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Archiv der Kategorie: Romantik

Cecelia Ahern – P.S. Ich liebe Dich

Einst schwor ich, sollte mir jemals ein Chic-Lit-Roman begegnen, der mein Interesse weckt, würde ich ihm eine Chance geben. Im April 2017 ging ich an der Buch-Telefonzelle vorbei, die bei uns in der Nähe aufgestellt ist. Einem Impuls folgend schaute ich mir an, welche Bücher dort aktuell auf ein neues Zuhause warteten und hielt plötzlich „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecelia Ahern in der Hand. Ich kannte die Geschichte bereits, denn vor Jahren hatte ich die Verfilmung mit Gerard Butler und Hilary Swank gesehen. Ich mochte den Film, also entschied ich meinem Vorsatz entsprechend, es mit dem Buch zu versuchen. Gekauft hätte ich es sicherlich nicht, aber da ich es umsonst ergatterte, fand ich, ich hätte nichts zu verlieren.

Man sagt, stirbt ein geliebter Mensch, stirbt ein Teil von uns mit ihm. Als Gerry starb, verlor Holly nicht nur ihren Ehemann, ihren besten Freund und ihren Seelenverwandten, sondern auch sich selbst. Sie weiß nicht, wie sie allein weiterleben soll. Gerry war ihre ganze Welt, die Sonne ihres Universums. Depression und Trauer haben sie fest im Griff. An den meisten Tagen findet sie nicht einmal die Kraft, aufzustehen. Doch ihr Angetrauter kannte seine Frau besser, als sie dachte. Nach seinem Tod erreicht Holly ein Päckchen, in dem sich 10 nach Monaten beschriftete Briefe befinden. Hollys Herz setzt beinahe aus, als sie Gerrys Handschrift erkennt. Jeder Brief enthält genaue Anweisungen; Aufgaben, die Holly Monat für Monat meistern soll. Zögernd, aber entschlossen, Gerrys Wünsche zu erfüllen, begibt sie sich auf die schwerste und beängstigendste Reise, die sie je unternehmen musste: den Weg zurück ins Leben.

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8 Kommentare

Verfasst von - Juli 12, 2017 in Chic-Lit, Rezension, Romantik

 

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Suzanne van Rooyen – Scardust

Ich habe wenig Erfahrung mit LSBTTIQ-Literatur. Um die Gay Romance habe ich bisher einen großen Bogen gemacht, weil ich – wie ihr mittlerweile wissen dürftet – kein Fan von Liebesgeschichten bin. Ich weiß, dass sich dieses spezielle Genre eines stetigen wachsenden Publikums erfreut, mir war allerdings nicht klar, dass die Kategorisierung als Gay Romance nicht zwangsläufig bedeutet, dass das entsprechende Buch als klassischer Liebesroman betitelt werden kann. Jede Genre-Kombination ist erlaubt. Ich bin daher sehr froh, dass mir Suzanne van Rooyens Science-Fiction-Roman „Scardust“ bei Netgalley begegnete und mir die Augen öffnete.

Raleigh Williams will die Erde verlassen. Was hält ihn schon in Dead Rock, Texas? Eine traumatische Vergangenheit voller schlechter Erinnerungen? Nein, Raleigh ist entschlossen, Teil der Marskolonie zu werden, koste es, was es wolle. Als eines Nachts jedoch ein Meteor in der texanischen Wüste einschlägt, werden all seine Pläne auf den Kopf gestellt. Im Krater findet er einen mit Narben übersäten, unverschämt gutaussehenden Mann ohne Gedächtnis, der weder weiß, wer er ist, noch wie er den Einschlag überleben konnte oder wieso er überhaupt als Meteor auf die Erde stürzte. Genau genommen ist nicht mal sicher, ob der Fremde ein Mensch ist. Der einzige Anhaltspunkt sind die Erinnerungsfetzen, die die beiden austauschen, wann immer sie sich berühren. Raleigh erklärt sich bereit, Meteor-Mann zu helfen. Eine folgenschwere Entscheidung, denn schon bald sind ihnen krude Regierungsbeamte auf den Fersen. Auf ihrer Flucht erforschen sie gemeinsam die Erinnerungen des jeweils anderen und kommen sich dabei beständig näher. Doch je mehr Antworten sie erhalten, desto unklarer wird das Gesamtbild, bis die Grenzen von Realität und Einbildung verschwimmen.

