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Montagsfrage: Quarantäne-Lektüre?

23 Mrz

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, genießt ihr alle bereits die Vorteile des Home Office? Ich gebe zu, ein bisschen neidisch bin ich schon. Ich kann erst zu Hause bleiben, sollte ich selbst krank werden. Der journalistische Betrieb muss sich ja weiterdrehen und da meine Position intern als „produktionsrelevant“ gilt, fahre ich weiterhin brav ins Büro. Rein theoretisch wäre Home Office auch für mich möglich, der technische Aufwand wäre allerdings immens, denn das CMS, das wir nutzen, ist ein Monstrum und der Zugriff auf die Server von extern ist fehleranfällig. Da ich außerdem in Echtzeit auf Zuruf arbeite, ist direkte Kommunikation das A und O. Sollten also für den Journalismus weiterhin keine Beschränkungen erlassen werden, ändert sich für mich überhaupt nichts, auch nicht durch das gestern beschlossene Kontaktverbot und nicht einmal, falls es in Berlin tatsächlich zu einer umfänglichen Ausgangssperre kommt. Ich finde es schade, dass gesellschaftlich so gut wie gar nicht anerkannt wird, dass eben nicht nur Krankenpflege, Rettungskräfte, Polizei und der Lebensmittelhandel weiter ganz normal schuften, sondern auch alle, die direkt in journalistische Prozesse eingebunden sind. Ich wünschte, auch uns würde mal dafür gedankt. Ohne unsere Arbeit wüsste niemand, wie die aktuelle Lage aussieht. Ich habe das Gefühl, niemand macht sich bewusst, wie viel Stress das im Moment bedeutet. Die Informationsflut ist extrem. Das heißt, während ihr alle selbst entscheiden könnt, wie viele Nachrichten ihr konsumiert, kann ich das nicht. Auf mich prasselt alles ungefiltert ein und das ist wahnsinnig anstrengend. So anstrengend, dass mir mittlerweile der Humor abhanden kam und ich mich privat nur noch auf Radio-Nachrichten verlasse, weil mir alles andere zu viel ist. Also bleibt mir bitte weg mit Corona-Witzen, Corona-Memes, Corona-Geschichten und überhaupt allem, das mit Corona zu tun hat. Glaubt mir, ich erfahre es früh genug.
Für die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, die heute ebenfalls nicht von diesem Thema verschont bleibt, mache ich aber natürlich eine Ausnahme.

Welches Buch hast du zuletzt beendet und wäre es eine gute Quarantäne-Lektüre?

Ähm… Ist nicht jedes Buch eine gute Quarantäne-Lektüre? Ich verstehe nicht, inwiefern eine Quarantäne andere Anforderungen an ein Buch stellt als der normale Alltag. Quarantäne heißt aktuell ja, entweder zu Hause oder – in ernsteren Fällen – im Krankenhaus festzusitzen. Ich assoziiere damit den täglichen Kampf gegen die Langeweile und dafür wäre mir jedes Buch recht. Natürlich würde ich auch in dieser Situation darauf hoffen, gute Literatur ausgesucht zu haben, aber das wünsche ich mir immer. Ich denke, der einzige Unterschied könnte die Länge des Buches betreffen. Dicke Schmöker eignen sich selbstverständlich hervorragend dazu, genau dann gelesen zu werden, wenn man sowieso nichts anderes tun kann. „Krieg und Frieden“ von Tolstoi stelle ich mir zum Beispiel als die perfekte Lektüre vor, wenn man in einer einsamen Berghütte eingeschneit ist.

So gesehen war mein letztes Buch nicht gerade Quarantäne-ideal. Zuletzt habe ich „Die Fließende Königin“ (Merle-Zyklus #1) von Kai Meyer beendet. Dieser Reihenauftakt ist durch und durch ein Kinderbuch und das schlägt sich eben auch in der Seitenzahl nieder. 271 Seiten mit sehr großer Schrift. Ich war ratzfatz durch. Ignoriert man die Seitenzahl hingegen, ist es nicht die schlechteste Lektüre für eine Quarantäne, weil es kurzweilig ist und von den Leser_innen keinen intellektuellen Aufwand verlangt. Ich würde es dennoch nicht noch einmal auswählen, denn ich musste zähneknirschend einsehen, dass ich mittlerweile wirklich ein bisschen zu alt dafür bin. Mich beschäftigten Fragen, die ein Kind nicht die Bohne interessieren würden, für mich aber bezüglich Atmosphäre und Worldbuilding wichtig sind. Kai Meyer stellt seine Leser_innen oft vor vollendete Tatsachen, was angesichts der Zielgruppe völlig in Ordnung ist – nur gehöre ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe.

