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[Schlüpftag-Special] Wohltätigkeitsaktion: Tugenden für den guten Zweck

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der 19. Dezember ist für mich ein Feiertag, denn der wortmagieblog hat Geburtstag! 🍾 2018 ist das ein besonderer Meilenstein, weil mein Blog dieses Jahr 5 Jahre alt wird. Ich habe das Gefühl, damit eine Schwelle zu überschreiten und endgültig sicher sein zu können, dass ich ihn weiterbetreiben werde. Ich denke, nach dieser langen Zeit besteht nun kein Risiko mehr, dass mir die Puste ausgeht und ich keine Lust mehr habe, Beiträge zu schreiben. Ich habe meinen Rhythmus und meine Stimme gefunden und befinde mich an einem Punkt, an dem ich mit meiner Identität als Bloggerin völlig im Reinen bin. Alles ist gut so wie es ist. Das fühlt sich unglaublich schön an. Irgendwie erwachsen. Der wortmagieblog ist jetzt groß.

Natürlich verdanke ich diese Entwicklung hauptsächlich euch. Ihr – meine Leser_innen, meine Follower_innen – gebt mir das Selbstbewusstsein, an mich und meine Arbeit hier zu glauben. Euretwegen erlaube ich meinen Gedanken, öffentlich gehört zu werden und in die weite Welt hinauszusegeln, weil ich dank eurem positiven Feedback davon überzeugt bin, dass sie es wert sind, dass ich etwas zu sagen habe. Ich weiß, ich erwähne das jedes Jahr, aber ich möchte noch einmal ganz deutlich betonen, dass ich ohne euch niemals so weit gekommen wäre. Ohne euch wäre der wortmagieblog niemals aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Ohne eure Resonanz hätte ich mich nicht auf diese wunderbare Reise zu mir selbst begeben und hätte niemals gelernt, wer ich eigentlich bin – als Leserin, als Bloggerin, als Mensch. Ihr haltet den wortmagieblog mindestens ebenso am Leben wie ich. Ich danke euch von ganzem Herzen. ❤️

Letztes Jahr habe ich anlässlich dieses Freudentags eine neue Geburtstagsaktion ins Leben gerufen. Da der Geburtstag des wortmagieblogs in die Weihnachtszeit fällt, habe ich die Gelegenheit genutzt, um eine Wohltätigkeitsaktion zu initiieren, um Spenden für den Straßenkinder e.V. zu sammeln. Eure Großzügigkeit und Selbstlosigkeit überwältigten mich. Einmal mehr habt ihr bewiesen, wie atemberaubend hilfsbereit die Blogger-Community ist. Die Aktion gefiel euch sehr, ich habe viel Lob erhalten und am Ende konnte ich eine Überweisung über 80€ an den Straßenkinder e.V. schicken. Deshalb habe ich beschlossen, dass aus der einmaligen Aktion eine jährliche Tradition werden soll.

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Verfasst von - 19. Dezember 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Literarische Adventskalender?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich sitze auf einem Klappstuhl. Auf einem unbequemen, sturen Klappstuhl, der eigentlich auf unseren Balkon gehört. Ich verrate euch was: man kann einen Klappstuhl so gründlich auspolstern, wie man will, irgendwann schläft einem trotzdem der Hintern ein. Die sind nicht zum Lümmeln gedacht. Ich habe einen Hocker für meine Füße, der ist allerdings niedriger als der Stuhl, daher fühlt es sich ständig an, als würde das Blut in meinen Beinen absacken. Mimimi. Ich leide. Aber ich leide aus gutem Grund. Erinnert ihr euch, dass ich euch im Oktober erzählt habe, dass der Lieblingsmensch und ich uns als erste große gemeinsame Anschaffung als frischgebackenes Ehepaar eine Couch gekauft haben? Ich habe nicht mehr daran geglaubt, doch unser freundlicher Möbelfachverkäufer hat Wort gehalten. Die Couch kommt noch vor Weihnachten. Genauer: SIE KOMMT MORGEN!!! 😀 Jubel!!! Unsere alte Couch haben wir bereits am Freitag entsorgt, denn wir hatten das Angebot, sie von dem Kumpel des Bruders eines Bekannten (also über fünf Ecken), der bei der BSR (Berliner Stadtreinigung) arbeitet, kostenlos abholen zu lassen. Das wollten wir nicht im Namen der Bequemlichkeit ausschlagen. Also: Klappstühle bis Dienstag. Glücklicherweise lenkt mich das Bloggen hervorragend von meinem schmerzenden Hintern ab, deshalb ignoriere ich jetzt meine schwelende Ungeduld und beantworte stattdessen die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Literarische Adventskalender?

