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Archiv der Kategorie: Montagsfrage

Montagsfrage: Braucht man eigentlich Kochbücher?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Den wortmagieblog gibt es mittlerweile seit sechs Jahren. In all dieser Zeit pflege ich bei jedem Buch, das ich lese, eine feste Routine: Lesen, Notizen verfassen, Buch auf dem Stapel für ausstehende Rezensionen zwischenparken, Rezension schreiben, Buch zurück an seinen Platz im Regal stellen. Repeat. So geht das seit sechs Jahren in Dauerschleife. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie merkwürdig es sich anfühlt, diese Routine zu durchbrechen. Samstagabend habe ich „Gardens of the Moon“ ausgelesen, den ersten Band der bombastischen High Fantasy – Reihe „Malazan Book of the Fallen“ von Steven Erikson. Wer meine Geschichte mit diesem Epos verfolgte, weiß, dass es sich dabei für mich um einen Reread handelt. Ich bin von den deutschen Übersetzungen zum englischen Original gewechselt und fange jetzt noch einmal von vorne an. Im Voraus habe ich allerdings entschieden, die Bände, die ich bereits gelesen habe, nicht erneut zu rezensieren. Dadurch fallen beinahe alle Punkte meines Lesen-Notizen-Rezension-Kreislaufs weg. Ich saß Samstag da und wusste gar nicht, was ich tun sollte, weil es so seltsam war, nicht meine üblichen Schritte zu durchlaufen. Am Ende habe ich doch ein paar Gedanken notiert, nur für mich selbst, denn ich hatte das Gefühl, sonst nicht mit der Lektüre abschließen zu können. Ich möchte nicht riskieren, meine Eindrücke sofort wieder zu vergessen, was früher (vor der Geburt des wortmagieblogs) oft der Fall war. Abgesehen von meiner leichten Verunsicherung, die durch das Abweichen von meiner Routine entstand, war es übrigens eine großartige Leseerfahrung. Auch bei der dritten Lektüre ist das Buch immer noch brillant. Ich bin gespannt, wie sich der weitere Reread gestaltet und ob ich es irgendwann genießen kann, meine Routine ausnahmsweise schleifen zu lassen.
Die Montagsfrage gehört mittlerweile fast eben so lange zu meiner Blog-Routine, also beantworte ich natürlich auch heute die neue Frage von Antonia von Lauter&Leise!

Braucht man eigentlich Kochbücher?

Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen, aber ich brauche sie nicht. Ich besitze ein richtiges Kochbuch, das ich meiner Erinnerung nach im Hausflur gefunden habe, habe es allerdings noch nie benutzt. Zusätzlich besitze ich eine selbstgeschriebene Rezeptsammlung, die meine Mutter für mich zusammenstellte. Darin sind all die Rezepte meiner Kindheit und Jugend, damit ich sie selbst nachkochen kann. Die verwende ich auch, obwohl ich gestehe, dass ich eigentlich immer dieselben Gerichte daraus koche und diese mittlerweile so ziemlich auswendig kann. Man kann das sicher als Kochbuch gelten lassen, Antonia meint heute allerdings eher die gekaufte Variante mit Hochglanzbildern.

Ich habe erst vor ein paar Jahren angefangen, mir selbst das Kochen beizubringen. Das liegt daran, dass ich sehr früh ausgezogen bin und erst spät das Bedürfnis entwickelte, mich nicht ständig von Fertigprodukten zu ernähren. Anfangs habe ich hauptsächlich am Wochenende für mich und den Lieblingsmenschen gekocht. Damals habe ich oft auf Fixtütchen zurückgegriffen. Mit diesen Tüten braucht man kein Kochbuch, weil das Rezept ja direkt draufsteht. Parallel dazu wagte ich meine ersten tapsigen Schritte bei Chefkoch. Der Lieblingsmensch und ich sind bei der gemeinsamen Essensplanung ziemliche Nieten. Wir können selten weit im Voraus entscheiden, was wir wann essen wollen, also war es meist Samstag, wir hatten beschlossen, dass gekocht werden sollte und mussten dann ein Gericht auswählen. Die Wahl online zu treffen, war für uns schon damals die beste Option, um auf unsere spontanen Gelüste zu reagieren und sie ist es noch. Ein Kochbuch zu kaufen verlangt eine gewisse Zielgerichtetheit, die uns beiden einfach abgeht, denn dazu muss man überlegen, was man vielleicht irgendwann einmal austesten möchte, man muss sicher sein, dass die meisten Rezepte darin den eigenen Geschmack treffen und so weiter und so fort. So sind wir nicht, wir denken erst an unsere kulinarische Versorgung, wenn es akut wird. Das heißt, bereits als ich mit dem Kochen begann, war es für mich nicht naheliegend, ein Buch zu konsultieren.

