu schützen. Tabby ist fasziniert. Sie lässt sich auf LBC ein und genießt es, mehr zu wagen als jemals zuvor. Doch schon bald wird aus harmlosen Aufgaben bitterer Ernst und Tabby muss einsehen, dass das Beste für sie nicht immer das Richtige ist.

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Montagsfrage Buch mit Huhn oder Ei?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, wie feiert ihr Ostern in diesem äußerst seltsamen Jahr? Da wir trotz des sensationellen Wetters weiterhin angehalten sind, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen, unterscheiden sich die Feiertage für mich in 2020 kaum von allen anderen Tagen. Normalerweise hätte ich den Ostersonntag wahrscheinlich bei meinen Eltern verbracht und ein festliches Essen genossen, doch aufgrund der Corona-Pandemie sind der Lieblingsmensch und ich einfach zu zweit zu Hause. Ich finde es schade, dass ich meine Familie zur Zeit nicht sehen kann, aber um das Fest an sich tut es mir nicht leid. Ostern steht in meinem persönlichen Ranking der jährlichen Feiertage nicht besonders weit oben. Als Kind fand ich das natürlich alles super, besonders Geschenke im Garten zu suchen war durchaus ein Highlight. Mittlerweile hat sich die Bedeutung von Ostern für mich allerdings völlig verschoben; in meiner Wahrnehmung ist es tatsächlich das Fest, das ich am meisten mit einem christlichen Hintergrund assoziiere, sogar mehr als Weihnachten. Ich weiß nicht, wann das passiert ist und warum, aber irgendwie sehe ich vor meinem inneren Auge immer sofort den gekreuzigten Jesus, wenn ich an Ostern denke. Ich bedauere das, denn ich mochte den Osterhasen und da ich nicht gläubig bin, habe ich jetzt das Gefühl, dass diese Feiertage eigentlich gar nicht für mich bestimmt sind. Trotzdem genieße ich es, frei zu haben (dieses Jahr muss ich nicht arbeiten, obwohl Feiertage im journalistischen Betrieb einfach nicht existieren) und habe den gestrigen Tag komplett mit meinem Buch auf dem Balkon verbracht. Das ist auch mal schön. Für heute steht ebenfalls nichts an, außer natürlich der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Buch mit Huhn (oder Ei)?

Ehrlich gesagt bin ich nicht gerade begeistert von dieser Frage. Ich weiß, letztes Jahr gab es bereits eine ähnliche Osterfrage, aber die habe ich ausfallen lassen, weil sie sehr spät kam und ich besseres zu tun hatte, als den Tag vor dem Rechner zu verbringen. Damals. Als man noch rausgehen durfte. 😉 Ich denke, die Bedingungen, unter denen Hühner und Eier in Büchern auftauchen, sind einfach nicht sehr vielfältig, weshalb wir heute vermutlich mit wenigen Ausnahmen alle dieselben Antworten geben. Nun ja, dann wollen wir mal. „Harry Potter“ lasse ich gleich weg, es erscheint mir unnötig, Antonias Antwort zu wiederholen.

In der Fantasy spielen Eier meist dann eine Rolle, wenn das Universum Drachen enthält. Manchmal tauchen sie auch als Brut eines fiesen Monsters auf, aber meiner intuitiven Einschätzung nach sind Dracheneier am häufigsten zu finden. Spontan fallen mir drei Reihen ein, in deren ersten Bänden Drachen aus Eiern schlüpfen: „Eragon“ (Eragon #1) von Christopher Paolini, „A Game of Thrones“ (A Song of Ice and Fire #1) von George R.R. Martin und „Dragonflight“ (Dragonriders of Pern #1) von Anne McCaffrey. Letzteres habe ich erst kürzlich gelesen. In allen drei Büchern ist das Schlüpfen eines oder mehrerer Drachen ein besonderes Ereignis, das den Ausgangspunkt einer speziellen Beziehung zwischen Drache und Mensch darstellt. Der Beginn des neues Lebens ist gleichzeitig der Beginn einer außergewöhnlichen Verbindung, die die nachfolgende Geschichte entscheidend bestimmt. Am besten und eindeutigsten beschrieben ist dieser Prozess in „Dragonflight“, in der die Geburt eines neuen Drachen von einer traditionellen Zeremonie begleitet wird, die nicht ohne Grund „Prägung“ genannt wird.

Bücher, in denen Hühner wirklich eine Rolle spielen, sind meiner Empfindung nach schwerer ausfindig zu machen. Ich habe den Eindruck, dass Hühner normalerweise eher am Rande auftauchen, als Teil des Settings oder Worldbuildings. In „Die Arena“ von Stephen King stellt der Autor zum Beispiel einen Bauern vor, der Hühner hält und sich ständig darum sorgt, wer sie füttern soll, während seine Söhne und er selbst in die perfiden Pläne des Schurken Jim Rennie eingebunden sind. In den „Anita Blake“-Romanen von Laurell K. Hamilton sind Hühner Opfertiere, deren Blut die Protagonistin einsetzt, um Zombies zu erwecken. Mir will kein Buch einfallen, in dem sie einen wichtigeren Auftritt haben oder gar als Hauptfiguren fungieren. Ich könnte mir vorstellen, dass das manchmal in Kinderbüchern der Fall ist, aber sollte es diese geben, habe ich sie nicht gelesen.

Welche Bücher mit Hühnern und/oder Eiern fallen euch ein?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen österlich-feierlichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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