Antonia hat sich in dieser Woche selbst übertroffen. Ich wusste nicht, dass man sich über die Thematik „Literarischer Adventskalender“ so viele Gedanken machen kann. 😀 Persönlich habe ich eigentlich keine konkrete Meinung dazu. Tatsächlich besäße in unserem Haushalt überhaupt nur der Hund einen Adventskalender (ein stinkendes Monstrum, gefüllt mit lauter guten Leckereien vom Rind, das heiß geliebt wird), hätte eine Freundin nicht für alle ihre Pappenheimer Schokoladenkalender gekauft. Wir haben also alle einen. Aber irgendwie ist mir über die Jahre das Bewusstsein für die „Road to Christmas“ abhanden gekommen. Ich habe Schwierigkeiten, mich in Weihnachtsstimmung zu versetzen und empfinde schon lange keine Vorfreude mehr bezüglich des Öffnens der Türchen. Ich trauere der Zeit, in der ich es kaum abwarten konnte und am liebsten alle Türchen auf einmal aufgerissen hätte, nostalgisch hinterher. Das Problem ist, ich bin irgendwann erwachsen geworden.

Damit will ich nicht sagen, Adventskalender wären nur etwas für Kinder, nein, auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil, ich finde, das ist ein wunderbarer Brauch, für den man nie zu alt ist. Für mich liegt die Schwierigkeit in der Organisation meines Lebens. Als ich ein Kind war, hatte ich keine Tagespläne. Ich musste nichts erledigen, außer erst in den Kindergarten und später in die Schule zu gehen. In meinem Kopf war viel Platz für Fantasie, Spiele und die Vorfreude auf Weihnachten. Heutzutage ist dort alles mit Verpflichtungen, Terminen, Sorgen und lauter blöden erwachsenen Gedanken verstopft. Ich wache morgens auf und denke nicht als erstes daran, dass ich ein weiteres Türchen öffnen darf, wie es früher der Fall war. Ich denke daran, was mich an diesem Tag erwartet, wann ich wieder zu Hause bin, wie viel Zeit ich für welche Tagesordnungspunkte zur Verfügung habe und wie meine Hündin da hineinpasst, ohne zu kurz zu kommen. Deshalb vergesse ich meinen Adventskalender sogar häufig. Dem Lieblingsmenschen ergeht es genauso. Wir sind schon gut, wenn wir jeden zweiten Tag daran denken, die Türchen aufzumachen. Ich bin damit sehr unzufrieden. Für das nächste Jahr habe ich mir bereits vorgenommen, uns allen richtig tolle Kalender zu kaufen und einen festen Tagestermin für das Öffnen festzulegen. Traurig, dass das nötig ist, aber lieber so als dieses enttäuschende Gewurschtel.

Ich kann mir nicht vorstellen, für mich einen literarischen Adventskalender auszusuchen. Das passt gar nicht zu mir. Ich lese ja ohnehin nicht saisonal (ich sollte aus diesem Satz ein Trinkspiel machen) und ich glaube nicht, dass meine chronische Vergesslichkeit durch eine tägliche Weihnachtsgeschichte oder ein Gedicht oder welche literarischen Ergüsse auch immer behandelt werden kann. Super leckere Schokolade klingt da schon vielversprechender. Meine Tage sind durchgetaktet. Obwohl ich erkenne, dass ein literarischer Adventskalender die Entschleunigung begünstigt, weil er mich zwingen würde, mich täglich hinzusetzen, von meiner Routine abzuweichen und mir Zeit zu nehmen, um die Geschichte / das Gedicht / das literarische Werk zu lesen, glaube ich nicht, dass das in der Praxis funktionieren würde. Ich mag meine Routinen. Entspannungszeit entspricht bei mir grundsätzlich Lesezeit, doch dann nicht zu meinem aktuellen Buch zu greifen, erscheint mir… falsch. Wie Betrug. Ich betrüge mein Buch mit einer Weihnachtsgeschichte. Ja ja, ich weiß, das ist nicht rational, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich das tun würde. Ich verstehe Antonia in dieser Hinsicht vollkommen. Wenn ich lesen will, dann will ich LESEN. Nicht nur 3 Seiten oder 20 Seiten oder ein Gedicht, sondern mindestens 100 Seiten. Warum sollte ich mir eine Kurzgeschichte vornehmen, wenn ich einen Roman lesen kann? Nee, klingt unrealistisch. Außerdem würde mich der Adventskalender unnötig unter Druck setzen. Da stünde er, wie ein missbilligendes Mahnmal, das mir meine Unfähigkeit vor Augen führt. Toll. Ich hätte das Gefühl, ich muss lesen, weil die Adventszeit ja nun mal begrenzt ist. Je intensiver ich diesen Druck empfinden würde, desto weniger Lust hätte ich, die Türchen zu öffnen, die Texte zu lesen und desto schlechter würde ich mich fühlen, wenn ich es nicht hinkriege. Ein Teufelskreis.