Dann habe ich Yoga für mich entdeckt. „Was hat das mit dem Kochen zu tun?“, werdet ihr euch fragen. Nun, ich behaupte, dass niemand, der Yoga regelmäßig praktiziert und sich mit der Philosophie dahinter auseinandersetzt, sich dagegen wehren kann oder will, dass die Achtsamkeit, die man auf der Matte erlebt, sich auch in andere Bereiche ausweitet. Das Bedürfnis, gut zu mir selbst zu sein, manifestierte sich bei mir in einem erhöhten Bewusstsein für die Nährstoffe, die ich meinem Körper zuführe. Ich wollte keine Fixtüten mehr verwenden, denn ich kann nicht kontrollieren, was darin alles enthalten ist und das ist ja bekanntermaßen eine Menge Schrott, besonders Konservierungsstoffe, Zucker und Salz in rauen Mengen. Also habe ich eines Tages online nach einem alternativen Rezept für ein Gericht gesucht, das ich sonst immer mit Fixtüte gekocht hatte. Mir eröffnete sich eine ganz neue Welt. Ich hatte damals schon einen Account bei Pinterest, den ich hauptsächlich für Frisuren-Inspirationen nutzte. Mir wurde klar, dass Pinterest sehr viel mehr zu bieten hat und Rezepte dort in Hülle und Fülle zu finden sind, für jede Ernährungsweise, für jeden Anlass, für jeden Geschmack. Seitdem habe ich eine umfangreiche Pinnwand mit hunderten von Rezepten für jede Lebenslage. Ich entdeckte aufwendige Rezepte, Feierabend-Rezepte, vegetarische und vegane Rezepte, Rezepte mit Zutaten, die ich schon längst einmal verwenden wollte (z.B. Kürbis), Pasta-Rezepte, Basis-Rezepte (z.B. für Soßen) – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich erhielt die Möglichkeit, mich deutlich gesünder zu ernähren und begann, wirklich Spaß am Kochen zu empfinden. Meine Experimente in der Küche sind in 99% der Fälle von Erfolg gekrönt, wodurch ich das Selbstbewusstsein entwickelte, meinen Fähigkeiten zu vertrauen.

Dadurch hielt selbstgekochtes Essen auch unter der Woche Einzug. Meist koche ich unter der Woche für mich allein, denn der Lieblingsmensch isst viele Lebensmittel nicht, die ich wahnsinnig lecker finde, darunter Feta, Pilze und Zucchini. Außerdem kann ich so selbst entscheiden, wie oft ich Fleisch essen oder wann ich zum Beispiel auf Kohlenhydrate verzichten möchte. Das ist schwieriger, wenn man Kompromisse schließen muss. Mittlerweile kann ich mir vorstellen, eines Tages hauptsächlich vegetarisch zu leben, ich möchte das aber nicht von heute auf morgen beschließen und Knall auf Fall meine Ernährung umstellen, weil das meiner Ansicht nach wenig Erfolgsaussichten hätte, sondern mich langsam daran gewöhnen, immer weniger Fleisch zu essen. Wurst als Belag habe ich bereits verbannt. Das kann ich vom Lieblingsmenschen nicht verlangen. Der wilde Mix aus Gerichten, den ich heute koche (und ich probiere oft Neues aus, weil es mir einfach Spaß macht), ist mit keinem Kochbuch vereinbar, zumindest habe ich noch keines gefunden, das all meine Vorlieben gleichermaßen aufgreift. Ich müsste mir eine kleine Bibliothek aus Kochbüchern zulegen, um dieselbe Vielfalt zu erreichen, die Pinterest mir bietet. Ich sehe keinen Grund, das zu tun, weil das ganz schön ins Geld ginge. Kochbücher sind nämlich oft teuer. Warum sollte ich ein kleines Vermögen ausgeben, wenn ich Abwechslung in der Küche auch erreichen kann, ohne einen einzigen Cent zu investieren?

Darüber hinaus habe ich auch keinen Bezug zu Kochbüchern. Ihre Verwendung wurde mir nicht vorgelebt. Meine Mutter greift beim Kochen eher auf Rezepte zurück, die sie entweder schon seit Jahrzehnten kennt oder die sie in Zeitschriften findet, ausschneidet und ihrem eigenen Ordner hinzufügt. Demzufolge ist es für mich völlig natürlich, eine eigene (digitale) Sammlung anzulegen, weil ich das so von Zuhause kenne. Ich kann mich nur an eine Handvoll Situationen erinnern, in der ich Mama mit einem Kochbuch gesehen habe und das waren dann meist Werke, die sie seit DDR-Zeiten besitzt. Die Hochglanzvariante, auf die Antonia anspielt, gab es in unserem Haushalt nicht.