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Tiffanie DeBartolo – How to Kill a Rock Star

Tiffanie DeBartolo ist neben ihrer Karriere als Schriftstellerin und Filmproduzentin auch die Gründerin des Indie-Musiklabels Bright Antenna. Ihre Verbindung zur Musik prägte ihren Roman „How to Kill a Rock Star“. Als ich das Buch aufschlug, freute ich mich, dass auf der ersten Seite die Songs aufgelistet sind, die in der Geschichte eine Rolle spielen und nahm mir vor, mal reinzuhören. Leider musste ich feststellen, dass offenbar alle Songs rein fiktiv sind. Ich fühle mich veralbert. Ich hätte gern gewusst, wie der Soundtrack zu einem Buch klingt, das einen so starken Bezug zur Musik hat wie „How to Kill a Rock Star“.

Manche Menschen würden Eliza als besessen von Musik bezeichnen. Sie selbst… Nun gut, vielleicht ist sie besessen, aber diese Besessenheit öffnete ihr immerhin die Türen zur aufregenden Welt des Musikjournalismus. Jetzt lebt Eliza in New York und schreibt für ein angesagtes Magazin. Sie teilt sich eine Wohnung mit Paul, dem Sänger von Bananafish, der Band ihres Bruders Michael. Paul ist nicht nur verboten attraktiv, sondern auch ein musikalischer Virtuose. Seine Stimme berührt Eliza. Er versteht ihre wilde Leidenschaft für die Musik, fühlt und erlebt sie ebenso wie sie. Ihre Liebe entflammt heiß und machtvoll. Eliza fördert Pauls Karriere und keine sechs Monate nach ihrem Kennenlernen zieht Bananafish einen großen Plattendeal an Land. Doch mit dem Erfolg der Band entstehen Probleme, die das junge Paar nicht voraussehen konnte. Als Bananafish auf Tour gehen sollen, muss Eliza die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Ein Leben mit einem angehenden Rockstar ist eben weit weniger glamourös, als man meinen sollte.

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juni 13, 2017 in Chic-Lit

 

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Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

„Weil ich Layken liebe“

weil ich layken liebe

Reihe: Slammed #1

Autor: Colleen Hoover

Originaltitel: Slammed

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 352 Seiten

Verlag: dtv

Sprache: Deutsch

ISBN: 3423715626

Genre: Drama & Romantik & Realistische Fiktion > Young Adult

ausgelesen am: 16.02.2015

Bewertung:

„Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover – eines dieser extrem gehypten Bücher, das mich wohl als eine der Letzten erreicht hat. Ich hatte eigentlich vor, das Buch auf Englisch zu kaufen; es stand eine Weile auf meiner Wunschliste. Doch dann fiel mir die deutsche Version bei einem Mängelexemplar-Ausverkauf in die Hände und da konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich neige dazu, in solchen Fällen an das Schicksal zu glauben und bin überzeugt, es war richtig für mich, „Weil ich Layken liebe“ in Deutsch zu kaufen und zu lesen.

Durch den plötzlichen Tod ihres Vaters muss die 18-jährige Layken gemeinsam mit ihrer Mutter Julia und ihrem kleine Bruder Kel umziehen – vom heißen Texas ins kühle, verschneite Michigan. Layken ist traurig und fest überzeugt, dass sie Michigan hassen wird. Doch dann begegnet sie Will. Will ist all das, von dem Layken nicht wusste, dass sie es braucht. Nach dem alles verzehrenden Kummer der letzten Monate lehrt er sie, wieder zu lachen. Es ist die große Liebe auf den ersten Blick; eine Verbindung, so tief und intensiv, dass das Schicksal selbst seine Hand im Spiel haben muss. Aber das Schicksal ist nicht gütig und treibt bitterböse Scherze mit denen, die sich in Sicherheit wiegen. Drei Tage gönnt es Will und Layken, dann stellt es sich ihrer jungen Liebe hinterlistig mit aller Macht in den Weg und bringt eine Flut frischer Tränen und neuen Schmerzes mit sich…