Demzufolge würde ich „Die Fließende Königin“ für Erwachsene also nicht als Quarantäne-Lektüre empfehlen, für Kinder, die ja momentan auch alle zu Hause sind, hingegen schon. Doch selbst wenn ich mir nun Corona einfangen und in Quarantäne gesteckt würde, würde ich meine Buchauswahl nicht anders gestalten als jetzt. Ich würde dicken Wälzern vielleicht ein wenig mehr den Vorzug geben, besonders, wenn ich wirklich ins Krankenhaus müsste, aber mehr würde ich nicht ändern.

Eignet sich euer letztes Buch als Quarantäne-Lektüre?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen gesunden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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19 Antworten zu “Montagsfrage: Quarantäne-Lektüre?

  1. Sonja

    23. März 2020 at 12:17 pm

    Ich hab auch noch kein Homeoffice. Obwohl ich in einem Unternehmen arbeite, das sein Geld mit digitalen Inhalten verdient, sind wir für diesen Fall nicht gerüstet. 200 Mitarbeiter, 50 Laptops… Mitarbeiter, die in „Kernbereichen“ arbeiten, werden nun aber nach und nach zum Arbeiten heim geschickt. Ich bin dann wohl auch irgendwann dran, denn ich arbeite in der „Produktion“, dh ich stelle Inhalte online, die verkauft wurden und werden.
    Du tust mir allerdings sehr leid mit der Nachrichtenflut! Ich schaue nur noch einmal morgens und einmal abends bei SR und Tagesschau vorbei und das war es dann. Mehr tue ich mir aktuell nicht an.
    Sei tapfer und vor allem bleib gesund!
    LG
    Sonja

    Gefällt 2 Personen

     
    • wortmagieblog

      23. März 2020 at 1:15 pm

      Ja, das ist bei uns ähnlich, eigentlich ist nicht vorgesehen, dass wir zu Hause arbeiten, von den Reportern vielleicht mal abgesehen.
      Das reicht ja auch völlig, ich glaube, es ist nicht gut, wenn man sich zu viel Input zumutet, das verunsichert nur.

      Liebe Grüße und Danke für deine lieben Worte,
      Elli

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  2. fraggle

    23. März 2020 at 12:27 pm

    Die Tatsache, dass Kai Meyer sich mit seinen Büchern in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten eher an die jüngere Leserschaft gerichtet hat und noch richtet, führte dazu, dass ich Ewigkeiten nichts mehr von ihm gelesen habe. Schade eigentlich.

    Und ja, es gibt neben den genannten Brufsgruppen viele andere, die gar nicht erst erwähnt werden. Ich bin auch in so einer tätig. Aber ich sehe das pragmatisch: Wenn mir die Kanzlerin dankt, ist mir damit auch nicht so wirklich geholfen. 🙂

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    • wortmagieblog

      23. März 2020 at 1:17 pm

      Ich habe mir vorgenommen, sein Gesamtwerk mal nach Erwachsenen-Literatur zu durchforsten und zu testen, wie ich in diesem Kontext mit ihm zurechtkomme. 🙂

      In welcher Branche arbeitest du denn?
      Nein, natürlich nicht, aber es würde mich schon freuen, wenn wir ein bisschen mehr Respekt bekämen. 😉

      Gefällt 1 Person

       
      • fraggle

        23. März 2020 at 1:27 pm

        Zu Kai Meyer: „Das Haus des Daedalus“; „Herrin der Lüge“, „Das Buch von Eden“, und natüüürlich „Die Alchimistin“ kann ich spontan wärmstens empfehlen. Oh, und „Göttin der Wüste“.

