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Montagsfrage: Was macht der SuB?

15 Jun

Hallo ihr Lieben! 🙂

In Berlin haben wir am Wochenende den ersten wirklich heißen Tag des Jahres erlebt. Das Thermometer kletterte auf bis zu 30°, doch da eine Gewitterfront im Anmarsch war, hatten wir dazu hohe Luftfeuchtigkeit und etwa ab 17 Uhr Dauerregen, Blitz und Donner. Damit ist der Sommer nun wohl endgültig angekommen. Der Lieblingsmensch hat bei uns im Schlafzimmer bereits die bewährten Rettungsdecken vor die Fenster geklebt, um die Hitze draußen zu halten. Ich bin gespannt, wann es ihn packt und er sich die restlichen Fenster ebenfalls vornimmt. Lange kann es nicht mehr dauern. 😉 Meteotolog_innen befürchten ja, dass wir einem historisch heißen Sommer entgegenblicken. Sollte diese Prognose tatsächlich eintreten, bin ich sehr froh, dass Chilli das nicht mehr erleben muss. In den letzten Jahren fiel es ihr schwerer und schwerer, mit hohen Temperaturen umzugehen. 2019 wurde es so schlimm, dass ich oft Angst hatte, sie allein zu lassen, weil ich besorgt war, dass sie einen Hitzschlag erleiden könnte, während wir arbeiten sind. Ich vermisse sie sehr, aber ich bin dankbar, dass sie jetzt an einem Ort ist, der immer angenehm temperiert ist und sich nicht mehr mit diesem Problem herumschlagen muss. Ihre Bettchen stehen übrigens immer noch hier. Ich konnte sie immer noch nicht aussortieren. Es geht mir mittlerweile die meiste Zeit wieder gut, ich mache Fortschritte in meinem Trauerprozess. Morgen wird trotzdem noch mal ein schwieriger Tag: ich habe Geburtstag und werde ihn das erste Mal seit über einem Jahrzehnt ohne sie verbringen. Meine Familie wird vorbeikommen und ich habe einem Kumpel versprochen, mich nachmittags um seine Hündin zu kümmern, weil er einen wichtigen Termin hat, aber dennoch… Ich denke, der leere Platz, den Chilli hinterlassen hat, wird mir morgen besonders auffallen.
Puh, okay, lassen wir das. Schauen wir lieber, wie die heutige Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise lautet.

Wie sieht eigentlich euer SuB aus? Versucht ihr ihm momentan entgegenzuwirken?

Unverändert zahlreich. Ich bewege mich weiterhin im hohen dreistelligen Bereich (700+) und plane nicht, dieses Niveau aktiv zu senken. Wir haben schon sehr oft darüber gesprochen, dass ich das ganze Aufhebens, das Buchblogger_innen um ihren SuB veranstalten, albern, unnötig und stressig finde. Von Platzgründen mal abgesehen, die ich für das einzig gültige und vernünftige Argument halte, finde ich die Debatte darum, wie viele ungelesene Bücher man eigentlich besitzen darf und sollte, wirklich überflüssig. Ich habe die Worte „dürfen“ und „sollen“ übrigens bewusst gewählt, weil so häufig das schlechte Gewissen erwähnt wird, das dadurch entsteht, dass viele Bücherwürmer offenbar ein starkes Bedürfnis haben, neue Bücher zu kaufen, sich anschließend aber irgendwie dafür schämen. Ich verstehe nicht wieso. Ich habe in meinem Leben bisher mehr Bücher gelesen, als sich aktuell auf meinem SuB befinden. Ich habe ausgerechnet, dass mir theoretisch ausreichend Lebenszeit zur Verfügung steht, um auch alle Bücher auf meinem SuB zu noch zu lesen, bevor ich sterbe (vorausgesetzt, ich werde nicht krank, blind oder ähnliches). Das Verhältnis stimmt also und ich wage zu behaupten, dass das bei den meisten so ist. Wozu dann all das Drama? Ich habe immer noch nicht begriffen, woher das schlechte Gewissen rührt. Vielleicht kann mir das heute jemand nachvollziehbar erklären?