Antonia verlangt, das Kochbücher heute in der Konkurrenz zu Online-Rezepten mehr bieten müssen als bloße Kochanleitungen. Sie möchte, dass Kochbücher im Grunde die gesamte Kultur des Selbstkochens vermitteln, also alles, was damit zusammenhängt, vom günstigen Einkauf gesunder Zutaten bis zur Frage, warum man eigentlich lieber selbst kochen sollte. Ich befürworte das, weil es ja bekannt ist, dass unsere gesellschaftlichen Ernährungsgewohnheiten den Bach runtergehen. Das Ergebnis einer wohlhabenden, bequemen Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. Kinder, die immer dicker werden, nicht mehr wissen, dass Erdbeeren zu Weihnachten nicht normal sind und echte Kühe keine lila Flecken haben. Jede Möglichkeit, gesunde Ernährung zu propagieren und den Menschen beizubringen, wie man diese ins eigene Leben integrieren kann, sollte genutzt werden. Das ist zwar nicht die Lösung des Problems, weil nur Personen, die ohnehin schon ein Interesse daran haben, ein solches Kochbuch kaufen werden, aber es ist sicher hilfreich, diesen Personen einen Leitfaden an die Hand zu geben. Ich persönlich habe dennoch keinen Bedarf. Vielleicht liegt das daran, dass ich etwas älter bin als Antonia, wahrscheinlicher finde ich allerdings, dass ich einfach einen anderen Hintergrund habe.

Erstens wurde mir maßvolle, gesunde Ernährung von Kindesbeinen an mitgegeben. Meine Mutter hat immer viel selbst gekocht. Zweitens bin ich mit dem Grundsatz aufgewachsen, dass überall gespart werden kann, nur nicht am Essen und an diese kleine private Regel halten sich der Lieblingsmensch und ich bis heute. Bio-Lebensmittel sind teurer, aber das ist es Wert, sich durch ihre Verwendung besser zu fühlen. Drittens habe ich meinen Papa früher recht häufig zum Einkaufen begleitet. Er brachte mir bei, wie man Obst und Gemüse auswählt, Preise vergleicht, ja sogar, wie man eine Einkaufstasche sinnvoll und platzsparend packt. Viertens ist die Philosophie des Yoga eine starke Motivation, mich besser um mich selbst zu kümmern und darüber nachzudenken, wie ich meinen Körper behandle. Auf der Matte achtsam zu sein und zu erleben, wie gut sich das anfühlt, weckt in mir an jedem Tag das Bedürfnis, diese Achtsamkeit grundsätzlich auszuüben und mir auch die Zeit dafür zu nehmen, um meiner selbst willen. Fünftens ist der beste Weg, sich daran zu gewöhnen, öfter selbst zu kochen, es einfach zu tun. Wenn Rezepte gelingen, wenn man auf dem Teller ein wohlschmeckendes Essen vorfindet, dessen Zutaten man bis ins kleinste Detail kennt, für das man selbst gearbeitet hat, ist das ein großartiges Gefühl, ein Erfolgserlebnis. Spaß in der Küche entsteht, wenn man weiß, was man tut und nicht bei jedem Schritt unsicher ist, das ist zumindest meine Erfahrung. Ich hatte früher keinen Spaß am Kochen, weil dieser Akt immer mit viel Anspannung verbunden war. Wird es schmecken? Wie viel Salz muss da eigentlich ran? Wann muss ich die Soße ansetzen, damit alles gleichzeitig fertig ist? Und wie zerlegt man überhaupt einen Brokkoli? Diese Fragen beantwortete ich mir Stück für Stück, indem ich Erkenntnisse sammelte oder mir von Google helfen ließ, weil die Weiten des Internets deutlich besser dazu geeignet sind, spezifische Schwierigkeiten zeitnah aus dem Weg zu räumen. Ich weiß heute, wie ich mich beim Kochen am wohlsten fühle, Stress vermeide und wie ich mit Gewürzen und Zutaten umgehen muss.

Diese Punkte hätte mir kein Kochbuch der Welt beibringen können. Heute käme ich nie auf die Idee, mir ein Kochbuch zu kaufen, weil ich es eben nicht muss und nicht brauche. Pinterest has my back.