„Weil ich Layken liebe“ ist traurig, schmerzvoll und einfach zum Heulen – aber es preist auch das Leben und die Liebe. Es ist die wundervolle, zauberhafte Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf und doch viel zu mächtig ist, um sie zu ignorieren. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen; das sagt wohl alles darüber aus, wie sehr mich Laykens und Wills zutiefst tragische Beziehung mitgerissen und auch mitgenommen hat. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich litt mit dem jungen Paar, war verzweifelt und konnte nicht aufhören, zu hoffen, dass sie doch noch ein Hintertürchen finden, das ihre Liebe möglich macht. „Weil ich Layken liebe“ verdient den Hype; Colleen Hoover hat eine großartige Geschichte erschaffen, die mein Herz und meine Seele berührt hat.
Wie oft habe ich mir gewünscht, ich könnte in das Buch hineinrutschen und Layken fest in den Arm nehmen. Sie leidet so herzzerreißend, muss so viele Rückschläge und Schmerzen einstecken. Ich fühlte auf jeder Seite mir ihr; gemeinsam haben wir gelacht und geweint. Ich konnte jede, wirklich jede ihrer Emotionen, Handlungen und Reaktionen nachvollziehen und verstehen, mich in sie hineinversetzen und hatte eine unglaublich starke, solide Verbindung mit ihr. Sie ist so echt, so lebendig und glaubwürdig, dass ich sie mir tatsächlich in meinem Leben als Freundin vorstellen kann. Ich liebe ihre nachdenkliche Seite; ihre Gedanken zu den Phasen der Trauer haben mich sehr beeindruckt. Auch konnte ich verstehen, dass sie sich in Will verliebt. Er ist einfach bezaubernd.
Wenn ich so darüber nachdenke, tauchen in dem Buch gar nicht viele Charaktere auf, doch die vorhandenen Figuren sind alle so liebevoll, tiefgreifend und überzeugend dargestellt, dass es für die Geschichte gar nicht mehr braucht. „Weil ich Layken liebe“ braucht kein hochkompliziertes Geflecht unzähliger Persönlichkeiten, es braucht nur eine Handvoll, die sich den Widrigkeiten des Lebens stellen. Laykens Mom Julia erinnerte mich beispielsweise an meine eigene Mutter. Ihre Stärke, ihr Mut, ihre aufopferungsvolle Liebe zu ihren Kindern. Das ist es, was das Buch besonders macht: man erkennt als LeserIn Aspekte des eigenen Lebens darin. Wir alle haben schon einmal einen Verlust erlebt, der uns das Herz aus der Brust riss. Wir alle kennen (hoffentlich) das Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden. Wir alle wissen, wie es ist, wenn man sich nichts sehnlicher wünscht, als die eigenen Emotionen abschalten zu können. Das Leben ist, was passiert, während wir Pläne machen. Manches muss man nehmen, wie es kommt, denn man kann nicht alles organisieren. Darum ist es manchmal besser, die Vernunft zum Schweigen zu bringen und einfach zu handeln. Laykens Freundin Eddie hat das verstanden. Sie bewahrte sich trotz schlimmer Erfahrungen und einer schwierigen Kindheit ihre Lebensfreude und ihren Optimismus. Vielleicht müssen wir alle ab und zu ein bisschen mehr wie Eddie sein. Genießen, statt zu zerdenken.

Das Leben schert sich nicht um Balance oder Fairness und schlägt genau dann mitten ins Gesicht, wenn man nicht damit rechnet und erst recht nicht bereit dafür ist. „Weil ich Layken liebe“ erinnerte mich daran, dass die Welt noch so schwarz und hoffnungslos aussehen kann, es gibt immer einen Ausweg. Wir haben immer eine Wahl. Äußere Einflüsse, Zwänge und Verpflichtungen lassen uns das manchmal vergessen. Wir fallen, damit wir lernen, wieder aufstehen zu können.
Ich liebe dieses Buch und kann es kaum erwarten, die Fortsetzung „Weil ich Will liebe“ zu lesen. Ihr müsst Layken und Will kennenlernen. Ihre Liebesgeschichte ist traurig, dramatisch und zerbrechlich, doch sie ist auch so außergewöhnlich, dass es sich einfach lohnt, dafür zu kämpfen. Als ich das Buch ausgelesen hatte, habe meinem Lieblingsmenschen einen Kuss gegeben und ihm gesagt, dass ich ihn liebe. Denn Liebe ist das, was das Leben magisch macht.

 

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