Ein literarischer Adventskalender, der lauter Bücher meiner Wunschliste enthält, das wäre was. Da hätte ich keinen Druck und würde mich jeden Tag auf das Öffnen freuen. Vielleicht rede ich mal mit meiner Mutter, ob wir das irgendwie realisieren können. Sie bekäme eine prioritsierte, gekürzte Wunschliste, eine Summe und den Auftrag, 24 Bücher zu kaufen. Denn ich darf ja nicht wissen, welche Bücher wann drin sind. Das würde mir gefallen. Vielleicht macht sie das. 😀

So, kommen wir mal zum Punkt. Ich bin kein Typ für klassische literarische Adventskalender. Ich kenne niemanden, der oder die so einen Kalender besitzt. Ich weiß nicht, ob der Markt dafür im Wachstum begriffen ist, weil ich selten Buchhandlungen aufsuche, kann es mir aber definitiv vorstellen. Seien wir ehrlich, die Leute kaufen eben jeden Mist, solange „Weihnachten“ draufsteht.
Damit verabschiede ich mich jetzt und mache mal noch fix das Türchen vom Sonntag auf… 🙈

Wie steht ihr zu literarischen Adventskalendern?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch einen entspannten Start in die neue Woche (ohne eingeschlafene Hintern)!

Außerdem nutze ich dreist die Chance, Werbung für die 2019er Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge zu machen! 😀 Habt ihr Lust auf eine ungewöhnliche Lesechallenge, die euren ganzen Mut verlangt und mit einem Wunschbuch im Wert von 20€ winkt? Dann klickt aufs Logo und findet heraus, welche fiesen, blutigen und lustigen Aufgaben ich für euch zusammengestellt habe!

Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Wiebke Lorenz – Allerliebste Schwester

Mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann verbindet die Autorin Wiebke Lorenz eine sehr innige Beziehung. Die Schwestern wurden im Rheinland geboren und zogen 1996 gemeinsam in ein altes Pfarrhaus in Hamburg. Seit 2006 teilen sie eine berufliche Laufbahn; damals erschien ihr erster Roman „Glückskekse“ unter dem Sammelpseudonym Anne Hertz. Während die Schwestern professionell durchstarteten, mussten sie privat harsche Rückschläge wegstecken. Scheunemann bekam vier Kinder – Lorenz durchlitt vier Fehlgeburten und konnte das Familienglück unter ihrem Dach bald nicht mehr ertragen. 2009 ließ sie sich in die Psychiatrie einweisen, weil sie Gewaltfantasien quälten. Die Diagnose lautete Zwangsstörung. Sie ließ sich behandeln und krempelte ihr Leben um, trennte sich von ihrem Mann und zog aus dem Pfarrhaus in eine WG. Dort begann sie, den Thriller „Allerliebste Schwester“ zu schreiben. Dieses Ventil half ihr, sich mit ihrer Schwester auszusöhnen. Das Buch hat demzufolge eine bewegte Entstehungsgeschichte, die ich vielleicht besser vor Lektüre recherchiert hätte.

Eva liebte ihre Schwester. Ihre langweilige, brave Zwillingsschwester Marlene, die vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen Selbstmord beging. Niemand verstand, wie Eva Marlenes Witwer Tobias heiraten und ihren Platz einnehmen konnte. Sie begriffen nicht, dass sie es ihr schuldig war. Eine Zeit lang hoffte Eva sogar, glücklich zu werden. Die Schwangerschaft erfüllte sie. Doch die Todgeburt ihres Sohnes Lukas reißt alte Wunden auf. Die Erinnerung an Marlene ist präsenter denn je. Immer häufiger erscheint sie Eva in ihren Tagträumen. Sie fürchtet, den Verstand zu verlieren. Langsam schleichen sich Zweifel in ihr Herz. Tötete sich Marlene wirklich selbst? Oder ist die Wahrheit viel schrecklicher? Ist Eva für den Tod ihrer Zwillingsschwester verantwortlich?