Verwendet ihr Kochbücher?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen genialen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Können Genrewechsel funktionieren?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe fantastische Nachrichten. Mein Jahresrückblick 2019 ist fertig! Konfetti und Sekt bitte! Ich bin sehr stolz darauf, dass ich ihn so zügig zusammenstellen konnte und freue mich darauf, ihn euch gleich morgen zu präsentieren. Das bedeutet, jetzt kann das Jahr 2020 richtig losgehen. Na ja, fast. Da sind ja noch ein paar übriggebliebene Rezensionen aus 2019, die abgearbeitet werden wollen. Aber nachdem ich doch recht lange mit Statistiken und Diagrammen zu Werke war, kann ich es kaum erwarten, endlich wieder eine Besprechung zu schreiben und das sind ja eigentlich recht gute Voraussetzungen, oder nicht? Ich strenge mich an, zur nächsten Woche wieder das normale Programm hier auf dem Blog fahren und euch die üblichen zwei Rezensionen pro Woche bieten zu können. Auf in den Alltag! 😀
Zum normalen Blogprogramm gehört selbstverständlich auch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, der ich mich heute widme!

Können Autor_innen in mehreren Genres brillieren?

Als ich die Frage zuerst las, dachte ich ohne zu zögern und im Brustton der Überzeugung: „Ja, klar, selbstverständlich können sie das!“ Der nächste Gedanke lautete „Okay. Beispiele?“ und schon begannen meine Schwierigkeiten. Mir fielen einige Autor_innen ein, die den großen Genrewechsel wagten. J.K. Rowling, die Antonia ebenfalls nennt, war eine der ersten, die sich meldeten. Seit 2012 veröffentlicht die Mutter unseres liebsten Zauberlehrlings Krimis, teilweise unter ihrem Pseudonym Robert Galbraith. Antonia hat natürlich Recht, dass auch die „Harry Potter“-Romane eine kriminalistische Ebene aufweisen und dieser Schritt für Rowling daher vermutlich naheliegend war; den Wechsel von Jugendliteratur zu erwachsener Literatur kann ihr hingegen niemand absprechen. Unglücklicherweise kann ich nicht beurteilen, ob sie in dieser Sparte ebenso brilliert. Ich habe bisher keinen ihrer Krimis gelesen und ich habe es auch nicht vor. Meine Beziehung zu Krimis ist kompliziert und ich möchte meine Einstellung zu J.K. Rowling, die durch diverse unschöne Äußerungen in den Medien ohnehin harte Schläge einstecken musste, nicht zusätzlich belasten, indem ich sie in einem Genre kennenlerne, das mich nur in Ausnahmefällen begeistert. Rein wirtschaftlich hatten ihre Krimis nicht denselben Erfolg wie HP – doch da es sich dabei um eine Messlatte von astronomischer Höhe handelt, sehe ich die Gültigkeit dieses Arguments ziemlich kritisch. Kurz: ich weiß nicht, ob Rowling in ihren Krimis brilliert.

Die nächste, der ich meine Aufmerksamkeit widmete, ist Marie Lu. Lu gelang der Durchbruch mit ihrer dystopischen Jugend-Trilogie „Legend“, die mich nach einem etwas schwachen Start sehr gut unterhielt. Als bekannt wurde, dass sie einen Genrewechsel von Science-Fiction zur Königsdisziplin der High Fantasy riskieren würde, war ich extrem neugierig und freute mich auf die Trilogie „The Young Elites“. Leider kann ich nicht behaupten, dass ihr dieser Wandel gut gelang. In der Rezension zum Finale „The Midnight Star“ fragte ich mich, ob sie für die High Fantasy vielleicht noch nicht bereit war, weil mich ihr Worldbuilding nicht überzeugte. Damit kann Marie Lu also nicht als positives Beispiel dienen.

Ein weiterer Autor, der mir einfiel, ist Markus Heitz. In Heitz‘ Bibliografie finden sich zahlreiche Genres, er hat viele Kategorien ausgetestet und mal den großen Zeh ins Wasser gehalten: High Fantasy, Urban Fantasy, Historische Fiktion, Thriller, Horror, Dystopien. Allerdings sollte hier erwähnt werden, dass er ein Fan vom Crossgenre ist. Seine Thriller weisen häufig paranormale Elemente auf und in seinen Fantasy-Romanen finden sich Thriller-Elemente. Neben der High Fantasy, die er meist klassisch und traditionell angeht, fällt mir lediglich ein Vertreter ein, der einem einzigen Genre zugeordnet werden kann: der Thriller „Totenblick“. Das heißt, sein Schaffen lebt hauptsächlich von Überschneidungen; von revolutionären Experimenten kann ich nicht sprechen. Dennoch sind seine Genre-Mixe normalerweise durchaus glaubwürdig und unterhaltsam. Ich würde ihn als halbes Positivbeispiel gelten lassen.