Dem SuB entgegenzuwirken bedeutet, keine oder nur wenig neue Bücher zu kaufen. Mein Kaufverhalten bei Büchern ist stark von der Verfügbarkeit abhängig, weil ich meine Lektüre überwiegend gebraucht erwerbe. Auf einige warte ich jahrelang – sind diese plötzlich zu einem akzeptablen Preis verfügbar, wäre es dumm, nicht zuzuschlagen. Mich deswegen mies zu fühlen, käme mir nie in den Sinn. Für mich gibt es beim Buchkauf nur eine Regel: es wird um der Bücher willen gekauft, nicht um des Kaufens willen. Das heißt, selbst wenn ich meine Beobachtungslisten bei Gebrauchthändlern durchgehe und einige Exemplare günstig angeboten werden, spricht mich keines davon an, kaufe ich nicht nur, um etwas gekauft zu haben. Ich muss mich über den spezifischen Kauf freuen, das ist das oberste Gebot. 2020 ist deshalb bisher ein recht SuB-freundliches Jahr. Ich habe vergleichsweise wenig gekauft, weil nur wenige der verfügbaren Bücher meine Begeisterung wecken konnten. Das kann sich natürlich noch ändern, doch zur Zeit bin ich offenbar recht genügsam.

Interessant ist, dass dieser Trend seit April mit meinem Blogprojekt zu Robert E. Howard und Conan zusammenhängt. Seitdem warte ich nämlich darauf, dass ein ganz bestimmtes Buch in meinen Listen als verfügbar aufploppt: „Heroes in the Wind: From Kull to Conan“. Dabei handelt es sich um eine Sammlung der Kurzgeschichten von Robert E. Howard, die neben Conan vermutlich auch einige seine anderen Figuren enthält. Welche und wie viele weiß ich leider nicht, aber ich hoffe, dass ich mit diesem Buch zumindest den Großteil seiner Fiktion auf einen Schlag abdecken kann. Dummerweise ist diese Ausgabe des Verlags Penguin bereits 2009 erschienen und ist heute, 11 Jahre später, vergriffen und wirklich nur noch gebraucht zu bekommen. Andere umfängliche Sammlungen gibt es derzeit nicht. Was man kaufen kann, vor allem als E-Books, sind einzelne Sammlungen, die nach Genre sortiert sind. Das passt mir nicht in den Kram. Ich will nicht viele einzelne digitale Versionen, die sich am Ende vielleicht noch stark überschneiden, ich hätte gern eine Gesamtausgabe seines Werks als Print, von einem etablierten Verlagshaus, dem ich vertrauen kann, dass sie das ganze Beiwerk, das nach Howards Tod veröffentlicht wurde, ignorieren und ausschließlich die originalen Versionen seiner Geschichten abdrucken. Da kommt momentan bloß dieses Buch in Frage, das ich so unbedingt haben will, dass mein Bedürfnis, andere Bücher zu kaufen, davon völlig überlagert ist. Ich werde sehen, wie lange das anhält. Es ist nämlich durchaus möglich, dass ich auch hier wieder Jahre warten muss.

Abschließend möchte ich noch mal dafür plädieren, den SuB nicht länger als Schandfleck zu begreifen. Bücher sind etwas Gutes, es ist überhaupt nicht schlimm, viele davon zu besitzen, selbst wenn sie überwiegend ungelesen sind. Lesen ist schließlich kein Wettstreit, auch nicht mit euch selbst.

Was macht euer SuB zur Zeit?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen bombastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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19 Antworten zu “Montagsfrage: Was macht der SuB?

  1. RoXXie SiXX

    15. Juni 2020 at 1:05 pm

    Hallo Liebes,

    ich sehe meinen SuB nicht als Schandfleck, eher als meine Monster. So bezeichne ich meinen SuB meist ganz liebevoll. Denn dieses Monster wohnt mit bei mir. Mein SuB stört mich nicht.
    Ganz im Gegenteil, ich mag ihn. Auch, wenn ich ihn gerne etwas kleiner hätte. Aber am Ende weiß ich ganz genau, dass ich durch meine SuB-Monster immer ein Buch warten habe, welches ich nach einem ausgelesenen Buch beginnen kann. Und die Auswahl ist groß.