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Verfasst von - 12. Dezember 2018 in Rezension, Thriller

 

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Merrill Markoe – Mein Geburtstag und andere Katastrophen

Ich habe keine Ahnung, wie es „Mein Geburtstag und andere Katastrophen“ von Merrill Markoe in mein Bücherregal geschafft hat. Das Buch passt so gar nicht in mein Beuteschema, daher vermute ich, dass es irgendwann einmal Gegenstand einer Rettungsmission war. In meiner Teenagerzeit habe ich häufig Bücher mitgenommen, die andernfalls auf dem Müll gelandet wären, unabhängig vom Inhalt. Das heißt, ich besitze dieses Buch schon sehr, sehr lange. In den letzten Jahren zweifelte ich daran, ob ich es jemals lesen würde, aber die heutige Rezension beweist, dass jedes Buch seine Zeit hat. Selbst ein Chic-Lit-Roman, der meinem Geschmack eigentlich widerspricht.

Wie ist es nur möglich, dass jedes Jahr gleich verläuft? Es kann doch nicht sein, dass man als erwachsene Frau von 36 Jahren ständig dieselben Fehler wiederholt und sich von den spitzen Kommentaren nörgelnder Eltern, gutmeinenden Ratschlägen ahnungsloser Freundinnen und verwirrenden Signalen kryptischer Männer langsam in den Wahnsinn treiben lässt. Etwas muss sich ändern! Eine neue Tradition muss her: einmal im Jahr, am Geburtstag, einen Brief an sich selbst zu verfassen, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich daran zu erinnern, was man alles nicht mehr tun wollte, klingt wie eine gute Idee. Bestandsaufnahme und Vorsatzsammlung in einem. Dummerweise ist es gar nicht so leicht, sich zu ändern. Katastrophen scheren sich nicht um gute Vorsätze. Da helfen nur noch entschlossenes Krisenmanagement und der feste Glauben daran, dass irgendwann alles besser wird. Wird es doch, oder?

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Verfasst von - 11. Dezember 2018 in Chic-Lit, Rezension, Romantik

 

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Montagsfrage: Lieber Weihnachtsmann, …?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Beinahe hätte ich mir die ganze Nacht um die Ohren geschlagen. Ich habe gestern nämlich den neuen Header für Wortmagie’s makabre High Fantasy Challenge 2019 erstellt. Das ist eine Aufgabe, die mir grundsätzlich sehr viel Spaß macht, in der ich aber auch völlig versumpfen kann. Ich hatte eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wie der neue Header aussehen soll und habe dann stundenlang versucht, diese Vision mit freien Grafiken, verschiedenen Schriftarten und all den tollen Effekten, die mein Grafikprogramm zu bieten hat, so exakt wie möglich umzusetzen. Da wird an jedem Detail so lange geschraubt, bis es passt und ich endlich eine Version gebastelt habe, mit der ich zufrieden bin. Seid ihr auch so perfektionistisch, wenn ihr Header oder Logos zusammenschraubt?
Irgendwann habe ich es aber doch ins Bett geschafft und kann nun in aller Frische die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworten. 😀

Welches Buch gehört dieses Jahr auf jeden Fall auf die Weihnachtswunschliste?

Wieder so eine richtig typische Weihnachtsfrage. 😀 Auf mein Leseverhalten hat die Weihnachtszeit keinen großen Einfluss. Meine Wunschliste bleibt, wie sie ist und da wir in meiner Familie mittlerweile die Geschenke abgeschafft haben, muss ich auch keinen speziellen Weihnachtswunschzettel zusammenstellen. Deshalb komme ich nicht in die Verlegenheit, Prioritäten setzen und mir überlegen zu müssen, welche Bücher ich denn nun dringender haben möchte als andere. Langweilig, richtig? Ja, ich weiß, ich bin nicht sehr unterhaltsam. Daher habe ich entschieden, die Frage ein kleines bisschen umzudeuten. Auf meinem imaginären Wunschzettel stehen lauter Bücher, die noch nicht erschienen sind und für die es noch kein definites Erscheinungsdatum gibt. Ich wünsche mir von Verlagen und Autoren, dass sie mir endlich, endlich, endlich mitteilen, wann ich mit einem Hoffnungsschimmer am Horizont rechnen darf. Ich hätte gerne:

1. „The Winds of Winter“ (A Song of Ice and Fire #6) von George R.R. Martin

Die Fans warten mittlerweile seit geschlagenen sieben (!!!) Jahren auf die Fortsetzung des Epos „A Song of Ice and Fire“. Ich bin eine von ihnen. Doch statt sich endlich auf seinen Hintern zu setzen und das Buch fertig zu schreiben, das wir uns meiner Meinung nach durch unvergleichliche Treue und Geduld verdient haben, realisiert George R.R. Martin lieber andere Projekte, nicht zuletzt die Serienverfilmung durch HBO, ein Geschichtsband zur Historie der Familie Targaryan („Fire and Blood“) und scheffelt fleißig weiter Kohle. Bitte, Mr. Martin, besinnen Sie sich darauf, wem Sie Ihren Ruhm verdanken und wer dafür verantwortlich ist, dass HBO die Verfilmung als rentabel einschätzte. Ohne Ihre Leser_innen wären Sie niemals dort, wo Sie heute sind. Bitte reißen Sie sich zusammen und erfüllen endlich das Versprechen, das Sie uns bereits vor viel zu langer Zeit gaben.