        Und ja, freuen würde ich mich auch, aber die Freude darüber würde ich gerne gegen die Freude darüber eintauschen, dass wirklich jeder zu Hause bliebe …

        Im weitesten Sinne arbeite im Bereich der Finanzverwaltung, allerdings auf der hellen Seite der Macht, also nicht in staatlichen Diensten. Wobei ich momentan eher im Bereich Wirtschaftsprüfung unterwegs bin. Wenn wir die Arbeit also einstellen, bekommen Angestellte keinen Lohn mehr, der Staat keine Steuern, die Sozialversicherungen keine Beiträge … 🙂

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      • wortmagieblog

        23. März 2020 at 1:29 pm

        Danke für die Tipps, die behalte ich im Kopf und schaue mal, was mich interessieren könnte. 🙂

        Oh ja, dann auch dir ein tiefempfundes Danke, denn auch du sorgst dafür, dass wir nicht in die Steinzeit zurückfallen. 😉

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  3. amaunet0101

    23. März 2020 at 12:36 pm

    Ich hole hiermit stellvertretend für alle, die das bisher versäumt haben, ein großes anerkennendes Dankeschön nach an alle Mitarbeiter in den Medien, die dafür sorgen, dass wir Bürger uns stets ausreichend informieren können.
    Ich möchte auch lobend hinzufügen, dass entgegen der anfänglich gefühlten Panikmache inzwischen sachlich berichtet wird, was mein Augen-verdrehen über die Mitteilungen der ersten Wochen hat verschwinden lassen.

    Da passt die heutige Frage, wie ich finde, ganz hervorragend: Ich bin ganz einer Meinung mit dir. Jedes Buch ist gute Quarantäne-Literatur.
    Für mich hat sich nichts verändert. Nach wie vor entscheidet der Bauch.

    LG und Abstand halten

    Gefällt 1 Person

     
  4. Der Büchernarr

    23. März 2020 at 12:52 pm

    Hi Elli,

    vielleicht sind zu „düstere Bücher“ jetzt nicht unbedingt jedermann Sache? Wer weiß…? Grundsätzlich hast Du natürlich recht, dass man freie Zeit immer zum Lesen nutzen kann – zumindest die buchverrückten Buchblogger 😀

    Viele Grüße
    Frank

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    • wortmagieblog

      23. März 2020 at 1:18 pm

      Hey Frank,

      kommt auf den Tenor der Düsternis an, denke ich. Vielleicht aktuell nicht unbedingt literarische Weltuntergangsstimmung, aber gegen Grimdark spricht meiner Meinung nach nichts. 😉

      LG
      Elli

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  5. Jay (Bücher wie Sterne)

    23. März 2020 at 1:17 pm

    Hallo Elli,
    ich finde, man sollte derzeit unbedingt auch die Post- und Paketboten nicht auslassen, die tragen nämlich alles durch die Gegend, was die Leute online bestellen (einschließlich palettenweise Hundefutter). Unser Postbote sagt, die Belastung ist derzeit sogar noch stärker, als vor Weihnachten.

    Liebe Grüße
    Jay

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    • wortmagieblog

      23. März 2020 at 1:28 pm

      Hallo Jay,

      ja, da stimme ich dir voll und ganz zu, das betrifft die ganze Liefer-Branche. Ich habe einen Radiobeitrag von einem Lebensmittellieferanten gehört, der gesagt hat, sie müssen teilweise bis zu 600kg Lebensmittel transportieren und an Privatleute ausliefern, weil die Menschen bestellen, als gäbe es kein Morgen. Da brechen zur Zeit einige zusammen, weil sie der Belastung nicht mehr standhalten.
      Also auch an diese Menschen ein herzliches Dankeschön!

      Liebe Grüße,
      Elli

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      • Torsten's Bücherecke

        23. März 2020 at 8:05 pm

        Hey,

        das hat aber auch Vorteile. Osterhasen gibt es bei uns noch genug. Scheinbar denken die, meisten, dass wir Ostern nicht mehr erleben. 😉

        Man muss sich in naher Zukunft halt nur von Schokolade, statt von Nudeln, Reis usw. ernähren.

        LG

        Torsten

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  6. Mein Senf für die Welt

    24. März 2020 at 8:27 am

    Sei gegrüßt Elli!

    Mit den gleichen Hintergedanken (also am besten gute Unterhaltung in nicht zu kurz) habe ich mir endlich mal den ersten Band der Powder Mage Reihe vorgenommen, den du mir geschenkt hast 😀

    Die Montagsfrage bei mir war auch das höchste der Gefühle der privaten Corona-Beschäftigung.

    Liebe Grüße
    Marina

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  7. Anna

    24. März 2020 at 9:40 am

    Hey Elli!