    Liebe Grüße,
    RoXXie

    Montagsfrage № 2 | Das Monster namens SuB!

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    • wortmagieblog

      15. Juni 2020 at 2:05 pm

      Hey RoXXie,

      ganz deiner Meinung. Auswahl ist ein wunderbares Geschenk. Dennoch stellt sich mir die Frage, wieso du dein Monster gern etwas kleiner hättest? Welches Argument spricht denn dafür?

      Liebe Grüße,
      Elli

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      • RoXXie SiXX

        15. Juni 2020 at 2:40 pm

        Weil er einfach zu groß geworden ist. Ein wenig wirkt er erschlagend auf mich, mit seinen 250+ Büchern. Ich würde mich mit meinem weltenreichen Monster unter 100 Büchern ein wenig wohler fühlen.
        Aber das ist einfach mein eigenes Gefühl. Ich lasse mir dabei nicht von anderen einreden, dass ein SuB prinzipiell etwas Schlechtes sein muss, oder wie du sagst ein Schandfleck.

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      • wortmagieblog

        15. Juni 2020 at 4:52 pm

        Okay, gut, das verstehe ich. Wenn du dich erschlagen fühlst, ist er für deine Bedürfnisse vielleicht wirklich etwas groß. 😉

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  2. Der Büchernarr

    15. Juni 2020 at 2:16 pm

    Hallo Elli,

    ab einer gewissen Anzahl von Büchern leidet die Übersicht. Woher weißt Du, welches Schätzchen in Deinem Stapel wartet und gerade gelesen werden möchte?
    Schämen sollte man sich für sein Hobby aber in jedem Fall nicht, da stimme ich Dir voll und ganz zu.

    Viele Grüße
    Frank

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    • wortmagieblog

      15. Juni 2020 at 3:26 pm

      Hey Frank,

      das verhindere ich durch die Digitalisierung. Wenn ich nicht schon vorher weiß, was ich als nächstes lesen möchte, scrolle ich einfach durch die alphabetische Liste und warte darauf, dass mein Bauch mir ein Signal gibt. Natürlich gibt es Momente, in denen mir dadurch ein Buch wieder auffällt, an das ich lange nicht gedacht habe, aber das ist dann ein schöner Moment. Ich denke, durch die digitale Hilfe schaue ich jedes ungelesene Buch in meinem Besitz mindestens einmal im Jahr an und das hilft enorm, den Überblick zu behalten und auch mal Büchern den Vorzug zu geben, die schon lange auf dem SuB liegen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Elli

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  3. nordlichtliest

    15. Juni 2020 at 2:49 pm

    Huhu Elli,

    wow! ich stresse mich mit meinen 162 Büchern schon und achte sehr, dass es nicht unbedingt extrem ansteigt. 700 würde mich verrückt machen. Ich lese ca 8 Bücher in einem Monat – das heisst ich bräuchte für diese Menge knappe 8 Jahre. Und dann dürfte ich 8 Jahre kein Buch kaufen damit er sich auch wirklich abbaut. Okay – jeder soll das machen wie er oder sie es für richtig hält, aber das wäre auf jeden Fall kein Weg für mich. (davon ab, dass ich den Platz gar nicht hätte mit meinen knapp 100 Print Büchern bin ich schon restlos überfordert und stapel die an der Wand lang auf dem Boden weil nirgends mehr Platz ist.)