2. Finaler Band von „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson

In diesem Fall richtet sich mein Flehen an den deutschen Verlag Blanvalet. Ich habe keine Ahnung, was die Damen und Herren da treiben, doch aus irgendeinem Grund gibt es kein Veröffentlichungsdatum mehr für den finalen (Doppel-) Band von „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson. Band 18 und 19, die zusammen den originalen englischen Band 10 darstellen, findet man nicht mal mehr in der Vorschau des Bloggerportals der Random House Gruppe, zu der Blanvalet gehört. Kurios, denn zwischenzeitlich gab es einen Termin. Band 18 sollte „Die Gläserne Wüste“ heißen und 2020 erscheinen. Der Autor schloss die Reihe auf Englisch bereits vor Jahren ab, die deutschen Leser_innen sollten also eigentlich gar nicht warten müssen. Ich weiß nicht, was da bei Blanvalet los ist, aber ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen endlich aus den Puschen kommen und das Finale bald auf den Markt werfen. Es wird Zeit.

3. „Doors of Stone“ (The Kingkiller Chronicle #3) von Patrick Rothfuss

Hier warten wir ebenfalls schon seit sieben Jahren. Bei Amazon wird „Doors of Stone“, das Finale der „Kingkiller Chronicle“ von Patrick Rothfuss, für Juli 2021 gelistet. Ich hoffe immer noch, dass das nicht stimmt. Schließlich müsste ich dann noch zweieinhalb Jahre warten, um die Geschichte von Kvothe abzuschließen. Bis dahin hab ich doch alles vergessen. Inakzeptabel. Keine Ahnung, ob es nun an Rothfuss oder seinem Verlag liegt, ist mir auch egal. Fertig werden!

4. „Das Schwert von Emberlain“ (Gentlemen Bastard #4) von Scott Lynch

Ich weiß, dass Scott Lynch eine große Portion Nachsicht verdient. Meinen Informationen nach leidet der Autor unter Depressionen und einer ernsthaften Angststörung und kann deshalb nicht zuverlässig abliefern. Das ist okay. Ich verstehe das, respektiere es und schätze es, dass er trotz dessen versucht, die Bedürfnisse seiner Leser_innen zu erfüllen. Dennoch… nun ja, eigentlich sollte „Das Schwert von Emberlain“ bereits dieses Jahr erscheinen, wenn ich mich richtig erinnere. Der Termin wurde immer wieder verschoben. Im Bloggerportal ist es aktuell für April 2020 vermerkt. Bei allem Verständnis für Scott Lynch, so langsam fühle ich mich veralbert und finde, da müssten sich alle Beteiligten mal ordentlich am Riemen reißen. Wie soll das denn weitergehen? Die Reihe ist auf sieben Bände ausgelegt, wie lange soll es bitte dauern, bis die mal komplett ist? Der letzte Band erschien 2013. Sollte „Das Schwert von Emberlain“ wirklich erst 2020 erscheinen, habe ich wieder sieben Jahre gewartet. Bleibt es bei diesem Tempo, wird das Finale 2041 rauskommen. Echt jetzt? Bis dahin bin ich doch alt und grau!

Diese vier (bzw. fünf) Bücher wünsche ich mir mehr als alle anderen. Ich bin das Warten, die Ungewissheit und die Willkür leid. Bei „Das Spiel der Götter“ habe ich mittlerweile sogar Angst, dass das Finale einfach nicht mehr übersetzt wird. Je weiter eine Reihe fortschreitet, desto weniger rechnet sie sich für den Verlag, weil mit jedem weiteren Band Leser_innen abspringen. Das ist normal. 19 Bände sind eine Hausnummer. Aber die werden doch wohl nicht das epische Finale schuldig bleiben, oder? Ich meine, sie wussten doch vorher, worauf sie sich einlassen. Bitte, liebe Menschen bei Blanvalet, tut mir das nicht an. Ich werfe mich vor euch in den Staub, bettle und flehe, wenn es sein muss. Sonst muss ich nämlich noch mal von vorn anfangen. Auf Englisch. 😐