Robert E. Howard wäre für die heutige Frage ein passender Fall, weil seine Kurzgeschichten in vielen verschiedenen Genres verortet sind. Dummerweise habe ich bisher nur seine Conan-Geschichten gelesen und vermute, dass es problematisch wird, seine anderen Werke zu beschaffen, weil es jahrzehntelang Streitigkeiten um sein Vermächtnis gab und ich noch nicht weiß, ob es heutzutage überhaupt Sammlungen seiner übrigen Geschichten zu kaufen gibt. Auch hier kann ich daher kein Urteil abgeben.

Zu David Safier, den Antonia ebenfalls nennt, kann ich mich nicht äußern. Ich habe Safier noch nicht gelesen, obwohl sein hochgelobter Roman „28 Tage lang“ in meinem Regal auf seinen großen Auftritt wartet. Ich bezweifle jedoch, dass ich jemals den Vergleich zu seiner humoristischer Literatur ziehen können werde, weil ich mit lustigen Büchern selten etwas anfangen kann.
Meinen Anteil der Stücke Shakespeares habe ich natürlich gelesen, sowohl Komödien als auch Tragödien, aber irgendwie empfinde ich seine Vielfalt nicht als Genrewechsel. Ich muss gestehen, ich kenne mich mit der Theorie des Theaters nicht gut aus, deshalb agiere ich in seinem Fall lediglich auf einer intuitiven Basis, doch ich glaube mich zu erinnern, dass Komödie und Tragödie verwandt sind und lediglich geringe strukturelle Unterschiede aufweisen (die dafür allerdings gewaltige Auswirkungen haben). Grundsätzlich finde ich es schwierig, Bühnenstücke mit Prosa zu vergleichen, weil sie komplett anderen Regeln folgen.

All diese Überlegungen zwingen mich, meine ursprüngliche Einschätzung ein wenig zu korrigieren. Ich kann nicht mit völliger Sicherheit schlussfolgern, dass Autor_innen in verschiedenen Genres gleichermaßen brillieren können. Mir fehlt einfach die Erfahrung für ein Fazit. Also formuliere ich meinen ersten Gedanken um: „Ja, wahrscheinlich können sie das“. Ich glaube nicht, dass Genrewechsel immer zum Scheitern verurteilt sind oder immer gelingen. Vermutlich kommt es stets auf den Autor oder die Autorin an. Talent ist und bleibt Talent, unabhängig vom Genre. Dennoch denke ich, dass nicht alle Autor_innen ihr Talent in jedem Genre unter Beweis stellen können. Ich glaube, dass einige unter ihnen die speziellen Rahmenbedingungen ihres Heimatgenres brauchen, um sich entfalten zu können. Man denke nur an all die Krimi- bzw. Thriller-Autor_innen, die selbst eine berufliche Vergangenheit in der Strafverfolgung haben. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass es eine gute Idee wäre, würde es sich Jilliane Hoffman in den Kopf setzen, einen High Fantasy – Roman zu schreiben. Ebenso wenig sehe ich Steven Erikson einen Liebesroman verfassen. Suchen sich Schriftsteller_innen hingegen neue Genres aus, die ihnen gleichermaßen liegen, kann der Wechsel ohne Weiteres funktionieren.

Wie schätzt ihr Genrewechsel von Autor_innen ein?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen furiosen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Lesehighlight 2019?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir haben es fast geschafft. 2019 ist beinahe zu Ende! Wie ihr wisst, fiebere ich dem neuen Jahr entgegen, denn ich möchte die vergangenen 365 Tage wirklich dringend hinter mir lassen. Ich habe das Gefühl, einen Neuanfang zu brauchen und dafür eignet sich der Jahreswechsel hervorragend. Silvester wird bei uns natürlich trotzdem nicht gefeiert, ich muss morgen sogar arbeiten, aber gedanklich bin ich bereits in 2020 angekommen. Das äußert sich vor allem darin, dass ich schon angefangen habe, mich mit meinem alljährlichen Jahresrückblick zu beschäftigen – früher als je zuvor. Die Statistiken müssen noch etwas warten, denn ich verfolge den strikten Grundsatz, diese tatsächlich erst ab dem 01. Januar anzugehen, um auch noch die letzte Lektüre des Dezembers einfließen lassen zu können, doch ich habe begonnen, die üblichen 30 Fragen, die mir helfen, mein Buchjahr emotional zu resümieren, zu beantworten. Vielleicht kann das Monstrum dadurch mal etwas eher online gehen. 😉
Die heutige, letzte Montagsfrage des Jahres 2019 passt inhaltlich wunderbar zu diesem Thema, denn Antonia von Lauter&Leise möchte wissen, welches Buch unser Jahreshighlight 2019 war:

Was war dein Lesehighlight 2019?