    Ich bewundere aber Deine durchaus gesunde Einstellung zu dem Thema! Also weiter so! 😉

    Ganz liebe Grüße Tanja

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    • wortmagieblog

      15. Juni 2020 at 4:53 pm

      Hey Tanja,

      abgesehen vom Platz, warum macht dich ein großer SuB verrückt? Was impliziert der für dich? Ich versuche heute wirklich, dieser Empfindung auf den Grund zu gehen, weil ich sie nicht teile und du könntest mir da weiterhelfen, es zu verstehen. 🙂

      LG
      Elli

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      • nordlichtliest

        15. Juni 2020 at 4:58 pm

        Naja mich macht verrückt, dass ich dafür Geld ausgebe (was hier nicht in rauhen Mengen verfügbar ist) und doch weiß, dass ich die nie alle lesen kann. Klar zeittechnisch usw würde es sich ausgehen, aber wenn Du realistisch bist, weißt Du sicher dass Du nichtmal die Hälfte davon lesen wirst, weil immer neue dazu kommen. Ich sehe es ja bei mir, ich habe auf meinem 162 Bücher Sub etwa 20 Bücher die mich überhaupt noch interessieren. Das Interesse ändert sich normal im Laufe der Zeit und dann fliegen die Bücher irgendwann weg – zumindest ist es bei mir so. Wenn Du nun sagst, dass Dich JEDES der 700+ Bücher genauso interessiert wie zum Kaufzeitpunkt, dann gratuliere ich Dir, dann bist Du sehr gefestigt und das ist einfach der richtige Weg für dich 🙂

        LG Tanja

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      • wortmagieblog

        15. Juni 2020 at 5:16 pm

        Das Geld macht mir tatsächlich absolut keine Sorgen, weil ich nur dann Bücher kaufe, wenn ich sie mir auch leisten kann. Wäre ich der Meinung, dass ich das nicht kann, würde ich es lassen oder eher zu günstigen E-Books oder so greifen. Ich weiß, das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan, aber so empfinde ich es eben. Außerdem sehe ich es auch als Investition. Sollte ich es mir nämlich eines Tages mal nicht mehr leisten können, habe ich Vorrat. 😉

        Jein. Ich glaube durchaus daran, dass ich den Großteil eines Tages lesen werde. Sicher nicht alle, so verblendet bin ich dann auch nicht, aber schon die Mehrheit. Meiner Ansicht nach ist literarisches Interesse permanent im Fluss. Was mich jetzt nicht interessiert (zum Beispiel Standard-Ermittler_innen-Thriller), kann in 5 Jahren genau das Richtige sein. Ich glaube, dass jedes Buch seine Zeit hat. Es wird der perfekte Moment kommen, der ideale Zeitpunkt, davon bin ich fest überzeugt, weil ich das in der Vergangenheit genauso erlebt habe. Manche Bücher liegen 10 Jahre und länger auf meinem SuB, dann packt es mich eines Tages und ich entscheide, dass ich genau jetzt genau dieses Buch lesen möchte. Es gibt ein paar Ausnahmen, bei denen ich feststelle, dass das echt nicht mehr zu mir passt, aber das ist erstaunlich selten. Darum beunruhigt mich die Menge so gar nicht. Ich lebe ja noch einige Jahre. 😉

        LG
        Elli

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  4. mehrpfot

    15. Juni 2020 at 3:16 pm

    Hallo Elli,
    mein SuB ist für mich auch kein Schandfleck…ganz im Gegenteil.. ich freue mich schon drauf, wenn ich meine ganzen gepackten Bücherkisten an ihrem Platz im zukünftigem Heim wieder auspacken, jedes Buch in die Hand nehmen, entscheiden wo es hingeräumt wird, einscannen und auch so wieder in meinen vielen vielen auch bisher ungelesenen Bücher eintauchen kann… ich weiß, dass ich auch etliche doppelt habe, denn zwischenzeitlich wollte ich auch schon das eine oder andere vom SuB lesen, doch es war in dem Berg an Kartons auf die Schnelle unauffindbar…es war schneller es dann auszuleihen oder es auch gebraucht günstig nochmals zu erwerben…die Leiden eines Bookies eben…lach…
    Darum auch meine Suche nach einer für mich und meine Ansprüche geeignete Bücherarchiv-Software…
    .. um zu verdeutlichen, von welcher Menge an Büchern ich rede… ,,,momentan ist nicht nur ein 10-qm-Zimmer aufgestapelt mit Bücherkisten…mir grausts nur vor dem Schleppen…lach…

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    • wortmagieblog

      15. Juni 2020 at 4:51 pm

      Hey,

      wie kommt das denn bei dir mit den Kisten?