Könnte ich also einen Wunsch an den Weihnachtsmann übermitteln, würde ich ihn bitten, bei George R.R. Martin, Blanvalet, Patrick Rothfuss, Scott Lynch und ihren Verlagen mal mit seiner Rute vorbeizuschauen. Vielleicht brauchen sie alle einen Tritt in den Hintern, um endlich zu Potte zu kommen. Ich hasse es, dass ich hilflos dasitzen und darauf hoffen muss, dass sich die Herren Autoren und diverse Verlgsvertreter_innen dazu bequemen, die Veröffentlichung dieser Bücher voranzutreiben. Was ist nur aus dem heiligen Bund zwischen Leser_innen, Schriftsteller_innen und Verlagen geworden? 😦

Welches Buch sollte man euch unbedingt zu Weihnachten 2018 schenken?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Terry Pratchett – Alles Sense!

TOD ist meine absolute Lieblingsfigur des „Scheibenwelt“-Universums. Seinetwegen begann ich überhaupt erst, die Reihe zu lesen, denn mein erster Roman von Terry Pratchett war „Gevatter Tod“. Der verstorbene britische Autor selbst pflegte ebenfalls eine spezielle Beziehung zu seinem Schnitter. 2008 wurde er von der Queen in den Adels- bzw. Ritterstand erhoben und durfte sich fortan Sir Terry Pratchett nennen. Zwei Jahre später wurde ihm sein eigenes Wappen verliehen. Dieses beinhaltet ein Ankh, eine Morpork-Eule und das Motto „Noli timere Messorem“ – lateinisch für „Fürchte nicht den Sensenmann“. Damit ist es sowohl eine Anspielung auf TOD als auch auf den Song „(Don’t Fear) The Reaper“ der Hardrock-Band Blue Öyster Cult. Das beste Wappen aller Zeiten!
„Alles Sense!“ ist der elfte „Scheibenwelt“-Roman, in dem TOD erneut eine Hauptrolle spielt.

Der Tod ist sicher, das Leben nicht. Nun – er war es. TOD, der Schnitter höchstpersönlich, wurde in den Ruhestand verbannt. Ausrangiert. Strafberentet. Seine Vorgesetzten bedankten sich für seine Dienste, drückten ihm eine Lebensuhr in die knochige Hand und warfen ihn aus seinem heimelig trostlosen Domizil im Nichts. Seitdem staut sich Lebensenergie auf der Scheibenwelt. Es wird nicht mehr ordentlich gestorben. Sehr zum Missfallen derjenigen, die ein friedliches Ende erwarteten. Der greise Zauberer Windle Poons hatte sein Dahinscheiden minutiös geplant. Es gab sogar eine Party! Man stelle sich die Schmach vor, als er kurz darauf erneut in seinem Körper erwacht: untot, aber quicklebendig. Natürlich möchte niemand das hässliche Z-Wort aussprechen, dennoch sind sich alle einig, dass Poons sture Wiederauferstehung vollkommen unangemessen ist. Doch schon bald wird Ankh-Morpork auf die Hilfe der Untoten angewiesen sein, denn während TODs Abwesenheit Chaos stiftet, merkt niemand, dass die Stadt Opfer einer heimlichen Invasion wird…

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Verfasst von - 5. Dezember 2018 in Fantasy, High Fantasy, Humor, Rezension

 

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[Rund ums Buch] 5 Minuten bis zur Abfahrt nach Hogwarts!

Hallo ihr Lieben! 🙂

Am 17.11.2018 (Samstag) habe ich mit meiner Familie und ein paar Freunden einen Ausflug unternommen. Nach Hogwarts. In Potsdam-Babelsberg. Huch, ist Harrys Zauberschule etwa umgezogen? Nein. Die befindet sich wahrscheinlich immer noch versteckt irgendwo auf der britischen Insel. Wenn man nur wüsste, wo… 🤔 Einen Hauch Hogwarts durfte ich dennoch erleben, denn die Wanderausstellung „Harry Potter: The Exhibition“ gastiert zur Zeit auf dem Gelände des Filmpark Babelsberg. Die Ausstellung, die bisher vor allem durch die USA, Australien und Asien tourte, war 2014 schon einmal in Deutschland, damals allerdings in Köln. Besucher_innen können sich von Originalrequisiten und -kulissen der acht „Harry Potter“-Filme verzaubern lassen, Fotos schießen, das eine oder andere interaktive Element ausprobieren und für kurze Zeit ganz in die Welt des beliebten Zauberschülers abtauchen.