Meine heutige Anwort ist sowohl ein Vorgeschmack auf den Jahresrückblick 2019 wie auch eine Reproduktion meiner Antwort auf die letzte Montagsfrage am 16. Dezember, in der es um die literarische Neuentdeckung des Jahres ging. Auf die Gefahr hin, wie eine gesprungene Schallplatte zu klingen (Es wissen doch alle, was eine Schallplatte ist, selbst die Jüngeren unter euch, oder?): mein Jahreshighlight 2019 war „A Head Full of Ghosts“ von Paul Tremblay. Ich kann der Versuchung nicht widerstehen, noch einmal zu wiederholen, wie großartig und brillant dieses Buch ist. Lasst euch bloß nicht davon irritieren, dass der Roman dem Horrorgenre zugesprochen wird, plumpe Gruselszenarien und plakative Special Effects werdet ihr darin nicht finden. Stattdessen handelt es sich um das einfühlsame, psychologisch fundierte Porträt einer Familie, die an den Strapazen einer außergewöhnlichen Situation zerbricht. Nominell geht es um dämonische Besessenheit, faktisch ist es jedoch eine herzergreifende Tragödie, die mich sehr berührte und mir völlig neue, tiefsinnige Perspektiven auf Motive eröffnete, die ich aus Horrorfilmen in- und auswendig kenne. Ich muss sehr an mich halten, um hier nicht bereits all meine Gedanken, die ich später in der Rezension niederschreiben möchte, herauszuposaunen.

Ich kann diesen Beitrag allerdings nicht abschließen, ohne zu berichten, dass nicht nur die Geschichte selbst sensationell ist, sondern auch der Anhang. Paul Tremblay nahm nämlich die Mühe auf sich, beinahe jedes Kapitel zu kommentieren, was die Lektüre wirklich zu einem einzigartigen Erlebnis macht, weil er lauter kleine Informationen über sich selbst (z.B. findet er, dass grüne M&Ms am besten schmecken) und den Entstehungsprozess des Buches bereitstellt. Er erklärt Anspielungen, Namensgebungen und eine Menge semi-nützliches Wissen, das ihn unmissverständlich als Horrorfan outet. Die Tatsache, dass Tremblay eine Art Horrornerd ist und sich auch auf der theoretischen Ebene mit diesem Gebiet auseinandersetzt, wird im nächsten Abschnitt des Anhangs deutlich. Dieser besteht aus seinem Essay „The H Word: The Politics of Horror“, in dem er sich der Frage widmet, was erfolgreichen Horror ausmacht und inwiefern er sich von reiner Action unterscheidet. Abgerundet wird der Anhang dann durch eine Sammlung von Horrorfilmen und Horrorliteratur, die Tremblay als empfehlenswert erachtet. Für mich, die selbst ein bisschen zum Horrornerd tendiert und die psychologischen Hintergründe und Strukturen des Genres äußerst faszinierend findet, war dieser umfangreiche Anhang ein wahres Freudenfest. Nicht nur aufgrund der vielen, vielen interessanten Informationen, sondern auch, weil ich nach der Lektüre das Gefühl hatte, Paul Tremblay als Persönlichkeit kennengelernt zu haben. Ich weiß leider nicht, ob der Anhang für die gleichnamige deutsche Übersetzung übernommen wurde. Ich hoffe es.

Ich drücke die Daumen, dass ich euch davon überzeugen konnte, „A Head Full of Ghosts“ eine Chance zu geben. Horrorliteratur wird viel zu häufig in eine Nische abgeschoben und als belanglos abgetan. Paul Tremblay beweist, dass Horror so viel mehr sein kann als eine Aneinanderreihung uninspirierter Schockmomente.

Welches Buch war euer Highlight des Jahres 2019?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare, wünsche euch allen einen grandiosen Start in die neue Woche, in das neue Jahr und eine unfallfreie Silvesternacht!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Literarische Neuentdeckung des Jahres?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, ich bin ganz schön erschöpft. Das höhere Arbeitspensum schlaucht mich ziemlich. Wie Anfang des Monats prophezeit habe ich wirklich das Gefühl, zu nichts mehr zu kommen und alle privaten Dinge zwischen Tür und Angel organisieren zu müssen. Zum Glück ist es nur noch diese Woche, dann normalisiert sich das Stresslevel langsam wieder, denn über Weihnachten habe ich frei und zwischen den Feiertagen sind es lediglich ein paar Schichten, die ich ableisten muss. Hoffentlich kann ich doch noch die eine oder andere Rezension fertigstellen, bevor das Jahr vorbei ist. Also, jetzt noch mal den Popo zusammenkneifen, Augen zu und durch, heute mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welche_r Autor_in war deine literarische Neuentdeckung des Jahres?