    Ich studiere Lehramt in BaWü und hätte eigentlich momentan sowieso Semesterferien. Allerdings war angedacht, dass ich 5 Wochen lang in einer Grundschule aushelfe, selbst ein wenig unterrichte und so auch Erfahrungen sammle. Nach zwei Wochen wurden aber die Schulen geschlossen, deshalb habe ich jetzt auch irgendwie nichts zu tun und bin teilweise etwas rastlos.
    Das mit der Informationsflut auf die Journalisten habe ich mir schon gedacht und muss gestehen, dass ich dich darum wirklich nicht beneide. Es tut mir auch sehr Leid, dass ihr dafür keine Anerkennung bekommt, obwohl ich genauso wichtige Arbeit für uns Daheimgebliebene tut! Auch wenn das vielleicht kein großer Trost ist: ich bin sehr dankbar, dass ihr diese Arbeit weiterhin erledigt und mir somit ermöglicht auf dem neuesten Stand zu sein. Danke.

    Was Bücher angeht bin ich ganz deiner Meinung: eigentlich ist jedes Buch, auf das man Lust hat, die perfekte Corona-Lektüre. Mittlerweile habe ich in meiner Quarantäne 4 Bücher beendet, Tendenz steigend, was für meinen SuB und die Statistik natürlich toll ist und meine Langeweile in Grenzen hält. Da ich aber mit meinem Freund in seiner Wohnung „festsitze“ um ihn nicht alleine zu lassen geht mir in diesem Tempo der Lesestoff recht schnell aus.. mal sehen wie ich dieses Problem angehe..

    Liebe Grüße!
    Anna

    Gefällt 1 Person

     
    • wortmagieblog

      24. März 2020 at 10:05 am

      Hey Anna,

      das ist natürlich schade, dass deine Pläne davon komplett außer Kraft gesetzt wurden, denn die Berufserfahrung war sicher wichtig für dich. Tut mir leid für dich.

      Na ja, du könntest ja stets neue Bücher kaufen. 😀 Ich habe gestern erst eine Mail von einem kleinen Buchladen bekommen, der anbietet, seinen Kund_innen Überraschungspakete zusammenzustellen und nach Hause zu schicken. Die Idee finde ich super, vielleicht gibt es das bei dir auch? Wäre doch perfekt, wenn das normale Leben eh stillsteht. 😉

      Liebe Grüße,
      Elli

      Gefällt 1 Person

       
      • Anna

        25. März 2020 at 5:26 pm

        Ja, es ist super schade.. aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Semesterferien wieder vorbei schauen darf (:

        Ohh, das ist ja eine schöne Idee! Vielleicht kann ich mal nachfragen, ob so etwas möglich ist.. wäre in jedem Fall interessant, was dabei raus kommen würde 😀

        Liebe Grüße!
        Anna

        Gefällt 1 Person

         
  8. gero

    13. April 2020 at 10:34 pm

    Hallo Elli,

    da ich hier sowieso gerade vorbeigekommen bin und es in deinem Beitrag u.a. auch um Kai Meyer geht, kann ich auch machen, was ich eigentlich schon vor drei Wochen machen wollte (und dann doch gelassen habe): ich poste hier ausnahmsweise einen Link zu einem Beitrag über Kai Meyer, den wir vor mittlerweile auch schon wieder fast sechs Jahren anlässlich seines 45. Geburtstags in unserem Blog veröffentlicht haben, und der einen groben Abriss über Kais Karriere bzw. seine Bücher (für Erwachsene) bietet:

    https://www.bibliotheka-phantastika.de/2014/07/23/zum-45-geburtstag-von-kai-meyer/

    (Wenn dich das nervt oder stört, schmeiß den Link raus bzw. lösche den Kommentar; wie gesagt, ich mache sowas normalerweise nicht, aber hier schien es mir sinnvoll.)

    Der Artikel ist natürlich nicht (mehr) aktuell, aber die neueren Sachen kenne ich auch nicht mehr alle, da ich normalerweise keine Jugendbücher lese. Meine persönliche Empfehlung seiner älteren Romane wäre Das zweite Gesicht, das ist immer noch mein Lieblingsroman von ihm (und wohl auch der, der beim breiten Publikum eher weniger gut angekommen ist); allerdings sollte man dem Thema und der Epoche grundsätzlich etwas abgewinnen können. (Wobei ich vielleicht dazu sagen sollte, dass ich nur begrenzt objektiv bin – ich kenne Kai sozusagen seit seinen Anfängen.)

    Viele Grüße
    Gerd aka gero

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