      LG
      Elli

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      • mehrpfot

        17. Juni 2020 at 6:43 am

        Ein Umzug, der dieses Jahr voraussichtlich …hoffentlich… stattfindet ins jetzt zukünftige Heim
        ….eine lange lange lange…. fast vier Jahre dauernde… Geschichte……mit einigen Stolpersteinen, Umwegen und kompletten Planänderungen mit den daraus wieder resultierenden Unwegsamkeiten :-/)

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  5. Torsten's Bücherecke

    15. Juni 2020 at 5:15 pm

    Hallo Elli,

    700 ist mal eine Hausnummer. 😉 Dafür hätte ich keinen Platz. Das ist auch der primäre Grund warum ich zu eBooks gewechselt bin und damit ist der SuB dann auch eher theoretisch.

    LG

    Torsten

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    • wortmagieblog

      15. Juni 2020 at 5:18 pm

      Hey Torsten,

      ich finde, auch ein digitaler SuB ist ein vollwertiger SuB. 😉
      Ich habe den Platz geschaffen. Bei anderen Leuten hängen Bilder an der Wand, bei mir eben Regale. Eine Frage der Prioritäten. 😀

      LG
      Elli

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  6. Emma Escamilla

    17. Juni 2020 at 3:31 am

    Hallo Elli,

    nein, ein SuB ist kein Schandfleck. Aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem manchmal – Grund dafür ist das liebe Geld. Ich bin aus gesundheitlichen Gründen nicht berufstätig und deshalb grundsätzlich knapp bei Kasse. Mein Verstand sagt mir, dass ich erst mal die Bücher lesen sollte, die ich bereits besitze. Aber mein Herz findet ständig neue Bücher, die es unbedingt haben will. Dabei bin ich eigentlich finanziell nicht in der Situation, mir den Luxus eines wirklich hohen SuBs leisten zu können. Macht das Sinn? Ich hoffe …

    Liebste Grüße
    Emma

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  7. Caroline

    22. Juni 2020 at 5:29 pm

    Huhu! Ich weiß auch nicht, warum so viele über ihre ungelesenen Bücher jammern bzw. über deren Anzahl und Ausmaß. Dass ich viele ungelesene Bücher habe, stört mich überhaupt nicht. Das zeichnet mich eher aus, glaube ich. Deswegen würde ich nie rumjammern oder ein schlechtes Gewissen haben. Wem denn auch gegenüber? Mir selbst? Dafür, dass ich gern lese und dementsprechend viele Bücher kaufe und besitze?? Nö! Das einzige, was ich mir selbst manchmal aber doch vorhalte(n muss), ist das Kaufen neuer Bücher. Oder eher dieser innere Drang, unbedingt sofort ein neues Buch kaufen zu müssen, sobald es erscheint. Das ist total blödsinnig, denn meistens (eher: immer) habe ich gerade schon irgendein Buch am Lesen und auch schon ein anderes für direkt danach bzw. ich lese eh immer mehrere Bücher gleichzeitig. Daher habe ich eh fast nie Zeit, direkt mit dem Lesen eines neu gekauften Buches zu beginnen. Aber zulegen „muss“ ich es mir halt trotzdem, obwohl das gut und gern auch noch Zeit gehabt hätte. Und dann liegt es eben ungelesen herum.
    Das ist vermutlich das einzige, was mich selbst an meinem Kauf- und Sammelverhalten nervt. Aber geändert kriege ich das auch nicht mehr. Ich bin halt so. Und dann bleibt´s halt so.

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    • mehrpfot

      22. Juni 2020 at 5:53 pm

      Hallo Caroline,
      kicher…lach… ich bin zwar nicht Elli,… aber ich weiß nur zu gut wie es Dir geht und was Du meinst…grins… aber so sind wir Bookies halt…lach…
      Büchervernarrt im Sinne der Anklage…grins…

      Gefällt 1 Person

       

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