Paul Tremblay. Das kann ich wie aus der Pistole geschossen antworten, denn mein allwissender Bauch projizierte seinen Namen in gigantischen roten Leuchtbuchstaben in meinen Kopf, als ich die Frage las. Ich habe 2019 noch mehr tolle Autor_innen kennengelernt, Becky Chambers und Riley Sager zum Beispiel, aber niemand beeindruckte mich so mühelos und nachdrücklich wie Paul Tremblay. Sein Horror-Roman „A Head Full of Ghosts“ hat beste Chancen, mein Jahreshighlight zu werden, weil es einfach ein brillantes Buch ist, das dem Genre eine Tiefe verleiht, die über simplen Grusel hinausgeht. Die psychologisch fundierte, vielschichtige und berührende Geschichte der fragwürdigen Besessenheit eines jungen Mädchens sprengt alle Erwartungen und Klischees, die ich mit dieser Form des Horrors assoziiere und öffnet völlig neue Perspektiven auf Motive, die spätestens seit dem Film „Der Exorzist“ bis zum Erbrechen reproduziert werden. Ich war von der Lektüre dermaßen geflasht, dass ich sofort alle weiteren Bücher des Autors auf meine Wunschliste gesetzt habe. Ich kann euch „A Head Full of Ghosts“ vehement empfehlen; glücklicherweise ist es auch auf Deutsch unter demselben Titel erschienen. Selbst wenn ihr sonst nicht für Horror-Literatur zu haben seid, weil ihr eher zu den Hasenfüßen zählt, ist dieses Buch eine Ausnahme wert, denn ich verspreche euch, die gruseligen Szenen sind nicht allzu heftig, plakativer Horror steht nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es um die Tragödie einer Familie, die mein Herz packte und nicht mehr losließ. Lest es. Lernt Paul Tremblay kennen.

Welcher Autor oder welche Autorin war für euch DIE Entdeckung des Jahres 2019?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen angenehmen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Sprachenwunder?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gestern mit Erschrecken festgestellt, dass das Jahr 2019 bald vorbei ist. Das klingt sicher seltsam, weil ich erst letzte Woche über meine nicht erreichten Leseziele geschrieben habe, aber irgendwie war mir trotzdem nicht so richtig bewusst, was das nahende Jahresende für meinen Blog bedeutet. Mein sechster Blog-Geburtstag steht bald an und so langsam muss ich mich auch an die Organisation der nächsten Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge setzen. Ich bin mir noch nicht einig, ob ich den Schlüpftag dieses Jahr überhaupt zelebrieren möchte, denn so richtig ist mir nicht danach zumute. Die Challenge werde ich hingegen auf die Beine stellen – sie macht mir einfach zu viel Spaß, um darauf zu verzichten. Jedes Mal nehme ich mir vor, über das Jahr mögliche Aufgaben zu sammeln und schaffe es nie. Mir fehlen noch 22, wer also einen Vorschlag hat, darf sich gern bei mir melden. 😉
Heute muss die Challenge-Vorbereitung allerdings eine kleine Pause verkraften, denn die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise steht an!

Wenn ihr euch eine Sprache aussuchen könntet, in der ihr gern flüssig lesen könntet, welche wäre das?

Ich habe eine Weile über diese Frage nachgedacht und musste feststellen, dass ich recht radikal eingestellt bin: Entweder alle oder keine.
Für mich gibt es unter Sprachen keine Favoriten. Es gibt kein Buch, das ich lieber im Original lesen würde als andere und dessen Originalsprache ich deshalb lesen und verstehen können möchte. Ich würde gern ALLE Bücher im Orginal lesen können.

Seit ich vor Jahren begonnen habe, regelmäßig auf Englisch zu lesen, weiß ich den Wert der Originalsprache sehr zu schätzen. Kunstvolle Formulierungen, Wortspiele, Namen, Witze, Anspielungen, kurz, die gesamte Bandbreite von Erzähl- und Schreibstil haben so viel mehr Gewicht, wenn sie nicht durch den Filter einer Übersetzung verzerrt sind. Dafür muss die Übersetzung nicht einmal schlecht sein (obwohl es diese Fälle selbstverständlich gibt), es ist einfach völlig natürlich, dass bei der Übertragung in eine andere Sprache gewisse Aspekte verloren gehen. Einige Redewendungen des Englischen gibt es im Deutschen zum Beispiel nicht, das heißt, eine Übersetzung kann sich dem Originaltext stets nur annähern. Es wäre wundervoll, wenn ich jedes Buch kompromisslos so lesen könnte, wie es von dem Autor oder der Autorin gedacht war. Tolstoi in Russisch, Dante Alighieri in Italienisch, Murakami in Japanisch. Ein Traum.