©Warner Bros. Entertainment Inc. Harry Potter Publishing Rights ©JKR

Meine Schwester war diejenige, die mir erzählte, dass die Ausstellung im Oktober 2018 nach Potsdam kommen würde. Das war irgendwann im Sommer und ich war damals nicht sicher, ob ich sie sehen wollte oder nicht. Die Filme sind für mich bei weitem nicht so wichtig wie die Bücher. Ende September fragte sie dann noch einmal, ob ich mit wollte und ich beschloss, mich anzuschließen. Ein schöner Nachmittag würde garantiert herausspringen. Wir einigten uns auf ein Datum und sie orderte Tickets für alle in unserer Gruppe. Die Ticketpreise variieren je nachdem, ob man die Ausstellung unter der Woche oder am Wochenende besucht und ob man Anspruch auf eine Ermäßigung hat (für Studierende gilt das, yay!). Sie bewegen sich zwischen 15 und 25€ und können via ticketmaster bestellt werden. Bei der Bestellung muss man sich für ein Zeitfenster entscheiden, da Gäste im Viertelstundentakt eingelassen werden, um einen flüssigen Besuch zu gewährleisten und Überfüllung zu vermeiden. Nun hatten wir unsere Tickets und die Vorfreude stieg. Am 17.11. machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg nach Babelsberg, um der Welt von „Harry Potter“ um 15 Uhr einen Besuch abzustatten.

Wie war es, zwischen lauter HP-Paraphernalien zu flanieren? Wie fühlte es sich an, in Hagrids übergroßem Sessel zu sitzen, echte Quidditch-Ausrüstung zu bestaunen und sich die Nasen an zahlreichen Vitrinen voller Dokumente, Zauberstäbe, Kleidungsstücke und unvergesslicher Erinnerungsstücke der Filme plattzudrücken? Heute berichte ich euch von meinem Ausflug nach Hogwarts und beantworte die Frage, die vermutlich alle Potterheads beschäftigt: lohnt sich der Besuch der Ausstellung?

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Montagsfrage: Es weihnachtet sehr im Bücherregal?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist soweit, der letzte Monat des Jahres ist angebrochen. Für mich als Bücherwurm bedeutet das, in die heiße Phase einzutreten, während derer Challenge-Management und die Vorbereitungen für das anstehende Jahresende im Vordergrund stehen. Damit geht es diese Woche bereits los, denn ich ziehe die erste von insgesamt drei Rezensionen vor, um sie mir für die Supernatural-Challenge anrechnen zu können. Ab 14. Dezember habe ich dann Urlaub und kann mich den Projeten widmen, von denen ich schon berichtet habe: die neue Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge und meine Spendenaktion, die vermutlich wieder mit meinem Blog-Geburtstag zusammenfallen wird. Nebenbei versuche ich natürlich noch, meine Lesestatistik aufzupolieren, die 2018 zwar ganz gut aussieht, aber hey, besser geht immer. 😉 Ein besonderes Schmankerl erwartet euch schon morgen, denn ich berichte von meinem Besuch der „Harry Potter“-Ausstellung in Babelsberg! Der Jahrescountdown wird aufregend, also gehen wir es an – heute erst einmal ganz entspannt mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Diese Frage musste ja kommen. Alle Jahre wieder… 😀 Bei Fragen nach saisonalen Büchern befinde ich mich immer ein wenig auf verlorenem Posten, weil ich, wie bereits oft erwähnt, überhaupt nicht saisonal lese. Ich besitze nicht viele Weihnachtsbücher. Da Antonia in ihrem Beitrag allerdings erklärt, dass sie nicht zwangsläufig Bücher meint, die an Weihnachten spielen oder inhaltlich etwas mit dem Fest der Feste zu tun haben, sondern Bücher, die wir mit Weihnachten verbinden, kann ich heute doch mal antworten. Yay!