Da es mir aber nicht möglich ist, jede Sprache zu lernen, in der die Autor_innen meiner Bibliothek und meiner Wunschliste jeweils schrieben, begnüge ich mich mit den beiden Sprachen, die tatsächlich flüssig lesen, schreiben und sprechen kann: Deutsch und Englisch. Ich könnte mich nicht für eine zusätzliche Sprache entscheiden, weil es mir niemals um die Sprache an sich ginge. Diese wäre immer nur Mittel zum Zweck, um wahrhaft in den Genuss der Schönheit und Brillanz der Texte zu kommen.

Falls also jemand das Geheimnis kennt, wie man alle Sprachen der Welt auf einmal erlernen und für immer verinnerlichen kann, ich würde gern eingeweiht werden. Ich schwöre, ich tratsche es nicht weiter. 😉

In welcher Sprache würdet ihr gern flüssig lesen können?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart voller leckerer Plätzchen!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Weihnachtswunschliste 2019?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Einmal nicht aufgepasst und schwupps, schon haben wir Dezember. Das Jahresende 2019 nähert sich mit riesigen Schritten. Wie die Zeit fliegt. Der Dezember wird ein straffer Monat für mich, denn aufgrund von Krankenstand, Urlaub und Feiertagen sind wir bedenklich unterbesetzt. Das heißt, ich muss viel arbeiten – gut für’s Konto, schlecht für den Blog. Ich bezweifle, dass ich die üblichen wöchentlichen zwei Rezensionen liefern kann. Aber irgendwie bin ich ohnehin gewillt, das Jahr 2019 einfach sang- und klanglos abzuhaken. Ich werde meine Lesechallenge von 85 Büchern voraussichtlich nicht schaffen, meine Rezensionsquote wird unterirdisch sein und überhaupt habe ich das Gefühl, so gut wie keins meiner Leseziele erreicht zu haben. Ich weiß natürlich, warum das so ist. Es war ein schlimmes Jahr, in dem ich wirklich andere Sorgen hatte. Lasst uns bitte so tun, als wäre es schon vorbei, okay?
Für die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise finde ich glücklicherweise immer etwas Zeit. Hier kommt meine heutige Antwort:

Welches Buch gehört dieses Jahr unbedingt auf die Weihnachtswunschliste?

Hab ichs doch gewusst, dass die Weihnachtsfragen nicht mehr lange auf sich warten lassen. Diese spezielle Frage stellte uns Antonia schon einmal 2018, damals habe ich sie mit vier Büchern beantwortet, deren Erscheinen längst überfällig ist. Leider wurden meine Wünsche nicht erfüllt – kein einziges wurde veröffentlicht. Daraus schließe ich, dass all mein Gejammer und Geflehe keinen Effekt hat und ich es mir demzufolge sparen kann. Grmpf.

Stattdessen möchte ich euch eine Trilogie ans Herz legen, die wie keine andere in die dunkle, kalte Jahreszeit passt: „The Winternight Trilogy“ von Katherine Arden. Der Reihentitel sagt ja eigentlich schon alles aus. Winternacht.
Die drei Bände „The Bear and the Nightingale“, „The Girl in the Tower“ und „The Winter of the Witch“ erzählen die Geschichte von Vasja. Vasja wächst mit der besonderen Magie des Landes auf, das eines Tages Russland heißen wird. Es handelt sich um eine wundervolle Adaption russischer Märchen, Legenden und Folklore, mit tiefem Schnee und eisbedecktem Zauber. Das Finale ist im Januar auf Englisch erschienen und ich freue mich sehr, dass es der erste Band im Oktober auch auf den deutschen Buchmarkt geschafft hat, als „Der Bär und die Nachtigall“. Wenn ihr also nach einer Lektüre sucht, die hervorragend unter den Weihnachtsbaum passt, greift zu.

Außerdem möchte ich den Romantiker_innen unter euch das Debüt meiner Schwester im Geiste Marina aka DarkFairy empfehlen. Ihr Roman „Frei und nicht allein“ hat zwar nichts mit Weihnachten zu tun, aber gefühlsbetonte Geschichten passen ja immer in die besinnliche Zeit. Diese spielt sehr nah am Herz und eignet sich deswegen ebenfalls wunderbar als weihnachtliche Lektüre.

Welche Bücher dürfen auf eurer Weihnachtswunschliste auf keinen Fall fehlen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen besinnlichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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