Ich lese immer viel Fantasy, aber in der Weihnachtszeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Genre greife, steil an. Präziser: High und Low Fantasy. Wenn das Jahresende naht, die Tage kürzer, die Nächte dunkler und es draußen kalt und ungemütlich wird, sehne ich mich nach Magie im weitesten Sinne. Ich will fantastische Welten, epische Schlachten und dramatische Enthüllungen, während ich eingekuschelt auf der Couch liege und es mir richtig behaglich mache. Für mich gehört das zusammen, weil es kaum ein Genre gibt, in das ich so wundervoll abtauchen kann. Allein schon der Umfang der häufig dicken Schinken aus der HF und LF lädt ja dazu ein, stundenlang zu lesen. Wer träumt nicht von blutigen Zweikämpfen, brutalen Belagerungen und fiesen Intrigen in dieser besinnlichen Zeit? 😀 Spaß beiseite, ich glaube, Weihnachten und Fantasy sind in meinem Kopf deshalb fest verbunden, weil das Genre meist große Geschichten von Heldenmut, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft erzählt, garniert mit opulenten Schreibstilen und diesem Funken des Zauberhaften. Ein Teil von mir wünscht sich noch immer eine Welt, in der diese Tugenden wertgeschätzt werden und etwas verändern können, eine Welt, die ein bisschen magischer ist. In der Weihnachtszeit ist dieser Wunsch dominanter denn je, also greife ich gern zu Büchern, die mir genau das in Hülle und Fülle bieten. Es ist kein Zufall, dass ich ausgerechnet jetzt wieder mitten in „Das Spiel der Götter“ stecke (Gehuldigt sei dir, oh großer Meister Steven Erikson). Epischer geht es einfach nicht. 😉

Die ultimative Weihnachtsgeschichte, die tatsächlich auch inhaltlich Weihnachten thematisiert, ist für mich jedoch trotz dessen „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Sie war es immer und sie wird es immer sein. Seit ich ganz klein war, liebe ich die Erzählung von Ebenezer Scrooge und den drei Geistern, die sein Herz für Weihnachten öffnen. Ich kenne sie in allen möglichen Variationen und ich liebe jede einzelne – am meisten die Version der Muppets, die wir uns als Familie bis heute immer am Heiligabend ansehen. Das Buch steht in meinem Regal und ich vermute, dass ich mir in meinem Urlaub einen Nachmittag Zeit nehmen werde, um es dieses Jahr noch einmal zu lesen. Es ist einfach bezaubernd. Die Botschaft ist so klar und unmissverständlich. Die schlichte Schönheit und Wärme der Geschichte erreichen mich bis in die Tiefen meiner Seele und versetzen mich mühelos in Weihnachtsstimmung, was mir sonst mittlerweile sehr schwerfällt. Meiner Meinung nach ist es DIE perfekte Weihnachtsgeschichte und falls ihr sie noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen. 🎄

Welche Bücher gehören für euch untrennbar zu Weihnachten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch einen herrlichen Start in die neue Woche und die hoffentlich besinnliche Adventszeit!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Kim Newman – Die Vampire

Als ich mir „Die Vampire“ von Kim Newman vornahm, erwarteten mich zwei Überraschungen. Zuerst erfuhr ich, dass Kim Newman ein männlicher Autor ist. Ich hatte mit einer Autorin gerechnet, weil… na ja, Vampire eben, dazu der Name – das klang für mich nach einer Frau. Ich musste meine Erwartungen anpassen, denn Männer schreiben gänzlich andere Urban Fantasy als Frauen. Kurz darauf musste ich diese noch einmal korrigieren, weil „Die Vampire“ entgegen meiner Annahme kein Einzelband ist. Der Titel täuscht. Es ist eine Sammelausgabe der ersten drei Bände der Reihe „Anno Dracula“, die aktuell insgesamt fünf Bände umfasst. Das erklärte, wieso das Buch 1.280 Seiten dick ist. Aufhalten ließ ich mich davon natürlich nicht. Ich richtete meine Erwartungshaltung und begann die Lektüre.

Das britische Empire ist in Aufruhr. Seit es Abraham Van Helsing misslang, den gefürchteten Vampir Graf Dracula, zu Lebezeiten als Vlad Țepeș bekannt, zu töten, nahm die Geschichte einen unheilvollen Verlauf. Dracula nutzte seine manipulativen Fähigkeiten, um sich seinen Weg in das Herz der Macht zu bahnen: er heiratete Queen Victoria und verwandelte sie. Nun regiert er als Prinzgemahl über das Königreich. Vampirismus breitet sich aus wie eine Seuche. Erst in England, in den engen Gassen Londons, in denen der Ripper sein Unwesen treibt; dann in Europa, in den dreckigen Schützengräben des Ersten Weltkriegs; dann auf dem ganzen Erdball. Die Verzweifelten, die Hoffnungslosen, die Vergessenen – sie alle lockt die dunkle Gabe. Einige wenige trotzen Dracula und weigern sich, den Preis für das Versprechen auf Unsterblichkeit zu zahlen. Doch der Wandel ist nicht aufzuhalten. Die Welt wird nie mehr sein, wie sie einmal war. Nur die Entscheidung, ob in dieser neuen Welt Finsternis herrscht, ist noch nicht gefallen…

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